Inklusive Flug
  • 8-tägige Studienreise durch Albanien
  • Mittelklassehotels mit Halbpension
  • Ausgewählte Highlights von Albanien
auf Anfrage
Fragen zur Reise oder eine persönliche Beratung gewünscht? Hotline: 0800 337 3337 (gebührenfrei)

Reiseverlauf

Albanien ist für Viele ein noch unbekanntes Land. Deshalb wird es höchste Zeit, dies zu ändern! Gemeinsam schauen wir hinter die Kulissen meiner Heimat, erleben und entdecken antike Stätten, romantische Bergdörfer und eine Gastfreundschaft, die ihresgleichen sucht. Und ich verspreche Ihnen: Sie werden von den kulturellen Höhepunkten begeistert sein! Freuen Sie sich auf den Reiz des Unbekannten! Ihr Martin Mato
1. Tag Anreise nach Tirana
Aufbruch nach Albanien, in ein unbekanntes Land! Wie gut, dass man sich auf einige Dinge verlassen kann: um die Mittagszeit Ankunft in Tirana, Begrüßung durch die Reiseleitung und Fahrt zum Hotel. Allzu lange sollten wir es uns nicht gemütlich machen, schließlich warten der Bus und die albanische Hauptstadt auf unseren Besuch. Erst einmal einen Überblick verschaffen: Fürst Skanderbeg heißt der Nationalheld Albaniens auf dem Sockel, der wichtigste Platz der Innenstadt ist nach ihm benannt. Was Skanderbeg zum Helden machte? Er hielt die Osmanen im 15. Jahrhundert bei ihrem Zug in den Balkan auf. Rund um den wichtigsten Platz die wichtigsten Gebäude Tiranas: Nationalmuseum, Rathaus, Nationaltheater, Ministerien und Nationalbank. Abends lernen wir uns bei einem Essen in einem Restaurant besser kennen und stimmen uns auf die gemeinsame Reise ein. Eine Übernachtung in Tirana. (A)
2. Tag Berat: die Stadt der tausend Fenster
Die Museumsstadt Berat liegt rund 120 Kilometer südlich von Tirana. Wir erkunden das Burgviertel Kalaja, das mit seinen verwinkelten Gassen, osmanischen Häusern des 18. Jahrhunderts, Moscheen und Kirchen der schönste und sehenswerteste Teil der «Stadt der tausend Fenster« ist. Im Onufri-Museum in der Kathedrale des Hl. Nikolaus widmen wir uns den wertvollen Ikonen des gleichnamigen albanischen Malers. Eine Übernachtung in Berat. 120 km (F, A)
3. Tag Gjirokastër: die Stadt der Steine
Wir fahren auf schmalen Straßen vorbei an beeindruckenden Bergketten nach Gjirokastër. Die malerische Altstadt mit den massiven Steinhäusern war der UNESCO 2005 den Titel einer Welterbestätte wert. Wir schauen uns in Ruhe in der osmanisch wirkenden Altstadt um und machen einen Abstecher zum Geburtshaus des kommunistischen Staatsgründers Enver Hoxha, das heute ein sehenswertes ethnografisches Museum beherbergt. Dann geht es über kopfsteingepflasterte Gassen hinauf zur Burg mit ihrem Waffenmuseum und ehemaligen Gefängnis. Der Aufwand lohnt sich. Auf uns wartet ein wunderbarer Ausblick über die Stadt in die Ebene von Gjirokastër. Abends dann, wenn wir in Saranda an der albanischen Riviera ankommen, können wir mit etwas Glück bis nach Korfu hinüberschauen. Zwei Übernachtungen in Saranda. 220 km (F, A)
4. Tag Butrint: antike Zeugnisse albanischer Geschichte
Wenn wir dem römischen Dichter Vergil Glauben schenken, war das antike Butrint ein zweites Troja im Kleinformat. Troja hin oder her, auf jeden Fall war die Stadt wegen ihrer exponierten Lage an einer Lagune und der mineralhaltigen Quellen der Umgebung ein beliebter Kur- und Festspielort der Antike. Wir erkunden das von der UNESCO 1992 zur Welterbestätte erklärte archäologische Areal und spazieren durch die griechische, römische und byzantinische Geschichte Butrints. Dass wir auf dem Rückweg an die Küste noch einen Stopp im pittoresken Dorf Ksamil einlegen können, haben wir dem Besuch von Nikita Chruschtschow in Albanien 1959 zu verdanken. Seinetwegen baute man extra die Straße von Butrint zur Küste. Am Ende des Tages empfangen uns wieder die Adria und Saranda. 50 km (F, A)
5. Tag Über den Llogra-Pass nach Vlorë
Noch einmal wird uns heute deutlich, dass große Teile des heutigen Albaniens in der Antike Teil der europäischen Staatenwelt waren. Epirus hieß die historische Landschaft diesseits und jenseits der albanisch-griechischen Grenze, in der die antike Stadt Phoinike fast 1.000 Jahre lang Menschen ein Zuhause bot. Wir streifen durch die Ausgrabungen und versuchen, den Ruinen Leben einzuhauchen. Dann fahren wir bis auf 1.027 Meter hoch, über den Llogora-Pass nach Norden. Auf dem Weg über kurvenreiche Straßen durch karge Gebirgslandschaften können wir uns immer wieder über traumhafte Ausblicke hinunter zur Adria und bis nach Korfu freuen. Eine Übernachtung in Vlorë. 135 km (F, A)
6. Tag Antikes Apollonia und Hafenstadt Durrës
In Apollonia wird schnell klar, wer hier die weitläufige Anlage an der Adria vor mehr als 2.500 Jahren gründete. Apollonia war eine dorische Kolonie. Apoll hielt seine schützende Hand über die Stadt und Aristoteles erklärte am Beispiel der Kolonie seinen Zeitgenossen, wie eine Oligarchie funktionierte. Von Größe und Glanz der Stadt zeugen heute noch die ausgestellten Fundstücke in der mittelalterlichen Marienkirche. Auch Durrës, die wichtigste Hafenstadt Albaniens, hat antike Wurzeln - auch wenn man zum Beispiel das Amphitheater, das einst 15.000 Menschen Platz bot, erst zufällig bei Bauarbeiten 1966 entdeckte. Heute können wir es besuchen, stoßen unter den Zuschauerrängen unvermittelt auf eine Kapelle mit byzantinischen Mosaiken und sehen im nahen Archäologischen Museum die schönsten antiken Fundstücke. Am Abend erreichen wir wieder die Hauptstadt Tirana, wo wir zweimal übernachten. 190 km (F, A)
7. Tag Krujë: letzte Bastion gegen die Osmanen
Krujë liegt mitten in der Einsamkeit der Skanderbeg-Berge oberhalb der Hauptstadt. Für viele Albaner ist es die heilige Stadt. Hier widerstand Fürst Skanderbeg den Truppen der Osmanen und hielt sie bei ihrem Zug Richtung Norden auf. Seinen Nachfolgern sollte dies nicht mehr gelingen. Für 400 Jahre fiel Albanien in die Hände der Türken. In den wieder aufgebauten Ruinen der Burg und dem angegliederten Museum werden die Taten des Nationalhelden lebendig. Wir schauen uns im bunten Basar Krujës um, bevor wir wieder nach Tirana fahren, um im Nationalmuseum unser Wissen über die wechselhafte albanische Geschichte zu vertiefen. Eine Seilbahn bringt uns zum Abschluss des Tages auf den 1.613 Meter hohen Dajti, den Hausberg Tiranas. Hier oben genießen wir nicht nur unser Abschiedsessen, sondern auch einen ganz neuen Blick auf die Stadt zu unseren Füßen! 65 km (F, A)
8. Tag Rückreise
Nach einer erlebnisreichen Woche mit interessanten Begegnungen ist Albanien für uns keine Terra incognita mehr - sondern ein Land mitten in Europa. Wir fahren zum Flughafen von Tirana und fliegen nach Hause. (F)

Flugplan-, Hotel- und Programmänderungen bleiben ausdrücklich vorbehalten.
(F=Frühstück, A=Abendessen
)
Hier finden Sie Informationen zu ausgewählten Sehenswürdigkeiten der Rundreise.

Sehenswürdigkeiten

4. Tag Butrint
6. Tag Apollonia
Hier finden Sie Informationen zu Städten der Rundreise.

Städte

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Diese Übersichtsseite dient zur Information zu möglichen Reisezielen. Genaue Leistungsinhalte der Rundreise entnehmen Sie bitte dem Reiseverlauf und den Inklusivleistungen.

Länderinfo

Albanien (AL)
Albanien
Albanien, das Land im Südosten Europas an der Mittelmeerküste ist besonders für Wanderfreunde und Aktivurlauber ein Paradies. Die albanische Natur ist einfach traumhaft schön und sehr malerisch. Sanfte, teils grün bewachsene Hügel, tiefblaue Seen, tiefe Wälder und ausgedehnte Felde und Wiesen machen das Wandern in Albanien zu einem echten Genuss. Nicht zu vergessen die Albanischen Alpen, ein Eldorado für Bergsteiger und natürlich die Adriaküste mit ihren zahlreichen feinsandigen Traumstränden, welche Sonnenanbeter, Badetouristen und Wassersportler magisch anzieht.
Und auch die reiche Kultur und das sehr angenehme mediterrane Wetter machen Albanien als Reisedomizil immer attraktiver und beliebter. Somit verwundert es nicht, dass die Zahl der Reisenden von Jahr zu Jahr steigt. Zudem verfügt Albanien über eine sehr einzigartige und artenreiche Flora und Fauna, im Hinblick auf die Größe des Landes, ist Albanien einer der artenreichsten Staaten in ganz Europa. Besonders beeindruckend ist auch die vielfältige Kultur und die bis heute lebendige Folklore. Auf einer Reise durch Albanien wird man in jedem Fall mit dem traditionellen Tanz, Gesang und der Musik in Berührung kommen, denn das ist ein wichtiger Teil der albanischen Kultur und Lebensweise.
Zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten des Landes zählen die antike Illyrische Stadt Butrint, die Albanisch-Orthodoxe Kathedrale in Pogradec, die Ebu Bekr-Moschee in Shkodra und die Katholische Shën Pali-Kathedrale in der albanischen Hauptstadt Tirana. In Zukunft wird sich durch die landschaftlichen Vielfalt, dem kulturellen Reichtum, dem angenehmen Klima und den traumhaften Stränden der Tourismus in Albanien noch verstärken, in jedem Fall hat das Land das Potential eines der top Reiseländer in Europa zu werden.
beste Reisezeit:
Frühling oder Herbst
 

Klima:
In Albanien herrscht ein angenehm mediterranes Klima. Im Sommer kann es im Landesinneren sehr heiß werden, die Küstenregionen sind im Vergleich kühler. Zwischen November und März fällt in den Höhenlagen Schnee, im Landesinneren eher Regen, selten Frost.
Einreise:
Reisepass ist allgemein erforderlich und muss bei Einreise noch mindestens 6 Monate gültig sein, Kinder benötigen Kinderausweis mit Lichtbild oder eigenen Reisepass. Ein Visum ist nicht erforderlich.
(Gültig nur für deutsche Staatsbürger)
Gegeben falls kann es zu Änderungen der Einreisebestimmung kommen. Erkundigen Sie sich bitte rechtzeitig bei dem entsprechenden Konsulat oder der Botschaft.
http://www.botschaft-albanien.de/pgkonsularvisa1.htm 
 

Impfempfehlungen:
Auffrischung der Standardimpfungen wird empfohlen. Bei längerem Aufenthalt rät das Auswärtige Amt ebenfalls zu einer Impfung gegen Hepatitis A, Tollwut und FSME.
Bitte informieren sie sich vor Reiseantritt über allgemeine Schutzimpfungen oder Prophylaxe Maßnahmen bei ihrem Hausarzt, Gesundheitsamt oder anderen reisemedizinischen Fachdienst.
http://www.auswaertiges-amt.de/DE/Laenderinformationen/00-SiHi/AlbanienSicherheit.html

Währung:
1 Lek = 100 Qindarka


Flugdauer:
ca. 2 Stunden und 30 Minuten


Ortszeit:

MEZ


Gut zu wissen:
Der Kanun ist das traditionelle albanische Gewohnheitsrecht, von diesem Kenntnis zu haben ist unentbehrlich. Legere Kleidung ist hier üblich, Männern können sowohl am Strand als auch in der Stadt kurz Hosen tragen, ebenso ist es nicht mehr verpönt, wenn Frauen kurze Röcke tragen.


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