Inklusive Flug
  • 16-tägige Studienreise durch Brasilien
  • 4-Sterne Hotels/Lodge mit genannter Verpflegung
  • Brasilien mit allen Sinnen erleben & genießen
ab 5.395 € pro Person
Fragen zur Reise oder eine persönliche Beratung gewünscht? Hotline: 0800 337 3337 (gebührenfrei)

Reiseverlauf

1. Tag Anreise nach Brasilien
Flug nach Brasilien.
2. Tag Zu den Wasserfällen
Willkommen im Land des Sambas. Wir legen am Morgen einen kurzen Zwischenstopp in São Paulo ein und starten gleich weiter durch nach Foz do Iguaçu. Zwei Übernachtungen in Iguassu.
3. Tag Iguassu
Gleich nach dem Frühstück zieht es uns nach Iguassu. Die »Großen Wasser« - so die Übersetzung des Wortes aus der Sprache der Guarani-Indianer - liegen in der Nähe des Dreiländerecks Argentinien, Brasilien und Paraguay. Einige der Wasserfälle sind bis zu 82 Meter hoch. Von Stegen aus genießen wir atemberaubende Ausblicke. Das schauen wir uns auch von argentinischer Seite aus an. Hier ergießen 275 Kaskaden ihre Fluten in die subtropische Landschaft. (F, M)
4. Tag Nach Rio de Janeiro
Bevor es mit dem Flugzeug nach Rio geht, statten wir dem Vogelpark nahe der Wasserfälle einen Besuch ab. 180 verschiedene Vogelarten sind hier in großzügigen, teils begehbaren Volieren untergebracht. Doch Vorsicht - die zahmen Tukane streiten sich nur zu gern untereinander um unsere glänzenden und bunten Accessoires! Drei Übernachtungen in Rio de Janeiro. (F)
5. Tag Die Stadt des Samba
Cidade maravilhosa - die wunderbare Stadt. Mit diesem Namen bezeichnen die Cariocas ihre Stadt Rio de Janeiro zärtlich. Auch wir erliegen ihrem Charme, wenn wir vom historischen Zentrum aus die Stadt erkunden und auf unserer Tour das städtische Theater, eine verkleinerte Version der Pariser Oper, und den Konvent Santo Antonio mit der ältesten Kirche Rios bewundern. Was für ein Gericht verbirgt sich hinter dem verheißungsvollen Namen Romeo & Julia? Zum Mittagessen probieren wir im glanzvollen Jugendstil-Ambiente der berühmten Confeitaria Colombo brasilianische Köstlichkeiten aus. Gesättigt schweben wir anschließend per Seilbahn auf den Zuckerhut - das Wahrzeichen der Stadt. (F, M)
6. Tag Hinauf zum Corcovado
Wer kennt sie nicht: die riesige weiße Christusstatue, die vom Hausberg Rios die Stadt bewacht? Von hier oben überblicken wir die ganze Guanabara-Bucht. Rundherum erstreckt sich der Wald von Tijuca, ein subtropischer Dschungel, den wir auf dem Hin- und Rückweg durchqueren. (F)
7. Tag Durch Minas Gerais
Während unserer Fahrt nach Ouro Preto in Minas Gerais können wir besonders gut die vielfältigen Landschaftsformen des »romantischen Bundesstaats« erkennen. Bei einem Zwischenstopp in Cogonhas do Campo begegnen wir den Werken des Bildhauers Aleijadinho. Der Sohn eines portugiesischen Architekten und einer schwarzen Sklavin gilt als bedeutendster Bildhauer und Baumeister des brasilianischen Barocks. Zwei Übernachtungen in Ouro Preto. 476 km (F)
8. Tag Ouro Preto - Barockes Kleinod
Ein Gegensatz zur mondänen Metropole Rio de Janeiro bildet die heutige Studentenstadt Ouro Preto. Sie war im 18. Jahrhundert das Zentrum des Goldrausches. Sogar aus Portugal kam man, um sich am »Schwarzen Gold« und den Diamanten zu bereichern. Da jedes Grüppchen seine eigene Kirche erbaute, stehen heute gleich dreizehn auf den Hügeln. Wir besichtigen die barocke Altstadt, die in ihrer Art und Pracht einzigartig und seit 1981 UNESCO-Weltkulturerbe ist. Die von niedrigen kolonialen Häusern gesäumten Gassen sind geradezu ein Paradies für passionierte Fotografen. Uns bleibt ausreichend Zeit für die Jagd nach dem schönsten Motiv - oder für einen gemütlichen Cafébesuch. (F, M)
9. Tag Zum Tor des Regenwaldes
Auf unserem Weg nach Belo Horizonte, von wo wir spätnachmittags über Brasilia nach Manaus fliegen, wartet mit Mariana ein weiteres Juwel des brasilianischen Barock auf uns. Auch hier treffen wir auf die Arbeiten vom Aleijadinho Antonio Franciso Lisboa. Die Stadtrundfahrt führt uns ebenso zur Kirche São Pedro dos Clérigos, wo wir die wunderbaren Altarbilder seines Zeitgenossen Manuel da Costa Ataíde kennenlernen. Eine Übernachtung in Manaus. 100 km (F, M)
10. Tag Ins grüne Herz Brasiliens
Pflastersteine aus Kautschuk und Sand? Um die Vorführungen im Teatro Amazonas nicht durch vorbeifahrende Pferdefuhrwerke zu stören, kamen die Baumeister der Oper auf ganz besondere Ideen. Wir bestaunen dieses nicht zuletzt durch den Film »Fitzcarraldo« von Werner Herzog berühmt gewordene Gebäude auf einer kleinen Stadtrundfahrt. Der Regenwald rund um Manaus gilt als der artenreichste der Welt. Sind es fünf, sind es zehn Millionen Arten? Die Wissenschaft streitet noch um die Größe dieses Superlativs. Von unserer Dschungellodge aus planen wir, je nach Wetter und Wasserstand, gemeinsam Erkundungen der »Grünen Hölle«. Zwei Übernachtungen in der Regenwald-Lodge. (F, A)
11. Tag Naturparadies Regenwald
Was kreischt oben in den Baumkronen - etwa ein Manteläffchen? Links der schillernde Schmetterling und rechts das Knacken - ein Tapir, ein Wasserschwein. Auch die Orchideen, die Baumriesen und die exotischen Früchte begeistern uns. Schließen wir einmal die Augen: Da ist sie plötzlich und hüllt uns ein wie dichter Nebel - die ganze Bandbreite an Gerüchen und Geräuschen des tropischen Regenwaldes. (F, M, A)
12. Tag In die Hauptstadt
Das Zusammentreffen, das »Encontro das Águas«, von Rio Solimões und Rio Negro dürfen wir uns auf unserem Weg zurück nach Manaus nicht entgehen lassen. Im selben Bett fließen die beiden Flüsse viele Kilometer nebeneinander her, ohne dass das tintenschwarze Wasser des einen sich mit dem braun-gelblichen des anderen mischt. Auf geht es nach Brasília! Die Stadt liegt auf dem zentralen Hochplateau des riesigen Landes. Dass sie quasi auf dem Reißbrett entstand, erkennen wir schon bei einem Blick aus dem Flugzeug. Brasília löste Rio de Janeiro 1960 als Hauptstadt ab. Erst drei Jahre vorher hatte man mit dem Bau der Stadt begonnen. Eine Übernachtung in Brasília. (F)
13. Tag Die Kurven des Betons
Brasília wurde in einem bis dahin fast unbesiedelten Gebiet errichtet. Das gab besonders einem Architekten die Möglichkeit, seine kühnsten Träume zu verwirklichen: Oscar Niemeyer schuf eine ästhetisch überwältigende Sinfonie aus Beton, die er selbst mit diesen Worten beschrieb: »Das ganze Universum ist aus Kurven gemacht.« Auf unserer Stadtrundfahrt am Morgen sehen wir, wie dieser Gedanke die einst modernste Stadt der Welt formte. Am Abend startet unser Flug zurück an die Küste. Zwei Übernachtungen in Salvador. (F, M)
14. Tag Salvador: die Seele Brasiliens
Nirgendwo sonst können wir den afrikanischen Einfluss auf Brasilien deutlicher spüren als in der Hauptstadt des nordöstlichen Bundesstaates Bahia. Die Reste des Pelourinho, des einstigen Sklavenmarkts, erzählen uns auf einer ausführlichen Stadtrundfahrt ebenso davon, wie die noch immer lebendige Cantomblé-Religion. Und auch die Küche: Wenn Sie in den letzten Tagen noch keine Feijoada gegessen haben, sollten Sie spätestens hier dieses köstliche Nationalgericht probieren! (F)
15. Tag Rückflug oder Anschlussurlaub
Wollen Sie noch einmal mit dem Elevador Lacerda hinauf in die Oberstadt, um den herrlichen Ausblick zu genießen? Heute ist Zeit für einen eigenen kleinen Ausflug und letzte Besorgungen. Wir genießen die letzten Stunden in Brasilien, bevor wir das Flugzeug in die Heimat besteigen - oder uns für unseren Anschlussurlaub am Meer verabschieden. (F)
16. Tag Willkommen zu Hause
Gegen Mittag kommen Sie in Frankfurt an. Individuelle Heimreise.

Flugplan-, Hotel- und Programmänderungen bleiben ausdrücklich vorbehalten.
(F=Frühstück, M=Mittagessen, A=Abendessen)

Für bestimmte Zeiträume haben wir die Beschreibung dieser Reise an saisonale Gegebenheiten angepasst.
Hier finden Sie Informationen zu ausgewählten Sehenswürdigkeiten der Rundreise.

Sehenswürdigkeiten

Auf der Grenze zwischen Argentinien und Brasilien stürzt das „große Wasser“ wie die Guarani-Indianer den Iguazu-Fluss bezeichnen, aus rund 75 Metern in die Tiefe. Auf einer Gesamtlänge von 2700 Metern donnern von mehr als 270 einzelnen Wasserfällen, zwischen 1700 – 7000 m³ Wasser pro Sekunde in die Garganta del diablo, die sogenannte „Kehle des Teufels“. Der größere Teil der Wasserfälle befindet sich mit 1900 Metern auf der argentinischen Seite, die übrigen 800 m erstrecken sich auf brasilianischem Grund und Boden. Von hier aus hat man auch den besseren Blick auf das imposante Naturschauspiel, welches Eleonore Roosevelt, der Gattin des ehemaligen US-Präsidenten angeblich den Ausruf „Poor Niagara“ („Arme Niagarafälle“) entlockt haben soll.

Vor 100 000 Jahren sollen die majestätischen Iguazu-Wasserfälle durch eine geologische Verschiebung, welche eine Abbruchkante bildete, entstanden sein. Die hier lebenden Guarani-Indianer haben natürlich viel phantasievollere und poetischere Geschichten über die Entstehung zu erzählen. Um die Wasserfälle ranken sich nämlich zahlreiche Legenden und Mythen. Eine davon ist die Legende der Häuptlingstochter Naipi. Sie war dem Gott M’boi, einer großen Schlange versprochen, doch sie liebte den tapfersten Krieger ihres Stammes. Um für immer zusammen sein zu können, flohen die beiden in einem Kanu den Iguazu entlang, der zu dieser Zeit noch ruhig durch das Land floss. Als M’boi die Flucht seiner Braut bemerkte wurde er so zornig, dass er das Wasser des Iguazu-Flusses aufwühlte, so dass der Fluss nie mehr zur Ruhe kommen sollte. Mit gewaltigen Schlägen brachte der große Gott das Felsenbett zum Einsturz und den tapferen Krieger verwandelte er in einen Felsen unter dem Wasserfall, damit er bis in alle Ewigkeit von dem herabfallenden Wasser gepeitscht wird. Die hübsche Häuptlingstochter Naipi verwandelte er in eine am Ufer stehende Palme die ihre Zweige sehnsüchtig nach dem Felsen unter dem Wasserfall ausstreckt, allerdings vergeblich.

Der erste Europäer, der die gewaltigen Wasserfälle zu Gesicht bekam, war der spanische Seefahrer Alvar Nunez Cabeza de Vaca im Jahre 1542. Zu beiden Seiten des unglaublichen Naturschauspiels erstreckt sich ein üppiger Regenwald mit einer artenreichen Flora und Fauna. Seit 1986 stehen die Wasserfälle als Weltnaturerbe unter dem Schutz der UNESCO.
Bilder:
Zu den großen, weltbekannten Sehenswürdigkeiten Rio de Janeiros gehört der Zuckerhut, portugiesisch Pao de Acucar. Der 395 m steil aufragende Granitfelsen auf der Halbinsel Urca in der Guanabara Bucht erhielt seinen Namen wegen der Form, die einem Zuckerhut gleicht. Auf den Felsen führt eine vollverglaste Seilbahn. Die erste Seilbahn wurde hier bereits im Jahre 1913 fertiggestellt. 1972 wurde die Seilbahn dann gänzlich neu gebaut, um besseren Sicherheitsstandard und Komfort zu leisten. Mit dieser Seilbahn können nun 1.170 Personen auf den Zuckerhut befördert werden. Eine Fahrt auf den Zuckerhut sollte unbedingt zum Aufenthalt in Rio gehören.

Die Strecke der Seilbahn unterteilt sich in zwei Abschnitte. Start ist Praca General Tiburcio. Der erste Abschnitt führt zur in 226 m gelegenen Station des Morro da Urca, dem Berg, von dem sich der Granitfelsen erhebt. Dort befindet sich ein riesiges Theater, das mit einem aufschiebbaren Dach in ein Freilufttheater verwandelt werden kann. Außerdem gibt es hier Restaurants, Souvenir-Shops und auch eine Discothek. Die Station zum zweiten Abschnitt ist 6 m tiefer gelegen. Von dort geht es mit der stützenlosen Pendelbahn zum Gipfel des Zuckerhuts.

Am Ziel, der Aussichtsplattform auf dem Gipfel des Felsen, hat der Reisende einen unbeschreiblichen Blick über die die Hügel und die vielen Buchten von Rio de Janeiro bis hin zur Copacabana und auf die Christusstatue. Auch auf der Gipfelstation gibt es die Möglichkeit, zahlreiche Souvenirs zu kaufen. Die Fahrten mit der Seilbahn von der Talstation zur ersten Bergstation und anschließend zum Gipfel des Pao de Acucar dauern jeweils nur 3 Minuten. Wer durch Glasfronten fotografieren möchte, sollte die Kamera also schon vor Antritt der Fahrt schussbereit haben. Die Ausblicke aus der Kabine sind phänomenal. Im unteren Abschnitt fährt die Seilbahn mit nur 21,6 km/h, im oberen, längeren Abschnitt mit 31 km/h. Das leichte Pendeln der großen Kabinen ist kaum spürbar.
Bilder:
Im Jahre 1980 wurde Ouro Preto UNESCO Welterbestätte. Damit trug die UNESCO dieser einzigartigen Stadt mit ihrer großartigen Architektur Rechnung. Den Titel Ouro Preto UNESCO Welterbestätte errang die Stadt wegen der vielen wunderbaren, bis heute erhaltenen und sehenswerten barocken Bauten. Zu den zahlreichen architektonischen Sehenswürdigkeiten zählen nicht nur die schönen Barock-Kirchen der Stadt, sondern der gesamte barocke Kern der Altstadt von Ouro Preto. Damit wurde diese Stadt zu einem der anziehendsten Orte Brasiliens für Besucher aus dem In- und Ausland. Im weiteren Umland stößt der Reisende noch auf weitere schöne, kleine Barockstädte mit gut erhaltener Bausubstanz, die sehenswert sind.
Bilder:
Der sogenannte „Schwarze Fluss“, der Rio Negro ist mit seiner Länge von 2.253 Kilometern der zweitgrößte Nebenfluss des Amazonas. Er entspringt im Bergland von Guayana und fließt anschließend in südöstliche Richtung bis er unterhalb der Großstadt Manaus in den mächtigen Amazonas mündet. Den Namen Rio Negro bekam der Fluss treffenderweise auf Grund seiner schwarzen Färbung, welche durch den hohen Gehalt von Huminsäuren und Fulvosäuren entsteht.

Diese Färbung wird besonders bei der Einmündung in den Amazonas deutlich, denn auch nach über 30 Kilometern kann man das teefarbene Schwarzwasser des Rio Negro noch gut vom milchig braunen Wasser des Amazonas unterscheiden. Die mit Abstand größte Stadt am Schwarzen Fluss ist Manaus, die Hauptstadt des brasilianischen Bundesstaates Amazonas. Sie zählt über 1,6 Millionen Einwohner und ist die Touristenhochburg der Region. Besonders wegen des Urwaldes, der die Stadt umgibt, kommen jedes Jahr Millionen von Besucher in die Stadt. Die Region um Manaus gilt als das Gebiet mit der größten Artenvielfalt auf der Erde.
Hier finden Sie Informationen zu Städten der Rundreise.

Städte

Bilder:
Sao Paulo ist die größte brasilianische Stadt und die Hauptstadt des Bundesstaates Sao Paulo. Der gesamte Bundesstaat ist durch große Höhenunterschiede von hochragenden Gebirgen, die mit tiefen Tälern wechseln, gekennzeichnet. Die Stadt Sao Paulo selbst zählt zu den weltgrößten Ballungsräumen, hier herrscht nie Ruhe. Sao Paulo ist gleichzeitig das wichtigste Finanzzentrum ganz Südamerikas. Hier sind Industrie, Großbanken, große Geschäftsmeilen angesiedelt, und natürlich sehr viele Hotels. Die Stadt ist auch für ihr lebendiges Nachtleben bekannt. Wer Luxus Shopping liebt, kommt in Sao Paulo auf seine Kosten. Doch die Stadt bietet auch mit ihren schönen Parks Erholungsoasen und zahlreiche sehr interessante Museen.
Bis in das Jahr 1960 war Rio de Janeiro die Hauptstadt von Brasilien. Dann wurde Brasilia zur Landeshauptstadt ernannt. Doch nach Sao Paulo ist Rio de Janeiro nach wie vor das wichtigste und größte Handels- und Finanzzentrum und die zweitgrößte Stadt in ganz Brasilien. Eine Brasilienreise ohne Rio de Janeiro besucht zu haben, würde heißen, das Land nur zur Hälfte erlebt zu haben. Die Stadt liegt zwischen der Guanabara Bucht im Osten, Ausläufern des zentralbrasilianischen Hochlandes im Norden und im Westen und dem Atlantik im Süden.

Rio bietet dem Reisenden mehr als genug an Eindrücken und Erlebnisvielfalt. Wer das Glück hat, hier den weltberühmten Karneval von Rio mitzuerleben, ist natürlich Zeuge unübertroffener Schönheit, Lebensfreude und einem Wirbel von Musik und Tanz bei der Parade der Sambaschulen, wie er sonst nirgendwo auf der Welt zu erleben ist. Doch auch außerhalb des Karnevals hat Rio sehr viel zu bieten. Jeden reißt diese lebendige Metropole einfach mit.

Die größten Sehenswürdigkeiten sind natürlich der Zuckerhut und die riesige Christusstatue. Der Strand von Copacabana zieht jeden in seinen Bann. Auf jeden Fall sollte auch ein Abstecher in die Altstadt von Rio de Janeiro nicht versäumt werden. Hier schaffen die Berge, die die Stadt teilen, etwas kühlere Luft. Der Reisende kann mit der einzigen Straßenbahn von Rio beschaulich durch die schönen, alten Straßen fahren, wo das alte Zentrum von Rio noch eine Ruhe atmet, die in der großen, quirligen Stadt sonst kaum zu finden ist.

Zu den Sehenswürdigkeiten gehören weiterhin das Paco Imperial, eine alte Gouverneurs-Residenz, die bereits 1743 erbaut wurde und einst der königlichen Familie aus Portugal als Zuflucht vor Napoleon diente. Sehenswert ist auch die wunderschöne Barock-Kirche aus dem 17. Jahrhundert. Im Botanischen Garten von Rio findet der Besucher Ruhe und Erholung inmitten einer großartigen Pflanzen- und Blütenvielfalt.
Bilder:
Die Stadt Ouro Preto liegt im Bundesstaat Minas Gerais. Ouro Preto heißt in der Übersetzung „schwarzes Gold“. Das weist bis heute darauf hin, dass es sich bei der gesamten Region um alte Goldgräberstätten handelt. Die Stadt selbst ist darüber hinaus vor allem wegen ihrer wunderschönen, barocken Altstadt ein großer Magnet für Touristen. Die vielen Kirchen der früheren portugiesischen Kolonie sind Sehenswürdigkeiten hoher barocker Architektur. Weitere Sehenswürdigkeiten sind das Mineralogie Museum, das eine wunderbare große Edelsteinsammlung beherbergt und das frühere Rathaus der Stadt. Eine weitere Sehenswürdigkeit ist die sehr bizarr geformte Felsformation, Pico do Itacolomi, mit ihren 1.891 m Höhe.
Belo Horizonte bedeutet schöner Horizont und ist die Hauptstadt des Bundesstaates Minas Gerais. Sie liegt auf 850 Meter und deshalb ist das Klima angenehm. Urlauber trifft man mehrheitlich nur auf der Durchreise oder auf einem Tagesausflug in der Stadt an. Es wird gesagt, dass die Menschen in Belo Horizonte von ganz Brasilien am nettesten sind. Der Markt am Sonntag sollte nach Möglichkeit besucht werden, denn dieser ist sehr schön und einen Besuch wert. Auch locken das Marionetten-Museum und das Theater damit, sich in dieser Stadt etwas länger aufzuhalten. Aber auch die Plätze sind sehr gepflegt und alles wirkt sehr großzügig.
Bilder:
Manaus, mit etwa 1,5 Millionen Einwohnern die Hauptstadt des größten brasilianischen Bundesstaats Amazonas, liegt im oberen Amazonasbecken im Dschungel. Als die Stadt Ende des 19. Jahrhunderts durch Kautschuk reich war, wurden luxuriöse Bauten errichtet, die heutzutage noch zu bewundern sind: das Tetro Amazonica – eine Kopie der Grand Opera de Paris, der Mercado Municipal – eine Kopie der Pariser Markthallen Les Halles und das Kulturzentrum Palacio Rio Negro. Sehenswert sind zudem die portugiesischen Fassaden. Seit 1967 ist Manaus eine Freihandelszone, wodurch Stadt und Region gute Einnahmen erzielen. Eine Stadtbesichtigung ist absolut lohnenswert: Es gibt jede Menge historische und architektonische Highlights zu betrachten.
Bilder:
Brasilia ist die Hauptstadt von Brasilien und zählt ungefähr 2,5 Millionen Einwohner und weist eine Fläche von knapp 6.000 km² auf. Die Sprache in Brasilien ist Portugiesisch. Brasilia hat eine Vielzahl von Sehenswürdigkeiten, die nach Interesse besichtigt werden können.

Der Fernsehturm bei der Avenida Monumental ist für die Öffentlichkeit zugänglich und man kann diesen mit einem kostenlosen Aufzug besichtigen. Ein touristisches Highlight ist die Kathedrale, deren Symbolik nicht eindeutig ist, es heißt es sei eine Blüte, eine Dornenkrone oder betende Hände, das Bauwerk ist ein Meisterwerk von Niemeyer. Die Kathedrale ist rund und sehr schlicht eingerichtet, die drei Engelsfiguren, der Altar und die Plastikstühle stellen das gesamte Inventar dar. Durch die Einfachheit soll die Atmosphäre für die Meditation gewährleistet sein, nicht zu Letzt aus diesem Grund finden viele den Weg in die Kathedrale. Zudem gibt es riesige Einkaufszentren, die den Shoppingausflug zum Vergnügen machen.

Das Klima in Brasilia ist tropisch, die Durchschnittstemperatur beträgt knapp 21 Grad Celsius. Auffallend ist, dass die Temperatur das ganze Jahr über fast immer gleich ist, so liegen die tiefsten Werte bei 18,5 und die wärmsten bei 20,7 Grad Celsius. In der Zeit von Oktober bis April fällt am meisten Regen.

In der Stadt Brasilia gibt es diverse Hotels in den unterschiedlichsten Preisklassen. Viele davon sind sehr groß und verfügen über sehr viele Zimmer. Die Einrichtungen und die Preise mit den erbrachten Leistungen können variieren, je nachdem, was man sich wünscht. Jeder Tourist wird das passende Hotel, das den Vorstellungen entspricht, finden.

Wenn man den Urlaub in Brasilien verbringt, darf ein Besuch in der Hauptstadt Brasilia nicht fehlen. Brasilia hat vieles zu bieten und ist einen Besuch wert. Während der Karnevalszeit hat es sehr viele Touristen in Brasilien, hauptsächlich in den großen Städten. Wer Wert auf ein aktives Nachtleben legt, ist in Brasilia genau richtig.
Diese Übersichtsseite dient zur Information zu möglichen Reisezielen. Genaue Leistungsinhalte der Rundreise entnehmen Sie bitte dem Reiseverlauf und den Inklusivleistungen.

Länderinfo

Brasilien (BR)
Brasilien
Das größte Land des südamerikanischen Kontinents lockt jedes Jahr Millionen von Touristen in seine Städte und an seine Strände. Besonders Rio de Janeiro ist bei Reisenden sehr beliebt, die Wahrzeichen und berühmten Touristenattraktionen der Stadt sind der Zuckerhut, die Christusstatue und der Strand des Stadtteils Copacabana. Die größte Stadt Brasiliens ist Sao Paulo, diese beeindruckt mit Sehenswürdigkeiten wie dem Dom „Catedral da Sé“, dem Patio do Colegio, dem Bandeirantes-Monument oder dem Teatro Municipal. Brasilia, eine weitere brasilianische Millionenmetropole ist die Hauptstadt des Landes, zwar ist sie weniger bekannt als Sao Paulo oder Rio de Janeiro, trotzdem hat auch sie eine Menge Sehenswertes zu bieten, so beispielsweise die Kathedrale von Brasilia oder die Juscelino-Kubitschek Brücke.
Das größtenteils tropische Klima Brasiliens lockt natürlich auch viele Badegäste an die Strände der Atlantikküste. Doch neben den Küsten hat Brasiliens Natur noch einiges mehr zu bieten, wie die Iguaçu – Wasserfälle an dem Dreiländereck Brasilien, Argentinien und Paraguay und selbstverständlich auch der dichte Regenwald im beeindruckenden Amazonasgebiet sowie der Amazonas selbst, seines Zeichens mächtigster Strom der Erde. Somit bietet Brasilien alles was man sich für einen exzellenten Urlaub wünscht: traumhafte Strände, pulsierende Metropolen, malerische Städte und Bauten die an vergangene Zeiten unter portugiesischer Kolonialherrschaft erinnern, eine vielfältige Flora und Fauna, sowie atemberaubende Landschaften und nicht zu vergessen die Gastfreundschaft und Offenheit der Brasilianer. All das lässt sich wunderbar kombiniert während einer Rundreise erkunden, eine anschließende Badeverlängerung sorgt für die nötige Entspannung und gibt Gelegenheit das erlebte zu verarbeiten.
beste Reisezeit:
Der tropische Norden sollte zwischen Juni und November bereist werden, dann fällt der wenigste Niederschlag, für den subtropischen Süden und die Ostküste empfehlen sich die Monate September bis März.
 

Klima:
In Brasilien herrschen mehrere Klimazonen vor. Der Norden ist tropisch und eine der regenreichsten Regionen der Welt. Der Süden wird von subtropischem Klima dominiert, das Wetter ist hier gemäßigter.
Einreise:
Mit Reisepass, der bei Einreise noch mindestens 6 Monate gültig ist. Bei einem Aufenthalt bis maximal 90 Tage muss kein Visum beantragt werden.
(Gültig nur für deutsche Staatsbürger)
Gegeben falls kann es zu Änderungen der Einreisebestimmung kommen. Erkundigen Sie sich bitte rechtzeitig bei dem entsprechenden Konsulat oder der Botschaft.
http://www.auswaertiges-amt.de/DE/Laenderinformationen/00-SiHi/BrasilienSicherheit.html
 

Impfempfehlungen:
Eine Auffrischung der Standardimpfungen wird empfohlen. Darüber hinaus ist auch eine Schutzimpfung vor Hepatitis A ratsam.
Bitte informieren sie sich vor Reiseantritt über allgemeine Schutzimpfungen oder Prophylaxe Maßnahmen bei ihrem Hausarzt, Gesundheitsamt oder anderen reisemedizinischen Fachdienst.
http://www.auswaertiges-amt.de/DE/Laenderinformationen/00-SiHi/BrasilienSicherheit.html

Währung:
1 Real = 100 Centavos
 

Flugdauer:
ca. 11 Stunden (nonstop)
 

Ortszeit:
MEZ –4h/ -5h, MESZ -5h/-6h


Gut zu wissen:
Die meisten Brasilianer gehören der römisch-katholischen Kirche an und sind sehr gläubig, Reisende sollten dies respektieren. Im Allgemeinen ist die brasilianische Bevölkerung sehr höflich und gastfreundlich. In Großstädten sollten Reisende sich vor Taschendieben in Acht nehmen.


Alle Inhalte dieser Seite sind urheberrechtlich geschützt und dürfen nur mit schriftlicher Genehmigung genutzt werden. Eine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit sowie Haftung kann nicht übernommen werden. Der Kontakt zum jeweiligen Konsulat des Ziellandes sollte im Zweifelsfall aufgenommen werden.

Beliebte verwandte Reisen:

Amazonas pur – von der Quelle bis zur Mündung
Peru/Bolivien/Brasilien Rundreise
Kleine Gruppe
Durchführungsgarantie
Ohne Flug
22 Tage Rundreise durch Brasilien
ab 3.555 € pro Person
Grosse Südamerika-Rundreise
Ecuador/Peru/Bolivien/Argentinien/Brasilien Rundreise
Kleine Gruppe
Inklusive Flug
20 Tage Rundreise durch Brasilien
ab 6.550 € pro Person
Höhepunkte Perus (- Brasilien)
Peru (-Brasilien) Rundreise
Kleine Gruppe
Inklusive Flug
12 Tage Rundreise durch Brasilien
ab 2.990 € pro Person
Die Große Südamerikareise
Argentinien/Bolivien/Brasilien/Chile/Ecuador/Peru Rundreise
Inklusive Flug
21 Tage Rundreise durch Brasilien
ab 6.690 € pro Person