Durchführungsgarantie
Inklusive Flug
Preiswert & Gut
  • 9-tägige Busrundreise durch Usbekistan
  • Authentische Begegnungen: Plov kochen in einer usbekischen Familie
  • Ihr Vorteil: kein Einzelzimmer Zuschlag an ausgewählten Terminen
ab 1.499 € pro Person
Fragen zur Reise oder eine persönliche Beratung gewünscht? Hotline: 0800 337 3337 (gebührenfrei)

Reiseverlauf

Eine Reise entlang der ältesten Handelsroute der Welt, der Seidenstraße. Blicken Sie in die Gesichter der Einwohner und entdecken Sie die kulturelle Vielfalt, die sich in den Zügen wiederspiegelt. Die Seidenstraße war im Mittelalter eine der wichtigsten Handelsstraßen und führte vom Mittelmeer über Usbekistan, bis hin nach China. Seitdem verbindet Sie Europa und Asien. Doch Usbekistan hat noch mehr zu bieten. Nach einer atemberaubenden Fahrt durch die Kisilkum-Wüste erhebt sich die gewaltige Wehrmauer der Oasenstadt Chivas. Chiva, eine Stadt, die auf eine lange Geschichte zurück blickt und in der es noch zahlreiche Geheimnisse aufzudecken gilt. Außerdem wartet das sagenumwobene Samarkand darauf, Sie mit den Ruinen der großen Bibi Chanim-Moschee aus dem 15. Jahrhundert zu begeistern. Lassen Sie sich von der europäischen, orientalischen Atmosphäre verzaubern!
1. Tag - Anreise
Über Nacht fliegen Sie in die pulsierende Hauptstadt Usbekistans: Taschkent.
2. Tag - Taschkent
Ankunft am Flughafen, Empfang durch Ihre deutschsprachige Reiseleitung und Transfer ins Stadtzentrum. An den Westausläufern des Tianshangebirges liegt die moderne Metropole mit ihrem vielen Grün und den breiten Boulevards. Wer hätte gedacht, dass diese Stadt über zwei Millionen Einwohner hat? Nach einem Frühstück im Zentrum begeben Sie sich auf eine Entdeckungstour zu den Schätzen der Stadt. Schlendern Sie im Rahmen der Stadtbesichtigung auf den Spuren vergangener Zeiten. Unter der Medrese Barakchan (Islamschule) haben Sie sich sicherlich etwas Anderes vorgestellt. Hier bekommen Sie einen ersten Eindruck von den herrlichen Sehenswürdigkeiten, die Sie auf der weiteren Reise erwarten. Das massive Architekturmonument erhebt sich eindrucksvoll über der flachen Ebene. Die türkisfarbenen Kuppeln bilden einen einzigartigen Kontrast zur sandfarbenen Fassade. Sie staunen über die filigranen Mosaike und Verzierungen - wie aus "Tausendundeiner Nacht". Dem ist nicht genug. Nach einer Besichtigung der Bibliothek und der Medrese Kukeldasch gehen Sie auf eine Zeitreise in die erste Hälfte des 19. Jahrhunderts. Das Museum für Angewandte Kunst wartet mit über 7.000 Exponaten auf Sie. Hier bestaunen Sie Exponate traditioneller Volkskunst aus vergangenen Zeiten einer fremden Kultur. Sie haben noch nicht genug gesehen? Weiter geht’s mit der Metro zu weiteren Highlights der Stadt. Achten Sie auf die verschiedenen Metro-Stationen, die mit unterschiedlichen Motiven gestaltet sind. Abendessen und Übernachtung in Taschkent. Lassen Sie die märchenhaften Eindrücke des Tages auf sich wirken.
3. Tag - Taschkent - Urgench/Chiva
Am frühen Morgen werden Sie zum Flughafen gebracht und fliegen nach Urgench. Nach der Ankunft fahren Sie weiter in die schöne Stadt Chiva. Stellen Sie sich vor, im Jahre 1220 eroberten die Heerscharen Dschingis Khans die Stadt. Heute liegt vor Ihnen ein hübsches Städtchen, übersäht von Bauten aus hellem Sandstein. Erleben Sie hautnah mit, wie die Oasenstadt zum Leben erwacht. Sie fahren in die Altstadt Chivas, Ichan-Kala. Schon von weitem springt Ihnen die nahezu vollständig erhaltene Stadtmauer ins Auge. Straßen aus Lehm und zweirädrige Eselskarren - der erste Eindruck bestätigt die heutige Lebensweise der Menschen. Unglaublich, dass sie sich seit dem Mittelalter nicht verändert hat. Hier gibt es so viel zu entdecken. Zunächst besuchen Sie die Kunya Ark-Festung. Hinter den starken Mauern residierte einst der Khan von Chiva. Daraufhin besichtigen Sie die Juma-Moschee - ehrfürchtig verharren Sie vor den mit kunstvollen Schnitzereien verzierten Säulen. Diese tragen die imposante Holzbalkendecke der Halle. Kleine Öffnungen in der Decke lassen Licht und Luft herein. Zwischen den Fenstern finden sich neben rotem und schwarzem Dekor auch detailgetreue Malereien von Pflanzen. Weiter geht‘s zum Pahlavon Machmud-Mausoleum und zum Islam Choja-Minarett - ein Gebäude schöner als das andere. Als glänzender Abschluss folgt der Besuch des Tasch Hauli-Palastes. Unbeschreiblich, dieses Meisterwerk der orientalischen Architektur sollte man mit eigenen Augen gesehen haben! Übernachtung in Chiva.
4. Tag - Chiva - Buchara (ca. 450 km)
Nach dem Frühstück fahren Sie durch die Kizilkum-Wüste nach Buchara. Kaum zu glauben, dass diese Gegend reich an Rohstoffen, wie Gold, Silber, Uran, Kupfer und Erdöl ist. Nach der Ankunft in Buchara werden Sie in Ihr Hotel gebracht. (Fahrtdauer ca. 8 - 9 Stunden).
5. Tag - Buchara
Willkommen in der Partnerstadt der deutschen Stadt Bonn. Sie starten mit einem Stadtrundgang in einem der bedeutendsten Handels- und Industriezentren Zentralasiens. Neben Besuchen des beeindruckenden Labi-Hauz-Komplexes und des Poi-Kaljan-Komplex bekommen Sie die Marktkuppelbauten mit gleich drei Basarzentren zu sehen. Die Basare wurden vorwiegend über Straßenkreuzungen errichtet. Beim Anblick von zwei der ältesten Medresen Bucharas geraten Sie ins Schwärmen. Märchenhaft! Die Medrese Ulugbek ist für ihre filigranen Mosaike bekannt, doch die Geschichte sollte man nicht außer Acht lassen. Ihr Reiseleiter kann Ihnen sicherlich mehr über das einstige Zentrum der Mathematik und Astronomie erzählen. Die Medrese Abdul-Aziz-Khan entstand 1652 in der Altstadt von Buchara und wurde nach ihrem Erbauer benannt. Wussten Sie, dass das Auswärtige Amt die Restaurierungsarbeiten von 2006 - 2008 förderte? Nun erstrahlt die Islamschule in neuem Glanz. Kein Wunder also, dass die Altstadt Bucharas zum UNESCO-Weltkulturerbe gehört. Danach schauen Sie bei dem weltbekannten Künstler Davlat Toshev vorbei, der Ihnen dabei hilft Ihre eigene Miniatur oder Kalligraphie in usbekischen Stil zu fertigen. Diese kleinen Kunstwerke sind doch das perfekte Souvenier für die Daheimgebliebenen. Nach einem eindrucksvollen Tag geht es zurück in Ihr Hotel in Buchara.
6. Tag - Buchara - Samarkand (ca. 280 km)
Nach dem Frühstück unternehmen Sie weitere Besichtigungen in der Oasenstadt Buchara. Sie besuchen die Zitadelle Ark, die ehemalige Residenz der Buchara Monarchen. Unglaublich, dass das Fundament im 3. Jahrhundert v. Chr. entstanden ist. Als erstes fällt der wuchtige Festungseingang ins Auge: Die beiden zweistöckigen Türme werden über dem Tor von einer vergitterten Galerie verbunden. Lassen Sie den Zauber und die Geister alter Zeiten auf sich wirken, die noch heute hier zu spüren sind. Weiter geht‘s zu dem in einem Park nahe der Zitadelle gelegenen Samaniden-Mausoleum aus der Regierungszeit von Ismail Samani. Am Stadtrand von Buchara beginnt die "Königliche Straße", der uralte Verbindungsweg nach Samarkand. Auf der Hälfte der Strecke entdecken Sie ein monumentales Tor, das mitten in der Wüste steht. Es scheint ins Nichts zu führen. Es sind die Überreste der Karawanserei "Rabat el Malik" und mitten hindurch führte die alte Seidenstraße. Nach einem Besuch dieser eindrucksvollen Stätte fahren Sie weiter nach Samarkand. Ankunft und Übernachtung im Hotel in Samarkand.
7. Tag - Samarkand
Dieser Tag wird unvergesslich für Sie bleiben. Die mehr als 3.000 Jahre alte "Perle der Seidenstraße" will von Ihnen erkundet werden. Sie können sich nur annähernd vorstellen wie reich diese Stadt einst gewesen sein muss, wenn Sie die Vielzahl an prächtigen Bauwerken bestaunen. Die Bibi-Khanum-Moschee aus dem 15. Jahrhundert zählte einst zu einem der größten Bauwerke der islamischen Welt. Der Erbauer, Herrscher Timur wollte ein Zeichen setzten. Doch er war sehr kritisch und ließ kurz vor Beendigung des Baus noch vieles ändern. Statische Probleme waren die Folge und so können Sie sich heute vorstellen, dass Niemand begeistert war als sich erste Ziegel lösten und auf die Gläubigen hinabfielen. Irgendwann zerfiel die Moschee und wurde geplündert. Doch keine Sorge, Sie werden sich wundern, was aus der einstigen Ruine geworden ist! Nach dem Besuch führt Sie der Weg zu einem farbenfrohen Basar. Allerlei exotische, würzige Gerüche kitzeln Ihre Nase. Probieren Sie doch mal eines der fremden Gewürze! Weiter geht‘s! Hätten Sie jemals gedacht, auf dem weltbekannten Registan-Platz zu stehen und das Wahrzeichen Usbekistans zu bestaunen? Ehrfürchtig betrachten Sie die drei riesigen Medresen, die sich hier gegenüber stehen. Der Anblick von türkisblauen Kuppeln, mächtigen Portalen und Mosaikpanelen lässt das Herz höher schlagen. Die verzierten Säulen sind einfach gigantisch! Inmitten dieser Riesen fühlen Sie sich wie ein Zwerg. Im Hintergrund glitzern die Kuppeln der Moscheen wie in einem orientalischen Märchen. Diesen geschichtsträchtigen Ort möchten Sie so schnell nicht verlassen. Ihr Reiseleiter erzählt Ihnen sicherlich mehr über die Frauen die hier 1917 ihre Gesichtsschleier verbrannten und eine neue Zeit anbrechen ließen. Den Rest des Nachmittags haben Sie die Möglichkeit Samarkand auf eigene Faust zu erkunden. Ein Highlight folgt nach dem anderen. Am Abend tauchen Sie ein in die Kultur der Usbeken. Wie bereitet man eigentlich das Nationalgericht Plov zu? Wo sonst könnte man das besser lernen, als bei einer usbekischen Familie? Vielleicht trauen Sie sich beim Plovkochen zu helfen? Fällt Ihnen auf, dass das Gericht traditionell von Männern zubereitet wird? Ein aufregender Tag geht dem Ende zu. Übernachtung in Samarkand.
8. Tag - Samarkand - Taschkent
“Guten Morgen“ in der Geburtsstätte der Märchen aus "Tausendundeiner Nacht". Sie können vom Anblick der Meisterwerke islamischer Kultur nicht genug bekommen? Heute besichtigen Sie die Shah-e-Senda und Gur Emir-Mausoleen aus dem 14. und 15. Jahrhundert. Danach suchen Sie das Danielsgrab auf. Hier in Samarkand soll der Prophet aus dem alten Testament der Bibel seine letzte Ruhestätte gefunden haben. Am späten Nachmittag werden Sie zum Bahnhof gebracht. Genießen Sie auf der Bahnfahrt nach Taschkent die Aussicht auf die umliegende Landschaft (Fahrtzeit ca. 2.5 Stunden). Diese Weite! Einfach mal die Seele baumeln lassen! Nach der Ankunft haben Sie die Möglichkeit sich im Hotel kurz zu erfrischen, bevor Sie Ihr gemeinsames Abschiedsabendessen in einem lokalen Restaurant einnehmen. Übernachtung in Taschkent.
9. Tag - Abreise
Aller Abschied fällt schwer. Am frühen Morgen fliegen Sie nach Deutschland zurück. Ankunft am gleichen Tag in Deutschland.

Änderungen des Reiseverlaufs vorbehalten.
Vor Ort buchbare Ausflüge werden durch unsere Reiseleitung nur vermittelt.
Hier finden Sie Informationen zu ausgewählten Sehenswürdigkeiten der Rundreise.

Sehenswürdigkeiten

Im Zentrum der Altstadt der usbekischen Stadt Chiwa befindet sich die Juma oder Djuma Moschee, was übersetzt Feiertagsmoschee heißt. Ihr Bau geht bis ins Ende des 18. Jahrhunderts zurück, damals wurde sie auf den Ruinen des Vorgängerbaus errichtet. Von allen vier Seiten ist die Moschee zugänglich. Und obwohl sie weder über prächtige Portale und Kuppeln noch über einen Innenhof verfügt, so übt sie dennoch einen ganz besonderen Reiz auf ihre Besucher aus.

Das Minarett der Moschee befindet sich an der Nordseite und misst 52 Meter Höhe. Die einzige Halle dieses Sakralbaus befindet sich im Inneren, wobei die Decke der Halle von 215 kunstvoll aus Holz geschnitzten Säulen getragen wird. Diese Säulen stammen allesamt aus unterschiedlichen Jahrhunderten. Auch die mächtigen Holztüren sind mit edlen und höchst interessanten Schnitzereien versehen.
Chiwa - PalastTasch Hauli
4. Tag Kizilkum Wüste
Die Stadt Buchara, im Süden Usbekistans, gehört zu den bedeutendsten Städten des Landes, vor allem wegen ihrer zahlreichen imposanten und historisch wichtigen Bauwerke. Zu diesen historisch bedeutenden Gebäuden gehört auch das Samaniden Mausoleum, welches das älteste erhaltene Zeugnis islamischer Architektur ist und das in ganz Zentralasien. Zudem ist es auch das einzige noch bestehende Baudenkmal der Samaniden Dynastie.

Wann die reich verzierte Grabstätte Ismail Samanis entstand ist bis heute nicht genau geklärt, sicher ist, dass Ismail das damalige Chorasan von 900 bis 907 regierte, deshalb ist es nur logisch den Bau seines Mausoleums auf das 10. Jahrhundert zu datieren. Ein Grund warum das Samaniden Mausoleum so hervorragenden erhalten ist, ist der das es eine sehr lange Zeit unter mehreren Schichten Sand verborgen lag und erst im 20. Jahrhundert komplett freigelegt wurde.
Die sogenannte Seidenstraße ist ein Netz aus Karawanenstraßen welche Europa und Asien verbindet, die bekannteste Route führt vom Mittelmeer bis nach Ostasien. Einige Strecken der Seidenstraße verlaufen auch durch den zentralasiatischen Staat Usbekistan. Bis heute kann man hier auf den Pfaden der einstigen Händler, welche auf der Seidenstraße reisten, wandeln.

Die usbekischen Städte Buchara, Samarkand und Taschkent lagen alle direkt an oder unweit der Seidenstraße, was sie schon früh zu einflussreichen und wohlhabenden Handelsstädten machte. Somit darf ein Besuch der Städte Buchara, Samarkand und Taschkent während einer Rundreise durch das atemberaubende und überwältigende Usbekistan in keinem Fall fehlen.
Die usbekische Stadt Buxoro (Buchara) besticht vor allem durch ihre zahlreichen historischen Bauwerke wie beispielsweise dem Mausoleum der Samaniden (dem ältesten Gebäude der Stadt) oder dem atemberaubend schönen Kalon-Minarett. Zu diesen bedeutenden und beeindruckenden Bauwerken gehört auch die imposante Zitadelle Ark.

Bereits seit dem 4. Jahrhundert vor Christus befindet sich an der Stelle der heutigen Zitadelle Ark eine Festung. Mehrmalige Zerstörungen und Wiederaufbauten führten dazu, dass sich hier ein mittlerweile 20 Meter hoher Hügel gebildet hat auf dem nun die Zitadelle Ark thront.

Das Bauwerk wie wir es heute kennen, entstand im 18. Jahrhundert. Im Inneren der Zitadelle befindet sich zum einen der einstige Palast des Emirs und zum anderen auch eine Moschee. 1920 fiel der Ark einem Brand zum Opfer wobei sämtliche hölzerne Bauten vernichtet wurden, diese wurden allerdings nach historischen Plänen wieder errichtet.
Zu den bedeutendsten Sehenswürdigkeiten der bezaubernden Stadt Samarkand gehört zweifelsohne die berühmte Bibi-Khanum-Moschee, auch Moschee Bibi Chanum oder Moschee Bibi Hanim genannt. Noch im 15. Jahrhundert zählte sie zu den prächtigsten und größten Moscheen der islamistischen Welt. Ab dem Ende des 16. Jahrhundert verfiel die Moschee allerdings. Erdbeben, Wetter und die Bewohner Samarkands machten sich an ihr zu schaffen.

Letzteres war besonders tragisch, denn auf der Suche nach Baumaterial plünderten die Bewohner die Ruine weshalb wichtige Einrichtungsgegenstände und ganze Marmorsäulen verschwanden. Bis zur Mitte des 20. Jahrhunderts fristete diese einst grandiose und einzigartige Moschee ihr Dasein als Ruine, dann erst begann man mit einer großangelegten Restaurierung dieses imposanten Bauwerks. So können schon heute wieder einige bedeutende Teile der Moschee in ihrem restaurierten Zustand besichtigt werden.
Die sogenannte Seidenstraße ist ein Netz aus Karawanenstraßen welche Europa und Asien verbindet, die bekannteste Route führt vom Mittelmeer bis nach Ostasien. Einige Strecken der Seidenstraße verlaufen auch durch den zentralasiatischen Staat Usbekistan. Bis heute kann man hier auf den Pfaden der einstigen Händler, welche auf der Seidenstraße reisten, wandeln.

Die usbekischen Städte Buchara, Samarkand und Taschkent lagen alle direkt an oder unweit der Seidenstraße, was sie schon früh zu einflussreichen und wohlhabenden Handelsstädten machte. Somit darf ein Besuch der Städte Buchara, Samarkand und Taschkent während einer Rundreise durch das atemberaubende und überwältigende Usbekistan in keinem Fall fehlen.
Hier finden Sie Informationen zu Städten der Rundreise.

Städte

Im Nordosten Usbekistans befindet sich Taschkent, die Hauptstadt des Landes, welche mit einer Fläche von knapp 335 km² und mehr als 2 Millionen Einwohnern zugleich auch die größte Stadt Usbekistans ist. 1966 wurde die heutige Metropole von einem starken Erdbeben erschüttert, durch den Wiederaufbau bekam die Stadt ein modernes Gesicht und gilt heute als sehr grüne und wasserreiche Stadt mit zahlreichen Parks und Springbrunnen.

In der Altstadt Taschkents findet man aber dennoch den einstigen orientalischen Flair und zahlreiche historische Bauwerke wie beispielsweise die eindrucksvolle Kukeldash-Madrasa. Zu den modernen Wahrzeichen der Stadt gehört der imposante Fernsehturm. Einige weitere sehenswerte Bauwerke ist das pittoreske Timuriden-Museum und das herrliche Theatergebäude.
Im Nordwesten Usbekistans befindet sich die beschauliche Oasenstadt Chiwa mit ihren knapp 56.000 Einwohnern. Sie liegt direkt an der alten Seidenstraße, weshalb sie in der Vergangenheit von großer strategischer und wirtschaftlicher Bedeutung war. Gegründet wurde die Stadt bereits im 6. Jahrhundert nach Christus, rund 400 Jahre später war sie schon zu einer bedeutenden Handelsstadt aufgestiegen.

Von dieser glanzvollen Vergangenheit zeugen bis heute zahlreiche prachtvolle Bauwerke. Bestes Beispiel dafür ist der Palast Tasch-Hauli, welcher als Meisterwerk der orientalischen Architektur gilt. In Itchan-Kala, der Altstadt Chiwas, welche seit 1990 zum UNESCO-Weltkulturerbe gehört, befinden sich weitere imposante Gebäude wie beispielsweise das Kalta Minor, die Muhammed-Amin-Khan-Madrasa und das Khodja-Minarett.
Bilder:
Zu den bedeutendsten Städten Usbekistans gehört die reizvolle Metropole Buxoro, auch als Buchara bekannt. Diese befindet sich im Südosten des Landes und zählt rund 240.000 Einwohner. Vor allem die Altstadt Buxoros ist bemerkenswert, wegen ihrer zahlreichen imposanten Bauwerke darunter viele Moscheen und Madaris („Ort des Lernens“, islamische Hochschulen), gehört sie seit 1993 zum UNESCO Weltkulturerbe.

Das älteste erhaltene Gebäude der Stadt ist das Mausoleum der Samaniden, welches aus dem 10. Jahrhundert stammt. Weitere beeindruckende Bauwerke Buxoros sind das Kalon Minarett, die Zitadelle Ark und der Sommerpalast des letzten Emirs Bucharas, letzterer befindet sich etwas außerhalb der Stadt. Auch die Basare, welche teilweise noch aus dem 16. Jahrhundert stammen, sind in jedem einen Besuch wert.
Bilder:
Zu den meistbesuchten und historisch wichtigsten Städten in Usbekistan gehört zweifelsohne auch das märchenhafte Samarkand. Die Stadt im Osten des Landes befindet sich direkt an den westlichen Ausläufern des Alai Gebirges und somit rund 700 Meter über dem Meeresspiegel. Der Name Samarkand kommt aus dem Sogdischen und bedeutet so viel wie „steinerne Stadt“.

In Samarkand kann man bis heute den orientalischen Charme aus längst vergangenen Zeiten erleben, anders als in vielen anderen usbekischen Städten, in denen die Moderne die Überhand gewonnen hat. Zu den bedeutendsten Sehenswürdigkeiten der Stadt gehören die Bibi-Khanum Moschee, der bekannte Registanplatz mit den umliegenden Medressen wie beispielsweise der malerischen Sher-Dor-Madrasa ebenso wie das Gur-Emir Mausoleum und das Schahi-Sinda-Ensemble.
Diese Übersichtsseite dient zur Information zu möglichen Reisezielen. Genaue Leistungsinhalte der Rundreise entnehmen Sie bitte dem Reiseverlauf und den Inklusivleistungen.

Länderinfo

Usbekistan (UZ)
Usbekistan
Für viele ist Usbekistan auch das „Herz Zentralasiens“, denn es ist das kulturhistorische Kernstück Zentralasiens. Das Land ist sehr reich an Geschichte und Kultur, so zogen hier schon die einstigen Karawanen der Großen Seidenstraßen durch und auch Alexander der Große führte sein Heer auf dem Weg nach Indien durch Usbekistan. Eine besonders beliebte Region im Land ist das Städte-Dreieck Chiwa – Buchara – Samarkand. In diesen sogenannten „Märchenstädten“ gibt es unzählige eindrucksvolle Sehenswürdigkeiten wie den Palast Tasch-Hauli, die Altstadt Itchan-Kala, die Zitadelle Buchara, den Kalyan Komplex, das Bibi-Khanum-Mausoleum und den Registanplatz mit seinen angrenzenden Medressen.
Die Hauptstadt Usbekistans ist Taschkent. Diese pulsierende Metropole ist das Herz des Landes und beeindruckt ihre Besucher mit zahlreichen Attraktionen wie dem Timuriden-Museum, dem Denkmal des Eroberers Amir Timur und der christlichen Kirche. Doch trotz der vielen kulturellen Sehenswürdigkeiten ist die Stadt auch sehr zukunftsorientiert und von vielen modernen und beeindruckenden Gebäuden durchzogen. Aber nicht nur Kultur- und Geschichtsinteressierte wird Usbekistan begeistern, auch für Wanderer, Aktivurlauber und Naturfreunde hat das Land einiges zu bieten. So führen zahlreiche Reisen nicht nur zu den kulturellen Höhepunkten sonder auch in die atemberaubende Natur des Landes. Beispielsweise in das Nurata-Gebirge. Somit zeigt sich „das Herz Zentralasiens“ unglaublich vielfältig und begeistert viele Reisende, egal was sie im Urlaub suchen.
beste Reisezeit:
April bis Juni und September bis November
 

Klima:
Es herrscht Kontinentalklima mit sehr hohen Temperaturen im Süden und sehr niedrigen Temperaturen im Norden. 

Einreise:
mit einem Reisepass, der mindestens 3 Monate über den Ablauf des usbekischen Visums hinaus gültig ist. Das Visum muss rechtzeitig vor Beginn der Reise bei der usbekischen Auslandsvertretung beantragt werden.
(Gültig nur für deutsche Staatsbürger)
Gegeben falls kann es zu Änderungen der Einreisebestimmung kommen. Erkundigen Sie sich bitte rechtzeitig bei dem entsprechenden Konsulat oder der Botschaft.
http://www.auswaertiges-amt.de/DE/Laenderinformationen/00-SiHi/UsbekistanSicherheit.html
http://www.visa-express.de/deutsch/land.php?ISO3166=UZ


Impfempfehlungen:
Pflichtimpfungen sind nicht vorgeschrieben, eine Auffrischung der Standardimpfungen wird aber empfohlen.
Bitte informieren sie sich vor Reiseantritt über allgemeine Schutzimpfungen oder Prophylaxe Maßnahmen bei ihrem Hausarzt, Gesundheitsamt oder anderen reisemedizinischen Fachdienst.
http://www.auswaertiges-amt.de/DE/Laenderinformationen/00-SiHi/UsbekistanSicherheit.html

Währung:
1 Som = 100 Tiyin


Flugdauer:
ca. 6 Stunden und 30 Minuten (nonstop)


Ortszeit:
MEZ +4h (keine Sommer-/Winterzeitumstellung) somit MESZ +3h 


Gut zu wissen:
Der Großteil der Bevölkerung in Usbekistan sind Muslime. Kurze Hosen sollten nach Möglichkeit gar nicht getragen werden.


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