Kleine Gruppe
Inklusive Flug
  • 19-tägige Busrundreise durch Ecuador
  • Mittelklassehotels/-hosterias/-lodges mit Verpflegung laut Programm
  • Einzigartige Landschaften & tolle Fotomotive
ab 3.498 € pro Person
Fragen zur Reise oder eine persönliche Beratung gewünscht? Hotline: 0800 337 3337 (gebührenfrei)

Reiseverlauf

Ecuador gilt als eines der facettenreichsten Länder Lateinamerikas. In dem nach der Äquatorlinie benannten Land erleben wir auf kleinstem Raum seine ganze Vielfalt. Der Kontrast zwischen Anden, mit Gletschern bedeckten Vulkanriesen, Amazonasbecken und kilometerlangen Sandstränden könnte nicht größer sein. Im Umland der Hauptstadt Quito gewöhnen wir uns auf leichten Wanderungen zunächst an die Höhenlage, bevor wir auf abwechslungsreichen Pfaden durch das indianisch geprägte Hochland mit seinen Gebirgsseen und Märchenwäldern reisen. Im Amazonasbecken wartet die üppige Pflanzenwelt des Regenwaldes auf uns. Im Andenhochland erleben wir unvergessliche Ausblicke auf schneebedeckte Vulkane. Und als krönenden Abschluss lockt uns die Pazifikküste mit ihren einladenden Sandstränden.
1. Tag: Anreise
Abflug nach Ecuador. Ankunft in Quito (2.850 m) und Hoteltransfer. 2 Hotelübernachtungen in Quito. 20 km.
2. Tag: Quito
Am Vormittag unternehmen wir einen Ausflug zum Panecillo-Hügel, von wo wir den Ausblick über ganz Quito genießen. Anschließend erkunden wir die koloniale Altstadt mit ihren Kirchen und Klöstern. (F)
3. Tag: Pahuma
Heute besuchen wir das Pahuma-Orchideenreservat (1.960 m), das inmitten eines Nebelwaldes liegt. Mit mehr als 270 Orchideenarten und mehreren bis zu 80 m hohen Wasserfällen bietet es Lebensraum für Kolibris, den berühmten Andenklippenvogel und den Bergtukan. Wir besuchen den botanischen Garten des Reservats und wandern zum Pacaya-Wasserfall. GZ ca. 1,5 Stunden. Auf dem Weg nach Otavalo stoppen wir beim berühmten Äquatordenkmal und besuchen das von Indigenas geleitete Intiñan-Museum. 2 Hosteríaübernachtungen bei Otavalo. 140 km. (F, M)
4. Tag: Ibarra
In Ibarra besuchen wir den Lebensmittelmarkt mit Anbauprodukten aus ganz Ecuador. Nachdem wir durch das Chota-Tal mit seinem großen afroecuadorianischen Bevölkerungsanteil gelangt sind, geht es bis ins Schutzgebiet von El Angel hinauf (3.700 m). Hier wandern wir inmitten der Attraktion des Parks - den "Wäldern" von Mönchsblumengewächsen - und genießen die einzigartige Páramolandschaft. GZ ca. 2,5 Stunden. 220 km. (F, M)
5. Tag: Indianer & Vulkan Cuicocha
Frühmorgens wandern wir im Naturreservat Cotacachi-Cayapas (3.560 m), entlang der Lagune, die sich im Krater des Vulkans Cuicocha gebildet hat. GZ ca. 3 Stunden. Nachmittags besuchen wir den berühmten Markt der Indianer Otavalos, auf dem Kunsthandwerk wie Malereien und Webwaren angeboten werden. Hosteríaübernachtung beim Cotopaxi-Nationalpark. 180 km. (F)
6. Tag: Cotopaxi
Der Cotopaxi ist mit 5.897 m einer der höchsten Vulkane der Erde. Wir unternehmen eine leichte Wanderung auf der Hochebene (3.850 m) am Fuße des grandiosen schneebedeckten Massivs und erspähen mit etwas Glück einen Kondor. GZ ca. 1,5 Stunden. Anschließend geht es weiter zum nächsten Highlight: die Quellen von Papallacta. Der Nachmittag dient ganz der Entspannung in den herrlich temperierten Quellen - Andenblick inklusive. Lodgeübernachtung in Papallacta. 160 km. (F, M)
7. - 9. Tag: Amazonas
Auf unserer Fahrt in das Amazonasbecken wechselt die Landschaft vom mystischen Nebelwald zum "echten" primären Regenwald. Im Selva Viva-Reservat angekommen, wandern wir zu unserer Lodge. GZ ca. 1,5 Stunden. Zusammen mit unserem Urwaldführer lernen wir an den folgenden Tagen auf Ausflügen die erstaunliche Vielfalt der Pflanzenwelt kennen und lauschen den Geräuschen des Dschungels. Auf zwei Wanderungen erschließt sich uns der Urwald aus einer besonderen Perspektive und in einer Tierauffangstation erleben wir einige heimische Bewohner der Amazonasregion. GZ ca. 2,5 und 1,5 Stunden. 3 Übernachtungen in einer Urwaldlodge. 190 km an Tag 7. (3 x F, 2 x M, 3 x A)
10. Tag: Baños
Unser nächstes Ziel ist der Wallfahrtsort Baños (1.800 m), berühmt für sein angenehm mildes Klima. Wir fahren die Panoramaroute entlang der Straße der Wasserfälle (1.620 m). Zum "Manto de la Novia"-Wasserfall wandern wir hinunter (GZ. ca 1 Stunde) und besteigen dort eine Seilbahn, die uns zurück zum Ausgangspunkt bringt. Hotelübernachtung in Baños. 165 km. (F, M)
11. Tag: Chimborazo
Vormittags statten wir dem Markt der Salasaca-Indianer einen Besuch ab. Ihre Webarbeiten gehören zu den besten des Landes. Anschließend steht ein weiterer Vulkanriese auf dem Programm - der Chimborazo (6.310 m). Auf 4.000 m Höhe wandern wir entlang indianischer Gehöfte mit Blick auf diesen höchsten Berg Ecuadors, auf der Suche nach den seltenen Vicuñas. GZ ca. 2 Stunden. Weiterfahrt nach Riobamba und Hotelübernachtung. 190 km. (F, M)
12. Tag: Zugfahrt Teufelsnase
Frühmorgens fahren wir nach Alausi. Von hier geht es mit der legendären Andenbahn über die berühmte Teufelsnase nach Sibambe. Ganz in der Nähe liegen die Ruinen von Ingapirca, die bedeutendste präkolumbische archäologische Fundstätte Ecuadors, die wir besuchen. Am Abend geht es weiter nach Cuenca (bei Zugausfall per Bus von Riobamba über Ingapirca nach Cuenca). 2 Hotelübernachtungen in Cuenca. 250 km. (F, M)
13. Tag: Cuenca
Wir besuchen eine Panamahut-Fabrik. Wussten Sie, dass der Panamahut seit dem 17. Jh. in Ecuador hergestellt wird? Anschließend erkunden wir die Stadt Cuenca, die auch als "Athen Ecuadors" bekannt ist, auf einem Rundgang. Die Kolonialstadt hat bereits viele Schriftsteller, Dichter und Künstler hervorgebracht und wurde 1999 zum UNESCO-Weltkulturerbe erklärt. Mit ihren Kopfsteinpflastergassen und weißen, restaurierten Häusern zeichnet Cuenca ein perfektes Bild der früheren Zeiten Ecuadors. (F)
14. Tag: Las Cajas-Nationalpark
Wir wandern im Las Cajas-Nationalpark (3.976 m) inmitten dutzender Gebirgsseen und andiner Wälder. GZ ca. 3 Stunden. Anschließend Weiterfahrt nach Guayaquil und Hotelübernachtung. 240 km. (F, M)
15. - 18. Tag: Pazifikküste
Am Morgen besuchen wir die Kathedrale Guayaquils und die grünen Landleguane im Seminario-Park. Danach fahren wir weiter an die Pazifikküste. Die fruchtbare Küstenregion Ecuadors nimmt ca. 1/3 des Landes ein; das sind ca. 640 km meist menschenleere, kilometerlang hintereinander gereihte Strandperlen. Wir suchen uns die schönste entlang der "Ruta del Sol" aus: Puerto López. Hier verweilen wir die nächsten 3 Nächte während wir tagsüber die Umgebung erkunden: Am 16. Tag wandern wir durch den tropischen Trockenwald des einzigen Küsten-Nationalparks des Landes "Machalilla" mit seinen meterhohen Kandelaberkakteen und zahlreichen Vogelarten. GZ ca. 1,5 Stunden. Anschließend lernen wir in der kleinen Gemeinde Agua Blanca mehr über die Manteña- und Machalilla-Kultur und spazieren und entspannen am wohl schönsten Strand Ecuadors, der "Playa Los Frailes" inmitten des Nationalparks. GZ ca. 1 Stunde. Am 17. Tag haben wir die Wahl: Entspannen, Wandern, Reiten oder ein Tagesausflug auf die vorgelagerte Insel Isla de la Plata (ca. 45 USD p. P.), dem "Klein-Galapagos" hier am Humboldt-Strom. Dies ist der einzige Ort, wo man - neben den Galapagos-Inseln - zahlreiche seltene Vogelarten wie Albatrosse, Nazca-, Rot- und Blaufußtölpel aus der Nähe beobachten kann (saisonabhängig). Von ca. Juni bis Oktober suchen die bis zu 18 m langen und 40 Tonnen schweren Buckelwale diese Region heim um sich fortzupflanzen. Ein gelungener Reiseabschluss! Am 18. Tag Flughafentransfer und Rückflug. 3 Hosteríaübernachtungen bei Puerto López. 245, 30 und 220 km. (4 x F)
19. Tag: Ankunft

Änderungen der Reiseroute und Fluggesellschaften bleiben vorbehalten.
Hier finden Sie Informationen zu ausgewählten Sehenswürdigkeiten der Rundreise.

Sehenswürdigkeiten

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Zwischen dem Zentrum der ecuadorianischen Hauptstadt Quito und dem südlichen Teil der Stadt erstreckt sich der markante und deshalb sehr bekannte Panecillo Hügel, im Spanischen El Panecillo genannt. Dieser Name bedeutet übersetzt „kleines Stück Brot“ und beschreibt damit sehr treffend Form und Aussehen des circa 200 Meter hohen Hügels.

Der Panecillo Hügel ist vulkanischen Ursprungs. Eine Legende besagt, dass sich vor der Ankunft der Spanier auf der Spitze des Hügels ein Tempel befand, welchen die Ureinwohner Ecuadors nutzen um die Sonne anzubeten. Heute befindet sich auf dem El Panecillo eine Madonna-Statue des spanischen Künstlers Augustiin de la Herran Matorras, welche von hier aus über ganz Quito blickt.
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Etwa 40 Kilometer südlich der ecuadorianischen Hauptstadt Quito befindet sich der eindrucksvolle Cotopaxi Nationalpark, welcher ein Gebiet von rund 33.400 Hektar umfasst. Die Hauptattraktion des 1975 gegründeten Nationalparks ist der namensgebende Berg Cotopaxi, welcher mit 5.897 Meter die zweithöchste Erhebung Ecuadors ist. Die landschaftlich wunderschöne Ebene um den Cotopaxi ist die Heimat zahlreicher landestypischer Tiere wie dem Lama, dem Puma oder dem Andenkondor.

Weitere Highlights des Nationalparks sind neben dem Vulkan Ruminahui auch die Ruinen der einstigen Inka-Festung Pucara und die Limpiopungo-Lagune. Am Fuße des Cotopaxi befindet sich zudem ein aus dem 15. Jahrhundert stammender Inka-Palast, welcher allerdings im 17. Jahrhundert zu einem Kloster umgebaut wurde. Heute beherbergt der bemerkenswerte Bau ein exzellentes Hotel.
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In den Ecuadorianischen Anden, in der Provinz Imbabura befindet sich der imposante, 4935 Meter hohe Vulkan Cotacachi. An seinem Fuße wiederrum erstreckt sich einer der schönsten und beeindruckendsten Kraterseen des Landes, der Cuicocha oder auch Kuykucha genannt. Der Name bedeutet übersetzt „Meerschweinchensee“. Sein Durchmesser beträgt rund 3 Kilometer.

Im See befinden vier Lavadome, von denen sich zwei zu steilen und bewaldeten Inseln gebildet haben, diese heißen Yerovi und Teodoro Wolf. Allerdings ist der Zutritt zu diesen Inseln nicht gestattet. Dafür leben hier zahlreiche Tier- und Pflanzenarten, weshalb der Cuicocha auch zum Naturschutzgebiet von Cotacachi-Cayapas gehört. Während einer Ecuador-Rundreise sollte man den Kratersee deshalb auf keinen Fall verpassen.
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Der imposante Vulkan Cotopaxi gehört zu den höchsten, noch aktiven Vulkanen der Erde und ist zudem der zweithöchste Berg Ecuadors. Trotz der Tatsache, dass der Cotopaxi noch aktiv ist, besteigen jedes Jahr Tausende Menschen den Vulkan, damit ist er nicht nur der am häufigsten bestiegene Berg des Landes sondern gehört auch zu den meistbesuchten Gipfeln Lateinamerikas.

Um den Cotopaxi herum erstreckt sich der gleichnamige Nationalpark, welcher bereits 1975 gegründet wurde und einige seltene Tiere wie Pumas, Wildpferde und Andenkondore beheimatet. Der Cotopaxi selbst gehört zur „Allee der Vulkane“ in den östlichen Anden und liegt nur etwa 50 Kilometer südlich der ecuadorianischen Hauptstadt Quito, wodurch er sehr leicht zu erreichen ist.
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Der imposante Vulkan Cotopaxi gehört zu den höchsten, noch aktiven Vulkanen der Erde und ist zudem der zweithöchste Berg Ecuadors. Trotz der Tatsache, dass der Cotopaxi noch aktiv ist, besteigen jedes Jahr Tausende Menschen den Vulkan, damit ist er nicht nur der am häufigsten bestiegene Berg des Landes sondern gehört auch zu den meistbesuchten Gipfeln Lateinamerikas.

Um den Cotopaxi herum erstreckt sich der gleichnamige Nationalpark, welcher bereits 1975 gegründet wurde und einige seltene Tiere wie Pumas, Wildpferde und Andenkondore beheimatet. Der Cotopaxi selbst gehört zur „Allee der Vulkane“ in den östlichen Anden und liegt nur etwa 50 Kilometer südlich der ecuadorianischen Hauptstadt Quito, wodurch er sehr leicht zu erreichen ist.
Die bedeutendste präkolumbische archäologische Fundstelle Ecuadors ist die beeindruckende Inkamauer (Ingapirca) oder auch Hatun Kanar genannt. Sie liegt etwa 50 Kilometer nördlich der Stadt Azogues. Von den spanischen Chronisten der Conquista wurde sie einst als Burg bezeichnet, doch ihr eigentlicher Zweck ist bis heute nicht vollständig entschlüsselt.

Was bekannt ist, ist die Tatsache, dass es sich nicht nur um eine Mauer sondern um eine ganze Festungsanlage handelt. Hierzu gehören unter anderem auch ein Observatorium, ein Sonnentempel, Grabstätten, Straßen, Plätze, rituelle Bäder und Lagerräume. Ähnlich wie in Cusco (in Peru) beruht auch die Bauweise der Inkamauer in Ecuador auf dem fugenlosen Zusammenfügen großer Steinblöcke.
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Über der Schlucht des Rio Chanchan in der Provinz Chimborazo, im Zentrum Ecuadors, befindet sich ein etwa 100 Meter hoher Felsvorsprung, welcher durch sein markantes Aussehen über die Grenzen des Andenstaates hinaus berühmt geworden ist, die sogenannte Nariz del Diablo, im Englischen Devil’s Nose und im Deutschen Teufelsnase genannt.

Treffender als diese Bezeichnungen kann man das Aussehen des Felsvorsprungs nicht bezeichnen. Besonders gut zu sehen ist er während der Zugfahrt von Riobamba über die Anden nach Sibambe, diese Strecke ist seit sehr vielen Jahren eine überaus beliebte und viel besuchte Touristenattraktion. Während einer Rundreise durch Ecuador sollten eine Fahrt mit dem Zug und die Erkundung der Teufelsnase in keinem Fall fehlen.
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Im majestätischen Hochland von Ecuador erstreckt sich auf einer Fläche von rund 28.800 Hektar der El Cajas Nationalpark. Das Gebiet besticht mit seiner malerisch hügeligen Landschaft und der Tundra-Vegetation. Zudem beheimatet dieses Naturschutzgebiet mehr als 270 Lagunen und Seen.

Idealer Ausgangspunkt für einen Besuch des Nationalparks bietet Cuenca, die Hauptstadt der Provinz Azuay, sie liegt nur etwa 30 Kilometer östlich von El Cajas. Bereits 1977 wurde die Region als Schutzgebiet ausgewiesen und schließlich 1996 zum Nationalpark erklärt.

Der Park ist darüber hinaus Teil der Ramsar-Feuchtgebiete und genießt daher eine große internationale Bedeutung, weiterhin wird er als Important Bird Area eingestuft. Doch nicht nur die Natur des Park bietet zahlreiche Sehenswürdigkeiten sondern auch kulturell hat El Cajas einiges zu bieten, so führt eine alte, gut erhaltene Inka-Straße durch Teile des Parks und zudem wurden Spuren von mehr als 90 Vor-Inka-Dörfern hier entdeckt.
15. - 18. Tag Machalilla Nationalpark
Hier finden Sie Informationen zu Städten der Rundreise.

Städte

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Die Hauptstadt und zweitgrößte Stadt Ecuadors zählt ca. 1,4 Mio. Einwohner und erstreckt sich auf 50 km Länge, jedoch nur auf einer Breite von 4 km. Die am höchsten gelegene Hauptstadt der Welt befindet sich auf einer Höhe von 2800 m.
Den Namen des Landes verdankt Ecuador dem Äquator, der nur etwa 20 km südlich von Quito verläuft. Eingebettet ist Quito vom Vulkan „Pichincha“, der mit einer Seilbahn zu erreichen ist und von dem sich eine beeindruckende Sicht über die Stadt ergibt.
Die Altstadt Quitos mit zahlreichen Kolonialbauten wurde 1978 zum UNESCO Weltkulturerbe ernannt. Das Stadtviertel „La Mariscal“ ist ein beliebter Treffpunkt, sowohl für Ecuadorianern als auch für Touristen, denn zahlreiche Restaurants, Bars und Ausgehmöglichkeiten sind hier gelegen.
Umgeben von den drei Vulkanen Mojanda, Imbabura und Catacachi liegt die rund 50.000 Einwohner zählende Stadt Otavalo in einer Höhe von rund 2.500 Metern über dem Meeresspiegel. Sie ist die Hauptstadt des gleichnamigen ecuadorianischen Kantons Otavalo in der Provinz Imbabura und zugleich das beliebteste Touristenziel im Norden des Landes.

Etwa 2 Busstunden auf der Panamericana trennen den malerischen Ort von der ecuadorianischen Hauptstadt Quito. Besonders beliebt ist Otavalo für seinen farbenfrohen Markt und die herrlichen umliegenden Landschaften. Natur- und Wanderfreunde werden wie überall in Ecuador auch in Otavalo voll auf ihre Kosten kommen. Die Ureinwohner der Regionen nennt man Otavalos, sie stellen einen Großteil der hier lebenden Bevölkerung da.
Ibarra
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Im Norden Ecuadors befindet sich die eindrucksvolle Provinz Imbabura, deren Hauptstadt Cotacachi ist. Diese beheimatet rund 20.000 Einwohner und liegt in einem Tal zwischen zwei Vulkanen, die wiederrum die beiden höchsten Berge der Provinz Imbabura sind. Zu den Sehenswürdigkeiten der Stadt gehört die pittoreske Kolonialkirche sowie einige Gebäude, welche um die Jahrhundertwende entstanden sind.

Etwa 10 Kilometer westlich der Stadt befindet sich der See Cuicocha, welcher ein beliebtes und vielbesuchtes Touristenziel darstellt. Sein Name bedeutet übersetzt so viel wie „Meerschweinchensee“. Im See selbst befindet sich wenig Leben, da er stark alkalisch ist, doch die malerischen Inseln im See sind Heimat einer einzigartigen Flora und Fauna.
Nur etwa 90 Kilometer südlich der ecuadorianischen Hauptstadt Quito befindet sich auf einer steinigen und kargen Ebene im Andenhochland die lebendige und kunterbunte Stadt Latacunga, welche schon zur Zeit der Inka existierte. Heute ist Latacunga die Hauptstadt der Provinz Cotopaxi und zählt in etwa 57.000 Einwohner.

Die Stadt ist berühmt für ihre herrlichen und lauten Feste, wie den sogenannten Mama Negra Feiern, aber auch landesweite Feiertage wie der nationale Unabhängigkeitstag werden hier besonders festlich begangen. Eine weitere Attraktion in der Nähe der Stadt ist der Vulkan Cotopaxi, der zweithöchste Berg des Landes und mit seiner Höhe von 5.897 Metern einer der höchsten aktiven Vulkane der Welt. Zudem gehört er zu den meistbestiegenen Gipfeln Südamerikas.
Papallacta
Banos
Die einheimische Bevölkerung der ecuadorianischen Anden nennnen den zentral in der Sierra gelegenen Ort San Pedro de Riobamba auch „Sultanin der Anden“, denn von der in 2.750 Meter Höhe liegenden Stadt hat man einen hervorragenden, gerade zu überwältigenden Blick über die umliegenden Vulkane und Landschaften. Riobamba ist von zahlreichen schneebedeckten und zum Teil aktiven Vulkanen umgeben wie dem Chimborazo, Sangay, Carihuairazo, El Altar und Tungurahua.

Die rund 125.000 Einwohner der malerischen Stadt leben größtenteils von der Landwirtschaft. Bei Touristen ist der Ort ebenfalls sehr beliebt, zum einen da die Stadt ein wichtiger Verkehrsknotenpunkt ist und somit eine vielbesuchte Zwischenstation auf Rundreisen durch Ecuador darstellt und zum anderen wegen der herrlichen und aufregenden Natur in der angrenzenden Umgebung. Aber auch kulturell hat Riobamba einiges zu bieten, beispielsweise die Gran Basilica del Sagrado Corazon de Jesus oder die Iglesia de San Antonio.
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In den imposanten ecuadorianischen Anden, im Süden des Landes befindet sich das malerische Cuenca, die drittgrößte Stadt Ecuadors. Ihr Name kommt von dem spanischen Begriff „cuenca“, welcher übersetzt „Becken“ bedeutet und auf ihre herrliche Lage in einem Hochlandbecken in etwa 2.500 Meter Höhe hinweist. Im Ballungsraum leben knapp 420.000 Menschen.

Die Stadt beheimatet zahlreiche historische Bauwerke wie die Catedral Vieja, in welcher sich die älteste Orgel Ecuadors befindet. Auch die Kathedrale La Nueva Catedral, welche 1885 begonnen aber auf Grund der vielen Erdbeben niemals fertiggestellt wurde ist einen Besuch wert. 1999 nahm die UNESCO die wunderschöne Altstadt Cuencas in die Liste des Weltkulturerbes auf.
Alausí
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Guayaquil ist mit 3 Mio. Einwohnern die größte Stadt Ecuadors. Im westlichen Landesteil gelegen, befindet sich dort der wichtigste Hafen des Landes. Von dort werden Bananen, Kakao und Kaffee aus Ecuador in die ganze Welt exportiert.
Flanieren Sie entlang des „Malecón“, dem Hafendamm, der sich durch den historischen Stadtkern erstreckt. Guayaquil besitzt zudem das renommierteste anthropologische Museum des Landes. Heimgesucht von vielen Bränden in den vergangenen Jahrhunderten, gibt es im Stadtteil „Las Peñas“ noch Holzhäuser aus der Kolonialzeit zu besichtigen.
Der Besuch der Stadt Guayaquil ist außerdem ein beliebter Ausgangspunkt für einen Besuch der Galapagos Inseln.
Diese Übersichtsseite dient zur Information zu möglichen Reisezielen. Genaue Leistungsinhalte der Rundreise entnehmen Sie bitte dem Reiseverlauf und den Inklusivleistungen.

Länderinfo

Ecuador (EC)
Ecuador
Im Nordwesten des südamerikanischen Kontinents erstreckt sich ungefähr auf der Höhe des Äquators ein nach eben dieser Linie benanntes Land – Ecuador. Dieses, im Vergleich zu seinen Nachbarländern Kolumbien und Peru, recht kleine Land gehört zu den Gebieten mit der größten Biodiversität auf der ganzen Welt. Diese ist innerhalb Ecuadors auf vier völlig unterschiedliche geografische Zonen aufgeteilt und wird durch 12 Nationalparks und zahlreiche weitere Schutzgebiete geschützt.
Im Westen erstreckt sich der Küstenbereich, die sogenannte Costa, sowie ein niedriges Küstengebirge und der Rio Guaya. Weiter östlich schließt sich das Andengebirge an, hier befindet sich auch die weltberühmte „Allee der Vulkane“. Im äußersten Osten des Landes findet man schließlich den sogenannten Oriente, welcher Teile des Amazonasbeckens beheimatet, hier befinden sich tiefe Regenwälder zahlreiche Flüsse und einige Ausläufer der Anden. Die vierte geografische Zone ist die wohl eindrucksvollste von allen, dabei befindet sie sich nicht einmal auf ecuadorianischem Festland sondern liegt rund 1000 Kilometer von der Küste entfernt im Pazifischen Ozean. Die Rede ist von den Galapagos-Inseln. Dieser Archipel vulkanischen Ursprungs ist der Inbegriff für eine atemberaubende und artenreiche Flora und Fauna, den Besucher erwartet hier ein wahres Landschaftsparadies. Doch das Land am Äquator ist nicht nur reich an vielseitiger Natur sondern auch an historischen Schätzen. Die koloniale Altstadt der Hauptstadt Quito beispielsweise war der erste Ort überhaupt, welcher von der UNESCO zum Weltkulturerbe ernannt wurde. Die größte Stadt Ecuador ist allerdings Guayaquil, sie beeindruckt ihre Besucher mit Attraktionen wie dem Uhrenturm auf dem Malecon, zahlreichen Museen oder der Uferpromenade. Also egal ob Kulturinteressierter, Aktivurlauber, Abenteurer oder Naturfreund, Ecuador hält für jeden Reisenden etwas bereit.
beste Reisezeit:
ganzjährig, für Rundreisen: Juni bis November, Badeurlaub: Dezember bis Mai


Klima:
Das Klima ist warm subtropisch bis tropisch. Allerding mit großen Unterschieden zwischen der Küste und der Anden-Region. Juni bis November gilt als die trockene Jahreszeit.
Einreise:
mit Reisepass, der mindestens noch 6 Monate gültig ist. Bei einem Aufhalt, der maximal 90 Tage dauert, wird kein Visum benötigt.
(Gültig nur für deutsche Staatsbürger)
Gegeben falls kann es zu Änderungen der Einreisebestimmung kommen. Erkundigen Sie sich bitte rechtzeitig bei dem entsprechenden Konsulat oder der Botschaft.
http://www.auswaertiges-amt.de/DE/Laenderinformationen/00-SiHi/EcuadorSicherheit.html
 

Impfempfehlungen:
Eine Auffrischung der Standardimpfungen wird empfohlen.
Bitte informieren sie sich vor Reiseantritt über allgemeine Schutzimpfungen oder Prophylaxe Maßnahmen bei ihrem Hausarzt, Gesundheitsamt oder anderen reisemedizinischen Fachdienst.
http://www.auswaertiges-amt.de/DE/Laenderinformationen/00-SiHi/EcuadorSicherheit.html

Währung:
1 US-Dollar = 100 Cents
 

Flugdauer:
ca. 17 Stunden 20 Minuten
 

Ortszeit:
MEZ -6h, (keine Sommer-/Winterzeitumstellung) somit MESZ -7h, auf Galapagos-Inseln: MEZ -7h / MESZ -8h 


Gut zu wissen:
In exklusiven Restaurants und Hotel wird häufig elegante Abendgarderobe erwartet. Tagsüber wird legere Kleidung akzeptiert. Shorts und Badebekleidung sollten nur am Strand getragen werden.


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