Inklusive Flug
  • 12-tägige Busrundreise durch Spanien
  • 3-/4-Sterne Hotels mit genannter Verpflegung
  • Besichtigen Sie die schönsten Orte Spaniens
ab 2.175 € pro Person
Fragen zur Reise oder eine persönliche Beratung gewünscht? Hotline: 0800 337 3337 (gebührenfrei)

Reiseverlauf

Kastilien, Land der Kastelle - spanisches Burgenland. Schroffe Mauern erinnern an lange Kriege zwischen Christen und Muslimen. Dazwischen uralte Städte vor Gebirgskulisse und weiter Steppe. Kontrastprogramm in Andalusien: verspielte Paläste, „weiße Dörfer“ und orientalische Gartenkunst. Und zwischendrin die Extremadura, Spaniens ungeschliffenes Juwel, Land der Konquistadoren, über dessen Steineichenwäldern Gänsegeier und Weißstörche kreisen. Eine komplette Reise durch Spanien voller Höhepunkte zwischen Prado, Escorial und Alhambra! Ein UNESCO-Kulturerbe folgt auf das andere, und es bleibt trotzdem immer wieder Zeit für Extratouren. Ihr Reiseleiter erweckt Geschichte zum Leben, kennt aber auch die besten Tapasbars zwischen Madrid und Granada.
1. Tag: Willkommen in Madrid!
Bahnanreise 1. Klasse zum gewählten Flughafen. Im Laufe des Tages Flug nach Madrid. Wir holen Sie vom Flughafen ab und bringen Sie ins Hotel. Zwei Übernachtungen in Madrid.
2. Tag: Madrid: Altstadt und Prado
Stierkampfarena, Theaterbühne, Scheiterhaufen - die Plaza Mayor war alles. Heute feiern die Madrilenen auf dem Platz der Plätze auch in Krisenzeiten das Leben. Im Prado dürfen wir uns auf Spaniens Malergrößen von El Greco bis Goya freuen. Am Nachmittag führen Sie Programmregie! Meisterwerke von Picasso, Dalí & Co. finden Sie im Königin-Sofia-Museum, die schicksten Designergeschäfte in der Calle Serrano. Madrider Nächte sind lang: Im Museo Chicote genoss schon Ava Gardner Erdbeer-Daiquiris.
3. Tag: Klosterpalast Escorial und Segovia
Wo die Bergrücken der Sierra de Guadarrama in den Wäldern vor Madrid auslaufen, steht herrschaftlich der edelgraue Escorial-Palast (UNESCO-Kulturerbe). Von hier aus regierte Philipp II. das Reich, in dem die Sonne nie unterging. Die Mönche nebenan beteten für den Herrscher, der miterleben musste, wie seine Armada im Kampf gegen die Engländer jämmerlich versank. Auf Streifzug durch Segovia (UNESCO-Kulturerbe): Die Römer hinterließen ein Aquädukt, die Baumeister des Mittelalters Perlen der Gotik. Ihr Studiosus-Reiseleiter führt Sie durch die Altstadt. Damit Sie nichts verpassen, auch wenn's mal etwas geräuschvoll ist, nutzen Sie das Studiosus-Audioset und verstehen Ihren Reiseleiter perfekt! Abends führt er Sie zum Großgastwirt von Kastilien ins Mesón de Cándido: Verführerisch duftet das Spanferkel aus dem Ofen. Butterweich und unverschämt gut! 110 km.
4. Tag: Studentisches Salamanca
Salamanca (UNESCO-Kulturerbe), das Heidelberg Spaniens: altehrwürdig die Uni, quicklebendig die junge Szene. Die Universität, zwei Kathedralen, unzählige Paläste und die Plaza Mayor, einer der schönsten Plätze Spaniens, sind Traumkulisse für Lehre, Forschung und Fiesta - und für Proteste gegen die hohe Jugendarbeitslosigkeit. 160 km. Ein Tipp für den Mittagshunger: Für die Costillas, die gegrillten Rippchen, im Patio Chico stehen nicht nur Studenten Schlange! Der Nachmittag gehört Ihnen! Shoppen oder einfach nur schauen? Junge Mode und starken Kaffee gibt es an jeder Straßenecke.
5. Tag: Avila und Toledo: feste Mauern
Die endlos scheinenden Ebenen Kastiliens - Land der Steine und Heiligen. Eine Tochter dieser stolzen Erde: die heilige Teresa von Avila. Rau ist das Klima ihrer Heimatstadt (UNESCO-Kulturerbe), aus hartem Granit sind die Kirchen und Klöster und die 88 Türme der Stadtmauer erbaut. Zart und süß dagegen die Törtchen der Klosterfrauen, die Yemas de Santa Teresa! Weiter geht unser Weg nach Toledo. 190 km. Zwei Übernachtungen in Toledo.
6. Tag: Stolzes Toledo
Kirchen wie Schatzhäuser, ein Irrgarten von Gassen und hinter jeder Ecke reichlich Fotomotive. Bei unserem Rundgang sehen wir, welche Schätze die Zeiten überdauert haben. Lange war Toledo (UNESCO-Kulturerbe) die bedeutendste Stadt Spaniens. Juden, Muslime und Christen brachten sie gemeinsam zur Blüte. Unser Rundgang führt zu Synagogen, Klöstern und zur Kathedrale. Der Kreter El Greco brachte hier wie ein Besessener seine religiösen Fantasien auf die Leinwand. Im Kloster San Juan de los Reyes meißelten Handwerker königlichen Siegeswillen in den Stein. Filigran sind die Damasquinado-Arbeiten. Wir schauen einem der Kunsthandwerker über die Schulter. Außerdem: Das beste Marzipan Spaniens probieren, es kommt aus Toledo!
7. Tag: In die Extremadura
Land der Felsen und Natur pur: Weißstörche, Gänsegeier und Steinadler ziehen im Nationalpark von Monfragüe ihre Kreise. Renaissancepaläste umringen die Plaza Mayor von Trujillo, auf der Francisco Pizarro - in der Jugend Schweinehirt, später Eroberer und Vizekönig - sein bronzenes Pferd Richtung Amerika treibt. Ein Beispiel für viele steile Karrieren verarmter Edelleute der Extremadura. Weiter nach Cáceres (UNESCO-Kulturerbe). Störche dösen auf Türmen in der Sonne vor mittelalterlicher Kulisse. Der Rest ist Stille. Das Leben findet anderswo statt - um die Ecke auf der Plaza Mayor! 260 km.
8. Tag: Römerspuren in Mérida
2000 Jahre zurück in der Zeit: Damals war Mérida Hauptstadt des römischen Lusitanien, heute ist es ein lebendig gestaltetes Römermuseum (UNESCO-Kulturerbe). Theater, Arena, Aquädukte und jede Menge Römerkunst im Museum - der ganze Glanz der Antike für uns. Dann weiter nach Sevilla. 270 km. Lust auf Flamenco? Carmen stampft mit ihren nagelbesetzten Absätzen auf, und heisere Laute dringen aus den Kehlen der Sänger - jeden Abend aufs Neue auf den Flamenco-Bühnen der Stadt. Also nichts wie hin (ca. 40 €)! Zwei Übernachtungen in Sevilla.
9. Tag: Temperamentvolles Sevilla
Eine Stadt als Opernkulisse: Don Giovanni und der Barbier von Sevilla waren hier unterwegs. Und wo heute studiert wird, rollte Carmen ihre Zigarren und betörte ihre Verehrer. Die Kathedrale ist ein Bau der Superlative: größter Altar und größte Kirche Spaniens. Im Alcázar (UNESCO-Kulturerbe), dem königlichen Palast gleich gegenüber, engagierte ein christlicher König islamische Künstler. Der Nachmittag gehört Ihnen! Um 17 Uhr treffen wir uns im Flamenco-Museum wieder und erfahren von Isabel, was Sie schon immer über Flamenco und Sevillanas wissen wollten. CDs von Paco de Lucía oder Kiko Veneno können Sie rund um die Einkaufsstraße Calle Sierpes erstehen.
10. Tag: Kalifenstadt Córdoba
Durchs ländliche Andalusien rollen wir nach Córdoba. 140 km. Eine halbe Million Einwohner, 300 Moscheen, 600 öffentliche Bäder und 17 Hochschulen - im Mittelalter war Córdoba Weltstadt und wetteiferte mit Byzanz und Bagdad! Zwischen 800 Säulen tauchen wir in der Mezquita ins religiöse Herz der Stadt (UNESCO-Kulturerbe) ein - einst Hauptmoschee der Kalifen, heute Kathedrale. Gelegenheit, über Fundamentalismus gestern und heute zu diskutieren. Dann schlendern wir durch das Gewirr der Gassen im ehemaligen Judenviertel und werfen einen Blick in die Blumenhöfe. Es bleibt Zeit für eigene Wege durch Geschichte und Gegenwart Córdobas.
11. Tag: Die Alhambra von Granada
Olivengrün schimmert das Land zwischen Córdoba und Granada: Jede fünfte Flasche Olivenöl Europas wird hier abgefüllt - dank EU-Subventionen ein lohnendes Geschäft. Granada voraus, Alhambra in Sicht (UNESCO-Kulturerbe)! 160 km. Ein Höhepunkt unseres Streifzugs durch das ehemalige muslimische Viertel Albaicín: der Blick von der Plaza San Nicolás auf die Alhambra vor den Gipfeln der Sierra Nevada. Beim Bau der Festung und Residenz wirkten die besten Künstler Andalusiens zum Ruhme Allahs und schufen ein Abbild vom Paradies. Filigrane Arabesken, Kalligrafien aus Zedernholz und immer wieder Brunnen, aus denen Wasser im Überfluss sprudelt! Gartenkunst in Vollendung: die Gärten des Sommerpalastes Generalife. Es gab schon Besucher, die abends aus den Gärten mit freundlichem Nachdruck entfernt werden mussten. Es ist einfach zu schön! Gut, dass uns die Vorfreude auf das Abschiedsessen mit andalusischen Spezialitäten den Aufbruch erleichtert.
12. Tag: Rückreise
Es geht weiter an die Küste und mit Blick auf das Mittelmeer zum Flughafen von Málaga. 170 km. Gehören Sie zu den Glücklichen, die ein paar Verlängerungstage im Süden gebucht haben? Dann bringen wir Sie vom Flughafen Málaga in Ihr Badehotel. Alle anderen Gäste fliegen nachmittags zurück in die Heimat.

Änderung des Reiseverlaufs vorbehalten!
Hier finden Sie Informationen zu ausgewählten Sehenswürdigkeiten der Rundreise.

Sehenswürdigkeiten

Die Stierkampfarena in Ronda ist auch unter dem Namen Plaza de Toros bekannt. Die Arena ist rund gebaut und ähnelt einem Amphitheater. Bei jedem Stierkampf kommen Tausende von Zusehern in die Arena und verfolgen die Veranstaltung. Es gibt drei Kategorien von Sitzplätzen, wobei sich diese nicht in der Sicht auf die Arena, sondern in der Sonnenbelichtung unterscheiden. Die teuersten Plätze sind während des ganzen Stierkampfes im kühlen Schatten, die billigsten jedoch in der prallen Sonne. In der Plaza de Toros, in Ronda, sind mittlerweile alle Sitze überdacht. Die Stierkampfarena in Ronda hat einen Durchmesser von etwa 50 Metern und vier Ausgänge. Die Kampffläche ist durch eine Bretterwand von den Zuschauerplätzen getrennt. Dadurch kann der Torero, der spanische Stierkämpfer im Notfall über die Bretter springen und so vor dem Stier flüchten. Jede Stierkampfarena, so auch die Plaza de Toros in Ronda, hat eine eigene Metzgerei. Meist sind auch ein eigener Pferdehof, ein Stiergehege und eine Krankenstation im Bau der Stierkampfarena integriert. Nachdem ein Tier durch die Hand eines Toreros getötet wurde, wird das Fleisch in der Metzgerei entsprechend verarbeitet und in den Geschäften in und um Ronda zum Kauf angeboten. Meist wird der dadurch entstandene Erlös, karitativen Einrichtungen zur Verfügung gestellt.
Die Geschichte des Stierkampfes hat in der Stadt Ronda eine besondere Richtung eingeschlagen, denn im 18. und 19. Jahrhundert entwickelten hier einige Mitglieder der Familie Romero, die noch heute geltenden Regeln des Stierkampfs. Diese sogenannte „Ronda-Schule“, die „Escuela Rondeña“ legt von der Kleidung, bis hin zum Tuch und dem Verhalten des Toreros dem Tier gegenüber, alle wichtigen Punkte des Stierkampfes fest. Seit dieser Zeit kamen immer wieder berühmte Persönlichkeiten nach Ronda, um sich einen dieser legendären Stierkämpfe anzusehen. Unter anderem Frank Sinatra und Francesco Rosi. Sogar Madonna drehte in der Stierkampfarena von Ronda ihr Video zum Song „Take a Bow“.
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Das Franziskanerkloster San Juan de los Reyes in Toledo stammt aus dem 16. sowie 17. Jahrhundert. Es wurde von katholischen Königen als Dank für den Sieg über die Portugiesen gestiftet. Der Stil des Klosters ist eine Mischung aus Spätgotik sowie Mudejar. Die Bauform des Klosters ist klar strukturiert, es verfügt über eine achteckige Laternenkuppel und eine steinerne Balustrade. Das Nordportal stellt Johannes den Täufer dar, welcher von Heiligen des Franziskanerordens umgeben ist. Der Kreuzgang ist zweistöckig mit spätgotischen Arkaden. Hier sind Wasserspeier zu besichtigen, die dargestellt werden und seltsamerweise auch ein Dudelsackpfeifer. Im ersten Stock ist eine Decke im Mudejar-Stil vorhanden.
7. Tag Cáceres - Renaissancepaläste
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Errichtet durch die Almohaden wurde das Schloss Alcazár später auch von christlichen Königen als Residenz genutzt. Im Laufe der Zeit erweiterten zahlreiche Monarchen das Schloss, wodurch dieses durch verschiedene Stile einen ganz eigenen Charakter erhielt.
Der Salón de Embajadores (Gesandtensaal) ist der älteste und schönste Saal des Schlosses Alcazár, der mit arabischen Schriftzeichen verziert ist. Die prachtvolle Kuppel  ist mit Zedernholz vergoldet und drei symmetrische Bögen schmücken den Saal. Die Gärten, auf Terrassen erbaut und mit Springbrunnen angeordnet, bilden einen Kontrast zum Lärm der Stadt Sevillas. Noch heute nutzt der König Juan Carlos Alcazár als Residenz beim Besuch Sevillas.
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Die römisch-katholische Kathedrale der Stadt Cordoba ist die Mezquita Cathedral. Architektonische Bedeutung hat sie  aus der Zeit, als sie noch als Hauptmoschee aus der maurischen Epoche galt. Als Kirche heißt sie Maria-Empfängnis-Kathedrale. Die Moschee-Kathedrale hat heute eine Länge von 179 Metern und eine Breite von 134 Metern. Es wird eine Grundfläche von insgesamt 23000 Quadratmetern bedeckt. Damit ist sie einer der größten Sakralbauten der Welt. Besonders auffällig sind die Hufeisenbögen in der Gebetshalle, die auf 856 Säulen aus Japsis, Onyx, Marmor und Granit liegen. Dadurch wird die Gebetshalle in Mittel- und Querschiffe eingeteilt. Da die letzte Erweiterung nur in der Breite möglich war, ist das gesamte Gebäude breiter als lang. Im 16. Jahrhundert wurde die Kirche mitten in den Gebetssaal der Moschee hineingebaut. Die Kirche ist etwa halb so lang wie die Moschee und etwa ein drittel so breit wie die Gebetshalle lang ist. Zur Zeit des römischen Reiches befand sich an gleicher Stelle ein Tempel und danach eine westgotische Kathedrale. Der Bau der Moschee begann im Jahre 784 und die letzten Erweiterungen wurden im Jahre 987 vorgenommen. Danach wurde die Moschee häufig erobert und jede Eroberung brachte eine Veränderung der Architektur. Die heutige Ausdehnung erfolgte im Jahre 1236,  durch Erweiterung der Außenschiffe und des Orangenhofes. Im gleichen Jahr wurde sie zur christlichen Kirche geweiht. In der nächsten Zeit wurden nur kleinere Umbauten vorgenommen. Im Jahre 1523 begann dann der entscheidende Umbau. Im mittleren Teil wurden die Säulen entfernt, damit Platz für ein Kirchengebäude im Plateresken Stil entstehen konnte. Des öfteren war geplant, die Moschee-Kathedrale in ein ökomenisches Gotteshaus umzuwandeln. Der Bischof von Cordoba ist jedoch dagegen. Er begründet das damit, dass der archäoligische Nachweis bestehe, dass die Moschee auf dem Fundament einer gotischen Kirche aufgebaut worden sei. Daher sei es nicht möglich, die Kathedrale wieder in eine Moschee umzuwandeln.
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Die Alhambra ist die meistbesuchte Festung in Europa. Sie liegt auf dem Sabikah Hügel von Granada und ist eine bedeutende Stadtburg, die in das Weltkulturerbe schon 1984 aufgenommen wurde. Diese große Stadtburg oder auch Festung ist im maurischen Stil aufgebaut worden und gilt als ein schönes Beispiel der islamischen Kunst. Die gesamte Fläche dieser Anlage aus mehreren Bauten umfasst etwas 13 Hektar. Der Komplex besteht aus einer befestigten Oberstadt und einer noch mal extra abgesicherten Zitadelle, die den jeweiligen Herrschern vorbehalten war. In der Oberstadt wohnten die etwas höher gestellten Bürger wie Kaufleute und Handwerker als auch der Adel und das Militär. Die Waffen wurden auch in dieser Stadt hergestellt.

Nach etwa sechs Jahrhunderten Herrschaft verschiedener maurischer Regenten und Kalifen übernahm im 15. Jahrhundert die katholische Kirche, nach jahrelangen Kriegen und Belagerungen die Festung Alhambra, die sie dann den spanischen Königen übergaben. Die gesamte Festungsanlage kann in vier Teilen aufgezählt werden. Das ist zum einen der Generalife, dann die Medina sowie die Paläste der Nasriden und die Zitadelle. Diese gesamte Anlage wird von einer starken Stadtmauer umgeben.

Die Nasriden Paläste sind das Herzstück der Alhambra, die von schönen Gärten umgeben sind. Hier wohnten und regierten die arabischen Herrscher. Dem Besucher bieten sich die Räume mit prachtvollen Arabesken und arabischen Schriftzügen in vollem Glanz. Der Thronsaal im Alcazar und der Löwenhof zeigen dem Besucher die berühmtesten Ausstellungsstücke der Anlage. Unter anderem befindet sich dort ein imposanter Springbrunnen, der von zwölf steinernen Löwen getragen wird. Auch ein Palast für Karl den Fünften wurde, nach einem Teilabriss der Nasriden erbaut. Leider wurde dieses zweietagige Gebäude im Renaissance Stil nie ganz vollendet. Erst im 20. Jahrhundert wurde der Palast mit einem Dach versehen. Heute findet der Tourist dort das Museum der Schönen Künste und der Alhambra. Das war nur eine kleine Zusammenfassung der Anlage.
Hier finden Sie Informationen zu Städten der Rundreise.

Städte

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Madrid ist die Hauptstadt Spaniens und hat etwa 3,3 Millionen Einwohner. Nicht nur politisch und kulturell steht Madrid im Mittelpunkt von Spanien, sondern auch geografisch. Mit einer Höhe von 667 Metern ü. NN ist sie die höchstgelegene Hauptstadt Europas. Sie liegt in der historischen Landschaft Kastilien auf der Hochebene Meseta. Nordwestlich befindet sich die Sierra de Guatarrama die 2429 Meter hoch aufragt. Vom Osten, durch das Tal des Henares kommt der Besucher über die Eisen- oder Autobahnen von Saragossa und Barcelona aus in die Hauptstadt Spaniens.
Madrid besteht aus 21 Stadtbezirken, die wiederum in verschiedene Barrios (Stadtteile) aufgegliedert sind. In vielen dieser Barrios findet der Besucher historische Bauten, bekannte Plätze und Museen. Auch sechs Universitäten, Hochschulen und viele Kultureinrichtungen befinden sich in Madrid. Viele großzügige Anlagen und weitläufige Parks prägen auch das Bild von der Hauptstadt Spaniens. Da wäre erst mal der Königspalast, der große Ausmaße hat und von einem weitläufigen Platz von der Straße getrennt ist. Auch den Plaza Mayor muss man erwähnen, der mitten in der Stadt als rechteckiger Platz von viergeschossigen Wohngebäuden umgeben ist, deren viele Balkone auf den Platz schauen.
Dann darf man natürlich nicht die Gotteshäuser vergessen, wie zum Beispiel die Almudena Kathedrale, die vom 18. Jahrhundert bis 1993 gebaut wurde. Sie befindet sich in der Nähe des Königspalastes. Das Innere der Kathedrale ist einzigartig modern gestaltet. 2004 hat der Kronprinz Felipe von Spanien seine Frau Letizia in der Almudena Kathedrale geheiratet. Natürlich findet man in Madrid viele alte Kirchen, die sehenswert sind.
Die spanische Hauptstadt kann mit vielen Plätzen aufwarten, an denen der Besucher Sehenswürdigkeiten findet, wie beispielsweise Plaza de Cibeles. Hier ist zum einen der Kybelebrunnen, dann das Rathaus sowie die Banco de Espana. Auf dieser Plaza werden auch die Meisterschaftsfeiern von dem Fußballverein Real Madrid abgehalten. Oder Gran Via mit seinen Kinos.
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Ronda ist eine kleine Stadt im Süden Spaniens und erstreckt sich über eine Fläche von knapp 500 Quadratkilometern. Zurzeit leben etwa 37 Tausend Einwohner in Ronda. Die Stadt gehört zur spanischen Provinz Málaga und liegt etwa 723 Meter über dem Meeresspiegel. Besonders bekannt ist Ronda für seine schönen Berglandschaften, die sich rund um die Stadt erheben und immer wieder als Motiv auf Postkarten und Souvenirs zu finden sind. Ronda ist sowohl in architektonischer, als auch in kultureller Hinsicht einen Besuch wert. Die Stadt Ronda ist vor allem für seine Stierkämpfe bekannt, die in Spanien sehr traditionell und gesellschaftlich wichtig sind.
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Nordwestlich von Madrid liegt die Stadt Segovia auf einer etwa Tausend Meter hohen Felszunge zwischen den beiden Flüssen Eresman und Clamores. Sie gehört, ebenso wie Toledo und Ávila zu den historischen Metropolen in der unmittelbaren Umgebung der spanischen Hauptstadt. Übersetzt bedeutet der Stadtname Siegeshöhe. Sie wurde bereits im Jahr 80 vor Christus gegründet und befand sich bis in das 11. Jahrhundert hinein in maurischen Besitz.

Im historischen Stadtkern befinden sich mehr als zwanzig romanische Kirchen. Weiterhin sind hier romanische Profanbauten und eine Vielzahl an Monumenten sehr sehenswert. Mitte der Achtziger Jahre wurde der Stadtkern in das Weltkulturerbe der UNESCO aufgenommen.
In der spanischen Region Castilla y León ist die Stadt Salamanca zu finden. Sie befindet sich am Rio Tormes nahe der portugiesischen Grenze in einem kargen Umland. Wirtschaftlich wird sie durch die Viehzucht geprägt. Bekannt ist Salamanca durch ihre Universität, welche nicht die älteste Spaniens ist, obwohl viele Jahre angenommen.

Die Universität besitzt ein Maskottchen, was über die Landesgrenzen hinaus bekannt ist, nämlich ein Frosch auf einem Totenschädel. Dieses befindet sich an der Fassade. Durch die Vielzahl an Studenten hat Salamanca ein jugendliches Erscheinungsbild, was sich im Nachtleben der Stadt anhand einer Vielzahl von Bars, Diskotheken und sonstigen Lokalen wiederspiegelt.
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Avila ist die Hauptstadt der spanischen Provinz Avila in der Region Kastilien-Leon. Die etwa 50.000 Einwohner zählende Stadt liegt auf einer Höhe von 1.128 Metern und ist etwa 110 Kilometer von Madrid entfernt. Seit 1985 ist die Stadt Weltkulturerbe der Unesco. In Avila befinden sich zahlreiche romanische Kirchen, die teilweise aus Platzmangel außerhalb der Stadtmauern liegen. Als Übernachtungsmöglichkeit steht zum Beispiel das Parador-Hotel Raimondo de Borgona zur Verfügung. Dieses befindet sich im Palacio Piedras Albas und lehnt sich an der Puerta del Carmen an die Innenseite der Stadtmauer. Eine bekannte Spezialität Avilas ist das berühmte Rindersteak „Chuleton de Avila“.
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Die Stadt Toledo, welche Hauptstadt der gleichnamigen Provinz ist, befindet sich etwa fünfundsechzig Kilometer südwestlich von Madrid und liegt am Fluss Tajo. Sie gehört, wie Segovia und Ávila, zu den historischen Metropolen im Umkreis der spanischen Hauptstadt. Hier ist eine mittelalterliche Brücke vorhanden, welche die Querung über den Fluss bildet.

Mitte der Achtziger Jahre wurde die sehenswerte Altstadt mit der Kathedrale Santa Maria und dem Alcázar in die Liste des UNESCO-Weltkulturerbes aufgenommen. Weiterhin gehören diverse Kirchen, Museen sowie ein Kloster dazu. Der Hauptzugang nach Toledo war seinerzeit die Puente de Alcántara und wurde später durch die Puente de San Martin ergänzt.
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Caceres ist die Hauptstadt der spanischen Provinz Caceres in der Autonomen Region Extremadura. Von Ende der 90-er Jahre bis 2002 fanden auf dem Platz vor der Altstadt eine organisiert Freiluftparty statt, was allerdings dann verboten wurde. Teilweise nahmen bis zu 5000 Jugendliche daran teil. Wegen Lärmbelästigungen, Verschmutzungen und teilweise sogar Ausschreitungen wurde diese Art Partys in ganz Spanien verboten. In Caceres befindet sich das einzige Museum Europas, das dem ecuadorianischen Maler Osvaldo Guayasamin gewidmet ist. Der Aljibe, am höchsten Punkt der Altstadt befindlich, ist neben dem in Istanbul der größte Zisternenbau der Welt. Seit 1986 ist der Ort Unesco Weltkulturerbe.
Mérida
Ein Spruch besagt „Quien no ha visto Sevilla, no ha visto maravilla“ – Wer Sevilla nicht gesehen hat, hat noch kein Wunder gesehen. In Sevilla gibt es ein breites Band an Kunstdenkmälern, die die Geschichte der Hauptstadt Andalusiens bis heute lebendig halten. Der muslimische und christliche Einfluss macht sich besonders bei der Kathedrale und dem Alcazár bemerkbar. Das Wahrzeichen der Stadt ist die Giralda, ein Turm, der als Minarett dienen sollte und auf römischen Sockel errichtet wurde. Vor allem ist Sevilla bekannt durch Opern, wie beispielsweise Don Juan und Figaros Hochzeit. Entdecken Sie Sevilla und genießen Sie andalusisches Flair!
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Cordoba, die Hauptstadt der gleichnamigen Provinz in Spanien ist die drittgrößte Stadt Andalusiens. Sie liegt am Rio Guadalquivir und ist verkehrstechnisch gut eingebunden. Hier fährt die Hochgeschwindigkeitsbahn von Madrid nach Sevilla und die A4 führt hier vorbei. Zu Cordoba gehört ein kleiner Flughafen, der ausgebaut werden soll. Zur Zeit müssen Touristen, die nach Cordoba möchten, nach Madrid, Malaga oder Sevilla fliegen. Als eine der touristischen Sehenswürdigkeiten Spaniens gehört Cordoba seit 1984 zum Unesco-Weltkulturerbe. Die Juderia, die Altstadt, war früher von Juden und Arabern bewohnt. In den engen Gassen befinden sich die letzte von von 300 Synagogen und sehr gute Restaurants.
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Zu den prächtigsten, beliebtesten und meistbesuchten Städten Spaniens gehört ganz ohne Zweifel auch das wunderschöne und pulsierende Granada, in der autonomen Region Andalusien. Die rund 234.000 Einwohner zählende Stadt im Süden Spaniens ist die Hauptstadt der gleichnamigen Provinz. Sie ist berühmt für ihre zahllosen beeindruckenden historischen Bauten, welche sowohl aus der Zeit der Mauren als auch aus der Gotik und Renaissance stammen.
Das bedeutendste und berühmteste Bauwerk von Granada ist die imposante und eindrucksvolle Festung Alhambra, welche hier im 13. und 14. Jahrhundert von den Mauren errichtet wurde. Diese Festung besteht aus mehreren Palästen, die als Residenzen maurischer Könige dienten. Weitere bedeutende Sehenswürdigkeiten der Stadt sind die Kathedrale von Granada, die daran angrenzende Capilla Real, der Palacio de las Columnas und das Kloster des heiligen Hieronymus.
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Malaga liegt weit im Süden Spaniens in der Autonomen Gemeinschaft Andalusien. Die Stadt hat  568.305 Einwohner und ist eine bedeutende Handelsstadt mit einem großen Hafen. Aufgrund des mediterranen Klimas soweit im Süden ist der Sommer prachtvoll und der Winter sehr mild, nicht weniger als 12°.
Die bekannte Costa del Sol, an der Malaga liegt, ist bei den Touristen sehr beliebt, was auch wirtschaftlich der Stadt gut tut. Im Landesinneren ist Malaga von den Gebirgen Sierra de Mijas und Montes de Malaga umgeben. Auch das Kulinarische dieser Region ist über ihre grenzen bekannt, wie beispielsweise der Wein, frittierter Fisch und Rosinen.
Diese Übersichtsseite dient zur Information zu möglichen Reisezielen. Genaue Leistungsinhalte der Rundreise entnehmen Sie bitte dem Reiseverlauf und den Inklusivleistungen.

Länderinfo

Spanien (ES)
Spanien
Spanien gilt als das zweitbeliebteste Urlaubsziel weltweit, nur das Nachbarland Frankreich ist noch beliebter, dabei wählen sieben Prozent aller Touristen Spanien als ihre Urlaubsdestination. Vor allem Regionen wie die Pyrenäen, die Balearen, die Kanarischen Inseln oder die Costa Brava zählen zu den meistbesuchten Reisezielen.
Mehrheitlich stehen Badeurlaube an den Küsten Spaniens hoch im Kurs, nicht nur wegen der traumhaften Strände und der relaxten Atmosphäre, sondern auch wegen des herrlichen Klimas und der ausgesprochenen Gastfreundschaft sowie auf Grund der pittoresken Landschaft. Doch in dem Land, welches den größten Teil der Iberischen Halbinsel einnimmt, steht nicht nur Baden hoch im Kurs, auch ein Besuch der zahlreichen eindrucksvollen Städte sollte während eines Aufenthaltes in Spanien eingeplant werden.
Auf einer  Rundreise durch Spanien sehen Sie beispielsweise die Hauptstadt Madrid, welche für ihre Besucher Sehenswürdigkeiten wie den Plaza Mayor, den Königspalast, die Almudena Kathedrale oder den Templo de Debod bereit hält. Eine weitere pulsierende Metropole Spaniens ist Barcelona, hier sind die Sagrada Familia, die Casa Mila, der Arc de Triomf oder auch die Kirche Santa Maria del Mar zu Hause und warten auf einen Besuch oder eine Besichtigung.
Weitere bedeutende Attraktionen und Sehenswürdigkeiten sind die Kathedrale von Santiago de Compostela, die Basilica del Pilar in Saragossa oder das futuristisch anmutende Guggenheim-Museum in Bilbao. Auch die vielfältige Flora und Fauna Spaniens sollte während eines Aufenthaltes erkundet werden. Beispiele für einheimische Tierarten Spaniens sind der Iberische Wolf oder auch der Pardelluchs. 
beste Reisezeit:
April bis Oktober


Klima:
Übergang zwischen gemäßigtem Klima (im Norden) und trockenem heißem Klima (im
Süden).
Einreise:
mit einem gültigen Reisepass oder Personalausweis. Ein Visum wird für die Einreise nicht benötigt.
(Gültig nur für deutsche Staatsbürger)
Gegeben falls kann es zu Änderungen der Einreisebestimmung kommen. Erkundigen Sie sich bitte rechtzeitig bei dem entsprechenden Konsulat oder der Botschaft.
http://www.auswaertiges-amt.de/DE/Laenderinformationen/00-SiHi/SpanienSicherheit.html
 

Impfempfehlungen:
Pflichtimpfungen sind nicht vorgeschrieben, eine Auffrischung der Standardimpfungen wird aber empfohlen.
Bitte informieren sie sich vor Reiseantritt über allgemeine Schutzimpfungen oder Prophylaxe Maßnahmen bei ihrem Hausarzt, Gesundheitsamt oder anderen reisemedizinischen Fachdienst.
http://www.auswaertiges-amt.de/diplo/de/Laenderinformationen/Spanien/Sicherheitshinweise.html  

Währung:
1 Euro = 100 Cents
 

Flugdauer:
ca. 2 Stunden und 30 Minuten
 

Ortszeit:
MEZ (Kanarische Inseln: MEZ -1h) 


Gut zu wissen:
Grundkenntnisse im Spanischen sind besonders hilfreich, da Spanier selten eine Fremdsprache sprechen. Auf Pünktlichkeit wird kaum Wert gelegt. Man sollte niemals schlecht über spanische Traditionen wie beispielsweise den Stierkampf sprechen, das ist unhöflich und gilt als Beleidigung.


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