Inklusive Flug
Preiswert & Gut
  • 8-tägige Busrundreise durch die Türkei
  • Ausgewählte Hotels inklusive Halbpension
  • Sehen Sie eindrucksvolle Städte
ab 675 € pro Person
Fragen zur Reise oder eine persönliche Beratung gewünscht? Hotline: 0800 337 3337 (gebührenfrei)

Reiseverlauf

Kappadokien ist eine der bizarrsten Landschaften weltweit. Die Tuffsteingebilde verbergen unterirdische Siedlungen, Gräber und Kirchen, denn Generationen von Christen fanden hier Unterschlupf vor ihren römischen und arabischen Verfolgern. Entdecken Sie mit uns diese einmalige Landschaft.
1. Tag Anreise nach Antalya
Sie fliegen in die Hafenstadt an der türkischen Riviera. Ist die Anreise nicht zu spät, können wir Ihnen noch ein Abendessen im Hotel anbieten. (A)
2. Tag Antalya - Kappadokien
Ihre Rundreise beginnt mit der Fahrt über die imponierenden Bergpässe des Taurusgebirges nach Konya, vorbei an atemberaubenden Landschaften. Sie erreichen das zentralanatolische Plateau, die Getreidekammer des Landes. In Sultanhani besuchen Sie die prächtigste aller seldschukischen Karawansereien. Die über 5.000 Quadratkilometer große Anlage mit ihren reich verzierten Portalen wirkt wie eine beeindruckende Festung. Nach der Besichtigung ist Kappadokien nicht mehr weit entfernt. Hier werden Sie die drei kommenden Nächte verbringen. 530 km (F, A)
3. Tag Kappadokien: unterirdische Städte
Am frühen Morgen können Sie an einer optionalen Ballonpanoramafahrt über Kappadokien teilnehmen. Zum Frühstück sind Sie wieder im Hotel. Derinkuyu war eine der größten unterirdischen Städte. Mit bis zu acht Etagen waren die Höhlen ein perfekter Zufluchtsort für die Bewohner. Durch ausgeklügelte Fluchtsysteme konnten die Menschen bei Gefahr oberhalb der Stadt lange überleben. Sie steigen hinab in das Labyrinth aus Gängen und Räumen, wo einst ein pulsierendes Leben stattgefunden hat. Von der Spitze des Burgberges Uchisar bietet sich Ihnen ein grandioses Panorama. Am Taubental haben Sie Zeit für einen Fotostopp mit einem malerischen Blick auf den Burgfelsen. Danach fahren Sie weiter in das Göreme-Tal, wo sich eine faszinierende Ansammlung von Felsenkirchen mit eindrucksvollen Fresken befindet. Die Kirchen befinden sich unter dem Schutz der UNESCO. Lassen Sie sich von den in Stein gemeißelten Wohn- und Schlafräumen, Klöstern und Kirchen verzaubern. Diesen ereignisreichen Tag lassen Sie dann im Töpferdorf Avanos am Roten Fluss ausklingen. (F, A)
4. Tag Kappadokien: das Rote Tal
Bei einer Wanderung erleben Sie das Rote Tal. Sie wandern entlang des gleichnamigen Berges bis nach Cavusin. Im Zelve Tal bewundern Sie zum Abschluss dieses Tages die von Wind und Wasser geformten Feenkamine und das ehemalige Wohngebiet. Es wurde erst vor wenigen Jahrzenten verlassen. Auch das Dorf Pasabag wird Sie faszinieren. Avanos am Roten Fluss und Sinasos sind zwei malerische Dörfer, die Sie auch besuchen werden. 70 m, 70 m, ca. 2-3 Std. (F, A)
5. Tag Kappadokien - Ihlara - Konya
Sie besuchen eine alteingesessene Teppichknüpferei. Hier erfahren Sie mehr über die Kunst eines der traditionsreichsten Gewerbe der Türken. Anschließend fahren Sie zum Ihlara-Tal. Dieses über 100 Meter tiefe und 14 Kilometer lange Tal wird auch als »Grand Canyon« der Türkei bezeichnet. Die steil abfallenden und kargen Felswände stehen im starken Kontrast zu dem baumbestandenen Fluss und dem saftigen Talboden. Machen Sie einen Spaziergang durch das Tal des Flusses Melendiz und besuchen Sie mitten in der einmaligen Landschaft noch zwei Kirchen mit Malereien. 225 km (F, A)
6. Tag Konya - Antalya
Auf einer Stadtrundfahrt in Konya lernen Sie die Karatay Medrese und das Mevlana Kloster kennen, das unter anderem Sarkophage des Sektengründers sowie wertvolle Reliquien der Mevlevis beherbergt. Der Orden der »Tanzenden Derwische«, der über Toleranz und Friedfertigkeit predigt, wurde über die Grenzen hinaus berühmt. Weiter geht es über die schöne Bergstrecke wieder an die Küste, dort angelangt steht die Besichtigung der beachtlichen Ausgrabung von Aspendos bevor. Das imposante Theater und die gut erhaltenen Aquädukte vermitteln einen besonderen Eindruck. Die letzten zwei Nächte Ihrer eindrucksvollen Reise verbringen Sie in Antalya. 305 km (F, A)

Event-Tipp
Im September findet das Filmfestspiel »Goldene Orange« statt. Spielt das Wetter mit, findet die Prämierung im Aspendos Open Air-Amphitheater oder dem Kulturzentrum statt.
7. Tag Perge, Kursunlu und Antalya
Auf einem optionalen Ausflug geht es heute nach Perge. Die Stadt wurde von den Griechen gegründet und war erste Station von Apostel Paulus. Die sehr gut erhaltenen Überreste, wie das Stadion und die Türme, versetzen Sie in die hellenistische Zeit zurück. Dann stehen die beeindruckenden Wasserfälle von Kursunlu auf dem Programm und schließlich geht es zurück nach Antalya, wo Sie den Volksmarkt besuchen. Dieser ist überdacht und bietet Ihnen neben den typischen Ständen auch kleine Geschäfte mit allem, was das Herz begehrt. Sie haben dort auch Gelegenheit, in Schmuck- und Lederfabriken günstig einzukaufen. 40 km (F, A)
8. Tag Heimreise oder Anschlussurlaub
Fahrt zum Flughafen von Antalya. Flug zu Ihrem Ausgangsflughafen.
Sollten Sie sich für »Mehr Urlaub danach« entschieden haben, so beginnt heute Ihr Anschlussurlaub. (F)

Flugplan-, Hotel- und Programmänderungen bleiben ausdrücklich vorbehalten.

(F=Frühstück, A=Abendessen)
Hier finden Sie Informationen zu ausgewählten Sehenswürdigkeiten der Rundreise.

Sehenswürdigkeiten

Das Taurus Gebirge hält nicht viel von vornehmer Zurückhaltung: Bei Antalya beginnt es direkt mit Höhen von 2000 Metern und mehr. Das Taurus Gebirge hat eine Länge von etwa 1000 Kilometern und zieht sich von der Küste des Mittelmeeres in einem Bogen bis zum Vansee im Osten der Türkei.
Egal, was man vorhat: Man geht niemals ohne einen Führer ins Taurus Gebirge. Das gilt für Wanderungen genau wie für Motorradtouren und Bergsteigungen. Das Wetter ist aufgrund der extremen Landschaft zu jeder Jahreszeit unberechenbar. Selbst Einheimische werden von Umschwüngen immer wieder überrascht und sind nicht auf sie eingestellt.
Wer einen Wanderurlaub plant, sollte sich einmal den Lykischen Weg anschauen. Dieser führt von Antalya nach Fethiye oder anders herum. Er ist 500 km lang und eine Strecke, die in alten Zeiten von den Karawanen benutzt wurde. Scheinbar verschlafene Bergdörfer und eine Vielzahl von antiken Orten und Plätzen finden sich am Wegesrand. Wasserfälle und kristallklare Bergseen laden zu einem erfrischenden Bad.
Eine weitere Herausforderung sind Wanderwege, die bis zu einer Höhe von 3000 m hinauf ins Taurus Gebirge führen. Es gibt geheimnisvolle Höhlen zu entdecken und eine atemberaubende wilde Berglandschaft, die ihresgleichen sucht.
Freunde der Eisenbahn nutzen die Bagdad-Bahn, die durch das Taurus Gebirge führt. Die Strecke beginnt in Istanbul und endet in Bagdad, über gut 1600 km durch die Türkei und von Tür zu Tür über 3200 km lang. Schwindelerregende Viadukte und 37 Tunnel werden über- und durchquert, und die Aussicht auf die Landschaft ist faszinierend, einmalig und unvergesslich.
Besondere Aufmerksamkeit sollte man auch den Bahnhöfen unterwegs widmen. Sie sind noch in ihrem Originalzustand erhalten und vermitteln einen Eindruck der damaligen Architektur.
Der Bau der Strecke begann im Jahr 1903. Damals war die Technik noch lange nicht soweit wie heute, und man kann sich kaum vorstellen, was es für ein Aufwand war, die Brücken zu errichten und die Tunnel in die Berge zu treiben.
Bilder:
Die atemberaubende Landschaft Kappadokiens in der Zentraltürkei beheimatet eine der eindrucksvollsten Attraktionen des Landes, das Göreme Tal. Es wird umrandet von den hohen für die Region charakteristischen Bergen und beherbergt unzählige in Tuffgestein geschlagener Wohnhäuser und Sakralbauten. Der Ort Göreme ist der Kern des gleichnamigen Nationalparks und gehört seit 1985 zusammen zahlreichen anderen kappadokischen Felsendenkmalen zum Weltnatur- und Kulturerbe der UNESCO.

Die Geschichte Göremes geht bis ins 4 Jahrhundert zurück, damals kamen Christen auf Grund von religiöser Verfolgung in die abgeschiedene Gegend um hier unerkannt zu leben. Sie begannen Wohnhäuser und später auch Kirchen in das leicht zu bearbeitende Tuffgestein zu schlagen. Über die Jahrhunderte kamen immer mehr Bauwerke hinzu bis 1924 schließlich die letzten Bewohner Göreme verließen.
Im Südwesten der einmalig schönen und imposanten Region Kappadokien in der türkischen Provinz Aksaray erstreckt sich das 15 Kilometer lange und 150 Meter tiefe Ihlara Tal, auch bekannt als Peristrema Tal. Es beheimatet neben zahlreichen eindrucksvollen Höhlenbauten auch rund 50 spektakuläre Felsenkirchen. Im Südosten der Schlucht befindet sich der Ort Ihlara, am anderen Ende im Nordwesten der Ort Selime.

Von Ihlara aus führt eine fast 400-stufige Treppe knapp 100 Meter tief in die Schlucht. Zu den bedeutendsten und bekanntesten in den Fels gehauenen Kirchen gehört die Agacalti Kilisesi, was übersetzt so viel wie Kirche unter dem Baum bedeutet, die Schlangenkirche Yilanli Kilise und auch die Sümbüllü Kilise, zu Deutsch die Hyazinthenkirche.
Das Mevlanakloster befindet sich im Zentrum von Konya. Mevlana war ein Mystiker und Ordensgründer und wohl der frommste aller Menschen. Er ist einer der am meisten verehrten Personen in der islamischen Welt. Massen von Muslimen pilgern regelmäßig an diesen Ort, an dem er begraben ist. Von der ursprünglichen Klosteranlage steht heute nicht mehr viel, dennoch ist das Mevlanakloster das meistbesuchte Museum in der Türkei. Die Karatay Medrese befindet sich ebenfalls in Konya. Es handelt sich um eine historische Madrasa aus dem dreizehnten Jahrhundert nach Christus. Das ansprechende Gebäude diente in späterer Zeit den Osmanen als Lehreinrichtung. Seit mehr als vierzig Jahren wird das Bauwerk als Museum genutzt.
Bilder:
An der Südküste der Türkei, im einstigen Pamphylien befindet sich die antike Stadt Aspendos, sie ist vor allem wegen des hier befindlichen antiken Theaters aus der römischen Zeit bekannt. Das sehr gut erhaltene Bauwerk stammt vermutlich aus dem 2. Jahrhundert. Um das Theater herum befinden sich weitere Überreste der antiken Stadt, so erkennt man noch Teile der Grundmauern einer Basilika, sowie einige Straßen, Tore und das Nymphaion, den ehemaligen Stadtbrunnen.

Bis vor kurzem wurde es auch noch für kulturelle Veranstaltungen genutzt, allerdings richtete die laute Musik einen zu großen Schaden an der Bausubstanz an, sodass dies seit einigen Jahren verboten ist. Stattdessen weicht man heute auf die in der Nähe errichtete „Gloria Aspendos Arena“ aus. Wer eine Rundreise durch den Süden der Türkei macht, der sollte sich die Schönheit und den historischen Wert dieser einzigartigen Stadt nicht entgehen lassen.
Hier finden Sie Informationen zu Städten der Rundreise.

Städte

Im Süden von Kleinasien an der türkischen Riviera liegt Antalya. Besucher aus Nürnberg wundern sich sicher über die Straßenbahn, die seit 1997 durch Antalya düst. Nach der Ausmusterung wurde sie dort eingesetzt, um die einzelnen Stadtteile zu verbinden. Es ist ratsam, die öffentlichen Verkehrsmittel zu nutzen. Es heißt zwar, dass die Türkei so etwas wie Regeln im Straßenverkehr hat; diese wurden jedoch nur von einer verschwindend geringen Bevölkerungszahl zur Kenntnis genommen. Gemacht wird, was gefällt und im Sommer schattig ist.

Die eigentliche Stadt Antalya liegt malerisch auf Steilfelsen, die ins Meer abfallen. Ob man sie schön findet, ist Geschmackssache. Antalya ist eine junge Stadt, die seit dem Ansturm der Touristen in den 1960er Jahren immer weiter wächst. Dabei wurde und wird leider die landestypische Architektur wenig berücksichtigt. Bettenburgen und Häuserblocks in Weiß prägen die Silhouette. Ein Stück der urigen Altstadt wurde nur am Hafen erhalten, wo auch viele schöne Cafés ihren Platz gefunden haben. Die alte Stadtmauer steht zum Teil noch und macht einen durchaus wehrhaften Eindruck.

Trotz des eigenartigen Erscheinungsbildes von Antalya gibt es gemütliche private Unterkünfte und Pensionen, große Hotels und Campingplätze. Es kann sich durchaus lohnen, nur einen Flug zu buchen und vor allem nach privaten Pensionen zu schauen. Sie geben einem eher das Gefühl von Türkei, und man kann ein bisschen handeln. Man wird überaus herzlich empfangen, die Gastfreundschaft der Türken ist einfach fantastisch.
Antalya hat mit die schönsten Strände am Mittelmeer. Weitläufig sind sie, flach abfallend und nicht voll. Ihre ungewöhnliche Breite ermöglicht den kleinen und großen Fans von Sandburgen, ihre Leidenschaft auszukosten. Das Wasser ist glasklar, eine Tour mit dem Boot zu geheimnisvollen Höhlen sollte man unbedingt machen und dabei den Blick auf Antalya genießen.

Tauchen ist ganz wunderbar möglich an der türkischen Riviera, Stationen gibt es überall. In Richtung Kemer liegen Schiffswracks, die das perfekte Tauchabenteuer versprechen. Wasserski, Surfen, Jetski und Kanu fahren werden angeboten – Langeweile wird es in und um Antalya nicht geben!
Die Lykische Küste bietet seinen Gästen eine reizvolle Landschaft. Felsgräber und wilde Schluchten machen den Reiz dieses Gebietes am Mittelmeer aus. Besucher können hier eine fast fünftausend Jahre alte Kultur entdecken. Teilweise sind noch unberührte Traumstrände vorzufinden. Zahlreiche romantische Fischerstädtchen befinden sich ebenso entlang der Lykischen Küste. Eine beliebte Urlaubsregion ist Dalyan. Die vielfältige Landschaft mit bewaldeten Bergen und traumhaften Stränden zieht die Besucher in ihren Bann. Ein naturbelassener Sandstrand, der gesäumt ist von einem grünen Schilfgürtel, ist der Brutplatz von einzigartigen Meeresschildkröten. Dieser Platz entlang der Küste stellt eine besondere Attraktion dar.
In der Zeit zwischen Mai und Oktober wird das Schlüpfen der Jungen von Hütern bewacht, damit die jungen Schildkröten unbeschadet das Meer erreichen. Die Stadt Fethiye an der Lykischen Küste hat sich im Laufe der Zeit zu einem modernen Hafenstädtchen entwickelt. Hübsche Bars und romantische Lokale laden Besucher zum Verweilen ein. Herrliche Orte, von denen aus sich ein Sonnenuntergang besonders genießen lässt. Die Gäste finden hier nicht nur traumhafte Strände, sondern auch Felsengräber, die von reicher antiker Geschichte erzählen. Der Ort Kas befindet sich in einer von Bergen eingeschlossenen Bucht an der Lykischen Küste.
Neben einem modernen Yachthafen zieren zahlreiche Cafés und Restaurants die Landschaft. Auch hier stellen die lykischen Felsengräber eine besondere Attraktion dar. Ein gut erhaltenes Amphitheater und Grabmonumente locken Besucher an diesen zauberhaften Ort, der darüber hinaus einen herrlichen Blick über die Bucht erlaubt. Das Hafenstädtchen Kalkan bietet seinen Besuchern mit liebevoll restaurierten Gebäuden und typischen Tavernen ein ganz besonderes Flair. Direkt an einem Berghang gelegen, sind die Bademöglichkeiten zwar begrenzt, jedoch liegen in der näheren Umgebung dieses Ortes weitere besonders schöne Sandstrände. Dazu zählt der unbebaute Patara-Strand, der zum Naturschutzgebiet erklärt wurde und die Badebucht von Kaputas. Die prächtigen Farben des Meeres und das kristallklare Wasser verzaubern die Menschen entlang der Lykischen Küste.
Die größte Provinz in der Türkei ist Konya. Konya liegt 200 km südlich von Ankara. In Konya leben etwa eine Million Einwohner. In der Region um Konya gibt es zahlreiche Berge und Binnenseen. Konya ist eine sehr alte Stadt, die einst in der Bibel erwähnt wurde und früher mehrere Namen trug. Konya ist die Stadt der Bildung. Hier gibt es die bekannte Selcuk-Universität. Ihr angegliedert sind viele Forschungszentren. Die Stadt selbst hat eine sehr interessante Architektur und auffallend ist die bunte Mischung vieler verschiedener Kulturen. Das Mausoleum von Mevlana ist eine der bedeutendsten Sehenswürdigkeiten. Konya besitzt viele Museen und Ausgrabungsstätte, die interessante Geschichten verbergen.
Avanos am Fluss Kizilirmak, dem längsten in der Türkei, ist ein beliebtes Ziel für Touristen. Das eher kleine Städtchen in Kappadokien ist Ausgangspunkt für Ausflüge in die faszinierende Welt der unterirdischen Städte, von denen es noch etwa 40 gibt. Özkonak liegt am nächsten zu Avanos.
Avanos ist ein Eldorado für Freunde der Töpferkunst. Die vielen preiswerten bis luxuriösen Unterkünfte empfehlen ihren Gästen gerne die passenden Töpferkurse. Auch Shopping ist in dieser Stadt etwa 900 m über dem Meeresspiegel kein Problem. Das Sortiment ist erstaunlich groß, auch an Restaurants und Bars, wo Einheimische und Besucher gleichermaßen gerne feucht und fröhlich feiern.
Bilder:
In der antiken Landschaft Pamphylien an der Südküste der heutigen Türkei befindet sich die ebenfalls antike Stadt Aspendos. Im Gegensatz zu vielen anderen antiken Städten der Türkei ist Aspendos nicht ausgegraben worden. Die erhaltenen Bauwerke stammen aus dem 2. und 3. Jahrhundert nach Christus, entstanden in der Blütezeit des damaligen römischen Kaiserreiches.

Die Stadt befindet sich nur 46 Kilometeröstlich von Antalya und liegt nahe der Straße nach Alanya. Diese günstige Lage verschafft Aspendos nicht nur einen großen Besucheransturm sondern auch große Popularität. Zu bewundern sind die Überreste des Osttors, der Agora, des Stadtbrunnens und der Basilika. Besondere Berühmtheit genießt der Ort allerding auf Grund des sehr gut erhaltenen Theaters. Es gilt als eines der besterhaltenen der Antike.
Am östlichen Mittelmeer liegen die Kursunlu-Wasserfälle, eingebettet in ein herrliches Naturschutzgebiet. Sie sind eines der schönsten Ausflugsziele an der Türkischen Riviera. Das Kursunlu-Gebiet diente schon seit jeher als Naherholungsgebiet. Die kühlen Auen um den Wasserfall bieten Ruhe und Erholung für lärm- und hitzegeplagte Großstädter. Im weitläufigen Gebiet mit üppiger Vegetation verlieren sich die Spaziergänger. Neben antiken Tempeln in der Türkei sind die Kursunlu-Wasserfälle ein kleiner Geheimtipp für Urlauber. Auch Einheimische lieben hier die herrliche Natur. Umgeben von schattenspendenden Bäumen verbringen sie hier an Wochenenden den ganzen Tag bei einem zünftigen Picknick. Das Auffangbecken des Hauptfalles strotzt nur so vor natürlicher Schönheit.
Nur rund 16 Kilometer nordöstlich von Antalya befindet sich die antike Stadt Perge im Südwesten der Türkei. Sie ist berühmt für ihre gut erhaltenen Ruinen aus späthellenistisch-römischer Zeit, welche bis heute eine gute Anschauung einer damaligen Stadtanlage vermitteln. Zu sehen gibt es das hellenistische Stadttor, das Theater, das Stadion, die Befestigungsmauern sowie ein Rundtempel und die Thermen.

Im Norden der Stadt befindet sich zudem ein beeindruckender Tafelberg, dieser thront majestätisch über der Stadt und ist nicht nur ein landschaftliches Highlight sondern auch historisch und kulturell von großer Bedeutung, denn Ausgrabungen beweisen dass auch der Tafelberg in der Vergangenheit besiedelt war, hier soll sich sogar die Akropolis befunden haben. Somit gibt es einiges erstaunliches in Perge zu entdecken und dank der geringen Entfernung zur Touristenhochburg Antalya sind Tagesausflüge hierher ein gern gebuchtes Angebot.
Diese Übersichtsseite dient zur Information zu möglichen Reisezielen. Genaue Leistungsinhalte der Rundreise entnehmen Sie bitte dem Reiseverlauf und den Inklusivleistungen.

Länderinfo

Türkei (TR)
Türkei
Die Türkei, das Land zwischen Europa und Asien, ein Land mit einer faszinierenden und sehr alten Kultur und langen Geschichte. Daneben lockt die Türkei aber auch mit traumhaften Stränden und einem sehr warmen Klima, welches zusammen mit den Traumstränden perfekte Bedingungen für einen erstklassigen und unvergesslichen Badeurlaub. Doch wer nur zum sonnenbaden, relaxen und  schwimmen in die Türkei gekommen ist, der wird wohl das Beste verpassen, denn die Städte und Landschaften des Landes halten so viel Sehenswertes für die Besucher bereit, dass selbst ein ganzer Monat Urlaub kaum ausreichen würde um all die Schönheiten und Höhepunkte der Türkei zu erkunden. In der Metropole Istanbul, in der gleich drei Großmächte ihre Spuren hinterlassen haben, gilt es die Hagia Sophia, eines der bedeutendsten Bauwerke der Antike oder auch die Süleymaniye Moschee, die blaue Moschee Sultan Ahmet, den Topkapi Palast sowie den Große Bazar Kapali Carsi zu besichtigen.
Auch die türkische Hauptstadt Ankara hält einige Highlights für ihre Besucher bereit, so beispielsweise das Mausoleum Atatürks (Anitkabir), die Kocatepe-Moschee, die römischen Ruinen des Augustustempels mit der Juliansäule, die Hacibayram-Moschee oder den Atakule-Fernsehturm. Zudem ist das Land reich an natürlichen Sehenswürdigkeiten, wie die Region Kappadokien, ihre Landschaft ist geprägt von Vulkanausbrüchen welche zwar schon mehrere Millionen Jahre zurück liegen, aber nachhaltige Spuren hinterlassen haben. So wird die von Tuff-Gebilden durchzogene Gegend oft als Mondlandschaft bezeichnet. Wichtigster Ort dieser Region ist Göreme, hier können Höhlenkirchen und einzigartige Felsformationen erkundet werden, außerdem gibt es in Kappadokien zahlreiche unterirdische Städte. Die Türkei bietet also neben Badestränden und Metropolen auch eine unglaublich beeindruckende und einmalige Natur. Auf einer Rundreise lernen Sie bequem sämtliche Highlights dieses riesigen und beeindruckenden Landes kennen.
beste Reisezeit:
Mai bis Oktober
 

Klima:
An den Küsten (außer Schwarzes Meer) herrscht Mittelmeerklima, im Rest des Landes dominiert ein gemäßigtes Klima.
Einreise:
mit einem gültigen Reisepass. Ein Visum wird für einen Aufenthalt mit einer maximalen Dauer von 3 Monaten nicht benötigt.
(Gültig nur für deutsche Staatsbürger)
Gegeben falls kann es zu Änderungen der Einreisebestimmung kommen. Erkundigen Sie sich bitte rechtzeitig bei dem entsprechenden Konsulat oder der Botschaft.
http://www.auswaertiges-amt.de/DE/Laenderinformationen/00-SiHi/TuerkeiSicherheit.html
http://www.visa-express.de/deutsch/land.php?ISO3166=TR
 

Impfempfehlungen:
Pflichtimpfungen sind nicht vorgeschrieben, eine Auffrischung der Standardimpfungen wird aber empfohlen. Zudem ist auch eine Impfung zum Schutz vor Hepatitis A ratsam.
Bitte informieren sie sich vor Reiseantritt über allgemeine Schutzimpfungen oder Prophylaxe Maßnahmen bei ihrem Hausarzt, Gesundheitsamt oder anderen reisemedizinischen Fachdienst.
http://www.auswaertiges-amt.de/DE/Laenderinformationen/00-SiHi/TuerkeiSicherheit.html

Währung:
1 Neue Türkische Lira = 100 Kurus
 

Flugdauer:
ca. 2 Stunden und 45 Minuten
 

Ortszeit:
MEZ +1h 


Gut zu wissen:
Der Austausch von Zärtlichkeiten sollte in der Öffentlichkeit vermieden werden. Negative Äußerungen und Kritik an der türkischen Politik sollten ebenfalls unterlassen werden. Allgemein wird empfohlen bettelnden Kindern nichts zu geben, da die Gefahr besteht, dass sie zu Berufsbettlern werden. Bei alten und kranken Bettlern ist das anders, ihnen kann man etwas geben.


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