Kleine Gruppe
Inklusive Flug
  • 17-tägige Aktivreise durch Indien
  • Ausgewählte Unterkünfte mit genannter Verpflegung
  • Freuen Sie sich auf eine unvergessliche Zeit
ab 2.890 € pro Person
Fragen zur Reise oder eine persönliche Beratung gewünscht? Hotline: 0800 337 3337 (gebührenfrei)

Reiseverlauf

Das Markha Valley bietet eine der abwechslungsreichsten und schönsten Trekkingtouren in Ladakh. Nach ausreichender Akklimatisierung in der Umgebung von Leh und der Besichtigung der schönsten Klöster im Tal starten Sie das Trekking am Fluss Markha. Erstaunen wird Sie jedoch nicht nur die grandiose Landschaft, sondern auch die Gastfreundschaft der Einheimischen. Der Alltag der Menschen ist eng mit der Natur und den Bergen verbunden. Auf der Nimaling-Hochebene weiden über die Sommermonate die Vieh-Herden - von hier genießen Sie spektakuläre Ausblicke auf die 6000er-Gipfel des Zanskar-Gebirges. Die mittelschwere Wanderung führt Sie gut vorbereitet über den Kongmaru La (5265 m), von wo aus Sie großartige Blicke auf die schier unendlichen Bergketten Ladakhs genießen. Den bergsteigerischen Höhepunkt bekommt die Reise mit der Besteigung des Stok Kangri (6140 m). Optional dazu können Sie am Dach der Welt zu einem 4-tägigen Ausflug ins Nubra Valley aufbrechen, auch Tal der Blumen genannt. Die sommerlichen Blüten und der hier wachsende Sanddorn sind in der Höhe und dem rauen Klima eine Besonderheit. Sie besuchen sehenswerte buddhistische Klöster in dieser Abgeschiedenheit. Die Fahrt führt über zwei der höchsten befahrbaren Pässe. Von Delhi bietet sich ein Ausflug zum berühmten Taj Mahal an.
1. Tag: Anreise
Flug nach Delhi.
2. Tag: Delhi - Leh (3500 m) (A)
Ankunft in der Metropole Delhi, wo Sie nach kurzer Transferzeit das Flugzeug nach Leh besteigen. Dort heißt man Sie nach einem spektakulären Panoramaflug herzlich willkommen und geleitet Sie ins Hotel. Gönnen Sie sich etwas Ruhe nach der langen Reise und angesichts der dünnen Luft in 3500 m Höhe! Am Abend können Sie ein paar Meter durch Leh schlendern, wobei sich ein Abstecher hinauf zum Stadtpalast oder dem darüber gelegenen Namgyal-Tsemo-Kloster anbietet. Übernachtung im Hotel.
3. Tag: Leh - Shey - Thiksey - Leh (F/A)
Die Region Ladakh ist kulturell stark vom tibetischen Buddhismus geprägt. Die vielen, hoch an die Berghänge gebauten Klöster mit den sie umgebenden Dörfern machen den besonderen Reiz des Indus-Tals aus. Der gesamte Tag steht für ein geführtes Besichtigungsprogramm zur Verfügung, bei dem die architektonischen Perlen der Umgebung besucht werden: Shey, der Sommersitz des ehemaligen Königs, und die geschichtsträchtigen Klöster in Thiksey und Spituk. Rückfahrt nach Leh. Übernahtung im Hotel. (Gehzeit ca. 1h).
4. Tag: Leh (3500 m) – Chilling (3200 m) – Skiu (3300 m) (F/M/A)
Heute beginnt Ihr Trekking! Sie fahren nach Südwesten nach Chilling, wo eine Brücke über den Zanskar-Fluss den Startpunkt der heutigen Tagesetappe markiert. Nachdem die Lasten auf die Pferde verladen wurden, können Sie mit nur kleinem Tagesgepäck locker los laufen. Es gilt einen ersten kleinen Pass (3400 m) zu überwinden, bevor Sie mit Skiu das erste größere Dorf im Markha Valley erreichen. Übernachtung im Zelt. (Gehzeit ca. 3-4h, 200 m?, 100 m?, 10 km).
5. Tag: Skiu (3300 m) – Markha (3700 m) (F/M/A)
Ein erster langer Tag bringt Sie tief hinein ins Herz des Hemis-Nationalparks. Vorbei an imposanten Felsformationen und durch kleine Dörfer führt der Weg gemächlich hinauf in den zentralen Ort Markha. Für Abkühlung bei qualmenden Socken sorgen kleinere Bachüberquerungen, gemütliche Zelte laden unterwegs zu einer willkommenen Teepause im Schatten ein. Übernachtung im Zelt. (Gehzeit ca. 8h, 500 m?, 100 m?, 20 km).
6. Tag: Markha (3700 m) – Thachungtse (4200 m) (F/M/A)
Nun nähern Sie sich endlich den schneebedeckten Gipfeln: Bei Hangkar weitet sich das Markha-Tal ein letztes Mal und gibt den Blick auf die vergletscherten Flanken des Kang Yatze (6400 m) frei. Von dem lieblichen Ort mit seiner steil aufragenden Festung führt der Weg hinauf auf die Hochalm Thachungtse. Übernachtung im Zelt. (Gehzeit ca. 6h, 600 m?, 100 m?, 13 km).
7. Tag: Thachungtse (4200 m) – Nimaling (4800 m) (F/M/A)
Heute steigen Sie recht steil hinauf zur kargen Hochebene von Nimaling, wo Sie den dicken Murmeltieren und flinken Pfeifhasen beim Sonnenbaden zuschauen können. Von Nimaling haben Sie bei guter Sicht einen spektakulären Blick auf den Kang Yatse (6400 m), die Bergketten Zanskars sowie zurück in das Tal, aus dem Sie aufgestiegen sind. Übernachtung im Zelt. (Gehzeit ca. 5h, 600 m?, 7 km).
8. Tag: Ruhetag in Nimaling (4800 m) (F/M/A)
Heute verbringen Sie einen Ruhetag in der hochalpinen Steppenlandschaft und genießen den Anblick der Zanskar-Berge. Beobachten Sie Murmeltiere und mit etwas Glück den Himalayan Golden Eagle (Adler). Es lockt als kleine Wanderung der Aufstieg zum Kang Yatse Basecamp (5100 m). Übernachtung im Zelt.
9. Tag: Nimaling (4800 m) – Kongmaru La (5130 m) – Chuskurmo (4400 m) (F/M/A)
Der Tag beginnt schweißtreibend mit der Überquerung der Kongmaru La (5130 m), den Sie nach etwa 2h erreicht haben werden. Genießen Sie den phantastischen Ausblick auf Kang Yatze, Dzo Jongo und das noch ferne Indus-Tal. Danach führt der Weg zunächst steil nach Norden hinab. Das Tal verengt sich bald zur Schlucht, deren bizarr verwitterte Wände in allen erdenklichen Farben von Purpur über Braun und Gelb bis hin zu Schwarz schimmern. Am Nachmittag erreichen Sie Chuskurmo (4400 m) und können zufrieden auf das Geschaffte zurückblicken. Übernachtung im Zelt. (Gehzeit ca. 5-6h, 500 m?, 900 m?, 10 km).
10. Tag: Chuskurmo (4400 m) – Shang Sumdo (3700 m) – Hemis – Leh (F/M/A)
Die kurze Wanderetappe hinab nach Shang Sumdo gestaltet sich sehr gemütlich. Im Ort erwartet Sie bereits Ihr Fahrer. Es sind von hier aus nur wenige Minuten zum wichtigsten Kloster der gesamten Region, der Hemis Gompa. Nach dem Besuch dieses alten Zentrums des Drukpa-Ordens fahren Sie zurück nach Leh. Am Abend gilt es, für die Bergtour zum Stok Kangri zu packen. Übernachtung im Hotel. (Gehzeit ca. 3h, 700 m?, 10 km).
11. Tag: Trekking Stok Kangri / Nubra Valley (F/M/A)
Option 1: Leh (3500 m) – Stok (3600 m) – Mankarmo (4400 m) (F/M/A) Es geht wieder bergwärts! Eine kurze Fahrt bringt Sie ins Dorf Stok (3600 m), von wo aus der Aufstieg zum Stok Kangri beginnt. Sie folgen zunächst einem kleinen Bachlauf, der sich durch das geröllige Gelände seinen Weg bahnt. In einem südlich gelegenen Seitental erwartet Sie das Zeltlager Mankarmo, von dem aus man bereits einen ersten Blick auf das Gipfelziel erhaschen kann. Übernachtung im Zelt. (Gehzeit ca. 5h, 800 m?, 10 km). Option 2: Fahrt Leh – Khardung La - Nubra Valley (F/A) Das heutige Ziel ist Hundar im Nubra-Tal (2900 m). Vom Khardung La (5604 m) haben Sie bei gutem Wetter eine spektakuläre Aussicht auf das Karakorum-Gebirge. Übernachtung im einfachen Gästehaus in Diskit. (Fahrzeit ca. 6h, 130 km).
12. Tag: Trekking Stok Kangri / Nubra Valley (F/M/A)
Option 1: Mankarmo (4400 m) – Basislager (5000 m) (F/M/A) Die heutige Tagesetappe ist vergleichsweise kurz und wird Sie ins Basislager des Stok Kangri führen. Nutzen Sie die Zeit, um zu ruhen und sich auf die morgige Gipfelbesteigung vorzubereiten. Wer will, kann noch ein paar Meter hinter dem Zeltlager hinaufgehen: Von einer Bergschulter lässt sich bereits die weitere Aufstiegsroute einsehen. Dann heißt es zeitig in den Schlafsack zu schlüpfen, denn der Gipfelsturm beginnt noch in der Nacht! Übernachtung im Zelt. (Gehzeit ca. 2h, 600 m?, 4 km). Option 2: Nubra Valley (F/A) Das Nubra Valley ist eine weitläufige Hochwüste auf dem tibetischen Plateau und wird von einigen blau schimmernden Flussläufen durchzogen. Sie tauchen ein in diese Weite, indem Sie einen kurzen Ausflug auf dem Rücken eines Kamels unternehmen. Besuch des Samsuling-Klosters. Übernachtung im Hauszelt.
13. Tag: Gipfeltag Stok Kangri / Nubra Valley (F/M (LB)/A)
Option 1: Gipfeltag Stok Kangri (6121 m) (F/M/A) Die Nacht ist zeitig zu Ende und je nach Wetterverhältnissen beginnen Sie den Aufstieg zum Gipfel zwischen ein und fünf Uhr. Zuerst überqueren Sie den flachen, spaltenarmen Gletscher, um dann in nicht enden wollenden Serpentinen bergan zu steigen. Bei etwa 5800 m gelangen Sie auf den Grat, der zum Gipfel führt - schließlich ist der höchste Punkt erreicht, 6121 m! Bei klarem Wetter haben Sie von hier einen phantastischen Blick über die Berge der Zanskar-Kette bis zum majestätischen Karakorum-Gebirge. Beim Abstieg folgen Sie demselben Weg hinunter bis ins Basislager. Übernachtung im Zelt. (Gehzeit ca. 9-12h, 1100 m??, 14 km). Option 2: Nubra Valley – Wari La (5275 m) – Shakti (F/A) Die Fahrt führt aus dem Nubra Valley heraus und das Shyok Valley flussaufwärts. Auf dem Pass Wari La wird die Ladakh-Bergkette überquert. In Sakti besichtigen Sie das einzige Höhlenkloster in Ladakh. Übernachtung im Gästehaus.
14. Tag: Trekking Stok Kangri / Nubra Valley (F/M/A)
Option 1: Sakti – Stakna – Leh  (F/M/A) Sie verlassen das Basislager und wandern hinunter in die Ortschaft Stok (3600 m), wo bereits Ihr Fahrzeug wartet, das Sie zurück nach Leh bringen wird. Eine heiße Dusche und die Annehmlichkeiten eines richtigen Bettes machen die Anstrengungen der letzten Tage schnell vergessen! Übernachtung im Hotel. (Gehzeit ca. 4h, 1400 m?, 14 km). Option 2: Sakti – Stakna – Leh  (F/A) Im wenig besuchten kleineren Kloster Chemrey blicken Sie ins Antlitz des Padmasambhava, dargestellt als überlebensgroße Statue. Pittoresk über dem Indus-Tal thront das Kloster Stakna. Fahrt nach Leh. Übernachtung im Hotel.
15. Tag: Leh – Delhi (F)
Nach dem zeitigen Frühstück erfolgt der Transfer zum Flughafen. Sie fliegen nach Delhi, in die Hauptstadt Indiens. Transfer zum Hotel. Der weitere Tag steht zur freien Verfügung. Unsere Empfehlung: Erleben Sie die Höhepunkte der beeindruckenden Baukunst der Mogulzeit – die riesige Freitagsmoschee und das Rote Fort mit seinen gewaltigen Mauern sowie den filigranen Marmorpavillons. Der quirlige Chandni Chowk im Herzen der Altstadt vermittelt schließlich ein authentisches Bild der indischen Lebensfreude. Übernachtung im Hotel.
16. Tag: Delhi oder Agra (F)
In Delhi haben Sie Freizeit und genießen die Annehmlichkeiten des Hotels oder erkunden die Stadt. In Agra (optional) besichtigen Sie das berühmte Taj Mahal und das Rote Fort. Rückkehr nach Delhi ins Hotel, wo Sie sich erfrischen können. Transfer zum Flughafen.
17. Tag: Rückreise
Rückflug nach Deutschland zeitig am Morgen.

Änderungen der Reiseroute und Fluggesellschaften bleiben vorbehalten.
Hier finden Sie Informationen zu ausgewählten Sehenswürdigkeiten der Rundreise.

Sehenswürdigkeiten

Bilder:
Zu den bekanntesten Sehenswürdigkeiten Indiens gehört neben Attraktionen wie dem Taj Mahal, dem Goldenen Tempel oder dem Palast der Winde ganz klar das Rote Fort in der indischen Hauptstadt Delhi. Seinen Namen erhielt diese eindrucksvolle Festungsanlage auf Grund der charakteristischen roten Farbe des zum Bau verwendeten Sandsteins. Zwischen 1639 und 1648, zur Zeit des Mogulreiches, wurde die riesige und imposante Palast- und Festungsanlage für den Mogulkaiser Shah Jahan errichtet. Im Jahre 2007 dann ernannte die UNESCO dieses architektonische Meisterwerk zum Weltkulturerbe.

Nicht nur von außen ist das Rote Fort unglaublich beeindruckend, auch im Inneren versetzt es seine Besucher ins Staunen, hier befinden sich nämlich so sagenhafte Bauwerke wie das Trommelhaus, die Perlenmoschee und das Khas Mahal. Letzteres waren die Privatgemächer des einstigen Mogulkaisers und sind entsprechend prächtig verziert. Ganz im Süden befindet sich außerdem das Mumtaz Mahal, der sogenannte „Palast der Juwelen“, dieser beheimatet mittlerweile aber längst keine Juwelen mehr sondern ein archäologisches Museum. Leider ist heute längst nicht mehr alles vom einstigen Roten Fort vorhanden. Denn die Briten zerstörten ab 1858 einen Teil der mächtigen Anlage um dort ihre Kasernen zu errichten. Dennoch ist ein Besuch des Roten Forts dringend zu empfehlen und bei einer Indienrundreise oder Stadtbesichtigung von Delhi einfach Pflicht, nicht nur wegen der historischen Wichtigkeit des Bauwerkes, sondern auch wegen der umwerfenden Schönheit.
Bilder:
In knappen 2 Kilometer Entfernung vom Taj Mahal findet man das bekannte rote Fort. Dieses stammt aus dem 16. Jahrhundert und wurde in dieser Zeit von Moguln bewohnt. 1632 bis 1637 wohnte und regierte Shah Jahan in dem roten Fort, in der Zeit erlebte vor allem Agra einen enormen Aufschwung, weil Shah Jahan viele Bauten abreißen ließ und diese wurden dann durch traumhaft schöne Gebäude ersetzt, die oft mit weißem Marmor und zusätzlich mit Edelsteinen versehen wurden,  wieder aufgebaut. Das rote Fort wurde in einer halbrunden Form gebaut, was dem ganzen Gebäude einen speziellen Anblick verleiht, ebenfalls ist das Fort von einer 21 Meter hohen Mauer umgeben, die eine Länge von gut zwei Kilometer hat.

 Der Name kommt daher, weil die Mauer aus rotem Sandstein gebaut ist. Für den Bau des Palastes wurden unzählige Edelsteine und Halbedelsteine in das Mauerwerk eingebaut. Von außen kann man nicht erkennen, was für einen wunderbaren Anblick dem Besucher sich im Innern des Forts bietet. Es gibt mehrere Moscheen und Paläste, mit herrlichen Gärten. Das rote Fort hat eine beträchtliche Geschichte aufzuweisen, so wurde es beispielsweise im Jahre 1803 von britischen Truppen besetzt, ebenfalls war es bei den indischen Aufständen 1857 ein Ort an dem bewaffnete Auseinandersetzungen stattgefunden haben. Seit 1983 zählt auch das rote Fort zu den Schätzen des Unesco Kulturerbes, wie auch der Taj Mahal.

Ein beträchtlicher Teil des roten Forts steht der Öffentlichkeit zur Verfügung. Ein kleiner Anteil davon aber, der zu militärischen Zwecken genutzt wird, bleibt den Besuchern verschlossen. Es ist eine eindrückliche Atmosphäre im Innern des Forts, die man sich als Tourist ebenfalls nicht entgehen lassen sollte. Bei geführten Reisen sind diese Ziele mit Sicherheit eingeplant. Die vielen Sehenswürdigkeiten, die Indien zu bieten hat, sind schon sehr beeindruckend und machen eine Reise durch dieses Land zum einmaligen Ereignis.
Bilder:
Zu den bekanntesten Sehenswürdigkeiten Indiens gehört neben Attraktionen wie dem Taj Mahal, dem Goldenen Tempel oder dem Palast der Winde ganz klar das Rote Fort in der indischen Hauptstadt Delhi. Seinen Namen erhielt diese eindrucksvolle Festungsanlage auf Grund der charakteristischen roten Farbe des zum Bau verwendeten Sandsteins. Zwischen 1639 und 1648, zur Zeit des Mogulreiches, wurde die riesige und imposante Palast- und Festungsanlage für den Mogulkaiser Shah Jahan errichtet. Im Jahre 2007 dann ernannte die UNESCO dieses architektonische Meisterwerk zum Weltkulturerbe.

Nicht nur von außen ist das Rote Fort unglaublich beeindruckend, auch im Inneren versetzt es seine Besucher ins Staunen, hier befinden sich nämlich so sagenhafte Bauwerke wie das Trommelhaus, die Perlenmoschee und das Khas Mahal. Letzteres waren die Privatgemächer des einstigen Mogulkaisers und sind entsprechend prächtig verziert. Ganz im Süden befindet sich außerdem das Mumtaz Mahal, der sogenannte „Palast der Juwelen“, dieser beheimatet mittlerweile aber längst keine Juwelen mehr sondern ein archäologisches Museum. Leider ist heute längst nicht mehr alles vom einstigen Roten Fort vorhanden. Denn die Briten zerstörten ab 1858 einen Teil der mächtigen Anlage um dort ihre Kasernen zu errichten. Dennoch ist ein Besuch des Roten Forts dringend zu empfehlen und bei einer Indienrundreise oder Stadtbesichtigung von Delhi einfach Pflicht, nicht nur wegen der historischen Wichtigkeit des Bauwerkes, sondern auch wegen der umwerfenden Schönheit.
Der Taj Mahal ist die absolut bekannteste Sehenswürdigkeit Indiens. Auf Deutsch bedeutet Taj Mahal „Krone des Ortes“. Es ist ein riesiger Palast, der eine Höhe von 58 Meter und eine Breite von 56 Meter aufweist. Der Taj Mahal steht in Agra, das Spezielle an dem gesamten Palast ist, dass dieser auf einer einzigen Marmorplatte mit einer Größe von 100x100 Meter steht. Zusätzlich gehört zu dem Palast ein herrlicher Garten von rund achtzehn Hektaren. Für den Bau des Taj Mahal benötigte man 17 Jahre, damit begonnen wurde im Jahre 1631. Für den Bau des weißen Palastes, wie der Taj Mahal auch genannt wird, waren über 20.000 Handwerker zuständig und verschiedene Architekten. Um das Hauptgebäude herum wurden zudem vier Minarette errichtet, das Interessante dabei ist, dass diese nicht gerade stehen, sondern sich ein wenig vom Palast wegbeugen. Dies sollte dazu dienen, dass bei möglichen Erdbeben die Minarette nicht auf den Taj Mahal fallen würden.  Über den Taj Mahal existieren viele Geschichten, die aber noch lange nicht alle bewiesen sind, so zum Beispiel sagt eine, dass Teile des Palastes in England auf einer Auktion versteigert werden sollten. Im Jahre 2004 organisierte die Regierung von dem Bundesstaat Uttar Pradesch eine große Feier anlässlich der 350-Jahre-Feier des Taj Mahal. Die Feierlichkeiten erstreckten sich über längere Zeit, es wurden verschiedene Anlässe durchgeführt. Dass aber der Palast geschont werden konnte, weil es doch immer sehr viele Besucher anzog, wurden die Anlässe etwas entfernt zum Taj Mahal ausgerichtet. Das Gebäude und der Garten mussten vor einigen Jahren restauriert werden, die mehrere Jahre lang dauerte. Die Fassade begann unter den Umwelteinflüssen zu leiden und bekam Verfärbungen. Dem will man dringend entgegenwirken und lässt aus diesem Grund die Autos und Reisebusse nicht mehr direkt zum Taj Mahal fahren. Es wurde dafür ein etwa 2 km entfernter Parkplatz erstellt.
Hier finden Sie Informationen zu Städten der Rundreise.

Städte

Delhi – eine jahrtausendelange Geschichte und schillernde Persönlichkeiten machen die Region zu einem farbenprächtigen und imposanten Areal. Die Hauptstadt Indiens beeindruckt durch seine Bewohner, seine Sehenswürdigkeiten und Kulissen, die ganz und gar einzigartig sind. Die Geschichte Delhis reicht hierbei weit in die Vergangenheit zurück. Neueste Forschungen bestätigten, dass Delhi unter dem Namen Indraphrastra bereits 1200 v.Chr. gegründet wurde. Die Geburt des modernen Delhi wird mit 736 n. Chr. datiert. Auf dem heutigen Stadtgebiet Delhis wurden im Laufe der Jahre mehr als sieben Städte gegründet. Seit 1911 ist Delhi die Hauptstadt Indiens. In der Metropole vereinen sich Kulturzentrum und wichtiger Verkehrsknoten zu einer nie schlafenden, immer aktiven und prosperierenden Stadt . Zudem ist Delhi Indiens Wirtschaftszentrum Nummer eins und damit wichtigste Handelsregion in Indien. Universitäten, Museen, Theater – Delhi bietet vieles und lockt damit alljährlich tausende Touristen ind die Hauptstadt Indiens. Daneben ist Delhi auch wichtiger Knotenpunkt für viele Studenten. Fünf der wichtigsten Universitäten Indiens sind in Delhi angesiedelt, sodass es auch als Bildungszentrum fungiert.
Neben dem Tourismus spielt die Wirtschaft eine große Rolle. Vor allem die Textil- und Elektronikindustrie, sowie die Herstellung von Kraftfahrzeugen haben Indien zu wirtschaftlicher Prosperität verholfen. Im Bereich des Kunsthandwerks vermitteln traditionelle Arbeiten einen Eindruck von Indiens kulturellem Erbe. Auch die umliegenden Landschaften werden in Delhi wirtschaftlich genutzt, die Landschaft floriert. Als wichtiger Verkehrsknotenpunkt ist Delhis Infrastruktur ausgebaut, um sowohl nationalen wie auch internationalen Ansprüchen zu genügen. Allerdings: Die öffentlichen Verkehrsmittel reichen nicht aus, um den ständig steigenden Einwohnerzahlen gerecht zu werden. Zudem: Die rund um Delhi entstehenden Städte wachsen zu schnell, als dass sie optimal in Delhis Verkehrsnetz integriert werden können.
Klimatisch sind in Delhi Extreme zu finden. In heißen Zeiten kann in Delhi die 50Grad-Marke durchaus geknackt werden, zu Monsunzeiten herrscht Starkregen. Im Tourismus hat sich eine Reisezeit zwischen November und April als günstig erwiesen.
Der Hauptort der Region Ladakh im nordindischen Bundesstaat Jammu und Kashmir ist die Stadt Leh, sie zählt zu den höchstgelegenen durchgehend bewohnten Städten der Erde und zählt rund 27.500 Einwohner. Leh befindet sich direkt am Fluss Indus, dem längsten Fluss des indischen Subkontinents. Dieser stellt auch die Wasserversorgung der in 3500 Meter Höhe gelegenen Stadt sicher.

Leh kann auf eine lange und wechselvolle Geschichte zurückblicken, bis heute stellen sowohl Indien als auch China und Pakistan Ansprüche an dem Gebiet. Zu den Hauptattraktionen der Stadt gehören unter anderem der alte Königspalast und die sogenannte Old Leh’s. Ebenfalls sehr beliebt sind Trekking Touren in den atemberaubenden Landschaften in der Umgebung.
Agra ist eine sehr große Stadt, die zum Bundesstaat Uttar Pradesh gehört und ist in Indien. Sie zählt ungefähr 1.300.000 Einwohner und liegt am Fuße des Flusses Yamuna. Agra gehört zu den Städten Indiens, die jährlich von Millionen Touristen besucht werden und zählt zu den am meisten besuchten Städten Indiens. Dies hauptsächlich darum, weil sie eine große Anzahl  atemberaubender Sehenswürdigkeiten aufzuweisen hat. Einige davon sind Denkmäler, wie zum Beispiel das Taj Hahal oder das rote Fort gehören seit 1983 zum Kulturerbe der Unesco. Hält man sich in Agra auf, oder ist man auf einer Indienrundreise, darf einen Abstecher nach Agra auf keinen Fall fehlen. Es werden in der Stadt Sightseeing-Touren angeboten, die dann die berühmtesten und sehenswertesten Attraktionen anfahren. Ebenfalls darf keinesfalls ein Besuch auf einem der Märkte fehlen, auf denen es sehr viele Kunsthandwerke anzutreffen gibt, beispielsweise Teppiche, Lederwaren, Gegenstände aus Marmor oder traditionelle indische Souvenirs. Agra gilt zudem als einen wichtigen Lederexporteur. Eine Touristenattraktion ist es, wenn man eine Fahrt mit einer Rikscha, diese findet man in der ganzen Stadt Agra an verschiedenen Orte. Erstens kann man sich die Stadt in Ruhe ansehen, sich überlegen, wo man noch hin gehen möchte und man kommt zudem auf angenehme Weises relativ rasch von einem Ort zum anderen. Allerdings wurden gerade die Rikscha-Fahrten in der letzten Zeit etwas weniger häufig benutzt, da es seit kurzem einen Stadtbus gibt. Viele andere Möglichkeiten in Agra voran zu kommen, außer noch zu Fuß oder mit dem Taxi, gibt es nicht mehr viele. Eine Besonderheit ist es zudem, dass beispielsweise Taxis für ganze Tage gemietet werden können, um von einer Sehenswürdigkeit zur nächsten chauffiert zu werden. Dies kostet zwar mehr als eine Rikscha, aber man ist auch schneller unterwegs. An Unternehmungsmöglichkeiten fehlt es in Agra bestimmt nicht und ein Besuch lohnt sich.
Diese Übersichtsseite dient zur Information zu möglichen Reisezielen. Genaue Leistungsinhalte der Rundreise entnehmen Sie bitte dem Reiseverlauf und den Inklusivleistungen.

Länderinfo

Indien (IN)
Indien
Indien gilt als die bevölkerungsreichste Demokratie der Erde und bildet den siebtgrößten Staat der Welt. Doch das weitaus faszinierendere an diesem multiethnischen Staat ist seine Jahrtausende alte Geschichte sowie die vielseitige und eindrucksvolle Kultur, aber auch die atemberaubenden Landschaften und die vielfältige Flora und Fauna zieht viele Reisende in das „Land der Maharadscha“.

Da verwundert es nicht, dass jedes Jahr mehr Rundreisen nach Indien unternommen werden um alle Aspekte also Geschichte, Kultur und Natur des Landes innerhalb kürzester Zeit kennen zu lernen. Die indische Hauptstadt ist Delhi, diese ist gleichzeitig auch die zweitgrößte Stadt in Indien. Zu den imposantesten und wichtigsten Bauwerken der Stadt zählen das Rote Fort, der Qutb Minar (ein roter Sandsteinturm), das Humayun-Mausoleum und das Jama Masjid. Die größte Stadt Indiens ist Mumbai, früher auch Bombay, sie ist zudem auch die bevölkerungsreichste Stadt der Welt. Hier befinden sich das beeindruckende Taj Mahal Palace Hotel, der Rajabai Tower, der Flora Fountain und das Haji Ali Dargah. Doch das bekannteste und berühmteste Bauwerk Indiens, das Wahrzeichen dieses Subkontinents befindet sich in keiner der beiden genannten Metropolen, sondern in Agra. Diese Stadt im Bundestaat Uttar Pradesh beheimatet das weltberühmte Taj Mahal, den „Kronen-Palast“.

Im Bundesstaat Rajasthan, in dessen Hauptstadt Jaipur befindet sich ein weiteres imposantes Bauwerk, das Hawa-Mahal, zu Deutsch „der Palast der Winde“. Daneben beheimatet Jaipur auch das Jantar Mantar und den Stadtpalast Jai Singh II. Man merkt schon: Indien ist reich an Kultur und historischen Denkmälern, die seit hunderten von Jahren von dieser Kultur zeugen, somit ist eine Reise nach Indien, immer auch eine Reise in eine andere Welt und eine andere Zeit.
beste Reisezeit:
November bis April, Himalaya-Region: Juni bis September
 

Klima:
Es herrscht ein tropisches Klima. Zumeist sehr heiß, in den Höhenlagen des Himalaya im Winter heftiger Schneefall. Das Wetter Indiens wird sehr stark vom Monsun bestimmt, Nordostmonsun im Oktober und November, Südwestmonsun von Juni bis September.
Einreise:
Es wird ein gültiger Reisepass sowie ein Visum benötigt, dieses muss bei der indischen Auslandvertretung angemeldet werden. In den letzten Monaten wurden die Regelungen für ein Indien-Visum immer wieder verändert, nähere Informationen hier
(Gültig nur für deutsche Staatsbürger)
Gegeben falls kann es zu Änderungen der Einreisebestimmung kommen. Erkundigen Sie sich bitte rechtzeitig bei dem entsprechenden Konsulat oder der Botschaft.
http://www.auswaertiges-amt.de/DE/Laenderinformationen/00-SiHi/IndienSicherheit.html
 

Impfempfehlungen:
Die Standardimpfungen sollten aufgefrischt werden, zudem empfiehlt sich eine Schutzimpfung gegen Hepatitis A.
Bitte informieren sie sich vor Reiseantritt über allgemeine Schutzimpfungen oder Prophylaxe Maßnahmen bei ihrem Hausarzt, Gesundheitsamt oder anderen reisemedizinischen Fachdienst.
http://www.auswaertiges-amt.de/DE/Laenderinformationen/00-SiHi/IndienSicherheit.html

Währung:
1 Rupie = 100 Paise
 

Flugdauer:
ca. 7 Stunden und 10 Minuten (nonstop)
 

Ortszeit:
MEZ +4,5h, (keine Sommer-/Winterzeitumstellung) somit MESZ +3,5h 


Gut zu wissen:
Indien ist ein Vielvölkerstaat mit über 15 verschiedenen Sprachen und dementsprechend unterschiedlichen Traditionen, Religionen und Kulturen. Der Glaube spielt hier eine ungemein wichtige Rolle und sollte deshalb auch von den Besuchern des Landes respektiert und geachtet werden.


Alle Inhalte dieser Seite sind urheberrechtlich geschützt und dürfen nur mit schriftlicher Genehmigung genutzt werden. Eine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit sowie Haftung kann nicht übernommen werden. Der Kontakt zum jeweiligen Konsulat des Ziellandes sollte im Zweifelsfall aufgenommen werden.





Beliebte verwandte Reisen:

Kultur, Natur und Inselparadies
Indien/Sri Lanka/Malediven Rundreise
Empfehlung der Redaktion
Inklusive Flug
Preiswert & Gut
Rundreise inklusive Baden
15 Tage Rundreise durch Indien
ab 1.799 € pro Person
Im Land der Maharajas
Indien Rundreise
Inklusive Flug
Preiswert & Gut
16 Tage Rundreise durch Indien
ab 999 € pro Person
Indien & Thailand Rundreise & Baden
Indien/Thailand Rundreise
Inklusive Flug
Preiswert & Gut
Rundreise inklusive Baden
18 Tage Rundreise durch Indien
ab 1.399 € pro Person
Südindien und Malediven Rundreise & Baden
16 Tage Rundreise durch Indien
ab 2.199 € pro Person