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In einer ungewöhnlichen Kombination führt diese Rundreise entlang des Großen Grabenbruchs durch zwei vollkommen unterschiedliche ostafrikanische Lebensräume. Während Kenias riesige Nationalparks weite Savannen- und Halbwüstengebiete mit Salzseen umfassen, in denen gewaltige Wildtierbestände und riesige Vogelschwärme leben, findet man im tropisch-grünen Ruanda an den Hängen aktiver Vulkane noch dichte Urwälder, die die Heimat der seltenen Berggorillas sind. Der Anblick der nach Zehntausenden zählenden Tierherden und das unmittelbare Zusammentreffen mit frei lebenden Gorillafamilien dürften unvergeßlich bleiben und werden wohl niemanden unberührt lassen.
1. Tag: Deutschland - Nairobi
Tagesflug über Brüssel nach Nairobi. Ankunft am Abend und Transfer zum Hotel.
2. Tag: Nairobi - Aberdares
Nach einer orientierenden Stadtrundfahrt geht es Richtung Norden zum 'Aberdare Country Club", wo das Mittagessen eingenommen wird. Danach Weiterreise mit dem Geländewagen (das große Gepäck wird für die eine Übernachtung im Country Club zurückgelassen) zur Übernachtung in der 'Arche", die auf 2.300 m Höhe in dichtem Wald liegt. Am Abend und des Nachts kann man von einer großen Loggia aus die Tiere beobachten, die zur ausgeleuchteten Tränke und zu den Salzsteinen kommen. Im Nationalpark leben u. a. Elefanten, Nashörner, Kaffernbüffel, Buschböcke und Hyänen. Andernorts selten, hier aber häufig sind die gewaltigen Riesenwaldschweine. Wer die Nacht schlafend verbringen möchte, wird beim Auftauchen seltener Tiere durch einen Summton geweckt.
3. Tag: Aberdares - Samburu-Wildreservat
Weiterfahrt in das Samburu-Wildreservat und erste Pirschfahrt am Nachmittag. Hier leben angepaßte Spezialisten, denn der größte Teil dieses Reservats hat halbwüstenartigen Charakter. Einen faszinierenden Kontrast dazu bilden das grüne Sumpfgebiet um Buffalo Springs und die von hohen Bäumen bestandenen Ufer des Flusses Uaso Nyiro.
4. Tag: Samburu-Wildreservat
Zur Tränke am Fluß kommen oft große Elefantenherden, Büffel, die seltenen Netzgiraffen und mit etwas Glück Löwen. Mehr in der offenen Savanne leben die besonders schönen Grevy-Zebras, die kräftigen Oryx-Antilopen und die behenden Giraffengazellen. Der nähere Umkreis der Lodge bietet gute Gelegenheiten zu Vogelbeobachtungen.
5. Tag: Samburu-Wildreservat - Lake Nakuru
Weiterfahrt in den Großen Afrikanischen Grabenbruch zum Lake-Nakuru-Nationalpark. Der Park ist weltberühmt für seine in die Millionen gehenden Flamingos, die die Ufer wie rosaroter Schaum säumen!
6. Tag: Lake Nakuru - Masai Mara
Fahrt in den Masai-Mara-Nationalpark, dem natürlichen Ausläufer der Serengeti auf kenianischer Seite. Am späten Nachmittag Pirschfahrt auf der Suche nach den 'Big Five": Elefanten, Leoparden, Büffel, Nashörner und Löwen.
7. Tag: Masai Mara
Die abwechslungsreiche Landschaft mit ihren sanften Hügeln, Akazienhainen und dem gewundenen Flußlauf des Mara ist von unvergeßlicher Schönheit. Es gibt kaum eine ostafrikanische Tierart, die Sie hier nicht beobachten können - auf Pirschfahrten oder bei einer anregenden Ballonfahrt (fakultativ).
8. Tag: Masai Mara - Nairobi - Kigali
Letzte Pirschfahrt am Morgen, bevor Sie nach Nairobi zurückfahren. Weiterflug in die Hauptstadt Ruandas, Kigali, und Transfer zum Hotel.
9. Tag: Kigali - Parc National des Volcans
Es geht ins Gebiet der Virunga-Vulkane, wo noch etwa 380 Berggorillas leben. Auf ruandischer Seite schützt der Parc National des Volcans den Bergwald, der sich ab etwa 2.500 m Höhe die Hänge hinauf erstreckt und ab etwa 4.000 m in eine Trockenzone übergeht. Der Bergwald ist nicht nur Lebensraum für verschiedene Berggorilla-Familien, sondern u. a. auch für andere Affen sowie Waldelefanten, Büffel, Riesenwaldschweine, Leoparden und ca. 185 Vogelarten.
10. Tag: Parc National des Volcans
Sicher der Höhepunkt dieser Reise: der Besuch bei den Gorillas. Die Suche nach den seltenen Tieren im zum Teil unwegsamen Gelände verlangt körperliche Fitness. Wenn brechender Bambus, dumpfes Brusttrommeln und tiefes Gebrüll zu hören sind, steht eine der außergewöhnlichsten Begegnungen unserer Zeit bevor: die Beobachtung einer Gorilla-Familie. Vorsichtig und erst einmal zu Boden blickend nähert man sich den Tieren. Neugierig kommen die Jungtiere näher, nach und nach auch die älteren Gorillas. Stets wacht das Silberrücken-Männchen über das Wohl seines 'Clans". Diese Begegnung hat schon viele Reisende auf tiefste Weise berührt.
11. Tag: Parc National des Volcans
Gelegenheit zu einem zweiten Aufstieg zu den Gorillas (bitte bei Buchung der Reise angeben). Alternativ können Sie eine Fußpirsch zu den Goldmeerkatzen oder eine Wanderung zur ehemaligen Dian-Fossey-Forschungsstation unternehmen.
12.+13. Tag: Parc National des Volcans - Kivusee
Weiterfahrt nach Gisenyi zu einem entspannenden Tag am nördlichen Ende des Kivusees. Der landschaftlich herrlich gelegene See eignet sich hervorragend zum Baden, weil er frei von Bilharziose ist, keine Flußpferde beherbergt und schöne Sandstrände bietet.
14.+15. Tag: Kivusee - Brüssel - Deutschland
Rückfahrt nach Kigali und Flug über Brüssel nach Deutschland.
Verlängerung Nyungwe-Forest-Nationalpark
Ein weiterer Höhepunkt Ruandas: Schimpansen- Trekking im Nyungwe-Forest-Nationalpark.
14. Tag: Mit dem Boot fahren Sie auf dem Kivu-See nach Kibuye. Tagesziel ist der Nyungwe-Forest-Nationalpark.
15. Tag: Wanderungen im Nationalpark. Er beherbergt 13 verschiedene Primatenarten - u. a. leben ca. 500 Schimpansen hier - und gilt mit ca. 300 Vogelarten als das ornithologisch bedeutendste Gebiet Ruandas.
16.+17. Tag: Rückfahrt nach Kigali und Flug über Brüssel nach Deutschland.