Inklusive Flug
  • 17-tägige Studienreise durch Indien & Nepal
  • Ausgewählte Unterkünfte mit genannter Verpflegung
  • Genießen Sie die Zeit in der Ferne
ab 2.595 € pro Person
Fragen zur Reise oder eine persönliche Beratung gewünscht? Hotline: 0800 337 3337 (gebührenfrei)

Reiseverlauf

1. Tag Goodbye Germany
Gegen Abend startet Ihr Flugzeug: Der Subkontinent erwartet Sie!
2. Tag Delhi: Alt- und Neu-Delhi
Die erfahrene Reiseleitung begrüßt Sie bei der Ankunft in Delhi. Zuerst geht es noch kurz zum Hotel, bis wir uns bei einem Besichtigungsprogramm in Alt- und Neu-Delhi schon einmal auf den Subkontinent einstimmen. Wir besuchen unter anderem die Mahatma-Gandhi-Gedenkstätte (Raj Ghat), das Rote Fort und das Grabmal des Humayun, das als Vorläufer des berühmten Taj Mahal gilt. Falls noch Zeit bleibt, unternehmen wir zum Abschluss einen Basarbummel in den belebten Gassen des Chandni Chowk. Eine Übernachtung in Delhi. (A)
3. Tag Rosarote Hauptstadt Rajasthans
Jaipur! Für viele Gäste des Landes ist dies die schönste Stadt Indiens. Sie zählt zu den farbenprächtigsten Metropolen und als Hauptstadt Rajasthans ist sie auch eine der reichsten. Die rötliche Bemalung ihrer Stadtmauern und Fassaden gab ihr den Namen »Rosarote Stadt«. Zwei Übernachtungen. 260 km (F, A)
4. Tag Amber und Palast der Winde
Das Besichtigungsprogramm beginnt mit einem Ausflug ins nahe Amber mit seiner eindrucksvollen Festung. Die älteren Teile der inneren Gemächer, die von Hindugründern entworfen wurden, zeigen einen strengen, einfachen Stil - spätere Bauten aus der Mogul-Zeit jedoch weisen eine reiche dekorative Ausstattung auf. Ein Abstecher zu einem typischen »Milch-Umschlagsplatz« lässt uns staunen und bietet Gelegenheit zu interessanten Kontakten mit der Bevölkerung. Zurück in Jaipur erwarten uns mit der Fassade des Palastes der Winde und dem Stadtpalast weitere Höhepunkte. 22 km (F, A)
5. Tag Von Jaipur nach Agra
Morgens startet der Bus von Jaipur nach Agra. Unterwegs halten wir in Fatehpur Sikri, einer verlassenen Wüstenstadt, die vom Großmogul-Herrscher Akbar aus Dankbarkeit für die Geburt seines Sohnes erbaut wurde. Zwei Übernachtungen in Agra. 240 km (F, A)
6. Tag Agra: Taj Mahal, Traum aus weißem Marmor
Nach Ankunft in Agra steht natürlich das weltberühmte Taj Mahal im Mittelpunkt. Das Grabmal aus weißem Marmor wurde vom Mogul-Herrscher Shah Jahan für seine Gattin Mumtaz Mahal als ein universelles Symbol der ewigen Liebe erbaut. Kaum weniger beeindruckend ist das mächtige Rote Fort, das zu den schönsten Festungen Indiens zählt. Und schließlich besuchen wir noch das Itimad-ud-Daulah Mausoleum, das auch Mini Taj Mahal genannt wird. Incredible India! (F, A)
7. Tag Kamasutra in Khajuraho
Der Shatabdi-Express bringt uns nach Jhansi. Weiter geht es mit dem Bus nach Khajuraho, nachdem wir enroute einen Besichtigungsstopp in der alten Residenzstadt Orchha gemacht haben. In Khajuraho angekommen betrachten wir eines der schönsten Beispiele indischer Tempelbaukunst: 22 märchenhafte Tempel aus der Zeit von 950 bis 1050 überwältigen noch heute durch die realistische Ausdruckskraft der zahllosen Darstellungen aus dem Leben damaliger Götter und Menschen. Eine Übernachtung. 180 km (F, A)
8. Tag Varanasi: heiligste aller Städte
Zurück ins Jetzt! Wie sieht der heutige Alltag einer berufstätigen Frau in Indien aus? Darüber erfahren wir mehr von einer Angestellten unseres Hotels, die für einen Plausch bereit steht. Später am Tag landet unser Flugzeug in Varanasi, Stadt Shivas und hinduistisches Pilgerzentrum seit über 2.500 Jahren. Aber auch einen bedeutenden Wallfahrtsort der Buddhisten finden wir hier: das nur zehn Kilometer entfernte Sarnath. Ein Bummel über den Markt überfordert die europäischen Sinne und schnell verstehen wir, dass die Suche nach einem Ordnungsprinzip hier sinnlos ist. Aber wer braucht Ordnung, um ein Schnäppchen zu machen? Eine Übernachtung. (F, A)
9. Tag Von Varanasi nach Kathmandu
In aller Frühe brechen wir auf, um auf dem heiligen Fluss Ganges den Sonnenaufgang zu erleben. Auf der Bootsfahrt entlang den Badetreppen sehen wir betende Menschen im Fluss, Brahmanen verharren unter Schirmen, Yogis verrichten ihre Übungen - ein unvergleichliches Bild, das das lebendige Indien verkörpert. Anschließend bummeln wir durch die Altstadt zurück zum Bus. Ein beeindruckender Flug über die Ausläufer des Himalaya bringt uns dann nach Kathmandu. Je nach Ankunftszeit besichtigen wir die faszinierende Altstadt mit ihrer einmaligen Atmosphäre. Zwei Übernachtungen. (F, A)
10. Tag Kathmandu: Bhaktapur und Bodnath
Dieser Tag steht im Zeichen der Königsstadt Bhaktapur. Wir besichtigen den Königspalast, das Goldene Tor, die Nyatpola-Pagode und den Bhairav-Tempel. Am Nachmittag geht es weiter nach Bodnath, einer beeindruckenden Stupa-Anlage, die sich in den letzten Jahren immer mehr zu einem tibetischen religiösen Zentrum entwickelt hat. Nur ein paar Minuten Fußmarsch entfernt besuchen wir die Samata Shiksha Niketan School, ein erfolgreiches privates Hilfsprojekt für Straßenkinder mit fast 4.000 Schülern, das von Dr. Tigges unterstützt wird. Pashupatinath, Verbrennungsort am Bagmati-Fluss und bedeutendes Hindu-Heiligtum, steht am Ende dieses eindrucksvollen Tages auf dem Programm. 30 km (F, A)
11. Tag Naturerlebnis im Chitwan N.P.
Heute fahren wir auf streckenweise holpriger Straße zum Chitwan-Nationalpark. Dieser Park gilt als das letzte Refugium einiger Tierarten im subtropischen Dschungelgebiet des Terai. Hier hat sich zum Beispiel das Rhinozeros erfolgreich vermehren können, das uns auf den Erkundungstouren im Dschungel mit großer Wahrscheinlichkeit begegnet. Auch einen Tiger können wir mit viel Glück zu Gesicht bekommen. Am späten Nachmittag besuchen wir ein typisches Tharu-Dorf und schauen uns an, wie die Menschen hier ihren Alltag gestalten. In einer rustikalen Lodge am Parkrand werden wir unsere erste Nacht im Dschungel verbringen. Zwei Übernachtungen. 180 km (F, M, A)
12. Tag Auf Safari ...
Naturerleben pur! Ein Tag ganz im Zeichen der Pirsch! Sei es zu Fuß, per Boot oder im Jeep. Nashörner, Affen, Antilopen, Krokodile und eine Vielzahl weiterer Tiere bevölkern dieses einzigartige Reservat. Falls uns das Glück gestern nicht hold war: noch haben wir die Chance, einen Tiger zu sehen! Dieser erlebnisreiche Tag geht zu Ende mit einer Tanzdarbietung des Tharu-Stammes. (F, M, A)
13. Tag Pokhara: am Fuße des Himalaya
Schon die Busfahrt nach Pokhara ist ein großes Erlebnis! Herrliche Landschaften und der Einblick in das Leben nepalesischer Dörfer begleiten uns auf dieser Fahrt und lassen die vielleicht manchmal etwas beschwerliche Wegstrecke vergessen. Bei guter Sicht empfängt uns Pokhara, die Stadt am Fuße des Annapurna-Massivs, mit einem unvergesslichen Blick auf die schneebedeckten Gipfel des Himalaya. Wenn noch Zeit bleibt, kann nachmittags eine Bootsfahrt auf dem Phewa-See unternommen werden. Zwei Übernachtungen. 160 km (F, A)
14. Tag Freizeit am Annapurna
Dieser Tag ist ganz für Pokhara und seine interessante Umgebung reserviert. Es steht reichlich Zeit zur Verfügung, um die großartige Landschaft zu genießen. Eine leichte Wanderung im Bereich des Rupa-Sees beispielsweise ist Balsam für die Seele! Ihr erfahrener Studienreiseleiter gibt Ihnen gerne Tipps zur ganz individuellen Gestaltung des Tages. (F, A)
15. Tag Gelebter Buddhismus in Swayambunath
Fahrt von Pokhara nach Kathmandu. Nachmittags Weiterfahrt zur großen Stupa von Swayambunath, einem wichtigen buddhistischen Heiligtum im Kathmandu-Tal. Hier haben wir einen faszinierenden Ausblick über die Stadt. Eine Übernachtung. (F, A)
16. Tag Stippvisite in Delhi
Heute statten wir der ehemaligen Königsstadt Patan einen Besuch ab. Wir besichtigen den Durbar-Platz mit seinen Tempeln und spazieren durch die Basarstraßen. Nachmittags Fahrt zum Flughafen und kurzer Flug nach Delhi. Dort können Sie noch einmal ausschlafen, bevor es am nächsten Tag weiter geht gen Heimat. Eine Übernachtung. (F, A)
17. Tag Willkommen zu Hause
Nach dem Frühstück erfolgt der Flughafentransfer. Gegen Mittag endet Ihre Reise voller Anregungen und Eindrücke mit dem Rückflug nach Deutschland. (F)  

Flugplan-, Hotel- und Programmänderungen bleiben ausdrücklich vorbehalten.
(F=Frühstück, M=Mittagessen, A=Abendessen)

Für bestimmte Zeiträume haben wir die Beschreibung dieser Reise an saisonale Gegebenheiten angepasst.
Hier finden Sie Informationen zu ausgewählten Sehenswürdigkeiten der Rundreise.

Sehenswürdigkeiten

Bilder:
Zu den bekanntesten Sehenswürdigkeiten Indiens gehört neben Attraktionen wie dem Taj Mahal, dem Goldenen Tempel oder dem Palast der Winde ganz klar das Rote Fort in der indischen Hauptstadt Delhi. Seinen Namen erhielt diese eindrucksvolle Festungsanlage auf Grund der charakteristischen roten Farbe des zum Bau verwendeten Sandsteins. Zwischen 1639 und 1648, zur Zeit des Mogulreiches, wurde die riesige und imposante Palast- und Festungsanlage für den Mogulkaiser Shah Jahan errichtet. Im Jahre 2007 dann ernannte die UNESCO dieses architektonische Meisterwerk zum Weltkulturerbe.

Nicht nur von außen ist das Rote Fort unglaublich beeindruckend, auch im Inneren versetzt es seine Besucher ins Staunen, hier befinden sich nämlich so sagenhafte Bauwerke wie das Trommelhaus, die Perlenmoschee und das Khas Mahal. Letzteres waren die Privatgemächer des einstigen Mogulkaisers und sind entsprechend prächtig verziert. Ganz im Süden befindet sich außerdem das Mumtaz Mahal, der sogenannte „Palast der Juwelen“, dieser beheimatet mittlerweile aber längst keine Juwelen mehr sondern ein archäologisches Museum. Leider ist heute längst nicht mehr alles vom einstigen Roten Fort vorhanden. Denn die Briten zerstörten ab 1858 einen Teil der mächtigen Anlage um dort ihre Kasernen zu errichten. Dennoch ist ein Besuch des Roten Forts dringend zu empfehlen und bei einer Indienrundreise oder Stadtbesichtigung von Delhi einfach Pflicht, nicht nur wegen der historischen Wichtigkeit des Bauwerkes, sondern auch wegen der umwerfenden Schönheit.
Der Taj Mahal ist die absolut bekannteste Sehenswürdigkeit Indiens. Auf Deutsch bedeutet Taj Mahal „Krone des Ortes“. Es ist ein riesiger Palast, der eine Höhe von 58 Meter und eine Breite von 56 Meter aufweist. Der Taj Mahal steht in Agra, das Spezielle an dem gesamten Palast ist, dass dieser auf einer einzigen Marmorplatte mit einer Größe von 100x100 Meter steht. Zusätzlich gehört zu dem Palast ein herrlicher Garten von rund achtzehn Hektaren. Für den Bau des Taj Mahal benötigte man 17 Jahre, damit begonnen wurde im Jahre 1631. Für den Bau des weißen Palastes, wie der Taj Mahal auch genannt wird, waren über 20.000 Handwerker zuständig und verschiedene Architekten. Um das Hauptgebäude herum wurden zudem vier Minarette errichtet, das Interessante dabei ist, dass diese nicht gerade stehen, sondern sich ein wenig vom Palast wegbeugen. Dies sollte dazu dienen, dass bei möglichen Erdbeben die Minarette nicht auf den Taj Mahal fallen würden.  Über den Taj Mahal existieren viele Geschichten, die aber noch lange nicht alle bewiesen sind, so zum Beispiel sagt eine, dass Teile des Palastes in England auf einer Auktion versteigert werden sollten. Im Jahre 2004 organisierte die Regierung von dem Bundesstaat Uttar Pradesch eine große Feier anlässlich der 350-Jahre-Feier des Taj Mahal. Die Feierlichkeiten erstreckten sich über längere Zeit, es wurden verschiedene Anlässe durchgeführt. Dass aber der Palast geschont werden konnte, weil es doch immer sehr viele Besucher anzog, wurden die Anlässe etwas entfernt zum Taj Mahal ausgerichtet. Das Gebäude und der Garten mussten vor einigen Jahren restauriert werden, die mehrere Jahre lang dauerte. Die Fassade begann unter den Umwelteinflüssen zu leiden und bekam Verfärbungen. Dem will man dringend entgegenwirken und lässt aus diesem Grund die Autos und Reisebusse nicht mehr direkt zum Taj Mahal fahren. Es wurde dafür ein etwa 2 km entfernter Parkplatz erstellt.
Bilder:
Amber Fort ist eine riesige Festung und war über sechs Jahrhunderte lang die Hauptstadt von Kachchawaha, bevor dann Jaipur zur Hauptstadt Rajasthans ernannt wurde. Auf der Festung waren im 16. Jahrhundert mehrere Herrscher anzutreffen, der wohl bekannteste war Raja Man Singh, aber auch Raja Jai Sing I und II. Amber Fort ist eine der vielen Sehenswürdigkeiten von Jaipur, die man unbedingt besichtigen sollte, wenn man sich in dieser Stadt aufhält. Deshalb ist zu empfehlen, bei einer Rundreise mehrere Tage in Jaipur zu verbringen, weil man in dieser Stadt viele Orte zu besuchen hat, die interessante Sehenswürdigkeiten zu bieten haben. Amber Fort befindet sich ungefähr elf Kilometer nördlich der Stadt Jaipur. Man findet eine Palastanlage, die auf einem Bergrücken steht und  die von den Touristen besichtigt werden kann. Die Festung ist ein imposanter Bau und für eine Vergangenheit sehr gut erhalten, es sind kaum Beschädigungen zu beklagen, so dass Amber Fort nahezu so anzutreffen ist, wie es in Wirklichkeit einmal war. Er wurde im Mogul- und Hindustil erbaut, es wurden die Materialien von rotem Sandstein und weißem Marmor verwendet. In dem man auch zusätzlich ein kleines Museum des Militärs besichtigen kann. Unter vielen anderen Gegenständen sollte man sich auf die Kanone auf Rädern achten, da diese Kanone die größte Kanone der Welt sein solle. Zu der Festung von Amber Fort gehört zu dem ein kleiner Tempel, dem man den Namen Kali-Tempel gegeben hatte, dies zu Ehren der Göttin Kali, die damals als Schutz für viele Schlachten galt und der man mit dem Tempel für Siege danken wollte. Die riesigen Eingangstüren des Tempels sind aus Silber, ebenfalls hängt darin ein Bild der Göttin Kali. Die Festung ist mit einer hohen Mauer umgeben, die früher als Schutz gegen Eindringlinge diente, von der aus man sehen konnte, wer zur Festung hinauf kam.
Bilder:
Der Palast der Winde, oder auch Hawa Mahal ist ein weltbekanntes Wahrzeichen von Indien. Er ist sehr speziell und aufwendig gebaut worden und steht in der Altstadt von Jaipur. Gleichzeitig ist er ein architektonisches Highlight der Stadt Jaipur, das täglich viele Touristen anzieht. Dieser fünfstöckige Palast wurde im Jahre 1799 erbaut, es gibt unzählige kleine Erker, er wurde aus rosafarbenem Sandstein erstellt. Ursprünglich wurde er dazu gebaut, um den Hofdamen die Gelegenheit zu bieten, am Stadtleben teilzunehmen. Damit man sie nicht in der Öffentlichkeit sah, konnten sie sich im Palast aufhalten und aus den zahlreichen Fenstern sehen. Je nach dem in welchem Stockwerk man sich aufhielt konnte man über die ganze Stadt sehen oder das Treiben in den Gassen der Altstadt von Oben genießen. Der Eingang zum Palast der Winde ist etwas versteckt. Heute ist dieser Palast den Touristen zugänglich. Es wird zwar Eintritt verlangt, der es sich aber in jedem Fall lohnt zu bezahlen. So bekommt man das Treiben der Straßen mit, sieht beispielsweise Schlangenbeschwörer oder auch Kameltreiber.  So gehört ein Besuch des Hawa Mahal unbedingt dazu, wenn man sich in der Stadt Jaipur aufhält. Der Palast ist täglich geöffnet. Eine Besonderheit zu dem Palast ist die, dass es einen Roman mit dem Titel „Der Palast der Winde“ gibt. Dieser wurde von Mary M. Kaye, im Jahre 1978, geschrieben, es heißt, dass der Roman nicht auf der Realität aufgebaut wurde und nur Einzelteile der Geschichte aufgezeigt würden. Es wurden von dem Buch über 15 Millionen Exemplare verkauft. Der Roman spielt im 19. Jahrhundert statt und erzählt eine Handlung von Liebe, Abenteuer und Krieg. Neben dem Roman wurde die Geschichte auch verfilmt und ebenfalls wurde im Jahre 2005 ein Musical mit dem Inhalt des Romans aufgeführt. Hat man den Palast besucht, liest man vielleicht auch den Roman.
Bilder:
Zu den bekanntesten Sehenswürdigkeiten Indiens gehört neben Attraktionen wie dem Taj Mahal, dem Goldenen Tempel oder dem Palast der Winde ganz klar das Rote Fort in der indischen Hauptstadt Delhi. Seinen Namen erhielt diese eindrucksvolle Festungsanlage auf Grund der charakteristischen roten Farbe des zum Bau verwendeten Sandsteins. Zwischen 1639 und 1648, zur Zeit des Mogulreiches, wurde die riesige und imposante Palast- und Festungsanlage für den Mogulkaiser Shah Jahan errichtet. Im Jahre 2007 dann ernannte die UNESCO dieses architektonische Meisterwerk zum Weltkulturerbe.

Nicht nur von außen ist das Rote Fort unglaublich beeindruckend, auch im Inneren versetzt es seine Besucher ins Staunen, hier befinden sich nämlich so sagenhafte Bauwerke wie das Trommelhaus, die Perlenmoschee und das Khas Mahal. Letzteres waren die Privatgemächer des einstigen Mogulkaisers und sind entsprechend prächtig verziert. Ganz im Süden befindet sich außerdem das Mumtaz Mahal, der sogenannte „Palast der Juwelen“, dieser beheimatet mittlerweile aber längst keine Juwelen mehr sondern ein archäologisches Museum. Leider ist heute längst nicht mehr alles vom einstigen Roten Fort vorhanden. Denn die Briten zerstörten ab 1858 einen Teil der mächtigen Anlage um dort ihre Kasernen zu errichten. Dennoch ist ein Besuch des Roten Forts dringend zu empfehlen und bei einer Indienrundreise oder Stadtbesichtigung von Delhi einfach Pflicht, nicht nur wegen der historischen Wichtigkeit des Bauwerkes, sondern auch wegen der umwerfenden Schönheit.
Shah Jahan, der „König der Welt“ regierte als Großmogul zwischen 1627 und 1658 in Indien. Schon in jungen Jahren war seine Laufbahn vorbestimmt. 1631 erfuhr sein Leben einen tiefen Einschnitt, seine Lieblingsfrau verstarb nach einer schweren Geburt. Daraufhin ließ er in Agra ein riesiges Grabmal erbauen. Das Taj Mahal.

Als er selbst verstarb, wurde er neben seiner Frau beigesetzt. Das Shah Jahan Mausoleum, das Taj Mahal, gilt heute als eine der wichtigsten Sehenswürdigkeiten Indiens. Seit 1983 wurde das Grabmal von der UNESCO ins Weltkulturerbe aufgenommen. Perfekte Harmonien und eine beeindruckende Architektur machen die Grabanlage zu einem bedeutenden Vertreter des Mogulstils.
Der Taj Mahal ist die absolut bekannteste Sehenswürdigkeit Indiens. Auf Deutsch bedeutet Taj Mahal „Krone des Ortes“. Es ist ein riesiger Palast, der eine Höhe von 58 Meter und eine Breite von 56 Meter aufweist. Der Taj Mahal steht in Agra, das Spezielle an dem gesamten Palast ist, dass dieser auf einer einzigen Marmorplatte mit einer Größe von 100x100 Meter steht. Zusätzlich gehört zu dem Palast ein herrlicher Garten von rund achtzehn Hektaren. Für den Bau des Taj Mahal benötigte man 17 Jahre, damit begonnen wurde im Jahre 1631. Für den Bau des weißen Palastes, wie der Taj Mahal auch genannt wird, waren über 20.000 Handwerker zuständig und verschiedene Architekten. Um das Hauptgebäude herum wurden zudem vier Minarette errichtet, das Interessante dabei ist, dass diese nicht gerade stehen, sondern sich ein wenig vom Palast wegbeugen. Dies sollte dazu dienen, dass bei möglichen Erdbeben die Minarette nicht auf den Taj Mahal fallen würden.  Über den Taj Mahal existieren viele Geschichten, die aber noch lange nicht alle bewiesen sind, so zum Beispiel sagt eine, dass Teile des Palastes in England auf einer Auktion versteigert werden sollten. Im Jahre 2004 organisierte die Regierung von dem Bundesstaat Uttar Pradesch eine große Feier anlässlich der 350-Jahre-Feier des Taj Mahal. Die Feierlichkeiten erstreckten sich über längere Zeit, es wurden verschiedene Anlässe durchgeführt. Dass aber der Palast geschont werden konnte, weil es doch immer sehr viele Besucher anzog, wurden die Anlässe etwas entfernt zum Taj Mahal ausgerichtet. Das Gebäude und der Garten mussten vor einigen Jahren restauriert werden, die mehrere Jahre lang dauerte. Die Fassade begann unter den Umwelteinflüssen zu leiden und bekam Verfärbungen. Dem will man dringend entgegenwirken und lässt aus diesem Grund die Autos und Reisebusse nicht mehr direkt zum Taj Mahal fahren. Es wurde dafür ein etwa 2 km entfernter Parkplatz erstellt.
Die rund 20.000 Einwohner zählende Stadt Khajuraho befindet sich im nordindischen Bundesstaat Madhya Pradesch und erlangte besondere Bekanntheit und Beliebtheit durch den hier befindlichen Tempelbezirk, welcher im 10. und 11. Jahrhundert errichtet wurde und zum UNESCO Weltkulturerbe gehört. Ein besonderes Highlight des Ortes ist das alljährlich im Februar oder März stattfindende, eine Woche andauernde Tanzfest. Hierzu sind die besten Tänzer Indiens geladen und diese schicken die Zuschauer auf eine musikalische Reise durch das Land.

Ein Besuch der Stadt und der eindrucksvollen Tempel ist also in jedem lohnenswert, auch wenn sich die Anreise etwas schwierig gestaltet, denn Khajuraho befindet sich abseits der Hauptverkehrsrouten und ist auch nicht an das Bahnnetz angeschlossen. Somit sind Busreisen zwar eine Alternative, nehmen aber wegen der schlechten Straßen einige Zeit in Anspruch. Um der großen Nachfrage durch Touristen gerecht zu werden hat die Stadt deshalb einen eigenen Flugplatz, von welchem aus Verbindungen mit den Städten Varanasi, Delhi, Kathmandu und Agra bestehen.
Bilder:
Im Südwesten des Himalaya, in der indischen Region Garhwal entspringt einer der wichtigsten und bekanntesten Flüsse Indiens – der Ganges. Auf einer Länge von 2511 Kilometer schlängelt er sich durch Indien und Bangladesch, vorbei an Großstädten wie Patna, Khulna, Kanpur, Varanasi und Kalkutta, bis er schließlich in den Indischen Ozean mündet.

Dieser mächtige Fluss ist aber nicht nur die Heimat zahlreicher seltener Tierarten wie dem Gangesdelfin oder dem Gangeshai, sondern er spielt auch im Hinduismus eine ganz entscheidende Rolle. Für die Hinduisten ist der Ganges nämlich ein heiliger Fluss, ein Bad in ihm soll die Gläubigen angeblich von ihren Sünden rein waschen. Zudem ist es für viele Hinduisten wichtig am Ganges zu sterben und auch hier beerdigt zu werden indem die Asche über den Fluss verstreut wird.
Bilder:
Mit dem Royal Chitwan National Park wurde im Jahre 1973 der erste Nationalpark in Nepal gegründet. Dieser erstreckt sich auf einer Fläche von mehr als 900 km² und befindet sich in den südlichen Vorbergen des Himalaya. Unter den Einheimischen wird das Gebiet häufig auch als „Herz des Dschungels“ bezeichnet. Und der König dieses Dschungels ist der Bengalische Tiger, dessen Population sich in den letzten 40 Jahren gut erholt hat.

Mit seinen herrliche Landschaften und seiner artenreichen Tier- und Pflanzenwelt hat sich der Chitwan Nationalpark zu einem sehr beliebten Ausflugsziel für Reisende entwickelt, somit verwundert es nicht, dass er mittlerweile zu den größten touristischen Attraktionen Nepals zählt. Durchschnittlichen besuchen jedes Jahr rund 90.000 Menschen den Nationalpark.
Hier finden Sie Informationen zu Städten der Rundreise.

Städte

Delhi – eine jahrtausendelange Geschichte und schillernde Persönlichkeiten machen die Region zu einem farbenprächtigen und imposanten Areal. Die Hauptstadt Indiens beeindruckt durch seine Bewohner, seine Sehenswürdigkeiten und Kulissen, die ganz und gar einzigartig sind. Die Geschichte Delhis reicht hierbei weit in die Vergangenheit zurück. Neueste Forschungen bestätigten, dass Delhi unter dem Namen Indraphrastra bereits 1200 v.Chr. gegründet wurde. Die Geburt des modernen Delhi wird mit 736 n. Chr. datiert. Auf dem heutigen Stadtgebiet Delhis wurden im Laufe der Jahre mehr als sieben Städte gegründet. Seit 1911 ist Delhi die Hauptstadt Indiens. In der Metropole vereinen sich Kulturzentrum und wichtiger Verkehrsknoten zu einer nie schlafenden, immer aktiven und prosperierenden Stadt . Zudem ist Delhi Indiens Wirtschaftszentrum Nummer eins und damit wichtigste Handelsregion in Indien. Universitäten, Museen, Theater – Delhi bietet vieles und lockt damit alljährlich tausende Touristen ind die Hauptstadt Indiens. Daneben ist Delhi auch wichtiger Knotenpunkt für viele Studenten. Fünf der wichtigsten Universitäten Indiens sind in Delhi angesiedelt, sodass es auch als Bildungszentrum fungiert.
Neben dem Tourismus spielt die Wirtschaft eine große Rolle. Vor allem die Textil- und Elektronikindustrie, sowie die Herstellung von Kraftfahrzeugen haben Indien zu wirtschaftlicher Prosperität verholfen. Im Bereich des Kunsthandwerks vermitteln traditionelle Arbeiten einen Eindruck von Indiens kulturellem Erbe. Auch die umliegenden Landschaften werden in Delhi wirtschaftlich genutzt, die Landschaft floriert. Als wichtiger Verkehrsknotenpunkt ist Delhis Infrastruktur ausgebaut, um sowohl nationalen wie auch internationalen Ansprüchen zu genügen. Allerdings: Die öffentlichen Verkehrsmittel reichen nicht aus, um den ständig steigenden Einwohnerzahlen gerecht zu werden. Zudem: Die rund um Delhi entstehenden Städte wachsen zu schnell, als dass sie optimal in Delhis Verkehrsnetz integriert werden können.
Klimatisch sind in Delhi Extreme zu finden. In heißen Zeiten kann in Delhi die 50Grad-Marke durchaus geknackt werden, zu Monsunzeiten herrscht Starkregen. Im Tourismus hat sich eine Reisezeit zwischen November und April als günstig erwiesen.
Agra ist eine sehr große Stadt, die zum Bundesstaat Uttar Pradesh gehört und ist in Indien. Sie zählt ungefähr 1.300.000 Einwohner und liegt am Fuße des Flusses Yamuna. Agra gehört zu den Städten Indiens, die jährlich von Millionen Touristen besucht werden und zählt zu den am meisten besuchten Städten Indiens. Dies hauptsächlich darum, weil sie eine große Anzahl  atemberaubender Sehenswürdigkeiten aufzuweisen hat. Einige davon sind Denkmäler, wie zum Beispiel das Taj Hahal oder das rote Fort gehören seit 1983 zum Kulturerbe der Unesco. Hält man sich in Agra auf, oder ist man auf einer Indienrundreise, darf einen Abstecher nach Agra auf keinen Fall fehlen. Es werden in der Stadt Sightseeing-Touren angeboten, die dann die berühmtesten und sehenswertesten Attraktionen anfahren. Ebenfalls darf keinesfalls ein Besuch auf einem der Märkte fehlen, auf denen es sehr viele Kunsthandwerke anzutreffen gibt, beispielsweise Teppiche, Lederwaren, Gegenstände aus Marmor oder traditionelle indische Souvenirs. Agra gilt zudem als einen wichtigen Lederexporteur. Eine Touristenattraktion ist es, wenn man eine Fahrt mit einer Rikscha, diese findet man in der ganzen Stadt Agra an verschiedenen Orte. Erstens kann man sich die Stadt in Ruhe ansehen, sich überlegen, wo man noch hin gehen möchte und man kommt zudem auf angenehme Weises relativ rasch von einem Ort zum anderen. Allerdings wurden gerade die Rikscha-Fahrten in der letzten Zeit etwas weniger häufig benutzt, da es seit kurzem einen Stadtbus gibt. Viele andere Möglichkeiten in Agra voran zu kommen, außer noch zu Fuß oder mit dem Taxi, gibt es nicht mehr viele. Eine Besonderheit ist es zudem, dass beispielsweise Taxis für ganze Tage gemietet werden können, um von einer Sehenswürdigkeit zur nächsten chauffiert zu werden. Dies kostet zwar mehr als eine Rikscha, aber man ist auch schneller unterwegs. An Unternehmungsmöglichkeiten fehlt es in Agra bestimmt nicht und ein Besuch lohnt sich.
Jaipur ist eine Stadt in Indien, die am schnellsten gewachsen ist. Heute zählt die Stadt mehr als 2.000.000 Einwohner und ist die Hauptstadt des Bundesstaates Rajasthan. Sie liegt ungefähr 300 km südwestlich von Delhi und ist ca 200 km von Agra entfernt. Jaipur ist bekannt als Industriestadt, es werden dort unter anderem Schmuck und Textilien hergestellt. Ebenfalls muss man nicht auf Universitäten, Theater, Kinos oder den Zoo verzichten, wie auch über verschiedene Kunstdenkmäler. Die Stadt ist verkehrstechnisch hervorragend ausgestattet, mit der Eisenbahn, dem Flughafen und den Straßen. Die Stadt Jaipur wird auch Pink City genannt, aus dem Grund, weil in der Altstadt die Häuser rosarot gestrichen wurden, es soll die Gastfreundlichkeit der Stadt hervorheben. Der Grund, warum die Häuser im Jahre 1853 rosarot gestrichen wurden war, weil man sich auf den Besuch des englischen Prinzen Albert, dem Mann von Königin Viktoria. Dank dem Handels- und Wirtschaftszentrum ist Jaipur eine wohlhabende Stadt und zählt zu den modernsten und fortschrittlichsten Zentren der Welt.
Für Übernachtungen bieten sich viele erstklassige, wie auch gute Mittelklasse-Hotels an, die sehr gut eingerichtet sind und das Hotelpersonal ausgesprochen gastfreundlich ist. Die Preise können sehr unterschiedlich sein, daher lohnt sich ein Vergleich bestimmt. Zu erwähnen ist, dass das Preis-Leistungs-Verhältnis in den meisten Fällen als sehr gut eingestuft wird, nicht zu Letzt wegen den ausgezeichneten Angeboten und den sehr schönen Einrichtungen. Ebenfalls ist ein Besuch eines Bazars sehr zu empfehlen, um die Atmosphäre zu erleben und zu genießen. Die Stadt Jaipur bietet den Touristen sehr viel, nicht zu Letzt wegen den vielen, zum Teil sehr imposanten und atemberaubenden Sehenswürdigkeiten. Jährlich kommen stets sehr viele Reisende, die ein paar Nächte in Jaipur bleiben, um sie die Stadt anzusehen. Bei indischen Rundreisen, wie sie von diversen Reiseveranstaltern angeboten werden, darf ein Abstecher in diese Stadt auf keinen Fall fehlen.
Rund 40 Kilometer südwestlich der Stadt Agra, im nordindischen Bundesstaat Uttar Pradesh befindet sich die rund 30.000 Einwohner zählende Stadt Fatehpur Sikri. Von 1571 bis 1585 war sie die Hauptstadt des damaligen Mogulreiches. Aus dieser Zeit stammen auch die zahlreichen und prachtvollen Baudenkmäler. Seit 1986 gehören diese zum UNESCO Weltkulturerbe.

Besonders beeindruckend ist die Anlage des Königspalastes, die Gebäude hier sind allesamt in rotem Stein errichtet und zeichnen sich durch eine unglaubliche Liebe zum Detail aus. Vor allem die prächtige Audienzhalle, das Panch Mahal und der Haremskomplex sollten hierbei erwähnt werden. Etwas südwestlich des Palastes befindet sich ein weiteres Highlight, die Jami Masjid oder auch Dargah Moschee, sie ist das Zentrum des Sufi-Schreines und beherbergt das Mausoleum von Sheikh Salim Chishti. Wie die anderen Bauwerke auch, war es ursprünglich aus rotem Sandstein gefertigt, wurde aber später mit Marmor überzogen und hebt sich somit nun zumindest farblich von den Gebäuden des Königspalastes ab.
Bilder:
Jodhpur, 1459 vom Rajputen-Clan gegründet, zählt heute zu einer schnell und stetig wachsenden Stadt in Indien. In Gründerjahren war die Stadt ein Knotenpunkt, lag sie doch an einer belebten und begehrten Handelsroute. Opium, Kupfer und Datteln waren es, die für die Gründung der Stadt sorgten: Durch Erlöse aus dem Handel mit diesen Waren, konnte die Stadt geschaffen werden.

Traditionell wir Jodhpur auch heute noch die blaue Stadt genannt. Früher wie heute werden die Häuser dieser Stadt blau gehalten, was damals die Zugehörigkeit zu einer bestimmten Kaste, der der Brahmanen, kennzeichnen sollte. Inzwischen wird die Farbe wegen seiner Moskito-abwehrenden Eigenschaften verwendet.
Gelegen im Bundesstaat Madhya Pradesh, sorgt Khajuraho mit seinen Tempelanlagen für Erstaunen und atemberaubende Anblicke. Die aus dem 10. und 11 Jahrhundert stammenden Tempelanlagen wurden von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt und locken jährlich viele Touristen in den ansonsten eher unscheinbaren Ort.

Neben der beeindruckenden Tempelanlage lädt Khajuraho jährlich zu einem Tanzfest, welches im Frühjahr stattfindet, ein. Namhafte Tänzer aus ganz Indien finden sich ein und bieten rauschende Tanzvorführungen. Aber auch unabhängig von diesem Fest finden ganzjährig farbenfrohe und ausdrucksstarke Tanzaufführungen statt.
Jhansi gehört zum Bundesstaat Uttar Pradesh. Der Stadt wird große historische Bedeutung zugesprochen, dies besonders aus dem Grund, weil sie Austragungsort von vielen Kämpfen war. Wie in den meisten indischen Städten, findet man in Jhansi viele Tempel. In Jhansi herrschen schon im April sehr hohe Temperaturen, die die 40 Grad-Grenze schon mal überschreiten können. Ein besonderer Tag ist der 28. Februar, da findet das Jhansi-Festival, mit Tanzprogrammen und anderen Attraktionen statt. Der 28. Oktober genießt ebenfalls einen hohen Stellenwert, dann wird der Namenstag von Judas gefeiert und viele Pilger reisen zu der Judas Kirche, die sich im Ort befindet.
Der rund 9.000 Einwohner zählende Ort Orchha im indischen Bundesstaat Madhya Pradesh war einst die Hauptstadt des gleichnamigen Fürstenstaates. Aus dieser Zeit stammen auch die zahlreichen beeindruckenden Tempelbauten für die der Ort weltbekannt ist.

Das Fort befindet sich auf einer saisonalen Insel im Betwa River und besteht aus mehreren miteinander verbundenen Gebäuden, welche zwischen dem 16. und dem 17. Jahrhundert erbaut wurden.

Zu den imposantesten Bauten gehört der majestätisch thronende Orcha Palace, welcher sich auf einer Anhöhe befindet und sich somit über die umliegende Landschaft erhebt. Weitere eindrucksvolle Bauwerke sind der mächtige Lakshmi Tempel sowie der überwältigende Chaturbhuj Tempel.
Bilder:
Die Stadt Varanasi liegt im Bundesstaat Uttar Pradesh und gleichzeitig am Fluss Ganges. Varanasi ist eine der ältesten indischen Städte und gleichzeitig gilt sie als heilige Stadt der Religion der Hindus. Allerdings gibt es auch einige Muslime. Daher ist die Hauptsprache auch Hindi.  Da in Varanasi das Verkehrsaufkommen immens ist, ist es zu empfehlen, die Sehenswürdigkeiten soweit es möglich ist zu Fuß zu besuchen. Die Anreise nach Varanasi wird meistens mit der Bahn gemacht, um dem riesigen Verkehrschaos zu entfliehen. Die Gassen sind sehr eng und man wird nicht selten von relativ aggressiven Verkäufern angesprochen oder belästigt, etwas zu kaufen.
Im Herzen von Nepal befindet sich das dicht besiedelte Kathmandutal, in welchem mehr als eine Million Menschen leben. Diese sind auf die drei hier liegenden Städte verteilt zu denen neben den Orten Lalitpur, Bhaktapur, Madhyapur-Thimi und Kirtipur auch die nepalesische Hauptstadt Kathmandu zählt. Diese befindet sich direkt im Zentrum des Tales und ist mit Abstand die größte Stadt im Tal und im ganzen Land.

Zudem ist Kathmandu auch das politische und kulturelle Zentrum Neapels sowie ein sehr beliebtes Touristenziel. Letzteres ist die Stadt schon seit Jahrzehnten, bereits in den 60er Jahren kamen zahllose westeuropäische Reisende hierher, damals eher als Aussteiger denn als Touristen. Dies hatte auch damit zu tun, dass Kathmandu direkt am sogenannten Hippie Trail lag, eine Route die von Europa aus über Land nach Südostasien führte und zur damaligen Zeit bei Westeuropäern, Nordamerikaner und Australiern, die nach Sinn, Selbstfindung und Kommunikation mit anderen Völkern gesucht haben, sehr beliebt war.

Von diesem einstigen besonderen Flair ist heute in der pulsierenden Metropole nicht mehr viel zu spüren, die Stadt hat einiges an Zauber und Mystik eingebüßt. Und dennoch ist es lohnenswert die sagenumwobene Stadt zu besuchen. Denn von ihrer reichen Geschichte ist noch heute viel zu sehen. So gilt es zahlreiche Tempel, Heiligtümer und andere religiöse Bauwerke zu erkunden. Der Stadtteil Thamel ist zudem die Touristenhochburg, wo zumindest das Verlangen nach der Kommunikation mit anderen Völkern befriedigt werden kann.
Bilder:
„Stadt der Frommen“ so wird das nepalesische Bhaktapur auch genannt. Die Stadt, deren Geschichte bis in das 1. Jahrhundert nach Christus zurückreicht, beheimatet knapp 80.000 Einwohner und gehört zusammen mit Kathmandu und Lalitpur zu den drei Königsstädten im Kathmandutal. Die historisch bedeutende Ortschaft befindet sich ebenso wie die nepalesische Hauptstadt Kathmandu an einer alten Handelsroute, welche nach Tibet führt.

Das Bild der Stadt wird von den zahlreichen historischen Prachtbauten geprägt, zu den bekanntesten gehören der Königspalast, der Nyatapola Tempel, der Bhairavnath und die Nyatapola-Pagode. Obwohl die Stadt ein beliebtes Ziel für Touristen ist, so ist Bhaktapur dennoch stark von der Landwirtschaft geprägt. Ein Besuch der Märkte, Plätze und Sehenswürdigkeiten fühlt sich deshalb häufig wie ein Zeitreise an.
Das bezaubernde Bodnath ist ein Vorort im Nordosten der beeindruckenden Metropole und nepalesischen Hauptstadt Kathmandu. Der Ort ist berühmt für seine imposante, große Stupa, welche seit Jahrhunderten eines der bedeutendsten Ziele buddhistischer Pilger der Himalaya-Regionen darstellt. Das eindrucksvolle Bauwerk wurde bereits im 5. Jahrhundert nach Christus errichtet.

Die Höhe der Stupa beträgt ganze 36 Meter, was sie zu einer der größten Stupas ihrer Art macht. Vor allem im Morgengrauen und während der Abenddämmerung finden sich zahlreiche Gläubige um die Stupa ein um sie im Uhrzeigersinn zu umrunden, dieses Ritual nennt man Kora. Um die Stupa von Bodnath in ihrer ganzen Schönheit zu erhalten wird sie einmal im Jahr geweißt.
Ziemlich genau im geografischen Mittelpunkt Nepals befindet sich die Stadt Pokhara, etwa 200 Kilometer westlich der nepalesischen Hauptstadt Kathmandu. Pokhara zählt etwa 190.000 Einwohner und ist damit die drittgrößte Stadt des Landes. Im Süden grenzt der Phewa See an Pokhara, er ist mit seiner Fläche von 4,4 km² der zweitgrößte See Nepals.

Besonders beliebt ist die aufstrebende Stadt als Ausgangspunkt für Touren in das nahegelegene Annapurnamassiv. Vom südlichen Stadtrand aus kann man zudem schon den Hauptkamm des Himalajas mit den drei Achttauserndern sehen. Ebenfalls sehr sehenswert sind die nicht weit entfernten Devi Falls, ihre Besonderheit ist, dass das Wasser hier wie in eine Art Loch stürzt. Eine besonders beeindruckendes Naturschauspiel.
Nach Kathmandu, Biratnagar und Pokhara ist Lalitpur die viertgrößte Stadt Nepals. Sie befindet sich am malerischen Südufer des Bagmati Flusses im Kathmandutal und bildet mit der nepalesischen Hauptstadt Kathmandu eine Doppelstadt. Sie gehört zudem zusammen mit Bhaktapur und Kathmandu zu den drei Königsstädten des Landes und ist somit ein beliebtes Reiseziel auf Rundreisen durch Nepal.

Lalitpur ist häufig auch unter den Namen Patan oder Yala bekannt. Zu den bedeutendsten und imposantesten Attraktionen der mehr als 2.300 Jahre alten Stadt gehören der Kumbeshwar Tempel, eine wunderschöne fünfstöckige Pagode sowie der Patan Durbar Square und der Hiranya Varna Mahaa Vihar, welcher auch Tempel der tausend Buddhas genannt wird.
Diese Übersichtsseite dient zur Information zu möglichen Reisezielen. Genaue Leistungsinhalte der Rundreise entnehmen Sie bitte dem Reiseverlauf und den Inklusivleistungen.

Länderinfo

Indien
Indien gilt als die bevölkerungsreichste Demokratie der Erde und bildet den siebtgrößten Staat der Welt. Doch das weitaus faszinierendere an diesem multiethnischen Staat ist seine Jahrtausende alte Geschichte sowie die vielseitige und eindrucksvolle Kultur, aber auch die atemberaubenden Landschaften und die vielfältige Flora und Fauna zieht viele Reisende in das „Land der Maharadscha“.

Da verwundert es nicht, dass jedes Jahr mehr Rundreisen nach Indien unternommen werden um alle Aspekte also Geschichte, Kultur und Natur des Landes innerhalb kürzester Zeit kennen zu lernen. Die indische Hauptstadt ist Delhi, diese ist gleichzeitig auch die zweitgrößte Stadt in Indien. Zu den imposantesten und wichtigsten Bauwerken der Stadt zählen das Rote Fort, der Qutb Minar (ein roter Sandsteinturm), das Humayun-Mausoleum und das Jama Masjid. Die größte Stadt Indiens ist Mumbai, früher auch Bombay, sie ist zudem auch die bevölkerungsreichste Stadt der Welt. Hier befinden sich das beeindruckende Taj Mahal Palace Hotel, der Rajabai Tower, der Flora Fountain und das Haji Ali Dargah. Doch das bekannteste und berühmteste Bauwerk Indiens, das Wahrzeichen dieses Subkontinents befindet sich in keiner der beiden genannten Metropolen, sondern in Agra. Diese Stadt im Bundestaat Uttar Pradesh beheimatet das weltberühmte Taj Mahal, den „Kronen-Palast“.

Im Bundesstaat Rajasthan, in dessen Hauptstadt Jaipur befindet sich ein weiteres imposantes Bauwerk, das Hawa-Mahal, zu Deutsch „der Palast der Winde“. Daneben beheimatet Jaipur auch das Jantar Mantar und den Stadtpalast Jai Singh II. Man merkt schon: Indien ist reich an Kultur und historischen Denkmälern, die seit hunderten von Jahren von dieser Kultur zeugen, somit ist eine Reise nach Indien, immer auch eine Reise in eine andere Welt und eine andere Zeit.
beste Reisezeit:
November bis April, Himalaya-Region: Juni bis September
 

Klima:
Es herrscht ein tropisches Klima. Zumeist sehr heiß, in den Höhenlagen des Himalaya im Winter heftiger Schneefall. Das Wetter Indiens wird sehr stark vom Monsun bestimmt, Nordostmonsun im Oktober und November, Südwestmonsun von Juni bis September.
Einreise:
Es wird ein gültiger Reisepass sowie ein Visum benötigt, dieses muss bei der indischen Auslandvertretung angemeldet werden. In den letzten Monaten wurden die Regelungen für ein Indien-Visum immer wieder verändert, nähere Informationen hier
(Gültig nur für deutsche Staatsbürger)
Gegeben falls kann es zu Änderungen der Einreisebestimmung kommen. Erkundigen Sie sich bitte rechtzeitig bei dem entsprechenden Konsulat oder der Botschaft.
http://www.auswaertiges-amt.de/DE/Laenderinformationen/00-SiHi/IndienSicherheit.html
 

Impfempfehlungen:
Die Standardimpfungen sollten aufgefrischt werden, zudem empfiehlt sich eine Schutzimpfung gegen Hepatitis A.
Bitte informieren sie sich vor Reiseantritt über allgemeine Schutzimpfungen oder Prophylaxe Maßnahmen bei ihrem Hausarzt, Gesundheitsamt oder anderen reisemedizinischen Fachdienst.
http://www.auswaertiges-amt.de/DE/Laenderinformationen/00-SiHi/IndienSicherheit.html

Währung:
1 Rupie = 100 Paise
 

Flugdauer:
ca. 7 Stunden und 10 Minuten (nonstop)
 

Ortszeit:
MEZ +4,5h, (keine Sommer-/Winterzeitumstellung) somit MESZ +3,5h 


Gut zu wissen:
Indien ist ein Vielvölkerstaat mit über 15 verschiedenen Sprachen und dementsprechend unterschiedlichen Traditionen, Religionen und Kulturen. Der Glaube spielt hier eine ungemein wichtige Rolle und sollte deshalb auch von den Besuchern des Landes respektiert und geachtet werden.


Alle Inhalte dieser Seite sind urheberrechtlich geschützt und dürfen nur mit schriftlicher Genehmigung genutzt werden. Eine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit sowie Haftung kann nicht übernommen werden. Der Kontakt zum jeweiligen Konsulat des Ziellandes sollte im Zweifelsfall aufgenommen werden.





Nepal

Das einstige Königreich Nepal im Himalaja, welches seit 2007 eine Republik ist, beeindruckt seine Gäste mit imposanten Schneeriesen, einer Jahrtausende alten Kultur und einer vielfältigen Flora und Fauna. Zudem ist es die Heimat des höchsten Berges der Erde, dem Mount Everest.
Die Hauptstadt dieses bezaubernden Landes ist Kathmandu, hier erwarten den Besucher historische Königsstätten, die Swoyambhunath und die Bhoudhnah Stupa, der Durbar Square und der Pashupatinath Tempel. Anders als in den meisten Ländern der Erde ist die Mehrheit der nepalesischen Bevölkerung ländlich bäuerlich geprägt und nur ein kleiner Teil Bewohner Nepals lebt in Städten. Somit konnten die alten überlieferten Traditionen lange Zeit in den vielen kleinen Orten und Gemeinden überleben und erzählen heute die reiche Geschichte des Landes.
Doch auch wenn Sie sich mehr für Outdoor-Aktivitäten als für Kultur begeistern können , kommen Sie in Nepal auf ihre Kosten dabei muss nicht nur Wandern oder Bergsteigen auf dem Programm stehen, eine ebenfalls sehr beliebte Sportart ist das Rafting, welches sich auf nepalesischen Flüssen wie dem Trisuli River geradezu anbietet. Da sich Nepal sowohl nahe China als auch benachbart zu Indien befindet, kombinieren Reisende gern einen Besuch Nepals mit einer Reise in eben eines der beiden Nachbarländer. Eine solche Kombination bietet neben einer Menge Abwechslung auch die Möglichkeit die vielen Unterschiede zwischen den Ländern festzustellen.

beste Reisezeit:
Februar bis April sowie September bis November
 

Klima:
Die Regenzeit dauert von Juni bis Oktober, das Wetter ist dann schwül, heiß und regnerisch. Im Herbst und Frühling sind die Temperaturen mild, in den Bergen etwas kühler. Im Winter sinken die Temperaturen unter null, in den höheren Lagen schneit es viel und häufig.
Einreise:
mit einem Reisepass, der mindestens noch 6 Monate gültig ist. Ein Visum ist erforderlich, dieses kann an den Grenzübergängen und auf dem Flughafen von Katmandu für rund 40 USD erworben werden.
(Gültig nur für deutsche Staatsbürger)
Gegeben falls kann es zu Änderungen der Einreisebestimmung kommen. Erkundigen Sie sich bitte rechtzeitig bei dem entsprechenden Konsulat oder der Botschaft.
http://www.auswaertiges-amt.de/DE/Laenderinformationen/00-SiHi/NepalSicherheit.html
 

Impfempfehlungen:
Eine Auffrischung der Standardimpfungen wird empfohlen.
Bitte informieren sie sich vor Reiseantritt über allgemeine Schutzimpfungen oder Prophylaxe Maßnahmen bei ihrem Hausarzt, Gesundheitsamt oder anderen reisemedizinischen Fachdienst.
http://www.auswaertiges-amt.de/DE/Laenderinformationen/00-SiHi/NepalSicherheit.html

Währung:
1 Nepal-Rupie = 100 Paisa


Flugdauer:
ca. 9 Stunden und 15 Minuten (nonstop)
 

Ortszeit:
MEZ +4 ¾h (keine Sommer-/Winterzeitumstellung) somit MESZ +3 ¾h  


Gut zu wissen:
Der Austausch von Zärtlichkeiten in der Öffentlichkeit sollte vermieden werden. Homosexuelle Handlungen gelten in Nepal als illegal und werden mit bis zu einem Jahr Gefängnis bestraft. Sowohl Frauen als auch Männer sollten darauf achten stets den Oberkörper (auch Schultern und Rücken) bedeckt zu halten.


Alle Inhalte dieser Seite sind urheberrechtlich geschützt und dürfen nur mit schriftlicher Genehmigung genutzt werden. Eine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit sowie Haftung kann nicht übernommen werden. Der Kontakt zum jeweiligen Konsulat des Ziellandes sollte im Zweifelsfall aufgenommen werden.

Beliebte verwandte Reisen:

Kultur, Natur und Inselparadies
Indien/Sri Lanka/Malediven Rundreise
Empfehlung der Redaktion
Inklusive Flug
Preiswert & Gut
Rundreise inklusive Baden
15 Tage Rundreise durch Indien
ab 1.799 € pro Person
Kultur, Natur & Inselparadies
Indien/Sri Lanka/Malediven Rundreise
Empfehlung der Redaktion
Inklusive Flug
Preiswert & Gut
Rundreise inklusive Baden
15 Tage Rundreise durch Indien
ab 1.999 € pro Person
Im Herzen des Himalaya
Nepal Rundreise
Kleine Gruppe
Inklusive Flug
15 Tage Rundreise durch Nepal
ab 2.150 € pro Person
Exotik & Inselparadies
Indien/Malediven Rundreise
Durchführungsgarantie
Inklusive Flug
Preiswert & Gut
Rundreise inklusive Baden
18 Tage Rundreise durch Indien
ab 2.399 € pro Person