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  • 8-tägige Busrundreise durch die Türkei
  • 4-Sterne Hotels inklusive Halbpension
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Reiseverlauf

Faszinierende Landschaft und ehemalige Heimat eines stolzen und unabhängigen Volkes: Willkommen in Lykien - Geburtsort des heiligen Nikolaus! Weite Strände, antike Stätten und die bis in den Frühsommer schneebedeckten Gipfel des Taurusgebirges zeigen Ihnen eine ganz besondere Seite der Türkei. An Land und vom Wasser sehen Sie bedeutende antike Stätten des Lykischen Bundes wie Myra, Xanthos und die "versunkene Stadt" Simena. Einen reißenden Fluss überqueren Sie im Saklikent Canyon und am Iztuzu Strand fühlt sich die Caretta caretta Schildkröte wohl.
1. Tag - Anreise
Flug nach Antalya. Empfang und Transfer zu Ihrem Hotel. Abendessen und Übernachtung in der Region Antalya, Kemer oder Belek.
2. Tag - Antalya/Kemer/Belek - Demre - Kekova/Ücagiz - Fethiye (ca. 295 km)
Der Legende nach war der Bischof von Myra bekannt für seine unermessliche Freundlichkeit und für die Wunder, die er zu Lebzeiten vollbrachte. Noch heute feiern wir zu seinen Ehren das Fest des Heiligen Nikolaus an seinem Todestag, dem 6. Dezember. Ihr Reiseleiter erzählt Ihnen einige der Legenden um den Schutzpatron der Seeleute und Kinder. Im Stadtzentrum Demres befindet sich die Noel Baba Kilisi, die St. Nikolauskirche. So viele Fußbodenmosaike und Wandmalereien strahlen Ihnen entgegen. Bestaunen Sie bei der Führung die zahlreichen Fresken, wie das Konzil von Nicäa. Entlang der malerischen Küste geht es im Anschluss nach Kekova. Wie türkisblau das Wasser hier glitzert! Die "versunkene Stadt" - das antike Simena - zieht Sie sofort in ihren Bann. Sarkophage und Felsengräber geben Einblicke in das Antike Lykien. Warum nur ist die Stadt versunken? Abendessen und Übernachtung in der Region Fethiye.
3. Tag - Fethiye - Tlos - Saklikent - Xanthos - Fethiye (ca. 100 km)
Das erste Ziel des Tages sind die Ruinen von Tlos. Bis ins 18. Jh. war das Kastell noch bewohnt. Hier finden Sie weitere lykische Gräber. Das wohl aufwendigste ist das des legendären Helden Bellerophon. Erkennen Sie es auf den ersten Blick? Laut Überlieferung soll er mit Hilfe des fliegenden Pferdes Pegasus die Chimäre besiegt haben. Ein spektakuläres Naturerlebnis erwartet Sie in der Saklikent Schlucht. Schon von weitem hören Sie das Rauschen des Wassers. Auf schmalen Holzstegen durchqueren Sie die Schlucht - direkt unter Ihnen der reißende Fluss. Weiter geht es nach Xanthos - der einstigen Hauptstadt Lykiens. Wussten Sie, dass die Stadt in der Antike besonders für den Stolz ihrer Bewohner bekannt war? Zweimal haben ihre Bewohner es vorgezogen die Stadt selbst zu zerstören als sich einem Feind unterzuordnen. Lassen Sie sich bei der Besichtigung in die Vergangenheit entführen. Sie erkunden die bedeutenden Überreste von Tempeln und Denkmälern und bestaunen die Reliefs und Skulpturen der Grabbauten, Pfeilergräber und Sarkophage. Abendessen und Übernachtung in der Region Fethiye.
4. Tag - Fethiye - Dalyan - Kusadasi (ca. 290 km)
Nach dem Frühstück geht die Reise weiter nach Dalyan. Bekannt ist der Ort für seine Schwefelquellen, Schlammbäder und das verschilfte Sumpfdelta. Ein einzigartiges Naturparadies mit verschlungenen Kanälen und über 150 Vogelarten. Am Ufer des Sees finden sich einige Freiluftthermalbäder mit bis zu 40 Grad warmem Schlamm. Angeblich soll der Schlamm heilende Kräfte für so einige Krankheiten haben. Per Boot geht es dann zum berühmten Iztuzu Strand. Feinster Sand und klares Wasser versprechen eine perfekte Badeerholung. Besonders ist er vor allem, weil er einer der wenigen intakten Plätze auf dieser Welt ist, wo die Meeresschildkröten Caretta caretta ihre Eier ablegen können. Vielleicht begegnet Ihnen ja eine der Schildkröten beim Schwimmen. Außerdem sehen Sie die Felsengräber in Kaunos. Ein tolles Fotomotiv! Abendessen und Übernachtung in der Region Kusadasi.
5. Tag - Kusadasi - Ephesos - Pamukkale (ca. 195 km)
Tauchen Sie mit uns in die Antike ab! Schicke Badeanlagen, die riesige Celsus-Bibliothek und das Theater: Ephesos muss schon damals ein Hit gewesen sein! Durch die Mäander-Ebene, im Sommer und Herbst weiß gesprenkelt von Baumwollbüscheln, geht es weiter in Richtung Pamukkale. Sie sind kurz davor ein UNESCO-Weltkulturerbe mit eigenen Augen zu sehen. Wie ein "Baumwollschloss" wirkt dieses Wunder der Natur fast surreal. Wussten Sie, dass die Stalaktiten, Becken und Tröge der Sinterterrassen durch Ausfällung des kalkhaltigen 35 Grad heißen Wassers entstanden sind? Abendessen und Übernachtung in einem Thermalhotel in Pamukkale.
6. Tag - Pamukkale - Antalya (ca. 230 km)
Durch das imposante Taurusgebirge fahren Sie nach Antalya. Unterwegs erfahren Sie in einem modernen Teppichzentrum alles über den Herstellungsprozess - von der Rohstoffgewinnung bis zum fertig geknüpften Schmuckstück. Unsere Augen können den flinken Fingern der Weberinnen kaum folgen. Bei einer ausführlichen Beratung und Präsentation haben Sie Gelegenheit eines der Kunstwerke zu erstehen. Abendessen und Übernachtung in der Region Antalya, Kemer oder Belek.
7. Tag - Antalya (ca. 50 km)
Antalya thront auf einer Steilküste, unter der das Meer türkisfarben schimmert. Sie tauchen von der modernen Großstadt in das Gassengewirr der Kaleiçi. Die labyrinthisch anmutenden Gässchen der Altstadt sind oft so eng, dass Autos hier nicht fahren können. Früher oder später gelangen Sie zum wunderschönen alten Hafen. Über steile Treppen können Sie hier verschiedene Lokale erreichen. Ihre Eindrücke von den Highlights Lykiens lassen Sie im Archäologischen Museum von Antalya Revue passieren. Eine fabelhafte Reihe von Mosaiken aus Xanthos erwartet Sie hier. Aber auch Kunstwerke aus Perge und Aspendos gilt es zu bestaunen. Nicht umsonst zählt das Museum zu den schönsten der Türkei. Im Laufe des Tages besteht die Einkaufsmöglichkeit für Schmuck- und Lederwaren (inklusive Beratung und Präsentation). Abendessen und Übernachtung in der Region Antalya, Kemer oder Belek.
8. Tag - Abreise
Transfer zum Flughafen von Antalya und Rückflug.

Ihr Zusatzpaket (auf Wunsch)
Um Ihnen Ihr Rundreiseprogramm so angenehm wie möglich zu gestalten, empfehlen wir Ihnen, unser Zusatzpaket für die Rundreise gleich mit zu buchen. Hierin enthalten sind 6 Mittagessen. Genießen Sie in typischen Lokalen die Vielfalt der leckeren türkischen Küche.

Änderungen des Reiseverlaufs vorbehalten.
Hier finden Sie Informationen zu ausgewählten Sehenswürdigkeiten der Rundreise.

Sehenswürdigkeiten

Möchte man Urlaub in der Türkei machen, dann sollte man sich auf jeden Fall nicht die Kalksinterrassen von Pamukkale entgehen lassen. Pamukkale ist ein sehr schöner Ort, der einiges zu bieten hat, bekannt wurde er aber eben wegen seiner Kalksinterrassen. Diese sind so wunderschön, dass sie von der UNESCO auf die Liste des Weltkulturerbes gesetzt worden sind. Diese schönen Kalksinterrassen sind durch die dort ansässigen Thermalquellen entstanden. Da die Quellen heute fast versiegt sind, muss man das Quellwasser zur Erhaltung der Terrassen umleiten. Das Quellwasser wird extra über den Berghang umgeleitet zur Rettung dieses Naturdenkmals. Es wäre wirklich schade, wenn dieser wunderschöne Ort nicht mehr anzusehen wäre.
Das Taurus Gebirge hält nicht viel von vornehmer Zurückhaltung: Bei Antalya beginnt es direkt mit Höhen von 2000 Metern und mehr. Das Taurus Gebirge hat eine Länge von etwa 1000 Kilometern und zieht sich von der Küste des Mittelmeeres in einem Bogen bis zum Vansee im Osten der Türkei.
Egal, was man vorhat: Man geht niemals ohne einen Führer ins Taurus Gebirge. Das gilt für Wanderungen genau wie für Motorradtouren und Bergsteigungen. Das Wetter ist aufgrund der extremen Landschaft zu jeder Jahreszeit unberechenbar. Selbst Einheimische werden von Umschwüngen immer wieder überrascht und sind nicht auf sie eingestellt.
Wer einen Wanderurlaub plant, sollte sich einmal den Lykischen Weg anschauen. Dieser führt von Antalya nach Fethiye oder anders herum. Er ist 500 km lang und eine Strecke, die in alten Zeiten von den Karawanen benutzt wurde. Scheinbar verschlafene Bergdörfer und eine Vielzahl von antiken Orten und Plätzen finden sich am Wegesrand. Wasserfälle und kristallklare Bergseen laden zu einem erfrischenden Bad.
Eine weitere Herausforderung sind Wanderwege, die bis zu einer Höhe von 3000 m hinauf ins Taurus Gebirge führen. Es gibt geheimnisvolle Höhlen zu entdecken und eine atemberaubende wilde Berglandschaft, die ihresgleichen sucht.
Freunde der Eisenbahn nutzen die Bagdad-Bahn, die durch das Taurus Gebirge führt. Die Strecke beginnt in Istanbul und endet in Bagdad, über gut 1600 km durch die Türkei und von Tür zu Tür über 3200 km lang. Schwindelerregende Viadukte und 37 Tunnel werden über- und durchquert, und die Aussicht auf die Landschaft ist faszinierend, einmalig und unvergesslich.
Besondere Aufmerksamkeit sollte man auch den Bahnhöfen unterwegs widmen. Sie sind noch in ihrem Originalzustand erhalten und vermitteln einen Eindruck der damaligen Architektur.
Der Bau der Strecke begann im Jahr 1903. Damals war die Technik noch lange nicht soweit wie heute, und man kann sich kaum vorstellen, was es für ein Aufwand war, die Brücken zu errichten und die Tunnel in die Berge zu treiben.
Hier finden Sie Informationen zu Städten der Rundreise.

Städte

Bilder:

Eine Art Geheimtipp stellt der Ort Fethiye in der Osttürkei dar. Wenn Sie vor sich den idealen Urlaubsort sehen, haben Sie ihn mit Fethiye schon gefunden. Dieser kleine Ort liegt direkt am Meer, welches von einem so sensationellen Blau ist, dass Sie automatisch Lust darauf bekommen, zu schwimmen oder zu schnorcheln.

Und dazu haben Sie auch fast das ganze Jahr Gelegenheit, denn die Osttürkei ist eine von der Sonne verwöhnte Region. Wenn Sie sich Bilder des Sandstrands Ölüdeniz ansehen, ahnen Sie schon, was auf Sie zukommt: ein Urlaub für alle Sinne.

In Fethiye finden Sie eine gut erhaltene Altstadt und alle Shops und Restaurants, die einen Aufenthalt so richtig rund machen. Und wenn Ihnen ein wenig nach Bewegung zumute ist, erklimmen Sie doch den Baba Dag und genießen Sie den Atem beraubenden Blick weit über die Küste aufs Meer hinaus.

Myra stellte eine wichtige Stadt in Lykien, in der heutigen Südtürkei, dar, an deren Stelle heute Demre liegt. Sie bietet unter verschiedenen Gesichtspunkten ein lohnenswertes Ziel im Rahmen einer Rundreise. Größere Berühmtheit erlangte Myra vor allem bei Angehörigen der Orthodoxen Kirche, da es sich um den Geburtsort des heiligen Nikolaus von Myra handeln soll. Die ihm geweihte Basilika stellt für viele Reisende einen Pilgerort dar.

Für Touristen sind jedoch vor allem die Überbleibsel der antiken Metropole interessant. Dazu zählen ein außergewöhnlich großes Granarium (Kornspeicher), in dem bis zu 6000m³ Getreide gelagert werden konnten sowie ein großes historisches Theater. Nicht weit entfernt können zudem lykische Felsgräber und Sarkophage in gutem Erhaltungszustand besucht werden.

Abgesehen von den antiken Stätten in Myra selbst, kann in der Nähe die versunkene Stadt auf der Insel Kekova angesteuert werden, deren Ruinen größtenteils unter Wasser stehen. An einigen Stränden lohnt sich außerdem das Schnorcheln, Flaschentauchgänge sind allerdings nicht gestattet.
Bilder:
Die Stadt Kusadasi liegt an der Ägäis südlich von Izmir. Das mediterrane Klima beschert Urlaubern viele Hundert Sonnentage im Jahr. Heiße Sommer und milde Winter lassen hier Früchte wie etwa Zitronen gedeihen. Kusadasi bietet seinen Gästen eine wunderschöne Altstadt. Die Stadt entwickelt einmal wöchentlich durch einen riesigen verwinkelten Basar ein atemberaubendes Flair. Kusadasi wird aufgrund einer dazugehörigen Festung auch die Vogelinsel genannt. Neben Unterhaltung und Kultur bietet Kusadasi seinen Besuchern malerische Buchten und ausschweifende Sandstrände. Die florierende Hafenstadt mit reichem Schifffahrtsverkehr kann darüber hinaus in der näheren Umgebung mit beliebten Sehenswürdigkeiten aufwarten. Ein atemberaubender Sonnenuntergang verleiht der Stadt eine besondere Atmosphäre.
Bilder:
Pamukkale liegt im Landkreis Denizli und ist eine Kleinstadt mit etwa 2400 Einwohnern. Touristisch gesehen aber ist Pamukkale ein Mekka für Erholungssuchende. Pamukkale sieht aus, als wenn es von Baumwolle überzogen ist. Tatsächlich sind es aber die Kalkterrassen, die Pamukkale ihr Aussehen verleihen. Daher stammt auch der Name, der sich vom Wort Kale – bedeutet Burg - und vom Wort Pamuk ableitet, was soviel wie Baumwolle bedeutet.

Die Sinterterrassen verfügen über kalkhaltige Thermalquellen, die heilende Wirkungen unter anderem bei Rheuma, Nierenleiden und Gicht versprechen. Bade- und Trinkkuren werden angeboten. Die Sinterterrassen von Pamukkale gehören zum Weltkulturerbe der UNESCO. Außerdem ist diese Gegend ein Nationalpark, der lediglich barfuß betreten werden darf. Durch den starken Tourismus sind die Quellen so geschädigt worden, dass sie nur noch von einer Seite begehbar sind. Durch die steile Hanglage finden sich in den zahlreichen kleinen Thermalquellen unterschiedliche Wassertemperaturen. In einem Liter Wasser sind 2,2 Kilogramm Kalk enthalten.

Nahe der Stadt Pamukkale liegt der Ort Hieropolis, der antike und geschichtsträchtige Sehenswürdigkeiten zeigt. Verschiedene Gräberarten, Tempel und das gigantische Theater Plutonium, in welchem etwa 15.000 Menschen Platz finden, können besichtigt werden. Pamukkale liegt günstig an der Mittelmeerküste und bietet ein hervorragendes Klima. Bodrum, Marmaris und Fethyie sind von Pamukkale aus bestens zu erreichen und bieten den Touristen traumhafte Sehenswürdigkeiten an. Betreute Bustagesreisen sind zu empfehlen.

Von oben bekommt man mit einem Hubschrauberrundflug bei Nacht ein sensationelles Bild geboten. Zahlreiche Reiserouten, etwa von Bodrum aus in Richtung Pamukkale über Yatagan, bieten schöne Aussichten auf die Flussebenen und die Umgebung. Begleitete Touren durch erfahrene Reiseführer zeigen traditionelle Webereien und der Besucher kann an Teeverkostungen teilnehmen. Das Wetter in Pamukkale bietet ganzjährig angenehme Temperaturen. Selbst im Winter sinken die Temperaturen nie unter die 15-Grad-Marke. Die Sommer werden recht heiß. Pamukkale bietet somit das ganze Jahr über bestes Reisewetter an.
Ephesus – das schreit geradezu nach Geschichte, und zwar griechischer, obwohl Ephesus in der Türkei liegt. Etwa 60 km von Izmir, um Selcuk herum, liegt die ehemals wohl größte und wichtigste Stadt von Kleinasien. Man fand dort den Tempel der Artemis, der Göttin von Wald, Jagd und Schutzpatronin von Kindern und Frauen. Dieser Tempel ist eines der Sieben Weltwunder der Antike, zu denen auch die ägyptischen Pyramiden gehören.

Nach Ephesus, Efes auf Türkisch, kommt man am besten von Izmir aus. Allein die Fahrt ist den Aufwand wert. Die gut ausgebaute Straße E87 in Richtung Torbali und Aydin führt dorthin, durch eine wildromantische Landschaft, die zum Verweilen einlädt und zauberhafte Blicke auf die Küste erlaubt. Ephesus liegt heute nicht mehr direkt an der Küste, wie es zu seinen Hochzeiten einmal war, sondern ist durch Natur- und Klimabedingungen ins Landesinnere verschoben worden.

Wie fast jede Tempelanlage bestand auch der Artemistempel von Ephesus aus vielen kleinen Tempeln, die rund um das Hauptgebäude verteilt waren. Diese waren exakt nach Sonne und Sternen ausgerichtet und nicht einfach wahllos verstreut gebaut.

Heute sind Überreste der Cesus Bibliothek zu bewundern, der Wohngebäude und Hanghäuser, deren Wandmalereien sehr gut erhalten sind. Utensilien aus den Hanghäusern findet man im Ephesus Museum in Selcuk.
Man muss bedenken, dass diese Bauten wahrscheinlich um etwa 5000 v. Chr. entstanden sind; äußerst sorgfältiges Vorgehen und frühzeitiges Erkennen durch die Archäologen haben dafür gesorgt, dass wir heute ehrfürchtig vor den Relikten stehen und sie bewundern können. Gut erhalten sind das große Theater, Toilettenanlagen, die Badeanstalten und der Hadrianstempel.

Wenn man darüber liest, kann man sich die gigantischen Ausmaße von Ephesus nicht wirklich vorstellen. Allein das Hanghaus 2 hat eine Fläche von 4000 m².

Bei einem Besuch der Türkei sollte man hier in Ephesus auf den Spuren der antiken Geschichte wandeln. Es wird ein Erlebnis, das man nicht vergisst.
Die Lykische Küste bietet seinen Gästen eine reizvolle Landschaft. Felsgräber und wilde Schluchten machen den Reiz dieses Gebietes am Mittelmeer aus. Besucher können hier eine fast fünftausend Jahre alte Kultur entdecken. Teilweise sind noch unberührte Traumstrände vorzufinden. Zahlreiche romantische Fischerstädtchen befinden sich ebenso entlang der Lykischen Küste. Eine beliebte Urlaubsregion ist Dalyan. Die vielfältige Landschaft mit bewaldeten Bergen und traumhaften Stränden zieht die Besucher in ihren Bann. Ein naturbelassener Sandstrand, der gesäumt ist von einem grünen Schilfgürtel, ist der Brutplatz von einzigartigen Meeresschildkröten. Dieser Platz entlang der Küste stellt eine besondere Attraktion dar.
In der Zeit zwischen Mai und Oktober wird das Schlüpfen der Jungen von Hütern bewacht, damit die jungen Schildkröten unbeschadet das Meer erreichen. Die Stadt Fethiye an der Lykischen Küste hat sich im Laufe der Zeit zu einem modernen Hafenstädtchen entwickelt. Hübsche Bars und romantische Lokale laden Besucher zum Verweilen ein. Herrliche Orte, von denen aus sich ein Sonnenuntergang besonders genießen lässt. Die Gäste finden hier nicht nur traumhafte Strände, sondern auch Felsengräber, die von reicher antiker Geschichte erzählen. Der Ort Kas befindet sich in einer von Bergen eingeschlossenen Bucht an der Lykischen Küste.
Neben einem modernen Yachthafen zieren zahlreiche Cafés und Restaurants die Landschaft. Auch hier stellen die lykischen Felsengräber eine besondere Attraktion dar. Ein gut erhaltenes Amphitheater und Grabmonumente locken Besucher an diesen zauberhaften Ort, der darüber hinaus einen herrlichen Blick über die Bucht erlaubt. Das Hafenstädtchen Kalkan bietet seinen Besuchern mit liebevoll restaurierten Gebäuden und typischen Tavernen ein ganz besonderes Flair. Direkt an einem Berghang gelegen, sind die Bademöglichkeiten zwar begrenzt, jedoch liegen in der näheren Umgebung dieses Ortes weitere besonders schöne Sandstrände. Dazu zählt der unbebaute Patara-Strand, der zum Naturschutzgebiet erklärt wurde und die Badebucht von Kaputas. Die prächtigen Farben des Meeres und das kristallklare Wasser verzaubern die Menschen entlang der Lykischen Küste.
Im Süden von Kleinasien an der türkischen Riviera liegt Antalya. Besucher aus Nürnberg wundern sich sicher über die Straßenbahn, die seit 1997 durch Antalya düst. Nach der Ausmusterung wurde sie dort eingesetzt, um die einzelnen Stadtteile zu verbinden. Es ist ratsam, die öffentlichen Verkehrsmittel zu nutzen. Es heißt zwar, dass die Türkei so etwas wie Regeln im Straßenverkehr hat; diese wurden jedoch nur von einer verschwindend geringen Bevölkerungszahl zur Kenntnis genommen. Gemacht wird, was gefällt und im Sommer schattig ist.

Die eigentliche Stadt Antalya liegt malerisch auf Steilfelsen, die ins Meer abfallen. Ob man sie schön findet, ist Geschmackssache. Antalya ist eine junge Stadt, die seit dem Ansturm der Touristen in den 1960er Jahren immer weiter wächst. Dabei wurde und wird leider die landestypische Architektur wenig berücksichtigt. Bettenburgen und Häuserblocks in Weiß prägen die Silhouette. Ein Stück der urigen Altstadt wurde nur am Hafen erhalten, wo auch viele schöne Cafés ihren Platz gefunden haben. Die alte Stadtmauer steht zum Teil noch und macht einen durchaus wehrhaften Eindruck.

Trotz des eigenartigen Erscheinungsbildes von Antalya gibt es gemütliche private Unterkünfte und Pensionen, große Hotels und Campingplätze. Es kann sich durchaus lohnen, nur einen Flug zu buchen und vor allem nach privaten Pensionen zu schauen. Sie geben einem eher das Gefühl von Türkei, und man kann ein bisschen handeln. Man wird überaus herzlich empfangen, die Gastfreundschaft der Türken ist einfach fantastisch.
Antalya hat mit die schönsten Strände am Mittelmeer. Weitläufig sind sie, flach abfallend und nicht voll. Ihre ungewöhnliche Breite ermöglicht den kleinen und großen Fans von Sandburgen, ihre Leidenschaft auszukosten. Das Wasser ist glasklar, eine Tour mit dem Boot zu geheimnisvollen Höhlen sollte man unbedingt machen und dabei den Blick auf Antalya genießen.

Tauchen ist ganz wunderbar möglich an der türkischen Riviera, Stationen gibt es überall. In Richtung Kemer liegen Schiffswracks, die das perfekte Tauchabenteuer versprechen. Wasserski, Surfen, Jetski und Kanu fahren werden angeboten – Langeweile wird es in und um Antalya nicht geben!

Wenn Sie während einer Rundreise die schönsten Ecken der Südtürkei kennenlernen wollen, darf der beliebte Badeort Kemer an der Türkischen Riviera auf Ihrer Route nicht fehlen. Direkt neben dem Taurusgebirge genießen Sie dort eine idyllische Atmosphäre.

Grobe Kieselsteine prägen die Strände in Kemer. Auch die Felsen des Taurusgebirges enden hier zum Teil erst an der Küste der Touristenmetropole. Zudem sehen Sie bei einem Spaziergang am Strand entlang Inseln, die aus dem Mittelmeer herausragen.

Zwischen der Ortsmitte und einem Park am Strand liegt eine große Fußgängerzone. Dort besuchen die Touristen die Einkaufs- und Flaniermeile und kaufen viele schöne Souvenirs.

Zu den Sehenswürdigkeiten von Kemer zählt der Jachthafen am südlichen Stadtrand. Mit einer Seilbahn haben Sie darüber hinaus die Chance, auf den Berg Tahtali zu fahren. Die antike Hafenstadt Phaselis befindet sich ebenfalls in der Umgebung von Kemer.

Bilder:
In der antiken Landschaft Pamphylien an der Südküste der heutigen Türkei befindet sich die ebenfalls antike Stadt Aspendos. Im Gegensatz zu vielen anderen antiken Städten der Türkei ist Aspendos nicht ausgegraben worden. Die erhaltenen Bauwerke stammen aus dem 2. und 3. Jahrhundert nach Christus, entstanden in der Blütezeit des damaligen römischen Kaiserreiches.

Die Stadt befindet sich nur 46 Kilometeröstlich von Antalya und liegt nahe der Straße nach Alanya. Diese günstige Lage verschafft Aspendos nicht nur einen großen Besucheransturm sondern auch große Popularität. Zu bewundern sind die Überreste des Osttors, der Agora, des Stadtbrunnens und der Basilika. Besondere Berühmtheit genießt der Ort allerding auf Grund des sehr gut erhaltenen Theaters. Es gilt als eines der besterhaltenen der Antike.
Nur rund 16 Kilometer nordöstlich von Antalya befindet sich die antike Stadt Perge im Südwesten der Türkei. Sie ist berühmt für ihre gut erhaltenen Ruinen aus späthellenistisch-römischer Zeit, welche bis heute eine gute Anschauung einer damaligen Stadtanlage vermitteln. Zu sehen gibt es das hellenistische Stadttor, das Theater, das Stadion, die Befestigungsmauern sowie ein Rundtempel und die Thermen.

Im Norden der Stadt befindet sich zudem ein beeindruckender Tafelberg, dieser thront majestätisch über der Stadt und ist nicht nur ein landschaftliches Highlight sondern auch historisch und kulturell von großer Bedeutung, denn Ausgrabungen beweisen dass auch der Tafelberg in der Vergangenheit besiedelt war, hier soll sich sogar die Akropolis befunden haben. Somit gibt es einiges erstaunliches in Perge zu entdecken und dank der geringen Entfernung zur Touristenhochburg Antalya sind Tagesausflüge hierher ein gern gebuchtes Angebot.
Diese Übersichtsseite dient zur Information zu möglichen Reisezielen. Genaue Leistungsinhalte der Rundreise entnehmen Sie bitte dem Reiseverlauf und den Inklusivleistungen.

Länderinfo

Türkei (TR)
Türkei
Die Türkei, das Land zwischen Europa und Asien, ein Land mit einer faszinierenden und sehr alten Kultur und langen Geschichte. Daneben lockt die Türkei aber auch mit traumhaften Stränden und einem sehr warmen Klima, welches zusammen mit den Traumstränden perfekte Bedingungen für einen erstklassigen und unvergesslichen Badeurlaub. Doch wer nur zum sonnenbaden, relaxen und  schwimmen in die Türkei gekommen ist, der wird wohl das Beste verpassen, denn die Städte und Landschaften des Landes halten so viel Sehenswertes für die Besucher bereit, dass selbst ein ganzer Monat Urlaub kaum ausreichen würde um all die Schönheiten und Höhepunkte der Türkei zu erkunden. In der Metropole Istanbul, in der gleich drei Großmächte ihre Spuren hinterlassen haben, gilt es die Hagia Sophia, eines der bedeutendsten Bauwerke der Antike oder auch die Süleymaniye Moschee, die blaue Moschee Sultan Ahmet, den Topkapi Palast sowie den Große Bazar Kapali Carsi zu besichtigen.
Auch die türkische Hauptstadt Ankara hält einige Highlights für ihre Besucher bereit, so beispielsweise das Mausoleum Atatürks (Anitkabir), die Kocatepe-Moschee, die römischen Ruinen des Augustustempels mit der Juliansäule, die Hacibayram-Moschee oder den Atakule-Fernsehturm. Zudem ist das Land reich an natürlichen Sehenswürdigkeiten, wie die Region Kappadokien, ihre Landschaft ist geprägt von Vulkanausbrüchen welche zwar schon mehrere Millionen Jahre zurück liegen, aber nachhaltige Spuren hinterlassen haben. So wird die von Tuff-Gebilden durchzogene Gegend oft als Mondlandschaft bezeichnet. Wichtigster Ort dieser Region ist Göreme, hier können Höhlenkirchen und einzigartige Felsformationen erkundet werden, außerdem gibt es in Kappadokien zahlreiche unterirdische Städte. Die Türkei bietet also neben Badestränden und Metropolen auch eine unglaublich beeindruckende und einmalige Natur. Auf einer Rundreise lernen Sie bequem sämtliche Highlights dieses riesigen und beeindruckenden Landes kennen.
beste Reisezeit:
Mai bis Oktober
 

Klima:
An den Küsten (außer Schwarzes Meer) herrscht Mittelmeerklima, im Rest des Landes dominiert ein gemäßigtes Klima.
Einreise:
mit einem gültigen Reisepass. Ein Visum wird für einen Aufenthalt mit einer maximalen Dauer von 3 Monaten nicht benötigt.
(Gültig nur für deutsche Staatsbürger)
Gegeben falls kann es zu Änderungen der Einreisebestimmung kommen. Erkundigen Sie sich bitte rechtzeitig bei dem entsprechenden Konsulat oder der Botschaft.
http://www.auswaertiges-amt.de/DE/Laenderinformationen/00-SiHi/TuerkeiSicherheit.html
http://www.visa-express.de/deutsch/land.php?ISO3166=TR
 

Impfempfehlungen:
Pflichtimpfungen sind nicht vorgeschrieben, eine Auffrischung der Standardimpfungen wird aber empfohlen. Zudem ist auch eine Impfung zum Schutz vor Hepatitis A ratsam.
Bitte informieren sie sich vor Reiseantritt über allgemeine Schutzimpfungen oder Prophylaxe Maßnahmen bei ihrem Hausarzt, Gesundheitsamt oder anderen reisemedizinischen Fachdienst.
http://www.auswaertiges-amt.de/DE/Laenderinformationen/00-SiHi/TuerkeiSicherheit.html

Währung:
1 Neue Türkische Lira = 100 Kurus
 

Flugdauer:
ca. 2 Stunden und 45 Minuten
 

Ortszeit:
MEZ +1h 


Gut zu wissen:
Der Austausch von Zärtlichkeiten sollte in der Öffentlichkeit vermieden werden. Negative Äußerungen und Kritik an der türkischen Politik sollten ebenfalls unterlassen werden. Allgemein wird empfohlen bettelnden Kindern nichts zu geben, da die Gefahr besteht, dass sie zu Berufsbettlern werden. Bei alten und kranken Bettlern ist das anders, ihnen kann man etwas geben.


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