Kleine Gruppe
Inklusive Flug
  • 13-tägige Aktivreise durch Usbekistan
  • Unterkünfte und Verpflegung laut Programm
  • Aktiv Usbekistan entdecken
ab 1.795 € pro Person
Fragen zur Reise oder eine persönliche Beratung gewünscht? Hotline: 0800 337 3337 (gebührenfrei)

Reiseverlauf

Usbekistan traditionell und aktiv! Diese nachhaltige Natur- und Kulturreise führt Sie abseits touristischer Pfade, Sie reiten auf Kamelen durch die Wüste und wandern auf alten Handelswegen. Egal wo Sie übernachten: in einer stimmungsvollen Medrese, einer traditionellen Jurte oder auf einem Bauernhof - es erwartet Sie ein orientalisches Abenteuer!
1. Tag Anreise
Sie fliegen nach Taschkent. Ein Buchtipp für den Flug? Der Roman »Samarkand« von Amin Maalouf stimmt Sie auf Ihre Reise ein. Am Abend erreichen sie Usbekistan und fahren zu Ihrem Hotel.
2. Tag Taschkent - Urgentsch - Chiwa
Am Morgen fliegen Sie nach Urgentsch und fahren weiter in die nahegelegene Oasenstadt Chiwa. Enge Gassen, reich verzierte Moscheen, Koranschulen und Paläste bestimmen noch heute das Stadtbild der Oasenstadt Chiwa. Sie besichtigen die faszinierende, autofreie Altstadt, die ihren orientalischen Charakter bewahrt hat. Und wenn das Wetter mitspielt, nehmen Sie ein traditionelles Abendessen im Sommerpalast des letzten Khans ein. Wer Lust hat begleitet die Reiseleitung am Abend bei einem optionalen Fahrradausflug rund um die Altstadtmauer Chiwas. 30 km (F, A)
3. Tag Chiwa - Buchara
Heute liegt ein langer Weg vor Ihnen. Im Westen Usbekistans überqueren Sie den Fluss Amu Darya und fahren durch die Steppen- und Wüstenlandschaft der Wüste Kyzyl Kum nach Buchara. Bei einer kleinen Wanderung durch die Wüste lernen Sie von Ihrem Reiseleiter etwas über degradierende Böden und schwindende Wasserreserven. Sie erfahren neues über das aktuelle Forschungsprojekt der UNESCO in dieser Region und diskutieren über die nachhaltige Nutzung von natürlichen Ressourcen. Ein Picknick mit Leckereien und dampfendem Tee gibt Energie für die Weiterfahrt nach Buchara. 450 km (F, P, A) ca. 1 Std.
4. Tag Buchara: architektonisches Kleinod
Ihr Rundgang beginnt in der Zitadelle Ark, die sich mächtig mitten in der Stadt erhebt. Sie war ursprünglich Regierungssitz und Privatresidenz des letzten Emirs von Buchara. Weiter geht es mit dem Wahrzeichen der Stadt, dem Minarett Kalan, der gleichnamigen Moschee und der sich anschließenden Medrese Mir-e Arab. Andächtig stehen Sie vor der schlichten Ästhetik des Samaniden-Mausoleums. Einer der wichtigsten Handelsplätze des alten Buchara ist der Lab-e-Hauz-Komplex. Anschließend machen Sie eine Zeitreise in das jüdische Viertel. Über 2.000 Jahre waren die Buchara-Juden von der übrigen jüdischen Welt abgeschnitten. Den Abend lassen Sie in einem Restaurant in der Altstadt ausklingen. Genießen Sie bei gutem Wetter usbekische Spezialitäten bei klassischer Musik. (F, A)
5. Tag Buchara - Yangigazgan
Ein Wahrzeichen Bucharas, die Chor Minor, ist heute der erste Anlaufpunkt. Dieses Bauwerk ist für die Region ungewöhnlich, da es sich architektonisch an dem Taj Mahal orientiert. Der Künstler Davlat Toshev gewährt Ihnen am Nachmittag Einblick in die Geheimnisse jahrtausendealter Kunsthandwerke. Die Kalligraphie zeigt schwungvolle Schriften auf hauchdünnem Seidenpapier. Mit filigranen Zeichnungen und Gold gechmückten Ornamenten werden Sie auch die Miniatur-Arbeiten begeistern. Mit etwas Geduld werden auch Sie zum Künstler und fertigen Ihr eigenes Werk. Das nächste Abenteuer wartet im Jurtenlager nahe Yangigazgan. Dort nächtigen Sie nach einem genüsslichen Abendessen mit Lagerfeuerromantik in traditionellen Zelten der Nomaden unter dem Sternenhimmel Usbekistans. 300 km (F, A)
6. Tag Yangigazgan - Aydar Kul - Sentyab
Wandeln Sie auf Pfaden der Großen Karawanen. Sie können das Leben der Nomaden während eines etwa dreistündigen Kamelritts zum Aydar Kul See nachempfinden. Sollte Ihnen das Reiten auf dem Wüstenschiff nicht zusagen, können Sie jederzeit in das Begleitfahrzeug umsteigen. Ein Sprung ins kühle Nass bringt Erfrischung und bei einem Picknick stärkt sich die Karawane wie in alten Zeiten. Vorbei an Maulbeerhainen fahren Sie in das Dorf Sentyab und freuen sich auf die Gastfreundschaft einer usbekischen Bauernfamilie. Einfach aber authentisch ist die Unterkunft auf dem heimischen Hof. 120 km (F, P, A)
7. Tag Sentyab - Samarkand
Mischen, Kneten, Backen und fertig ist das typisch usbekische Fladenbrot. Die Bauernfamilie zeigt Ihnen wie im heimischen Backofen das Nationalbrot gelingt und gewährt Ihnen Einblick in ihr Alltagsleben. Frisch gestärkt führt Sie eine Wanderung in die Umgebung bis hin zu einer Ruine. Sie sind noch nie auf einem Esel geritten? Legen Sie optional das Trekking auf dem Rücken eines gutmütigen Langohres zurück - ganz wie die Einheimischen. 210 km (F, A) ca. 2,5 Std.
8. Tag Samarkand: Timurs Erbe
Zentraler Punkt der Stadt und bekanntestes Wahrzeichen Usbekistans ist der Registan-Platz mit drei rechtwinklig einander zugeordneten und kunstvoll verzierten Medresen. Der Mongolenherrscher Timur errichtete so inmitten der Stadt ein Handels- und Handwerkszentrum. Sein palastartiges Mausoleum Gur-e amir wird Sie beeindrucken. Türkisblau glitzern die Coloritsteine in Shah-e-Sinda, der Gräberstraße timuridischer Adliger. Mit der Bibi Khanum Moschee wollte Timur zu Ehren seiner ersten Frau die großartigste Moschee der östlichen Welt bauen lassen. Ulug Bek, ein Sternenforscher des Mittelalters, stellt sich uns vor. Dass jahrhundertealte Traditionen auch heute noch in Samarkand gelebt werden, stellen Sie beim Besuch der Papiermanufaktur fest. (F, A)
9. Tag Samarkand - Urgut - Samarkand
In Urgut besuchen Sie den großen Basar. Lautstark preisen Händler ihre Tücher, Nüsse und Melonen an. Besuchen Sie familiäre Handwerksbetriebe und schauen Sie fleißigen Tischlern über die Schulter. Eine kleine Wanderung führt Sie in die Berge zum Chodja Chor Minor Komplex mit einem Territorium aus jahrhundertealten Platanenbäumen. Nach einem Mittagspicknick erreichen Sie Samarkand. Studenten begleiten Sie auf einem Streifzug über den Markt und Sie erstehen die Zutaten, die für das Nationalgericht Plov in den Kochtopf kommen. Bei einem gemeinsamen Kurs können Sie zeigen, ob ein wahrer »Oshpaz« (Chefkoch) in Ihnen steckt. Ein reger Austausch mit den Studenten ist dabei garantiert. (F, P, A) 250 m, 250 m, ca. 3 Std.
10. Tag Samarkand - Shar-e Sabs - Derbent
Auf den Spuren von Timur geht es in seine Geburtsstadt zur UNESCO-Welterbestätte Schar-e Sabs. Sie besuchen die noch heute überwältigenden Ruinen des Palastes von Timur, das Weiße Schloss Ak Serai. Die Eindrücke bei den Besichtigungen der Gök-Gumbas-Moschee und der Mausoleen Schamseddin Kulal und Gumbas Saineddin werden Ihnen lange in Erinnerung bleiben. Abends ein leckeres Abendessen im privaten Gästehaus. 350 km (F, A)
11. Tag Derbent - Taschkent
Entlang zahlreicher Schluchten erwandern Sie heute eine etwa 11 Kilometer lange Route; hier zogen Handelskarawanen von Sogda nach Indien über die Seidenstraße. Steile Hänge, tiefe Täler, Höhlen - ein gewaltiges Naturschauspiel. Am höchsten Punkt der Route genießen Sie nicht nur das Picknick sondern auch den atemberaubenden Blick über die Landschaft. In den Abendstunden bringt Sie der Nachtzug nach Taschkent. (F, P, A) 550 m, 550 m, ca. 7 Std.
12. Tag Taschkent: Multikultistadt
Am Morgen erreichen Sie Taschkent mit dem Zug und erleben nach einer Stärkung im Hotel eine Stadtrundfahrt mit der Metro. Sie werden feststellen, dass sich traditionelle und moderne Architektur im Stadtbild verbinden. Sie besuchen einige der kunstvoll verzierten Baudenkmäler, wie die im 16. Jahrhundert errichtete Medrese Kukaldasch. Bei einem Abschiedsabendessen in einem landestypischen Restaurant lassen Sie die Reise ausklingen. (F, A)
13. Tag Abschied von Usbekistan
Frühmorgens Rückflug nach Frankfurt.

Flugplan-, Hotel- und Programmänderungen bleiben ausdrücklich vorbehalten.
(F=Frühstück, P=Picknick, A=Abendessen)

Für bestimmte Zeiträume haben wir die Beschreibung dieser Reise an saisonale Gegebenheiten angepasst.
Hier finden Sie Informationen zu ausgewählten Sehenswürdigkeiten der Rundreise.

Sehenswürdigkeiten

Bilder:
Zu den bedeutendsten Städten Usbekistans gehört das imposante und historisch bedeutende Buchara (oft auch Buxoro genannt). Sie ist die Hauptstadt der gleichnamigen Provinz und befindet sich im Süden des Landes. Besonders die Altstadt Bucharas mit ihren zahlreichen faszinierenden und beeindruckenden Bauwerken wie Moscheen und Madaris, ist sehr sehenswert und wurde zudem bereits 1993 von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt.
Eines dieser herausragenden und eindrucksvollen Bauwerke ist die Medrese Mir-e-Arab, welche schon 1536 errichtet wurde und somit schon sehr lange das Bild der Stadt mit prägt. Ihren Namen verdankt sie dem Scheich Mir-e-Arab, unter welchem sie errichtet worden war. Allerdings besagen Überlieferungen, dass der Bau durch den Verkauf von Sklaven finanziert wurde. Heutzutage wird die Medrese wieder als muslimisch-geistliche Lehranstalt genutzt.
Die Stadt Buchara, im Süden Usbekistans, gehört zu den bedeutendsten Städten des Landes, vor allem wegen ihrer zahlreichen imposanten und historisch wichtigen Bauwerke. Zu diesen historisch bedeutenden Gebäuden gehört auch das Samaniden Mausoleum, welches das älteste erhaltene Zeugnis islamischer Architektur ist und das in ganz Zentralasien. Zudem ist es auch das einzige noch bestehende Baudenkmal der Samaniden Dynastie.

Wann die reich verzierte Grabstätte Ismail Samanis entstand ist bis heute nicht genau geklärt, sicher ist, dass Ismail das damalige Chorasan von 900 bis 907 regierte, deshalb ist es nur logisch den Bau seines Mausoleums auf das 10. Jahrhundert zu datieren. Ein Grund warum das Samaniden Mausoleum so hervorragenden erhalten ist, ist der das es eine sehr lange Zeit unter mehreren Schichten Sand verborgen lag und erst im 20. Jahrhundert komplett freigelegt wurde.
Die usbekische Stadt Buxoro (Buchara) besticht vor allem durch ihre zahlreichen historischen Bauwerke wie beispielsweise dem Mausoleum der Samaniden (dem ältesten Gebäude der Stadt) oder dem atemberaubend schönen Kalon-Minarett. Zu diesen bedeutenden und beeindruckenden Bauwerken gehört auch die imposante Zitadelle Ark.

Bereits seit dem 4. Jahrhundert vor Christus befindet sich an der Stelle der heutigen Zitadelle Ark eine Festung. Mehrmalige Zerstörungen und Wiederaufbauten führten dazu, dass sich hier ein mittlerweile 20 Meter hoher Hügel gebildet hat auf dem nun die Zitadelle Ark thront.

Das Bauwerk wie wir es heute kennen, entstand im 18. Jahrhundert. Im Inneren der Zitadelle befindet sich zum einen der einstige Palast des Emirs und zum anderen auch eine Moschee. 1920 fiel der Ark einem Brand zum Opfer wobei sämtliche hölzerne Bauten vernichtet wurden, diese wurden allerdings nach historischen Plänen wieder errichtet.
Zu den bedeutendsten Sehenswürdigkeiten der bezaubernden Stadt Samarkand gehört zweifelsohne die berühmte Bibi-Khanum-Moschee, auch Moschee Bibi Chanum oder Moschee Bibi Hanim genannt. Noch im 15. Jahrhundert zählte sie zu den prächtigsten und größten Moscheen der islamistischen Welt. Ab dem Ende des 16. Jahrhundert verfiel die Moschee allerdings. Erdbeben, Wetter und die Bewohner Samarkands machten sich an ihr zu schaffen.

Letzteres war besonders tragisch, denn auf der Suche nach Baumaterial plünderten die Bewohner die Ruine weshalb wichtige Einrichtungsgegenstände und ganze Marmorsäulen verschwanden. Bis zur Mitte des 20. Jahrhunderts fristete diese einst grandiose und einzigartige Moschee ihr Dasein als Ruine, dann erst begann man mit einer großangelegten Restaurierung dieses imposanten Bauwerks. So können schon heute wieder einige bedeutende Teile der Moschee in ihrem restaurierten Zustand besichtigt werden.
Bilder:
Im Herzen der usbekischen Stadt Samarkand befindet sich einer der prächtigsten Plätze ganz Mittelasiens, der Registan oder auch Registan-Platz. Sein Name bedeutet übersetzt so viel wie „sandiger Platz“. Der weit angelegte Platz wird von drei imposanten Bauwerken eingeschlossen, zur Linken von der Ulugbek-Medresse, zur Rechten von der Sher-Dor-Medresse und in der Mitte von der Tilya-Kori-Medresse mit dazu gehöriger Moschee.

Dieses atemberaubende und bezaubernde Ensemble herausragender Architektur bildet nicht nur das Herz des antiken Samarkands sondern ist auch eine der beliebtesten Touristenattraktionen der Stadt. Der Registan versprüht wie viele andere Plätze in Usbekistan auch den romantischen und faszinierenden Zauber aus „1000 und einer Nacht“.
Die sogenannte Seidenstraße ist ein Netz aus Karawanenstraßen welche Europa und Asien verbindet, die bekannteste Route führt vom Mittelmeer bis nach Ostasien. Einige Strecken der Seidenstraße verlaufen auch durch den zentralasiatischen Staat Usbekistan. Bis heute kann man hier auf den Pfaden der einstigen Händler, welche auf der Seidenstraße reisten, wandeln.

Die usbekischen Städte Buchara, Samarkand und Taschkent lagen alle direkt an oder unweit der Seidenstraße, was sie schon früh zu einflussreichen und wohlhabenden Handelsstädten machte. Somit darf ein Besuch der Städte Buchara, Samarkand und Taschkent während einer Rundreise durch das atemberaubende und überwältigende Usbekistan in keinem Fall fehlen.
Hier finden Sie Informationen zu Städten der Rundreise.

Städte

Bilder:
Zu den meistbesuchten und historisch wichtigsten Städten in Usbekistan gehört zweifelsohne auch das märchenhafte Samarkand. Die Stadt im Osten des Landes befindet sich direkt an den westlichen Ausläufern des Alai Gebirges und somit rund 700 Meter über dem Meeresspiegel. Der Name Samarkand kommt aus dem Sogdischen und bedeutet so viel wie „steinerne Stadt“.

In Samarkand kann man bis heute den orientalischen Charme aus längst vergangenen Zeiten erleben, anders als in vielen anderen usbekischen Städten, in denen die Moderne die Überhand gewonnen hat. Zu den bedeutendsten Sehenswürdigkeiten der Stadt gehören die Bibi-Khanum Moschee, der bekannte Registanplatz mit den umliegenden Medressen wie beispielsweise der malerischen Sher-Dor-Madrasa ebenso wie das Gur-Emir Mausoleum und das Schahi-Sinda-Ensemble.
Im Nordosten Usbekistans befindet sich Taschkent, die Hauptstadt des Landes, welche mit einer Fläche von knapp 335 km² und mehr als 2 Millionen Einwohnern zugleich auch die größte Stadt Usbekistans ist. 1966 wurde die heutige Metropole von einem starken Erdbeben erschüttert, durch den Wiederaufbau bekam die Stadt ein modernes Gesicht und gilt heute als sehr grüne und wasserreiche Stadt mit zahlreichen Parks und Springbrunnen.

In der Altstadt Taschkents findet man aber dennoch den einstigen orientalischen Flair und zahlreiche historische Bauwerke wie beispielsweise die eindrucksvolle Kukeldash-Madrasa. Zu den modernen Wahrzeichen der Stadt gehört der imposante Fernsehturm. Einige weitere sehenswerte Bauwerke ist das pittoreske Timuriden-Museum und das herrliche Theatergebäude.
Im Nordwesten Usbekistans befindet sich die beschauliche Oasenstadt Chiwa mit ihren knapp 56.000 Einwohnern. Sie liegt direkt an der alten Seidenstraße, weshalb sie in der Vergangenheit von großer strategischer und wirtschaftlicher Bedeutung war. Gegründet wurde die Stadt bereits im 6. Jahrhundert nach Christus, rund 400 Jahre später war sie schon zu einer bedeutenden Handelsstadt aufgestiegen.

Von dieser glanzvollen Vergangenheit zeugen bis heute zahlreiche prachtvolle Bauwerke. Bestes Beispiel dafür ist der Palast Tasch-Hauli, welcher als Meisterwerk der orientalischen Architektur gilt. In Itchan-Kala, der Altstadt Chiwas, welche seit 1990 zum UNESCO-Weltkulturerbe gehört, befinden sich weitere imposante Gebäude wie beispielsweise das Kalta Minor, die Muhammed-Amin-Khan-Madrasa und das Khodja-Minarett.
In der usbekischen Provinz Xorazm, nahe der Grenze zu Turkmenistan befindet sich die rund 150.000 Einwohner zählende Stadt Urganch. Sie wurde in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts gegründet und entwickelt sich immer mehr zu einer beliebten und vielbesuchten Destination von Reisenden. Sie ist mittlerweile eine Station bei jeder guten Usbekistan Rundreise.

Besonders beliebt ist die Stadt als Ausgangspunkt für Ausflüge in die nahe gelegene Weltkulturerbe-Stadt Xiva. Aber auch in und um die Stadt selbst gibt es vieles zu entdecken und zu bewundern. Vor allem Ausflüge in die Wüsten Karakum und Kysylkum sind sehr empfehlenswert. Auch die alten Festungen Toprak-kala und Koj-Krylgan-Kala sind einen Besuch wert.
Bilder:
Zu den bedeutendsten Städten Usbekistans gehört die reizvolle Metropole Buxoro, auch als Buchara bekannt. Diese befindet sich im Südosten des Landes und zählt rund 240.000 Einwohner. Vor allem die Altstadt Buxoros ist bemerkenswert, wegen ihrer zahlreichen imposanten Bauwerke darunter viele Moscheen und Madaris („Ort des Lernens“, islamische Hochschulen), gehört sie seit 1993 zum UNESCO Weltkulturerbe.

Das älteste erhaltene Gebäude der Stadt ist das Mausoleum der Samaniden, welches aus dem 10. Jahrhundert stammt. Weitere beeindruckende Bauwerke Buxoros sind das Kalon Minarett, die Zitadelle Ark und der Sommerpalast des letzten Emirs Bucharas, letzterer befindet sich etwas außerhalb der Stadt. Auch die Basare, welche teilweise noch aus dem 16. Jahrhundert stammen, sind in jedem einen Besuch wert.
Timurs
Schahrisabs
Diese Übersichtsseite dient zur Information zu möglichen Reisezielen. Genaue Leistungsinhalte der Rundreise entnehmen Sie bitte dem Reiseverlauf und den Inklusivleistungen.

Länderinfo

Usbekistan (UZ)
Usbekistan
Für viele ist Usbekistan auch das „Herz Zentralasiens“, denn es ist das kulturhistorische Kernstück Zentralasiens. Das Land ist sehr reich an Geschichte und Kultur, so zogen hier schon die einstigen Karawanen der Großen Seidenstraßen durch und auch Alexander der Große führte sein Heer auf dem Weg nach Indien durch Usbekistan. Eine besonders beliebte Region im Land ist das Städte-Dreieck Chiwa – Buchara – Samarkand. In diesen sogenannten „Märchenstädten“ gibt es unzählige eindrucksvolle Sehenswürdigkeiten wie den Palast Tasch-Hauli, die Altstadt Itchan-Kala, die Zitadelle Buchara, den Kalyan Komplex, das Bibi-Khanum-Mausoleum und den Registanplatz mit seinen angrenzenden Medressen.
Die Hauptstadt Usbekistans ist Taschkent. Diese pulsierende Metropole ist das Herz des Landes und beeindruckt ihre Besucher mit zahlreichen Attraktionen wie dem Timuriden-Museum, dem Denkmal des Eroberers Amir Timur und der christlichen Kirche. Doch trotz der vielen kulturellen Sehenswürdigkeiten ist die Stadt auch sehr zukunftsorientiert und von vielen modernen und beeindruckenden Gebäuden durchzogen. Aber nicht nur Kultur- und Geschichtsinteressierte wird Usbekistan begeistern, auch für Wanderer, Aktivurlauber und Naturfreunde hat das Land einiges zu bieten. So führen zahlreiche Reisen nicht nur zu den kulturellen Höhepunkten sonder auch in die atemberaubende Natur des Landes. Beispielsweise in das Nurata-Gebirge. Somit zeigt sich „das Herz Zentralasiens“ unglaublich vielfältig und begeistert viele Reisende, egal was sie im Urlaub suchen.
beste Reisezeit:
April bis Juni und September bis November
 

Klima:
Es herrscht Kontinentalklima mit sehr hohen Temperaturen im Süden und sehr niedrigen Temperaturen im Norden. 

Einreise:
mit einem Reisepass, der mindestens 3 Monate über den Ablauf des usbekischen Visums hinaus gültig ist. Das Visum muss rechtzeitig vor Beginn der Reise bei der usbekischen Auslandsvertretung beantragt werden.
(Gültig nur für deutsche Staatsbürger)
Gegeben falls kann es zu Änderungen der Einreisebestimmung kommen. Erkundigen Sie sich bitte rechtzeitig bei dem entsprechenden Konsulat oder der Botschaft.
http://www.auswaertiges-amt.de/DE/Laenderinformationen/00-SiHi/UsbekistanSicherheit.html
http://www.visa-express.de/deutsch/land.php?ISO3166=UZ


Impfempfehlungen:
Pflichtimpfungen sind nicht vorgeschrieben, eine Auffrischung der Standardimpfungen wird aber empfohlen.
Bitte informieren sie sich vor Reiseantritt über allgemeine Schutzimpfungen oder Prophylaxe Maßnahmen bei ihrem Hausarzt, Gesundheitsamt oder anderen reisemedizinischen Fachdienst.
http://www.auswaertiges-amt.de/DE/Laenderinformationen/00-SiHi/UsbekistanSicherheit.html

Währung:
1 Som = 100 Tiyin


Flugdauer:
ca. 6 Stunden und 30 Minuten (nonstop)


Ortszeit:
MEZ +4h (keine Sommer-/Winterzeitumstellung) somit MESZ +3h 


Gut zu wissen:
Der Großteil der Bevölkerung in Usbekistan sind Muslime. Kurze Hosen sollten nach Möglichkeit gar nicht getragen werden.


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