Kleine Gruppe
Inklusive Flug
  • 14-tägige Busrundreise durch Marokko
  • 3-/4-Sterne Hotels mit genannter Verpflegung
  • Marokko wird Sie begeistern
auf Anfrage
Fragen zur Reise oder eine persönliche Beratung gewünscht? Hotline: 0800 337 3337 (gebührenfrei)

Reiseverlauf

Marokkos Geschichte ist geprägt von zahlreichen Eroberungen, die es zu dem Land machten, welches es heute ist. Zunächst ließen sich phönizische Seefahrer nieder, später war der Einfluss des römischen Reiches zu spüren. Im 7. Jahrhundert folgte die Islamisierung. Ebenso beeinflussten Spanier, Portugiesen und zuletzt auch Franzosen die Entwicklung des Landes. Nur durch eine schmale Meerenge von Europa getrennt, bildet Marokko einen Übergangspunkt von Europa zur orientalischen Welt. Dieser Zauber der Gegensätze ist auch heute noch zu spüren. Moderne, wie in Casablanca und Agadir, trifft auf den Charme von 'Tausendundeiner Nacht', wie in Fes und Marrakesch. Ein Land voller Kontraste auch in landschaftlicher Sicht, zwischen Mittelmeer, Atlantischem Ozean und den Ebenen der Sahara verbirgt sich ein schillerndes Kaleidoskop aus Ocker- und Blau-, aus Rot- und Grüntönen, durchzogen von spektakulären Gebirgspässen. Marokko lädt ein auf ein Fest voller Düfte, durch den Geruch von Ambra, Jasmin, Gewürzen, Rosen, Eukalyptus..
1. Tag: MO Anreise - Casablanca
Mittags Flug von Deutschland über Madrid nach Casablanca. Ankunft abends. Wenn zeitlich machbar, Abendessen in Ricks Café.
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2. Tag: DI Casablanca - Rabat
Stadtbesichtigung in der Metropole und Industriehauptstadt des Landes. Optional Besichtigung der Großen Moschee Hassan II (€ 12,-), ein gigantisches Bauwerk, die zweitgrößte Moschee der Erde, mit Platz für 25.000 Gläubige und dem mit 210 Metern Länge höchsten Minarett weltweit. Fahrt nach Rabat, einst Zentrum des Almohadenreichs, heute Hauptstadt Marokkos. Besichtigungen: die Altstadt mit ihren blau-weiß verwinkelten Gassen, die Kasbah Oudaia, der Hassan-Turm aus dem 12. Jh., das Mausoleum von Mohammed V, der Königspalast und die auf einem Hügel gelegenen Ruinen von Chellah (ca. 100km).
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3. Tag: MI Rabat - Tanger
Panoramafahrt entlang der Atlantikküste bis Larache, hier das Castillo de las Ciguenas. Besichtigung der durch Wassererosion geschaffenen Herkulesgrotten, in denen sich dem Mythos nach Herkules aufhielt, als er Afrika von Europa trennte. Dann Weiterfahrt zum Cap Spartel und über Asilah bis zur kosmopolitischen Hafenstadt Tanger, mit Besuch der großen Kasbah und tausendjährigen Medina (ca. 280 km).
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4. Tag: DO Tetouan - Chefchaouen
Landschaftlich schöne Fahrt durch das Rifgebirge bis Tetouan. Besuch der sehenswerten Altstadt, ein UNESCO-Weltkulturerbe, geprägt von mittelalterlicher maurischer Architektur. Weiter geht es zur 'blauen Stadt' nach Chefchaouen, malerisch am Berghang gelegen und sehenswert wegen den weißgekalkten Häusern mit blau gestrichenen Türen. In den bergigen Gassen der Medina vereinen sich arabische und andalusische Architekturelemente (ca. 120 km).
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5. Tag: FR Meknes - Volubilis - Fés
Fahrt nach Meknes, wichtiges Handelszentrum und bekannt für gute Weine und das beste Olivenöl Marokkos. Besichtigung der Stadtmauer mit dem dreibögigen Tor Bab el Mansour, kunstvoll mit Reliefs und Keramikfliesen geschmückt ist es das größte und wohl gleichzeitig das schönste des Landes. Dann die Grabmoschee des Sultans und die Medina. Weiter zum Berberdorf Ouazzane, eines der wichtigsten religiösen Zentren Marokkos. Fahrt nach Volubilis, die besterhaltenste römische Ausgrabungsstätte Nordwestafrikas, mit ihrem Triumphbogen, der Basilika und hervorragend erhaltenen Mosaiken. Kurze Weiterfahrt nach Moulay Idriss, dem heiligsten aller Pilgerorte Marokkos, der für die marokkanischen Muslime sogar als Ersatz für Mekka dient. Hier befindet sich das Mausoleum von Moulay Idriss, dem Gründer des marokkanischen Königreiches. Abends in Fès (ca. 250 km).
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6. Tag: SA Fés
Ganztägig Besichtigungen in der ältesten der vier Königsstädte und geistigem Zentrum des Landes. Die Medina (UNESCO-Weltkulturerbe) ist eine der besterhaltensten der islamischen Welt mit mittelalterlich anmutenden Gassen und Handwerkerviertel. Wir sehen das Gerberviertel, Moscheen, Stadtpaläste und besuchen die Koranschule Bouinania.
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7. Tag: SO Fés - Erfoud
Beeindruckende Fahrt über das Atlasgebirge, fast bis auf 2.000 m Höhe, dann durch die Felsschluchten des Ziz-Tals bis nach Erfoud, das 'Tor' zum Erg Chebbi, Marokkos einziges und grandioses Dünengebiet. Der malerische Ort aus roten Lehmburgen liegt am Rande der Wüste. Früher war hier ein großer Umschlagplatz der Karawanen (ca. 480 km).
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8. Tag: MO Todraschlucht - Ouarzazate
Am Rande der Sanddünen können wir wandern bzw. einen Kamelritt in die Dünen unternehmen (ca. € 20,- p. P.). Über das in sattem grün erstrahlende, von Dattelpalmen durchzogene Tinerhir zur canyonartigen Todraschlucht. Dann entlang der landschaftlich faszinierenden Straße der Kasbahs vorbei an Boulmane und El Kelâa, der duftenden Hauptstadt der Rosen, nach Ouarzazate. Besuch der Kasbah Taourirt am Rande von Ouarzazate, welche die gesamte Altstadt mit Burg, Türmen und Gassen umfasst (ca. 380 km).
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9. Tag: DI Ait Benhaddou - Taroudant
Heute ein Besichtigungsrundgang durch Aït Benhaddou (UNESCO-Weltkulturerbe), die wohl schönste und beliebteste aller Kasbahs, von der selbst Hollywood nicht genug bekommt, wie die Produktionen von Filmen wie 'Königreich der Himmel' und 'Alexander' beweisen. Enge schmale Gassen und Steintreppen schlängeln sich durch das Labyrinth von Türmen und Häusern. Dann Weiterfahrt durch aride Bergwelt, vorbei an winzigen Dörfern bis nach Taroudant (ca. 290 km).
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10. Tag: MI Taroudant - Tafraoute
Taroudant, eine malerische Stadt inmitten von Obstgärten und Olivenhainen, umringt von einer eindrucksvollen Stadtmauer aus Lehm. Die lebendigen Souks gehören mit zu den schönsten in Marokko. Weiterfahrt nach Tafraoute im Anti-Atlas, eine Dattelpalmen-Oase auf ca. 1000m Höhe, eingebettet in eine bizarre, durch Erosion geschaffene Landschaft aus rosa Granitblöcken (ca. 180 km).
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11. Tag: DO Tiznit
Landschaftlich schöne Fahrt durch Bergland bis in das von einer 6 km langen Mauer umgebene Tiznit, wichtiges Kunsthandwerkszentrum für Gold- und Silberschmuck. Weiter zur Sonnenstadt Agadir und der Atlantikküste entlang bis Essaouira (ca. 370 km).
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12. Tag: FR Essaouira
Stadtbesichtigung in der charmanten blau-weißen Künstlerstadt, ein andalusisch-anmutender Kontrast zu den übrigen Städten des Landes. Hier hat sich eine kleine Künstlerkolonie mit Malern und Galerien etabliert. Von der ehemaligen portugiesischen Festung aus hat man einen schönen Blick auf die Wehrmauern der Stadt und den Ozean. Nachmittags Fahrt nach Marrakesch (ca. 190 km).
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13. Tag: SA Marrakesch
Ganztägige Stadtbesichtigung von Marrakesch, der 'Perle des Südens'. Hier kann man die Vielfalt des orientalischen Lebens und dessen Gegensätze erleben. Prächtige Paläste, Ruinen, ein Wirrwarr aus engen Gassen. Die lebhaften Souks mit ihrem orientalischen Flair bieten alles an, was das Herz begehrt: Teppiche, Lederwaren, Kupfer- und Silberschmiedewaren, Töpferwaren und Textilien, nicht zu vergessen die einzigartigen orientalischen Gewürze. Das größte Schauspiel bietet wohl der Djemaa el Fna, auch als 'Platz der Geköpften' bekannt, weil hier einst die aufgespießten Köpfe Hingerichteter aufgestellt wurden. Spätnachmittags kann man hier den Musikern, den Märchenerzählern, Akrobaten und Schlangenbeschwörern zusehen. Am Abend ein anderes Bild: Duftschwaden ziehen über den Platz, in Buden kocht, bäckt und brodelt es in großen Töpfen und Kesseln. Hier kann dann die authentische einheimische Küche gekostet werden.
FA
14. Tag: SO Rückflug
Am frühen Nachmittag Rückflug über Madrid zurück nach Deutschland. Ankunft spätabends.
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Flugplan-, Hotel- und Programmänderungen bleiben ausdrücklich vorbehalten.
(F=Frühstück, M=Mittag, A=Abendessen)
Verlängerungs-Empfehlung
Um Marrakesch mit seinen vielen Sehenswürdigkeiten und Attraktionen intensiver zu erleben, empfehlen wir eine Verlängerung in dieser so interessanten Stadt.Der Preis beträgt ab € 90,- pro Person im Doppelzimmer / Einzelzimmerzuschlag € 35,-) für zwei zusätzliche Nächte inkl. Frühstück im Rundreisehotel DIWANE und Transfer zum Flughafen.Wer seine Reise etwas luxuriöser enden lassen möchte, vielleicht weil ein Geburtstag oder ein Jubiläum ansteht, dem wird das Flair und das besondere Ambiente in einem der herrlichen Riads zusagen. Diese hinter dicken Mauern verborgenen Stadthäuser inmitten der Medina mit typischer marrokanischer Architektur sind Kleinode, luxuriös ausgestattet und zumeist mit herrlich begrünten Hofgarten und Dachterrassen. Die Riads haben zumeist nur eine geringe Zimmerzahl.Preise für 3 Nächte inkl. Frühstück und Transfers (je nach Reisetermin):-im RIAD SLITINE: Standard-Zimmer ab € 320,- p.P. im Doppelzimmer / Einzelzimmerzuschlag € 280,-oder-im RIAD JARDINS DE LA MEDINA: Superior-Patio-Zimmer ab € 345,- p.P. im Doppelzimmer / Einzelzimmerzuschlag € 320,-.
Hier finden Sie Informationen zu ausgewählten Sehenswürdigkeiten der Rundreise.

Sehenswürdigkeiten

Ein absolutes Must-See während einer Stadtrundfahrt durch Casablanca ist die Altstadt oder sogenannte „Alte Medina“. Das hektische Treiben, die bunten Märkte und die engen Gassen, alles das bietet die Altstadt von Casablanca und lockt somit jeden Tag zahllose Touristen an. Zudem beherbergt die Altstadt zahlreiche vorkoloniale Bauten, welche durchaus einen Besuch wert sind.
Die „Alte Medina“ erstreckt sich zwischen der Neustadt und dem Hafen, nahe des Platzes der Vereinten Nationen, von dem sie durch eine Mauer getrennt wird, welche aber erst wenige Jahre alt ist.  Ebenso verhält es sich auch mit dem hier befindlichen Uhrturm, welcher zu Beginn der 1940er abgerissen wurde und erst Mitte der 90er wieder aufgebaut wurde.
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Es gibt viele große und beeindruckende Moscheen auf der Welt. Die Hassan Moschee in Marokko zählt sicher zu einem der Bauwerke, welches die meisten Eindrücke bei einem Betrachter hinterlassen wird. Das am höchsten gelegene Minarett, immerhin in 210 Meter Höhe, begeistert vor allem die Touristen, die in diese Gegend kommen. Dieses religiöse Bauwerk wurde im Jahre 1963 zum 60. Geburtstag des Königs Hassan II. von Marokko fertiggestellt. Dieses Bauwerk bedeutete für rund 10.000 Männer des Handwerks und 2500 Arbeiter für lange Zeit, nämlich genau 6 Jahre, etwas zu tun. Das Filigrane ist heute noch zu sehen und wird immer wieder bewundert.
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In der Ville Nouvelle, der bezaubernden Neustadt der marokkanischen Hauptstadt Rabat befindet sich das beeindruckende und überwältigende Palastviertel mit dem Königspalast. Die prächtige Anlage befindet sich dem Bab er Rouah und der Almohaden Mauer. Der Hauptzugang zum Palastviertel führt durch das sogenannte Botschafter-Tor, dem Bab as Soufara.

Zu dem ausgedehnten Palastviertel gehören neben dem eindrucksvollen Komplex des Königspalasts auch ein Versammlungsplatz, die Ahl Fas Moschee sowie zahlreiche weitere Gebäude, in denen beispielsweise der oberste Gerichtshof seinen Sitz hat. Errichtet wurde der erste Palast an dieser Stelle bereits 1780 und auch heute noch befindet sich hier die Hauptresidenz des marokkanischen Königs. Besichtigungen sind allerdings nur von außen möglich, ein besonderes Highlight, dem man unbedingt einmal beiwohnen sollte ist die Wachablösung der Palastwache.
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Zu den bedeutendsten Sehenswürdigkeiten der marokkanischen Hauptstadt Rabat zählt ganz ohne Zweifel auch das Mausoleum Mohammed V. Die gesamte Anlage wurde von dem vietnamesischen Architekten Vo Toan erdacht und von den besten Kunsthandwerkern Marokkos erbaut. Sie besteht aus dem Mausoleum, welches sich im Osten befindet, sowie einer Säulenhalle im Westen. Dazwischen erstreckt sich die imposante Grabmoschee.

Neben dem verehrten König Mohammed V, welcher das Land in die Unabhängigkeit führte, sind hier auch seine beiden Söhne König Hassan II und  Prinz Moulay Abdallah. Im Süden des Komplexes, direkt gegenüber des berühmten Hassanturms wurde von 1961 bis 1967 eine Gedächtnisstätte zu Ehren des Königs Mohammed V errichtet, sie gilt als eines der prächtigsten Bauwerke der islamischen Architektur der jüngeren Zeit.
Wer Larache besucht, sollte unbedingt das Castillo de las Ciguenas in seine Besichtigungstour mit aufnehmen. Bereits 1578 errichtete der Sultan Saadita Ahmed Mansur Adahbi die Burg in Grundzügen am Rande der Medina. Die sogenannte Storchenburg wurde im 17. Jahrhundert von den Spaniern übernommen und erweitert.

Von der Flussseite her schützt diese Festung die Medina vor feindlichen Angriffen. So wurde die Verteidigung der Stadt gesichert. Die Architektur der Festungsanlage ist beeindruckend. Sie verkörpert eindrucksvoll den Baustil des 17. Jahrhunderts. Heute ist dort ein Museum für Archäologie untergebracht, in dem allerdings nur einige Stücke zu sehen sind.
Einige Kilometer vom Kap Spartel entfernt befinden sich die „Grottes d'Hercule" - die Herkulesgrotten. Dort vermischt sich das Mittelmeer mit dem Atlantik. Nach der griechischen Mythologie soll der Halbgott Herkules sich in den Grotten ausgeruht haben, nachdem er die Meerenge von Gibraltar geschaffen hatte. Diese wurden auch die „Säulen des Herkules“ genannt.

Man kann leider nur einen Teil der Herkulesgrotten besichtigen, andere Teile stehen bei Flut unter Wasser. Ein vormals überfluteter Eingang zur Grotte soll, so die Überlieferung, den Umriss einer umgekehrten Karte Afrikas darstellen. Es wird erzählt, dass zu früheren Zeiten auch Menschen in den Grotten gelebt haben.
Im Norden Marokkos, direkt an der Mittelmeerküste erstreckt sich auf einer Länge von rund 350 Kilometern der zum Atlas gehörende Rif Gebirgszug. Der höchste Punkt dieser absolut beeindruckenden Gebirgskette ist der Tidiquin mit einer Höhe von 2.448 Metern.

Die Einheimischen nennen diesen nördlichsten Teil des Atlasgebirges auch Dschebel er-Rif, zu dessen speziellen Besonderheiten die hier heimische mediterrane Pflanzenwelt gehört. Von wirtschaftlicher Bedeutung ist in dieser Region neben den Korkeichenbeständen vor allem der hier sehr ausgedehnte Cannabisanbau, besonders im mittleren Teil des Rif.

Die Gegend um das Gebirge ist nicht sehr dicht besiedelt, Reisende die auf der Suche nach eher abgelegenen Zielen sind, kommen hier in jedem Fall auf ihre Kosten, Wanderer und Outdoor-Begeisterte sowieso.
Die Stadt Tetouan befindet sich im äußersten Norden Marokkos und beheimatet rund 500.000 Einwohner. Wegen des sehr milden Klimas ist der Küstenort seit 1999 die Sommerresidenz von König Mohammed VI. Häufig wird die Stadt auch als „Die weiße Taube“, auf Französisch „La colombe blanche“ bezeichnet.

Ihre Hauptattraktion ist die teilweise noch von Stadtmauern umgebene Altstadt, die Medina, welche sage und schreib 70 Moscheen beheimatet. Aus diesem Grund ernannte die UNESCO im Jahre 1997 die Altstadt von Tetouan zum Weltkulturerbe. Die weitläufige Medina ist mit ihren engen verwinkelten Gassen für den Reisenden nur schwer zu überschauen, auf Grund dessen empfiehlt es sich die Altstadt nur mit einem ortskundigen Fremdenführer zu besichtigen.

Neben den zahlreichen Moscheen ist auch der beeindruckende Place Hassan II eine sehr sehenswerte Attraktion. Zudem bietet dieser ausgedehnte Platz am Südwestrand der Medina einen idealen Ausgangspunkt zur Erkundung des Weltkulturerbes.
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Meknès, eine rund 950.000 Einwohner zählende Stadt im Norden Marokkos, am Fuße des Mittleren Atlasgebirges, gehört zu den vier berühmten Königsstädten des Landes. Zu ihren Wahrzeichen gehört neben der Medersa Bou Inania vor allem das beeindruckende Stadttor Bab Mansour. Das prächtige, in blau und ockerfarben gehaltene Tor beeindruckt jeden einzelnen Besucher Meknès. Kein Wunder, denn es ist das größte und bedeutendste Tot in der ganzen Stadt.
Vor dem berühmten Bab Mansour erstreckt sich der weite Place el Hedim. Hier befindet sich ein ausgedehnter und überdachter Markt, auf dem hauptsächlich Lebensmittel angeboten werden. Wer also eine Rundreise oder Städtereise durch Marokko macht, der sollte sich weder Meknès noch das Bab Mansour entgehen lassen.
Die etwa 12.000 Einwohner zählende Stadt Moulay Idriss liegt rund 30 Kilometer von der Stadt Meknes entfernt im Nordwesten Marokkos. Sie gilt bei den Marokkanern als heilige Stadt und ist das wichtigste Wallfahrtsziel im ganzen Land. Hier befindet sich die imposante Grabstätte des berühmten Moulay Idriss, er ist der heiligste und am meisten verehrte Herrscher des Landes und Gründer der ersten marokkanischen Dynastie.

Die Stadt erstreckt sich auf zwei verschieden hohen Hügeln und ist in mehrere Stadtviertel, sogenannte Hays unterteilt. Jedes Jahr kommen mehr als 40.000 Pilger wegen der zweimonatigen Jahresmoussem zu Ehren des Herrschers nach Moulay Idriss. Viele marokkanische Muslime kommen in ihrem Leben sieben Mal in die Stadt, da die dadurch die wesentlich kostspieligere Wallfahrt nach Mekka ersetzen können.
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Rund 40 Kilometer südöstlich der marokkanischen Stadt Erfoud erstreckt sich der Erg Chebbi, eine eindrucksvolle Sandwüste der Sahara mit bis zu 150 Meter hohen Sanddünen. Sie ist ein sehr beliebtes Ziel für Touristen und nicht nur für die abenteuerlustigen Marokko-Reisenden ein absolutes Muss.

Besonders beliebt sind in dieser Region Kameltouren, diese bieten auch die beste Möglichkeit diese einzigartige Landschaft zu erkunden. Eine eher ausgefallene Variante sind Ausflüge durch die Dünen mit einem Geländewagen, hierbei kommen nicht nur Technik-Fans auf ihre Kosten.
Wer eine Reise durch Marokko unternimmt sollte neben den traumhaften Städten in jedem Fall auch die einzigartige Natur des Landes besichtigen. Zu den absoluten Highlights zählt hierbei das Tafilalet, ein riesiges Oasengebiet im Südosten Marokkos.

Eine ganz besondere Attraktion dieser Region erwartet den Besucher unweit der Stadt Erfoud, das Ziztal oder auch Gorges du Ziz genannt. Dieses wurde vom gleichnamigen Fluss Oued Ziz geschaffen, welcher die südlichste Kette des beeindruckenden Hohen Atlas mit jener 12 Kilometer langen und tief eingeschnittenen Schlucht durchbricht.

Die eindrucksvolle und majestätische Schlucht zieht jeden ihrer Besucher in ihren Bann. Am Ende der Gorges du Ziz befindet sich der Stausee Barrage d’Hassan Addakhil, welchen man ebenfalls gesehen haben sollte.
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Die Kasbah „Taourirt“ ist eine Nebenresidenz des Glaoua Paschas von Marrakesch. Sie steht in Quarzazate und zählt zu den größten Lehmburgen des Landes. Hohe Türme und schöne Ornamente machen die Kasbah „Taourirt“ so sehenswert. Dieses Bauwerk kann man nur von außen besichtigen. Im Inneren wohnen noch knapp 100 Familien in zahlreichen kleinen Wohnungen. Die Burg ist sehr gut erhalten und leicht zu Fuß oder mit dem Bus zu erreichen. Wer in Quarzazate unterwegs ist, sollte einen Abstecher zur Kasbah unternehmen. Einige Reiseveranstalter bieten eigene Fahrten dorthin an und können neben der Besichtigung auch noch geschichtliche Daten über die Höhe und das Baujahr der Kasbah liefern.
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Der Höhepunkt einer jeden Rundreise durch Marokko ist mit Sicherheit die „Straße der Kasbahs“, sie ist sehr beliebt bei Touristen und verzaubert mit ihren zahlreichen Attraktionen und ihrem ganz eigenen Charme. Sie ist zudem die einzige Ferienstraße in ganz Marokko, welche mit einem eigenen Namen versehen wurde, die Bezeichnung „Straße der Kasbahs“ geht im Übrigen auf die Franzosen zurück.

Manche bezeichnen die Strecke auch als „Straße der 1000 Kasbahs“. Sie erstreckt sich entlang des Hochplateaus vor der Sahara und führt durch traumhafte und exotische Oasenlandschaften. Die Hauptstrecke verläuft zwischen Ouarzazate, Tinerhir und Tafilalet. Entlang dieser Straße gibt es vieles zu entdecken, doch vor allem der Mix aus beeindruckenden Landschaften, imposanten Bauwerken und das einzigartige Zusammenspiel aus Farben und Düften macht diese Route so besonders und atemberaubend.
Zu den reizvollsten Landschaften im gesamten Königreich Marokko gehört die Todra Schlucht, welche durch den gleichnamigen Fluss geschaffen wurde. Sie befindet sich östlich des Hohen Atlas, nahe der Kleinstadt Tinerhir. Dieser Ort ist somit der ideale Ausgangspunkt für Ausflüge in die Schlucht.

Lange Zeit galt das Gebiet als abgeschieden und schwer zugänglich, doch mittlerweile erleichtern einige gute Asphaltstraßen die Zufahrt. Allerdings sollte man sich vor Antritt der Reise unbedingt über den Straßenzustand in der Schlucht informieren.

Besonders beliebt sind die Gorges de Todra bei Abenteuer-Urlaubern und Kletterern, denn die imposanten Steilwände gelten als wahres Eldorado für Extremsportler und Reisenden die auf der Suche nach etwas Nervenkitzel sind. Aber auch wer einfach nur durch die Schlucht wandern und die herrliche Landschaft genießen will kommt hier auf seine Kosten.
12. Tag Asilah - ehemalige portugiesische Festung
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Der bekannteste Markt in Marrakesch ist der „Djemaa el Fna (Gauklerplatz)“. Heutzutage tummeln sich auf diesem marokkanischen Platz Gaukler, Schlangenbeschwörer, Artisten, Verkäufer und Geschichtenerzähler. Aber die eigentliche Übersetzung von „Djemaa el Fna“ ist „Platz der Geköpften“. Der Markt diente im Mittelalter nicht nur dem bunten Einkaufstreiben und als Treffpunkt für Plaudereien und Klatschgeschichten, er diente auch als Henkersplatz, auf dem die Köpfe der Hingerichteten zur Abschreckung aufgespießt wurden.
Das grausige Andenken sieht man diesem Platz aber nicht mehr an. Und in den Abendstunden wird aus dem wunderschönen Marktplatz ein Freiluftrestaurant mit zahlreichen Stühlen, Tischen und orientalischen Düften aus den verschiedenen, exotischen Küchen.
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Die Souks in Marrakesch sind die faszinierendsten und ausgedehntesten in ganz Marokko, somit sollte man ihnen während eines Aufenthalts in der Stadt unbedingt einen Besuch abstatten. Sie erstrecken sich nördlich der Jemaa el Fna. Über zwei Haupteingänge kann man in die beeindruckenden Souks gelangen, welche einem Irrgarten aus zahllosen kleinen Gässchen gleichen.

Auf den zahlreichen Märkten findet man alles was das Herz begehrt, von frischen Lebensmitteln über außerordentliche Handwerkskunst bis hin zu bezaubernden Souvenirs. Zu den bekanntesten Märkten gehört der der Töpfer, der Binsenflechter, der Wollfärber, der Korbflechter oder der Holzschnitzer. Unweit der Souks befinden sich die Mosquée Ben Youssef sowie die Medersa Ben Youssef.
Hier finden Sie Informationen zu Städten der Rundreise.

Städte

Die faszinierende Stadt Casablanca ist nicht nur die größte Stadt Marokkos sondern in vielen Bereichen auch die eigentliche Hauptstadt des Landes. Sie ist sowohl der wichtigste Hafen des Landes als auch Universitätssitz und zudem bedeutender Verkehrsknotenpunkt sowie das wirtschaftliche Zentrum Marokkos. Und auch in der Geschichte hat Casablanca Spuren hinterlassen, so fand hier während des zweiten Weltkriegs beispielsweise die wichtige Casablanca Konferenz statt. Natürlich ist der Name auch allen Kinofans ein Begriff und so trug auch der Film „Casablanca“ zu der ungeheuren Bekanntheit und Beliebtheit der Stadt bei.

Die Bezeichnung „Casablanca“ stammt aus dem Spanischen und bedeutet „weißes Haus“. Die knapp vier Millionen Einwohner zählende Metropole befindet sich in einer Bucht direkt an der Atlantikküste. Die bedeutendste Sehenswürdigkeit der Stadt ist die imposante Moschee Hassan II, aber auch der Place des Nations Unies sowie der Place Mohammed V, die Kathedrale Sacre Coeur, die Eglise Notre Dame de Lourdes und die Nouvelle Medina sind einen Besuch wert.
Seit 1956 ist Rabat die Hauptstadt Marokkos, zudem gehört sie wie auch Marrakesch, Fes und Meknes zu den vier Sultansstädten des Landes. Sie befindet sich im Nordwesten des Königreiches Marokko direkt an der Atlantikküste und beheimatet rund 600.000 Einwohner. Die bezaubernde Metropole kann auf eine lange und wechselvolle Geschichte zurück blicken.

Besonders sehenswert ist vor allem die Medina, also die Altstadt Rabats, welche von einer massiven und imposanten almohadischen Stadtmauer umschlossen wird. Die Hauptattraktion jedoch ist die Kasbah des Oudaias, die traumhaft und malerisch direkt an der Küste errichtet wurde. Ebenfalls sehr sehenswert sind der Hassan Turm, die Avenue Mohammed V. und die Chellah, die merinidische Totenstadt.
Larache ist eine lebhafte Hafenstadt in Marokko mit dem größten Hafen der Region. Trotz der Lebhaftigkeit, die besonders durch das bunte Markttreiben und den Fischhandel hervorgerufen wird, kann man in Larache auch Ruhe und Erholung finden. Gerade die Altstadt ist eine Oase der Ruhe. Wunderbar spazieren kann man in den Gassen, die Richtung Meer verlaufen. Im Kontrast dazu steht die Neustadt, die an den zentralen „Place de la Libération“ angrenzt.

In Larache trifft man auf Geschichte und aktuelles Leben gleichermaßen. Seit Jahrhunderten ist Larache als Wirtschaftsstandort am Atlantik bekannt. Larache ist ein Kleinod, in dem die westliche mit der arabischen Welt zusammentrifft, wenngleich der Tourismus noch nicht voll erschlossen ist.
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Im Nordwesten Marokkos befindet sich die rund 12.000 Einwohner zählende Stadt Moulay Idris, welche nur etwa 30 Kilometer von der Stadt Meknes entfernt liegt. Auf zwei verschieden hohen Hügeln erstreckt sich der Ort mit seinen mehreren Stadtvierteln, den sogenannten Hays.

Für Marokkaner ist sie eine heilige Stadt sowie eines der wichtigsten Wahlfahrtsziele des Landes. Grund dafür ist die hier befindliche Grabstätte des berühmten Herrschers Moulay Idris, welcher der Begründer der ersten marokkanischen Dynastie war. Moulay Idris gehört zu den heiligsten und am meisten verehrten Herrschern Marokkos.

Mehr als 40.000 Pilger kommen jedes Jahr auf Grund der zweimonatigen Jahresmoussem zu Ehren Moulay Idris hierher. Viele marokkanische Muslime kommen in ihrem Leben sieben Mal in die Stadt, da sie dadurch die wesentlich kostspieligere Wallfahrt nach Mekka ersetzen können. Doch nicht nur für gläubige Muslime ist ein Besuch der Stadt lohnenswert, auch Touristen werden die malerische Stadt mit ihren kulturellen Attraktionen lieben.
Tetouan
Am Fuße des Mittleren Atlasgebirges, im Norden Marokkos befindet sich die knapp 600.000 Einwohner zählende Stadt Meknes. Sie ist neben Fes, Marrakesch und Rabat eine der vier Königsstädte des Landes und darf somit auf keiner Marokko Rundreise fehlen. Zu den Sehenswürdigkeiten der Stadt gehören die farbenfrohen Souks, also die Märkte sowie die herrliche Altstadt, welche 1996 von UNESCO zum Weltkulturerbe ernannt wurde.

Hauptattraktion der Medina (Altstadt) ist die prächtige Medersa Bou Inania mit dem imposanten Minarett. Aber auch die in der Nähe befindlichen Ruinen von Volubilis und der berühmte Pilgerort Moulay Idris locken zahllose Besucher an. Ebenfalls sehr sehenswert sind das Grab des Moulay Ismail und das ;ausoleum des Sidi Mohammed ben Aissa.
Marokko beheimatet die vier sagenumwobenen Königsstädte zu denen Fes, Marrakesch, Meknes und Rabat gehören. Die bedeutendste und auch älteste dieser vier Sultansstädte ist das eindrucksvolle Fes im Norden des Landes. Bis zum Jahre 1912 war sie auch die Hauptstadt Marokkos.

Heute ist Fes vor allem Anziehungspunkt zahlloser Besucher, wer eine Rundreise durch Marokko unternimmt, der kommt an dieser atemberaubenden und geschichtsträchtigen Stadt nicht vorbei. Zu den bedeutendsten Sehenswürdigkeiten  gehören der Königspalst, das Mausoleum Moulay Idriss II, die Mosquée El Kairaouine sowie die beeindruckende Medina, welche als größte mittelalterliche Altstadt weltweit gilt.

Das Wahrzeichen der Stadt ist im Gegensatz zu vielen anderen Städten kein bestimmtes Bauwerk sondern es ist das tiefe Blau der Keramik. Dieses prägt neben dem Grün der Dächer der Sakralbauten das Stadtbild aus der Vogelperspektive.
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Erfoud ist eine kleine Stadt in Marokko. Sie liegt direkt im Osten des Landes am Rande der Sahara. Im Jahre 2010 erst wurde die Bevölkerung auf 27.038 Einwohner gezählt. Die Stadt Erfoud ist die Kulissenstadt überhaupt. Gerade für Filmmacher wird die Stadt oft besucht.

Gerade die Filme „Marschier oder stirb“ und „Die Mumie“ wurden in der Stadt gedreht. Außerdem liegt die Stadt direkt an der Ktaoua Formation. Das ist ein bekanntes Reich der Fossilien, besonders aber auch Trilobiten. Meistens werden diese direkt in Gesteinsbrocken gefunden, die dann an internationale Gesteinshändler weitergegeben werden und dann an die zahlreichen Touristen weiterverkauft werden.
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In Zentralmarokko, zwischen dem hohen Atlas und der Antiatlas-Gebrigskette liegt die rund 38.000 Einwohner zählende Provinzhauptstadt Ouarzazate. Sie ist auf Grund ihrer ausgezeichneten Lage ein beliebtes Touristenzentrum. Die Stadt ist für zwei Dinge berühmt, zum einen auf Grund der hier befindlichen Kasbah Taourirt, welche zu den bedeutendsten Kasbahs des ganzen Landes zählt.

Zum anderen wegen der in der Nähe befindlichen Filmstudios. Dabei wurde auch Ouarzazate selbst gern als Drehort genutzt, so entstanden hier Filme wie „Die Bibel – Josef“, „Gladiator und „Das Jesus Video“. Kein Wunder, dass die Gegend ein beliebter Drehort ist, denn die Stadt Ouarzazate ist einfach malerisch und mit einem ganz besonderen Charme und die umliegende Landschaft beeindruckt ebenfalls mit ihrer Schönheit.
Im Südosten Marokkos, in der Region Souss-Massa-Dataa befindet sich die malerische Oasenstadt Tinerhir, häufig auch Tinghir genannt. Dieser Ort liegt ganz in der Nähe des Atlasgebirges und zählt rund 35.000 Einwohner. Die Menschen hier leben vor allem von der Landwirtschaft und dem Tourismus, aber es gibt auch einige Groß- und Einzelwarenhändler.

Für Reisende besonders interessant ist die nur 5 Kilometer nördlich des Ortes liegende Todra Schlucht, welche zu ausgedehnten Wanderungen in die bezaubernde und fremdartig anmutende Landschaft einlädt. Aber auch die Stadt Tinerhir selbst bietet ein beeindruckendes Panorama, denn der Ort ist eine grüne und wunderschöne Oase inmitten der trockenen und lebensfeindlichen Wüste.
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Im Südosten Marokkos, am Fuße des Hohen Atlas befindet das Dorf Ait-Ben-Haddou, welches aus insgesamt sechs ineinander verschachtelten Kasbahs besteht. Die traditionelle Lehmbauweise prägt das Ortsbild entscheidend und gibt dem Dorf seinen landestypischen Charakter und zugleich einen ganz eigenen Charme.

Berühmt wurde der sogenannte Ksar (befestigtes Dorf) Ait-Ben-Haddou durch die zahlreichen Hollywoodproduktionen in welchen der Ort als Kulisse benutzt wurde. 1987 ernannte die UNESCO Ait-Ben-Haddou schließlich zum Weltkulturerbe, damit wurde das Dorf endgültig zu einem sehr gefragten Ziel der Touristen. Doch nicht nur Filmfans kommen in der beschaulichen und malerischen Siedlung auf ihre Kosten, sondern auch all jene die einmal einen ganz landestypischen Ort besuchen wollen.
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Klein-Marrakesch oder „Petit Souer“ von Marrakesch so bezeichnen viele den paradiesischen Ort Taroudannt im Süden Marokkos und dies obwohl die große Schwester sich rund 160 Kilometer weiter nördlich befindet. Taroudannt hat zudem den Ruf die größte und schönste Stadt am Souss Fluss zu sein, sie beeindruckt vor allem mit ihrer mächtigen Stadtmauer.

Aber auch die aus dem 18. Jahrhundert stammende und komplett aus Lehr erbaute Medina (Altstadt) strotz nur so vor Schönheit und Pracht. Hinter der rund 73.000 Einwohner zählenden Stadt erheben sich die malerischen und imposanten Berge des Hohen Atlas und laden zum Wandern und Erkunden ein. In Taroudannt selbst steht Kultur und Entspannung im Vordergrund.
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Agadir ist eine Hafenstadt in Marokko, die südlich am Atlantik liegt. Knapp 500 km südlich findet man Casablanca mit knapp 700.000 Einwohnern. Agadir verfügt außerdem über einen internationalen großen Flughafen, der eine Direktverbindung zu vielen deutschen Flughäfen bietet. Die Hafenstadt liegt direkt in einem Bergbaugebiet. Hier werden Kobalt, Mangan und Zink hergestellt.

Die wichtigsten Wirtschaftszweige der Stadt sind der Tourismus, die Fischerei und die Fischverarbeitung. Selbst die Herstellung von Metallwaren ist ein sehr wichtiger Wirtschaftszweig. Der Fremdenverkehr wurde schon Jahre zuvor durch einen gezielten Bau von verschiedenen Ferienanlagen in der Stadt Agadir sehr stark gefördert. Durch den internationalen Flughafen reisen jährlich Tausende von Menschen nach Agadir und verbringen hier ihren Urlaub.
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Die kleine Hafenstadt Essaouira liegt direkt an der Insel Mogador an der marokkanischen Küste. Etwa 170 km nördlich liegt die Stadt Agadir und 170 km westlich gelegen die Stadt Marrakesch. Außerdem wurde die Stadt vor der Unabhängigkeit Marokkos Mogador genannt. Der Name weist auf die Portugiesen zurück. Allerdings wird der Name heute nur noch für die vorgelagerte Insel benutzt.
Heute liegt der Hauptwirtschaftszweig Essaouiras direkt im Fischfang. Zahlreiche Kutter und Restaurants sind zu finden. Touristen wissen den frischen und leckeren Fisch zu schätzen. Schließlich sind die Varianten sehr verschieden und bieten immer ein leckeres Gericht. Des Weiteren gehört Essaouira seit dem Jahre 2001 zu der UNESCO-Liste des Weltkulturerbes.
Tiznit
Im Südwesten Marokkos liegt eine der bekanntesten und bezauberndsten  Städte des Landes, das sagenumwobene Marrakesch. Man nennt die mehr als 900.000 Einwohner zählende Metropole auch gern „Perle des Südens“ und ein Besuch dieser herrlichen Stadt darf bei einer Marokko Rundreise in keinem Fall fehlen. Der Name Marrakesch stammt aus der Berbersprache und bedeutet so viel wie „Das Land Gottes“, von dieser Bezeichnung leitet sich auch der Landesname Marokko ab.

In Marrakesch erlebt der Besucher den Zauber aus Tausend und einer Nacht: kleine Gassen, geschäftige Märkte, prunkvolle Bauten und ganz viel orientalischer Flair. Zu den Wahrzeichen der Stadt gehören die Ben-Yusuf-Medersa sowie die Koutouiba Moschee, beide befinden sich in der Altstadt von Marrakesch und wurden zusammen mit dieser 1985 zum UNESCO Weltkulturerbe ernannt.

Hauptattraktion der Stadt und damit ein absolutes Muss für Reisende ist die Djemaa el Fna, der weltbekannte mittelalterliche Henkers- und Marktplatz, hier findet man sie, die orientalisches Geschichtenerzähler, Schlangenbeschwörer und natürlich auch die landestypischen Waren. Auch die Souks von Marrakesch sind eine beliebte Touristenattraktion. Unbedingt gesehen haben sollte man auch die herrlich angelegten Menaragärten.
Diese Übersichtsseite dient zur Information zu möglichen Reisezielen. Genaue Leistungsinhalte der Rundreise entnehmen Sie bitte dem Reiseverlauf und den Inklusivleistungen.

Länderinfo

Marokko (MA)
Marokko
Marokko, das „Land der Kasbahs und Oasen“ im Nordwesten Afrikas und ist nur durch die Straße von Gibraltar von Europa getrennt. Die Hauptstadt Rabat ist mit 1,7 Millionen Einwohnern nach Casablanca die zweitgrößte Stadt des Landes. Casablanca gehört zu den jungen Städten Marokkos, sie besitzt einen der größten Häfen in ganz Afrika, zudem befindet sich hier die größte Moschee außerhalb von Mekka, die Hassan II.-Moschee. In der Hauptstadt Rabat existieren mehrere große Tore, außerordentlich beeindruckend ist das Tor der Kasbah Oudaias, dieses ist wohl das sehenswerteste Stadtviertel in Rabat. Ebenfalls sehr lohnenswert ist die Besichtigung des „Tour Hassan“, dieses 44 Meter hohe Bauwerk ist das Minarett einer im 12. Jahrhundert zerstörten Moschee. Auch der Königspalast von Rabat ist ein absolut sehenswertes Reiseziel.
Die Hauptstadt bietet aber auch Museen und viele religiöse Bauten zum bestaunen. Etwas außerhalb liegt Chellah mit Denkmälern, Gärten und römischen Ruinen. Im Süden von Marokko ist eine malerische Landschaft zu finden. Hier werden die alten Traditionen der Bevölkerung besonders gepflegt. Marrakesch ist die viertgrößte marokkanische Stadt, ihre Hauptattraktion ist die Djemaa el Fna, ein weltberühmter Markt- und Henkersplatz. Heute unterhalten hier Geschichtenerzähler und Gaukler die Besucher. Auch die engen, Labyrinth artigen Gassen, herrlichen Moscheen und Paläste dieser eindrucksvollen Stadt laden zum Erkunden ein. Marokko bietet also traumhafte Landschaften sowie eine reiche Kultur und verzaubert Reisende mit seinem ganz besonderen orientalischen Charme, welcher während einer Rundreise noch intensiver erlebt und aufgenommen werden kann.
beste Reisezeit:
Küstengebiete: April bis November

Landesinnere: Oktober bis Mai


Klima:
An der Küste herrscht Mittelmeerklima mit ganzjährig warmen Temperaturen, im Landesinneren dominiert das Kontinentalklima, es ist heißer und trockener. Im Süden Marokkos herrscht Wüstenklima.
Einreise:
mit einem Reisepass, der bei Einreise noch mindestens 6 Monate gültig ist. Ein Visum ist bei einem Aufenthalt bis maximal 90 Tage nicht nötig.
(Gültig nur für deutsche Staatsbürger)
Gegeben falls kann es zu Änderungen der Einreisebestimmung kommen. Erkundigen Sie sich bitte rechtzeitig bei dem entsprechenden Konsulat oder der Botschaft.
http://www.auswaertiges-amt.de/DE/Laenderinformationen/00-SiHi/MarokkoSicherheit.html
 

Impfempfehlungen:
Pflichtimpfungen sind nicht vorgeschrieben, eine Auffrischung der Standardimpfungen wird aber empfohlen.
Bitte informieren sie sich vor Reiseantritt über allgemeine Schutzimpfungen oder Prophylaxe Maßnahmen bei ihrem Hausarzt, Gesundheitsamt oder anderen reisemedizinischen Fachdienst.
http://www.auswaertiges-amt.de/DE/Laenderinformationen/00-SiHi/MarokkoSicherheit.html

Währung:
1 Marokkanischer Dirham = 100 Centimes
 

Flugdauer:
ca. 3 Stunden und 40 Minuten (nonstop)
 

Ortszeit:
MEZ -1h (keine Sommer-/Winterzeitumstellung) somit MESZ -2h


Gut zu wissen:
Die Staatsreligion Marokkos ist der Islam, traditionelle und religiöse Sitten und Gebräuche sollten geachtet und respektiert werden. Politische und religiöse Themen sollten vom Reisenden vermieden werden. Beleidigungen gegen Regierung (Monarchie) und des Staates sind Strafhandlungen und werden entsprechend geahndet.


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