Inklusive Flug
  • 11-tägige Busrundreise durch Spanien
  • 3-/4-Sterne Hotels mit genannter Verpflegung
  • Besuchen Sie faszinierende Orte in Spanien
ab 1.475 € pro Person
Fragen zur Reise oder eine persönliche Beratung gewünscht? Hotline: 0800 337 3337 (gebührenfrei)

Reiseverlauf

Granada, Córdoba und Sevilla - drei Städte, in denen islamische, jüdische und christliche Kultur eine faszinierende Melange eingingen und die nicht zuletzt architektonisch Spaniens Aufbruch ins 21. Jahrhundert symbolisierten. Beim Sherry an der Bar, Flamenco auf der Bühne, in Ölmühlen und Bodegas sind wir nach nun überstandener Wirtschaftskrise des Landes mitten in der temperamentvollen Gegenwart Spaniens. Kontrapunkte zum Stadtleben in Andalusien: Berglandschaften mit schneeweißen Dörfern und Strandleben an der Costa del Sol. Auf überflüssigen Hotelluxus haben wir bei dieser Rundreise verzichtet und die Teilnehmerzahl leicht erhöht. Das Ergebnis: ein attraktiver Reisepreis, der in Ihrem Budget noch Spielraum für Ihre kulinarischen Entdeckungsreisen zwischen Tapasbar und Gourmetrestaurant lässt.
1. Tag: Flug nach Málaga
Bahnanreise 1. Klasse zum gewählten Flughafen. Im Laufe des Tages fliegen Sie nach Málaga. Wir holen Sie vom Flughafen ab und bringen Sie ins Hotel. Früh angekommen? Dann spazieren Sie doch zur arabischen Festung hinauf! Vom Blick über die Stadt schwärmen nicht nur die Fotografen. Beim gemeinsamen Abendessen im Hotel lernen Sie Ihren Studiosus-Reiseleiter und die Gruppe kennen.
2. Tag: Málaga und Granada
Ein Spaziergang führt uns durch Málaga, Drehscheibe der Costa del Sol. In der Geburtsstadt von Pablo Picasso und Antonio Banderas gibt es nach dem Facelifting der letzten Jahre viel zu entdecken. An der Küste entlang geht es bis Salobrena und weiter durch die Berge nach Granada. 160 km. Das Pilgern durch die Tapasbars gehört zu den Lieblingsbeschäftigungen der Granadiner. Kosten Sie sich doch auch mal durch die Nacht! Ihr Reiseleiter weiß, wo die Habas con Jamón, Boquerones oder Calamares en su Tinta am besten schmecken. Drei Übernachtungen in der Altstadt von Granada.
3. Tag: Granada
Hier trafen sich Abend- und Morgenland: Das ehemals moslemische Viertel Albaicín ist heute wieder gefragte Wohnadresse. Einzigartig: der Blick von der Plaza San Nicolás auf die Alhambra vor den Sierra-Nevada-Gipfeln. An der Königlichen Kapelle versetzt Sie Ihr Reiseleiter in die Epoche der Religionskriege - andalusische Geschichte, spannend wie ein Thriller! Nachzulesen auch in Tanja Kinkels Roman „Mondlaub“. Nachmittags bleibt Zeit für eigene Unternehmungen - shoppen oder einen marokkanischen Minztee in der Tetería Kasbah trinken. Unser Tipp fürs Abendessen: Im Mirador de Morayma wird die bäuerliche Küche Andalusiens zur Kunst erhoben.
4. Tag: Die Alhambra
Im Himmel des Kalifen: Die Alhambra wurde von den besten Künstlern Andalusiens zu einem hinreißenden Ensemble aus Höfen und Palästen gestaltet. Der Zauber des Orients am Rande Europas, die Gärten ein Abbild vom Paradies. Immer wieder Brunnen, aus denen Wasser im Überfluss sprudelt - in wasserarmen Gegenden kostbarer als alles Gold der Welt! Der Rest des Tages gehört Ihnen. Worauf haben Sie Lust? Lassen Sie sich im Hamam bei beruhigenden Klängen massieren oder relaxen Sie bei einem Café con Leche auf der Plaza Bib-Rambla!
5. Tag: Das Land der Ölbäume
Olivengrün schimmert das Land rund um Jaén: Jede fünfte Flasche Olivenöl Europas wird hier gefüllt - dank EU-Subventionen ein lohnendes Geschäft. Warum die Ökologen angesichts der Monokulturen mahnend den Zeigefinger heben? Fragen Sie doch Diego in der Ölmühle! Er weiß auch, was jungfräulich ist am Aceite de Oliva Virgen Extra. Dann ist im Restaurant auch schon der Tisch für uns gedeckt: Jamón, Queso, Tortillas und mehr - und alles mit ganz viel göttlichem Olivensaft! Am Nachmittag in Córdoba führen Sie Programmregie. Auf studentisches Flair treffen Sie rund um die Plaza del Potro. Restauranttipp für heute: In der Casa Pepe de la Judería Salmorejo kosten - Suppe auf cordobesische Art. Ein tolles Finale des Tages: Sonnenuntergang an der römischen Brücke. 180 km. Zwei Übernachtungen im Zentrum von Córdoba.
6. Tag: Córdoba: die Mezquita
Im Mittelalter war Córdoba Weltstadt und glänzte mit Byzanz und Bagdad um die Wette. Übrig blieb die Hauptmoschee mit ihrem Wald aus 800 Säulen, in die die Christen eine Kathedrale setzten. Gelegenheit, über Fundamentalismus gestern und heute zu diskutieren. Dann schlendern wir durch das Gewirr der Gassen im ehemaligen Judenviertel. Ein Nachmittag nach Lust und Laune: Genießen Sie die Aussicht auf Córdobas Altstadt vom Torre de la Calahorra. Das Museo Vivo de Al-Andalus im Turm erzählt anschaulich von der gegenseitigen Toleranz der Religionen zu Córdobas Blütezeit. Lust auf ein individuelles Abendessen mit andalusischer Note? Dann bitten Sie Ihren Reiseleiter, im El Churrasco zu reservieren!
7. Tag: Nach Sevilla
Klein, aber oho: Ecija ist unsere erste Station heute. Barocktürme und -portale erzählen von bedeutenderen Tagen im kleinen Städtchen. Dann ruft Sevilla! 150 km. Mozarts Don Giovanni und Rossinis Barbier von Sevilla waren hier unterwegs. Und wo heute studiert wird, rollte Carmen einst Zigarren und betörte ihre Verehrer. Eine Art EXPO im Kleinen wurde 1929 abgehalten: Die Originalschauplätze sind die grüne Lunge Sevillas, der Maria-Luisa-Park mit der Plaza de Espana. Abends haben Sie die Qual der Wahl: einen Tapasbummel durch Sevillas Kneipen oder Hirschfilet mit Steineichellikör und Eukalyptuswürfeln, gefolgt von Tomateneis mit Olivenbiskuit? Gourmets geraten in der Taberna del Alabardero ins Schwärmen! Oder Sie trinken nur ein Bier auf der Plaza del Salvador - hier sind Sie mitten unter den Sevillanern. Zwei Übernachtungen in Sevilla .
8. Tag: Sevilla: Kathedrale und Alcázar
Der Reichtum der Neuen Welt und der höchste Altaraufbau der Christenheit erwarten uns in der Kathedrale. Von der Giralda, dem Glockenturm, rief früher der Muezzin zum Gebet. Wir schauen von oben bis zum Gelände der EXPO 1992. Im Alcázar wohnten Christenkönige in islamischem Ambiente - auch Exkönig Juan Carlos war regelmäßig zu Gast. Ob Felipe es ihm gleichtut? Nachmittag und Abend gehören Ihnen! Sie suchen ein Stück Sevilla zum Mitnehmen? Von junger Mode verstehen die Spanier eine Menge – Desigual, Zara & Co. lassen grüßen. Und wenn es echt andalusisch sein soll: Traumhaft schöne Fächer finden Sie bei Juan Foronda. Für den Abend empfehlen wir die Bar Rinconcillo; hier können Sie Dutzende verschiedener Tapas probieren.
9. Tag: Sherrymetropole Jerez de la Frontera
Ist Sherry für Sie nichts weiter als ein süßer Zeitvertreib spleeniger Engländer? Dann wird es Zeit, dass wir die Geheimnisse des Vino de Jerez ergründen! In einer Sherrybodega haben wir so manches Aha-Erlebnis und werden künftig wie die Profis an der Bartheke Fino oder Amontillado ordern. Wer Lust hat, kann mittags nach der Stadterkundung das frisch erworbene Sherrywissen bei Juanito erproben: „Una copa de fino, por favor!“ Durch die Berge Andalusiens, vorbei an weißen Dörfern, geht's zurück an die Costa del Sol. In Benalmádena sind wir wieder am Mittelmeer und tafeln abends gemeinsam im Hotel. 300 km. Zwei Übernachtungen in einem Strandhotel mit Spa.
10. Tag: Ronda oder Strandtag
Ein Besuch im Sealife-Aquarium am Yachthafen, am Strand Muscheln sammeln oder auf einem der Golfplätze an der „Costa del Golf“ abschlagen? Heute bestimmen Sie das Programm! Oder Sie lassen sich vom Reiseleiter nach Ronda entführen (55 €): weiße Häuser, die über dem Abgrund balancieren, Kopfsteinpflastergassen mit Rainer-Maria-Rilke-Spuren und die älteste Stierkampfarena des Landes, wo Hemingway gern mit Star-Toreros posierte. Tierquälerei oder hohe Kunst - gönnen Sie sich ein Glas Vino tinto und diskutieren Sie das Für und Wider des Stierkampfs! Vorschlag für ein deftiges Mittagessen bei größerem Appetit: Stierschwanzgulasch bei Pedro Romero. Abends Abschiedsessen im Hotel.
11. Tag: Adiós, Andalucía!
Gehören Sie zu den Glücklichen, die ein paar Verlängerungstage im Süden gebucht haben? Dann ab an den Strand! Alle anderen Gäste fahren im Laufe des Tages zum Flughafen nach Málaga (25 km) und fliegen zurück in die Heimat.

Änderung des Reiseverlaufs vorbehalten!
Hier finden Sie Informationen zu ausgewählten Sehenswürdigkeiten der Rundreise.

Sehenswürdigkeiten

Bilder:
Die Alhambra ist die meistbesuchte Festung in Europa. Sie liegt auf dem Sabikah Hügel von Granada und ist eine bedeutende Stadtburg, die in das Weltkulturerbe schon 1984 aufgenommen wurde. Diese große Stadtburg oder auch Festung ist im maurischen Stil aufgebaut worden und gilt als ein schönes Beispiel der islamischen Kunst. Die gesamte Fläche dieser Anlage aus mehreren Bauten umfasst etwas 13 Hektar. Der Komplex besteht aus einer befestigten Oberstadt und einer noch mal extra abgesicherten Zitadelle, die den jeweiligen Herrschern vorbehalten war. In der Oberstadt wohnten die etwas höher gestellten Bürger wie Kaufleute und Handwerker als auch der Adel und das Militär. Die Waffen wurden auch in dieser Stadt hergestellt.

Nach etwa sechs Jahrhunderten Herrschaft verschiedener maurischer Regenten und Kalifen übernahm im 15. Jahrhundert die katholische Kirche, nach jahrelangen Kriegen und Belagerungen die Festung Alhambra, die sie dann den spanischen Königen übergaben. Die gesamte Festungsanlage kann in vier Teilen aufgezählt werden. Das ist zum einen der Generalife, dann die Medina sowie die Paläste der Nasriden und die Zitadelle. Diese gesamte Anlage wird von einer starken Stadtmauer umgeben.

Die Nasriden Paläste sind das Herzstück der Alhambra, die von schönen Gärten umgeben sind. Hier wohnten und regierten die arabischen Herrscher. Dem Besucher bieten sich die Räume mit prachtvollen Arabesken und arabischen Schriftzügen in vollem Glanz. Der Thronsaal im Alcazar und der Löwenhof zeigen dem Besucher die berühmtesten Ausstellungsstücke der Anlage. Unter anderem befindet sich dort ein imposanter Springbrunnen, der von zwölf steinernen Löwen getragen wird. Auch ein Palast für Karl den Fünften wurde, nach einem Teilabriss der Nasriden erbaut. Leider wurde dieses zweietagige Gebäude im Renaissance Stil nie ganz vollendet. Erst im 20. Jahrhundert wurde der Palast mit einem Dach versehen. Heute findet der Tourist dort das Museum der Schönen Künste und der Alhambra. Das war nur eine kleine Zusammenfassung der Anlage.
Bilder:
Die Alhambra ist die meistbesuchte Festung in Europa. Sie liegt auf dem Sabikah Hügel von Granada und ist eine bedeutende Stadtburg, die in das Weltkulturerbe schon 1984 aufgenommen wurde. Diese große Stadtburg oder auch Festung ist im maurischen Stil aufgebaut worden und gilt als ein schönes Beispiel der islamischen Kunst. Die gesamte Fläche dieser Anlage aus mehreren Bauten umfasst etwas 13 Hektar. Der Komplex besteht aus einer befestigten Oberstadt und einer noch mal extra abgesicherten Zitadelle, die den jeweiligen Herrschern vorbehalten war. In der Oberstadt wohnten die etwas höher gestellten Bürger wie Kaufleute und Handwerker als auch der Adel und das Militär. Die Waffen wurden auch in dieser Stadt hergestellt.

Nach etwa sechs Jahrhunderten Herrschaft verschiedener maurischer Regenten und Kalifen übernahm im 15. Jahrhundert die katholische Kirche, nach jahrelangen Kriegen und Belagerungen die Festung Alhambra, die sie dann den spanischen Königen übergaben. Die gesamte Festungsanlage kann in vier Teilen aufgezählt werden. Das ist zum einen der Generalife, dann die Medina sowie die Paläste der Nasriden und die Zitadelle. Diese gesamte Anlage wird von einer starken Stadtmauer umgeben.

Die Nasriden Paläste sind das Herzstück der Alhambra, die von schönen Gärten umgeben sind. Hier wohnten und regierten die arabischen Herrscher. Dem Besucher bieten sich die Räume mit prachtvollen Arabesken und arabischen Schriftzügen in vollem Glanz. Der Thronsaal im Alcazar und der Löwenhof zeigen dem Besucher die berühmtesten Ausstellungsstücke der Anlage. Unter anderem befindet sich dort ein imposanter Springbrunnen, der von zwölf steinernen Löwen getragen wird. Auch ein Palast für Karl den Fünften wurde, nach einem Teilabriss der Nasriden erbaut. Leider wurde dieses zweietagige Gebäude im Renaissance Stil nie ganz vollendet. Erst im 20. Jahrhundert wurde der Palast mit einem Dach versehen. Heute findet der Tourist dort das Museum der Schönen Künste und der Alhambra. Das war nur eine kleine Zusammenfassung der Anlage.
Bilder:
Die römisch-katholische Kathedrale der Stadt Cordoba ist die Mezquita Cathedral. Architektonische Bedeutung hat sie  aus der Zeit, als sie noch als Hauptmoschee aus der maurischen Epoche galt. Als Kirche heißt sie Maria-Empfängnis-Kathedrale. Die Moschee-Kathedrale hat heute eine Länge von 179 Metern und eine Breite von 134 Metern. Es wird eine Grundfläche von insgesamt 23000 Quadratmetern bedeckt. Damit ist sie einer der größten Sakralbauten der Welt. Besonders auffällig sind die Hufeisenbögen in der Gebetshalle, die auf 856 Säulen aus Japsis, Onyx, Marmor und Granit liegen. Dadurch wird die Gebetshalle in Mittel- und Querschiffe eingeteilt. Da die letzte Erweiterung nur in der Breite möglich war, ist das gesamte Gebäude breiter als lang. Im 16. Jahrhundert wurde die Kirche mitten in den Gebetssaal der Moschee hineingebaut. Die Kirche ist etwa halb so lang wie die Moschee und etwa ein drittel so breit wie die Gebetshalle lang ist. Zur Zeit des römischen Reiches befand sich an gleicher Stelle ein Tempel und danach eine westgotische Kathedrale. Der Bau der Moschee begann im Jahre 784 und die letzten Erweiterungen wurden im Jahre 987 vorgenommen. Danach wurde die Moschee häufig erobert und jede Eroberung brachte eine Veränderung der Architektur. Die heutige Ausdehnung erfolgte im Jahre 1236,  durch Erweiterung der Außenschiffe und des Orangenhofes. Im gleichen Jahr wurde sie zur christlichen Kirche geweiht. In der nächsten Zeit wurden nur kleinere Umbauten vorgenommen. Im Jahre 1523 begann dann der entscheidende Umbau. Im mittleren Teil wurden die Säulen entfernt, damit Platz für ein Kirchengebäude im Plateresken Stil entstehen konnte. Des öfteren war geplant, die Moschee-Kathedrale in ein ökomenisches Gotteshaus umzuwandeln. Der Bischof von Cordoba ist jedoch dagegen. Er begründet das damit, dass der archäoligische Nachweis bestehe, dass die Moschee auf dem Fundament einer gotischen Kirche aufgebaut worden sei. Daher sei es nicht möglich, die Kathedrale wieder in eine Moschee umzuwandeln.
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Errichtet durch die Almohaden wurde das Schloss Alcazár später auch von christlichen Königen als Residenz genutzt. Im Laufe der Zeit erweiterten zahlreiche Monarchen das Schloss, wodurch dieses durch verschiedene Stile einen ganz eigenen Charakter erhielt.
Der Salón de Embajadores (Gesandtensaal) ist der älteste und schönste Saal des Schlosses Alcazár, der mit arabischen Schriftzeichen verziert ist. Die prachtvolle Kuppel  ist mit Zedernholz vergoldet und drei symmetrische Bögen schmücken den Saal. Die Gärten, auf Terrassen erbaut und mit Springbrunnen angeordnet, bilden einen Kontrast zum Lärm der Stadt Sevillas. Noch heute nutzt der König Juan Carlos Alcazár als Residenz beim Besuch Sevillas.
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Im malerischen Sevilla, die pittoreske Hauptstadt der spanischen autonomen Region Andalusien, befindet sich die größte gotische Kirche der Erde sowie eine der größten Kirchen der Welt, die Kathedrale von Sevilla auch bekannt unter dem Namen Santa Maria de la Sede. Diese wurde hier zwischen 1401 und 1519 errichtet, steht seit 1928 unter Denkmalschutz und wurde 1987 von der UNESCO zum Weltkulturerbe ernannt.

Doch nicht nur ihr imposantes Aussehen und ihre enorme Größe machen die Kathedrale zu einem weltberühmten Bauwerken und einem beliebten Touristenmagneten sondern auch die Tatsache, dass sich hier der Sarkophag des Christoph Kolumbus befindet. Ebenfalls sehr sehenswert sind die Giralda und der Orangenhof.
Die Stierkampfarena in Ronda ist auch unter dem Namen Plaza de Toros bekannt. Die Arena ist rund gebaut und ähnelt einem Amphitheater. Bei jedem Stierkampf kommen Tausende von Zusehern in die Arena und verfolgen die Veranstaltung. Es gibt drei Kategorien von Sitzplätzen, wobei sich diese nicht in der Sicht auf die Arena, sondern in der Sonnenbelichtung unterscheiden. Die teuersten Plätze sind während des ganzen Stierkampfes im kühlen Schatten, die billigsten jedoch in der prallen Sonne. In der Plaza de Toros, in Ronda, sind mittlerweile alle Sitze überdacht. Die Stierkampfarena in Ronda hat einen Durchmesser von etwa 50 Metern und vier Ausgänge. Die Kampffläche ist durch eine Bretterwand von den Zuschauerplätzen getrennt. Dadurch kann der Torero, der spanische Stierkämpfer im Notfall über die Bretter springen und so vor dem Stier flüchten. Jede Stierkampfarena, so auch die Plaza de Toros in Ronda, hat eine eigene Metzgerei. Meist sind auch ein eigener Pferdehof, ein Stiergehege und eine Krankenstation im Bau der Stierkampfarena integriert. Nachdem ein Tier durch die Hand eines Toreros getötet wurde, wird das Fleisch in der Metzgerei entsprechend verarbeitet und in den Geschäften in und um Ronda zum Kauf angeboten. Meist wird der dadurch entstandene Erlös, karitativen Einrichtungen zur Verfügung gestellt.
Die Geschichte des Stierkampfes hat in der Stadt Ronda eine besondere Richtung eingeschlagen, denn im 18. und 19. Jahrhundert entwickelten hier einige Mitglieder der Familie Romero, die noch heute geltenden Regeln des Stierkampfs. Diese sogenannte „Ronda-Schule“, die „Escuela Rondeña“ legt von der Kleidung, bis hin zum Tuch und dem Verhalten des Toreros dem Tier gegenüber, alle wichtigen Punkte des Stierkampfes fest. Seit dieser Zeit kamen immer wieder berühmte Persönlichkeiten nach Ronda, um sich einen dieser legendären Stierkämpfe anzusehen. Unter anderem Frank Sinatra und Francesco Rosi. Sogar Madonna drehte in der Stierkampfarena von Ronda ihr Video zum Song „Take a Bow“.
Hier finden Sie Informationen zu Städten der Rundreise.

Städte

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Malaga liegt weit im Süden Spaniens in der Autonomen Gemeinschaft Andalusien. Die Stadt hat  568.305 Einwohner und ist eine bedeutende Handelsstadt mit einem großen Hafen. Aufgrund des mediterranen Klimas soweit im Süden ist der Sommer prachtvoll und der Winter sehr mild, nicht weniger als 12°.
Die bekannte Costa del Sol, an der Malaga liegt, ist bei den Touristen sehr beliebt, was auch wirtschaftlich der Stadt gut tut. Im Landesinneren ist Malaga von den Gebirgen Sierra de Mijas und Montes de Malaga umgeben. Auch das Kulinarische dieser Region ist über ihre grenzen bekannt, wie beispielsweise der Wein, frittierter Fisch und Rosinen.
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Zu den prächtigsten, beliebtesten und meistbesuchten Städten Spaniens gehört ganz ohne Zweifel auch das wunderschöne und pulsierende Granada, in der autonomen Region Andalusien. Die rund 234.000 Einwohner zählende Stadt im Süden Spaniens ist die Hauptstadt der gleichnamigen Provinz. Sie ist berühmt für ihre zahllosen beeindruckenden historischen Bauten, welche sowohl aus der Zeit der Mauren als auch aus der Gotik und Renaissance stammen.
Das bedeutendste und berühmteste Bauwerk von Granada ist die imposante und eindrucksvolle Festung Alhambra, welche hier im 13. und 14. Jahrhundert von den Mauren errichtet wurde. Diese Festung besteht aus mehreren Palästen, die als Residenzen maurischer Könige dienten. Weitere bedeutende Sehenswürdigkeiten der Stadt sind die Kathedrale von Granada, die daran angrenzende Capilla Real, der Palacio de las Columnas und das Kloster des heiligen Hieronymus.
Bilder:
Cordoba, die Hauptstadt der gleichnamigen Provinz in Spanien ist die drittgrößte Stadt Andalusiens. Sie liegt am Rio Guadalquivir und ist verkehrstechnisch gut eingebunden. Hier fährt die Hochgeschwindigkeitsbahn von Madrid nach Sevilla und die A4 führt hier vorbei. Zu Cordoba gehört ein kleiner Flughafen, der ausgebaut werden soll. Zur Zeit müssen Touristen, die nach Cordoba möchten, nach Madrid, Malaga oder Sevilla fliegen. Als eine der touristischen Sehenswürdigkeiten Spaniens gehört Cordoba seit 1984 zum Unesco-Weltkulturerbe. Die Juderia, die Altstadt, war früher von Juden und Arabern bewohnt. In den engen Gassen befinden sich die letzte von von 300 Synagogen und sehr gute Restaurants.
Ein Spruch besagt „Quien no ha visto Sevilla, no ha visto maravilla“ – Wer Sevilla nicht gesehen hat, hat noch kein Wunder gesehen. In Sevilla gibt es ein breites Band an Kunstdenkmälern, die die Geschichte der Hauptstadt Andalusiens bis heute lebendig halten. Der muslimische und christliche Einfluss macht sich besonders bei der Kathedrale und dem Alcazár bemerkbar. Das Wahrzeichen der Stadt ist die Giralda, ein Turm, der als Minarett dienen sollte und auf römischen Sockel errichtet wurde. Vor allem ist Sevilla bekannt durch Opern, wie beispielsweise Don Juan und Figaros Hochzeit. Entdecken Sie Sevilla und genießen Sie andalusisches Flair!
Benalmádena
Die spanische Region Andalusien gehört zu den beliebtesten Reisezielen des Landes, kein Wunder, denn sie bietet sowohl eindrucksvolle kulturelle Sehenswürdigkeiten als auch atemberaubende Landschaften und vereint somit einen erholsamen Badeurlaub mit aufregenden Sehenswürdigkeiten und spannenden Natureindrücken.

Während einer Rundreise durch den Süden Spaniens darf ein Besuch der Stadt Jerez de la Frontera natürlich in keinem Fall fehlen.Besonders sehenswert in der malerischen Stadt ist die Kathedrale Jerez de la Frontera, die Kirche Cartuja de Nuestra Señora de la Defensión, die Semana Santa sowie der Alcazar. Wer das Glück hat zwischen Ende Februar und Anfang März in Jerez de la Frontera zu sein, der kann das bekannte Flamenco-Festival (Festival de Jerez) besuchen, welches jedes Jahr ein Highlight ist.
Bilder:
Ronda ist eine kleine Stadt im Süden Spaniens und erstreckt sich über eine Fläche von knapp 500 Quadratkilometern. Zurzeit leben etwa 37 Tausend Einwohner in Ronda. Die Stadt gehört zur spanischen Provinz Málaga und liegt etwa 723 Meter über dem Meeresspiegel. Besonders bekannt ist Ronda für seine schönen Berglandschaften, die sich rund um die Stadt erheben und immer wieder als Motiv auf Postkarten und Souvenirs zu finden sind. Ronda ist sowohl in architektonischer, als auch in kultureller Hinsicht einen Besuch wert. Die Stadt Ronda ist vor allem für seine Stierkämpfe bekannt, die in Spanien sehr traditionell und gesellschaftlich wichtig sind.
Diese Übersichtsseite dient zur Information zu möglichen Reisezielen. Genaue Leistungsinhalte der Rundreise entnehmen Sie bitte dem Reiseverlauf und den Inklusivleistungen.

Länderinfo

Spanien (ES)
Spanien
Spanien gilt als das zweitbeliebteste Urlaubsziel weltweit, nur das Nachbarland Frankreich ist noch beliebter, dabei wählen sieben Prozent aller Touristen Spanien als ihre Urlaubsdestination. Vor allem Regionen wie die Pyrenäen, die Balearen, die Kanarischen Inseln oder die Costa Brava zählen zu den meistbesuchten Reisezielen.
Mehrheitlich stehen Badeurlaube an den Küsten Spaniens hoch im Kurs, nicht nur wegen der traumhaften Strände und der relaxten Atmosphäre, sondern auch wegen des herrlichen Klimas und der ausgesprochenen Gastfreundschaft sowie auf Grund der pittoresken Landschaft. Doch in dem Land, welches den größten Teil der Iberischen Halbinsel einnimmt, steht nicht nur Baden hoch im Kurs, auch ein Besuch der zahlreichen eindrucksvollen Städte sollte während eines Aufenthaltes in Spanien eingeplant werden.
Auf einer  Rundreise durch Spanien sehen Sie beispielsweise die Hauptstadt Madrid, welche für ihre Besucher Sehenswürdigkeiten wie den Plaza Mayor, den Königspalast, die Almudena Kathedrale oder den Templo de Debod bereit hält. Eine weitere pulsierende Metropole Spaniens ist Barcelona, hier sind die Sagrada Familia, die Casa Mila, der Arc de Triomf oder auch die Kirche Santa Maria del Mar zu Hause und warten auf einen Besuch oder eine Besichtigung.
Weitere bedeutende Attraktionen und Sehenswürdigkeiten sind die Kathedrale von Santiago de Compostela, die Basilica del Pilar in Saragossa oder das futuristisch anmutende Guggenheim-Museum in Bilbao. Auch die vielfältige Flora und Fauna Spaniens sollte während eines Aufenthaltes erkundet werden. Beispiele für einheimische Tierarten Spaniens sind der Iberische Wolf oder auch der Pardelluchs. 
beste Reisezeit:
April bis Oktober


Klima:
Übergang zwischen gemäßigtem Klima (im Norden) und trockenem heißem Klima (im
Süden).
Einreise:
mit einem gültigen Reisepass oder Personalausweis. Ein Visum wird für die Einreise nicht benötigt.
(Gültig nur für deutsche Staatsbürger)
Gegeben falls kann es zu Änderungen der Einreisebestimmung kommen. Erkundigen Sie sich bitte rechtzeitig bei dem entsprechenden Konsulat oder der Botschaft.
http://www.auswaertiges-amt.de/DE/Laenderinformationen/00-SiHi/SpanienSicherheit.html
 

Impfempfehlungen:
Pflichtimpfungen sind nicht vorgeschrieben, eine Auffrischung der Standardimpfungen wird aber empfohlen.
Bitte informieren sie sich vor Reiseantritt über allgemeine Schutzimpfungen oder Prophylaxe Maßnahmen bei ihrem Hausarzt, Gesundheitsamt oder anderen reisemedizinischen Fachdienst.
http://www.auswaertiges-amt.de/diplo/de/Laenderinformationen/Spanien/Sicherheitshinweise.html  

Währung:
1 Euro = 100 Cents
 

Flugdauer:
ca. 2 Stunden und 30 Minuten
 

Ortszeit:
MEZ (Kanarische Inseln: MEZ -1h) 


Gut zu wissen:
Grundkenntnisse im Spanischen sind besonders hilfreich, da Spanier selten eine Fremdsprache sprechen. Auf Pünktlichkeit wird kaum Wert gelegt. Man sollte niemals schlecht über spanische Traditionen wie beispielsweise den Stierkampf sprechen, das ist unhöflich und gilt als Beleidigung.


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