Inklusive Flug
  • 14-tägige Busrundreise durch Italien
  • Mittelklassehotels mit Halbpension
  • Intensiv Italien entdecken
ab 2.365 € pro Person
Fragen zur Reise oder eine persönliche Beratung gewünscht? Hotline: 0800 337 3337 (gebührenfrei)

Reiseverlauf

Der tiefe Süden Italiens lockt uns auf dieser Reise. Wir starten im quirligen Neapel, blicken in den Krater des Vesuvs und erfahren, warum die Amalfitana zu den schönsten Straßen der Welt gehört. Ein Highlight jagt das andere: die Tempel in Paestum, die Bronzestatuen von Riace, die Kirche von Stilo, die Rundhäuser in Alberobello, nicht zu vergessen die "Höhlenstadt" Matera. Zwischen Kirchen, Mosaiken, traumhaften Aussichten und dem Plaudern mit Einheimischen gönnen wir uns jede Menge süßer und herzhafter lokaler Gaumenfreuden. Und wer mal seinen eigenen Stiefel machen möchte: Avanti!
1. Tag: Flug nach Italien
Bahnanreise 1. Klasse zum gewählten Abflugsort und Flug nach Neapel. Dort werden Sie von einem Mitarbeiter unserer Agentur am Flughafen abgeholt und ins Hotel begleitet. Wenn Sie möchten, dann starten Sie am Nachmittag mit einem ersten Spaziergang. Beim Begrüßungsessen am Abend lernen Sie dann Ihren Studiosus-Reiseleiter und Ihre Mitreisenden kennen. Drei Übernachtungen im Zentrum von Neapel.
2. Tag: Bella Napoli
Neapel ist nicht nur Chaos, Altstadtgewirr und Camorra. Neapel ist im Zentrum wahrhaft königlich: mit Castel Nuovo, Galleria Umberto I., Palazzo Reale! Ins bunte Straßenleben stürzen wir uns natürlich auch. Und zum Abkühlen in den Majolika-Kreuzgang in der Kirche Sta. Chiara. Cave canem - Warnung vor dem Hund! -, mahnt uns im Nationalmuseum ein kostbares Mosaik aus Pompeji. Faszinierend hier auch: das fast fotografische Alexandermosaik. Dann treffen wir einen engagierten Mafiagegner, der die Sanierung seines Stadtviertels ermöglicht hat. Bestens informiert, lassen wir uns unser garantiert "pizzofreies" Abendessen in der Trattoria doppelt gut schmecken.
3. Tag: Vesuv und Pompeji
Durch Neapels Vorstädte nähern wir uns dem Vesuv. Ihr Reiseleiter unterhält Sie mit Plinius' Ausführungen über den Vulkanausbruch im Jahr 79 n. Chr. Schön ruhig bleiben, lieber Vesuv, denn wir wandern (ca. 1 Std., leicht, ? 200 m ? 200 m, wetterabhängig) zum Kraterrand und wagen einen Blick ins Innere. Im antiken Pompeji erfahren wir dann, was der schlafende Riese einst angerichtet hat, und wandeln auf holprigen Straßen zu den Luxushäusern von einst. Fahrtstrecke 70 km. Zurück in Neapel sucht sich jeder selbst sein Lieblingslokal.
4. Tag: Traumstraße Amalfitana
Füllt Tausende von Fotoalben und lässt alle Herzen höherschlagen: die Amalfitana, eine der schönsten Straßen der Welt. Auf ihr kurven wir nach Amalfi und machen dort im Paradieskreuzgang einen virtuellen Ausflug in die arabische Welt. In Ravello, rund 300 m über dem Meer, können wir gut nachvollziehen, dass sich hier Richard Wagner für ein Bühnenbild inspirieren ließ. Besonders beim Blick von der Villa Rufolo auf das Meer. 170 km.
5. Tag: Paestum und drei alte Griechen
Kleiner Ausflug in die griechische Antike zu den drei Tempeln in Paestum (UNESCO-Kulturerbe). Im Museum fesselt uns das berühmte "Grab des Tauchers". Neapolitanische Musik, vom klassischen Caruso bis zum poppigen Pino Daniele, versüßt uns die Fahrt nach Cosenza am Fluss Busento in Kalabrien. Ein Prachtstück im Dom: das Grab Isabellas von Aragón. 310 km.
6. Tag: Über die Jasminküste nach Siderno
In Reggio di Calabria erwarten uns die schönsten Männer der Antike: die Bronzestatuen von Riace. Nachdem wir die Zweimeterkerle im Archäologischen Museum ausreichend bewundert haben, fahren wir über die Jasminküste nach Gerace, wo uns der mächtige Dom fasziniert. Trotz der vielen Highlights vergessen wir nicht: Kalabrien ist eine der ärmsten Regionen Italiens, bedroht von Mafia, Abwanderung und einer gewissen Rückständigkeit. Warum, wieso, weshalb? Ihr Reiseleiter weiß ausführlich darüber zu berichten. 270 km.
7. Tag: Von Stilo nach Cirò Marina
Augen auf, Kameras an: Stilo hat eine eindrucksvolle byzantinische Kirche zu bieten. Außerdem den für seinen sozialistischen Denkansatz berühmten Philosophen Tommaso Campanella, Verfasser des großen utopischen Werks „Der Sonnenstaat“. Weiter geht es zur Taufkapelle im Bergdorf Santa Severina. Unser Mittagessen genießen wir mit Einheimischen auf einem Landgut. Ein Hoch auf ihre Produkte und ihr Engagement! Im Gespräch mit ihnen erfahren wir, wie sie sich mit viel Mühe eine Zukunft in der Region aufbauen. Zitronatzitronen und Bergamotte sind die Verkaufsschlager der Gegend. 250 km.
8. Tag: Rossano und Lakritze
Einzigartig ist der Purpurkodex in Rossano, ein bilderreiches, Matthäusevangelium kleinasiatischer Herkunft, vermutlich aus dem 6. Jahrhundert (nicht immer zugänglich). Bei Lakritze scheiden sich bekanntlich die Geister zwischen lecker und igitt. Und doch wurde die Pflanze, deren Anbau in Kalabrien eine lange Tradition hat, schon im Altertum als Heilmittel verwendet. Im Lakritzemuseum erfahren wir, wie aus der Süßholzwurzel die schwarzen Pastillen entstehen. Am späten Nachmittag erreichen wir die "Höhlenstadt" Matera. 210 km. Zwei Übernachtungen in Matera.
9. Tag: Die Sassi von Matera
Vorher: eng, dunkel, feucht. Nachher: kreativ, künstlerisch, verrückt. Die Felsenstadt Matera (UNESCO-Kulturerbe) mutierte vom einstigen Schandfleck zur berühmten Filmkulisse in „Die Passion Christi“ von Mel Gibson. Auch sehenswert sind die Felsenkirche Sta. Lucia alle Malve und der Blick in die Tiefe der Gravina, der Schlucht am Rande der Stadt. Kontrastprogramm für den freien Nachmittag: Eis oder Aperitif im Caffè Tripoli auf der Piazza Vittorio Veneto. Und als Sahnehäubchen eine kleine literarische Reise in die Vergangenheit: „Christus kam nur bis Eboli“ von Carlo Levi.
10. Tag: Viele Delikatessen in Lecce
Wir reisen weiter bis nach Lecce am Stiefelabsatz. Armer Süden? Vorurteil! Apulien hat sich zur Vorzeigeregion Süditaliens gemausert. Lecce selbst glänzt durch barocke Palazzi und Kirchen, einen theatralischen Domplatz und prächtige Bauten wie Kathedrale, Basilika Sta. Croce und Palazzo del Governo. Zeit zum intensiven Erobern haben Sie am restlichen Nachmittag. Stadtbummel? Schauen Sie den Künstlern bei der Herstellung von Figuren aus Pappmaschee über die Schulter! Oder Lust auf Süßes? Das beste Eis und tollen Schokoladenkuchen gibt es in der Gelateria Natale in der Nähe der Piazza Sant'Oronzo. Abends probieren wir Orecchiette und andere Spezialitäten in einer echt apulischen Trattoria. Zwei Übernachtungen in Lecce.
11. Tag: Über Otranto nach Gallipoli
Wir stehen in Otranto am Meer und raten, wie weit wohl Albanien entfernt ist. Gewonnen hat, wer auf „80 km“ tippt. So nah! Deshalb landeten hier auch in den späten 1990er Jahren die Flüchtlingsströme, so wie heute weiter südlich auf der Insel Lampedusa. Spannend ist der sagenhafte Mosaikfußboden im Dom: Zehn Millionen Steine erzählen 700 Geschichten! Ganz unten am Stiefelabsatz sind wir dann in Capo Santa Maria di Leuca. Und mit uns: tolle Sandbuchten, steile Felsklippen, eine großartige Küstenstraße. Gallipoli am Ionischen Meer verzaubert uns mit seinen Gassen und Häusern. Abends vielleicht in ein Fischrestaurant? Sie haben die Qual der Wahl! 185 km.
12. Tag: Trulli und Bari
Zwischen grüngrau schimmernden Olivenhainen und tiefblauem Meer geht es Richtung Norden. Aus dieser Gegend stammen die knorrigen, alten Olivenbäume, die Apulien zum größten Olivenölproduzenten Italiens machen. In Alberobello geht es dann rund: Hier stehen die lustigen Rundhäuser, genannt Trulli. In Bari müssen wir uns erst mal durch die ausufernden Vororte kämpfen, aber dann: die romanische Grabeskirche des heiligen Nikolaus im Zentrum - klasse Altstadt hier im Reich der „Allein gegen die Mafia“-Filmlegende Michele Placido! Und klasse Pasta - Starkoch Jamie Oliver holte sich hier bei den Frauen, die auf der Straße hingebungsvoll Nudeln rollen, Anregungen für seine Rezepte. Und auch wir können ihnen beim Zusehen den ein oder anderen Kniff abschauen ... 240 km. Zwei Übernachtungen in Bari.
13. Tag: Voller Rätsel: Castel del Monte
Königliche Erlebnisse voraus! Erst die „Königin der apulischen Kathedralen“ in Trani direkt am Meer, dann die „Krone Apuliens“: Castel del Monte, UNESCO-Kulturerbe. Ein Jagdschloss? Machtsymbol Friedrichs II.? Das Achteck ist jedenfalls ein großes Rätsel, eins der bekanntesten Bauwerke Apuliens und begehrter Hintergrund für Hochzeitsfotos. Genießen Sie den Rest des Nachmittags beim Stadtbummel in Bari oder bei einem Aperitif auf einem der hübschen Plätze der Altstadt. So klingt ein eindrucksvoller Urlaub aus ... 100 km.
14. Tag: Arrivederci!
Im Laufe des Tages werden Sie zum Flughafen von Bari gebracht. Von dort fliegen Sie individuell Richtung Heimat und freuen sich schon jetzt auf die nächste Reise.

Änderung des Reiseverlaufs vorbehalten!
Hier finden Sie Informationen zu ausgewählten Sehenswürdigkeiten der Rundreise.

Sehenswürdigkeiten

10. Tag Ostuni - Piazza Sant'Oronzo
Hier finden Sie Informationen zu Städten der Rundreise.

Städte

Bilder:
Am nördlichen Rand des Golfs von Neapel, im zentralen Westen Italiens, direkt am Fuße des Vesuvs befindet sich die malerische und pulsierende Metropole Neapel. In der Stadt leben knapp eine Million Menschen, in der Metropolregion sogar 4,4 Millionen. Damit ist Neapel nach Rom und Mailand die bevölkerungsreichste Stadt des Landes.

Doch die Stadt beheimatet nicht nur zahlreiche Menschen sondern auch unzählige Sehenswürdigkeiten und Attraktionen. So wurde zum Beispiel die gesamte Altstadt im Jahr 1995 von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt.

Zu den besonders sehenswerten Bauwerken der Stadt zählen neben den zahlreichen Festungen (Castelli) wie dem Castel Nuovo und dem Castel dell’Ovo auch viele Kirchen und Klöster wie dem Dom von Neapel oder der Basilika di San Francesco di Paola. Aber auch imposante Paläste und Villen beheimatet die Stadt, so zum Beispiel das Palazzo Reale und die Villa Floridiana.

Für besonders Kultur-Hungrige gibt es zudem noch zahllose Museen. Ebenfalls einen Besuch wert ist die Galleria Umberto, eine der ersten Einkaufspassagen der Welt und eine besonders beeindruckende obendrein. Sie wurde bereits Ende des 19. Jahrhunderts nach dem Mailänder Vorbild errichtet.
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Turin darf bei einer Rundreise durch Norditalien auf Ihrer Route nicht fehlen. In der viertgrößten Stadt Italiens erhalten Sie unzählige Informationen zu der Kultur und der Automobilbranche des Landes.

Das Wahrzeichen von Turin ist die Mole Antonelliana. Ursprünglich wollten jüdische Stadtbewohner dieses Bauwerk im 19. Jahrhundert als Synagoge errichten. Heute finden Sie im Inneren der Mole Antonelliana jedoch das wichtigste Filmmuseum der Nation.

Darüber hinaus ist Turin vor allem als das Zentrum der italienischen Automobilbranche bekannt. Deshalb haben Sie in der Stadt die Möglichkeit, in zahlreichen Automuseen historische und moderne Automobile zu bewundern. Im Centro Storico Fiat und im Museo Nazionale dell'Automobile erfahren Sie außerdem interessante Fakten zur Gründung von weltberühmten Automobilherstellern.

Als Sportmetropole hat Turin ebenfalls Bekanntheit erlangt. In der Umgebung befinden sich zum Beispiel die Wettkampfstätten der Olympischen Winterspiele 2006. Zudem spielt der italienische Fußball-Rekordmeister Juventus Turin im imposanten Juventus Stadium.
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Die größte bekannte zusammenhängende Stadtruine der Welt befindet sich in Süditalien, in der Region Kampanien, direkt am Golf von Neapel. Die Rede ist von der weltberühmten, antiken Stadt Pompeji. Sie ist am 24. August 79 nach Christus infolge eines Ausbruchs des Vesuvs untergegangen. Die imposante Stadt existierte seit ungefähr 700 vor Christus.

Durch den Vulkanausbruch wurde die Stadt verschüttet und geriet somit in Vergessenheit, doch die Asche des Vulkans konservierte die Stadt auch, sodass im 18. Jahrhundert bei der Wiederentdeckung Pompejis eine sehr gut erhaltene Ruinenstadt ausgegraben werden konnte. So kann man auch heute noch zahlreiche beeindruckende Bauwerke der Stadt bewundern und sogar Abdrücke der Opfer bestaunen.
Cosenza
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Ein Ausflug zur Ruinenstätte Paestum ist vor allem lohnenswert, wenn Sie mehr über die Geschichte der Region erfahren wollen. Dieser Ort ist ein Teil der Gemeinde Capaccio und zählt zum Weltkulturerbe der UNESCO.

In Paestum finden Sie einige der bekanntesten Baudenkmäler in Zentralitalien. Diese Sehenswürdigkeiten wurden in der Antike durch die Griechen und das Römische Reich errichtet. Besonders bekannt ist Paestum für drei große Tempel, die den dorischen Baustil veranschaulichen.

Die Griechen bauten im 6. Jahrhundert vor Christus mit dem Hera-Tempel ihren bis dahin größten Steintempel. Später entstand in Paestum der von Schmuckelementen geprägte Tempel der Athena. Um das Jahr 450 vor Christus wurde schließlich der Poseidontempel fertiggestellt.

Darüber hinaus sollten Sie in jedem Fall das Museum in Paestum zu besuchen. Dort sind viele Fundstücke aus den Gräbern der Ruinenstätte ausgestellt. Dazu zählen unter anderem Waffen und Steinplatten mit geheimnisvollen Inschriften.
Reggio Calabria
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Matera befindet sich in Süditalien und wurde zur italienischen Kulturhauptstadt Europas 2019 gewählt. Sie zählt gut 60.000 Einwohner und liegt in der Murgia, einer Kalkhochebene Apuliens. Per Zug, Auto oder Bus ist sie gut zu erreichen. Das Mittelmeer liegt nur etwa 30 Kilometer von der Stadt entfernt und wartet mit angenehmen Badestränden auf.

Als Ziel während einer Rundreise eignet sich Matera vor allem wegen der berühmten "Sassi di Matera", uralten Höhlensiedlungen, die zum UNESCO Weltkulturerbe zählen. Die Grundlagen der Stadt lassen sich bis in die Jungsteinzeit zurückverfolgen, danach stand sie unter Anderem unter griechischer, langobardischer, römischer, byzantinischer und normannischer Herrschaft. Heutzutage bilden die Höhlen eine faszinierende Museumsstadt, in der viele Filme - darunter "Die Passion Christi" von Mel Gibson - gedreht wurden.

Eine weitere Sehenswürdigkeit bildet das Castello Tramontano, das im 16. Jahrhundert erbaut wurde und etwas oberhalb der Stadt liegt. Es wurde allerdings nicht zum Schutz der Stadtbevölkerung errichtet, sondern zum Schutz des damals herrschenden Grafen, der sich, dank hoher Steuern, unbeliebt machte.
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Ostuni ist eine Kleinstadt in Apulien. Es liegt nicht weit von der Adriaküste entfernt und ist ein beliebtes Ziel auf einer Rundreise durch Süditalien.

Der spezielle Charme des auch "weiße Stadt" genannten Orts liegt in der ungewöhnlich hübschen Altstadt, die sehr gut erhalten ist. Die große, historische Kathedrale ist mit einer besonders schön gestalteten Fensterrose ausgestattet. Neben dieser und der Barockkirche, die Maria Magdalena geweiht wurde, zählen auch das Rathaus, ein ehemaliges Kloster und die zentral gelegene Piazza della Libertà zu den Sehenswürdigkeiten. Auf einem Spaziergang durch die verwinkelten Gassen der Stadt lässt sich die besondere Atmosphäre zwischen den weiß gekalkten Häuschen und Bögen genießen.

Als beeindruckend werden sowohl der Blick aus der Ferne auf die Stadt, als auch die Aussicht von dieser heraus, auf die weitläufigen Olivenhaine in der Umgebung beschrieben. Diese stellen, ebenso wie der Weinanbau, eine der Haupteinnahmequellen der Region dar - wer mehr über die historische Geschichte der Landwirtschaft erfahren möchte, sollte einen Besuch im Museo di Civiltà Preclassiche della Murgia Meridionale in Betracht ziehen.

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Lecce - genießen Sie die Schönheit einer Barrockstadt

Für eine Süditalien Rundreise sollten Sie Lecce unbedingt in Ihre Reisevorbereitungen einplanen. Bereits seit Römerzeiten ist Lecce ein wichtiger Standort für Militär- und Handelsstützpunkte. Diese beiden Themenschwerpunkte sieht man unmittelbar im Zentrum der Stadt, am Piazza Sant'Oronzo.

Zusätzlich zu den historischen Sehenswürdigkeiten ist Lecce ein wichtiger Mittelpunkt für Kunst und Kultur geworden. Zahlreiche Museen und Veranstaltungen können Sie als Besucher dieser Stadt genießen. Die Gebäude im typischen Barrockstil (Florenz des Barock)tauchen die Stadt in ein ganz besonderes Ambiente. Wer Nostalgie liebt, wird sich in dieser Stadt wohlfühlen. Aber auch für Nachtschwärmer, sollte Lecce genauer unter die Lupe genommen werden. Besonders am Abend wird die Stadt lebhaft und quirlig und damit zu einem Muss für jede Süditalien Rundreise.
Gallipoli
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Die kleine Stadt Otranto liegt in der Provinz Lecce in Apulien. Dieser Teil von Süditalien ist hervorragend für eine erlebnisreiche Rundreise geeignet, denn außer romantischen Städtchen wie Otranto hat Süditalien auch andere Attraktionen zu bieten.

Otranto - Perle in Süditalien
Otranto liegt auf der Halbinsel Salento und ist eine der schönsten Hafenstädte der Region. Wer auf einer Rundreise durch Apulien hier vorbei kommt, der sollte sich die Kathedrale Santa Annunziata mit den Mosaiken aus dem 12. Jahrhundert anschauen. Besonders das Bodenmosaik ist gut erhalten und eines der schönsten und größten seiner Art.

Apuliens Highlights
Auch das Hypogaeum von Torre Pinta ist eine besondere Sehenswürdigkeit, die mit ihrem verfallenden Charme alle Besucher verzaubert. Neben Otranto sollte auf einer Rundreise durch Apulien auch die schöne Stadt Bari mit ihrem bekannten Hafen auf dem Programm stehen. Ganz in der Nähe von Otranto liegen die Alimini-Seen, die eine schöne Abwechslung zu den malerischen Stränden an der Küste Apuliens bieten.
Santa Maria di Leuca
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Alberobello ist eine sehenswerte Stadt in Apulien, die Sie auf Ihrer Rundreise durch Süditalien auf jeden Fall besuchen sollten. Denn Alberobello ist vor allem durch die zahlreichen Kegelbauten ("Trulli") bekannt, welche nach dem Vorbild von alten Hirtenhütten in dieser Gegend entstanden sind. Trulli sind meistens runde, aber auch rechteckige, weiß gestrichene Bauten mit hohen Kegeldächern aus aufeinander geschichteten Kalksteinplatten.

Die hohen Gewölbe wurden ganz ohne Mörtel aus Steinquadern geformt und dienten den Bauern früher als Vorratsspeicher für das Getreide. Von außen wurden sie zum Schutz vor der Witterung schuppenartig mit Bruchsteinplatten belegt.

In der Stadt Alberobello, die auf zwei Hügeln liegt, gibt es insgesamt über 1400 Trulli. Die außergewöhnlichen Bauten sind ein "Monumento nazionale" in Italien und zählen zum Weltkulturerbe der UNESCO.

Heute haben zwar viele der alten Bewohner die kleinen Häuser verlassen, aber die Bauten haben vor den Toren der Stadt immer noch viel von ihrem ursprünglichen Zauber bewahrt.
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Bei einer Rundreise durch Süditalien dürfen Sie sich einen Besuch in Bari an der Adriaküste nicht entgehen lassen, wenn Sie die bedeutendsten Sehenswürdigkeiten der Region erkunden wollen. Durch Fähren ist die Stadt mit vielen anderen Touristenmetropolen verbunden.

Das Wahrzeichen von Bari ist der Hafen. Für eine Rundreise durch Süditalien ist diese Anlage, die aus fünf Hafenbecken besteht, der ideale Ausgangspunkt für Ausflüge zu anderen Orten an der Adria. Für Sportboote finden Sie an drei Marinas des Hafens von Bari Liegeplätze.

Eine malerische Atmosphäre bietet auch der Fischerhafen im Norden der Stadt. Die Kathedrale San Sabino ist eine weitere Sehenswürdigkeit in Bari. Bei einer Besichtigung der Basilika San Nicola erhalten Sie ebenfalls Informationen zu den religiösen Bräuchen der Stadtbewohner.

Wenn Sie sich für die Antike interessieren, ist das Museo Archeologico Nazionale ein besonders lohnenswertes Ziel. Dort sehen Sie Ausgrabungsgegenstände aus der ganzen Region.
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Trani, in Apulien gelegen, eignet sich hervorragend als Zwischenstopp während einer Rundreise durch Süditalien. Eine Besonderheit im Hafenbild stellt die fast direkt am Kai gebaute Kathedrale San Nicola Pellegrino dar. Diese Spezialität hat die Stadt ihrer Funktion als Dreh- und Angelpunkt zu Zeiten der Kreuzzüge im 12. und 13. Jahrhundert zu verdanken.

Trani ist Mitglied der Cittàslow-Bewegung, die sich für die Entschleunigung von urbanem Leben einsetzt und ihren Mitgliedern einen Wertekanon von Gastfreundschaft, verbesserter Umweltpolitik, landschaftlicher Qualität und Aufwertung einheimischer Erzeugnisse vorgibt.

Zu den Sehenswürdigkeiten zählen viele historische Gebäude aus dem hellroten Naturstein, der ein Markenzeichen der Stadt ist. Zu nennen wären hier etwa das Castello Svevo, das als wuchtiges Bollwerk direkt an der Küste liegt, und die Klosterkirche Maria di Colonna. Weitere bekannte kirchliche Bauwerke sind der später als Kloster genutzte Palazzo Caccetta und eine alte Synagoge. Wer auf der Suche nach etwas Entspannung ist, kann im Stadtpark "Villa Communale" zwischen pittoresken Wasserspielen und liebevoll angelegten Alleen flanieren.
Diese Übersichtsseite dient zur Information zu möglichen Reisezielen. Genaue Leistungsinhalte der Rundreise entnehmen Sie bitte dem Reiseverlauf und den Inklusivleistungen.

Länderinfo

Italien (IT)
Italien
Italien, das Land zwischen Alpen und Mittelmeer, steht besonders bei Selbstfahrern oder Mietwagenfahrern hoch im Kurs, wegen der verhältnismäßig kurzen Entfernung zu Deutschland, der vielfältigen Landschaften, den traumhaften Stränden und der Jahrtausende alten Kultur ist es eines der Top-Reiseziele für Bade- oder Rundreisen. Schon allein in der italienischen Hauptstadt Rom gibt es eine Menge zu entdecken, bekannteste Sehenswürdigkeit ist nach wie vor das Kolloseum aber es gibt noch wesentlich mehr in Rom zu bestaunen, so wie den Petersdom, den Trevi-Brunnen, die Piazza Venezia mit dem Monumento Vittorio Emanuele II, die Engelsburg, die Villa Torlonia oder auch die Galleria Borghese im Park Villa Borghese.
Doch Rom ist nicht die einzige Stadt der man einen Besuch abstatten sollte, auch das berühmte Venedig mit seinen eindrucksvollen Wasserstraßen und malerischen Gebäuden muss man gesehen haben, ebenso wie die Stadt Pisa mit dem berühmt berüchtigten Schiefen Turm von Pisa und natürlich Mailand. Die pulsierende Metropole im Norden des Landes ist nicht nur die Heimat der Mode und des Designs in Italien sondern beherbergt auch imposante Prachtbauten wie den Mailänder Dom, das Castello Sforzesco, die Kirche Santa Maria delle Grazie, in welcher sich das weltberühmte Secco „Das Abendmal“ vom Großmeister Leonardo da Vinci befindet und die Galleria Vittorio Emanuele II. Bei so viel überragender Kultur möchte man natürlich auch einmal abschalten und einfach das angenehme italienische Klima genießen. Und wo könnte man das besser als an einem der vielen traumhaften Strände am Mittelmeer.
Ein herrliches Kontrastprogramm zu den Traumstränden des Südens bildet das Bergland im Norden Italiens, im Sommer lässt es sich hier herrlich Wandern und im Winter entpuppt sich die Gegend als Eldorado für Wintersportfans. Aber auch die zahlreichen italienischen Seen, wie der Lago Maggiore, der Gardasee oder der Comer See in Oberitalien, nicht zu vergessen der Lago Trasimeno und der Lago di Bolsena  in Mittelitalien.
beste Reisezeit:
Mai bis Oktober


Klima:
Im Großteil Italiens herrscht Mittelmeerklima, nur in den Alpen und den Apenninen ist es deutlich kühler. Die Sommer sind besonders in Süditalien heiß und zumeist trocken, im Frühling und Herbst sind die Temperaturen mild. In Oberitalien sind die Winter kalt und schneereich.
Einreise:
mit einem Reisepass oder einem Personalausweis. Es wird kein Visum benötigt.
(Gültig nur für deutsche Staatsbürger)
Gegeben falls kann es zu Änderungen der Einreisebestimmung kommen. Erkundigen Sie sich bitte rechtzeitig bei dem entsprechenden Konsulat oder der Botschaft.
http://www.auswaertiges-amt.de/DE/Laenderinformationen/00-SiHi/ItalienSicherheit.html
http://www.languagecourse.net/de/visa/italy.php3


Impfempfehlungen:
Eine Auffrischung der Standardimpfungen wird empfohlen.
Bitte informieren sie sich vor Reiseantritt über allgemeine Schutzimpfungen oder Prophylaxe Maßnahmen bei ihrem Hausarzt, Gesundheitsamt oder anderen reisemedizinischen Fachdienst.
http://www.auswaertiges-amt.de/DE/Laenderinformationen/00-SiHi/ItalienSicherheit.html

Währung:
1 Euro = 100 Cents
 

Flugdauer:
ca. 1 Stunde und 45 Minuten
 

Ortszeit:
MEZ 


Gut zu wissen:
In der Gesellschaft Italiens spielt die römisch-katholische Kirche eine sehr wichtige Rolle, die meisten Italiener sind streng gläubig, dies sollte vom Besucher respektiert werden. In Italien besteht ein starkes Nord-Süd-Gefälle, das bedeutet dass der wohlhabende Norden und der weniger entwickelte Süden im starken Kontrast zueinander stehen.


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