Inklusive Flug
  • 14-tägige Studienreise durch die Türkei
  • Ausgewählte Unterkünfte mit genannter Verpflegung
  • Besichtigen Sie die schönsten Orte des Landes
auf Anfrage
Fragen zur Reise oder eine persönliche Beratung gewünscht? Hotline: 0800 337 3337 (gebührenfrei)

Reiseverlauf

Ich bin begeistert von der Geschichte und Kultur Ostanatoliens. Ararat, Van, Nemrut Dag. Wenn wir von Trabzon durch das Hinterland bis nach Adana an der Südküste fahren, werden wir eine geheimnisvolle, geschichtsträchtige und gastfreundliche Seite meiner Heimat kennenlernen. Ihr Atilla Baris
1. Tag Anreise nach Trabzon
Willkommen im Nordosten der Türkei! Über Istanbul fliegen Sie nach Trabzon und fahren zu Ihrem Hotel. 2.500 Jahre Geschichte kann die moderne Hafenstadt am Schwarzen Meer vorweisen. Vielleicht machen Sie sich ja heute schon einen ersten Eindruck von den spannenden Kontrasten. Zwei Übernachtungen in Trabzon.
2. Tag Entlang der Schwarzmeerküste in die Berge
Wir machen uns auf zum Sumela-Kloster, das im 14. Jahrhundert spektakulär auf fast 1.300 Metern über der Schlucht des Altindere in den Fels geschlagen wurde. Knapp eine Stunde müssen wir auf einem schmalen Bergpfad hinauf laufen. Aber die einmaligen Fresken des Klosters und die fantastische Aussicht entschädigen allemal! Nun fahren wir zurück in die Stadt. Die Hagia Sofia steht nicht nur in Istanbul. Auch in Trabzon wurde im 13. Jahrhundert eine byzantinische Kirche der »Heiligen Weisheit« gewidmet. Wir schauen uns das heutige Museum und seine Fresken an. Die Atatürk-Villa aus dem Jahre 1890 besticht durch ihre wunderschöne Gartenanlage, in dessen Mitte die hübsche weiße Villa steht. Nun fahren wir ins Zentrum der Stadt. Bei einem entspannten Spaziergang erkunden wir die Plätze, Straßen und Geschäfte. 120 km (F, A)
3. Tag Von herrlichen Landschaften und imposanten Bauten
Wunderschön ist die Bergwelt am Schwarzen Meer! Vorbei an den Pässen Zigana auf 2.000 Metern und Kop auf 2.400 Metern erreichen wir das anatolische Plateau. Die imposante Burg in Bayburt versetzt uns ins Staunen bevor es nach Erzurum weiter geht, unserem heutigen Übernachtungsort. Hier erwarten uns viele Bauwerke aus der seldschukischen Zeit wie beispielsweise die ehemalige islamische Schule »Yakutiye Medresa«, die Grabmäler Üc Kümbet und auch die alte Moschee Ulucamii. 310 km (F, A)
4. Tag Ehemalige Hauptstadt Ani
Über Kars fahren wir zum türkisch-armenischen Grenzgebiet, um die ehemalige armenische Hauptstadt Ani zu besichtigen. Man sieht die Ruinen von Kirchen, Stadtmauern und Klöstern, die ein eindrucksvolles Bild der armenischen Kunst darstellen. Eine Übernachtung in Kars. 350 km (F, A)
5. Tag Vom Ararat nach Van: eindrucksvoller Osten
Vorbei am mehr als 5.000 Meter hohen biblischen Berg Ararat kommen wir nach Dogubayazit. Wie ein Adlernest ist der bezaubernde Ishak-Pascha-Palast an den Berg gebaut. Grund genug, ihn bei einem Besuch genauer unter die Lupe zu nehmen. Dann geht die Reise weiter durch atemberaubende Landschaften über den 2.640 Meter hohen Tendürek-Pass und vorbei an den Wasserfällen von Muradiye. Unser Tagesziel ist Van, wo wir zweimal übernachten. 300 km (F, A)
6. Tag Cavustepe
Heute beginnen wir unseren Tag mit der Besichtigung von Cavustepe. Die Ruinenstadt war im 7. Jahrhundert v. Chr. ein wichtiger Posten des urartäischen Reiches. Anschließend geht es zur Insel Akdamar, wo wir einen ganz besonderen Schatz der armenischen Kirche finden: Die »Kirche zum heiligen Kreuz« stammt aus dem 10. Jahrhundert und ihre Fassade ist reich mit Reliefs geschmückt. Im Anschluss Besuch des Van-Felsens, der Ausblick von den Terrassen der Stadt Tuspa über den See ist beeindruckend. (F, A)
7. Tag Traditionelle Kunst
Untrennbar mit der Vielfalt Ostanatoliens verbunden ist auch das alte Handwerk des Teppichknüpfens. Bei dem Besuch einer Kilimweberei werden uns die Einzelheiten dieses Handwerks genau erklärt und vorgeführt. Es geht erst entlang der Südküste des Van-Sees und dann weiter westlich bis Ahlat. Hier treffen wir auf ganz besondere Friedhöfe aus der seldschukischen Zeit, die durch aussergewöhnliche Grabsteine auffallen. Übernachtung in der Handelsstadt Tatvan am Westufer des Sees. 180 km (F, A)
8. Tag Zeugnisse der Seldschuken
Wir machen uns auf in die anatolische Hochebene, zum Batman-Fluss. Unterwegs halten wir an einem alten Friedhof bei Gevas um uns diesen einmal genauer anzusehen. Die Seldschuken überwanden den Batman-Fluss vor 800 Jahren mit einer 19 Meter hohen und 150 Meter langen Brücke. Über Batman und Hasankeyf, einem malerischen Städtchen am Tigris, kommen wir in die Region von Tur Abdin, wo sich eine 3.000 Einwohner starke syrisch-orthodoxe Gemeinde gehalten hat. Wir besuchen das syrisch-orthodoxe Kloster Al Haidra, das als Marienkirche gilt. Die Kirche heisst »Perle des Tur Abdin«, deren Wurzeln bis zu den »Weisen des Morgenlandes« zurückgehen. Eine Übernachtung in Mardin. 300 km (F, A)
9. Tag Urfa: zwischen heiligen Karpfen und lebendigem Orient
Urfa ist unser Tagesziel! Auf dem Weg besuchen wir das syrisch-orthodoxe Kloster Deyr al Zafaran, das im fünften Jahrhundert gegründet wurde. Danach fahren wir nach Diyarbakir, der größten Stadt Südanatoliens. Wahrzeichen der Stadt ist die mächtige Stadtmauer aus Basaltstein, die die ganze Altstadt umgibt und sehr gut erhalten ist. Nach einem Spaziergang am Marktplatz und dem Besuch der Ulucami, der Heiligen Moschee, geht die Fahrt weiter in Richtung Urfa. In der Altstadt von Urfa weht ein Hauch von Orient - freuen Sie sich auf sehr farbige Bilder. Zwei Übernachtungen in Urfa. 300 km (F, A)
10. Tag Urfa und Göbekli Tepe
Sowohl am Heiligen Karpfenteich als auch in der Abrahamhöhle und der Zitadelle hören wir erstaunt, dass nach islamischer Überlieferung der Stammvater Israels selbst in der Stadt geboren wurde. Auf Harran, an der syrischen Grenze, finden sich hingegen auch Verweise in der biblischen Genesis. Wir schauen uns die mysteriösen Trullihäuser an. Schenkt man den Archäologen Glauben, wird man die Geschichte des Neolithikums umschreiben müssen, wenn die Ausgrabungen in Göbekli Tepe weiter fortgeschritten sind. Bilden wir uns vor Ort unsere eigene Meinung. Zurück in Urfa spazieren wir über einen der buntesten und interessantesten Märkte der Türkei. 90 km (F, A)
11. Tag Grabhügel des Antiochos
Am monumentalen Atatürk-Staudamm entlang fahren wir nach Kahta am Euphrat. Wir tauschen den großen Bus gegen Kleinbusse ein, um unserem eigentlichen Tagesziel näher zu kommen - dem legendären Berg Nemrut. Zunächst umrunden wir den Berg, sehen den Karaku-Hügel, die Cendere-Brücke und die Stadt Arsameia am Euphrat. Wenn es das Wetter erlaubt, fahren wir schließlich hinauf zum 2.200 Meter hohen Gipfel und erleben an den monumentalen Götterstatuen beim Grabhügel des Antiochos ein unvergessliches Panorama. Übernachtung in Kahta. 200 km (F, A)
12. Tag Auf den Spuren von Zeugma in Gaziantep
Auf unserem Weg nach Antakya halten wir in Gaziantep und besuchen das archäologische Museum mit der nunmehr grössten Mosaik-Sammlung der Türkei. Hier sehen wir die wunderbaren neuen Ausgrabungen und Mosaikfunde von Zeugma. Nun wollen wir uns in die Altstadt von Gaziantep aufmachen, denn die vielen kleinen Gässchen und der Basar sind wirklich einen Besuch wert. Hier können Sie den Handwerkern noch direkt an Ort und Stelle bei der Herstellung der Waren zusehen. Während der Fahrt zu unserem heutigen Übernachtungsort, Antakya, lassen wir die Erlebnisse des heutigen Tages Revue passieren. 320 km (F, A)
13. Tag Antiochien, heutiges Antakya
Nach dem Frühstück machen wir uns auf in das archäologische Musuem von Antakya. Hier sind wir wieder in der Welt der Antike, in der Welt der Mosaike, angekommen. Tauchen wir zusammen in die Zeit Antiochiens hinab! In Karatepe erinnern wir uns daran, dass es hier nach Ausgrabungen gelungen ist, die hethitische Hieroglyphen-Schrift zu entziffern. Wir schlendern gemütlich durch die Anlage des Palastes und lauschen den Erzählungen unseres Reiseleiters, bevor wir weiterfahren. Eine Übernachtung in Adana. 220 km (F, A)

Event-Tipp
Wie wäre es mit einer Verlängerung in Adana? Alljährlich im September findet das Filmfestival in Adana mit internationalen Beiträgen statt.
14. Tag Rückreise nach Deutschland
Genießen, erinnern und Tee trinken. Vielleicht sollten Sie genau das tun, bevor Sie über Istanbul in die Heimat fliegen. Ungemein reizvoll ist es übrigens, die Reise noch um einige Tage in Istanbul, der Metropole zwischen Europa und Asien, zu verlängern. (F)

Flugplan-, Hotel- und Programmänderungen bleiben ausdrücklich vorbehalten.

(F=Frühstück, A=Abendessen)
Hier finden Sie Informationen zu ausgewählten Sehenswürdigkeiten der Rundreise.

Sehenswürdigkeiten

Zur Zeit des Byzantinischen Reiches entstand im Osten der heutigen Türkei, nahe der Stadt Trabzon das imposante griechisch-orthodoxe Kloster Sumela. Man errichtete es im Zigana Gebirge, auch Pontisches Gebirge genannt, in einer Höhe von 1071 Metern, indem man das Kloster direkt in den Fels schlug oder daran entlang baute.

Bis heute beeindruckt dieses atemberaubende Bauwerk in luftiger Höhe mit seiner Schönheit. Sowohl die Innen- als auch die Außenwände sind mit aufwendigen Fresken verziert. Das Herzstück der Anlage ist die faszinierende Felsenkirche, weitere wichtige Teile sind die Kapellen, das Gästehaus, die Studienräume und die Bibliothek sowie der heilige Brunnen.

Ebenfalls sehr eindrucksvoll ist das Aquädukt, welches das Kloster mit Wasser versorgt. Dieses ist direkt entlang der Felswand gebaut. Schon von Weitem kann man das majestätisch in den Felsen thronende Kloster erkennen. Und schon aus einiger Entfernung verspürt man die Ehrfurcht vor diesem einzigartigen Meisterwerk.
Bilder:
Der höchste Berg der Türkei ist mit 5.137 Metern der Berg Ararat oder auch der Großer Ararat genannt. Er befindet sich im gleichnamigen Ararathochland in Ostanatolien, unweit der Grenzen zum Iran und zu Armenien. Im Kurdischen heißt der Berg „Ciyaye Agiri“ was so viel wie „feuriger Berg“ bedeutet, diese Bezeichnung bezieht sich auf die Tatsache, dass der Ararat ein heute ruhender Vulkan ist.

Gleich neben dem großen Ararat befindet sich der Kleine Ararat, dieser hat eine Höhe von 3.896 Meter. Im Jahre 2004 wurden beide Berge unter den Schutz eines Nationalparks gestellt. Neben der touristischen hat der Ararat vor allem auch eine religiöse Bedeutung, hier soll die Arche Noah nach der Sintflut gelandet sein. Seit 2001 ist es Ausländern erlaubt den Gipfel zu besteigen, allerdings ist dafür ein eine Genehmigung nötig, deren Ausstellung häufig Monate dauern kann.

Touren auf den Ararat sollten vor allem in den Sommermonaten durchgeführt werden, da das Klima ansonsten sehr unbeständig ist. Häufig können sogar Blizzards auftreten, welche eine Besteigung unmöglich machen. Auch eine Besteigung mit Skiern ist möglich, allerdings nur in den Monaten März bis Mai.
Rund 6 Kilometer entfernt von der Stadt Dogubeyazit, im äußersten Osten der Türkei befindet sich der imposante Ishak Pascha Palast. Er wurde zwischen 1685 und 1784 errichtet und ähnelt in seinem Aufbau einer Burg. Eingebettet ist das majestätische Bauwerk in eine karge Felslandschaft, die dem Anblick des Palastes fast etwas Unwirkliches und Surreales gibt.

Ursprünglich befanden sich im Ishak Palast über 360 Zimmer, zudem beherbergte er eine Bibliothek, ein Hamam, eine Moschee und eine Haremsabteilung. Weiterhin gehörten zur modernen Ausstattung auch fließendes Wasser, eine Zentralheizung und ein Abwassersystem. Bei der Architektur dieses monumentalen Prunkbaus verbanden die Erbauer sowohl osmanische und persische als auch armenische, georgische und seldschukische Stile.
Bilder:
Der größte See der Türkei nimmt eine Fläche von 3.755 km² ein und liegt etwa 1.640 Meter über dem Meeresspiegel. Er befindet sich im äußersten Osten des Landes, an seinem Ostufer befindet sich die namensgebende Stadt Van, die Hauptstadt der gleichnamigen Provinz. Im See befinden sich zahlreiche kleinere Inseln, zu den bekanntesten gehört wohl Akdamar, auf ihr kann man die Kirche zum Heiligen Kreuz besuchen.

Der Van See beheimatet nicht viele Lebewesen, tatsächlich lebt im See nur eine einzige Fischart, eine Karpfenart. Auch an den Ufern des See gibt es nicht viele Tierarten, zu den bekanntesten in der Umgebung lebenden Tieren gehört die Vankatze, sie ist angeblich die einzige Katzenrasse, deren ausgeprägter Jagdtrieb sie sogar ins Wasser treibt, man nennt sie deshalb auch häufig Schwimmkatze.
Einer der wohl bekanntesten Berge des Taurus-Gebirges ist sicher der 2.206 Meter hohe Nemrut, er befindet sich rund 80 Kilometer nordöstlich der Stadt Adiyaman im Südosten der Türkei. Seit 1988 ist die Region um den berühmten Berg ein Nationalpark. Die besondere Attraktion ist aber nicht nur der Berg selbst sondern die auf seinem Gipfel befindliche Kultstätte.

Diese war lange Zeit in Vergessenheit geraten und wurde erst 1881 von Karl Sester, einem deutschen Ingenieur wieder entdeckt. Zentrum des Grabmals ist eine 50 Meter hohe Geröllaufschüttung welche einen Durchmesser von 150 Metern hat, im Norden, Osten und Westen ist sie umgeben von Terrassen. Auf der Nord- und Ostterrasse befinden sich große Stelen und Götterstatuen. 1987 ernannte die UNESCO das Grabheiligtum zum Weltkulturerbe.
Hier finden Sie Informationen zu Städten der Rundreise.

Städte

Die türkische Stadt Trabzon ist eine Küstenstadt am Schwarzen Meer. Der Hafen von Trabzon, der heute für die Ausfuhr von heimischen Waren ein wirtschaftlich wichtiger Punkt ist, hatte schon früher eine herausragende strategische Bedeutung. Die Region um Trabzon ist sehr geschichtsträchtig und für Kultururlauber sehr interessant. Aber auch Strandtouristen sind in Trabzon viele anzutreffen. Trabzon ist ein guter Ausgangspunkt für viele schöne Ausflüge, zum Beispiel in die nahen Bergdörfer, die sehr idyllisch und abgeschieden liegen oder ins Hinterland zu den Bauern, die sich über jeden Besuch freuen und gastfreundlich, wie sie sind, Besucher auf einen Schnaps und zum Verweilen einladen.
Bilder:
Erzurum liegt auf einem Hochplateau etwa 200 Kilometer von Erzincan entfernt. Durch die hohe Lage sind die Klimabedingungen anders, als man sie sonst in der Türkei erwartet. Acht Monate im Jahr ist hier Winter und daher gehört Erzurum zu den Skierholungsgebieten der Türkei. Aber auch geschichtlich und architektonisch hat Erzurum einiges zu bieten.
Erinnerung aus alten Belagerungszeiten, Bauten aus der Zeit der Seidenstraße und neue Gebäude wie Moscheen, die Universität und der Gouverneurssitz sind nur einige der Sehenswürdigkeiten von Erzurum. Das Stadtbild besticht durch seine Vielfältigkeit und ist somit auch für den nicht wintersportbegeisterten Besucher eine Reise wert.
Mehr als 300 Jahre ist es nun schon her, dass die einstige armenische Hauptstadt Ani verlassen wurde. Heute zeugen nur noch einige Ruinen von ihrer Existenz und ihrem einstigen Glanz. Die heutige Geisterstadt befindet sich im Osten der heutigen Türkei, im Grenzgebiet zu Armenien. Sie liegt auf einem rund 1300 Meter hohen Plateau und wird von einer tiefen Schlucht umgeben.

Wegen ihrer zum Teil noch gut erhaltenen Ruinen, welche von der Pracht der damaligen armenischen Architektur zeugen, gilt sie als einzigartiges Kulturdenkmal. Dieses ist allerdings durch Erdbeben, Kulturvandalismus und Bodenerschütterungen durch den Abbau in einem nahe gelegenen Steinbruch stark gefährdet. Zu sehen gibt es neben der Kathedrale von Ani auch die Ruinen der Menucehr Moschee, der Stadtmauer, einiger Kirchen und Kapellen sowie eines Palastes.
Im Osten der heutigen Türkei, rund 45 Kilometer westlich der armenischen Grenze und etwa 65 Kilometer südlich der Grenze zu Georgien befindet sich die Garnisonsstadt Kars. Hier leben rund 76.000 Menschen. Die Geschichte der Stadt ist sowohl lang als auch von unterschiedlichen Kulturen beeinflusst, so war sie im 10. Jahrhundert die Hauptstadt des damaligen armenischen Königreichs. Im 11. Jahrhundert wurde sie von Türken und im 13. Jahrhundert von Mongolen erobert.

Auf Grund der wechselvollen Geschichte vereint Kars eine Fülle an unterschiedlichen Architekturstilen. Eine der eindrucksvollsten Sehenswürdigkeiten der Stadt ist die Zitadelle Kars Kalesi, welche sich auf einem Plateau befindet und sich so majestätisch über der Stadt erhebt. Am Fuße dieses Plateaus befindet sich die „Kirche der Apostel“, einst als armenische Kathedrale errichtet, wurde sie später zu einer Moschee umgebaut.
Bilder:
Van ist die Hauptstadt der gleichnamigen türkischen Provinz. Die Stadt hat eine lange Geschichte und viele Eroberungen hinter sich. Für Touristen sind der Van-See und das Archäologische Museum interessant. Die Stadt Van wurde aber hauptsächlich durch die Van-Katze bekannt, die sich in der abgeschiedenen Region um den Vansee seit vielen tausend Jahren fortpflanzen konnte.

Wenn die Van-Katze ihr Sommerfeld trägt, wird sie oft mit der Angorakatze verwechselt. Beeindruckend ist auch, dass sie in vielen Fällen unterschiedliche Augenfarben hat. Das Fell ist weiß und auf dem Kopf hat die Katze eine rötliche Zeichnung, der Schwanz ist ringförmig gezeichnet.
Auf der Strecke von Elazig nach Van im Osten der Türkei kommt man an Tatvan vorbei. Die Stadt liegt auf einer Höhe von rund 1690 Metern direkt am Vansee, welcher der größte See des ganzen Landes ist. Ein weiteres landschaftliches Highlight in der Nähe der Stadt ist neben dem Vansee der erloschenen Vulkan Nemrut.

Zu den Sehenswürdigkeiten innerhalb der Stadt gehört unter anderem ein bereits im Jahre 1537 errichtete Therme. Von Tatvan aus werden zahlreiche Ausflüge in die nähere Umgebung angeboten, zu den beliebtesten Zielen zählt dabei auch die Insel Akdamar, welche sich im Vansee befindet und die herrliche „Kirche zum Heiligen Kreuz beheimatet“. Vor allem für Bergsteiger, Wanderer und Aktivurlauber interessant sind zudem Ausflüge zum nahegelegenen Berg Süphan Dagi.
Im Südosten der Türkei, in der Provinz Batman befindet sich die rund 3.500 Einwohner zählende Stadt Hasankeyf. Die Geschichte des Ortes geht bis in die ersten Jahrhunderte nach Christus zurück. So verwundert es nicht, dass es in der Stadt noch zahlreiche Ruinen historischer Bauwerke aus längst vergangenen Zeiten gibt. Dazu gehört auch die 1116 errichtete Brücke, deren Pfeiler noch heute aus dem Tigris ragen.

Eine weitere Sehenswürdigkeit ist der artukidische Palast ebenso wie der kleine Palast der Ayyubiden. Und auch die in Hasankeyf befindlichen Felsenwohnungen machen einen Besuch lohnenswert. Allerdings ist die Stadt und somit auch ihre Kulturdenkmäler von einem geplanten Staudamm-Projekt bedroht, welches vorsieht Hasankeyf unter Wasser zu setzen.
Mardin
Diyarbakir
Schon in der Antike existierte die beeindruckende Stadt Harran. Sie befindet sich im Südosten der heutigen Türkei, nahe der Grenze zu Syrien und zählt knapp 7.500 Einwohner. Berühmt ist die Stadt vor allem wegen der bienenstockförmigen Häuser, die man hier vorfindet. Sie prägen das Stadtbild ganz entscheidend mit.

Zudem befinden sich noch Überreste und Ruinen alter Bauwerke hier, so können beispielsweise die Überreste der ehemaligen Harran Universität bestaunt werden, welche von der einstigen Größe der Stadt zeugen. Während einer Rundreise durch die Türkei sollte ein Besuch der eindrucksvollen Stadt Harran in keinem Fall fehlen. Vor allem Geschichts- und Kulturinteressierte werden hier voll auf ihre Kosten kommen.
Im 3. Jahrhundert vor Christus gründete der damalige armenische König Arsames im Südwesten der heutigen Türkei die Stadt Arsameia. Die Türken nannten sie später Eski Kale was zu Deutsch so viel wie „Alte Burg“ bedeutet. Die Bezeichnung Nymphaios ist der antike Name des Flusses Kahtacay, an welchem die Stadt liegt.

Zu bestaunen gibt es in Arsameia einiges, beispielsweise das eindrucksvolle Dexiosisrelief, welches Herakles zusammen mit Mithridates darstellt. Ebenfalls sehr sehenswert sind die Ruinen der Mamelukenfestung Yenikale sowie ein rund 158 Meter langer, in den Fels geschlagener Gang, über dessen Funktion noch immer nichts bekannt ist. Hier in Arsameia am Nymphaios kommen also vor allem Kultur- und Geschichtsinteressierte voll auf ihre Kosten, aber auch Freunde malerischer Landschaften werden von der Region begeistert sein.
Im Südosten Anatoliens, in der türkischen Provinz Adiyaman befindet sich die rund 60.000 Einwohner zählende Stadt Kahta. Sie ist ein beliebtes Touristenziel, denn der Ort dient als Ausgangspunkt für zahlreiche Ausflüge zu den zahlreichen Sehenswürdigkeiten in der näheren Umgebung.

Dazu gehört zum einen die Chabinas Brücke, auch Cendere Brücke oder Septimius Severus Brücke genannt. Dieses antike Bauwerk stammt aus der Zeit zwischen 193 und 211 nach Christus und gehört zu den besterhaltenen Römerbrücken der Türkei.

Eine weitere Sehenswürdigkeit liegt nur etwa 10 Kilometer nördlich von Kahta, der Grabhügel Karakus, besonders die zahlreichen Säulen, welche in verschiedene Himmelsrichtungen zeigen sind gut erhalten und können hier bestaunt werden. Folgt man der Straße von hier aus weiter so gelangt man zu einem weiteren, wenn nicht sogar dem größten Highlight der Region, dem Nemrut Dagi, nicht nur ein beeindruckender Inselberg sondern auch die höchste Erhebung des nördlichen Mesopotamiens.

Ebenfalls nicht weit der Stadt Kahta liegt Arsameia am Nymphaios, die einstige Residenzstadt des Königreichs Kommagene. Sie hält für ihre Besucher ganz besondere Attraktionen bereit. Hier können Ruinen, Reliefs, Tunnel und andere Zeugnisse aus einer längst vergangenen Zeit bewundert werden.
Antakya im Süden der Türkei ist durch einen internationalen Flughafen mit dem Rest der Welt verbunden. Diese interessante Großstadt hat zwei Teile: die Altstadt schmiegt sich zwischen Berg und Fluss, über eine Brücke kommt man in den neuen Teil von Antakya. Arabische Einflüsse sind in Antakya keine Seltenheit.
Nach dem Besuch des imposanten archäologischen Museums lockt ein Bad im Mittelmeer. Antakya liegt nicht direkt am Meer, die schönsten Strände findet man in Meydan. Der Weg dorthin ist nicht einfach zu bewältigen. Einfacher sind Samandagi und Cevlik erreichbar, doch auch für diese stillen Strände braucht man ein Auto oder Taxi, um dort hinzukommen.
Wer sich für Geschichte interessiert, ist in Gaziantep genau richtig. Durch Ausgrabungen kommt man dem Geheimnis dieser Stadt näher, hat es allerdings noch nicht vollständig ergründet. Einige Historiker gehen davon aus, dass Gaziantep in der Antike „Antiochia“ war.
Auch die Umgebung von Gaziantep wirft heute noch bei Archäologen Fragen auf, die nicht ganz beantwortet werden können. Steinschriften zufolge lag in der Nähe von Gaziantep die Stadt Doliche, die für die Römer Ausgangspunkt des Lupiter Dolichenus-Kultes war.
Ob arabische Belagerung oder Kreuzzüge - Gaziantep hat vieles gesehen und erlebt. Das Museum der Stadt und die Stadt selbst erzählen Bände davon, die den Urlaub dort nie langweilig werden lassen.
Adana
Diese Übersichtsseite dient zur Information zu möglichen Reisezielen. Genaue Leistungsinhalte der Rundreise entnehmen Sie bitte dem Reiseverlauf und den Inklusivleistungen.

Länderinfo

Türkei (TR)
Türkei
Die Türkei, das Land zwischen Europa und Asien, ein Land mit einer faszinierenden und sehr alten Kultur und langen Geschichte. Daneben lockt die Türkei aber auch mit traumhaften Stränden und einem sehr warmen Klima, welches zusammen mit den Traumstränden perfekte Bedingungen für einen erstklassigen und unvergesslichen Badeurlaub. Doch wer nur zum sonnenbaden, relaxen und  schwimmen in die Türkei gekommen ist, der wird wohl das Beste verpassen, denn die Städte und Landschaften des Landes halten so viel Sehenswertes für die Besucher bereit, dass selbst ein ganzer Monat Urlaub kaum ausreichen würde um all die Schönheiten und Höhepunkte der Türkei zu erkunden. In der Metropole Istanbul, in der gleich drei Großmächte ihre Spuren hinterlassen haben, gilt es die Hagia Sophia, eines der bedeutendsten Bauwerke der Antike oder auch die Süleymaniye Moschee, die blaue Moschee Sultan Ahmet, den Topkapi Palast sowie den Große Bazar Kapali Carsi zu besichtigen.
Auch die türkische Hauptstadt Ankara hält einige Highlights für ihre Besucher bereit, so beispielsweise das Mausoleum Atatürks (Anitkabir), die Kocatepe-Moschee, die römischen Ruinen des Augustustempels mit der Juliansäule, die Hacibayram-Moschee oder den Atakule-Fernsehturm. Zudem ist das Land reich an natürlichen Sehenswürdigkeiten, wie die Region Kappadokien, ihre Landschaft ist geprägt von Vulkanausbrüchen welche zwar schon mehrere Millionen Jahre zurück liegen, aber nachhaltige Spuren hinterlassen haben. So wird die von Tuff-Gebilden durchzogene Gegend oft als Mondlandschaft bezeichnet. Wichtigster Ort dieser Region ist Göreme, hier können Höhlenkirchen und einzigartige Felsformationen erkundet werden, außerdem gibt es in Kappadokien zahlreiche unterirdische Städte. Die Türkei bietet also neben Badestränden und Metropolen auch eine unglaublich beeindruckende und einmalige Natur. Auf einer Rundreise lernen Sie bequem sämtliche Highlights dieses riesigen und beeindruckenden Landes kennen.
beste Reisezeit:
Mai bis Oktober
 

Klima:
An den Küsten (außer Schwarzes Meer) herrscht Mittelmeerklima, im Rest des Landes dominiert ein gemäßigtes Klima.
Einreise:
mit einem gültigen Reisepass. Ein Visum wird für einen Aufenthalt mit einer maximalen Dauer von 3 Monaten nicht benötigt.
(Gültig nur für deutsche Staatsbürger)
Gegeben falls kann es zu Änderungen der Einreisebestimmung kommen. Erkundigen Sie sich bitte rechtzeitig bei dem entsprechenden Konsulat oder der Botschaft.
http://www.auswaertiges-amt.de/DE/Laenderinformationen/00-SiHi/TuerkeiSicherheit.html
http://www.visa-express.de/deutsch/land.php?ISO3166=TR
 

Impfempfehlungen:
Pflichtimpfungen sind nicht vorgeschrieben, eine Auffrischung der Standardimpfungen wird aber empfohlen. Zudem ist auch eine Impfung zum Schutz vor Hepatitis A ratsam.
Bitte informieren sie sich vor Reiseantritt über allgemeine Schutzimpfungen oder Prophylaxe Maßnahmen bei ihrem Hausarzt, Gesundheitsamt oder anderen reisemedizinischen Fachdienst.
http://www.auswaertiges-amt.de/DE/Laenderinformationen/00-SiHi/TuerkeiSicherheit.html

Währung:
1 Neue Türkische Lira = 100 Kurus
 

Flugdauer:
ca. 2 Stunden und 45 Minuten
 

Ortszeit:
MEZ +1h 


Gut zu wissen:
Der Austausch von Zärtlichkeiten sollte in der Öffentlichkeit vermieden werden. Negative Äußerungen und Kritik an der türkischen Politik sollten ebenfalls unterlassen werden. Allgemein wird empfohlen bettelnden Kindern nichts zu geben, da die Gefahr besteht, dass sie zu Berufsbettlern werden. Bei alten und kranken Bettlern ist das anders, ihnen kann man etwas geben.


Alle Inhalte dieser Seite sind urheberrechtlich geschützt und dürfen nur mit schriftlicher Genehmigung genutzt werden. Eine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit sowie Haftung kann nicht übernommen werden. Der Kontakt zum jeweiligen Konsulat des Ziellandes sollte im Zweifelsfall aufgenommen werden.

Beliebte verwandte Reisen:

Märchenhaftes Kappadokien
8 Tage Rundreise durch Türkei
ab 249 € pro Person
Lykischer Weg: Der schönste Trek am Mittelmeer
15 Tage Rundreise durch Türkei
ab 1.548 € pro Person
Kappadokien und das Reich der Hethiter
8 Tage Rundreise durch Türkei
ab 945 € pro Person
Die Höhepunkte der Westtürkei
9 Tage Rundreise durch Türkei
ab 855 € pro Person