Kleine Gruppe
Inklusive Flug
  • 19-tägige Studienreise durch China
  • Mittelklassehotels/Zug mit genannter Verpflegung
  • China mit all seinen Höhepunkten
ab 4.095 € pro Person
Fragen zur Reise oder eine persönliche Beratung gewünscht? Hotline: 0800 337 3337 (gebührenfrei)

Reiseverlauf

1. Tag Ostwärts
Nach langer Vorfreude beginnt unsere Reise mit dem Flug ins Reich der Mitte.
2. Tag Kunming: Westberge
Über Chengdu fliegen wir nach Kunming, der Hauptstadt der Provinz Yunnan. Bekannt für sein ganzjährig mildes Klima in einer Höhe von rund 1.900 Meter, erkunden wir nach der Ankunft die Innenstadt und die Landschaft bei den Westbergen am Dian-See. Ein Spaziergang führt uns vorbei an Tempeln und Pavillons bis zum Drachentor auf 2.500 Meter Höhe und immer wieder lässt die wunderschöne Landschaft uns verstummen. Zwei Übernachtungen in Kunming. (A)
3. Tag Der Steinwald: die Natur als Bildhauer
Bizarre Kalkfelsen ragen wie Haarnadeln in die Höhe und bilden ein scheinbar undurchdringliches Labyrinth. Ob die trauernde Ashima hier wirklich zu Stein erstarrte, wie die Gesänge der hier lebenden Minderheit der Yi zu berichten wissen? Zahllose Sagen und Mythen ranken sich um die Entstehung dieser Gesteinsformationen, die wir auf verschlungenen Pfaden entdecken. 200 km (F, M)
4. Tag Kunming - Dali
Wir verlassen Kunming und fahren durch immer gebirgiger werdende Landschaft entlang der berühmten Burma-Straße nach Dali. Ein kleines Karawanenmuseum und die ehemalige Airbase der »Flying Tigers« der US Air Force erinnern an die Geschichte des 2. Weltkriegs. In Dali angekommen bleibt noch Zeit zur Besichtigung des Chongsheng-Tempels. Bei einem Bummel sehen wir die wohl »schwergewichtigsten« Souvenirs des ganzen Landes! Eine Übernachtung in Dali. 380 km (F, A)
5. Tag Dali - Lijiang
Der Erhai-See ist ein wahrer Naturschatz und eine Bootstour wert. Äußerst schmuck sind die Siedlungen der hier lebenden Bai-Minorität, wo auch wir uns umschauen möchten. Die Weiterfahrt nach Lijiang ist eine begeisternde Aneinanderreihung wunderschöner Bergpanoramen und nach rund 200 Kilometern erreichen wir das UNESCO-Welterbe. Hier dürfen wir zwei Nächte bleiben. (F, M)
6. Tag Lijiang: Park des Schwarzen Drachen
Im nahe gelegenen Dongba-Museum und Forschungsinstitut lernen wir die traditionelle Kultur der Naxi kennen. Nur noch wenige Menschen beherrschen die letzte piktographische Schrift der Welt. Am Nachmittag besuchen wir das Dorf Baisha, einst Hauptstadt eines Naxi-Königreiches. Berühmt sind auch die wunderschönen Wandmalereien auf dem Gelände des ehemaligen Königspalastes. Im Weiteren besuchen wir den Wohnsitz des österreichischen Botanikers Dr. Joseph Rock. Seine Genialität ließ ihn zu einem der wichtigsten Mitarbeiter von National Geographic Society in Asien werden. (F, A)
7. Tag Lijiang - Zhongdian (Shangri-La)
Das Ziel für die nächsten zwei Nächte ist das tibetische Zhongdian im Nordosten der Provinz, auch unter dem Namen Shangri La bekannt. Bevor wir den Ort in einer Höhe von rund 3.300 Meter erreichen, wollen wir uns noch bei der Tigersprungschlucht umschauen. Hier ist die engste Stelle des Jinsha-Flusses, der weiter im Osten den Namen Yangtze tragen wird. 200 km (F, A)
8. Tag Zhongdian: Natur pur am Bitahai
Die Wanderung im Naturschutzgebiet um den Bita-See auf 3.800 Meter Höhe zeigt uns, dass wir den Trubel der Städte hinter uns gelassen haben. Hier fordert die Höhe auch ihren Tribut und so lernen wir im eher gemächlichen Tempo diese verwunschene Landschaft kennen. 300 Jahre alt ist der Tempel Songzan, den wir heute noch anschauen werden und beim Besuch einer tibetischen Familie fällt schnell die Fröhlichkeit der Menschen auf. 120 km (F, M)
9. Tag Zhongdian - Lhasa - Tsedang
Über die tibetische Hochebene fliegen wir aufs Dach der Welt. Vom Flughafen Gongkar bringt Sie ein Bus nach Tsedang. Nun haben wir Zeit uns auszuruhen und beziehen für zwei Nächte unser Quartier. 100 km (F, A)
10. Tag Tsedang: Klöster und Königsfestung
Taugt ein Mensch für das Leben in völliger Askese? Samye ist das älteste Kloster Tibets, erbaut als Prüfstein zur Beantwortung genau dieser Frage! Wir lassen uns aufklären und besichtigen dann das Kloster Trandruk Lhakhang und die Königsfestung Yumbhu Lhakhar. 100 km (F, M, A)
11. Tag Tsedang - Gyantse
Langsam schraubt sich der Bus auf die Höhe von 4.070 Meter - Gyantse will erobert werden! Heute gilt: Der Weg ist das Ziel. Unterwegs der betörende Blick vom Kampa La-Pass auf die türkisblauen Weiten des Yamdrok-Sees. Bei gutem Wetter gibt es die Möglichkeit für ein Picknick. Wir überqueren den fast 5.000 Meter hohen Pass Karo La und bestaunen über 7.000 Meter hohe Gletscher. In Gyantse angekommen, besichtigen wir den Klosterkomplex Pälkhor Chöde. Eine Übernachtung in Gyantse. 350 km (F, M, A)
12. Tag Gyantse - Shigatse
Gerade einmal die Einwohnerzahl eines größeren westfälischen Dorfes hat Gyantse - und ist damit eine der größten Städte Zentraltibets! Ein letzter, grandioser Blick von der Erhebung der alten Festungsanlage Dzong, bevor wir aufbrechen, um dem Kloster Zhalu noch eine Stippvisite abzustatten. Die Mongolen waren geradezu vernarrt in dieses Kloster und es erlangte mit seinen rund 300 Mönchen überregionale Bedeutung. Schon sind wir am Kloster Tashilhünpo, der Residenz des Panchen Lama. Düstere Fakultäten und farbenfrohe Wandmalereien vermischen sich hier zu einem ganz eigenen Kosmos. Eine Übernachtung in Shigatse. 100 km (F, M, A)
13. Tag Shigatse - Lhasa
Ganz sicher nicht langweilig wird unsere Fahrt entlang des Yarlung Tsangpo nach Lhasa. Sollten Sie völlig von Tibet infiziert sein, wäre hier die perfekte Gelegenheit alle Devotionalien für eine Pilgerreise zu erstehen. Drei Nächte bleiben wir in Lhasa. 280 km (F, M)
14. Tag Lhasa: Drepung und Sera
Drepung war einst das größte Kloster Tibets und als Residenz des Dalai Lama gleichzeitig das politische Zentrum der Gelugpa (Gelbmützen). Wir besuchen auch noch das Kloster Sera, das im Verhältnis zu Drepung mit der Konkurrenz von Köln zu Düsseldorf gleichzusetzen ist. Wir gehen in Lhasa auf Entdeckungstour. Der Reiseleiter zeigt Plätze wo wir hautnah mit Mönchen ins Gespräch kommen. Ein einmaliges Erlebnis. 80 km (F, A)
15. Tag Dem Heiligsten gewidmet
Der majestätisch über der Stadt thronende Potala ist heute Pilgerstätte und Museum zugleich. Zu Ritualgefäßen umfunktionierte Schädel und der Duft der Butterlampen schaffen im Halbdunkel eine Atmosphäre, die ebenso verstört wie fasziniert. Demgegenüber erscheint das Nationalheiligtum, der Jokhang, trotz aller Frömmigkeit als Ort voller Leichtigkeit: Für die meisten Pilger ist er das Ende einer langen, mühevollen Reise. (F, M)
16. Tag Wir sind am Zug!
Fast ein Fahrtag liegt vor uns auf der Strecke nach Xining. Ein Tag in spektakulärster Landschaft, unterwegs an Bord eines Zuges, der weltweit nicht seinesgleichen hat. Knapp 2.000 Kilometer lang ist die Reise, davon rund ein Viertel über dauerhaft gefrorenem Boden. Was beeindruckt mehr: die Ingenieursleistung oder das demütig machende Panorama? (F, M, A)
17. Tag Xining - Kumbum Kloster - Beijing
Ankunft in Xining, Hauptstadt der Provinz Qinghai. Am Geburtsort Tsongkhapas, von dem Begründer des Gelbmützen-Ordens errichtet, ist Kumbum das größte Kloster der Gelugpa in Osttibet. Im Gegensatz zu den Klöstern des tibetischen Hochlandes dominieren hier starke chinesische Einflüsse die Architektur. Bevor es am Abend per Flug in die chinesische Hauptstadt geht schauen wir uns noch die Große Moschee an. Spät Abends beziehen wir für die letzten zwei Nächte unser Hotel in Beijing. (F, M)
18. Tag Beijing
Alltag in einer Metropole mit 20 Millionen Menschen - nichts konnten wir uns in den letzten Wochen weniger vorstellen. Unendliche Weite haben wir kennengelernt, aber keine Immobilie von den Ausmaßen des Kaiserpalastes. Satt grün ist die Parkanlage des Himmelstempels - eine Farbe, die wir in Tibet manchmal vermissten. Als krönenden Abschluss der Reise freuen wir uns am Abend auf die Spezialität der Stadt - die Pekingente! (F, M, A)
19. Tag Abschied von China
China bietet so viel. Wir verabschieden uns von denen, die ihren Reisetraum noch verlängern und treten die Heimreise an. (F)

Flugplan-, Hotel- und Programmänderungen bleiben ausdrücklich vorbehalten.
(F=Frühstück, M=Mittagessen, A=Abendessen)
Hier finden Sie Informationen zu ausgewählten Sehenswürdigkeiten der Rundreise.

Sehenswürdigkeiten

Bilder:
Entstanden vor 270 Millionen Jahren prägt ein mächtiges und beeindruckendes Kalksediment den Kreis Shilin. Südöstlich von Kunming gelegen erhebt sich die imposante Karstlandschaft mit seinen etwa 30 Meter hohen Gebilden. Auf ca. 400 km² Fläche erheben sich dramatische Steinskulpturen und imposante Formationen. Jahr für Jahr lockt diese Attraktion Naturliebhaber und Menschen, die das besondere suchen, nach Kunming.  Durch Verwitterung entstanden im Laufe der Jahre skurrile, mystische und majestätische Steingebilde. Zahlreiche Pfade und Wege wurden erstellt, um den Steinwald einfach passier- und erkundbar zu machen.

Gegen eine Eintrittsgebühr kann man so den Wald und seine spezielle Atmosphäre am eigenen Körper erleben.
Bilder:
Shangri-La ist eine der beliebtesten Städte bei Touristen in China. Über 100.000 Einwohner sind in der nach einer englischen Romanvorlage benannten Stadt, die von den Bewohnern Gyelthang genannt wird, zu Hause.

Fast alle Gäste verweilen einige Tage in dem schönen Ort, denn auch die berühmte Klosteranlage Ganden Songtsenling ist in Shangri-La gelegen.

Tibet schließt geografisch als Hochland an die Stadt an. Die Bewohner dort haben aufgrund der abgeschiedenen Lage eine ganz besondere mit nichts zu vergleichende Kultur entwickelt. Tibet wird wegen dieser kulturelle Entwicklung und der versteckten Lage hinter dem Himalaya-Gebirge auf über 4.500 Metern Höhe auch das Dach der Welt genannt. Es gibt nur eine einzige besiedelte Region in dieser Höhe und Größenordnung.
Das Kloster Drepung liegt zehn Kilometer westlich von Lhasa. Es gehörte zu den drei großen Staatsklöstern des früheren Tibet und war eines der bedeutendsten Klöster der sogenannten Gelug Schule, einer der vier Hauptrichtungen des tibetischen Buddhismus. Drepung wurde im Jahre 1416 als Residenz für den Dalai Lama erbaut, erst später siedelte dieser in den Potala Palast über.

Vor 1959 war Drepung mit mehr als 10.000 Mönchen das größte Kloster in ganz Tibet, es besaß weitverzweigte Ländereien, unterteilt in 186 Landgüter. Von dieser Großartigkeit war nach der Kulturrevolution nichts mehr zu spüren, in den 1980er Jahre lebten dort noch zwanzig Mönche.
Bilder:
Das drei Kilometer nördlich von Lhasa gelegene Sera Kloster ist das dritte der drei großen Staatsklöster des Gelug Ordens. Der Name bedeutet Wildrose oder Hagebutte.

Das Sera Kloster war ein Studienzentrum, zunächst für die Tantra Lehre, später für Philosophie. Bis 1959 gab es ungefähr 400 sogenannte lesende Mönche, die dort studierten. Insgesamt beherbergte das Sera Kloster jedoch bis zu 10.000 Mönche. Nach 1959 wurde das Kloster aufgelöst und als Kaserne benutzt.

Ein großer Teil der Gebäude wurde während der Kulturrevolution zerstört, jedoch in den 1980er Jahren durch die Chinesen renoviert. Der Klosterbetrieb wurde wieder aufgenommen, jedoch nicht die philosophische Fakultät.
Hier finden Sie Informationen zu Städten der Rundreise.

Städte

Bilder:
Kunming ist eine florierende und prosperierende Stadt in der Volksrepublik in China. Die Hauptstadt der Provinz Yunnan befindet sich am Dian-See und besitzt ca. 7 Millionen Einwohner. Vor allem im Zentrum der Stadt macht sich der aufblühende Charakter der Metropole bemerkbar: Moderne Geschäftsviertel, in einer Symbiose aus Design und Technik, geben den Blick auf die Zukunft der Stadt frei. Durch die Dynamik und das Potenzial, welches die Stadt verspricht, sind aktuell zwei Stadterweiterungen geplant.
Durch seine Lage am Ost-Yunnan-Plateau sind die durchschnittlichen Temperaturen in Kunming relativ stabil und milde. Nicht umsonst trägt Kunming den Beinamen der Stadt des ewigen Frühlings.
Bilder:
Dali, die Hauptstadt des Bezirks Dali der Bai in der südwestchinesischen Provinz Yunnan, gilt als eines der kulturellen Highlights in Südchina. Die rechteckig angeordnete Stadt wird von 7,5 Meter hohen Stadtmauern umschlossen. Die uralten Mauern sind noch sehr gut erhalten und zwei Stadttore wurden wieder aufgebaut. Im Süden liegen die Ruinen der Stadt Taihe, im Norden die drei Pagoden des Cangsheng-Tempels.

Dali liegt am Fuß des Cangshan-Gebirges und ist nur wenige Kilometer vom Erhai See entfernt. Die historische Altstadt wurde während der Mongolen-Herrschaft zerstört und später, in der Ming-Zeit, wieder aufgebaut. Hierher zieht es zahlreiche Besucher. Das besondere Flair der Stadt und das milde Klima verleitet viele für längere Zeit zu bleiben. Zwischen bezaubernden Bergen und Flüssen gelegen, übt die Stadt einen großen Reiz auf Ausländer aus. In der Huguo Straße ist der Anteil der ausländischen Bewohner so hoch, dass die Einheimischen sie im täglichen Umgang in die Ausländer Straße umgetauft haben.

Auf Rundreisen durch das südliche China führt kaum ein Weg an einer Besichtigung dieser kulturell und historisch interessanten Stadt vorbei.
Der Name Lijiang bedeutet in der Übersetzung 'Stadt am schönen Fluss'. Damit ist der Fluss Jinsha gemeint, an dem die Stadt liegt. Die Stadt Lijiang in der Provinz Yunnan liegt malerisch an den südöstlichen Ausläufern des Himalaya Gebirges. Man kann vom Stadtrand aus die vergletscherten Gipfel der Yulong Bergkette sehen, deren höchster Berg 5.596 Meter Höhe misst. Es finden sich aber auch fruchtbare Felder rund um Lijiang. Die Stadt liegt auf 2.600 Meter Höhe auf einem Plateau.
Die Altstadt von Lijiang ist geprägt von engen Gassen mit Kopfsteinpflaster und überzogen von einem Netz an Kanälen. Es gibt idyllische Steinbrücken, die schon über mehrere Jahrhunderte an ihrem Platz stehen und einige Kriege sowie Erdbeben überstanden haben. Das bisher letzte im Jahre 1996 war besonders verheerend und zerstörte etwa ein Drittel der Stadt. Dabei fielen meist die modernen Bauten der Erdenkraft zum Opfer, viele der traditionell gebauten Häuser blieben hingegen erhalten. Beim Wiederaufbau achtete die chinesische Regierung sehr darauf, das Zentrum von Lijiang im traditionellen Stil wiederherzustellen. Das belohnte die UNESCO im Jahre 1997 mit der Ernennung des Stadtbezirkes Gucheng zum Weltkulturerbe. Dadurch hat die Stadt enorm an Attraktivität gewonnen und zieht vermehrt Touristen in die Region.
Touristenviertel und Zentrum der Stadt ist der Marktplatz Sifang. Geht man in westliche Richtung, kann man den Löwenhügel 'Shizi Shan' erklimmen, und die beeindruckende Aussicht über die Stadt bewundern. Eine weitere Sehenswürdigkeit ist der Schwarze Drachenteich Park im Norden mit dem wunderschönen Deyue Pavillon in der Mitte des Jadebrunnen Sees. Im Hintergrund sieht man den majestätischen Jadedrachen Schneeberg, den man mit der Drahtseilbahn bis zur Schneegrenze befahren kann. Er liegt 15 Kilometer außerhalb der Stadt. Im Schwarzen Drachenteich Park gibt es auch ein Kulturinstitut, wo Handschriften der Naxi-Priester ausgestellt werden, außerdem kann man dort die Reste des einstmalig größten Tempels von Lijiang, Fuguo Si, besichtigen.
Das Land Tibet ist ein autonomes Gebiet innerhalb der Volksrepublik China mit der Hauptstadt Lhasa. In der Übersetzung bedeutet das tibetische Wort 'Lhasa' auf deutsch 'Götterort'. Und Lhasa ist in der Tat ein göttlicher Ort, allein die Lage im Transhimalya Gebirge auf 3.600 Metern über dem Meeresspiegel ist außergewöhnlich. Die Stadt liegt im Tal des Flusses Kyi Chu, der südlich an ihrem Rande verläuft. Lhasa wurde rund um einen Tempel angesiedelt und hat durch den berühmten Potala Palast auch heute noch eine große religiöse Bedeutung für die Tibeter, hatte hier doch einst ihr spiritueller Führer, der Dalai Lama, seine Residenz.
Die kleine Stadt oder auch Großgemeinde Gyangze befindet sich im gleichnamigen Kreis im Tibet. Sie liegt an der sogenannten Freundschaftsautobahn, welche Katmandu in Nepal mit dem tibetischen Lhasa verbindet.
Die Hauptsehenswürdigkeit von Gyangze ist das Kloster Pelkhor Chöde, welche vor Jahrhunderten eine Bergfestung war und für sein Kumbum, dem größten Chörte Tibets bekannt ist. Das Gebäude verfügt über vier Stockwerke mit über einhundert Kapellen und mehr als zehntausend Wandbildern. Noch heute wohnen hier Mönche von insgesamt drei tibetischen Schulen des Buddhismus. Weiterhin liegt auf dem Festungsberg auf etwa halber Höhe ein altes Fort, welches zur Abwehr britischer Truppen diente.
Die zweitgrößte Stadt Tibets ist nach der Hauptstadt Lhasa die rund 90.000 Einwohner zählende Stadt Xigaze. Allerdings sind diese beiden auch die einzigen Städte in Tibet. Xigaze ist Hauptort des gleichnamigen Regierungsbezirks und erstreckt sich auf einer Fläche von rund 3.650 km².
Bekannt ist die Stadt vor allem auf Grund der Tatsachen, dass sich hier das bedeutende Kloster Trashilhünpo, der Sitz den Penchen Lama befindet. Der Penchen Lama ist nach dem Dalai Lama die zweithöchste Autoritätsperson im tibetischen Buddhismus.
Eine weitere bedeutende Sehenswürdigkeit der Stadt ist die wiederaufgebaute Festung Shigatse Dzong auch als Samdrubtse bekannt. Diese wurde 1950 zerstört aber von 2005 bis 2007 mit Hilfe von Spendengeldern rekonstruiert.
Noch in den 40er Jahren des 20. Jahrhunderts lebten in der relativ kleinen Stadt Xining in Zentralchina nur etwa 50.000 Einwohner. Heute ist Xining ein modernes Industriezentrum, eine aufstrebende Metropole, Hauptstadt der chinesischen Provinz Qinghai und zudem Heimat von knapp zwei Millionen Menschen. Schon die nachts farbenfroh erstrahlende Skyline der Stadt mit ihren zahllosen Wolkenkratzern und Bürokomplexen verrät, dass die Stadt am Puls der Zeit ist.
Die Hauptstadt Chinas mit ihren mehr als 15 Millionen Einwohnern ist Peking. Mit ihrer über 3000 Jahre alten Geschichte ist Peking als regierungsunmittelbare Stadt der Zentralregierung direkt unterstellt. In der Stadt Peking, die auch Beijing genannt wird, befindet sich das politische und gesellschaftliche Zentrum des Landes. Mit seinem kontinental gemäßigten Klima sind die Sommer warm und feucht, die Winter trocken und kalt.
Über die Jahrtausende hat sich Peking zu einer Weltstadt entwickelt. Sie ist berühmt wegen ihrer alten Kultur und Tradition, aber auch wegen ihrer Probleme. Die starke Umweltbelastung und die hohe Luftverschmutzung finden ihre Ursache in der Wirtschaft und dem starken Verkehrsaufkommen.
Peking hat seinen Einwohnern und Gästen jedoch auch viel zu bieten. Kunst, Kultur und Sehenswürdigkeiten in alter Baukultur sind Anziehungspunkte für Touristen aus aller Welt. Der größte Platz der Welt ist der Tian’anmen- Platz, der Platz des „Himmlischen Friedens“. Er liegt im Zentrum Pekings und bietet ausreichend Platz für große Kundgebungen und Feierlichkeiten. 
Der Stadtkern von Beijing ist geprägt von alten Bauten. Regierungsgebäude, Tempel und Paläste sowie Park- und Gartenanlagen, sind heute Zeugen der Geschichte und meist in einem noch sehr guten Zustand. Ein Besuch der Einkaufsstraße Wangfujing oder einem der Märkte geht meist nicht ohne handeln und feilschen ab.
Peking ist ein großer und bedeutender Verkehrsknotenpunkt des Landes. Von hier aus können alle Ziele innerhalb des Landes und der ganzen Welt erreicht werden. Auch das innerstädtische Verkehrsnetz ist so gut ausgebaut dass auch der Stadtrand von Peking problemlos erreicht werden kann. Selbst das Fahrradfahren ist in der Metropolstadt auf eigens dafür angelegten Radwegen möglich.
Die vielen Universitäten und Hochschulen sind Bildungszentren für Studenten aus aller Welt.
Ein Aufenthalt in Peking wird gekrönt durch die gute alte chinesische Küche. Traditionelle Bräuche und Tischsitten sind nicht mit den europäischen zu vergleichen, doch die gesunde und schnelle Zubereitung begeistert Pekings Gäste wieder
Diese Übersichtsseite dient zur Information zu möglichen Reisezielen. Genaue Leistungsinhalte der Rundreise entnehmen Sie bitte dem Reiseverlauf und den Inklusivleistungen.

Länderinfo

China (CN)
China
Die Volksrepublik China ist der viert größte Staat der Erde und mit 1,3 Milliarden Einwohnern das bevölkerungsreichste Land der Welt. Die Hauptstadt dieses beeindruckenden Staates ist Peking, eine Millionenmetropole, die ebenso wie der Rest des Landes, mit unglaublichen und faszinierenden Sehenswürdigkeiten und Attraktionen aufwartet. So sollte bei einem Besuch Pekings unbedingt die verbotene Stadt, der Himmelstempel, die Xshiku-Kirche, der Tiananmen-Platz, der Sommerpalast und natürlich die in der Nähe der Stadt befindliche große chinesische Mauer besucht werden.
Eine weitere Metropole Chinas ist die Hafenstadt Shanghai, sie ist nicht nur ein bedeutender Industriestandort sondern beheimatet auch viele wichtige kulturhistorische Bauwerke und Denkmäler wie beispielsweise den Jade Buddha Tempel, die Long-Hua-Pagode, das Shanghai-Museum, den Jin Mao Tower oder den Yu-Garten. Auch der deutsche Komponisten Johann Sebastian Bach wurde in Shanghai mit einem Denkmal geehrt. Doch auch außerhalb der großen Metropolen hat China so einiges an Sehenswertem zu bieten. Auf einer Rundreise bekommt man die bedeutendsten und eindrucksvollsten Bauwerke, Denkmäler und Attraktionen zu Gesicht. So zum Beispiel die Terrakotta-Armee in Xian, die Leifeng Pagode und die Pagode der Sechs Harmonien in Hangzhou, die Karstberge von Guillin oder der Große Buddha von Leshan . 
Ebenfalls empfehlenswert ist eine Schiffstour auf dem eindrucksvollen Jangtse, dem längsten Fluss Chinas. Somit bietet ein Besuch Chinas nicht nur einen tiefen Einblick in die faszinierende Kultur des chinesischen Volkes, sondern auch viele herrliche Impressionen der unglaublich vielfältigen Natur. 
beste Reisezeit:
April bis Juni und September bis November (für die meisten Regionen Chinas)


Klima:
Das Land hat Anteile an insgesamt 6 Klimazonen und wird stark vom Monsun beeinflusst. Im Nordosten Chinas herrscht Winterkaltes Nadelwaldklima, im Nordwesten bis hin zur chinesischen Hauptstadt Peking dominiert trockenes Wüsten- und Steppenklima mit extrem Kalten aber trockenen Wintern und sehr heißen Sommern. Im Osten schließt sich gemäßigtes Klima an und im Landesinneren herrscht Gerbirgsklima. Im Süden und Südosten dominieren subtropisches bis tropisches Monsunklima. 

Einreise:
Ein Reisepass, der bei Einreise noch mindestens 6 Monate gültig ist, ist notwendig. Zudem ist ein Visum erforderlich.
(Gültig nur für deutsche Staatsbürger)
Gegeben falls kann es zu Änderungen der Einreisebestimmung kommen. Erkundigen Sie sich bitte rechtzeitig bei dem entsprechenden Konsulat oder der Botschaft.
http://www.china-botschaft.de/det/lsfw/


Impfempfehlungen:
Eine Auffrischung der Standardimpfungen wird empfohlen, sowie eine Impfung zum Schutz vor Hepatitis A
Bitte informieren sie sich vor Reiseantritt über allgemeine Schutzimpfungen oder Prophylaxe Maßnahmen bei ihrem Hausarzt, Gesundheitsamt oder anderen reisemedizinischen Fachdienst.
http://www.auswaertiges-amt.de/DE/Laenderinformationen/00-SiHi/ChinaSicherheit.html

Währung:
1 Renminbi Yuan = 10 Jiao = 100 Fen


Flugdauer:
ca. 10 Stunden


Ortszeit:
MEZ +7h, (keine Sommer-/Winterzeitumstellung) somit MESZ +6h


Gut zu wissen:
In großen internationalen Hotels und Touristenzentren ist Trinkgeld durchaus üblich, außerhalb dieser wird es allerdings als Beleidigung aufgefasst. Freizügige Kleidung sollte vermieden werden. In China ist es üblich den Nachnamen vor dem Vornamen zu nennen. Als Reisender sollte man es unterlassen Kritik gegenüber Chinas Politik und Führung zu äußern. Weiterhin sollte man Sympathieäußerungen gegenüber Taiwan vermeiden. 


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