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Lassen Sie sich vom Zauber des Orients begeistern! Die Reise führt Sie zunächst in die pulsierende Hauptstadt Jordaniens, Amman, und dann zu einem der neuen 7 Weltwunder, der Felsenstadt Petra. Erkunden Sie anschließend die Stadt Aqaba und den tiefsten Punkt der Erde, das Tote Meer.
1.Tag: - Anreise.
Flug nach Amman. Empfang durch die deutschsprachige Reiseleitung und Transfer zum Hotel.
2.Tag: - Amman - Madaba - Mount Nebo - Amman (ca. 85 km).
Der Tag beginnt mit einer Stadtrundfahrt in Amman, mit Besuch der Ausgrabungsstätte mit dem Ommayadenpalast, Tempeln und byzantinischen Kirchen sowie des Archäologischen Museums. Vom Zitadellenhügel hat man einen herrlichen Blick auf Amman und das römische Theater. Anschließend Fahrt Richtung Süden mit Stopp in Madaba. Besonders sehenswert ist die Mosaik-Landkarte Palästinas in der Georgskirche. Weiterfahrt zum Mount Nebo, von wo aus Moses ins Gelobte Land geschaut haben soll. Der Aufstieg bei klarem Wetter wird belohnt von einer wahrhaft herrlichen Aussicht über das Jordantal und das Tote Meer bis hin nach Jerusalem. Dann Rückfahrt in die Region Amman, wo auch die Übernachtung erfolgt.
3.Tag: - Amman - Um el Rasas- Kerak - Petra (ca. 355 km).
Ihr heutiges Tagesziel ist die Felsenstadt Petra. Auf dem Weg Stopp an der Ruinenstätte Um el Rasas, wo sich Teile des Bodenmosaiks der Stephanskirche befinden, die mehrere historische Städte dies- und jenseits des Jordans zeigt. Weiterer Stopp an der Kreuzfahrerburg in Kerak. Anschließend Weiterfahrt nach Petra, wo auch die Übernachtung erfolgt.
4.Tag: - Petra - Aqaba (ca. 135 km).
Der Höhepunkt des heutigen Tages ist die Erkundung der berühmten Felsenstadt Petra, der Stadt der Nabatäer und eines der Neuen Weltwunder. Die in die rosaroten Felsen gehauenen Bauwerke bieten einen imposanten Anblick. Anschließend Weiterfahrt nach Aqaba, wo auch die Übernachtung stattfindet.
5.Tag: - Aqaba - Wadi Rum (fakultativ, ca. 160 km).
Tag zur freien Verfügung. Auf Wunsch nehmen Sie heute im Rahmen des Ausflugsprogramms an einer Geländewagensafari in Wadi Rum teil. Die herrliche Wüstenlandschaft ist von Gebirge umgeben, das aus Granit und Sandstein besteht und daher eine rötliche Farbe hat. Je nach Lichteinfall schillern der Sand und die Berge in verschiedenen Farben. Anschließend Rückfahrt nach Aqaba, wo die Übernachtung erfolgt.
6.Tag: - Aqaba - Totes Meer - Amman (ca. 350 km).
Auf Ihrem Weg zurück nach Amman halten Sie am Toten Meer, wo Sie die Möglichkeit haben, im Hotel Dead Sea Spa Mittag zu essen und zu baden (bei Buchung bis 31.07.2011 bereits inklusive, anschließend ca. $ 35.- pro Person, vor Ort buchbar). Dann Weiterfahrt in die Region Amman, wo auch die Übernachtung erfolgt.
7.Tag: - Amman - Jerash - Um Qeis (fakultativ, ca. 220 km).
Tag zur freien Verfügung. Auf Wunsch nehmen Sie heute im Rahmen des Ausflugsprogramms an einem Ausflug nach Jerash und Um Qeis teil. Die römische Provinzstadt ist eine der besterhaltenen spätantiken Stätten des Nahen Ostens. Ihre freistehenden und reich mit Marmor und Granit verzierten Gebäude haben heute noch Bestand. Anschließend besuchen Sie das imposant auf einem Felsvorsprung liegende Um Qeis. Rückfahrt in die Region Amman, wo auch die Übernachtung erfolgt.
8.Tag: - Abreise.
Transfer zum Flughafen und Rückflug nach Deutschland.
Änderungen des Reiseverlaufs vorbehalten.
Hier finden Sie Informationen zu ausgewählten Sehenswürdigkeiten der Rundreise.
Auf dem Zitadellenhügel der jordanischen Hauptstadt Amman befindet sich eine der bedeutendsten Attraktionen der Stadt, das Archäologische Museum. Dieses wurde bereits 1951 errichtet und beheimatet zahllose Objekte von archäologischen Ausgrabungen aus ganz Jordanien. Die atemberaubende Sammlung reicht von alltäglichen Gegenständen wie Tonwaren und Werkzeugen bis hin zu beeindruckenden Statuen, Schmuckstücken und Münzen.
Die Ausstellung ist chronologisch angeordnet, beginnend mit dem Paläolithikum (vor 1.000.000 bis 10.000 Jahren) bis hin zur Islamischen Epoche (636 nach Christus bis heute). Die berühmten Statuen von Ain Ghazal, welche aus der Zeit um 6.000 vor Christus stammen, gehören ebenso wie die aus Bronzeblätter bestehenden Schriftrollen vom Toten Meer zu den bedeutendsten Ausstellungsstücken im Archäologischen Museum.
Im jordanischen Abarim-Gebirge befindet sich der berühmte Berg Nebo, welcher mit seiner Höhe von 808 Metern und seiner günstigen Lage eine herrliche Aussicht auf das Tote Meer, in das Jordantal und bis hin nach Israel ermöglicht. Doch die meisten Reisenden kommen nicht allein wegen der traumhaften Aussicht zum Berg Nebo. Es ist vor allem auch die religiöse Bedeutung die zahlreiche Besucher anzieht. In der Bibel lwird geschrieben, dass der Berg Nebo der Ort ist von dem aus Mose auf das gelobte Land blicken durfte, doch dann sterben musste, ohne jenes gelobte Land jemals selbst zu betreten.
Auf dem Gipfel des Berges befindet sich Kirche, welche bereits um 393 hier entstand und seither häufig verändert wurde. Vor allem im 7. Jahrhundert war sie ein vielbesuchtes Pilgerziel. Von dieser einstigen, ursprünglichen Kirche sind heute nur noch einige wenige Reste übrig. Allerdings wurde eine weitere Kirche errichtet, in welcher eine beachtliche Sammlung von Mosaiken mit Jagdszenen und Tierdarstellungen bestaunt werden kann.
Ungefähr auf halber Strecke zwischen dem Golf von Aqaba und dem Toten Meer in Jordanien befindet sich eines der erstaunlichsten Wunder der antiken Welt, die rosarote Ruinenstadt Petra. Erbaut wurde sie etwa im 3. Jahrhundert vor Christus und war sie einst die Hauptstadt des Nabatäer-Reiches sowie ein wichtiger Handelsort. Die hier befindlichen Häuser, Tempel und Gräber wurden von den Bewohnern direkt in den Fels geschlagen und mit kunstvollen Säulen verziert. Im 13. Jahrhundert wurde sie aufgegeben und erst 1812 wiederentdeckt.
Im Jahr 1985 wurde Petra von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt und ist seit dem auch ein vielbesuchtes Touristenziel. Auf einem rund 5 km² großen Areal können die Besucher die beeindruckende Vielfältigkeit der Bauten, von denen die meisten noch gut erhalten sind, sowie die unzähligen Farben des Gesteins, welche besonders zur Morgen- oder Abenddämmerung die Ruinenstädte von ihrer schönsten Seite zeigen, bestaunen.
Der Name Petra kommt aus dem griechischen und hat die treffende Bedeutung „Fels“. Leider ist nicht bekannt wie die Nabatäer ihre einstige Hauptstadt nannten. Ein wenig sicheres Zeugnis gibt an, dass der Name der Stadt Reqem, Reqmu oder Rakmu lautete, was in der Übersetzung „die Rote“ oder „die Bunte“ bedeutet, als Anspielung auf die farbigen Felsen der Stadt wäre diese Bezeichnung durchaus zutreffend.
In Petra sind ungefähr 800 historische Bauten und Opferplätze erhalten. Zu den bekanntesten Bauwerken gehören das römische Theater, das „Schatzhaus“, das einstige Stadtzentrum, die Gräber der Königswand und auch das Felsengrab Ed-Deir. Sie weisen teilweise sowohl einen nabatäischen als auch einen griechisch-hellenistischen oder römischen Stil auf, manchmal sind auch alle drei Einflüsse vermischt.
Heute gehört die versteckte Felsenstadt Petra zu den neuen 7 Weltwundern und gilt als einzigartiges Kulturdenkmal. Manche Wissenschaftler vermuten, dass die in der Bibel erwähnte Stadt Sela (zu Deutsch „Fels“)in Edom, eben jene geheimnisvolle Felsenstadt ist, da das umliegende Bergland Edom heißt. Wer eine Rundreise durch Jordanien macht, der sollte einen Besuch der Ruinenstadt Petra in jedem Fall einplanen.
In seinem Buch „Die sieben Säulen der Weisheit“ bezeichnete der britische Archäologe die Stadt Petra als den „herrlichsten Ort der Welt“, sagte aber weiterhin, dass auch jede noch so gute Beschreibung Petras beim eigenen Erleben dieser faszinierenden Stadt verblasse.
In der Stadt Kerak, im Westen Jordaniens befinden sich die Ruinen der Kreuzritterburg, welche um das Jahr 1140 entstanden ist. Die Überreste dieser imposanten Festung liegen in einer Höhe von etwa 1.000 Meter über dem Meeresspiegel auf einem Felsvorsprung. In dem Ort, welcher zu Füßen der Burg liegt, leben rund 21.000 Einwohner.
Reisende dürfen die Kreuzritterburg, welche auch Crak des Moabites genannt wird, nicht mit dem wesentlich bekannteren Krac des Chevaliers in Syrien, eine Festung die noch besser erhalten ist, verwechseln. Der Stil der Burg ist sowohl von byzantinischen als auch von europäischen und arabischen Einflüssen geprägt und gilt als bekanntes Beispiel für die Architektur der Kreuzfahrer.
Ungefähr auf halber Strecke zwischen dem Golf von Aqaba und dem Toten Meer in Jordanien befindet sich eines der erstaunlichsten Wunder der antiken Welt, die rosarote Ruinenstadt Petra. Erbaut wurde sie etwa im 3. Jahrhundert vor Christus und war sie einst die Hauptstadt des Nabatäer-Reiches sowie ein wichtiger Handelsort. Die hier befindlichen Häuser, Tempel und Gräber wurden von den Bewohnern direkt in den Fels geschlagen und mit kunstvollen Säulen verziert. Im 13. Jahrhundert wurde sie aufgegeben und erst 1812 wiederentdeckt.
Im Jahr 1985 wurde Petra von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt und ist seit dem auch ein vielbesuchtes Touristenziel. Auf einem rund 5 km² großen Areal können die Besucher die beeindruckende Vielfältigkeit der Bauten, von denen die meisten noch gut erhalten sind, sowie die unzähligen Farben des Gesteins, welche besonders zur Morgen- oder Abenddämmerung die Ruinenstädte von ihrer schönsten Seite zeigen, bestaunen.
Der Name Petra kommt aus dem griechischen und hat die treffende Bedeutung „Fels“. Leider ist nicht bekannt wie die Nabatäer ihre einstige Hauptstadt nannten. Ein wenig sicheres Zeugnis gibt an, dass der Name der Stadt Reqem, Reqmu oder Rakmu lautete, was in der Übersetzung „die Rote“ oder „die Bunte“ bedeutet, als Anspielung auf die farbigen Felsen der Stadt wäre diese Bezeichnung durchaus zutreffend.
In Petra sind ungefähr 800 historische Bauten und Opferplätze erhalten. Zu den bekanntesten Bauwerken gehören das römische Theater, das „Schatzhaus“, das einstige Stadtzentrum, die Gräber der Königswand und auch das Felsengrab Ed-Deir. Sie weisen teilweise sowohl einen nabatäischen als auch einen griechisch-hellenistischen oder römischen Stil auf, manchmal sind auch alle drei Einflüsse vermischt.
Heute gehört die versteckte Felsenstadt Petra zu den neuen 7 Weltwundern und gilt als einzigartiges Kulturdenkmal. Manche Wissenschaftler vermuten, dass die in der Bibel erwähnte Stadt Sela (zu Deutsch „Fels“)in Edom, eben jene geheimnisvolle Felsenstadt ist, da das umliegende Bergland Edom heißt. Wer eine Rundreise durch Jordanien macht, der sollte einen Besuch der Ruinenstadt Petra in jedem Fall einplanen.
In seinem Buch „Die sieben Säulen der Weisheit“ bezeichnete der britische Archäologe die Stadt Petra als den „herrlichsten Ort der Welt“, sagte aber weiterhin, dass auch jede noch so gute Beschreibung Petras beim eigenen Erleben dieser faszinierenden Stadt verblasse.
Zu den beliebtesten und am häufigsten besuchten Touristenzielen Jordaniens gehört ganz ohne Zweifel auch Wadi Rum. Besonders in den letzten Jahren hat es deutlich an Beliebtheit gewonnen. Ein Wadi ist ein zeitweilig ausgetrockneter Flusslauf, welcher nur nach starken Regenfällen Wasser führt. Die hier befindlichen Felswände bestehen aus Granit und Sandstein. Wadi Rum liegt östlich der Stadt Aqaba im Süden Jordaniens und ist das größte Wadi im ganzen Land.
Aqaba ist somit ein idealer Ausgangspunkt für Touren in das Wüstental. Besonders beliebt zur Erkundung Wadi Rums sind neben Geländewagen auch Ausritte auf Araberpferden und ausgedehnte Wanderungen sehr beliebt. Für Abenteuerlustige kann auch eine Übernachtung in dieser Gegend sehr interessant sein, denn hier bietet sich die Möglichkeit einen aufregenden und anstrengenden Tag unter dem faszinierenden Sternenhimmel der Wüste ausklingen zu lassen.
In dem gleichnamigen Dorf Wadi Rum leben mehrere hundert Beduinen, einige von ihnen in Betonhäusern und andere noch traditionell in Zelten. Hier im Dorf gibt es auch einige Geschäfte sowie eine Polizeistation. Die hier lebenden Beduinen leben hauptsächlich vom Tourismus. Denn jedes Jahr kommen mehr Reisende in die einsame Gegend um die wunderbare Natur zu erleben.
7. Tag Amman - Abdullah Moschee
In der jordanischen Wüste, rund 60 Kilometer von der Hauptstadt Amman entfernt, befindet sich das prachtvolle und beeindruckende Wüstenschloss Qusair Amra, dessen Namen übersetzt so viel wie „kleiner Palast von Amra“ bedeutet. Das imposante Bauwerk ist eine Art Jagdschloss und wurde bereits im frühen 8. Jahrhundert von dem Kalifen Al Walid I. errichtet.
In der Wüste Jordaniens befinden sich noch zahlreiche weitere Wüstenschlösser, die meisten von ihnen liegen östlich der Stadt Amman und wurden wie das Qusair Amra im 7. und 8. Jahrhundert errichtet. Meist dienten sie als Festungen, Treffpunkt für Beduinen oder Karawansereien. Seit 1985 gehört das der „kleine Palast von Amra“ schon zum UNESCO Weltkulturerbe.
Gerasa - Artemis Tempel von Jerash
Amman - Qasr el Hallabat
Im Osten der jordanischen Hauptstadt Amman, im Stadtviertel Downtown, erheben sich die imposanten und zum größten Teil gut erhaltenen Überreste des eindrucksvollen Römischen Amphitheaters, welches zwischen 138 und 161 hier errichtet wurde. Den Befehl dazu gab der damalige römische Kaiser Antonius Pius.
Bis heute ist das imposante, in einen Berg geschlagene, römische Gebäude das größte Theater in ganz Jordanien und bietet Platz für bis zu 6.000 Zuschauer. Hier finden auch immer noch kulturelle oder sportliche Aufführungen und Anlässe statt.
Zudem befindet sich in den Gewölben dieses imposanten Bauwerks in der Al-Hashimi-Street sowohl das Folklore-Museum als auch das jordanische Museum für Volkstradition. Es ist weiterhin das am besten erhaltene antike Bauwerk, welches immer noch benutzt wird.
Amman - Schloss Azraq
Gerasa - Südtheater von Jerash
In der kargen und dennoch unbeschreiblich faszinierenden Wüste Jordaniens kann man während einer Rundreise zahlreiche imposante Wüstenschlösser entdecken, die meisten von ihnen stammen aus dem 7. und 8. Jahrhundert. Sehr gut erhaltene und immer noch beeindruckende findet man vor allem östlich der jordanischen Hauptstadt Amman, so auch das Qasr Kharana, welches das am besten erhaltene und bekannteste Wüstenschloss des Landes ist.
Das Qsar Kharana gehört zu den sehr frühen Beispielen islamischer Architektur und zeigt ebenso Einflüsse sassanidischer Architektur. Durch die Nähe zur Hauptstadt Amman ist es zudem für Touristen leicht zugänglich. Obwohl der Komplex schon früh verlassen und vernachlässigt wurde und zudem auch von einigen Erdbeben erschüttert wurde, ist es doch bist heute gut erhalten, was vor allem wegen der Restaurierungsmaßnahmen in den 1970er Jahren der Fall ist.In der kargen und dennoch unbeschreiblich faszinierenden Wüste Jordaniens kann man während einer Rundreise zahlreiche imposante Wüstenschlösser entdecken, die meisten von ihnen stammen aus dem 7. und 8. Jahrhundert. Sehr gut erhaltene und immer noch beeindruckende findet man vor allem östlich der jordanischen Hauptstadt Amman, so auch das Qasr Kharana, welches das am besten erhaltene und bekannteste Wüstenschloss des Landes ist.
Das Qsar Kharana gehört zu den sehr frühen Beispielen islamischer Architektur und zeigt ebenso Einflüsse sassanidischer Architektur. Durch die Nähe zur Hauptstadt Amman ist es zudem für Touristen leicht zugänglich. Obwohl der Komplex schon früh verlassen und vernachlässigt wurde und zudem auch von einigen Erdbeben erschüttert wurde, ist es doch bist heute gut erhalten, was vor allem wegen der Restaurierungsmaßnahmen in den 1970er Jahren der Fall ist.
Hier finden Sie Informationen zu Städten der Rundreise.
Die Hauptstadt des Königreichs Jordanien ist die im Nordwesten des Landes befindliche Metropole Amman. Sie zählt über eine Million Einwohner und verfügt trotz ihres Rufes als moderne Stadt über zahlreiche kulturelle und historische Sehenswürdigkeiten. Der Name der Stadt geht auf den in der Bibel erwähnten Volkstamm der Ammoniter und deren Staat Ammon zurück.
Amman war nicht immer die pulsierende Großstadt die sie heute ist, erst mit der Staatsgründung Israels und den darauffolgenden Flüchtlingsströmen aus dem Westjordanland nach Amman entwickelte sich zu der bedeutenden Finanzmetropole.
Das Wahrzeichen der Stadt ist König-Abdullah Moschee, welche sich mit ihrer blauen Kuppel sofort vom hauptsächlich Sandstein-farbigen Stadtbild abhebt. Die hochragenden, futuristisch anmutenden Minarette lassen das nicht ganz so hohe Alter der Moschee erahnen, sie wurde nämlich erst 1989 errichtet.
Wichtige historische Bauwerke der Stadt sind das Römische Theater und der Herkulestempel auf dem Zitadellenhügel. Ebenfalls sehenswert ist die malerische Altstadt Ammans, in deren Zentrum sich der Suq, ein traditioneller arabischer Markt befindet, welchen man unbedingt besucht haben sollte.
Die malerisch gelegene Stadt von Kerak befindet sich im Westen Jordaniens und beheimatet rund 21.000 Menschen. Das eigentliche Highlight der Stadt sind die hier befindlichen Ruinen der Burg Kerak, welche aus der Zeit der Kreuzzüge stammt und von Kreuzfahrern des Königreiches Jerusalem errichtet wurde. Häufig wird die Burg fälschlicherweise mit dem wesentlich bekannteren Krak des Chevaliers im Nachbarland Syrien verwechselt.
Die Burg Kerak befindet sich auf einem Felsvorsprung in etwa 1000 Metern über dem Meeresspiegel und wird häufig auch Crac des Moabites genannt. Durch die günstige Lage der Stadt östlich des Jordans konnten von hier aus sowohl die Handelsrouten nach Mekka, Damaskus und Ägypten als auch die Beduinen kontrolliert werden.
Zu den beliebtesten und am häufigsten besuchten Touristenzielen Jordaniens gehört ganz ohne Zweifel auch Wadi Rum. Ein Wadi ist ein zeitweilig ausgetrockneter Flusslauf, welcher nur nach starken Regenfällen Wasser führt. Wadi Rum befindet sich östlich der Stadt Aqaba im Süden Jordaniens und ist das größte Wadi im ganzen Land. Die hier befindlichen Felswände bestehen aus Granit und Sandstein.
In dem gleichnamigen Dorf leben mehrere hundert Beduinen, einige von ihnen in Betonhäusern und andere noch traditionell in Zelten. Hier im Dorf gibt es auch einige Geschäfte sowie eine Polizeistation. Die hier lebenden Beduinen leben hauptsächlich vom Tourismus. Denn jedes Jahr kommen mehr Reisende in die einsame Gegend um die wunderbare Natur zu erleben. Besonders beliebte Aktivitäten im Wadi Rum sind Reiten mit Araberpferden, Wandern, Bergsteigen und das Übernachten unterm Sternenhimmel.
Die Dekapolis entstand im ersten vorchristlichen Jahrhundert im Gebiet östlich des Jordangrabens, sie bezeichnet die Einheit von zehn Städten, die nördlichste war Damaskus im heutigen Syrien, die südlichste Philadelphia im Gebiet der heutigen jordanischen Hauptstadt Amman. Zu diesen zehn antiken Städten der Dekapolis gehört auch Gerasa, häufig auch Jerash genannt.
Sie befindet sich rund 40 Kilometer nördlich von Amman und beheimatet zahlreiche bis heute gut erhaltene Bauwerke aus der damaligen Zeit. Dazu gehören unter anderem das Südtheater, der Zeus-Tempel, der Cardo Maximus und das Nordtheater. Die berühmteste Sehenswürdigkeit ist allerdings der Triumphbogen zu Ehren des Kaisers Hadrian.
Im Hintergrund der antiken Stadt befindet sich das moderne Gerasa, welches rund 32.000 Menschen beheimatet. Wegen der großen touristischen Bedeutung des antiken Gerasa wuchs die moderne Stadt in den letzten Jahren enorm. Nach der Ruinenstadt Petra ist die hiesige antike Stadt die zweitwichtigste Touristenattraktion Jordaniens.
Zu den zehn griechisch geprägten Städten der einstigen Dekapolis gehörte auch der Ort Gadara, heute Umm Qais genannt. Die Stadt, von der heut nur noch einige Ruinen zeugen, befand sich rund 10 Kilometer vom Südende des Sees Genezareth entfernt.
Besonders bekannt ist Umm Qais für ihre zwei Theater. Zum einen das sogenannte Nordtheater, von dem aber nur relativ wenig erhalten ist. Zum anderen das Westtheater, dieses befindet sich am Westhang der Akropolis und ist noch relativ gut erhalten.
Auch die Überreste der oktogonalen Kirche sind sehr sehenswert und lassen die einstige Schönheit und den Reichtum der Stadt erahnen. Vor allem Geschichts- und Kulturinteressierte werden vom einstigen Gadara begeistert sein.
Rund 35 Kilometer südlich der jordanischen Hauptstadt Amman befindet sich die rund 70.000 Einwohner zählende Stadt Madaba. Der Name kommt aus der moabitischen Sprache und bedeutet übersetzt so viel wie „Wasser der Ruhe“.
Von historischer und damit auch touristischer Bedeutung ist die Stadt vor allem wegen der archäologischen Funde die man hier machte. Dabei wurden besonders zahlreiche Mosaiken entdeckt. Der Archäologische Park von Madaba zeigt viele dieser beeindruckenden Ausgrabungen wie beispielsweise die Hippolytus Halle.
Eine weitere bedeutende Sehenswürdigkeit der Stadt ist die griechisch-orthodoxe St. George Basilika. Nach den zahllosen fantastischen Eindrücken der historischen und kulturellen Attraktionen gönnen sich viele Besucher Madabas gern ein Verwöhnprogramm in den heißen Quellen im Südwesten der Stadt. Im sogenannten Hammamat Ma’in kann man sich wunderbar entspannen und die gewonnenen Eindrücke verarbeiten.
Ungefähr auf halber Strecke zwischen dem Toten Meer und dem Golf von Aqaba in Jordanien befindet sich eines der erstaunlichsten Wunder der antiken Welt, die rosarote Ruinenstadt Petra. Erbaut im 3. Jahrhundert vor Christus, war sie einst die Hauptstadt des Nabatäer-Reiches und zudem ein wichtiger Handelsort. Die hier befindlichen Häuser, Tempel und Gräber wurden von den Bewohnern direkt in den Fels geschlagen und mit kunstvollen Säulen verziert. Im 13. Jahrhundert wurde sie aufgegeben und erst 1812 wiederentdeckt.
Seit 1985 gehört Petra zum UNESCO-Weltkulturerbe und ist zudem auch ein vielbesuchtes Touristenziel. Das 5 km² große Areal beeindruckt nicht nur mit der Vielfältigkeit der Bauten, von denen die meisten noch gut erhalten sind, sondern auch mit den unzähligen Farben des Gesteins, welche besonders zur Morgen- oder Abenddämmerung die Ruinenstädte von ihrer schönsten Seite zeigen.
Der Name Petra kommt aus dem griechischen und hat die treffende Bedeutung „Fels“. Wie die Nabatäer ihre einstige Hauptstadt nannten ist nicht bekannt. Ein wenig sicheres Zeugnis gibt an, dass der Name der Stadt Reqem, Reqmu oder Rakmu lautete, was in der Übersetzung „die Rote“ oder „die Bunte“ bedeutet, als Anspielung auf die farbigen Felsen der Stadt wäre diese Bezeichnung durchaus zutreffend.
In Petra sind ungefähr 800 historische Bauten und Opferplätze erhalten. Zu den bekanntesten Bauwerken gehören das „Schatzhaus“, das römische Theater, das einstige Stadtzentrum, die Gräber der Königswand und auch das Felsengrab Ed-Deir. Sie weisen teilweise sowohl einen nabatäischen als auch einen griechisch-hellenistischen oder römischen Stil auf, manchmal sind auch alle drei Einflüsse vermischt.
Heute gehört die versteckte Felsenstadt Petra zu den neuen 7 Weltwundern und gilt als einzigartiges Kulturdenkmal. Manche Wissenschaftler vermuten, dass die in der Bibel erwähnte Stadt Sela (zu Deutsch „Fels“)in Edom, eben jene geheimnisvolle Felsenstadt ist, da das umliegende Bergland Edom heißt. Wer eine Rundreise durch Jordanien macht, der sollte einen Besuch der Ruinenstadt Petra in jedem Fall einplanen.
In seinem Buch „Die sieben Säulen der Weisheit“ bezeichnete der britische Archäologe Thomas Edward Lawrence die Stadt Petra als den „herrlichsten Ort der Welt“, sagte aber weiterhin, dass auch jede noch so gute Beschreibung Petras beim eigenen Erleben dieser faszinierenden Stadt verblasse.
Direkt am Golf von Aqaba, einem Seitenarm des roten Meeres befindet sich der einzige Seehafen Jordaniens, die Stadt Aqaba. Sie gehört zu den Tourismushochburgen Jordaniens und liegt im äußersten Süden des Landes. Bei Reisenden gefragt ist sie vor allem wegen den hier befindlichen Korallenriffen, welche die Stadt zu einem Paradies für Taucher machen, zudem ist Aqaba der einzige Tauchort am Roten Meer in ganz Jordanien.
Neben der atemberaubenden und faszinierenden Unterwasserwelt gibt es aber auch an Land einige Schätze zu entdecken, so beispielsweise die Ruinen der historischen Stadt Ayla, das archäologische Museum, das einstige Fort und die pittoreske Marina City an der Uferpromenade von Aqaba. Somit bietet die Stadt einen einzigartigen und gelungenen Mix zwischen Baden, Kultur und Unterwassersport, wobei sicher jeder Besucher etwas für sich entdecken wird.
Diese Übersichtsseite dient zur Information zu möglichen Reisezielen. Genaue Leistungsinhalte der Rundreise entnehmen Sie bitte dem Reiseverlauf und den Inklusivleistungen.