Inklusive Flug
  • 15-tägige Studienreise durch Usbekistan
  • Mittelklassehotels mit genannter Verpflegung
  • Usbekistan mit all seinen Höhepunkten
ab 2.095 € pro Person
Fragen zur Reise oder eine persönliche Beratung gewünscht? Hotline: 0800 337 3337 (gebührenfrei)

Reiseverlauf

1. Tag Flug nach Usbekistan
Sie fliegen direkt von Frankfurt in die usbekische Hauptstadt Taschkent. Ein Buchtipp für den Flug? Der Roman »Samarkand« von Amin Maalouf stimmt Sie auf Ihre Reise ein. Spät am Abend erreichen Sie Ihr Hotel. Eine Übernachtung in Taschkent.
2. Tag Taschkent - Ferganatal
Nach dem Frühstück gehen wir wieder in die Luft. Unser Ziel: das Ferganatal, dessen Schönheit sich schon von oben erahnen lässt. Wir fahren zum Hotel und gönnen uns unser erstes gemeinsames Abendessen. Zwei Nächte in Fergana. (F, A)
3. Tag Keramik und Kokand
Seidenstraße - nomen est omen! In Margilan beschäftigen wir uns mit der Seidenherstellung. Die Qualität und das Design der usbekischen Stoffe sind legendär. In einem Familienbetrieb erläutert uns unserer Reiseleiter in aller Ruhe den gesamten Produktionsprozess mit all seinen Besonderheiten. Und noch eine Kunst ist im Ferganatal beheimatet: die Keramikherstellung. In Rishtan besuchen wir einen Meisterbetrieb und lernen die typische Fergana-Keramik kennen. Vielleicht probieren wir auch einmal unser Töpfergeschick? Der Palast Khudoyar Khan und der Friedhof der Chane wartet in Kokand auf uns. 200 km (F, A)
4. Tag Ferganatal - Taschkent
Wir verlassen das Ferganatal wieder und weil Busse für die Straße nicht zugelassen sind, nehmen wir PKWs über den 2.260 Meter hohen Kamchik-Pass zurück nach Taschkent. 350 km (F, A)
5. Tag Taschkent - Chiwa
Als wichtiger Handelsplatz an der Seidenstraße wurde Taschkent bekannt und nach der Oktoberrevolution wurde sie die Hauptstadt der Sowjetrepublik Turkestan. Vieles musste nach dem Erdbeben von 1966 neu erbaut werden. Umso erstaunter sind wir, wie gut Moderne und Tradition in Taschkent verschmelzen. Wir erkunden die Stadt, schauen uns die berühmte Medrese Barakchan und das Kaffal Shashi-Mausoleum an, fahren mit der ersten Metro Zentralasiens und bestaunen dabei die aufwändige Architektur der Bahnhöfe. Auf dem berühmten Basar feilschen Händler um Seide, Nüsse und Gewürze. Feilschen wir mit. Nach dem Flug nach Urgentsch fahren wir weiter nach Chiwa, wo wir für zwei Nächte Quartier beziehen. (F, A)
6. Tag Märchenstadt Chiwa
In der Oasenstadt Chiwa sind wir den Märchen aus 1001 Nacht ganz nahe! Hier spüren wir noch die alte Seidenstraße, auch wenn wir auf Kamelkarawanen vergeblich warten. Wir sehen die gewaltige Stadtmauer und spazieren ausgiebig durch die Stadt, wie durch ein einziges riesiges, authentisches Freilichtmuseum. Dennoch, wir werden an jeder Ecke etwas Neues entdecken und einen unvergesslichen Tag in Chiwa verbringen. Zu Abend essen wir im Palast Toza Bog und erfreuen uns - wenn das Wetter mitspielt - an einer Folkloredarbietung. (F, A)
7. Tag Von Chiwa nach Buchara
Es geht in den Westen Usbekistans. Wir überqueren den Fluss Amu Darya und fahren durch die Steppen- und Wüstenlandschaft der Kyzyl Kum nach Buchara. Warum die Wüste »Roter Sand« heißt, wird uns schnell deutlich, spätestens wenn wir uns ein Picknick in der Wüste gönnen. Am Abend erreichen wir nach langer Fahrt die Stadt, welche seit alten Zeiten den Beinamen »die Edle« trägt. Drei Nächte in Buchara. 450 km (F, P, A)
8. Tag Medresen und Kuppelbasare
Buchara, kaum eine andere Stadt vereint auf elegante Weise alles, was wir mit Zentralasien verbinden! Zunächst sehen wir Ark, die Zitadelle, wo einst die Khane Bucharas residierten. Der gewaltige Bau wird Ihnen imponieren. Wir besuchen die Bolo-Hauz-Moschee, eine kleine, aber feine Anlage mit fantastischen Kassettendecken im Vorraum. Ganz anders hingegen das Grabmal der Samaniden, ein nur durch Ziegelromantik geprägter Bau, der gerade wegen seiner Schlichtheit so beeindruckend ist. Unser Weg führt vom Poikalon-Komplex durch die Kuppelbasare vorbei an Medresen zum Labi Hauz. Hier ist das Zentrum des alten Buchara mit prachtvollen Bauten. In der Medrese wirbeln die Tänzer bei der Folkloredarbietung für uns durch den Abend (witterungsabhängig). (F, A)
9. Tag Gelebter Islam
Vor den Toren Bucharas besuchen wir den Naqshbandi-Komplex, wo der Begründer des gleichnamigen Derwisch-Ordens beerdigt ist. Eine einmalige Gelegenheit für uns, dem lebendigen Islam und alltäglicher Frömmigkeit zu begegnen. Zurück in der Altstadt, einer UNESCO-Welterbestätte, befindet sich das Chor Minor. Wir schauen genauer hin. Dieses Turmtor mit seiner eigenwilligen Konstruktion diente einst als Haupteingang zu einer Karawanserei. (F, A)
10. Tag Buchara - Shar-e Sabs - Samarkand
Shar-e Sabs ist die Geburtsstadt Timurs und UNESCO-Welterbestätte. Die beeindruckenden Ruinen seines Palastes lassen erahnen, wie monumental das Bauwerk einst gewesen sein muss. Unser Reiseleiter zeigt uns auch die Gök Gumbas-Moschee und den Darus Saodad-Komplex, die zu den beeindruckendsten Bauwerken der Stadt gehören. Wenn wir weiter nach Samarkand fahren, lädt uns eine Bauernfamilie für eine Pause ein. Die Familie öffnet uns Haus und Herz und wir erfahren bei einer Tasse dampfenden Tee, wie aus Schafswolle Teppiche geknüpft werden. Am Abend Ankunft für drei Nächte in Samarkand. 390 km (F, A)
11. Tag Samarkand: Hauptstadt Timurs
Unser Tag in Samarkand beginnt mit einem kunsthistorischen Paukenschlag: Wir besichtigen den Registan, den wohl berühmtesten Platz Zentralasiens. Und besuchen gleich die drei Medresen, die sich an diesem Platz befinden. Beeindruckend! Das Museum von Afrosyab und das angrenzende Ausgrabungsfeld vermitteln uns einen Eindruck vom alten Samarkand. Dass Jahrhunderte alte Traditionen auch heute noch in Samarkand gelebt werden, stellen wir beim Besuch der Papiermanufaktur fest. Das Samarkand-Papier wurde und wird aus den Fasern des Maulbeerbaums, Henna und Rosenwasser produziert und ist für seine helle Farbe und seinen Wohlgeruch bekannt. Zum Sonnenuntergang machen wir einen Abstecher zum Observatorium von Ulug Bek. Das Abendessen verspricht ein besonderes Erlebnis zu werden. Wir besuchen eine usbekische Familie und bekommen das usbekische Nationalgericht Plov serviert. (F, A)
12. Tag Eine Straße voller Mausoleen
Unser letzter Tag in Samarkand beginnt mit der imposanten Gräberstraße timuridischer Adliger, der Shah-e-Sinda. Unser Reiseleiter kennt die Legenden um die türkisblau glitzernden Mausoleen. Dann die große Moschee Bibi Khanum: Timur wollte - um seine unbegrenzten technischen und finanziellen Möglichkeiten zu demonstrieren - die schönste Moschee der östlichen Welt bauen lassen. Unendlich ist die Vielfalt der dunkel- und lichtblau glasierten Ziegel, der Majolikafliesen und Fayencemosaiken. Kultur macht hungrig, freuen wir uns auf einen kulinarischen Streifzug über den Basar. Das Probieren der Rosinen, Aprikosen und Nüsse ist ausdrücklich erwünscht. Genießen wir das bunte Treiben der freundlichen Einheimischen. Wir erleben eine Präsentation einer farbenprächtigen Kollektion von Kleidern der Modedesignerin Valentina Romanenko. (F, A)
13. Tag Samarkand
Wir nutzen die Freizeit am Vormittag um uns zu erholen. Oder wie wäre es mit einem Ausflug vor die Tore Samarkands? Dort liegt der Imam Al-Buchari-Komplex, einer der wichtigsten Orte der Muslime. Verfolgen Sie in diesem internationalem Pilgerzentrum die Spuren Al Bucharis und sehen Sie die gesammelten Schriften, die so hohes Ansehen im Islam genießen. Am späten Nachmittag besteigen wir den Schnellzug Afrosiyob, der uns in knapp drei Stunden nach Taschkent bringt. Zwei Nächte werden wir dort bleiben. 320 km (F, A)
14. Tag Natur pur
Ein halbtägiger Ausflug führt uns heute in die Bergwelt 90 Kilometer östlich von Taschkent. Mit der Seilbahn fahren wir in die Berge und erleben bei einem Spaziergang Usbekistan von seiner natürlichen Seite. Bergluft macht hungrig und wir kehren ein ins Restaurant Bochka für Schaschlik-Spieße und Co. Zum Nachtisch gibt es herrliche Blicke auf die Weite des Westausläufer des Tianshangebirges. Unser geselliges Abschiedsessen läutet den letzten gemeinsamen Abend ein. 200 km (F, M, A)
15. Tag Der Heimat entgegen
Am frühen Morgen fahren Sie zum Flughafen und fliegen nach Hause. Eine eindrucksvolle Reise geht zu Ende. (F)

Flugplan-, Hotel- und Programmänderungen bleiben ausdrücklich vorbehalten.
(F=Frühstück, M=Mittagessen, P=Picknick, A=Abendessen)

Für bestimmte Zeiträume haben wir die Beschreibung dieser Reise an saisonale Gegebenheiten angepasst.
Hier finden Sie Informationen zu ausgewählten Sehenswürdigkeiten der Rundreise.

Sehenswürdigkeiten

Die sogenannte Seidenstraße ist ein Netz aus Karawanenstraßen welche Europa und Asien verbindet, die bekannteste Route führt vom Mittelmeer bis nach Ostasien. Einige Strecken der Seidenstraße verlaufen auch durch den zentralasiatischen Staat Usbekistan. Bis heute kann man hier auf den Pfaden der einstigen Händler, welche auf der Seidenstraße reisten, wandeln.

Die usbekischen Städte Buchara, Samarkand und Taschkent lagen alle direkt an oder unweit der Seidenstraße, was sie schon früh zu einflussreichen und wohlhabenden Handelsstädten machte. Somit darf ein Besuch der Städte Buchara, Samarkand und Taschkent während einer Rundreise durch das atemberaubende und überwältigende Usbekistan in keinem Fall fehlen.
Die sogenannte Seidenstraße ist ein Netz aus Karawanenstraßen welche Europa und Asien verbindet, die bekannteste Route führt vom Mittelmeer bis nach Ostasien. Einige Strecken der Seidenstraße verlaufen auch durch den zentralasiatischen Staat Usbekistan. Bis heute kann man hier auf den Pfaden der einstigen Händler, welche auf der Seidenstraße reisten, wandeln.

Die usbekischen Städte Buchara, Samarkand und Taschkent lagen alle direkt an oder unweit der Seidenstraße, was sie schon früh zu einflussreichen und wohlhabenden Handelsstädten machte. Somit darf ein Besuch der Städte Buchara, Samarkand und Taschkent während einer Rundreise durch das atemberaubende und überwältigende Usbekistan in keinem Fall fehlen.
Die sogenannte Seidenstraße ist ein Netz aus Karawanenstraßen welche Europa und Asien verbindet, die bekannteste Route führt vom Mittelmeer bis nach Ostasien. Einige Strecken der Seidenstraße verlaufen auch durch den zentralasiatischen Staat Usbekistan. Bis heute kann man hier auf den Pfaden der einstigen Händler, welche auf der Seidenstraße reisten, wandeln.

Die usbekischen Städte Buchara, Samarkand und Taschkent lagen alle direkt an oder unweit der Seidenstraße, was sie schon früh zu einflussreichen und wohlhabenden Handelsstädten machte. Somit darf ein Besuch der Städte Buchara, Samarkand und Taschkent während einer Rundreise durch das atemberaubende und überwältigende Usbekistan in keinem Fall fehlen.
Die usbekische Stadt Buxoro (Buchara) besticht vor allem durch ihre zahlreichen historischen Bauwerke wie beispielsweise dem Mausoleum der Samaniden (dem ältesten Gebäude der Stadt) oder dem atemberaubend schönen Kalon-Minarett. Zu diesen bedeutenden und beeindruckenden Bauwerken gehört auch die imposante Zitadelle Ark.

Bereits seit dem 4. Jahrhundert vor Christus befindet sich an der Stelle der heutigen Zitadelle Ark eine Festung. Mehrmalige Zerstörungen und Wiederaufbauten führten dazu, dass sich hier ein mittlerweile 20 Meter hoher Hügel gebildet hat auf dem nun die Zitadelle Ark thront.

Das Bauwerk wie wir es heute kennen, entstand im 18. Jahrhundert. Im Inneren der Zitadelle befindet sich zum einen der einstige Palast des Emirs und zum anderen auch eine Moschee. 1920 fiel der Ark einem Brand zum Opfer wobei sämtliche hölzerne Bauten vernichtet wurden, diese wurden allerdings nach historischen Plänen wieder errichtet.
Zwei Kilometer vom Stadtzentrum Samarkands entfernt befinden sich die Ruinen des Observatoriums von Ulug Beg sowie ein Museum. Die Usbeken nennen es „Gurkani Zij“ was soviel wie „Observatorium der Gurkani“ bedeutet. Das Observatorium wurde zwischen 1424 und 1428 auf Befehl des Timuriden-Herrschers Ulug Beleg errichtet. Es sollte den Astronomen der Ulugbelek-Madrasa für Beobachtungen dienen.

Nachdem Ulug Beg 1449 ermordet wurde, zerstörte man auch das Observatorium, in welchem in den Jahren zuvor 992 Sterne vermessen worden waren. Nur der unterirdische Teil des Sextanten blieb erhalten, wurde aber erst im Jahre 1908 von russischen Archäologen entdeckt und ausgegraben. Von dem Observatorium selbst konnte nur der runde Grundriss rekonstruiert werden.
Bilder:
Im Herzen der usbekischen Stadt Samarkand befindet sich einer der prächtigsten Plätze ganz Mittelasiens, der Registan oder auch Registan-Platz. Sein Name bedeutet übersetzt so viel wie „sandiger Platz“. Der weit angelegte Platz wird von drei imposanten Bauwerken eingeschlossen, zur Linken von der Ulugbek-Medresse, zur Rechten von der Sher-Dor-Medresse und in der Mitte von der Tilya-Kori-Medresse mit dazu gehöriger Moschee.

Dieses atemberaubende und bezaubernde Ensemble herausragender Architektur bildet nicht nur das Herz des antiken Samarkands sondern ist auch eine der beliebtesten Touristenattraktionen der Stadt. Der Registan versprüht wie viele andere Plätze in Usbekistan auch den romantischen und faszinierenden Zauber aus „1000 und einer Nacht“.
Zu den bedeutendsten Sehenswürdigkeiten der bezaubernden Stadt Samarkand gehört zweifelsohne die berühmte Bibi-Khanum-Moschee, auch Moschee Bibi Chanum oder Moschee Bibi Hanim genannt. Noch im 15. Jahrhundert zählte sie zu den prächtigsten und größten Moscheen der islamistischen Welt. Ab dem Ende des 16. Jahrhundert verfiel die Moschee allerdings. Erdbeben, Wetter und die Bewohner Samarkands machten sich an ihr zu schaffen.

Letzteres war besonders tragisch, denn auf der Suche nach Baumaterial plünderten die Bewohner die Ruine weshalb wichtige Einrichtungsgegenstände und ganze Marmorsäulen verschwanden. Bis zur Mitte des 20. Jahrhunderts fristete diese einst grandiose und einzigartige Moschee ihr Dasein als Ruine, dann erst begann man mit einer großangelegten Restaurierung dieses imposanten Bauwerks. So können schon heute wieder einige bedeutende Teile der Moschee in ihrem restaurierten Zustand besichtigt werden.
Hier finden Sie Informationen zu Städten der Rundreise.

Städte

Bilder:
Zu den meistbesuchten und historisch wichtigsten Städten in Usbekistan gehört zweifelsohne auch das märchenhafte Samarkand. Die Stadt im Osten des Landes befindet sich direkt an den westlichen Ausläufern des Alai Gebirges und somit rund 700 Meter über dem Meeresspiegel. Der Name Samarkand kommt aus dem Sogdischen und bedeutet so viel wie „steinerne Stadt“.

In Samarkand kann man bis heute den orientalischen Charme aus längst vergangenen Zeiten erleben, anders als in vielen anderen usbekischen Städten, in denen die Moderne die Überhand gewonnen hat. Zu den bedeutendsten Sehenswürdigkeiten der Stadt gehören die Bibi-Khanum Moschee, der bekannte Registanplatz mit den umliegenden Medressen wie beispielsweise der malerischen Sher-Dor-Madrasa ebenso wie das Gur-Emir Mausoleum und das Schahi-Sinda-Ensemble.
Im Nordosten Usbekistans befindet sich Taschkent, die Hauptstadt des Landes, welche mit einer Fläche von knapp 335 km² und mehr als 2 Millionen Einwohnern zugleich auch die größte Stadt Usbekistans ist. 1966 wurde die heutige Metropole von einem starken Erdbeben erschüttert, durch den Wiederaufbau bekam die Stadt ein modernes Gesicht und gilt heute als sehr grüne und wasserreiche Stadt mit zahlreichen Parks und Springbrunnen.

In der Altstadt Taschkents findet man aber dennoch den einstigen orientalischen Flair und zahlreiche historische Bauwerke wie beispielsweise die eindrucksvolle Kukeldash-Madrasa. Zu den modernen Wahrzeichen der Stadt gehört der imposante Fernsehturm. Einige weitere sehenswerte Bauwerke ist das pittoreske Timuriden-Museum und das herrliche Theatergebäude.
Fergana
Kokand
Margilan
Rishtan
Im Nordwesten Usbekistans befindet sich die beschauliche Oasenstadt Chiwa mit ihren knapp 56.000 Einwohnern. Sie liegt direkt an der alten Seidenstraße, weshalb sie in der Vergangenheit von großer strategischer und wirtschaftlicher Bedeutung war. Gegründet wurde die Stadt bereits im 6. Jahrhundert nach Christus, rund 400 Jahre später war sie schon zu einer bedeutenden Handelsstadt aufgestiegen.

Von dieser glanzvollen Vergangenheit zeugen bis heute zahlreiche prachtvolle Bauwerke. Bestes Beispiel dafür ist der Palast Tasch-Hauli, welcher als Meisterwerk der orientalischen Architektur gilt. In Itchan-Kala, der Altstadt Chiwas, welche seit 1990 zum UNESCO-Weltkulturerbe gehört, befinden sich weitere imposante Gebäude wie beispielsweise das Kalta Minor, die Muhammed-Amin-Khan-Madrasa und das Khodja-Minarett.
In der usbekischen Provinz Xorazm, nahe der Grenze zu Turkmenistan befindet sich die rund 150.000 Einwohner zählende Stadt Urganch. Sie wurde in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts gegründet und entwickelt sich immer mehr zu einer beliebten und vielbesuchten Destination von Reisenden. Sie ist mittlerweile eine Station bei jeder guten Usbekistan Rundreise.

Besonders beliebt ist die Stadt als Ausgangspunkt für Ausflüge in die nahe gelegene Weltkulturerbe-Stadt Xiva. Aber auch in und um die Stadt selbst gibt es vieles zu entdecken und zu bewundern. Vor allem Ausflüge in die Wüsten Karakum und Kysylkum sind sehr empfehlenswert. Auch die alten Festungen Toprak-kala und Koj-Krylgan-Kala sind einen Besuch wert.
Bilder:
Zu den bedeutendsten Städten Usbekistans gehört die reizvolle Metropole Buxoro, auch als Buchara bekannt. Diese befindet sich im Südosten des Landes und zählt rund 240.000 Einwohner. Vor allem die Altstadt Buxoros ist bemerkenswert, wegen ihrer zahlreichen imposanten Bauwerke darunter viele Moscheen und Madaris („Ort des Lernens“, islamische Hochschulen), gehört sie seit 1993 zum UNESCO Weltkulturerbe.

Das älteste erhaltene Gebäude der Stadt ist das Mausoleum der Samaniden, welches aus dem 10. Jahrhundert stammt. Weitere beeindruckende Bauwerke Buxoros sind das Kalon Minarett, die Zitadelle Ark und der Sommerpalast des letzten Emirs Bucharas, letzterer befindet sich etwas außerhalb der Stadt. Auch die Basare, welche teilweise noch aus dem 16. Jahrhundert stammen, sind in jedem einen Besuch wert.
Schahrisabs
Timurs
Diese Übersichtsseite dient zur Information zu möglichen Reisezielen. Genaue Leistungsinhalte der Rundreise entnehmen Sie bitte dem Reiseverlauf und den Inklusivleistungen.

Länderinfo

Usbekistan (UZ)
Usbekistan
Für viele ist Usbekistan auch das „Herz Zentralasiens“, denn es ist das kulturhistorische Kernstück Zentralasiens. Das Land ist sehr reich an Geschichte und Kultur, so zogen hier schon die einstigen Karawanen der Großen Seidenstraßen durch und auch Alexander der Große führte sein Heer auf dem Weg nach Indien durch Usbekistan. Eine besonders beliebte Region im Land ist das Städte-Dreieck Chiwa – Buchara – Samarkand. In diesen sogenannten „Märchenstädten“ gibt es unzählige eindrucksvolle Sehenswürdigkeiten wie den Palast Tasch-Hauli, die Altstadt Itchan-Kala, die Zitadelle Buchara, den Kalyan Komplex, das Bibi-Khanum-Mausoleum und den Registanplatz mit seinen angrenzenden Medressen.
Die Hauptstadt Usbekistans ist Taschkent. Diese pulsierende Metropole ist das Herz des Landes und beeindruckt ihre Besucher mit zahlreichen Attraktionen wie dem Timuriden-Museum, dem Denkmal des Eroberers Amir Timur und der christlichen Kirche. Doch trotz der vielen kulturellen Sehenswürdigkeiten ist die Stadt auch sehr zukunftsorientiert und von vielen modernen und beeindruckenden Gebäuden durchzogen. Aber nicht nur Kultur- und Geschichtsinteressierte wird Usbekistan begeistern, auch für Wanderer, Aktivurlauber und Naturfreunde hat das Land einiges zu bieten. So führen zahlreiche Reisen nicht nur zu den kulturellen Höhepunkten sonder auch in die atemberaubende Natur des Landes. Beispielsweise in das Nurata-Gebirge. Somit zeigt sich „das Herz Zentralasiens“ unglaublich vielfältig und begeistert viele Reisende, egal was sie im Urlaub suchen.
beste Reisezeit:
April bis Juni und September bis November
 

Klima:
Es herrscht Kontinentalklima mit sehr hohen Temperaturen im Süden und sehr niedrigen Temperaturen im Norden. 

Einreise:
mit einem Reisepass, der mindestens 3 Monate über den Ablauf des usbekischen Visums hinaus gültig ist. Das Visum muss rechtzeitig vor Beginn der Reise bei der usbekischen Auslandsvertretung beantragt werden.
(Gültig nur für deutsche Staatsbürger)
Gegeben falls kann es zu Änderungen der Einreisebestimmung kommen. Erkundigen Sie sich bitte rechtzeitig bei dem entsprechenden Konsulat oder der Botschaft.
http://www.auswaertiges-amt.de/DE/Laenderinformationen/00-SiHi/UsbekistanSicherheit.html
http://www.visa-express.de/deutsch/land.php?ISO3166=UZ


Impfempfehlungen:
Pflichtimpfungen sind nicht vorgeschrieben, eine Auffrischung der Standardimpfungen wird aber empfohlen.
Bitte informieren sie sich vor Reiseantritt über allgemeine Schutzimpfungen oder Prophylaxe Maßnahmen bei ihrem Hausarzt, Gesundheitsamt oder anderen reisemedizinischen Fachdienst.
http://www.auswaertiges-amt.de/DE/Laenderinformationen/00-SiHi/UsbekistanSicherheit.html

Währung:
1 Som = 100 Tiyin


Flugdauer:
ca. 6 Stunden und 30 Minuten (nonstop)


Ortszeit:
MEZ +4h (keine Sommer-/Winterzeitumstellung) somit MESZ +3h 


Gut zu wissen:
Der Großteil der Bevölkerung in Usbekistan sind Muslime. Kurze Hosen sollten nach Möglichkeit gar nicht getragen werden.


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