Kleine Gruppe
Inklusive Flug
  • 16-tägige Busrundreise durch Marokko
  • Hotels/Riads/Camp mit Verpflegung laut Programm
  • Lassen Sie sich von Marokko verzaubern
ab 2.799 € pro Person
Fragen zur Reise oder eine persönliche Beratung gewünscht? Hotline: 0800 337 3337 (gebührenfrei)

Reiseverlauf

Zutritt ohne Schuhe, aber Sonnenbrille kann nicht schaden: die prunkvollste Moschee Marokkos.Volubilis, was vom Reichtum blieb.Meknès hat die schönsten Souks, aber das behauptet jede Königsstadt.Fès, schon wieder ein Weltkulturerbe.Rosengärten auf der Straße der Kasbahs.Ait Benhaddou: Alles schon mal gesehen und trotzdem überwältigend neu.Das Wüstencamp im Stil der Berberfürsten.Das Karawanenzentrum Taroudant, seit 500 Jahren in voller Blüte.Wettstreit der Künste: Natur gegen 18 Tonnen Blau.Weiß bleibt weiß: zauberhaftes Essaouira.Der ganz normale Wahnsinn: Marrakesch by night.
1. Tag Der Beginn einer wunderbaren Freundschaft
Per Bahn oder Flugzeug reisen Sie nach Frankfurt, von wo aus Sie am späten Nachmittag nach Casablanca fliegen. Nach der Landung um voraussichtlich 19:00 Uhr oder 20:15 Uhr, werden Sie bereits von Ihrem Reiseleiter mit einem Lächeln erwartet und von ihm in Ihre Unterkunft gebracht. Schnell werden Sie bemerken, dass Sie sich in einer modernen und pulsierenden Stadt befinden, deren Art-Déco-Bauten aber auch an eine bewegte Vergangenheit erinnern. Das Abendessen, welches Sie im tollen Ambiente Ihres Hotelsist genießen, ist im Preis enthalten.
2. Tag Minarett, Kasbah, Medina: Schätze auf dem Weg über Rabat nach Chefchaouen
Am Morgen statten Sie der berühmten und 1993 eingeweihten Hassan-II.-Moschee einen Besuch ab. Die moderne Moschee ist nicht nur das größte Gotteshaus des Landes und eine der größten Moscheen der Welt, ihr Minarett ist mit 210 Metern außerdem eines der höchsten Minarette der Welt. Nach diesem Höhenerlebnis erwartet Sie bereits die Hauptstadt Marokkos, deren Reiz schon die Römer erkannt haben. Rabat ist ebenso Hauptstadt wie Sitz des Königs und zählt seit 2012 zum UNESCO-Weltkulturerbe. Bei einer Erkundungstour besichtigen Sie unter anderem den Hassan-Turm, der ein Wahrzeichen der Stadt darstellt sowie das prunkvolle Mausoleum Mohammed V, dessen Fassaden mit edlen Materialien verziert wurden. Nicht weit entfernt protzen die mächtigen Mauern der Festung Oudaias Kasbah. Etwas bescheidener ist es nebenan. Hier lädt ein schöner andalusischer Garten zu einem gemütlichen Spaziergang ein. Nach diesen Einblicken in die mitunter auch architektonische Geschichte der Region, geht es am Nachmittag weiter in Richtung der malerischen Berberstadt Chefchaouen. 1470 als Bollwerk gegen die ausländischen Eroberer errichtet zeigt sich die Stadt heute friedlich in weiß-blau getünchte Häuser. Bis in die 1920er Jahre war Nicht-Muslimen der Zutritt zu dieser heiligen Stadt verwehrt. Erkunden Sie am Abend die gut erhaltene Medina auf eigene Faust. Es erwarten Sie verwinkelte und schmale Gassen mit kleinen Handwerksbetrieben und Häusern aus der Gründerzeit. Eine kleine Zeitreise. Viel Spaß! Das Frühstück ist im Preis eingeschlossen.
3. Tag Eintauchen in die Geschichte Marokkos
Nutzen Sie den Morgen, um noch einmal die Aussicht auf Chefchaouen zu genießen, denn nun heißt es bereits Abschied nehmen. Auf der nun folgenden Fahrt zu den Ruinen der antiken Stadt Volubilis stellt sich Ihnen vielleicht die Frage, ob der Fahrer richtig abgebogen ist, denn das Landschaftsbild mag an den letzten Toskana Urlaub erinnern. Der Grund dafür sind mitunter die bereits von den Römern angepflanzten Olivenbäume. Erstaunlich gut erhaltene Mosaike sind an zahlreichen Wohnhäusern, Tempeln und Thermen zu erkennen und warten darauf, von Ihnen entdeckt zu werden. Im Anschluss geht es auch direkt weiter in die heilige Stadt und Pilgerort Mulai Idris. Dort befindet sich das Grabmal von Idris I., der nach seiner Flucht aus Medina, Saudi-Arabien, im 8 Jahrhundert den Islam nach Nordmarokko brachte. Nach diesem historisch- bedeutendem Ort geht es weiter nach Meknés, das auch das Versailles Marokkos genannt wird. Die Lage an verschiedenen Karawanenstraßen brachte der Handelsstadt schon frühzeitig einen großen Aufschwung, sodass sie zu einer Residenzstadt emporgehoben wurde. Noch heute kann man die monumentalen und prachtvollen Bauten aus dieser Zeit bestaunen. Auf einem Rundgang durch die Altstadt und das Jüdische Viertel sehen Sie unter anderem das mächtigste und mit Marmorsäulen verzierte Stadttor Bab Mansour, das prachtvolle Grabmal Mulai Ismails sowie den Königspalast. Am frühen Abend haben Sie den letzten Stopp des Tages erreicht, die alte Königsstadt Fès. Das Frühstück und das Abendessen sind im Preis eingeschlossen.
4. Tag Ein Tag in der Königsstadt Fès
Von der Festungsanlage Borj-Sud aus können Sie am Morgen auf die älteste der vier marokkanischen Königsstädte blicken. Es gibt wohl kaum jemanden der nicht vor diesem Panorama einen ehrwürdigen Gesichtsausdruck bekommt. Sie beginnen Ihre Erkundungstour in der von den Meriniden gegründeten mittelalterlichen Neustadt mit dem jüdischen Viertel. Die meisten der Bewohner sind in den 1960er Jahren nach Israel ausgewandert, doch die Häuser können noch heute betrachtet werden. Beim Besuch der Königsstadt darf der imposante Königspalast natürlich nicht fehlen. Anschließend unternehmen Sie einen Rundgang durch die Altstadt, die zum schützenswerten UNESCO-Weltkulturerbe gehört. Streifen Sie durch die Gassen der Souks, wo noch heute gewebt, gezimmert, geschmiedet und um die Wette gefeilscht wird. Probieren auch Sie Ihr Geschick bei den Verhandlungen mit den Fassis, wie die Bewohner von Fés genannt werden. Während Sie einen Blick in die Koranschule Bou lnania werfen und am Mausoleum von Idris II. sowie der Karaouine-Moschee vorbeispazieren, erklärt Ihr Reiseleiter Ihnen die Bedeutung dieser Orte für gläubige Muslime. Am Nachmittag fahren Sie in das moderne Fès und sehen eine andere Seite der kontrastreichen Stadt. In einem gemütlichen Café an der Allee Hassan II. lassen Sie das Treiben auf sich wirken. Am späten Nachmittag kehren Sie in die Altstadt zurück, um durch die Souks zu schlendern und sich durch die kulinarischen Köstlichkeiten für Ihr Abendessen zu schlemmen. Das Frühstück ist heute inkludiert.
5. Tag Eine Fahrt durch die beeindruckende Landschaft Marokkos
Heute nehmen Sie Abschied von Fès und fahren zunächst durch die großen Zedernwälder des Mittleren Atlas in Richtung Süden. Nahe des Ortes Azrou, was so viel bedeutet wie »Felsen« machen Sie einen kleinen Zwischenstopp, um sich die Beine zu vertreten und die hier beheimateten Makaken-Affen bei ihren Kletterkünsten zu beobachten. Insgesamt gibt es 23 Arten der Makaken, welche vorwiegend in Asien beheimatet sind. Lediglich die Gattung der Bergeraffen sind im nördlichen Afrika angesiedelt, wovon 70% Marokko ihr Zuhause nennen. Im Anschluss geht es weiter Richtung Süden. Sie werden bemerken, dass allmählich die grünen Wälder und Berge des Nordens weichen und mehr und mehr schroffe Felsformationen des Hohen Atlas die Landschaft prägen. Gegen Mittag erreichen Sie Midelt, von wo aus es weiter durch die faszinierende Landschaft des Ziz-Tals geht. In Erfoud angekommen, beziehen Sie am späten Nachmittag Ihre Unterkunft. Die eingeschlossenen Mahlzeiten sind Frühstück, Mittag- und Abendessen.
6. Tag Naturerlebnisse auf Marokkanisch
Durch kleine Bergdörfer wie Jorf, Touroug und Tinejdad hindurch, erreichen Sie die Straße der Kasbahs und später am Vormittag die markante Todra-Schlucht mit ihren senkrecht aufragenden und überhängenden fast 300 Meter hohen Felswänden. Schon beeindruckend, der kurze Spaziergang inmitten der gigantisch emporragenden Felsen. Lassen Sie das imposante Schauspiel der Natur auf sich wirken, bevor Sie an malerischen Lehmburgen, Berberdörfern und grünen Oasen vorbei weiter nach Boumalne du Dadès fahren. Hier biegen Sie von der Hauptstraße ab und erreichen nach kurzer Fahrt das Dadès-Tal.Dort angekommen unternehmen Sie am frühen Nachmittag einen kurzen Spaziergang entlang des Flussufers und erkunden im Anschluss die Dadès-Schlucht mit ihren bizarren roten Felsformationen. Danach setzen Sie Ihre Reise auf der Straße der Kasbahs durch die Oase El Kelaa des M’Gouna mit ihren prachtvollen Rosengärten fort. Am späten Nachmittag treffen Sie in Skoura ein. Die Stadt ist bekannt für die Palmenoase, die aufgrund guter Bewässerungskanäle auf fruchtbarem Land gedeihen kann. Auch weitere Baumarten, wie Dattel-, Granatapfel-, Oliven- und Mandelbäume sind in dieser Stadt anzutreffen. Frühstück, Mittag- und Abendessen sind heute eingeschlossen.
7. Tag Kombitag: Hollywoodfilme, der Koran und die Sahara
Am Morgen brechen Sie von Skoura auf und fahren nach Ait Benhaddou, einem befestigten Dorf am Fuße des Hohen Atlas. Der Ortskern zählt seit 1987 zum UNESCO-Weltkulturerbe und die markanten, ineinander verschachtelten Lehmbauten kommen Ihnen vielleicht sogar bekannt vor. Denn sie dienten bereits als Filmkulisse für diverse Hollywoodfilme, wie »Sodom und Gomorrha«, »Lawrence von Arabien« oder »Gladiator«. Auf dem weiteren Weg Richtung Süden passieren Sie ein ausgetrocknetes Flusstal, das Wadi Draa, das bei seltenen, aber intensiven Regenfällen zum längsten Fluss des Landes anschwillt. Am Nachmittag erreichen Sie Tamegroute, wo Sie der berühmten Koranschule einen Besuch abstatten. Besonders interessant ist die eigene Bibliothek mit zirka 4.000 Büchern aus dem Mittelalter und spannenden Schriften über Städte wie Alexandria oder über die astronomischen Fähigkeiten der frühen muslimischen Gelehrten. Im 17. Jahrhundert wurde hier mit den Nasiriyya einer der einflussreichsten Sufi-Orden des Islam gegründet. Am späten Nachmittag erreichen Sie dann den am Rande der Sahara gelegenen Ort Mhamid, von dem es nicht mehr weit bis zu den beeindruckenden Sanddünen ist. Die eingeschlossene Verpflegung besteht aus Frühstück und Abendessen.
8. Tag Sand so weit das Auge reicht
Mit einer Fläche von 940 Millionen Quadratkilometern – das entspricht in etwa der Fläche der Vereinigten Staaten von Amerika – ist die Sahara die größte Trockenwüste der Erde. Einen sehr kleinen, aber nichtsdestotrotz beeindruckenden Teil davon werden Sie heute per Geländewagen erkunden. Verabschieden Sie sich von der Zivilisation für die kommenden Stunden, denn Sie lassen die letzten menschlichen Siedlungen hinter sich und tauchen ein in ein Meer aus Sand. Auf Ihrer Fahrt durch die weite Wüstenlandschaft durchqueren Sie zunächst die Hammada, die typische Stein-und-Fels-Wüste, die ein Großteil der Sahara bedeckt, und erreichen gegen Mittag Ihr komfortables Zeltcamp zwischen den Sanddünen von Erg Chegaga. Da es sich in der Wüste nun mal so ziemt, wechseln Sie Ihr Gefährt und steigen um auf ein Wüstenschiff. Auf den Rücken eines Kamels erkunden Sie dann die Wüstenlandschaft der Sahara. Reiten Sie auf eine große Düne um den unvergesslichen Moment des Sonnenuntergangs über der Wüste zu erleben. Am Abend genießen Sie eine einmalige Atmosphäre am Lagerfeuer Ihres Wüsten-Zeltcamps und bei gutem Wetter haben Sie einen zauberhaften Blick in den so prachtvollen und ungetrübten Sternenhimmel. Frühstück, Mittag- und Abendessen sind inkludiert.
9. Tag Auf der Rally-Paris-Dakar zum Berberfürstensitz Traoudant
Durch die atemberaubende Wüstenlandschaft der Sahara fahren Sie heute im Geländewagen auf einem Teilstück der ehemaligen Rally-Paris-Dakar-Strecke in Richtung Westen. Bis zur Verlegung auf den südamerikanischen Kontinent im Jahr 2009 führte die bekannteste Wüstenrally der Welt zuletzt regelmäßig über die abgeschiedenen Pisten im Süden Marokkos. Gegen Mittag erreichen Sie die kleine Berberoase Foum Zguid und steigen wieder in den Tourbus um. Durch die aufregende Berglandschaft des Anti-Atlas geht die Fahrt über Taliouine weiter nach Taroudant. Der ehemalige Berberfürstensitz wird auch als die kleine Schwester von Marrakesch bezeichnet. Noch heuten zeugen die quirligen Souks, in denen Silberwaren, Leder- und Kunsthandwerk hergestellt und feilgeboten werden, von der einst wichtigen Rolle der Stadt als Handels- und Karawanenzentrum. Das Frühstück ist inkludiert, ebenso das Abendessen.
10. Tag Tagesausflug zur Oase von Tiout
Nach der längeren Fahrt am Vortag erreichen Sie heute bereits nach 35 Minuten Fahrt Ihr Ziel. Vom Souss-Tal, durch eine savannenähnliche und künstlich bewässerte Gegend am nördlichen Rand des Anti-Atlas, erleben Sie viele und abwechslungsreiche Eindrücke auf Ihrer Fahrt. Die Gegend ist durch den kommerziellen Anbau von Mais oder Banane sowie durch Felder zum reinen Eigenbedarf von Bauern geprägt, was einen starken Kontrast darstellt. An der Oase angekommen, kann es tierisch werden. Denn hier kommt es schon mal vor, dass Ziegen in den Arganbäumen grasen. Zudem besteht die Chance, Eidechsen, Landschildtkröten und Vögel zu beobachten. Hier erhalten Sie auch einen Einblick in das traditionelle Leben der Bauern, das durch die Pflege der Bewässerungsgräben geprägt ist. Davon kann Ihnen auch die lokale Familie berichten, bei der Sie heute zum Mittagessen eingeladen sind. Vorher besuchen Sie noch das Grab eines islamischen Heiligen und die auf einem Hügel gelegene Kasbah, eine alte Burgruine mit herrlichem Ausblick. Am Nachmittag werden Sie dann wieder zurück in Ihr Hotel gefahren wo Sie sich in Ruhe entspannen können. Die eingeschlossene Verpflegung besteht aus Frühstück, Mittag- und Abendessen. Am Nachmittag sind Sie in Tiout zu einem traditionellen Mittagessen bei einer Familie zu Hause eingeladen. Mit Ihrem Besuch leisten Sie einen kleinen Beitrag zur Verbesserung der Lebenssituation vor Ort, indem die Gastgeber sich ein zusätzliches kleines Einkommen erwirtschaften.
11. Tag Auf nach Essaouira
Nutzen Sie die Zeit am Vormittag um die Souks von Taroudant zu erkunden und sich ein Bild von den bewundernswerten Handwerkskünsten der Bewohner zu machen. Denn heute nehmen Sie bereits Abschied vom Anti-Atlas-Gebirge und fahren entlang der Küstenstraße N1 Richtung Essaouria. Bei einem kleinen Stopp zwischendurch am Strand von Taghazout lernen Sie eine weitere Seite Marokkos kennen. Das kleine Fischerdorf hat sich seit den 1990ern zu einem Surf- und Badeort entwickelt und ermöglicht einen herrlichen Blick auf den Atlantik. Nicht überall scheint die Zeit wie im Märchen aus Tausendundeiner Nacht stehen geblieben zu sein. Später besuchen in der Nähe des Dorfes Akhsmou eine Arganöl-Kooperative, wo Ihnen bei einem Rundgang die Gewinnung des wertvollen Öls aus der Arganfrucht gezeigt wird. Sie wollen dieser Kooperative etwas beisteuern? Kein Problem, denn zum Abschluss des Besuches pflanzen Sie einen Arganbaum. Am Nachmittag setzen Sie Ihre Fahrt in Richtung Norden fort und erreichen am späten Nachmittag Ihre Unterkunft in der malerischen Küstenstadt Essaouira. Das Frühstück ist im Preis eingeschlossen.
12. Tag Essaouira: »Die weiße Perle«
Während eines Spaziergangs durch Essaouira, auch die » weiße Perle« genannt, erkunden Sie am Morgen die Scala de la Kasbah und den Hafen. Staunend lernen Sie, wie hier Schiffe noch in traditioneller Handarbeit aus Holz gefertigt, Netze geflickt und Angelschnüre mit Ködern bestückt werden. Später erkunden Sie die seit 2001 zum UNESCO-Weltkulturerbe gehörende zauberhafte Altstadt mit ihren geheimnisvollen verwinkelten Gassen mit ihren zahlreichen kleinen Kunsthandwerkstätten. Nutzen Sie den freien Nachmittag, um einen Strandspaziergang zu unternehmen, sich am Strand von der Sonne verwöhnen zu lassen oder erkunden Sie die Stadt auf eigene Faust. Viele kleine Fischrestaurants laden zum abendlichen Verweilen ein. Das Frühstück ist im Preis eingeschlossen.
13. Tag Kulinarische Reise nach Marrakesch
Heute sollten Sie nur ein kleines Frühstück zu sich nehmen, denn nachdem Sie morgens von Essaouira nach Marrakesch gefahren sind, bereiten Sie am Vormittag während des Kochkurs Faim d’Epices gemeinsam ein köstliches traditionelles Mittagessen zu. Unter fachkundiger Anleitung und mit viel Spaß tauchen Sie in die Geheimnisse der marokkanischen Küche ein. Ihre Freunde oder Verwandten werden sich freuen, wenn Sie nach der Reise das eine oder andere Gericht zu Hause für sie nachkochen können. Ihr selbst zubereitetes Menü lassen Sie sich dann auf der gemütlichen Terrasse zwischen Zitronen- und Olivenbäumen schmecken. Am Nachmittag werden Sie zu Ihrer Unterkunft in der Altstadt von Marrakesch gebracht. Lassen Sie das abendliche Treiben in den Souks und auf dem Djemaa-el-Fna-Platz auf sich wirken. Die Schlangenbeschwörer, Märchenerzähler, Feuerschlucker, Wahrsager und Akrobaten werden sicher auch Sie in den Bann ziehen. Sicherlich werden Sie hier auch einen Leckerbissen zum Abendessen finden. Die eingeschlossene Verpflegung besteht aus Frühstück und Mittagessen. Das Mittagessen bereiten Sie heute im Rahmen eines Kochkurses selbst zu.
14. Tag Marrakesch: Perle des Atlas
Seien Sie bereit für einen Tag voller Eindrücke, denn Marrakesch wird Sie heute mit Erlebnissen im Übermaß zuteilwerden lassen. Kaum irgendwo anders fühlt man sich in eine Atmosphäre aus tausendundeiner Nacht zurückversetzt wie in Marrakesch. Beginnen Sie die spannende Besichtigung heute beim kunstvoll angelegten Botanischen Garten Jardin Majorelle. Besinnlich geht es weiter zur imposanten Koranschule Medersa Ben Youssef, die durch ihre Architektur und wunderschönen Mosaike auffällt. Hinter Mauern versteckt befindet sich, wie der Name schon andeutet, der Bahia-Palast, wobei bahia mit schön übersetzt werden kann. Vielleicht hat die Namengebung auch etwas mit der früheren Nutzung dieses Palastes zu tun, denn hier befand sich einst der Haremshof mit angeschlossenem Garten. Sie erkunden darüber hinaus die marmornen Saadier-Gräber und besichtigen die beeindruckende Koutoubia-Moschee. Sie stammt aus dem 12. Jahrhundert und ist damit eine der ältesten Moscheen in Marokko. Auf einem Rundgang durch die Altstadt spazieren Sie am Nachmittag durch die Souks, die auch heute noch als wichtige Zentren des lokalen Kunsthandwerks gelten. Metallwaren, Leder, Gewürze, Textilien und Teppiche, alles was das Herz bedarf, kann hier gefunden werden. Das Treiben in den engen Gassen scheint sich seit den Sklavenmärkten nicht geändert zu haben. Die erlebnisreiche Erkundungstour endet am berühmten Djemaa-el-Fna-Platz unweit Ihrer Unterkunft. Lassen Sie sich von der eigenen Dynamik des Platzes treiben und tauchen Sie ein in das bunte Treiben. Abends sind Sie dann zu einer marokkanischen Familie nach Hause eingeladen. Hier erleben Sie dann die Marokkanische Gastfreundschaft und ein typisches Abendessen. Im Anschluss können Sie sich gerne auf eigene Faust wieder unter die Menschen am Djemaa-el-Fna-Platz mischen. Das Frühstück und das Abendessen sind inkludiert. Das Abendessen genießen Sie heute bei einer marokkanischen Familie zu Hause. Mit Ihrem Besuch leisten Sie einen kleinen Beitrag zur Verbesserung der Lebenssituation vor Ort, indem die Gastgeber sich ein zusätzliches kleines Einkommen erwirtschaften.
15. Tag Zu Fuß durch den ersten Nationalparks Marokkos
Ausgeschlafen und ausgeruht erkunden Sie heute die Tier- und Pflanzenwelt des Toubkal-Nationalparks zu Fuß. Am Morgen geht es ein kleines Stück südlich zum Toubkal-Nationalpark, der in den 1940er Jahren zum Schutz seiner Biodiversität als erster Nationalpark Marokkos gegründet wurde und beheimatet heute 16 Säugetierarten, darunter zum Beispiel Mähnenspringer, Cuviergazellen, Streifenhyänen, Berberaffen und Atlashörnchen, sowie etliche Vogelarten. Die Wanderung beginnt in dem kleinen Ort Imlil und führt Sie durch das Toubkal-Tal, vorbei an grünen Wäldern und kleinen Berberdörfern. Unterwegs können Sie die einmalige Landschaft und die tolle Aussicht genießen und mit etwas Glück sogar einige Tiere beobachten. Am späten Nachmittag bleibt Ihnen Zeit noch einmal letzte Souvenirs zu erwerben, das lebendige Ambiente der Stadt zu erfahren, die einladenden Souks zu erkunden oder über den Djemaa-el-Fna-Platz zu schlendern. Das Frühstück, ein Picknick und das Abendessen sind inkludiert. Das Abschiedsessen wird Ihnen am Abend in einem alten Palast in der Altstadt von Marrakesch serviert.
16. Tag Abflug und Ankunft zu Hause: Das Ende vom Märchen
Am Morgen ist nun auch schon das Ende Ihrer Reise eingeläutet und Sie werden zum Flughafen von Marrakesch gebracht. Um 9:15 Uhr, bzw. 10:55 Uhr fliegen Sie zunächst nach Casablanca, von wo aus es weiter nach Frankfurt geht. Nachdem Sie am Nachmittag dort gelandet sind, reisen Sie per Bahn oder Flugzeug zurück in Ihren Heimatort. Das Frühstück ist heute eingeschlossen.

Änderungen des Reiseverlaufs vorbehalten!
Hier finden Sie Informationen zu ausgewählten Sehenswürdigkeiten der Rundreise.

Sehenswürdigkeiten

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Wer in das schöne Marokko reist, sollte einige Sehenswürdigkeiten nicht verpassen. Zu diesen zählt zweifelsohne der Hassan Turm. Er ist so nicht geplant gewesen, denn eigentlich hatte die islamische Bevölkerung den Bau einer Moschee geplant. Der Bauherr starb jedoch zum Ausklang des 12. Jahrhunderts und so wurde kurzerhand das Vorhaben anders gestaltet. Heute kann man den Hassan Turm durchaus als unvergessliches Wahrzeichen der Stadt Rabat bezeichnen. Mächtig und pompös erstreckt sich das weiße Gebäude, dass einem die schiere Ehrfurcht einflößt, wenn man davor steht. Lassen Sie das Gebäude auf sich wirken und Sie werden erstaunt sein, was mit Ihnen passiert.
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Meknès, eine rund 950.000 Einwohner zählende Stadt im Norden Marokkos, am Fuße des Mittleren Atlasgebirges, gehört zu den vier berühmten Königsstädten des Landes. Zu ihren Wahrzeichen gehört neben der Medersa Bou Inania vor allem das beeindruckende Stadttor Bab Mansour. Das prächtige, in blau und ockerfarben gehaltene Tor beeindruckt jeden einzelnen Besucher Meknès. Kein Wunder, denn es ist das größte und bedeutendste Tot in der ganzen Stadt.
Vor dem berühmten Bab Mansour erstreckt sich der weite Place el Hedim. Hier befindet sich ein ausgedehnter und überdachter Markt, auf dem hauptsächlich Lebensmittel angeboten werden. Wer also eine Rundreise oder Städtereise durch Marokko macht, der sollte sich weder Meknès noch das Bab Mansour entgehen lassen.
Das zauberhafte Fes ist nicht nur die drittgrößte Stadt Marokkos sondern auch die älteste der berühmten vier Königsstädten, somit gehört sie zu den beliebtesten und am häufigsten besuchten Zielen in Marokko. Besonders sehenswert ist die Altstadt von Fes, welche sich im Tal des Oued Fes befindet und von einer mächtigen Stadtmauer mit insgesamt 12 eindrucksvollen Toren umschlossen ist.

Die Altstadt ist in verschiedene Teile untergliedert, zum einen das Kairaouineviertel und zum anderen das Andalusierviertel, welche durch den Oued Fes voneinander getrennt sind. Zu den wichtigsten Attraktion von Fes el Bali gehört das Bab Boujeloud, die Medersa Bou Inania, die Grabstädte des Moulay Idriss II, die Moschee El Kairaouine und die Moschee El Andalous.
Auf einem Plateau im Zentrum von Fes el Jedid, also der mittelalterlichen Neustadt von Fes, befindet sich der prunkvolle und imposante Königspalast Dar El Makhzen. Es ist ein höchst eindrucksvolles Bauwerk und schon allein der atemberaubende Haupteingang zeigt die Pracht der arabischen und maurischen Baukunst.

Zu erreichen ist der einzigartige Prachtbau von dem Place des Alaouites aus. Allerdings können lediglich die Außenmauern und des überwältigende Eingangsportal von Besuchern besichtigt werden, das Innere des Dar El Makhzen ist für die Öffentlichkeit nicht zugänglich, da hier immer noch der König während seiner Aufenthalte in Fes residiert.

Doch auch schon von außen kann der Besucher den Zauber aus „Tausend und einer Nacht“, den der Königspalast ausstrahlt spüren und sich in diesem faszinierenden und märchenhaften Charme verlieren.
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Der Höhepunkt einer jeden Rundreise durch Marokko ist mit Sicherheit die „Straße der Kasbahs“, sie ist sehr beliebt bei Touristen und verzaubert mit ihren zahlreichen Attraktionen und ihrem ganz eigenen Charme. Sie ist zudem die einzige Ferienstraße in ganz Marokko, welche mit einem eigenen Namen versehen wurde, die Bezeichnung „Straße der Kasbahs“ geht im Übrigen auf die Franzosen zurück.

Manche bezeichnen die Strecke auch als „Straße der 1000 Kasbahs“. Sie erstreckt sich entlang des Hochplateaus vor der Sahara und führt durch traumhafte und exotische Oasenlandschaften. Die Hauptstrecke verläuft zwischen Ouarzazate, Tinerhir und Tafilalet. Entlang dieser Straße gibt es vieles zu entdecken, doch vor allem der Mix aus beeindruckenden Landschaften, imposanten Bauwerken und das einzigartige Zusammenspiel aus Farben und Düften macht diese Route so besonders und atemberaubend.
Zu den reizvollsten Landschaften im gesamten Königreich Marokko gehört die Todra Schlucht, welche durch den gleichnamigen Fluss geschaffen wurde. Sie befindet sich östlich des Hohen Atlas, nahe der Kleinstadt Tinerhir. Dieser Ort ist somit der ideale Ausgangspunkt für Ausflüge in die Schlucht.

Lange Zeit galt das Gebiet als abgeschieden und schwer zugänglich, doch mittlerweile erleichtern einige gute Asphaltstraßen die Zufahrt. Allerdings sollte man sich vor Antritt der Reise unbedingt über den Straßenzustand in der Schlucht informieren.

Besonders beliebt sind die Gorges de Todra bei Abenteuer-Urlaubern und Kletterern, denn die imposanten Steilwände gelten als wahres Eldorado für Extremsportler und Reisenden die auf der Suche nach etwas Nervenkitzel sind. Aber auch wer einfach nur durch die Schlucht wandern und die herrliche Landschaft genießen will kommt hier auf seine Kosten.
Das Draa-Tal in Zagora reicht fast bis nach Ouarzazate. Wunderschöne Palmen wachsen auf diesem Streifen, welcher ein bis zwei Kilometer breit ist, in den Himmel. Die Palmen werden durch den entlangfließenden Oued Draa, einem Fluss, bewässert. Die Landwirtschaft macht sich das Draa-Tal zunutze, denn der Boden hier ist sehr fruchtbar.
Das ganze Draa-Tal wird komplett von kleinen Bewässerungsbächen durchzogen, sodass hier Gemüse, Getreide und sogar Minze parzellenartig angebaut werden können. Wenn Touristen das Draa-Tal durchqueren, ist es keine Seltenheit, dass ihnen Bauern und deren Eselkarren entgegen kommen. Es besteht die Möglichkeit, von Zagora aus durch dieses wunderschöne Fleckchen Erde zu spazieren. Ein lohnendes Erlebnis.
Rissani liegt umgeben von zahlreichen Dünen. Dass man sich hier schnell wie in einem Karawanenzentrum fühlt, ist nicht verwunderlich. So starten und enden in der Stadt Touren durch die Wüste, inklusive Übernachtungen in Beduinenzelten. Doch nicht nur längere Touren durch die Wüste sind im Angebot, auch Tagesprogramme, wie das Reiten von Kamelen, ist darin enthalten. Ebenso kann man auf dem Markt in Rissani Kamele entdecken, die zum Verkauf angeboten werden. Die Stadt, die oft auch als Karawanenzentrum bezeichnet wird, ist eine Sehenswürdigkeit für sich. Ausflüge mit dem Kamel zur Ruinenstadt Sijilmassa wurden mit in das Angebot integriert. Diese historische Stätte liegt nur 2 km von Rissani entfernt.
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Die Souks in Marrakesch sind die faszinierendsten und ausgedehntesten in ganz Marokko, somit sollte man ihnen während eines Aufenthalts in der Stadt unbedingt einen Besuch abstatten. Sie erstrecken sich nördlich der Jemaa el Fna. Über zwei Haupteingänge kann man in die beeindruckenden Souks gelangen, welche einem Irrgarten aus zahllosen kleinen Gässchen gleichen.

Auf den zahlreichen Märkten findet man alles was das Herz begehrt, von frischen Lebensmitteln über außerordentliche Handwerkskunst bis hin zu bezaubernden Souvenirs. Zu den bekanntesten Märkten gehört der der Töpfer, der Binsenflechter, der Wollfärber, der Korbflechter oder der Holzschnitzer. Unweit der Souks befinden sich die Mosquée Ben Youssef sowie die Medersa Ben Youssef.
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Rund 170 Kilometer westlich der Stadt Marrakesch, an der Atlantikküste Marokkos befindet sich die faszinierende Hafenstadt Essaouira, deren Name übersetzt „Die Vollendete“ bedeutet. Zu ihren zahlreichen Sehenswürdigkeiten zählt in jedem Fall auch die Altstadt, die sogenannte Medina. Diese ist noch sehr gut erhalten und unterscheidet sich von anderen marokkanischen Altstädten weil sie einen sehr regelmäßigen Grundriss.

Ihre Straßen verlaufen geradlinig und kreuzen sich rechtwinklig, eine Besonderheit die vor allem bei dem Besuch mehrerer marokkanischer Medinas auffällig ist. Sehr beeindruckend sind auch die massiven Befestigungsanlagen, welche von dem französischen Architekten Theodore Cornut erdacht wurden und der Altstadt somit einen eher europäischen Flair verleihen.
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Rund 170 Kilometer westlich der Stadt Marrakesch, an der Atlantikküste Marokkos befindet sich die faszinierende Hafenstadt Essaouira, deren Name übersetzt „Die Vollendete“ bedeutet. Zu ihren zahlreichen Sehenswürdigkeiten zählt in jedem Fall auch die Altstadt, die sogenannte Medina. Diese ist noch sehr gut erhalten und unterscheidet sich von anderen marokkanischen Altstädten weil sie einen sehr regelmäßigen Grundriss.

Ihre Straßen verlaufen geradlinig und kreuzen sich rechtwinklig, eine Besonderheit die vor allem bei dem Besuch mehrerer marokkanischer Medinas auffällig ist. Sehr beeindruckend sind auch die massiven Befestigungsanlagen, welche von dem französischen Architekten Theodore Cornut erdacht wurden und der Altstadt somit einen eher europäischen Flair verleihen.
1985 wurde die Altstadt von Marrakesch auf Grund ihrer zahlreichen überragenden architektonischen Meisterwerke wie der Koutoubia Moschee, dem Wahrzeichen der Stadt und der aus dem 12. Jahrhundert stammenden Kasbah sowie der beeindruckenden Ben-Jusuf-Medersa von der UNESCO zum Weltkulturerbe ernannt.

Die Hauptattraktion der faszinierenden Altstadt ist aber der weltberühmte, aus dem Mittelalter stammende Markt- und Henkersplatz Djemaa el Fna, dessen Name übersetzt so viel wie „Versammlung der Toten“ bedeutet. Hier wird man ganz im orientalischen Stil von Gauklern, Geschichtenerzählern und Schlangenbeschwörern unterhalten.

Natürlich hat die Medina von Marrakesch auch einige sehr lebendige Souks, also Straßenmärkte. Diese gelten als die faszinierendsten und ausgedehntesten in ganz Marokko. Einen Besuch dieses bunten Treibens sollte man sich in keinem Fall entgehen lassen.
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Die Souks in Marrakesch sind die faszinierendsten und ausgedehntesten in ganz Marokko, somit sollte man ihnen während eines Aufenthalts in der Stadt unbedingt einen Besuch abstatten. Sie erstrecken sich nördlich der Jemaa el Fna. Über zwei Haupteingänge kann man in die beeindruckenden Souks gelangen, welche einem Irrgarten aus zahllosen kleinen Gässchen gleichen.

Auf den zahlreichen Märkten findet man alles was das Herz begehrt, von frischen Lebensmitteln über außerordentliche Handwerkskunst bis hin zu bezaubernden Souvenirs. Zu den bekanntesten Märkten gehört der der Töpfer, der Binsenflechter, der Wollfärber, der Korbflechter oder der Holzschnitzer. Unweit der Souks befinden sich die Mosquée Ben Youssef sowie die Medersa Ben Youssef.
Zu den bedeutenden Sehenswürdigkeiten der marokkanischen Stadt Marrakesch gehört unter anderem auch die imposante Ben Youssef Moschee, welche bereits im 12. Jahrhundert errichtet wurde. Von dem ursprünglichen Bau sind heute allerdings nur noch die Grundmauern erhalten, da das Gebäude sowohl im 16. als auch im beginnenden 19. Jahrhundert umgebaut und damit stark verändert wurde.

Charakteristisch für die Ben Youssef Moschee ist das rund 40 Meter hohe, aus Kalkstein gefertigte Minarett. Etwas weiter östlich des Sakralbaus befindet die Medersa Ben Youssef, eine ehemalige Koranschule. Diese zählt zu den eindrucksvollsten und herrlichsten Gebäuden der gesamten Metropole. Beide Attraktionen sollten während eines Aufenthaltes in Marrakesch unbedingt besichtigt werden.
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Übersetzt bedeutet der Name der Koutoubia Moschee so viel wie „Moschee der Buchhändler“, sie befindet sich im wunderschönen Marrakesch und ist die größte Moschee der Stadt. Mit einer Geschichte die weit bis ins 12. Jahrhundert zurück reicht gehört die Koutoubia Moschee zudem auch zu den ältesten Moscheen in ganz Marokko.

Mit ihrem 65 Meter hohen Minarett ist die Moschee das Wahrzeichen der Stadt. Eine Besonderheit des Turmes ist die Tatsache, dass ähnlich wie bei dem Hassanturm in Rabat, jede Seite des Bauwerkes unterschiedlich gestaltet ist. Nicht-muslimische Besucher können das imposante Minarett allerdings nur von außen bestaunen, die Besichtigung von Innen ist den Gläubigen vorbehalen.
1985 wurde die Altstadt von Marrakesch auf Grund ihrer zahlreichen überragenden architektonischen Meisterwerke wie der Koutoubia Moschee, dem Wahrzeichen der Stadt und der aus dem 12. Jahrhundert stammenden Kasbah sowie der beeindruckenden Ben-Jusuf-Medersa von der UNESCO zum Weltkulturerbe ernannt.

Die Hauptattraktion der faszinierenden Altstadt ist aber der weltberühmte, aus dem Mittelalter stammende Markt- und Henkersplatz Djemaa el Fna, dessen Name übersetzt so viel wie „Versammlung der Toten“ bedeutet. Hier wird man ganz im orientalischen Stil von Gauklern, Geschichtenerzählern und Schlangenbeschwörern unterhalten.

Natürlich hat die Medina von Marrakesch auch einige sehr lebendige Souks, also Straßenmärkte. Diese gelten als die faszinierendsten und ausgedehntesten in ganz Marokko. Einen Besuch dieses bunten Treibens sollte man sich in keinem Fall entgehen lassen.
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Gleich neben der prächtigen Moschee Ben Youssef befindet sich die beeindruckende Medersa Ben Youssef. Beide Bauwerke gehören zu den Wahrzeichen und absoluten Highlights von Marrakesch. Die Medersa ist eine ehemalige Koranschule und wurde etwa in der Mitte des 14. Jahrhunderts auf Geheiß Abou el Hassans errichtet. Von 1564 bis 1565 veranlasste der Saaditen-Sultan Moulay Abdallah el Ghalib einen Neubau des Gebäudes, welcher der Mederssa ihr heutiges Aussehen verlieh.

Dieser Umbau bewirkte zudem, dass die Medersa Ben Youssef zur größten und bedeutendsten im gesamten Maghreb wurde, Überlieferungen besagen, dass hier bis zu 900 Studenten gelernt haben und erst 1960 wurde der Lehrbetrieb eingestellt. Danach wurde eine umfassende Renovierung des Gebäudes vorgenommen und seitdem ist die Medersa Ben Youssef ein nationales Denkmal, welches auch für den Tourismus geöffnet ist.
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In der einmalig schönen Stadt Marrakesch im Südwesten Marokkos befindet sich der Palais de la Bahia, eines der beeindruckendsten und faszinierendsten Bauwerke der weltbekannten Metropole. Die mehr als acht Hektar große Anlage umfasst neben dem imposanten Palast auch einen weitläufigen und zauberhaften Gartenkomplex.
Von der Rue Riad Zitoun el Jdid gelangt man zum Eingang des Palastes, der Zutritt ist nur mit offiziellen Führungen erlaubt. Dabei kann man die eindrucksvollen Höfe, Säle und die zum Teil ineinander verschachtelten Räume bestaunen. Der im andalusisch-maurischen Stil errichtete Palais de la Bahia ist ein hervorragendes Beispiel für den Prunk und den Reichtum orientalischer Würdenträger.
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Die bezaubernde Stadt Marrakesch beherbergt die beeindruckenden Saaditen-Gräber, welche man durch ein eher unscheinbares Tor erreicht. Die Gräber befinden sich direkt neben einer Moschee und bilden den einstigen Garten dieser Kasbah-Moschee. Viele bedeutende Herrscher fanden hier in der Vergangenheit ihre letzte Ruhestätte.

Zwei Mausoleen enthält die königliche Nekropole, das prunkvollere und auch bedeutend größere der beiden liegt gleich links neben dem Eingang. Dieser Bau wurde unter Moulay Ahmed el Mansour, welcher von 1578 bis 1602 lebte, errichtet.

Etwas weiter im hinteren Teil der Anlage befindet sich das zweite Mausoleum. Insgesamt sind in den zwei Grabstätten sieben Sultane und 62 Familienangehörige beigesetzt worden.
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Die Souks in Marrakesch sind die faszinierendsten und ausgedehntesten in ganz Marokko, somit sollte man ihnen während eines Aufenthalts in der Stadt unbedingt einen Besuch abstatten. Sie erstrecken sich nördlich der Jemaa el Fna. Über zwei Haupteingänge kann man in die beeindruckenden Souks gelangen, welche einem Irrgarten aus zahllosen kleinen Gässchen gleichen.

Auf den zahlreichen Märkten findet man alles was das Herz begehrt, von frischen Lebensmitteln über außerordentliche Handwerkskunst bis hin zu bezaubernden Souvenirs. Zu den bekanntesten Märkten gehört der der Töpfer, der Binsenflechter, der Wollfärber, der Korbflechter oder der Holzschnitzer. Unweit der Souks befinden sich die Mosquée Ben Youssef sowie die Medersa Ben Youssef.
1985 wurde die Altstadt von Marrakesch auf Grund ihrer zahlreichen überragenden architektonischen Meisterwerke wie der Koutoubia Moschee, dem Wahrzeichen der Stadt und der aus dem 12. Jahrhundert stammenden Kasbah sowie der beeindruckenden Ben-Jusuf-Medersa von der UNESCO zum Weltkulturerbe ernannt.

Die Hauptattraktion der faszinierenden Altstadt ist aber der weltberühmte, aus dem Mittelalter stammende Markt- und Henkersplatz Djemaa el Fna, dessen Name übersetzt so viel wie „Versammlung der Toten“ bedeutet. Hier wird man ganz im orientalischen Stil von Gauklern, Geschichtenerzählern und Schlangenbeschwörern unterhalten.

Natürlich hat die Medina von Marrakesch auch einige sehr lebendige Souks, also Straßenmärkte. Diese gelten als die faszinierendsten und ausgedehntesten in ganz Marokko. Einen Besuch dieses bunten Treibens sollte man sich in keinem Fall entgehen lassen.
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Die Souks in Marrakesch sind die faszinierendsten und ausgedehntesten in ganz Marokko, somit sollte man ihnen während eines Aufenthalts in der Stadt unbedingt einen Besuch abstatten. Sie erstrecken sich nördlich der Jemaa el Fna. Über zwei Haupteingänge kann man in die beeindruckenden Souks gelangen, welche einem Irrgarten aus zahllosen kleinen Gässchen gleichen.

Auf den zahlreichen Märkten findet man alles was das Herz begehrt, von frischen Lebensmitteln über außerordentliche Handwerkskunst bis hin zu bezaubernden Souvenirs. Zu den bekanntesten Märkten gehört der der Töpfer, der Binsenflechter, der Wollfärber, der Korbflechter oder der Holzschnitzer. Unweit der Souks befinden sich die Mosquée Ben Youssef sowie die Medersa Ben Youssef.
Hier finden Sie Informationen zu Städten der Rundreise.

Städte

Die faszinierende Stadt Casablanca ist nicht nur die größte Stadt Marokkos sondern in vielen Bereichen auch die eigentliche Hauptstadt des Landes. Sie ist sowohl der wichtigste Hafen des Landes als auch Universitätssitz und zudem bedeutender Verkehrsknotenpunkt sowie das wirtschaftliche Zentrum Marokkos. Und auch in der Geschichte hat Casablanca Spuren hinterlassen, so fand hier während des zweiten Weltkriegs beispielsweise die wichtige Casablanca Konferenz statt. Natürlich ist der Name auch allen Kinofans ein Begriff und so trug auch der Film „Casablanca“ zu der ungeheuren Bekanntheit und Beliebtheit der Stadt bei.

Die Bezeichnung „Casablanca“ stammt aus dem Spanischen und bedeutet „weißes Haus“. Die knapp vier Millionen Einwohner zählende Metropole befindet sich in einer Bucht direkt an der Atlantikküste. Die bedeutendste Sehenswürdigkeit der Stadt ist die imposante Moschee Hassan II, aber auch der Place des Nations Unies sowie der Place Mohammed V, die Kathedrale Sacre Coeur, die Eglise Notre Dame de Lourdes und die Nouvelle Medina sind einen Besuch wert.
Seit 1956 ist Rabat die Hauptstadt Marokkos, zudem gehört sie wie auch Marrakesch, Fes und Meknes zu den vier Sultansstädten des Landes. Sie befindet sich im Nordwesten des Königreiches Marokko direkt an der Atlantikküste und beheimatet rund 600.000 Einwohner. Die bezaubernde Metropole kann auf eine lange und wechselvolle Geschichte zurück blicken.

Besonders sehenswert ist vor allem die Medina, also die Altstadt Rabats, welche von einer massiven und imposanten almohadischen Stadtmauer umschlossen wird. Die Hauptattraktion jedoch ist die Kasbah des Oudaias, die traumhaft und malerisch direkt an der Küste errichtet wurde. Ebenfalls sehr sehenswert sind der Hassan Turm, die Avenue Mohammed V. und die Chellah, die merinidische Totenstadt.
Am Fuße des Mittleren Atlasgebirges, im Norden Marokkos befindet sich die knapp 600.000 Einwohner zählende Stadt Meknes. Sie ist neben Fes, Marrakesch und Rabat eine der vier Königsstädte des Landes und darf somit auf keiner Marokko Rundreise fehlen. Zu den Sehenswürdigkeiten der Stadt gehören die farbenfrohen Souks, also die Märkte sowie die herrliche Altstadt, welche 1996 von UNESCO zum Weltkulturerbe ernannt wurde.

Hauptattraktion der Medina (Altstadt) ist die prächtige Medersa Bou Inania mit dem imposanten Minarett. Aber auch die in der Nähe befindlichen Ruinen von Volubilis und der berühmte Pilgerort Moulay Idris locken zahllose Besucher an. Ebenfalls sehr sehenswert sind das Grab des Moulay Ismail und das ;ausoleum des Sidi Mohammed ben Aissa.
Marokko beheimatet die vier sagenumwobenen Königsstädte zu denen Fes, Marrakesch, Meknes und Rabat gehören. Die bedeutendste und auch älteste dieser vier Sultansstädte ist das eindrucksvolle Fes im Norden des Landes. Bis zum Jahre 1912 war sie auch die Hauptstadt Marokkos.

Heute ist Fes vor allem Anziehungspunkt zahlloser Besucher, wer eine Rundreise durch Marokko unternimmt, der kommt an dieser atemberaubenden und geschichtsträchtigen Stadt nicht vorbei. Zu den bedeutendsten Sehenswürdigkeiten  gehören der Königspalst, das Mausoleum Moulay Idriss II, die Mosquée El Kairaouine sowie die beeindruckende Medina, welche als größte mittelalterliche Altstadt weltweit gilt.

Das Wahrzeichen der Stadt ist im Gegensatz zu vielen anderen Städten kein bestimmtes Bauwerk sondern es ist das tiefe Blau der Keramik. Dieses prägt neben dem Grün der Dächer der Sakralbauten das Stadtbild aus der Vogelperspektive.
Eingerahmt von den majestätischen Bergen des Mittleren Atlas, liegt im Norden Marokkos, in der Region Meknes-Tafilalet die beschauliche Stadt Azrou. Sie beheimatet rund 52.000 Menschen und ist sowohl bei den Marokkanern als auch bei ausländischen Touristen ein beliebtes Reiseziel. Der Name Azrou bedeutet übersetzt so viel wie „Felsen“ und nimmt Bezug auf die sagenhafte Lage des Ortes.

Diese Lage war auch während der französischen Kolonialzeit strategisch wichtig und brachte Azrou einige Bedeutung ein. Heute ist der Ort vor allem für den Tourismus von Bedeutung, in der Stadt gibt es einige imposante Bauwerke wie beispielsweise das Lycee Qualifiant Tarik Ibn Ziad. Auch der wunderschön angelegte Place Mohammed V im Zentrum der Stadt ist ein Besuchermagnet.
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Erfoud ist eine kleine Stadt in Marokko. Sie liegt direkt im Osten des Landes am Rande der Sahara. Im Jahre 2010 erst wurde die Bevölkerung auf 27.038 Einwohner gezählt. Die Stadt Erfoud ist die Kulissenstadt überhaupt. Gerade für Filmmacher wird die Stadt oft besucht.

Gerade die Filme „Marschier oder stirb“ und „Die Mumie“ wurden in der Stadt gedreht. Außerdem liegt die Stadt direkt an der Ktaoua Formation. Das ist ein bekanntes Reich der Fossilien, besonders aber auch Trilobiten. Meistens werden diese direkt in Gesteinsbrocken gefunden, die dann an internationale Gesteinshändler weitergegeben werden und dann an die zahlreichen Touristen weiterverkauft werden.
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In Zentralmarokko, zwischen den Bergen des Mittleren und des Hohen Atlas befindet sich die beschauliche Stadt Midelt. Hier leben rund 45.000 Menschen, die Stadt ist ein bedeutendes kommerzielles Zentrum für die von Landwirtschaft geprägte Umgebung. Aber auch der Tourismus ist in der Stadt ein bedeutender Wirtschaftszweig. Vor allem die herrliche Lage und das milde Klima ziehen zahlreiche Besucher an.

Besonders sehenswert in Midelt sind die Hinterlassenschaften aus der französischen Kolonialzeil, so wie die ehemalige Residenz des französischen Gouverneurs, welches heute als Kulturzentrum dient oder das alte französische Viertel. Sehr beliebt sind auch die Waren, welche in Midelt produziert werden. Vor allem die handgearbeiteten Teppiche und Decken sind heiß begehrt und werden sogar in die größeren Städte von Marokko exportiert.
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In Zentralmarokko, zwischen dem hohen Atlas und der Antiatlas-Gebrigskette liegt die rund 38.000 Einwohner zählende Provinzhauptstadt Ouarzazate. Sie ist auf Grund ihrer ausgezeichneten Lage ein beliebtes Touristenzentrum. Die Stadt ist für zwei Dinge berühmt, zum einen auf Grund der hier befindlichen Kasbah Taourirt, welche zu den bedeutendsten Kasbahs des ganzen Landes zählt.

Zum anderen wegen der in der Nähe befindlichen Filmstudios. Dabei wurde auch Ouarzazate selbst gern als Drehort genutzt, so entstanden hier Filme wie „Die Bibel – Josef“, „Gladiator und „Das Jesus Video“. Kein Wunder, dass die Gegend ein beliebter Drehort ist, denn die Stadt Ouarzazate ist einfach malerisch und mit einem ganz besonderen Charme und die umliegende Landschaft beeindruckt ebenfalls mit ihrer Schönheit.
Im Südosten Marokkos, in der Region Souss-Massa-Dataa befindet sich die malerische Oasenstadt Tinerhir, häufig auch Tinghir genannt. Dieser Ort liegt ganz in der Nähe des Atlasgebirges und zählt rund 35.000 Einwohner. Die Menschen hier leben vor allem von der Landwirtschaft und dem Tourismus, aber es gibt auch einige Groß- und Einzelwarenhändler.

Für Reisende besonders interessant ist die nur 5 Kilometer nördlich des Ortes liegende Todra Schlucht, welche zu ausgedehnten Wanderungen in die bezaubernde und fremdartig anmutende Landschaft einlädt. Aber auch die Stadt Tinerhir selbst bietet ein beeindruckendes Panorama, denn der Ort ist eine grüne und wunderschöne Oase inmitten der trockenen und lebensfeindlichen Wüste.
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Die marokkanische Kleinstadt Skoura in der Provinz Ouarzazate in der Region Souss Massa Draa beheimatet etwa 15.000 Menschen. Der zum größten Teil von Berbern bewohnte Ort liegt im Süden des Landes an den Ausläufern des Hohen Atlas. Die Oasenstadt gliedert sich in einen neueren Stadtteil im Osten und einen älteren Stadtteil im Süden, welche etwa 3 Kilometer voneinander entfernt sind.

Für Reisende ist aber vor allem der westlich ältere Teil der Stadt, das sogenannte vieux Skoura, interessant. Hier befinden sich die eindrucksvollen Palmenoasen und die zahlreichen herrlichen Kasbahs, von denen einige zu wunderschönen Hotels umgebaut wurden. Die bekannteste und schönste Kasbah des Ortes ist aber die viertürmige Kasbah Amerhidil, welche neben einem Hotel auch ein Museum beherbergt.
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Im bergigen Osten Marokkos befinden sich zahlreiche ursprüngliche Kasbahs, welche sich herrlich in das Landschaftsbild einfügen. Wer diese einmal während einer Marokko-Rundreise erkunden möchte, der sollte unbedingt die beschauliche Stadt Zagora als Ausgangspunkt wählen. Von hier aus kann man ganz herrlich die traumhafte Umgebung mit den malerischen Landschaften und den imposanten Bauwerken entdecken.

Aber auch die 34.000 Einwohner zählende Stadt Zagora selbst ist einen Aufenthalt wert, hier findet man zahlreiche prachtvolle Bauwerke, wie einige fantastische Tore. Zudem findet jedes Jahr der beliebte und vielbesuchte Zagora Marathon statt, bei dem sowohl Männer und Frauen als auch Kinder und Jugendliche teilnehmen können.
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Im Südosten Marokkos, am Fuße des Hohen Atlas befindet das Dorf Ait-Ben-Haddou, welches aus insgesamt sechs ineinander verschachtelten Kasbahs besteht. Die traditionelle Lehmbauweise prägt das Ortsbild entscheidend und gibt dem Dorf seinen landestypischen Charakter und zugleich einen ganz eigenen Charme.

Berühmt wurde der sogenannte Ksar (befestigtes Dorf) Ait-Ben-Haddou durch die zahlreichen Hollywoodproduktionen in welchen der Ort als Kulisse benutzt wurde. 1987 ernannte die UNESCO Ait-Ben-Haddou schließlich zum Weltkulturerbe, damit wurde das Dorf endgültig zu einem sehr gefragten Ziel der Touristen. Doch nicht nur Filmfans kommen in der beschaulichen und malerischen Siedlung auf ihre Kosten, sondern auch all jene die einmal einen ganz landestypischen Ort besuchen wollen.
Tamegroute
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Vor langer Zeit war die prunkvolle Ortschaft Rissani einst die Hauptstadt der Tafilalet Oase. Wegen ihrer günstigen Lage war die Stadt von großer Bedeutung, von hier stammt auch der große Herrscher Moulay Ali Cherif. An ihn erinnert noch heute das prächtige Mausoleum, welches sich am südlichen Rand der Stadt befindet.

Doch nicht nur wegen des prachtvollen Bauwerks kommen die Touristen in Scharen nach Rissani, sondern auch weil sich die Stadt am Rande des Erg Chebbi befindet und somit ein guter Ausgangsort für Touren in die beeindruckende Sandwüste ist. Hier beeindrucken am meisten die mächtigen, bis zu 150 Meter hohen Sanddünen.
Im Südwesten Marokkos liegt eine der bekanntesten und bezauberndsten  Städte des Landes, das sagenumwobene Marrakesch. Man nennt die mehr als 900.000 Einwohner zählende Metropole auch gern „Perle des Südens“ und ein Besuch dieser herrlichen Stadt darf bei einer Marokko Rundreise in keinem Fall fehlen. Der Name Marrakesch stammt aus der Berbersprache und bedeutet so viel wie „Das Land Gottes“, von dieser Bezeichnung leitet sich auch der Landesname Marokko ab.

In Marrakesch erlebt der Besucher den Zauber aus Tausend und einer Nacht: kleine Gassen, geschäftige Märkte, prunkvolle Bauten und ganz viel orientalischer Flair. Zu den Wahrzeichen der Stadt gehören die Ben-Yusuf-Medersa sowie die Koutouiba Moschee, beide befinden sich in der Altstadt von Marrakesch und wurden zusammen mit dieser 1985 zum UNESCO Weltkulturerbe ernannt.

Hauptattraktion der Stadt und damit ein absolutes Muss für Reisende ist die Djemaa el Fna, der weltbekannte mittelalterliche Henkers- und Marktplatz, hier findet man sie, die orientalisches Geschichtenerzähler, Schlangenbeschwörer und natürlich auch die landestypischen Waren. Auch die Souks von Marrakesch sind eine beliebte Touristenattraktion. Unbedingt gesehen haben sollte man auch die herrlich angelegten Menaragärten.
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Klein-Marrakesch oder „Petit Souer“ von Marrakesch so bezeichnen viele den paradiesischen Ort Taroudannt im Süden Marokkos und dies obwohl die große Schwester sich rund 160 Kilometer weiter nördlich befindet. Taroudannt hat zudem den Ruf die größte und schönste Stadt am Souss Fluss zu sein, sie beeindruckt vor allem mit ihrer mächtigen Stadtmauer.

Aber auch die aus dem 18. Jahrhundert stammende und komplett aus Lehr erbaute Medina (Altstadt) strotz nur so vor Schönheit und Pracht. Hinter der rund 73.000 Einwohner zählenden Stadt erheben sich die malerischen und imposanten Berge des Hohen Atlas und laden zum Wandern und Erkunden ein. In Taroudannt selbst steht Kultur und Entspannung im Vordergrund.
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Die kleine Hafenstadt Essaouira liegt direkt an der Insel Mogador an der marokkanischen Küste. Etwa 170 km nördlich liegt die Stadt Agadir und 170 km westlich gelegen die Stadt Marrakesch. Außerdem wurde die Stadt vor der Unabhängigkeit Marokkos Mogador genannt. Der Name weist auf die Portugiesen zurück. Allerdings wird der Name heute nur noch für die vorgelagerte Insel benutzt.
Heute liegt der Hauptwirtschaftszweig Essaouiras direkt im Fischfang. Zahlreiche Kutter und Restaurants sind zu finden. Touristen wissen den frischen und leckeren Fisch zu schätzen. Schließlich sind die Varianten sehr verschieden und bieten immer ein leckeres Gericht. Des Weiteren gehört Essaouira seit dem Jahre 2001 zu der UNESCO-Liste des Weltkulturerbes.
Das marokkanische Dorf Imlil liegt im Atlasgebirge 1.740 Meter über dem Meeresspiegel. Imlil befindet sich in der Nähe des höchsten Berges Nordafrikas und ist daher ein idealer Ausgangspunkt für eine Wanderung zum Gipfel des Toubkal. Durch die einzigartige Lage Imlils ist das Dorf der Mittelpunkt des Bergtourismus in Marokko.

Wer von Imlil aus zu einer Bergwanderung startet, sollte sich einen Bergführer mieten oder sich zumindest einer Gruppe anschließen. Imlil ist heute ein Touristenmagnet und wurde entsprechend ausgebaut. In früheren Zeiten war das Dorf hauptsächliche für den Walnussanbau bekannt. In den Tälern rund um Imlil sind aber die ursprünglichen Gemeinden erhalten geblieben.
Diese Übersichtsseite dient zur Information zu möglichen Reisezielen. Genaue Leistungsinhalte der Rundreise entnehmen Sie bitte dem Reiseverlauf und den Inklusivleistungen.

Länderinfo

Marokko (MA)
Marokko
Marokko, das „Land der Kasbahs und Oasen“ im Nordwesten Afrikas und ist nur durch die Straße von Gibraltar von Europa getrennt. Die Hauptstadt Rabat ist mit 1,7 Millionen Einwohnern nach Casablanca die zweitgrößte Stadt des Landes. Casablanca gehört zu den jungen Städten Marokkos, sie besitzt einen der größten Häfen in ganz Afrika, zudem befindet sich hier die größte Moschee außerhalb von Mekka, die Hassan II.-Moschee. In der Hauptstadt Rabat existieren mehrere große Tore, außerordentlich beeindruckend ist das Tor der Kasbah Oudaias, dieses ist wohl das sehenswerteste Stadtviertel in Rabat. Ebenfalls sehr lohnenswert ist die Besichtigung des „Tour Hassan“, dieses 44 Meter hohe Bauwerk ist das Minarett einer im 12. Jahrhundert zerstörten Moschee. Auch der Königspalast von Rabat ist ein absolut sehenswertes Reiseziel.
Die Hauptstadt bietet aber auch Museen und viele religiöse Bauten zum bestaunen. Etwas außerhalb liegt Chellah mit Denkmälern, Gärten und römischen Ruinen. Im Süden von Marokko ist eine malerische Landschaft zu finden. Hier werden die alten Traditionen der Bevölkerung besonders gepflegt. Marrakesch ist die viertgrößte marokkanische Stadt, ihre Hauptattraktion ist die Djemaa el Fna, ein weltberühmter Markt- und Henkersplatz. Heute unterhalten hier Geschichtenerzähler und Gaukler die Besucher. Auch die engen, Labyrinth artigen Gassen, herrlichen Moscheen und Paläste dieser eindrucksvollen Stadt laden zum Erkunden ein. Marokko bietet also traumhafte Landschaften sowie eine reiche Kultur und verzaubert Reisende mit seinem ganz besonderen orientalischen Charme, welcher während einer Rundreise noch intensiver erlebt und aufgenommen werden kann.
beste Reisezeit:
Küstengebiete: April bis November

Landesinnere: Oktober bis Mai


Klima:
An der Küste herrscht Mittelmeerklima mit ganzjährig warmen Temperaturen, im Landesinneren dominiert das Kontinentalklima, es ist heißer und trockener. Im Süden Marokkos herrscht Wüstenklima.
Einreise:
mit einem Reisepass, der bei Einreise noch mindestens 6 Monate gültig ist. Ein Visum ist bei einem Aufenthalt bis maximal 90 Tage nicht nötig.
(Gültig nur für deutsche Staatsbürger)
Gegeben falls kann es zu Änderungen der Einreisebestimmung kommen. Erkundigen Sie sich bitte rechtzeitig bei dem entsprechenden Konsulat oder der Botschaft.
http://www.auswaertiges-amt.de/DE/Laenderinformationen/00-SiHi/MarokkoSicherheit.html
 

Impfempfehlungen:
Pflichtimpfungen sind nicht vorgeschrieben, eine Auffrischung der Standardimpfungen wird aber empfohlen.
Bitte informieren sie sich vor Reiseantritt über allgemeine Schutzimpfungen oder Prophylaxe Maßnahmen bei ihrem Hausarzt, Gesundheitsamt oder anderen reisemedizinischen Fachdienst.
http://www.auswaertiges-amt.de/DE/Laenderinformationen/00-SiHi/MarokkoSicherheit.html

Währung:
1 Marokkanischer Dirham = 100 Centimes
 

Flugdauer:
ca. 3 Stunden und 40 Minuten (nonstop)
 

Ortszeit:
MEZ -1h (keine Sommer-/Winterzeitumstellung) somit MESZ -2h


Gut zu wissen:
Die Staatsreligion Marokkos ist der Islam, traditionelle und religiöse Sitten und Gebräuche sollten geachtet und respektiert werden. Politische und religiöse Themen sollten vom Reisenden vermieden werden. Beleidigungen gegen Regierung (Monarchie) und des Staates sind Strafhandlungen und werden entsprechend geahndet.


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