Kleine Gruppe
Inklusive Flug
  • 8-tägige Luxusrundreise durch Andalusien
  • Übernachtung in herrlichen Paradores
  • Für echte Genießer: Inklusive Weinverkostung
ab 3.690 € pro Person
Fragen zur Reise oder eine persönliche Beratung gewünscht? Hotline: 0800 337 3337 (gebührenfrei)

Reiseverlauf

Luxuriöse Rundreise durch Andalusien: Kleine Innenhöfe verstecken sich hinter weißen Mauern, in Terrakotta-Töpfen blühen Geranien, Bougainvilleen überwuchern Mauern und die Gassen sind schmal - die maurischen Innenstädte Andalusiens sind klein und verspielt, farbenfroh und lebendig. Ganz anders die Bauten der katholischen Könige: Paläste und Kathedralen zeugen von der Macht und dem Reichtum Spaniens. Sie wohnen in den stimmungsvollen alten Gemäuern der Paradores, meist selbst historische Paläste oder Burgen. Und wenn Sie am Morgen in Ihrem Himmelbett erwachen, umgeben von stilvollem Lebensgefühl, dann freuen Sie sich auf einen weiteren aufregenden Tag in einer der spannendsten Regionen Europas.
1. Tag: Flug nach Malaga
Sie fliegen mit Lufthansa, Swiss oder airberlin nach Málaga (Flugdauer ca. 3 Std.). Nach der Ankunft Transfer zum Hotel. Der Nachmittag steht zur freien Verfügung, oder aber Sie schließen sich Ihrem Reiseleiter an, um bei einem Spaziergang die Altstadt Málagas kennenzulernen. Zum Welcome Dinner serviert man Ihnen in der Bodega El Pimpi köstliche Tapas. (A)
2. Tag: Malaga - Granada
Zum Start in den Tag erleben Sie das bunte Treiben und das reichhaltige Angebot an Früchten, Gemüse und frischem Fisch auf dem Zentralmarkt von Málaga. Es geht weiter zum ersten Museum, dem Museo Carmen Thyssen Málaga. Hier wird eine Sammlung von rund 230 Exponaten präsentiert, darunter auch Werke einheimischer Künstler, wie etwa José Moreno Carbonero, Guillermo Gómez Gil und Manuel Barrón. Weiter geht es zum Museo Picasso, welches dem Wunsch Picassos, sein Werk möge in seiner Geburtsstadt zu sehen sein, Folge leistet. Es befindet sich im Buenavista-Palast, einem typischen Zivilgebäude der Renaissance in Andalusien. Die über 200 Werke der Sammlung zeigen die unterschiedlichen Stile, Materialien und Techniken, derer sich der geniale Künstler bediente. Am Nachmittag verlassen Sie Málaga und fahren in das 125 km entfernte Granada. Check-in im Parador de Granada, welcher in einem ehemaligen Kloster auf dem Gelände der Alhambra untergebracht ist. Im Anschluss an das Dinner im Parador öffnet sich die Alhambra noch einmal: Bei der Nachtbesichtigung der Nasriden-Paläste strahlen die fein dekorierten Räume und kleinen Höfe einen ganz besonderen Zauber aus. (F/A)
3. Tag: Granada
Ihr Frühstücksgenuss wird durch den Blick auf die Gartenanlage des Generalife noch gesteigert. Anschließend besichtigen Sie die maurische Grünidylle sowie die beeindruckende Gesamtanlage. Der Palast Karls V. ist ein Renaissance-Gebäude, das einen runden Innenhof umgibt. Mächtige Mauern und Türme umgeben das gesamte Gelände. Am Nachmittag steht die Kathedrale in der Innenstadt auf dem Programm. Ungewöhnlich ist die Mischung aus Gotik, Renaissance und Barock. Lassen Sie sich von der Höhe, der lichten Weite und den zwei Orgeln beeindrucken. In der angeschlossenen Grabkapelle Capilla Real sind Isabella I. und Ferdinand II. sowie weitere Könige in Gräbern aus weißem Carrara-Marmor beerdigt. Der Abend wird musikalisch: Im ältesten Viertel der Stadt, dem maurischen Albaicín, wird das Dinner von einer Flamenco-Show begleitet. (F/A)
4. Tag: Granada - Baeza - Ubeda
Weiter führt die Reise nach Baeza und Úbeda, zu Kirchen, Palästen und Herrenhäusern. Die zwei Städte im Herzen der Provinz Jaén sind leuchtende Beispiele für den Glanz Andalusiens während des 16. und 17. Jahrhunderts. Insbesondere die auf die gesamte Region verteilten Bauwerke von Andrés de Vandelvira, einem der bedeutendsten Architekten jener Zeit, werden Sie begeistern. Besuchen Sie diese Juwele der Renaissance, denen der berühmte Dichter Antonio Machado die Beinamen "Königin" (Úbeda) und "Dame" (Baeza) gab. Sie übernachten mitten in der Altstadt von Úbeda im Parador de Úbeda. Er liegt direkt am zentralen Platz Vázquez de Molina. (F)
5. Tag: Ubeda - Cordoba - Carmona
Nach dem Frühstück fahren Sie nach Córdoba, Schmelztiegel von Vergangenheit und Gegenwart. Bei einem Spaziergang durch die UNESCO-geschützte Altstadt entdecken Sie ein wunderschönes Wirrwarr aus engen Gassen, Plätzen und weißgetünchten Innenhöfen, die sich um die Mezquita-Catedral anordnen. Dieses Gebäude ist wirklich ein Unikat: In die ehemalige Hauptmoschee wurde im 15. Jahrhundert ein gotisches Kirchenschiff eingebaut. Auf 856 schlanken Säulen liegen rot-weiße Bögen in langen Reihen und bilden eine riesige Halle - als würden sie sich in der Unendlichkeit verlieren. Am frühen Nachmittag fahren Sie weiter nach Carmona. Der Parador de Carmona ist in einer beeindruckenden maurischen Festung aus dem 14. Jahrhundert untergebracht, die sich hoch über dem Dorf erhebt; heute umfasst das Ensemble zudem ein Schwimmbad und Terrassen mit traumhaftem Ausblick auf die Landschaft. Das im ehemaligen Refektorium eingerichtete Restaurant ist eines der spektakulärsten aller spanischen Paradores, hier nehmen Sie ihr Dinner ein. (F/A)
6. Tag: Carmona - Sevilla
Am Vormittag machen Sie sich mit der Stadt und ihren monumentalen Kirchen und Palästen bekannt. Die Stadt Carmona am Ufer des Corbones besticht durch ihre Monumentalität und die Spuren der verschiedenen Kulturen, die im Laufe der langen Geschichte für Veränderung sorgten. Kirchen, Paläste und Festungswälle bilden im Altstadtkern ein bedeutendes kulturhistorisches Erbe, überragt von der beeindruckenden maurischen Festung, dem Alcázar von König Pedro. Der Rundgang durch Carmona führt weiter zum Convento de las Descal-zas aus dem 18. Jahrhundert, einem großartigen Beispiel für den sevillanischen Barock. Das Kloster verfügt über einen doppelten Glockenturm, der mit Azulejos verziert ist. Wenn Sie möchten, steigen Sie zum höchsten Punkt der Stadt hinauf - hier steht die Festung der Dynastie der Almohaden unter Don Pedro, umfunktioniert in den Parador de Turismo. Nach Sevilla ist es nun nicht mehr weit! Die Kathedrale ist ein Superlativ: die größte gotische Kirche der Welt. Und sicher eine der schönsten. Hier befindet sich auch der Sarkophag des Christoph Kolumbus; besonderes Augenmerk verdient der Turm, die Giralda: Diese ist das ehemalige Minarett der einstigen Moschee. Der Turm lässt sich besonders leicht besteigen, denn bis zur Galerie auf 70 m Höhe führen Rampen statt Treppen - die Aussicht ist einfach fantastisch! Außerdem besuchen Sie den Alcázar, dessen Gartenanlagen - arabisch, italienisch und englisch inspiriert - besonders schön sind. Nach einer Pause im Hotel erleben Sie Sevilla bei Nacht, das bedeutet: Flamenco und Tapas. Lassen Sie sich von Ihrem Reiseleiter zu den besten Tapas-Bars der Stadt führen und erleben Sie Flamenco wie ein "Sevillano". (F/A)
7. Tag: Sevilla - Ronda
Ihr heutiges Ziel ist Ronda, dessen maurische Altstadt malerisch auf einem rundum steil abfallenden Felsplateau liegt. Zunächst genießen Sie aber eine Weinprobe und ein ebenso rustikales wie schmackhaftes Picknick in den umliegenden Weinbergen. Die Familie Schatz kam einst aus Südtirol nach Spanien - mittlerweile ist "F. Schatz" das Markenzeichen für ausgeglichene Weine mit reifen Tanninen und einer weichen, gesunden Säure. Am Nachmittag sehen Sie die Stierkampfarena von Ronda. Sie ist wegen ihrer Geschichte, ihrer Architektur und nicht zuletzt wegen ihrer Schönheit berühmt. Ihr Quartier beziehen Sie im Parador an der Puente Nuevo, der eindrucksvollen Brücke über der tiefen Schlucht des Tajo. Das Dinner genießen Sie in einem Restaurant, das auch von den Toreros besucht wird. (F/P/A)
8. Tag: Ronda - Malaga - Rückflug
Fahrt zum Flughafen und Rückflug mit Lufthansa, Swiss oder airberlin (Flugdauer ca. 3 Std.). (F)

Frühstück (F), Mittagessen (M), Abendessen (A)

Änderungen des Reiseverlaufs vorbehalten.
Hier finden Sie Informationen zu ausgewählten Sehenswürdigkeiten der Rundreise.

Sehenswürdigkeiten

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Die Alhambra ist die meistbesuchte Festung in Europa. Sie liegt auf dem Sabikah Hügel von Granada und ist eine bedeutende Stadtburg, die in das Weltkulturerbe schon 1984 aufgenommen wurde. Diese große Stadtburg oder auch Festung ist im maurischen Stil aufgebaut worden und gilt als ein schönes Beispiel der islamischen Kunst. Die gesamte Fläche dieser Anlage aus mehreren Bauten umfasst etwas 13 Hektar. Der Komplex besteht aus einer befestigten Oberstadt und einer noch mal extra abgesicherten Zitadelle, die den jeweiligen Herrschern vorbehalten war. In der Oberstadt wohnten die etwas höher gestellten Bürger wie Kaufleute und Handwerker als auch der Adel und das Militär. Die Waffen wurden auch in dieser Stadt hergestellt.

Nach etwa sechs Jahrhunderten Herrschaft verschiedener maurischer Regenten und Kalifen übernahm im 15. Jahrhundert die katholische Kirche, nach jahrelangen Kriegen und Belagerungen die Festung Alhambra, die sie dann den spanischen Königen übergaben. Die gesamte Festungsanlage kann in vier Teilen aufgezählt werden. Das ist zum einen der Generalife, dann die Medina sowie die Paläste der Nasriden und die Zitadelle. Diese gesamte Anlage wird von einer starken Stadtmauer umgeben.

Die Nasriden Paläste sind das Herzstück der Alhambra, die von schönen Gärten umgeben sind. Hier wohnten und regierten die arabischen Herrscher. Dem Besucher bieten sich die Räume mit prachtvollen Arabesken und arabischen Schriftzügen in vollem Glanz. Der Thronsaal im Alcazar und der Löwenhof zeigen dem Besucher die berühmtesten Ausstellungsstücke der Anlage. Unter anderem befindet sich dort ein imposanter Springbrunnen, der von zwölf steinernen Löwen getragen wird. Auch ein Palast für Karl den Fünften wurde, nach einem Teilabriss der Nasriden erbaut. Leider wurde dieses zweietagige Gebäude im Renaissance Stil nie ganz vollendet. Erst im 20. Jahrhundert wurde der Palast mit einem Dach versehen. Heute findet der Tourist dort das Museum der Schönen Künste und der Alhambra. Das war nur eine kleine Zusammenfassung der Anlage.
La Catedral de la Santa Creu i Santa Eulàlia, kurz La Catedral (Kathedrale) genannt, in Barcelona, ist eine mit der ältesten und auch imposantesten Kirchen Spaniens. Diese gotische Kathedrale in Barcelona ist die Metropolitenkirche des Erzbistums Barcelona. Das Gotteshaus liegt im Stadtteil Barri Gòtic am Platz Pla de la Seu und ist der heiligen Eulàlia gewidmet. Die Geschichte ihres Aufbaus ist sehr interessant, da sie an den Platz eines ehemals römischen Tempels erbaut wurde. Die erste Kirche aus dem 6. Jahrhundert wurde 985 wieder zerstört. 1058 wurde die Basilika wieder eingeweiht. Der komplette Bau wurde dann 1298 bis 1448 errichtet, der Glockenturm aber erst im 15. Jahrhundert fertiggestellt. Die Fassade wurde nach Entwürfen aus dem Jahre 1408 erst 1878 bis 1898 angefügt. Als Letztes wurde der mittlere Turm von 1906 bis 1913 gebaut. Die Geschichte dieses Kathedralenbaus ist schon allein durch seine Bauzeit, die immer wieder unterbrochen wurde, schon sehr interessant.
Spanienurlauber, die Barcelona besuchen, finden auf ihren Erkundungsgängen in der Stadt immer wieder Kirchen, die durch viele kleine Türmchen auffallen. Da macht la Catedral keine Ausnahme. Ein Blick auf das Hauptportal sowie aller Nebenportale zeigt den Betrachter, dass die Kirchenerbauer nicht mit Verzierungen und vor allem Türmchen gespart haben. Diese Kathedrale kann durch vier Portale betreten werden, zuerst mal das Hauptportal, dann das nordöstliche Portal de San Ivo, das westliche Portal de Santa Eulália mit der Kopie der Figur der Heiligen aus dem 15. Jahrhundert, sowie das Portal de la Pietat, das von Süden aus zum Klostergeviert führt. Auch ist das Innere der Kathedrale durch sein Chorgestühl aus dem Jahr 1399 interessant. Nachträglich wurde es mit den Wappen der Ritter des Ordens vom Goldenen Vlies verziert. Auch die Krypta von 1329 ist sehenswert, weil ein Sarkophag aus dem Jahr 1339 aus Alabaster mit der Heiligen Eulália zu sehen ist.
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Die römisch-katholische Kathedrale der Stadt Cordoba ist die Mezquita Cathedral. Architektonische Bedeutung hat sie  aus der Zeit, als sie noch als Hauptmoschee aus der maurischen Epoche galt. Als Kirche heißt sie Maria-Empfängnis-Kathedrale. Die Moschee-Kathedrale hat heute eine Länge von 179 Metern und eine Breite von 134 Metern. Es wird eine Grundfläche von insgesamt 23000 Quadratmetern bedeckt. Damit ist sie einer der größten Sakralbauten der Welt. Besonders auffällig sind die Hufeisenbögen in der Gebetshalle, die auf 856 Säulen aus Japsis, Onyx, Marmor und Granit liegen. Dadurch wird die Gebetshalle in Mittel- und Querschiffe eingeteilt. Da die letzte Erweiterung nur in der Breite möglich war, ist das gesamte Gebäude breiter als lang. Im 16. Jahrhundert wurde die Kirche mitten in den Gebetssaal der Moschee hineingebaut. Die Kirche ist etwa halb so lang wie die Moschee und etwa ein drittel so breit wie die Gebetshalle lang ist. Zur Zeit des römischen Reiches befand sich an gleicher Stelle ein Tempel und danach eine westgotische Kathedrale. Der Bau der Moschee begann im Jahre 784 und die letzten Erweiterungen wurden im Jahre 987 vorgenommen. Danach wurde die Moschee häufig erobert und jede Eroberung brachte eine Veränderung der Architektur. Die heutige Ausdehnung erfolgte im Jahre 1236,  durch Erweiterung der Außenschiffe und des Orangenhofes. Im gleichen Jahr wurde sie zur christlichen Kirche geweiht. In der nächsten Zeit wurden nur kleinere Umbauten vorgenommen. Im Jahre 1523 begann dann der entscheidende Umbau. Im mittleren Teil wurden die Säulen entfernt, damit Platz für ein Kirchengebäude im Plateresken Stil entstehen konnte. Des öfteren war geplant, die Moschee-Kathedrale in ein ökomenisches Gotteshaus umzuwandeln. Der Bischof von Cordoba ist jedoch dagegen. Er begründet das damit, dass der archäoligische Nachweis bestehe, dass die Moschee auf dem Fundament einer gotischen Kirche aufgebaut worden sei. Daher sei es nicht möglich, die Kathedrale wieder in eine Moschee umzuwandeln.
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Errichtet durch die Almohaden wurde das Schloss Alcazár später auch von christlichen Königen als Residenz genutzt. Im Laufe der Zeit erweiterten zahlreiche Monarchen das Schloss, wodurch dieses durch verschiedene Stile einen ganz eigenen Charakter erhielt.
Der Salón de Embajadores (Gesandtensaal) ist der älteste und schönste Saal des Schlosses Alcazár, der mit arabischen Schriftzeichen verziert ist. Die prachtvolle Kuppel  ist mit Zedernholz vergoldet und drei symmetrische Bögen schmücken den Saal. Die Gärten, auf Terrassen erbaut und mit Springbrunnen angeordnet, bilden einen Kontrast zum Lärm der Stadt Sevillas. Noch heute nutzt der König Juan Carlos Alcazár als Residenz beim Besuch Sevillas.
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Die gotische Kathedrale ist teilweise in die Stadtmauer von Avila integriert, dadurch war sie Teil der Verteidigungseinrichtung der Stadt. Sie wurde im 12. Jahrhundert erbaut. Die Kathedrale hat zwei Kirchentore, wobei das Hauptportal mit Türmen an beiden Seiten versehen ist, wovon ein Turm unvollendet ist. Die Türme verleihen der Kathedrale das Aussehen eine Kirche mit Verteidigungscharakter. An der Seitenfassade befindet sich das Portal der Apostel. Während Chor und Kreuzgang im 16. Jahrhundert hinzugefügt wurden, stammen die Glasfenster aus dem 15. Jahrhundert. In der Hauptkapelle befinden sich prachtvolle Gemälde und das Grabmal El Tostado aus Alabaster von Vasco de la Zarza.
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Im malerischen Sevilla, die pittoreske Hauptstadt der spanischen autonomen Region Andalusien, befindet sich die größte gotische Kirche der Erde sowie eine der größten Kirchen der Welt, die Kathedrale von Sevilla auch bekannt unter dem Namen Santa Maria de la Sede. Diese wurde hier zwischen 1401 und 1519 errichtet, steht seit 1928 unter Denkmalschutz und wurde 1987 von der UNESCO zum Weltkulturerbe ernannt.

Doch nicht nur ihr imposantes Aussehen und ihre enorme Größe machen die Kathedrale zu einem weltberühmten Bauwerken und einem beliebten Touristenmagneten sondern auch die Tatsache, dass sich hier der Sarkophag des Christoph Kolumbus befindet. Ebenfalls sehr sehenswert sind die Giralda und der Orangenhof.
Die Stierkampfarena in Ronda ist auch unter dem Namen Plaza de Toros bekannt. Die Arena ist rund gebaut und ähnelt einem Amphitheater. Bei jedem Stierkampf kommen Tausende von Zusehern in die Arena und verfolgen die Veranstaltung. Es gibt drei Kategorien von Sitzplätzen, wobei sich diese nicht in der Sicht auf die Arena, sondern in der Sonnenbelichtung unterscheiden. Die teuersten Plätze sind während des ganzen Stierkampfes im kühlen Schatten, die billigsten jedoch in der prallen Sonne. In der Plaza de Toros, in Ronda, sind mittlerweile alle Sitze überdacht. Die Stierkampfarena in Ronda hat einen Durchmesser von etwa 50 Metern und vier Ausgänge. Die Kampffläche ist durch eine Bretterwand von den Zuschauerplätzen getrennt. Dadurch kann der Torero, der spanische Stierkämpfer im Notfall über die Bretter springen und so vor dem Stier flüchten. Jede Stierkampfarena, so auch die Plaza de Toros in Ronda, hat eine eigene Metzgerei. Meist sind auch ein eigener Pferdehof, ein Stiergehege und eine Krankenstation im Bau der Stierkampfarena integriert. Nachdem ein Tier durch die Hand eines Toreros getötet wurde, wird das Fleisch in der Metzgerei entsprechend verarbeitet und in den Geschäften in und um Ronda zum Kauf angeboten. Meist wird der dadurch entstandene Erlös, karitativen Einrichtungen zur Verfügung gestellt.
Die Geschichte des Stierkampfes hat in der Stadt Ronda eine besondere Richtung eingeschlagen, denn im 18. und 19. Jahrhundert entwickelten hier einige Mitglieder der Familie Romero, die noch heute geltenden Regeln des Stierkampfs. Diese sogenannte „Ronda-Schule“, die „Escuela Rondeña“ legt von der Kleidung, bis hin zum Tuch und dem Verhalten des Toreros dem Tier gegenüber, alle wichtigen Punkte des Stierkampfes fest. Seit dieser Zeit kamen immer wieder berühmte Persönlichkeiten nach Ronda, um sich einen dieser legendären Stierkämpfe anzusehen. Unter anderem Frank Sinatra und Francesco Rosi. Sogar Madonna drehte in der Stierkampfarena von Ronda ihr Video zum Song „Take a Bow“.
Hier finden Sie Informationen zu Städten der Rundreise.

Städte

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Malaga liegt weit im Süden Spaniens in der Autonomen Gemeinschaft Andalusien. Die Stadt hat  568.305 Einwohner und ist eine bedeutende Handelsstadt mit einem großen Hafen. Aufgrund des mediterranen Klimas soweit im Süden ist der Sommer prachtvoll und der Winter sehr mild, nicht weniger als 12°.
Die bekannte Costa del Sol, an der Malaga liegt, ist bei den Touristen sehr beliebt, was auch wirtschaftlich der Stadt gut tut. Im Landesinneren ist Malaga von den Gebirgen Sierra de Mijas und Montes de Malaga umgeben. Auch das Kulinarische dieser Region ist über ihre grenzen bekannt, wie beispielsweise der Wein, frittierter Fisch und Rosinen.
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Zu den prächtigsten, beliebtesten und meistbesuchten Städten Spaniens gehört ganz ohne Zweifel auch das wunderschöne und pulsierende Granada, in der autonomen Region Andalusien. Die rund 234.000 Einwohner zählende Stadt im Süden Spaniens ist die Hauptstadt der gleichnamigen Provinz. Sie ist berühmt für ihre zahllosen beeindruckenden historischen Bauten, welche sowohl aus der Zeit der Mauren als auch aus der Gotik und Renaissance stammen.
Das bedeutendste und berühmteste Bauwerk von Granada ist die imposante und eindrucksvolle Festung Alhambra, welche hier im 13. und 14. Jahrhundert von den Mauren errichtet wurde. Diese Festung besteht aus mehreren Palästen, die als Residenzen maurischer Könige dienten. Weitere bedeutende Sehenswürdigkeiten der Stadt sind die Kathedrale von Granada, die daran angrenzende Capilla Real, der Palacio de las Columnas und das Kloster des heiligen Hieronymus.
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Barcelona ist die zweitgrößte Stadt Spaniens und liegt im Norden des Landes, direkt am Mittelmeer und nur etwa 120 Kilometer von den Pyrenäen und der französischen Grenze entfernt. Diese schöne Stadt ist die Hauptstadt Kataloniens, eine autonome Region Spaniens. Die Provinz um Barcelona herum hat den gleichen Namen, wobei der Verwaltungssitz in Spaniens zweitgrößte Stadt ist. Die Stadt Barcelona hat etwa 1,6 Millionen Einwohner, wobei der prozentuale Anteil an Ausländern circa 16 Prozent beträgt. Diese schöne Mittelmeerstadt wird vom Landesinneren durch das Küstengebirge, die Collserola begrenzt, sowie von den Flüssen im Norden Besòs und im Süden Lioregat eingerahmt.
Barcelona wird von sehr vielen Touristen besucht, weil diese spanische Stadt viel an Sehenswürdigkeiten zu bieten hat. Dann ist da natürlich noch die Nähe der Costa Daurada im Süden und die Costa Brava im Norden. Diese Küstenregionen sind unter den Sommerurlaubern sehr beliebt, da es viele gute Strände gibt. Wer seien Badeurlaub in dieser Umgebung plant, kann gar nicht an Barcelona vorbeikommen. Auch ist Barcelona vom nördlichen Europa schnell über die direkten Autobahnen zu erreichen und natürlich auch per Flugzeug.
Das Leben in dieser berühmten Stadt spielt sich um die Playa de Catalunya, das ist das Zentrum von Barcelona. Von dort aus kann der Besucher viele Sehenswürdigkeiten, wie die römischen Ruinen, sowie die Mittelalterliche- und auch die moderne Stadt erreichen. Der historische Stadtkern zeigt durch seine gotischen Bauten, dass Barcelona im Mittelalter eine Königs- und Handelsstadt war. Da wäre als imposantester Bau die Kathedrale der heiligen Eulàlia zu erwähnen sowie das Frederic-Marès-Museum. Natürlich hat diese stolze Stadt auch eine Flaniermeile, die la Rambla heißt. Das ist eine breite Allee, die vom Centrum bis zum Hafen führt. Hier finden die Touristen unter anderem auch Straßenmusiker und Akrobaten sowie unzählige Cafès und Restaurants. Selbstverständlich werden auch die schönsten Blumen angeboten und die verschiedensten Vogelarten.
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Cordoba, die Hauptstadt der gleichnamigen Provinz in Spanien ist die drittgrößte Stadt Andalusiens. Sie liegt am Rio Guadalquivir und ist verkehrstechnisch gut eingebunden. Hier fährt die Hochgeschwindigkeitsbahn von Madrid nach Sevilla und die A4 führt hier vorbei. Zu Cordoba gehört ein kleiner Flughafen, der ausgebaut werden soll. Zur Zeit müssen Touristen, die nach Cordoba möchten, nach Madrid, Malaga oder Sevilla fliegen. Als eine der touristischen Sehenswürdigkeiten Spaniens gehört Cordoba seit 1984 zum Unesco-Weltkulturerbe. Die Juderia, die Altstadt, war früher von Juden und Arabern bewohnt. In den engen Gassen befinden sich die letzte von von 300 Synagogen und sehr gute Restaurants.
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Ein Spruch besagt „Quien no ha visto Sevilla, no ha visto maravilla“ – Wer Sevilla nicht gesehen hat, hat noch kein Wunder gesehen. In Sevilla gibt es ein breites Band an Kunstdenkmälern, die die Geschichte der Hauptstadt Andalusiens bis heute lebendig halten. Der muslimische und christliche Einfluss macht sich besonders bei der Kathedrale und dem Alcazár bemerkbar. Das Wahrzeichen der Stadt ist die Giralda, ein Turm, der als Minarett dienen sollte und auf römischen Sockel errichtet wurde. Vor allem ist Sevilla bekannt durch Opern, wie beispielsweise Don Juan und Figaros Hochzeit. Entdecken Sie Sevilla und genießen Sie andalusisches Flair!
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Avila ist die Hauptstadt der spanischen Provinz Avila in der Region Kastilien-Leon. Die etwa 50.000 Einwohner zählende Stadt liegt auf einer Höhe von 1.128 Metern und ist etwa 110 Kilometer von Madrid entfernt. Seit 1985 ist die Stadt Weltkulturerbe der Unesco. In Avila befinden sich zahlreiche romanische Kirchen, die teilweise aus Platzmangel außerhalb der Stadtmauern liegen. Als Übernachtungsmöglichkeit steht zum Beispiel das Parador-Hotel Raimondo de Borgona zur Verfügung. Dieses befindet sich im Palacio Piedras Albas und lehnt sich an der Puerta del Carmen an die Innenseite der Stadtmauer. Eine bekannte Spezialität Avilas ist das berühmte Rindersteak „Chuleton de Avila“.
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Ronda ist eine kleine Stadt im Süden Spaniens und erstreckt sich über eine Fläche von knapp 500 Quadratkilometern. Zurzeit leben etwa 37 Tausend Einwohner in Ronda. Die Stadt gehört zur spanischen Provinz Málaga und liegt etwa 723 Meter über dem Meeresspiegel. Besonders bekannt ist Ronda für seine schönen Berglandschaften, die sich rund um die Stadt erheben und immer wieder als Motiv auf Postkarten und Souvenirs zu finden sind. Ronda ist sowohl in architektonischer, als auch in kultureller Hinsicht einen Besuch wert. Die Stadt Ronda ist vor allem für seine Stierkämpfe bekannt, die in Spanien sehr traditionell und gesellschaftlich wichtig sind.
Diese Übersichtsseite dient zur Information zu möglichen Reisezielen. Genaue Leistungsinhalte der Rundreise entnehmen Sie bitte dem Reiseverlauf und den Inklusivleistungen.

Länderinfo

Spanien (ES)
Spanien
Spanien gilt als das zweitbeliebteste Urlaubsziel weltweit, nur das Nachbarland Frankreich ist noch beliebter, dabei wählen sieben Prozent aller Touristen Spanien als ihre Urlaubsdestination. Vor allem Regionen wie die Pyrenäen, die Balearen, die Kanarischen Inseln oder die Costa Brava zählen zu den meistbesuchten Reisezielen.
Mehrheitlich stehen Badeurlaube an den Küsten Spaniens hoch im Kurs, nicht nur wegen der traumhaften Strände und der relaxten Atmosphäre, sondern auch wegen des herrlichen Klimas und der ausgesprochenen Gastfreundschaft sowie auf Grund der pittoresken Landschaft. Doch in dem Land, welches den größten Teil der Iberischen Halbinsel einnimmt, steht nicht nur Baden hoch im Kurs, auch ein Besuch der zahlreichen eindrucksvollen Städte sollte während eines Aufenthaltes in Spanien eingeplant werden.
Auf einer  Rundreise durch Spanien sehen Sie beispielsweise die Hauptstadt Madrid, welche für ihre Besucher Sehenswürdigkeiten wie den Plaza Mayor, den Königspalast, die Almudena Kathedrale oder den Templo de Debod bereit hält. Eine weitere pulsierende Metropole Spaniens ist Barcelona, hier sind die Sagrada Familia, die Casa Mila, der Arc de Triomf oder auch die Kirche Santa Maria del Mar zu Hause und warten auf einen Besuch oder eine Besichtigung.
Weitere bedeutende Attraktionen und Sehenswürdigkeiten sind die Kathedrale von Santiago de Compostela, die Basilica del Pilar in Saragossa oder das futuristisch anmutende Guggenheim-Museum in Bilbao. Auch die vielfältige Flora und Fauna Spaniens sollte während eines Aufenthaltes erkundet werden. Beispiele für einheimische Tierarten Spaniens sind der Iberische Wolf oder auch der Pardelluchs. 
beste Reisezeit:
April bis Oktober


Klima:
Übergang zwischen gemäßigtem Klima (im Norden) und trockenem heißem Klima (im
Süden).
Einreise:
mit einem gültigen Reisepass oder Personalausweis. Ein Visum wird für die Einreise nicht benötigt.
(Gültig nur für deutsche Staatsbürger)
Gegeben falls kann es zu Änderungen der Einreisebestimmung kommen. Erkundigen Sie sich bitte rechtzeitig bei dem entsprechenden Konsulat oder der Botschaft.
http://www.auswaertiges-amt.de/DE/Laenderinformationen/00-SiHi/SpanienSicherheit.html
 

Impfempfehlungen:
Pflichtimpfungen sind nicht vorgeschrieben, eine Auffrischung der Standardimpfungen wird aber empfohlen.
Bitte informieren sie sich vor Reiseantritt über allgemeine Schutzimpfungen oder Prophylaxe Maßnahmen bei ihrem Hausarzt, Gesundheitsamt oder anderen reisemedizinischen Fachdienst.
http://www.auswaertiges-amt.de/diplo/de/Laenderinformationen/Spanien/Sicherheitshinweise.html  

Währung:
1 Euro = 100 Cents
 

Flugdauer:
ca. 2 Stunden und 30 Minuten
 

Ortszeit:
MEZ (Kanarische Inseln: MEZ -1h) 


Gut zu wissen:
Grundkenntnisse im Spanischen sind besonders hilfreich, da Spanier selten eine Fremdsprache sprechen. Auf Pünktlichkeit wird kaum Wert gelegt. Man sollte niemals schlecht über spanische Traditionen wie beispielsweise den Stierkampf sprechen, das ist unhöflich und gilt als Beleidigung.


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