Kleine Gruppe
Inklusive Flug
Preiswert & Gut
  • 12- bzw. 16-tägige Busrundreise durch die Türkei
  • 3-/4-/5-Stene Hotels mit Halbpension
  • Ausgewählte Highlights der Türkei
auf Anfrage
Fragen zur Reise oder eine persönliche Beratung gewünscht? Hotline: 0800 337 3337 (gebührenfrei)

Reiseverlauf

Die unglaubliche Vielfalt menschlicher Lebensgestaltung erfährt man selten so konzentriert, mit der Attraktionsfülle in einer Region verdichtet wie im Osten der Türkei. Eine unglaubliche Kulturvielfalt, in einem historischen Nacheinander, auch Miteinander und meistens Gegeneinander entstanden, über Jahrtausende hin vom urartäischen bis zum osmanischen Zeitalter. Beglückend ganz besonders die Begegnungen mit den hier lebenden Menschen, die uns herzlich, offen und selbstbewusst entgegentreten. Dazu großartige und höchst eindrucksvolle Landschaftspanoramen: das Pontus-Gebirge mit dem Ararat, der als 'Meer des Ostens' benannte Van-See, von hohen Gebirgsketten umgeben, die Gebirgstäler, die steppenartige Hochebene. In den Gebirgstälern versteckt, in karger Landschaft, Dörfer, in denen wir noch ein traditionell-ländliches Dorfleben finden. Für Archäologie-Freunde von hohem Interesse die Besichtigung der neolitischen Ausgrabungsstätte Göbeklitepe. Wer sich intensiver mit der neolitischen Kultur und deren großartigen Zeugnissen auseinander setzen möchte, dem sei unsere Reise ANATOLIEN: WIEGE DER ZIVILISATION empfohlen. Ein Klassiker mittlerweile die Möglichkeit zur Verlängerung in der bizarren Landschaft von Kappadokien (Tour B) und mit einer Besichtigung der Ausgrabungsstätte in Hattuscha.
Tour A: 12-Tage-Tour
1. Tag: MI Hinflug - Trabzon
Linienflug mit TURKISH AIRLINES von Frankfurt oder verschiedenen deutschen Flughäfen (gg. Aufpreis) mit Umsteigen in Istanbul nach Trabzon, Ankunft abends. Transfer zum *****Hotel.
2. Tag: DO Sümela-Kloster - Erzurum
Nach dem Frühstück Besichtigungen in Trabzon, dem antiken Trapezunt: u.a. die Hagia Sophia. Danach Fahrt in die Pontischen Berge nach Macka und dann durch das bewaldete Altindere-Tal zum Kloster Sümela, das an einer steilen Felswand klebt und zu welchem wir hinaufsteigen. Weiterfahrt in das 300 km entfernte Erzurum. Eine abwechslungsreiche Fahrt, Erlebnis des Pontischen Gebirges. *****Hotel in Erzurum.
FA
3. Tag: FR Erzurum - Ani
Besichtigung der Großen Moschee Ulu Cami, der Yacutiye-Medrese, anschl. Fahrt nach Kars, der einstigen Hauptstadt des armenischen Königreichs. Von hier Weiterfahrt nach Ani, unmittelbar an der Grenze zum heutigen Armenien gelegen. Einst ein urartäisches Zentrum, war Ani im Mittelalter eine der glänzendsten und größten Städte weltweit, als Hauptstadt des Armenischen Reichs von einer Mauer umgeben. Besichtigung der Ruinen, der Kirchen, der Zitadelle, Kathedrale. Übernachtung im ****Hotel in Kas (300 km).
FA
4. Tag: SA Ishak Pascha-Palast - Van
Fahrt nach Dogubeyazit, während der Fahrt kommen wir dicht an den 5.165 m hohen Ararat heran. Unterwegs ein Halt am Ishak Pascha-Palast. Über den 2.640 m hohen Tendürek-Pass und vor Erreichen des Van-Sees die Muradiye-Wasserfälle. Am Ostufer des Van-Sees nach 300 Tages-km Van. *****Hotel (2 Nächte).
FA
5. Tag: SO Van
Nach dem Frühstück Fahrt zum urartäischen Zentrum Cavustepe. Da die Kultur Anatoliens untrennbar mit der Kunst des Teppichknüpfens verbunden ist, Besuch einer Manufaktur. Danach das urartäische Tuchpa als das eigentliche Zentrum dieses antiken Reiches, dessen Errichtung von der assyrischen Königin Semiramis veranlasst worden sein soll. Zum Tagesende Auffahrt auf den Burgfelsen von Van, bei klarer Sicht weiter Blick über den Van-See und die umliegende Bergwelt (70 km).
FA
6. Tag: MO Achdamar - Tatvan
Fahrt am südöstlichen Ufer des Van-Sees entlang nach Gevas, von hier halbstündige Bootsüberfahrt zur Insel Achdamar, Besichtigung der armenischen Klosterkirche mit einzigartigen Außenreliefs, unübertroffen in der armenischen Kunst. Weiterfahrt nach Tatvan. ***Hotel (180 km).
FA
7. Tag: DI Hasankeyf - Midyat - Mardin
Fahrt nach Hasankeyf, eine malerische Stadt mit einer zerstörten alten Tigris-Brücke, einer Festung über dem Tigris. Besichtigung der Felswohnungen. Die Stadtgeschichte führt bis in hurritische Zeiten zurück. Doch bald wird alles wegen eines Staudamm-Projekts überflutet sein. In Midyat Besichtigung des Klosters Deir Mar Gabriel, in Mardin Besuch des Klosters Dayr El Zafaran. *****Hotel in Mardin (250 km).
FA
8. Tag: MI Diyarbakir - Urfa
Fahrt nach Diyarbakir und Besichtigung: Die Stadt ist mit einer mächtigen Stadtmauer umgeben, die sehr gut erhalten ist. An mehreren Stellen können wir den schwarzen Baustein aus Basalt näher betrachten. Besuch der Großen Moschee und Bummel über den Marktplatz. Weiterfahrt nach Urfa. ****Hotel, 2 Nächte (280 km).
FA
9. Tag: DO Urfa - Göbeklitepe
Vormittags Besuch des Museums, Besichtigung des heiligen Karpfenteiches und der Abraham-Höhle, anschl. Besichtigung der neolithischen Ausgrabungsstätte von Göbeklitepe (60 km).
FA
10. Tag: FR Urfa - Nemrut Berg - Kahta
Abfahrt von Urfa in Richtung Euphrat. Unterwegs Stopp am gewaltigen Atatürk-Stausee, der beinahe die Ausmaße des Bodensees besitzt. Mit Kleinbussen Fahrt hinauf auf den Nemrut Berg. Erste Station ist der Hügel des Schwarzen Vogels mit den Adlerfiguren. Anschl. die Brücke über den Cendere und die Ausgrabung Arsameia am Nymphaeos. Die letzten paar hundert Meter hinauf bis zum Grabtumulus des Kommagene-Herrschers Antiochos geht es zu Fuß. Sonnenuntergang mit den Götterfiguren und Reliefs an der westlichen Rampe. Späte Rückkehr zum Hotel in Kahta und Abendessen. ****Hotel (300 km).
FA
11. Tag: SA Kayseri
Kurzer Stopp in der antiken hethitischen Stadt Kanesch und Rundgang über das Ausgrabungsgelände. In Kayseri Stadtbesichtigung. ****Hotel (420 km).
FA
12. Tag: SO Rückflug
Morgens Transfer zum Flughafen und Rückflug über Istanbul zum gebuchten Heimatflughafen.
F
Tour B: 16-Tage-Tour
1.-10. Tag: MI-FR wie Tour A

11. Tag: SA Fahrt nach Kappadokien
Kurzer Stopp in der antiken hethitischen Stadt Kanesch mit Rundgang über das Ausgrabungsgelände. In Kayseri Stadtbesichtigung. Anschließend Weiterfahrt in das Herz von Kappadokien, nach Nevsehir. *****Hotel (3 Nächte, 480 km).
FA

12. Tag: SO Kappadokien
Ein ganzer Besichtigungstag innerhalb der Tuff-Landschaft im Dreieck zwischen Ürgüp, Nevshehir und Avanos, deren Herzstück das Göreme-Tal mit einer großen Anzahl guterhaltener Kirchen und Klöster ist. Besichtigung des Freilichtmuseums Göreme, ein UNESCO Weltkulturerbe. Nachmittags wandern wir durch eine begeisternde Natur bis zum Dorf Cavusin im Roten Tal. Abschließend der Burgfelsen in Uchisar (100 km).
FA

13. Tag: MO Kappadokien
Besuch der unterirdischen Stadt Dirinkuyu, in der einst zehntausend Menschen Platz finden konnten. Fahrt in das Ihlara-Tal, eine 18 km lange Schlucht. Ca. zweistündige (leicht fordernde) Wanderung durch die Schlucht am Melendiz-Fluss. Wir sehen einige der mit Fresken geschmückten und aus dem weichen Tuffstein herausgearbeiteten byzantinischen Höhlenkirchen (100 km).
FA

14. Tag: DI Hattuscha
Vormittags Abfahrt nach Hattuscha, der einstigen Hauptstadt des antiken Hethiter-Reiches, mit ihren Ruinen in der Nähe des Dorfes Bogazköy. Ausführliche Besichtigung des Ausgrabungsgeländes, in Yazilikaya ein monumentales Felsrelief. Die teils sehr wertvollen Funde des ca. 30 km entfernten Alacahöyük werden derzeit im Hethiter-Museum in Ankara ausgestellt. *****Hotel in Corum (240 km).
FA

15. Tag: MI Ankara
Morgens Weiterfahrt nach Ankara und Besuch des Museums für Anatolische Zivilisationen mit den hethitischen Funden. Besichtigung des Atatürk-Mausoleums. *****Hotel (240 km, Teilnehmer an der Istanbul-Städtereise fliegen abends nach Istanbul).
FA

16. Tag: DO Ankara
Je nach Abflugzeit Transfer zum Flughafen und Rückflug, z.T. mit Umsteigen in Istanbul, zum gebuchten Heimatflughafen.
F

Flugplan-, Hotel- und Programmänderungen bleiben ausdrücklich vorbehalten.
(F=Frühstück, M=Mittag, A=Abendessen)
Hier finden Sie Informationen zu ausgewählten Sehenswürdigkeiten der Rundreise.

Sehenswürdigkeiten

Die Hagia Sophia steht in Istanbul in der Türkei und ist eines der bedeutendsten Denkmäler.
Zuerst wurde sie im Dezember 537 als Kirche gebaut und geweiht. Die Hagia Sophia war knapp 56 Meter hoch. Sie wurde damals in fünf Jahren und zehn Monaten errichtet. Dafür sorgte der damalige Kaiser Justinian, der die Architektur damals sehr förderte und auch gern seine Macht und Reichtum nach außen hin demonstrierte. 558 stürzte die Kuppel durch ein Erdbeben ein. Sie wurde dann neu aufgebaut und die einzelnen Träger noch einmal verstärkt.
Die Unterkonstruktion stürzte im 13. und 14. Jahrhundert zwar immer einmal wieder ein, aber ansonsten erlitt die Hagia Sophia keine weiteren Schäden.
1453 wurde die Hagia Sophia im Zuge durch die Eroberung der Osmanen zur Moschee ausgebaut. Sie bekam zwei Minarette und wurde innen ganz neu ausgestattet. 1573 dann wird die Moschee noch einmal mit vier Minaretten ausgestattet und hatte nun sechs. Innen wurden die Gebetsräume verändert und der gesamte Bau noch einmal renoviert. Jetzt war die Hagia Sophia das größte Gebetshaus in Istanbul. 1934 erklärt Kemal Atatürk die Hagia Sophia zum Museum. Alle christlichen Symbole, die übermalt worden sind, wurden wieder freigelegt. Nun ist die Hagia Sophia für alle Menschen offen. Jeder Besucher der Hagia Sophia spürt gleich schon fast einen unwirklichen Eindruck dieses Gebäudes.
Steht man im Hauptraum und schaut auf die Kuppel, die 33 Meter Durchmesser hat und fast 14 Meter hoch ist, dann ist man überwältigt. Die ganze Architektur und Bauweise wird jeden Gast tief beeindrucken. Aber nicht nur die Bauweise lässt die Hagia Sophia mystisch erscheinen, sondern auch die ganz besondere Lichtführung trägt dazu bei. Es sieht aus, als wenn das Gebäude leuchtet. Silber, Gold und Marmor verstärken diesen Eindruck noch und lassen die Hagia Sophia von innen strahlen.
Zur Zeit des Byzantinischen Reiches entstand im Osten der heutigen Türkei, nahe der Stadt Trabzon das imposante griechisch-orthodoxe Kloster Sumela. Man errichtete es im Zigana Gebirge, auch Pontisches Gebirge genannt, in einer Höhe von 1071 Metern, indem man das Kloster direkt in den Fels schlug oder daran entlang baute.

Bis heute beeindruckt dieses atemberaubende Bauwerk in luftiger Höhe mit seiner Schönheit. Sowohl die Innen- als auch die Außenwände sind mit aufwendigen Fresken verziert. Das Herzstück der Anlage ist die faszinierende Felsenkirche, weitere wichtige Teile sind die Kapellen, das Gästehaus, die Studienräume und die Bibliothek sowie der heilige Brunnen.

Ebenfalls sehr eindrucksvoll ist das Aquädukt, welches das Kloster mit Wasser versorgt. Dieses ist direkt entlang der Felswand gebaut. Schon von Weitem kann man das majestätisch in den Felsen thronende Kloster erkennen. Und schon aus einiger Entfernung verspürt man die Ehrfurcht vor diesem einzigartigen Meisterwerk.
Rund 6 Kilometer entfernt von der Stadt Dogubeyazit, im äußersten Osten der Türkei befindet sich der imposante Ishak Pascha Palast. Er wurde zwischen 1685 und 1784 errichtet und ähnelt in seinem Aufbau einer Burg. Eingebettet ist das majestätische Bauwerk in eine karge Felslandschaft, die dem Anblick des Palastes fast etwas Unwirkliches und Surreales gibt.

Ursprünglich befanden sich im Ishak Palast über 360 Zimmer, zudem beherbergte er eine Bibliothek, ein Hamam, eine Moschee und eine Haremsabteilung. Weiterhin gehörten zur modernen Ausstattung auch fließendes Wasser, eine Zentralheizung und ein Abwassersystem. Bei der Architektur dieses monumentalen Prunkbaus verbanden die Erbauer sowohl osmanische und persische als auch armenische, georgische und seldschukische Stile.
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Der größte See der Türkei nimmt eine Fläche von 3.755 km² ein und liegt etwa 1.640 Meter über dem Meeresspiegel. Er befindet sich im äußersten Osten des Landes, an seinem Ostufer befindet sich die namensgebende Stadt Van, die Hauptstadt der gleichnamigen Provinz. Im See befinden sich zahlreiche kleinere Inseln, zu den bekanntesten gehört wohl Akdamar, auf ihr kann man die Kirche zum Heiligen Kreuz besuchen.

Der Van See beheimatet nicht viele Lebewesen, tatsächlich lebt im See nur eine einzige Fischart, eine Karpfenart. Auch an den Ufern des See gibt es nicht viele Tierarten, zu den bekanntesten in der Umgebung lebenden Tieren gehört die Vankatze, sie ist angeblich die einzige Katzenrasse, deren ausgeprägter Jagdtrieb sie sogar ins Wasser treibt, man nennt sie deshalb auch häufig Schwimmkatze.
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Der größte See der Türkei nimmt eine Fläche von 3.755 km² ein und liegt etwa 1.640 Meter über dem Meeresspiegel. Er befindet sich im äußersten Osten des Landes, an seinem Ostufer befindet sich die namensgebende Stadt Van, die Hauptstadt der gleichnamigen Provinz. Im See befinden sich zahlreiche kleinere Inseln, zu den bekanntesten gehört wohl Akdamar, auf ihr kann man die Kirche zum Heiligen Kreuz besuchen.

Der Van See beheimatet nicht viele Lebewesen, tatsächlich lebt im See nur eine einzige Fischart, eine Karpfenart. Auch an den Ufern des See gibt es nicht viele Tierarten, zu den bekanntesten in der Umgebung lebenden Tieren gehört die Vankatze, sie ist angeblich die einzige Katzenrasse, deren ausgeprägter Jagdtrieb sie sogar ins Wasser treibt, man nennt sie deshalb auch häufig Schwimmkatze.
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Der größte See der Türkei nimmt eine Fläche von 3.755 km² ein und liegt etwa 1.640 Meter über dem Meeresspiegel. Er befindet sich im äußersten Osten des Landes, an seinem Ostufer befindet sich die namensgebende Stadt Van, die Hauptstadt der gleichnamigen Provinz. Im See befinden sich zahlreiche kleinere Inseln, zu den bekanntesten gehört wohl Akdamar, auf ihr kann man die Kirche zum Heiligen Kreuz besuchen.

Der Van See beheimatet nicht viele Lebewesen, tatsächlich lebt im See nur eine einzige Fischart, eine Karpfenart. Auch an den Ufern des See gibt es nicht viele Tierarten, zu den bekanntesten in der Umgebung lebenden Tieren gehört die Vankatze, sie ist angeblich die einzige Katzenrasse, deren ausgeprägter Jagdtrieb sie sogar ins Wasser treibt, man nennt sie deshalb auch häufig Schwimmkatze.
Eigentlich ist Hierapolis ein griechischer Begriff für „heilige Stadt“. Davon gibt es in der Türkei einige, und hier wollen wir uns mit dem Ort bei Pamukkale in Prhygien, Kleinasien, beschäftigen.
Pamukkale wiederum bedeutet soviel wie Baumwollfestung; das warme Wasser aus den Quellen um Pamukkale und Hierapolis wurde zum Waschen und Färben von Wolle und Baumwolle genutzt.
Durch die Kalkablagerungen bildet das Wasser die Kalksinterterrassen, die zum Weltnaturerbe der Unesco gehören.
Hierapolis war nicht nur wegen der Textilindustrie eine reiche Stadt. Die zahlreichen Thermen mit dem heilsamen Wasser waren Anziehungspunkt für reiche Leute, die sich von Bädern Genesung erhofften. Heute ist Hierapolis eine der beeindruckendsten Ausgrabungsstätten der Türkei.
Kernstück ist das Freilichttheater, das 15.000 Menschen Platz bot.
Die Überreste der Agora, des Versammlungs- und Marktplatzes zeugen davon, dass Hierapolis schon sehr früh als Stadt angesehen wurde. Eine Agora hatten nur Orte mit Stadtstatus.
Zahlreiche Brunnen und das Nymphaeum sind sehr gut erhalten. Nymphen, Naturgeister, zierten damals fast alle umbauten Wasserquellen.
Durch die Stadttore und auf den uralten Steinen der Hauptstraße von Hierapolis spaziert man an Tempeln, Brunnenbauten und Bädern vorbei zur Nekropole.
Die Nekropole, Stadt der Toten, ist ein riesiges Areal mit Totenhäusern, Sarkophagen und Mausoleen. Eine Besonderheit sind die vielen Tumulusgräber, Hügelgräber, unter denen sich das eigentliche Grab befindet.
Die Totenhäuser und Sarkophage sind enorm in ihren Ausmaßen. In ihnen und auch den Tumulusgräbern sind Bänke gebaut worden, damit die Trauernden dort in Ruhe ihrer Ahnen gedenken konnten. Inschriften sind heute zu erkennen, wenn auch für die wenigsten von uns zu lesen.
Hierapolis ist wegen der äußerst gut erhaltenen Ausgrabungen und der Nähe zum Touristenort Pamukkale sehr beliebt. Auf Drängen der italienischen Ausgrabungsleitung hat sich hier viel zum Guten gewendet. Fliegende Händler gibt es nicht mehr, und auch die Hotels wurden abgerissen. Jetzt kann man wieder ungestört die Atmosphäre von Hierapolis genießen.
Einer der wohl bekanntesten Berge des Taurus-Gebirges ist sicher der 2.206 Meter hohe Nemrut, er befindet sich rund 80 Kilometer nordöstlich der Stadt Adiyaman im Südosten der Türkei. Seit 1988 ist die Region um den berühmten Berg ein Nationalpark. Die besondere Attraktion ist aber nicht nur der Berg selbst sondern die auf seinem Gipfel befindliche Kultstätte.

Diese war lange Zeit in Vergessenheit geraten und wurde erst 1881 von Karl Sester, einem deutschen Ingenieur wieder entdeckt. Zentrum des Grabmals ist eine 50 Meter hohe Geröllaufschüttung welche einen Durchmesser von 150 Metern hat, im Norden, Osten und Westen ist sie umgeben von Terrassen. Auf der Nord- und Ostterrasse befinden sich große Stelen und Götterstatuen. 1987 ernannte die UNESCO das Grabheiligtum zum Weltkulturerbe.
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Bei Göreme handelt es sich um das Zentrum des gleichnamigen Nationalparks, einem Freilichtmuseum, das zum UNESCO Weltkulturerbe zählt. Die Region ist berühmt für ihre in den Fels geschlagenen Siedlungen und Kirchen, die frühen Christen als Heimat und Versteck gedient haben.

Geologisch gesehen herrscht in Göreme relativ weiches Tuffgestein vor, das beeindruckende Formationen und Höhlen, sowie "Feenkamine" genannte Erosionsgebilde formt. Des Weiteren ist das Innere der Felshöhlen verhältnismäßig witterungsgeschützt. Im 4. Jahrhundert wurde begonnen erste Höhlen in die Felsen zu schlagen. Fortan wurden die Siedlungen regelmäßig vergrößert, so dass einige von ihnen bis zu 10.000 Menschen Lebensraum boten. Nach und nach entwickelte sich ein System aus kilometerlangen Gängen zwischen einzelnen Siedlungen, kunstvoll gestalteten Kirchen und Klöstern, aber auch Wohnräumen, Lagern, Tierställen und sogar Leichenhallen.

Von den insgesamt 36 bislang entdeckten Anlagen ist die unterirdische Stadt "Derinkuyu" die größte, die für Touristen begehbar gemacht wurde. Die beeindruckenden Ausmaße und Komplexität sind im Rahmen einer Rundreise auf jeden Fall einen Besuch wert.
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Die atemberaubende Landschaft Kappadokiens in der Zentraltürkei beheimatet eine der eindrucksvollsten Attraktionen des Landes, das Göreme Tal. Es wird umrandet von den hohen für die Region charakteristischen Bergen und beherbergt unzählige in Tuffgestein geschlagener Wohnhäuser und Sakralbauten. Der Ort Göreme ist der Kern des gleichnamigen Nationalparks und gehört seit 1985 zusammen zahlreichen anderen kappadokischen Felsendenkmalen zum Weltnatur- und Kulturerbe der UNESCO.

Die Geschichte Göremes geht bis ins 4 Jahrhundert zurück, damals kamen Christen auf Grund von religiöser Verfolgung in die abgeschiedene Gegend um hier unerkannt zu leben. Sie begannen Wohnhäuser und später auch Kirchen in das leicht zu bearbeitende Tuffgestein zu schlagen. Über die Jahrhunderte kamen immer mehr Bauwerke hinzu bis 1924 schließlich die letzten Bewohner Göreme verließen.
Im Südwesten der einmalig schönen und imposanten Region Kappadokien in der türkischen Provinz Aksaray erstreckt sich das 15 Kilometer lange und 150 Meter tiefe Ihlara Tal, auch bekannt als Peristrema Tal. Es beheimatet neben zahlreichen eindrucksvollen Höhlenbauten auch rund 50 spektakuläre Felsenkirchen. Im Südosten der Schlucht befindet sich der Ort Ihlara, am anderen Ende im Nordwesten der Ort Selime.

Von Ihlara aus führt eine fast 400-stufige Treppe knapp 100 Meter tief in die Schlucht. Zu den bedeutendsten und bekanntesten in den Fels gehauenen Kirchen gehört die Agacalti Kilisesi, was übersetzt so viel wie Kirche unter dem Baum bedeutet, die Schlangenkirche Yilanli Kilise und auch die Sümbüllü Kilise, zu Deutsch die Hyazinthenkirche.
Hier finden Sie Informationen zu Städten der Rundreise.

Städte

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Istanbul liegt in der Türkei und erstreckt sich über zwei Kontinente, nämlich Europa und Asien. Dadurch vermischen sich in dieser Stadt auch zwei Kulturen, die christliche und die islamische. Istanbul hat auch noch viele historische Bauwerke, die zum Teil aus dem 15. Jahrhundert stammen. Zahlreiche Sehenswürdigkeiten sind in dieser Stadt zu finden, wie zum Beispiel die Blaue Moschee. Sie besteht aus sechs Minaretten, was sehr selten ist. Diese historischen Bauten sind sehr beeindruckend. Istanbul hat zirka acht Millionen Einwohner. Diese Stadt bietet Ihren Besuchern aber nicht nur die interessante historische Seite, sondern auch viel modernes Stadtleben mit all seinen Facetten.
Die türkische Stadt Trabzon ist eine Küstenstadt am Schwarzen Meer. Der Hafen von Trabzon, der heute für die Ausfuhr von heimischen Waren ein wirtschaftlich wichtiger Punkt ist, hatte schon früher eine herausragende strategische Bedeutung. Die Region um Trabzon ist sehr geschichtsträchtig und für Kultururlauber sehr interessant. Aber auch Strandtouristen sind in Trabzon viele anzutreffen. Trabzon ist ein guter Ausgangspunkt für viele schöne Ausflüge, zum Beispiel in die nahen Bergdörfer, die sehr idyllisch und abgeschieden liegen oder ins Hinterland zu den Bauern, die sich über jeden Besuch freuen und gastfreundlich, wie sie sind, Besucher auf einen Schnaps und zum Verweilen einladen.
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Erzurum liegt auf einem Hochplateau etwa 200 Kilometer von Erzincan entfernt. Durch die hohe Lage sind die Klimabedingungen anders, als man sie sonst in der Türkei erwartet. Acht Monate im Jahr ist hier Winter und daher gehört Erzurum zu den Skierholungsgebieten der Türkei. Aber auch geschichtlich und architektonisch hat Erzurum einiges zu bieten.
Erinnerung aus alten Belagerungszeiten, Bauten aus der Zeit der Seidenstraße und neue Gebäude wie Moscheen, die Universität und der Gouverneurssitz sind nur einige der Sehenswürdigkeiten von Erzurum. Das Stadtbild besticht durch seine Vielfältigkeit und ist somit auch für den nicht wintersportbegeisterten Besucher eine Reise wert.
Mehr als 300 Jahre ist es nun schon her, dass die einstige armenische Hauptstadt Ani verlassen wurde. Heute zeugen nur noch einige Ruinen von ihrer Existenz und ihrem einstigen Glanz. Die heutige Geisterstadt befindet sich im Osten der heutigen Türkei, im Grenzgebiet zu Armenien. Sie liegt auf einem rund 1300 Meter hohen Plateau und wird von einer tiefen Schlucht umgeben.

Wegen ihrer zum Teil noch gut erhaltenen Ruinen, welche von der Pracht der damaligen armenischen Architektur zeugen, gilt sie als einzigartiges Kulturdenkmal. Dieses ist allerdings durch Erdbeben, Kulturvandalismus und Bodenerschütterungen durch den Abbau in einem nahe gelegenen Steinbruch stark gefährdet. Zu sehen gibt es neben der Kathedrale von Ani auch die Ruinen der Menucehr Moschee, der Stadtmauer, einiger Kirchen und Kapellen sowie eines Palastes.
Im Osten der heutigen Türkei, rund 45 Kilometer westlich der armenischen Grenze und etwa 65 Kilometer südlich der Grenze zu Georgien befindet sich die Garnisonsstadt Kars. Hier leben rund 76.000 Menschen. Die Geschichte der Stadt ist sowohl lang als auch von unterschiedlichen Kulturen beeinflusst, so war sie im 10. Jahrhundert die Hauptstadt des damaligen armenischen Königreichs. Im 11. Jahrhundert wurde sie von Türken und im 13. Jahrhundert von Mongolen erobert.

Auf Grund der wechselvollen Geschichte vereint Kars eine Fülle an unterschiedlichen Architekturstilen. Eine der eindrucksvollsten Sehenswürdigkeiten der Stadt ist die Zitadelle Kars Kalesi, welche sich auf einem Plateau befindet und sich so majestätisch über der Stadt erhebt. Am Fuße dieses Plateaus befindet sich die „Kirche der Apostel“, einst als armenische Kathedrale errichtet, wurde sie später zu einer Moschee umgebaut.
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Van ist die Hauptstadt der gleichnamigen türkischen Provinz. Die Stadt hat eine lange Geschichte und viele Eroberungen hinter sich. Für Touristen sind der Van-See und das Archäologische Museum interessant. Die Stadt Van wurde aber hauptsächlich durch die Van-Katze bekannt, die sich in der abgeschiedenen Region um den Vansee seit vielen tausend Jahren fortpflanzen konnte.

Wenn die Van-Katze ihr Sommerfeld trägt, wird sie oft mit der Angorakatze verwechselt. Beeindruckend ist auch, dass sie in vielen Fällen unterschiedliche Augenfarben hat. Das Fell ist weiß und auf dem Kopf hat die Katze eine rötliche Zeichnung, der Schwanz ist ringförmig gezeichnet.
Auf der Strecke von Elazig nach Van im Osten der Türkei kommt man an Tatvan vorbei. Die Stadt liegt auf einer Höhe von rund 1690 Metern direkt am Vansee, welcher der größte See des ganzen Landes ist. Ein weiteres landschaftliches Highlight in der Nähe der Stadt ist neben dem Vansee der erloschenen Vulkan Nemrut.

Zu den Sehenswürdigkeiten innerhalb der Stadt gehört unter anderem ein bereits im Jahre 1537 errichtete Therme. Von Tatvan aus werden zahlreiche Ausflüge in die nähere Umgebung angeboten, zu den beliebtesten Zielen zählt dabei auch die Insel Akdamar, welche sich im Vansee befindet und die herrliche „Kirche zum Heiligen Kreuz beheimatet“. Vor allem für Bergsteiger, Wanderer und Aktivurlauber interessant sind zudem Ausflüge zum nahegelegenen Berg Süphan Dagi.
Im Südosten der Türkei, in der Provinz Batman befindet sich die rund 3.500 Einwohner zählende Stadt Hasankeyf. Die Geschichte des Ortes geht bis in die ersten Jahrhunderte nach Christus zurück. So verwundert es nicht, dass es in der Stadt noch zahlreiche Ruinen historischer Bauwerke aus längst vergangenen Zeiten gibt. Dazu gehört auch die 1116 errichtete Brücke, deren Pfeiler noch heute aus dem Tigris ragen.

Eine weitere Sehenswürdigkeit ist der artukidische Palast ebenso wie der kleine Palast der Ayyubiden. Und auch die in Hasankeyf befindlichen Felsenwohnungen machen einen Besuch lohnenswert. Allerdings ist die Stadt und somit auch ihre Kulturdenkmäler von einem geplanten Staudamm-Projekt bedroht, welches vorsieht Hasankeyf unter Wasser zu setzen.
Mardin
Nahe der Grenze zu Syrien, in der türkischen Provinz Mardin liegt die knapp 55.000 Einwohner zählende Stadt Midyat. Das Besondere an diesem Ort war in der Vergangenheit die Tatsache, dass hier mehr Christen als Moslems oder Yeziden lebten, dies änderte sich zwar durch die Flucht der Christen aus Angst vor religiöser Verfolgung, doch zeugen die vielen Kirchen der Stadt noch immer von der einstigen Mehrheit. Auch heute gibt es in Midyat noch mehr Kirchen als Moscheen.

Besonders sehenswert ist die syrisch-orthodoxe Mor-Scharbel-Kirche ebenso wie die Jungfrau-Maria-Kirche und die Mor-Barsaumo-Kirche. Sie alle beeindrucken mit ihrer prächtigen Architektur und den vielen liebevollen Details in Fassaden und Inneneinrichtung. Auch die umliegenden Landschaften von Madyat machen einen Besuch der Stadt lohnenswert.
Diyarbakir
Sanliurfa ist die Hauptstadt der gleichnamigen türkischen Provinz. Sie befindet sich im Südosten Anatoliens nur etwa 45 Kilometer von der Grenze zu Syrien entfernt. Der ursprüngliche Name war Edessa, heute nennt man die Stadt auch einfach schlicht nur Urfa. Der beschauliche Ort beheimatet rund 470.000 Menschen sowie eine Vielzahl von bedeutenden Sehenswürdigkeiten und bemerkenswerten Attraktionen.

Das Stadtbild wird hauptsächlich von weißen und beige-farbenen kleineren Gebäuden bestimmt. Eine besonders sehenswerte Attraktion der Stadt ist die Halil-Rahman-Moschee, ein imposanter Bau mit einer beeindruckenden Architektur. An ihn grenz der sogenannte „Teich des Abraham“, ein künstlich angelegter Pool in dem viele heilige Karpfen leben. Dieser Teich ist nicht nur ein beliebter Treffpunkt sondern eignet sich auch ganz hervorragend zum Entspannen.
Ephesus – das schreit geradezu nach Geschichte, und zwar griechischer, obwohl Ephesus in der Türkei liegt. Etwa 60 km von Izmir, um Selcuk herum, liegt die ehemals wohl größte und wichtigste Stadt von Kleinasien. Man fand dort den Tempel der Artemis, der Göttin von Wald, Jagd und Schutzpatronin von Kindern und Frauen. Dieser Tempel ist eines der Sieben Weltwunder der Antike, zu denen auch die ägyptischen Pyramiden gehören.

Nach Ephesus, Efes auf Türkisch, kommt man am besten von Izmir aus. Allein die Fahrt ist den Aufwand wert. Die gut ausgebaute Straße E87 in Richtung Torbali und Aydin führt dorthin, durch eine wildromantische Landschaft, die zum Verweilen einlädt und zauberhafte Blicke auf die Küste erlaubt. Ephesus liegt heute nicht mehr direkt an der Küste, wie es zu seinen Hochzeiten einmal war, sondern ist durch Natur- und Klimabedingungen ins Landesinnere verschoben worden.

Wie fast jede Tempelanlage bestand auch der Artemistempel von Ephesus aus vielen kleinen Tempeln, die rund um das Hauptgebäude verteilt waren. Diese waren exakt nach Sonne und Sternen ausgerichtet und nicht einfach wahllos verstreut gebaut.

Heute sind Überreste der Cesus Bibliothek zu bewundern, der Wohngebäude und Hanghäuser, deren Wandmalereien sehr gut erhalten sind. Utensilien aus den Hanghäusern findet man im Ephesus Museum in Selcuk.
Man muss bedenken, dass diese Bauten wahrscheinlich um etwa 5000 v. Chr. entstanden sind; äußerst sorgfältiges Vorgehen und frühzeitiges Erkennen durch die Archäologen haben dafür gesorgt, dass wir heute ehrfürchtig vor den Relikten stehen und sie bewundern können. Gut erhalten sind das große Theater, Toilettenanlagen, die Badeanstalten und der Hadrianstempel.

Wenn man darüber liest, kann man sich die gigantischen Ausmaße von Ephesus nicht wirklich vorstellen. Allein das Hanghaus 2 hat eine Fläche von 4000 m².

Bei einem Besuch der Türkei sollte man hier in Ephesus auf den Spuren der antiken Geschichte wandeln. Es wird ein Erlebnis, das man nicht vergisst.
Im 3. Jahrhundert vor Christus gründete der damalige armenische König Arsames im Südwesten der heutigen Türkei die Stadt Arsameia. Die Türken nannten sie später Eski Kale was zu Deutsch so viel wie „Alte Burg“ bedeutet. Die Bezeichnung Nymphaios ist der antike Name des Flusses Kahtacay, an welchem die Stadt liegt.

Zu bestaunen gibt es in Arsameia einiges, beispielsweise das eindrucksvolle Dexiosisrelief, welches Herakles zusammen mit Mithridates darstellt. Ebenfalls sehr sehenswert sind die Ruinen der Mamelukenfestung Yenikale sowie ein rund 158 Meter langer, in den Fels geschlagener Gang, über dessen Funktion noch immer nichts bekannt ist. Hier in Arsameia am Nymphaios kommen also vor allem Kultur- und Geschichtsinteressierte voll auf ihre Kosten, aber auch Freunde malerischer Landschaften werden von der Region begeistert sein.
Im Südosten Anatoliens, in der türkischen Provinz Adiyaman befindet sich die rund 60.000 Einwohner zählende Stadt Kahta. Sie ist ein beliebtes Touristenziel, denn der Ort dient als Ausgangspunkt für zahlreiche Ausflüge zu den zahlreichen Sehenswürdigkeiten in der näheren Umgebung.

Dazu gehört zum einen die Chabinas Brücke, auch Cendere Brücke oder Septimius Severus Brücke genannt. Dieses antike Bauwerk stammt aus der Zeit zwischen 193 und 211 nach Christus und gehört zu den besterhaltenen Römerbrücken der Türkei.

Eine weitere Sehenswürdigkeit liegt nur etwa 10 Kilometer nördlich von Kahta, der Grabhügel Karakus, besonders die zahlreichen Säulen, welche in verschiedene Himmelsrichtungen zeigen sind gut erhalten und können hier bestaunt werden. Folgt man der Straße von hier aus weiter so gelangt man zu einem weiteren, wenn nicht sogar dem größten Highlight der Region, dem Nemrut Dagi, nicht nur ein beeindruckender Inselberg sondern auch die höchste Erhebung des nördlichen Mesopotamiens.

Ebenfalls nicht weit der Stadt Kahta liegt Arsameia am Nymphaios, die einstige Residenzstadt des Königreichs Kommagene. Sie hält für ihre Besucher ganz besondere Attraktionen bereit. Hier können Ruinen, Reliefs, Tunnel und andere Zeugnisse aus einer längst vergangenen Zeit bewundert werden.
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Kayseri ist eine türkische Stadt in der kappadokischen Provinz Kayseri, die genau so heißt wie ihre Hauptstadt. Hier leben ungefähr 900.000 Einwohner. Kayseri ist eine wohlhabende Stadt, die weit bekannt ist durch den Bau von Möbeln. Aber auch Haushaltswarenprodukte und eine florierende Lebensmittelproduktion macht diese Stadt bekannt. So kommt der als Delikatesse gehandelte Pastirma Schinken hierher. Rund um die Stadt gibt es diverse Stätten, wo Ausgrabungen gemacht werden oder Felsreliefe, die besichtigt werden können. Kayseri ist mehr ein Verkehrsknotenpunkt und somit ein recht reger Handelspunkt der Türkei. Für Gäste gibt es hier nicht allzu viel zu sehen. Es ist keine typische Touristenstadt. Auf jeden Fall sind die Märkte mit den kulinarischen Spezialitäten sehenswert, und auch der eine oder andere Teppich kann gekauft werden. Hier erlebt der Gast noch das richtige türkische Leben.
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Göreme ist ein touristenreicher türkischer Ort in Kappadokien. Er gehört zu dem Nationalpark Göreme, der weltbekannt durch seine vulkanischen Tuffsteingebilde ist. Besonders attraktiv sind die in das Gestein gehauenen Wohnanlagen, Kapellen und Kirchen.  
Die ersten Christen besiedelten in dieser Form Göreme und versteckten sich in dieser Gesteinslandschaft vor ihren Feinden. Die Wohnanlagen sind teilweise unterirdisch angelegt und lieferten somit den damaligen Bewohnern nicht nur Schutz vor ihren Feinden, sondern auch vor dem Klima. Die Tuffsteinhäuser boten in der sommerlichen Hitze viel Kühle und im Winter eine gute Isolation gegen die Kälte. Noch nicht alle Wohnanlagen sind bis heute gefunden worden, aber es sollen schätzungsweise 100 dieser unterirdischen Behausungen bestehen.
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Ankara als zweitgrößte Stadt der Türkei ist die Hauptstadt und Kulturzentrum, Shoppingparadies und Fußballhochburg. Alte Traditionen treffen auf modernes Leben, Eselskarren auf Hightech Untergrundbahn.
Wer sich aufmacht, um Ankara zu entdecken, sollte sich vor der Reise genau informieren und auch Karten und Reiseführer in Buchform besorgen. Ankara hat keine Anlaufstelle für Besucher, wo es solche Dinge gibt. Auch kommt man mit der deutschen Sprache nur zufällig weiter, Englisch ist jedoch weit verbreitet. Busse und Bahnen bringen einen sicher vom Flughafen ins Zentrum. Alle namhaften Autovermieter haben am Flughafen ihre Büros. Der gut ausgebaute Autobahnring führt ebenfalls ins Zentrum und ist erste Wahl für Ausflüge in die Umgebung.

Sollte man das Pech haben und ein paar Regentage erwischen, so bietet Ankara eine Vielzahl an Museen, die einem die türkische Kultur, Lebensart und Geschichte näher bringen. Das Mausoleum und Museum von Atatürk, dem Gründer der Türkei, beeindruckt durch die Kombination aus moderner und antiker Architektur.

Das Museum für die anatolischen Zivilisationen beherbergt die größte Sammlung archäologischer Funde in der Türkei. Hethitische Texte in Keilschrift gehören zum Unesco Weltdokumentenerbe. Schon am Eingang des Museums wird man empfangen von imposanten Statuen aus verschiedenen Zeitaltern. Ankara hat einzigartige Moscheen, die man sich auf keinen Fall entgehen lassen darf. Zwei von ihnen sind die Kocatepe Moschee als größte und die Hacibayram Moschee als älteste.

Beispielhaft sind die Parks in Ankara. Sieben Stück gibt es und einen Botanischen Garten, sie machen Ankara zu einer ganz erstaunlich grünen Stadt mit ihren über vier Millionen Einwohnern.

Hungern und Dursten muss niemand in Ankara. Von den üblichen Burger- und Kaffeeketten sollte man Abstand nehmen, nicht, weil sie schlecht wären, sondern weil einem dann die exzellente türkische Küche entgeht und die Atmosphäre in den Bars, Restaurants und Cafés. Die Hotellandschaft ist so vielfältig wie die Geschmäcker der Reisenden. Heimelige Pensionen gibt es genauso wie Sternehotels und Hostels.
Avanos am Fluss Kizilirmak, dem längsten in der Türkei, ist ein beliebtes Ziel für Touristen. Das eher kleine Städtchen in Kappadokien ist Ausgangspunkt für Ausflüge in die faszinierende Welt der unterirdischen Städte, von denen es noch etwa 40 gibt. Özkonak liegt am nächsten zu Avanos.
Avanos ist ein Eldorado für Freunde der Töpferkunst. Die vielen preiswerten bis luxuriösen Unterkünfte empfehlen ihren Gästen gerne die passenden Töpferkurse. Auch Shopping ist in dieser Stadt etwa 900 m über dem Meeresspiegel kein Problem. Das Sortiment ist erstaunlich groß, auch an Restaurants und Bars, wo Einheimische und Besucher gleichermaßen gerne feucht und fröhlich feiern.
Corum ist die Hauptstadt der gleichnamigen türkischen Provinz, welche sich in der anatolischen Schwarzmeer-Region befindet. In der Stadt haben im Laufe der Jahrhunderte zahlreiche verschiedene Kulturen gewirkt und somit ihre Spuren hinterlassen. Bestes Beispiel dafür ist die Burg Corum Kalesi, ein seldschukisches Bauwerk, welches heute die Hauptattraktion des Ortes darstellt.
Die Ausgrabungsstätte Hattuscha in der Türkei ist ein sehr weitläufiges Gebiet, das vom Deutschen Archäologischen Institut betreut wird. Hattuscha bietet seinen Besuchern den Anblick einer ganzen Siedlung aus hethischer Zeit, mit Stadttoren, Stadtmauer, Burg und Tempel. Spektakuläre Ausgrabungsstücke sind im Museum in Ankara ausgestellt. Fundstücke belegen, dass die Besiedlung dieses Areals bis ins dritte Jahrtausend vor Christus zurückgeht. Da in Hattuscha Spuren eines Wiederaufbaus fehlen, geht man davon aus, dass alle Bewohner verschleppt oder getötet wurden. Ausgrabungen in Hattuscha werden schon in der dritten Generation ausgeführt. Momentan werden vor einem beeindruckend schönen Felsmassiv Ausgrabungen vorgenommen. Tausende von Scherben wurden hier bereits gefunden und im Scherbengarten ausgestellt.
Nevsehir liegt im Inland der Türkei, in der wunderschönen Region Kappadokien. Der Name bedeutet Neustadt. Etwa 81000 Menschen leben in dieser  hübschen Stadt. Zu sehen bekommen die Touristen die Tufflandschaften, ein Mekka für Höhlenarchitektur. Ein Freilichtmuseum ist die Hauptattraktion in Nevsehir. Felsenburgen und unterirdische Städte können besucht werden und erzählen die Geschichte dieser Stadt. In Nevsehir können zahlreiche Moscheen, Brunnen und Bäder besichtigt werden. Sollte man Urlaub in Nevsehir machen, muss man sich einfach die atemberaubende Ibrahim Pascha Moschee ansehen. Diese hat ihren Ursprung von Sarkis Kalfa, der sie 1724 erbauen ließ. Nevsehir pflegt eine Städtepartnerschaft mit Pforzheim.
Diese Übersichtsseite dient zur Information zu möglichen Reisezielen. Genaue Leistungsinhalte der Rundreise entnehmen Sie bitte dem Reiseverlauf und den Inklusivleistungen.

Länderinfo

Türkei (TR)
Türkei
Die Türkei, das Land zwischen Europa und Asien, ein Land mit einer faszinierenden und sehr alten Kultur und langen Geschichte. Daneben lockt die Türkei aber auch mit traumhaften Stränden und einem sehr warmen Klima, welches zusammen mit den Traumstränden perfekte Bedingungen für einen erstklassigen und unvergesslichen Badeurlaub. Doch wer nur zum sonnenbaden, relaxen und  schwimmen in die Türkei gekommen ist, der wird wohl das Beste verpassen, denn die Städte und Landschaften des Landes halten so viel Sehenswertes für die Besucher bereit, dass selbst ein ganzer Monat Urlaub kaum ausreichen würde um all die Schönheiten und Höhepunkte der Türkei zu erkunden. In der Metropole Istanbul, in der gleich drei Großmächte ihre Spuren hinterlassen haben, gilt es die Hagia Sophia, eines der bedeutendsten Bauwerke der Antike oder auch die Süleymaniye Moschee, die blaue Moschee Sultan Ahmet, den Topkapi Palast sowie den Große Bazar Kapali Carsi zu besichtigen.
Auch die türkische Hauptstadt Ankara hält einige Highlights für ihre Besucher bereit, so beispielsweise das Mausoleum Atatürks (Anitkabir), die Kocatepe-Moschee, die römischen Ruinen des Augustustempels mit der Juliansäule, die Hacibayram-Moschee oder den Atakule-Fernsehturm. Zudem ist das Land reich an natürlichen Sehenswürdigkeiten, wie die Region Kappadokien, ihre Landschaft ist geprägt von Vulkanausbrüchen welche zwar schon mehrere Millionen Jahre zurück liegen, aber nachhaltige Spuren hinterlassen haben. So wird die von Tuff-Gebilden durchzogene Gegend oft als Mondlandschaft bezeichnet. Wichtigster Ort dieser Region ist Göreme, hier können Höhlenkirchen und einzigartige Felsformationen erkundet werden, außerdem gibt es in Kappadokien zahlreiche unterirdische Städte. Die Türkei bietet also neben Badestränden und Metropolen auch eine unglaublich beeindruckende und einmalige Natur. Auf einer Rundreise lernen Sie bequem sämtliche Highlights dieses riesigen und beeindruckenden Landes kennen.
beste Reisezeit:
Mai bis Oktober
 

Klima:
An den Küsten (außer Schwarzes Meer) herrscht Mittelmeerklima, im Rest des Landes dominiert ein gemäßigtes Klima.
Einreise:
mit einem gültigen Reisepass. Ein Visum wird für einen Aufenthalt mit einer maximalen Dauer von 3 Monaten nicht benötigt.
(Gültig nur für deutsche Staatsbürger)
Gegeben falls kann es zu Änderungen der Einreisebestimmung kommen. Erkundigen Sie sich bitte rechtzeitig bei dem entsprechenden Konsulat oder der Botschaft.
http://www.auswaertiges-amt.de/DE/Laenderinformationen/00-SiHi/TuerkeiSicherheit.html
http://www.visa-express.de/deutsch/land.php?ISO3166=TR
 

Impfempfehlungen:
Pflichtimpfungen sind nicht vorgeschrieben, eine Auffrischung der Standardimpfungen wird aber empfohlen. Zudem ist auch eine Impfung zum Schutz vor Hepatitis A ratsam.
Bitte informieren sie sich vor Reiseantritt über allgemeine Schutzimpfungen oder Prophylaxe Maßnahmen bei ihrem Hausarzt, Gesundheitsamt oder anderen reisemedizinischen Fachdienst.
http://www.auswaertiges-amt.de/DE/Laenderinformationen/00-SiHi/TuerkeiSicherheit.html

Währung:
1 Neue Türkische Lira = 100 Kurus
 

Flugdauer:
ca. 2 Stunden und 45 Minuten
 

Ortszeit:
MEZ +1h 


Gut zu wissen:
Der Austausch von Zärtlichkeiten sollte in der Öffentlichkeit vermieden werden. Negative Äußerungen und Kritik an der türkischen Politik sollten ebenfalls unterlassen werden. Allgemein wird empfohlen bettelnden Kindern nichts zu geben, da die Gefahr besteht, dass sie zu Berufsbettlern werden. Bei alten und kranken Bettlern ist das anders, ihnen kann man etwas geben.


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