Kleine Gruppe
Inklusive Flug
Preiswert & Gut
  • 10-tägige Aktivreise durch Polen
  • Inklusive Radtour zu den Tarpan-Wildpferden
  • Urige Romantik beim gemütlichen Abend am Lagerfeuer
auf Anfrage
Fragen zur Reise oder eine persönliche Beratung gewünscht? Hotline: 0800 337 3337 (gebührenfrei)

Reiseverlauf

Ursprüngliche Naturlandschaften, verwunschene Dörfer, stille Seen, freundliche Menschen - und ganz nebenbei noch mehr als 700 Jahre Kulturgeschichte. Masuren und die Danziger Bucht sind geradezu geschaffen für einen Urlaub auf dem Drahtesel in Polen. Genießen Sie Ruhe und Abgeschiedenheit!
1. Tag Anreise nach Warschau
Nach Ihrer Ankunft in Warschau (Warszawa) fahren Sie in Ihr Hotel. Von hier aus geht es zu Fuß durch die kopfsteingepflasterten Gassen der wieder aufgebauten Altstadt zur Johanneskathedrale. Bei einem gemeinsamen Abendessen in einem Restaurant stimmen Sie sich auf die folgenden Tage ein. (A)
2. Tag Warschau - Krutyn in Masuren
Noch ein Stopp am Lazienki-Park mit dem Chopin-Denkmal und Sie beginnen Ihre Reise in das Land der 1000 Wälder und Seen, nach Masuren. In Galkowo besuchen Sie den Salon der Marion Dönhoff - ein Ort, an dem die Besucher in Büchern blättern oder Texte der großen deutschen Journalistin hören. Nach einer kleinen Wanderung durch den Wald von Krutyn gleiten Sie auf dem Flüsschen Krutynia in einem der traditionellen Stakenkähne dahin. Hier, inmitten der Wälder und in dörflicher Ruhe bei Krutyn (Krutinnen), liegt Ihr einfaches, gemütliches Hotel für die nächsten sechs Nächte. 210 km (F, A)
3. Tag Heilige Linde, Rastenburg, Steinort und Lötzen
Inmitten unberührter Natur erhebt sich die barocke Wallfahrtskirche Swieta Lipka (Heiligelinde), die ihre Entstehung einem Wunder verdankt: Maria erschien einem zum Tode Verurteilten. Lauschen Sie einem kleinen Konzert auf der mit beweglichen biblischen Figuren versehenen Orgel. Bei Ketrzyn (Rastenburg) befindet sich die Wolfsschanze mit der Gedenkstätte zum 20. Juli 1944. Von hier aus starten Sie zu einer Radwanderung nach Gizycko (Lötzen). Unterwegs besichtigen Sie Sztynort (Steinort), den Marion Gräfin Dönhoff in ihren »Ostpreußischen Erinnerungen« »ohne Zweifel den schönsten Besitz in Ostpreußen« nannte. Der Stammsitz der deutschen Adelsfamilie von Lehndorff präsentiert sich heute in morbider Pracht. Transfer mit dem Bus von Gizycko ins Hotel. 130 km (F, A) 33 Rad-km, ca. 3 Std.
4. Tag Mit dem Rad nach Pierslawek und Kosewo Gorne
Die heutige Radtour beginnt direkt vor der Haustür. Zunächst geht es nach Pierslawek (Kleinort). Hier kam im Forsthaus Piecki der masurische Schriftsteller Ernst Wiechert zur Welt.
Die Urwüchsigkeit seiner Heimat hat sich tief in seine Sprache eingegraben. In seine Werke flossen immer wieder die Landschafts- und Naturbeschreibungen Masurens ein. Einige Kilometer weiter in Kosewo Górne können Sie sich auf der Hirschfarm der Polnischen Akademie der Wissenschaften nicht nur über deren Forschungen informieren, sondern mit etwas Glück sogar Wildtiere beobachten. Nun ist es auch Zeit für eine Pause an einem Strand, wo Sie bei schönem Wetter im glasklaren See baden können. Über Piecki und Cierzpiety fahren Sie zurück nach Krutyn. (F, A) ca. 45 Rad-km, ca. 4 Std.
5. Tag Mit dem Kajak auf der Krutynia
Wenn Sie Lust haben, wird es sportlich: Direkt vor dem Hotel steigen Sie in ein Kajak und fahren in etwa drei Stunden auf der Krutynia nach Ukta (optional). Der glasklare Fluss mäandert sanft durch uralte Kiefern- und Eichenwälder. Die Wipfel der stolzen Laubbäume geben dem fließenden Wasser einen üppigen Rahmen. Hinter Zielony Las (Grünwald) machen diese dichten Erlenbestände und Schilfrohr Platz und kündigen mit vielen umgefallenen Baumstämmen den sogenannten Kleinen Amazonas unterhalb von Ukta an. Nach einem stärkenden Picknick paddeln Sie zurück zum Hotel, besteigen die Räder und fahren an fruchtbaren Feldern entlang, die von Kornblumen und Klatschmohn eingerahmt sind, nach Wojnowo (Eckertsdorf). Hier wurden im 19. Jahrhundert orthodoxe Altgläubige angesiedelt, deren Kloster und einige typisch russische Holzhäuser noch heute zu sehen sind. Durch die Puszcza Piska, die Johannisburger Heide, radeln Sie zurück zum Hotel. Am freien Nachmittag können Sie auf einem lokalen Markt hausgemachte Spezialitäten wie Honig kaufen oder sich an handwerklich hochwertigen Spitzen erfreuen. Der Abend klingt zünftig am Lagerfeuer aus. (F, A) 7 Rad-km, 1 Std.
6. Tag Mit dem Rad in das südliche Masuren
Heute fahren Sie in südliche Richtung: Über sanft geschwungene Hügel, vorbei an farbenfrohen Sommerwiesen und durch dichte Wälder radeln Sie um den Jezero Niedzkie (Niedernsee) durch Karwica und Wiartel nach Ruciane-Nida (Ruczanny Nieden). Im beliebten Ferienzentrum lädt der Segelboothafen zum Verweilen ein. Als Mittagssnack können Sie dem Händler vor Ort frisch geräucherte Fische abkaufen, ehe es weiter nach Guzianka geht. Hier stoppen Sie an der historischen Schleuse, die seit mehr als einhundert Jahren ihren Dienst verrichtet. Das heutige Abendessen haben Sie sich nach dieser Radtour wirklich verdient. (F, A) ca. 54 Rad-km, ca. 5 Std.
7. Tag In der masurischen Sommerhauptstadt
Morgens fahren Sie mit dem Rad in nördliche Richtung nach Mikolajki (Nikolaiken). Mit der Fähre setzen Sie nach Wierzba über. Auf den Wiesen der Landzunge rund um Popielno gibt es ein riesiges Gehege, in dem mit etwas Glück urwüchsige Tarpan-Wildpferde grasen, die hier wieder angesiedelt wurden. In quirligen Nikolaiken treffen Sie auf den »Stinthengst«, den König der Maränen, einer in Masuren beheimateten Fischart. An der See-Promenade hören Sie von der uralten Sage. Dann genießen Sie das Land der Tausend Seen aus einer anderen Perpektive - während einer entspannten Schifffahrt. Mit dem Rad geht es zurück nach Krutyn. (F, A) ca. 45 Rad-km, 4 Std.
8. Tag Krutyn - Olsztyn - Malbork - Gdansk
An der Grenze zwischen Ermland und Oberland liegt inmitten ausgedehnter Wälder Olsztyn (Allenstein). Bis auf die mittelalterliche Burg begegnet Ihnen heute nur noch wenig Historisches, aber es macht Spaß, durch das schön restaurierte Zentrum zu bummeln. Und dann der Höhepunkt des Tages: Am Fluss Nogat, einem Mündungsarm der Weichsel, erheben sich die roten Mauern der Malbork (Marienburg). Im einstigen Sitz des Deutschen Ordens und dem größten mittelalterlichen Backsteinbau Europas beeindrucken der gotische Hochmeisterpalast und die mächtigen Festungsanlagen. Am Abend erreichen Sie Ihr strandnahes Hotel in Sopot (Zoppot) bei Gdansk. 300 km (F, A)
9. Tag Mit dem Rad in Gdansk und der Danziger Bucht
Durch das Goldene Tor radeln Sie in die wieder aufgebaute Rechtsstadt Gdansk (Danzig) mit ihren farbenfrohen Fassaden. Hinter dem Neptunbrunnen auf dem Langen Markt befindet sich der Artushof, wo sich die Kaufleute der Stadt zu Geschäften, aber auch zu Feiern trafen. Von hier ist es nicht weit zur Marienkirche und zur Frauengasse, von wo aus Sie an der Motlawa (Mottlau) zum Krantor, dem Wahrzeichen der ehemaligen Hansestadt kommen. Am späten Nachmittag lauschen Sie einem Orgelkonzert in der Kathedrale von Oliwa und spazieren in Sopot auf Europas längster Mole. (F, A) ca. 25 Rad-km, 2 Std.
10. Tag Abschied von Polen
Nun heißt es Abschied nehmen. Sie treten Ihre Heimreise an. (F)

Flug-, Hotel- und Programmänderungen bleiben ausdrücklich vorbehalten.
(F=Frühstück, A=Abendessen)
Hier finden Sie Informationen zu ausgewählten Sehenswürdigkeiten der Rundreise.

Sehenswürdigkeiten

Hier finden Sie Informationen zu Städten der Rundreise.

Städte

Ketrzyn
Lötzen
Sztynort
Nikolaiken
Sopot
Diese Übersichtsseite dient zur Information zu möglichen Reisezielen. Genaue Leistungsinhalte der Rundreise entnehmen Sie bitte dem Reiseverlauf und den Inklusivleistungen.

Länderinfo

Polen (PL)
Polen

Ein Besuch Polens lohnt sich in jedem Fall, egal was Sie im Urlaub suchen. Denn unser östliches Nachbarland ist überraschend vielfältig und beeindruckt mit einem großen Angebot an unterschiedlichsten Aktivitäten. Besonders beliebt ist ja der Badeurlaub an der polnischen Ostseeküste, hier gibt es malerische Ortschaften, herrliche Strände und Badegenuss pur.
Doch auch in anderen Regionen Polens kann man einen traumhaften und unvergesslichen Urlaub verleben. Allen voran natürlich die Hauptstadt des Landes – Warschau. Die Metropole an der Weichsel zählt fasst zwei Millionen Einwohner und gehört damit zu den größten Städten Europas. Zudem ist von sehr hoher politischer, wirtschaftlicher und vor allem kultureller Bedeutung. Warschau bietet seinen Gästen so imposante Sehenswürdigkeiten wie den Kulturpalast, das Königgschloss, den Palast unter dem Blechdach, die Johanneskathedrale, die Sakramentinnenkirche, die St. Anna Kirche, den Palast auf dem Wasser und den Branickipalast.
Weitere wichtige und ebenfalls sehr sehenswerte Städte Polens sind Krakau, Lodsch, Breslau, Posen, Danzig und Stettin. Weiter außerhalb der großen Städte gibt es ebenfalls einiges zu entdecken. Hier bietet sich ein Eldorado für Naturfreunde und Aktivurlauber. Beispielsweise sind Wanderungen und Ausflüge in die Hohe Tatra sehr beliebt und gefragt. Auch die herrlichen und historisch bedeutenden Regionen Schlesien und Pommern sind einen Besuch wert und die im Norden Polens befindliche masurische Seenplatte bietet jede Menge Möglichkeiten für Wassersportfans. Somit ist klar, dass die Tage des bloßen Badeurlaubs an der polnischen Ostseeküste gezählt, denn das Land hält noch so viel mehr für seine Besucher bereit.

beste Reisezeit:
Mai bis Oktober
 

Klima:
Es herrscht ein gemäßigtes Klima mit warmen Sommern und kalten Wintern.
Einreise:
mit einem gültigen Reisepass oder Personalausweis. Ein Visum ist nicht erforderlich, allerdings muss der Reisende bei der Einreise nachweisen können, dass er über genügend finanzielle Mittel verfügt um seinen Aufenthalt in Polen finanzieren zu können.
(Gültig nur für deutsche Staatsbürger)
Gegeben falls kann es zu Änderungen der Einreisebestimmung kommen. Erkundigen Sie sich bitte rechtzeitig bei dem entsprechenden Konsulat oder der Botschaft.
http://www.auswaertiges-amt.de/DE/Laenderinformationen/00-SiHi/PolenSicherheit.html
 

Impfempfehlungen:
Pflichtimpfungen sind nicht vorgeschrieben, eine Auffrischung der Standardimpfungen wird empfohlen. Zudem ist eine Impfung gegen Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME) sinnvoll, da diese Krankheit besonders im Sommer durch Zeckenbisse übertragen wird.
Bitte informieren sie sich vor Reiseantritt über allgemeine Schutzimpfungen oder Prophylaxe Maßnahmen bei ihrem Hausarzt, Gesundheitsamt oder anderen reisemedizinischen Fachdienst.
http://www.auswaertiges-amt.de/DE/Laenderinformationen/00-SiHi/PolenSicherheit.html

Währung:
1 Zloty = 100 Groszy
 

Flugdauer:
ca. 1 Stunde und 35 Minuten
 

Ortszeit:
MEZ 


Gut zu wissen:
Wenn Polen eines nicht mögen, dann ist es mit Russland verglichen zu werden, dies sollte man also unterlassen. Ebenso ist es unhöflich, schlecht von dem verstorbenen Papst Johannes Paul II oder die Kirche zu sprechen. Polen sind im Allgemeinen hervorragende Gastgeber, zudem sehr freundlich und offen.


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