Inklusive Flug
  • 16-tägige Studieneise durch Myanmar
  • Ausgewählte Unterkünfte mit genannter Verpflegung
  • Myanmar mit all seinen Höhepunkten
ab 4.195 € pro Person
Fragen zur Reise oder eine persönliche Beratung gewünscht? Hotline: 0800 337 3337 (gebührenfrei)

Reiseverlauf

1. Tag Flug nach Myanmar
Am späten Nachmittag verlassen Sie Frankfurt in Richtung Golf von Bengalen.
2. Tag Symbol der Frömmigkeit
Gegen Mittag erreichen Sie über Singapur Yangon und fahren zunächst in Ihr Hotel. Nach einer Ruhepause zieht es uns zur berühmten Shwedagon-Pagode, die zu den großen Pilgerzielen der Welt gehört. Überzogen mit Blattgold und bekrönt von einem mit Edelsteinen und Diamanten besetzten Schirm symbolisiert dieser Bau die Liebe des Volkes zu Buddha und seiner Lehre. Wir genießen diesen Ort bis zum Sonnenuntergang. Zwei Übernachtungen in Yangon. (A)
3. Tag Yangon gestern und heute
Tee ist in Myanmar allgegenwärtig! Darum frühstücken wir heute zusammen mit den Einheimischen in einer lokalen Teestube und tauschen uns mit unseren Tischnachbarn über das hiesige Teeangebot aus. Im Nationalmuseum machen wir uns anschließend mit der Geschichte und Kultur des Landes vertraut. Wir schlendern außerdem durch das chinesische und indische Viertel und besuchen einen Ort für Pilger: die Botataung-Pagode am Yangon-Fluss. In der Universität für Theravada-Buddhismus lernen wir behutsam, was so einzigartig ist an der »Lehre der Älteren«. Nach einer Einführung durch die Mönche, den «Theravadins«, üben wir uns selbst in der Kunst der Meditation. (F, A)
4. Tag Ein vergoldeter Felsen
Auf der Fahrt zum Goldenen Felsen lernen wir die Nat-Verehrung kennen, eine Art Naturphilosophie, die animistische Züge bewahrt hat. In Kyaikhto fahren wir zum erstaunlichsten Heiligtum des birmanischen Buddhismus, einem über und über mit Goldblättchen bedeckten kugelförmigen Felsen. Zwei Haare Buddhas halten ihn im Gleichgewicht. Zum Sonnenuntergang wird der Gipfel von einer magischen Atmosphäre eingenommen: Abendlicht durchflutet den Schrein. Die Andacht der Pilger, die ihre Goldblättchen aufkleben, wird uns tief beeindrucken. Eine Übernachtung. 165 km (F, A)
5. Tag Heilige Bezirke
Während der Rückfahrt nach Yangon machen wir Halt bei der Shwemawdaw-Pagode in Bago, der höchsten des Landes. Hier erleben wir die Andacht der Menschen unmittelbar. Ist doch die Umschreitung eines heiligen Ortes eine der ältesten religiösen Übungen, die die Kulturgeschichte kennt. Gegen Abend erreichen wir wieder Yangon und bleiben für eine Übernachtung. 165 km (F, A)
6. Tag Betende Bilder
Ein kurzer Flug bringt uns heute nach Heho, wo wir die Höhle von Pindaya besuchen. Pilger stellen dort seit Jahrhunderten Buddhastatuen auf, die ihre Bitten um Erlösung weitergeben sollen. Gelegenheit für uns, etwas über den Umgang der Birmanen mit Bildern und Figuren zu erfahren. Durch herrliche Landschaft fahren wir entspannt weiter zum Inle-See, der Heimat des Volksstammes der Intha. Für drei Nächte quartieren wir uns ein, können also in Ruhe unsere Koffer auspacken. 160 km (F, A)
7. Tag Eine Welt auf dem Wasser
Eingebettet in einer grandiosen Berglandschaft liegt der See mit seinen vielen kleinen Dörfern, den schwimmenden Gärten und Pagoden. Der Besuch einer Weberei, in der aus Fasern der Lotosblume Stoffe gewebt werden, führt uns die Geschicklichkeit der Inthas vor Augen. Wir sind in typischen Langbooten unterwegs und besuchen die Phaung Daw-U Pagode. Einmal im Jahr wird das prunkvolle Phaung Daw U-Prozessionsfest ausgetragen. Zu diesem Anlass schippert eine königlich geschmückte Reisbarke mit vier heiligen Buddhafiguren von Dorf zu Dorf, um diese mit neuen Glück zu segnen. Begleitet wird das Spektakel von tüchtigen Ruderwettbewerben. (F, A)
8. Tag Völker und ihre religiösen Bräuche
Durch Kanäle mit badenden Wasserbüffeln fahren wir mit Langbooten nach Indein. Bei einer leichten Wanderung begegnen uns Kuhhirten und fröhliche Kinder am Wegesrand. Schon beim Aufstieg ins Dorf Sae Ma hören wir die tausend Glöckchen des Pagodenfelds aus dem 17. Jahrhundert. In Sae Ma zeigen uns die freundlichen Bewohner die örtliche Schule sowie das Krankenhaus und wir dürfen bei der Zubereitung von Reiscrackern über die Schulter gucken. Wie der Buddhismus auf dem See gelebt wird, erfahren wir bei einem anschließenden Klosterbesuch. (F, A)
9. Tag »On the Road to Mandalay«
Wir verlassen die Bergwelt der Shan und fahren nach Mandalay, die letzte Königsstadt des alten Birma und bis heute spirituelles Zentrum des Landes. Nicht zuletzt aber auch ein Sehnsuchtsort europäischer Literatur und Musik! Das schauen wir uns genauer an und bleiben drei Nächte. 320 km (F, A)
10. Tag Unterwegs...
Im alten Birma war es üblich, die Königsstadt nach dem Tod eines Herrschers aufzugeben und an einem anderen Ort neu zu errichten. In Amarapura bei Mandalay wurde aus Resten einer solchen Stadt die längste Teakholz Brücke der Welt erbaut, die von Bauern, Mönchen und Händlern rege genutzt wird, denn in Myanmar sind die Menschen eigentlich ständig unterwegs. Dass dies auch eine spirituelle Dimension hat, werden uns die Nonnen in Sagaing erklären. In der buddhistischen Sitagu Universität klären wir unsere Fragen zum Buddhismus im offenen Gespräch mit dem medizinischen Direktor Dr. Khin Maung Zaw, der uns außerdem sein Krankenhaus zeigt und erklärt, wie hier im Sinne der Wohltätigkeit Menschen geheilt werden. 60 km (F, A)
11. Tag Buddhas Wort
Erstaunlich! Die dick mit Blattgold beklebte Statue des Mahamuni-Buddhas soll bereits zu Lebzeiten des Erleuchteten entstanden sein. Die Bedeutung der Worte Buddhas für die Theravada-Lehre wird nirgendwo deutlicher als an der Kuthodaw-Pagode, für die der Tipitaka-Kanon mit Buddhas Lehre auf 729 Marmortafeln verewigt wurde. Dass die Liebe nicht nur Berge, sondern auch Ziegelsteine versetzt, lernen wir in Mingun. Vom einstigen Königspalast von Mandalay blieb nur der imposante Holzbau des Shwenandaw-Klosters, mit dem wir unseren Tag in Mandalay beschließen. (F, A)
12. Tag Das Festhalten des Augenblicks
Eine ganztägige, geruhsame Flussfahrt auf dem Ayeyarwady, der Lebensader Myanmars, bringt uns heute nach Bagan, dem einstigen Herz des birmanischen Großreiches. An Bord werden wir Zeit finden, näher in die Theorie und Praxis der Meditation des Theravada einzutauchen. (F, M, A)
13. Tag Weltbild aus Stein
Die optional buchbare Ballonfahrt startet früh und bietet ein fantastisches Panorama über die gesamte Tempellandschaft Bagans - quasi die Perspektive der Götter. Bagan zählt zu den wichtigsten und großartigsten archäologischen Stätten der Welt, das mit seinen rund 2.300 Tempeln, Pagoden und Stupas unterschiedlichster Größe eine einzigartige Kulturlandschaft darstellt, und im Mittelalter eine der größten Städte der Welt war. Nur ein versierter Kenner - wie Ihr Studienreiseleiter - ist in der Lage, die interessantesten Bauwerke auszuwählen und vorzustellen. (F, A)
14. Tag Besuch bei den Nats
Aufwärts geht es am Mount Popa, dem Sitz der Nat-Geister berühmter Verstorbener, die im Leben oft eine tragische Rolle spielten. Das Hauptheiligtum mit grandiosem Ausblick ist über 777 Treppenstufen zu erreichen. In Taung Ba besuchen wir die von Gebeco geförderte Schule des Dorfes, bevor wir uns am Nachmittag in Bagan ein wenig entspannen oder auf eigene Faust das Tempelfeld erkunden. 150 km (F, A)
15. Tag Abschied vom »Goldenen Land«
Wenn wir nach unserer Rückkehr nach Yangon die Kyaukthatgyi-Pagode besuchen, wird uns die Spiritualität dieses Ortes nicht unberührt lassen. Zum Abschluss unserer Reise treffen wir uns in einem Teesalon und lassen das Erlebte Revue passieren. Dann fahren wir zum Flughafen und treten die Heimreise an. (F)
16. Tag Wieder daheim
Nach diesem Ausflug in die faszinierende Welt der Religiosität Südostasiens erreichen wir heute wieder unsere Heimat.

Flugplan-, Hotel- und Programmänderungen bleiben ausdrücklich vorbehalten.
(F=Frühstück, M=Mittagessen, A=Abendessen)

Für bestimmte Zeiträume haben wir die Beschreibung dieser Reise an saisonale Gegebenheiten angepasst.
Hier finden Sie Informationen zu ausgewählten Sehenswürdigkeiten der Rundreise.

Sehenswürdigkeiten

Bilder:
In Rangun, der größten Stadt Myanmars befindet sich der bedeutendste Sakralbau und das religiöse Zentrum des Landes: die Shwedagon Pagode, auch Shwedagon-Paya oder Shwedagon Zedi Daw genannt. Zudem ist sie nicht nur das Wahrzeichen Myanmars sondern auch eine der berühmtesten Stupas der Erde. Eine Legende besagt, dass die Shwedagon Pagode mehr als 2.500 Jahre alt sein soll.

Anhand dieser Dimensionen verwundert es nicht, dass nicht nur gläubige Buddhisten sondern auch Touristen zu Tausenden zu dieser eindrucksvollen Pagode pilgern. Besonders beeindruckend sind die unzähligen Schreine, welche zum Komplex der Pagode gehören. Außerdem bietet der imposante Prachtbau nicht nur bei Tag einen unvergesslichen Anblick, sondern auch bei Nacht, dann wird die Shwedagon Zedi Daw nämlich traumhaft beleuchtet und ist schon aus der Ferne gut auszumachen.
Bilder:
Die tief beeindruckende Stadt Yangon war einst die Hauptstadt Myanmars und auch heute noch ist sie mit mehr als 4 Millionen Einwohnern die größte Stadt des Landes und das wichtigste kommerzielle Zentrum. Die Millionenmetropole liegt an den Ufern des gleichnamigen Flusses Yangon River und befindet sich im Süden Myanmars.

Während eines Aufenthaltes in Yagon sollte man unbedingt die wunderschöne und prächtige Botataung Pagode besichtigen. Ihr Name bedeutet übersetzt so viel wie  „1000 Militäroffiziere“. Die imposante Pagode befindet sich downtown unweit des Yangon Flusses. Dem Glauben zufolge wurde das Gebetshaus bereits vor über 2.500 Jahren errichtet und zwar von den damaligen Mon. Weiterhin wird gesagt, dass sich in der goldenen Pagode ein heiliges Haar des Guatama Buddha befinden soll.
Yangon (früher Rangun), die einstige Hauptstadt Myanmars (früher Burma) hat zahlreiche Attraktionen und Sehenswürdigkeiten zu bieten. Dazu gehört auch das Nationalmuseum Myanmars, welches sich in dem Township Dagon, nördlich von Downtown befindet.

Das Nationalmuseum von Myanmar ist das Hauptmuseum des Landes für burmesische Kunst, Geschichte und Kultur. Gegründet wurde es im Jahre 1952. Auf insgesamt fünf Etagen können neben einer Sammlung altertümlichen Artefakte auch Ornamente, Kunstwerke, historische Gegenstände und vieles andere mehr bewundert werden.

In dem Township von Dagon befindet sich nicht nur das Nationalmuseum  sondern auch die atemberaubend schöne Shwedagon Pagode, weshalb sich ein Besuch dieses Stadtteils während eines Aufenthaltes in Yangon in jedem Fall lohnt.
4. Tag Goldene Felsen
Bilder:
Im Landesinneren Myanmars, im Shan-Staat, der größten Verwaltungseinheit des Landes befindet sich der faszinierende Inle See, welcher besonders in den letzten Jahren zu einem sehr beliebten Touristenziel geworden ist. Große Berühmtheit erreichte der Inle vor allem durch seine schwimmenden Dörfer und Gärten sowie durch seine beeindruckenden Einbeinruderer.

Der See erstreckt sich von Nord nach Süd auf rund 22 Kilometern und von Ost nach West auf knapp 10 Kilometern. Idealer Ausgangspunkt für Reisen zum Inle See ist der kleine Ort Nyaung Shwe, von hier aus starten täglich zahlreiche Bootstouren. Im und am See gibt es insgesamt 17 Dörfer, in denen im Ganzen rund 70.000 Menschen leben. Die Wohnhäuser sind zum größten Teil auf Pfählen errichtet.
Im Shan-Staat in Myanmar befindet sich der wohl bekannteste See des Landes, der Inle-See. Er ist berühmt für seine Schwimmenden Dörfer und Gärten und seine Einbeinruderer. An einem Ufer dieses beeindruckenden Sees liegt die bemerkenswerte Phaung Daw Pagode, ein buddhistisches Gebetshaus. Diese beherbergt 5 Abbildungen Buddhas, welche in Gold gefasst sind.

Besonders sehenswert ist die Pagode während des burmesischen Monats Thadingyut (Von September bis Oktober), dann findet hier ein 18 Tage andauerndes Festival statt, welches man in keinem Fall verpassen sollte. Um den Tempel herum befinden sich einige Stände und Geschäfte, in denen man traditionelle Waren kaufen kann.
Bilder:
Der südostasiatische Staat Myanmar besteht aus insgesamt 14 Verwaltungseinheiten, die größte von ihnen ist der Shan-Staat, welcher fast ein Viertel der gesamten Landesfläche einnimmt. In ihm befindet sich auch der berühmte Inle See, welcher vor allem für seine Einbeinruderer sowie seine schwimmenden Gärten und Dörfer bekannt ist. Von Nord nach Süd beträgt die Ausdehnung des Sees rund 22 Kilometer, von Ost nach West etwa 10 Kilometer, die Oberfläche umfasst dabei eine Fläche von durchschnittlich 12.000 Hektar.

Die meisten Bauten des Sees wurden auf Pfählen errichtet, das gilt auch für die „schwimmenden Gärten“, welche sich überall auf dem See befinden. Als Basis für die schwimmenden Felder dient eine feste und fruchtbare Masse, welche aus Sumpf, Erde und Wasserhyazinthen besteht. Sie sind mittels Bambuspfählen am Seeboden befestigt. Angebaut werden die unterschiedlichsten Kulturen, nicht nur Obst und Gemüse sondern auch Blumen.
„Das größte Buch der Welt“ – es sieht nicht aus wie ein Buch und dennoch kann man es als solches bezeichnen, es ist begehbar und eine wahre Augenweide. Das größte Buch der Welt befindet sich in der myanmarischen Stadt Mandalay und besteht aus 729 Weißen, pavillonartigen Tempeln (Stupas). In jedem dieser Tempel befindet sich eine weiße Marmorplatte und auf jeder dieser weißen Marmorplatten befindet sich ein Stück des Pali-Kanons, das Leben und die Lehren Buddhas.

Gebaut wurde diese imposante und überaus beeindruckende Anlage in der Mitte des 19. Jahrhunderts, 1868 wurde sie schließlich fertiggestellt. Übersetzt bedeutet der Name des Sakralbaus „Pagode der Königlichen Verdienste“. Das Zentrum der Anlage bildet sie vergoldete Lawka Marazein Pagode aus dem Jahre 1857.
Hier finden Sie Informationen zu Städten der Rundreise.

Städte

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Die Stadt Yangon war einst die Hauptstadt Myanmars (früher Burma oder Birma). Im Jahre 2005 änderte sich das, als der Regierungssitz nach Pyinmana Naypyidaw verlegt wurde. Doch Yangon, besser bekannt als Rangun, ist mit ihren knapp 6 Millionen Einwohnern immer noch die größte Stadt des Landes und zudem auch das industrielle Zentrum. Die Metropole befindet sich im Süden Myanmars, am Ostrand des Irrawaddydeltas.

Sie beheimatet zahlreiche beeindruckende Sehenswürdigkeiten wie die Shwedagon Pagode, ein alter buddhistischer Schrein oder die Sule Pagode, welche auch Kyaik Athok genannt wird. 1952 wurde zudem in der Stadt die Weltfriedens-Pagode errichtet, ein majestätischer Prachtbau, welcher zu Ehren des 2.500-sten Todestages Buddhas gebaut wurde. Kein Wunder, dass Rangun bei dieser Anzahl imposanter Bauten ein beliebtes Reiseziel bei Touristen aus aller Welt ist.
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Im Zentrum Myanmars befindet sich die kleine und beschauliche Stadt Heho, welche sich auf Grund ihrer hervorragenden Lage von einem kleinen unbedeutenden Dorf zur wichtigsten „Gateway-Stadt“ des Landes entwickelt hat. Von hier aus erreicht man alle wichtigen Touristendestinationen innerhalb Myanmars. Der hiesige Flughafen existierte bereits zur Zeit des Zweiten Weltkriegs und wurde seitdem ständig erweitert und ausgebaut.

Nordwestlich von Heho führt eine unbefestigte Straße (Dirtroad) zu den ehemaligen Silber-Blei-Minen von Maw Son (Baw Zaing). Außerdem nicht weit von Heho entfernt befindet sich der berühmte und imposante Inle Lake, welchen man während einer Myanmar Rundreise in jedem Fall gesehen haben sollte.
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Im Zentrum von Myanmar (ehemals Birma oder Burma), am Irawadi Fluss liegt die faszinierende Metropole Mandalay. Mit ihren mehr als eine Million Einwohnern ist sie nach Rangun die zweitgrößte Stadt des Landes. Eine alte Prophezeiung besagte, dass eben an jener Stelle zum 2.400. Jubiläum des buddhistischen Glaubens eine Stadt entstehen würde. Um diese Prophezeiung zu erfüllen wurde im Jahre 1857 vom damaligen König Mindon die Stadt Mandalay gegründet.

Die heutige Metropole beheimatet zahlreiche beeindruckende Pagoden wie die Kuthodaw- oder die Sandamuni—Pagode. Zudem sind auch die buddhistischen Klöster wie das rekonstruierte Atumash-Kloster sehr sehenswert. Weitere Attraktionen sind die Rekonstruktion des Königspalasts und der Mandalay-Berg. Die überwältigende Stadt begeistert seit jeher vor allem westliche Künstler, so gibt es beispielsweise zahllose Lieder über die Schönheit und die Faszination Mandalays.
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Nur elf Kilometer südlich der Stadt Mandalay befindet sich die historisch bedeutsame, rund 10.000 Einwohner zählende Stadt Amarapur. Der Name bedeutet übersetzt so viel wie „Stadt der Unsterblichen“. 1787 wurde der Ort von König Bodawpaya zur Königshauptstadt erklärt, diesen Status verlor sie zwar zwischen 1823 und 1841, wurde danach allerdings erneut Hauptstadt und behielt diesen Status schließlich bis 1857.

Aus dieser Zeit stammt auch der Königspalst, von welchem heute noch einige Ruinen erhalten sind. Weitere Sehenswürdigkeiten der Stadt sind die U-Bein-Brücke, die Patodawgyi Pagode, das Mahagandayon-Kloster, der Kwa-Yen Tempel, die Kyauktawgyi Pagode und das Babaya Kyaung. Letzteres ist ein vollständig aus Holz bestehendes Kloster. Die U-Bein-Brücke ist zudem die längste Teakholzbrücke der Welt (1.200 Meter lang).
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Im Zentrum Myanmars, etwas nördlich der Stadt Mandalay, befindet sich das malerische Dorf Mingun, welches schon seit Jahren ein beliebtes Ziel für Touristen ist. Schon die Reise nach Mingun ist bezaubernd, von Mandalay aus fährt man circa eine Stunde mit dem Boot entlang des Ayeyarwady Flusses und erreicht schließlich das bezaubernde und malerische Dorf.

Doch was ist nun so faszinierenden an diesem kleinen Dorf? Es sind genau 3 imposante und überragende Bauwerke. Zum einen die Ruine der zwar unvollendeten aber dennoch prächtigen Mingun Pagode, zum anderen jenes Haus, welches die größte intakte Glocke der Welt beherbergt. Aber das wohl eindrucksvollste Bauwerk ist die einmalig schöne Hsinbyume Pagode.
„Stadt Zerbrecher der Feinde“, „Kupferland“ oder „Ausgedörrtes Land“ all das sind Namen für die historische Königsstadt Bagan im Zentrum Myanmars. Sie beheimatet mehr als 2.000 erhaltene Sakralbauten, deren Komplex sich über eine Fläche von etwa 36 km² erstreckt, damit bildet sie eine der größten archäologischen Stätten in ganz Südostasien. Die Landschaft, in der die Tempel sich erheben, ist von weiter Steppe geprägt und macht den besonderen Reiz der Anlage aus.

Zu den bekanntesten Bauwerken in Bagan gehören der Abeyadana-Tempel, welcher unter Kyanzittha zwischen 1002 und 1003 erbaut wurde, der Ananda-Tempel, die Bupaya-Pagode, der Htilominlo-Tempel und Dhammayangyi-Tempel, welcher der größte Tempel in Bagan ist. Die meisten der imposanten Prachtbauten wurden aus rotem Ziegelstein errichtet, wodurch sie sich besonders malerisch in die Landschaft einfügen.
Diese Übersichtsseite dient zur Information zu möglichen Reisezielen. Genaue Leistungsinhalte der Rundreise entnehmen Sie bitte dem Reiseverlauf und den Inklusivleistungen.

Länderinfo

Myanmar (MM)
Myanmar
Myanmar, früher auch als Burma oder Birma bekannt, trägt heute den Zweitnamen „Goldenes Land“, dies bezieht sich auf die vielen imposanten, golden Tempel und Pagoden, welche es überall im Land zu finden gibt. Zu den schönsten und bekanntesten gehört wohl eindeutig die Shwedagon Pagode in Yangon.
Weitere bekannte Sehenswürdigkeiten des Landes sind die schwimmenden Gärten am Inle-See und die imposanten Ruinen von Bagan. Die Hauptstadt Myanmars, dessen Name sich übrigens aus den birmanischen Worten Myan für „fest zusammenhaltend“ und Mar für „hart“ oder auch „mächtig“ zusammensetzt, ist seit 2006 die Stadt Pyinmana Naypyidaw, diese ist allerdings nicht so viel besucht wie andere Städte des Landes, beispielsweise Yangon oder Mandalay, letztere ist besonders wegen ihrer vielen besonderen Sehenswürdigkeiten beliebt, dazu zählen das rekonstruierte Atumashi-Kloster, die U-Bein-Brücke, diese ist die längeste Teak-Holz-Brücke der Welt, die Rekonstruktion des Königspalastes und natürlich zahlreiche Pagoden und Klöster.
Die Bevölkerung Myanmars und deren Leben sind sehr stark vom Buddhismus geprägt. Eine der heilligsten buddhistischen Stätten des Landes liegt bei dem kleinen Städtchen Kyaikto, er ist sowohl für Burmesen als auch für die Touristen ein sehr bedeutender Ort. Hier befindet sich der goldene Fels, auf diesem Fels befindet sich ein Stupa mit der Kyaiktiyo-Pagode. Da Myanmar noch nicht so stark vom Massentourismus betroffen ist wie andere südostasiatische Staate, beispielsweise Thailand oder Vietnam, kann man hier noch die Ursprünglichkeit des Landes erfahren und fühlt sich bei einer Reise durch Myanmar fast ein wenig wie bei einer Zeitreise, also um einige hundert Jahre zurück versetzt. Denn hier leben und arbeiten die Menschen noch annähernd genauso wie in vergangenen Jahrhunderten. Dementsprechend sind auch die Straßen und andere Verkehrswege nicht so gut ausgebaut, auf einer Rundreise muss deshalb mit längeren Reisezeiten gerechnet werden, doch die investierte Zeit lohnt sich allemal.
beste Reisezeit:
Oktober bis März
 

Klima:
Myanmar befindet sich im Einflussbereich des Indischen Monsuns, die Regenzeit dauert von Ende Mai bis Mitte Oktober. Von Ende November bis März folgt dann die kühle Jahreszeit. Im April und Mai sowie von Mitte Oktober bis Ende November ist es am heißesten.
Einreise:
Für die Einreise nach Myanmar ist ein Reisepass erforderlich, Personalausweise werden nicht akzeptiert. Zudem muss vor der Reise nach Myanmar bei der myanmarischen Botschaft in Berlin ein Visum beantragt werden.
(Gültig nur für deutsche Staatsbürger)
Gegeben falls kann es zu Änderungen der Einreisebestimmung kommen. Erkundigen Sie sich bitte rechtzeitig bei dem entsprechenden Konsulat oder der Botschaft.
http://www.botschaft-myanmar.de/
 

Impfempfehlungen:
Die Auffrischung der Standardimpfungen wird empfohlen. Auch eine Impfung gegen Hepatitis A ist sinnvoll.
Bitte informieren sie sich vor Reiseantritt über allgemeine Schutzimpfungen oder Prophylaxe Maßnahmen bei ihrem Hausarzt, Gesundheitsamt oder anderen reisemedizinischen Fachdienst.
http://www.auswaertiges-amt.de/DE/Laenderinformationen/00-SiHi/MyanmarSicherheit.html

Währung:
1 Kyat = 100 Pya
 

Flugdauer:
ca. 11 Stunden
 

Ortszeit:
MEZ +5,5h, MESZ +5h /4,5 h 


Gut zu wissen:
Freizeitkleidung wird generell akzeptiert, allerdings sollte man auf allzu knappe Kleidung wie Shorts und Miniröcke verzichten. Will man ein religiöses Gebäude betreten, gehört es sich zuvor Schuhe und Strümpfe auszuziehen. Weiterhin sollte darauf geachtet werden, dass die Füße beim Sitzen niemals zu sehen sind, da dies andernfalls als Beleidung aufgefasst wird.


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