Inklusive Flug
  • 14-tägige Busrundreise durch den Iran
  • Besuch der Städte Isfahan, Schiras und Persepolis
  • Gondelfahrt auf den Totschal
ab 2.895 € pro Person
Fragen zur Reise oder eine persönliche Beratung gewünscht? Hotline: 0800 337 3337 (gebührenfrei)

Reiseverlauf

Hoch über Teheran im Elbursgebirge. In der Schlucht bei Margun, um das rote Gebirgsdorf Abyaneh herum. Mit Neugier im Gepäck schreiten wir auf dieser WanderStudienreise durch kontrastreiche und spektakuläre Regionen. Auf Straßen, Trampelpfaden und improvisierten Wegen. Ergründen die Schahpur-Höhle und die Ausgrabungen von Persepolis. Lassen auch die Blicke wandern: in der orientalischen Stadt Isfahan, in der Dichterstadt Schiras, auf den Türmen des Schweigens in Yasd. Der Iran ist voller Restriktionen? Keineswegs. Lockerheit und herzliche Gastfreundschaft sind so überwältigend wie die Faltengebirge und Mondlandschaften.
1. Tag: Ankunft in der Islamischen Republik
Bahnanreise 1. Klasse zum gewählten Flughafen. Nachmittags Flug mit Turkish Airlines nach Istanbul. Nach einer Umsteigezeit von zwei bis drei Stunden abends gemeinsamer Weiterflug nach Schiras (Flugdauer ab Istanbul ca. 3,5 Std.). Ankunft nachts, Transfer zum Hotel. Drei Übernachtungen in Schiras.
2. Tag: Schiras – Stadt der Dichter
Nach einem späten Frühstück: Auf in die Stadt der persischen Paradiesgärten (UNESCO-Welterbe)! Ihr Studiosus-Reiseleiter begleitet Sie in die Nasir-al-Molk-Moschee und blüht an den Gartengräbern der Dichter Saadi und Hafis selbst auf – zum Dahinschmelzen klingt persische Poesie aus seinem Mund. Die lockere Lebensart der Einheimischen steckt an. Selbst im Altstadtbasar spüren Sie entspannte Lässigkeit und können unbeschwert edle Teppiche und bunte Tücher anfassen, Berberitzen probieren und goldglitzernde Ketten unter die Lupe nehmen.
3. Tag: Durch die Ausgrabungen von Persepolis
Altpersische Hochkultur Schritt für Schritt. Zu Fuß erkunden wir das weitläufige Gelände von Persepolis (UNESCO-Welterbe): Tor aller Länder, Homakapitell, 100-Säulen-Saal, Apadana-Palast. Zu den Felsengräbern in Nagsch-e Rustam nehmen wir den Bus, in der alten Residenzstadt Pasargadae (UNESCO-Welterbe) wandern wir (2 Std., leicht, ? 50 m ? 50 m) dann von der Festung durch die Ruinen zum Grab des Reichsgründers Kyros. Noch fit? Fordern Sie Ihre Muskulatur (1 Std., mittel, ? 150 m ? 150 m) am Korantor am Rande von Schiras: Nach etlichen hohen Stufen werden Sie oben mit einer herrlichen Aussicht auf die Stadt belohnt. 270 km. Für das Abendessen in Eigenregie gibt Ihr Reiseleiter Ihnen gerne Tipps.
4. Tag: Die Felsengräber von Bischapur
Beeindruckende Landschaft steht heute im Vordergrund: die hoch aufgerichteten Felswände des Zagrosgebirges, schneebedeckte Gipfel in der Ferne, Ginsterbüsche, Steineichen und wilde Mandeln an den Hängen. Hier finden wir den richtigen Platz für ein Picknick. Ihr Reiseleiter kennt einen eindrucksvollen Pfad (2 Std., mittel, ? 200 m ? 200 m) nach Bischapur. Krönung hier: die Schahpur-Höhle mit der Königsstatue sowie der geheimnisumwitterte Anahita-Tempel. Wir schlafen in der Stadt Yasudsch. Nachtwächter: die Viertausender des Zagrosgebirges. 300 km.
5. Tag: Die Schlucht von Margun
Hinter dem Dorf Margun fallen die Berge in eine tiefe Schlucht ab, ein Wasserfall plätschert über eine Felskante, die Baumstämme tragen Pullis aus Moos. Perfekt für eine Wanderung (1,5 Std., mittel, ? 50 m ? 50 m) über Stock und Stein. Auf der Weiterfahrt nach Yasd stoppen wir in Abarkuh, vertreten uns bei der über 4000 Jahre alten Zypresse kurz die Beine und steigen auf den Grabturm Gonbad Ali (1 Std., mittel, ? 50 m ? 50 m). Danach müht sich nur noch der Bus: über einen 2600 m hohen Pass im Löwengebirge. 380 km. Zwei Übernachtungen in Yasd.
6. Tag: Die Türme des Schweigens in Yasd
In Yasd erkunden wir die engen Gassen der Altstadt, die heiligen Flammen im Feuertempel und die Freitagsmoschee, danach besteigen wir (1 Std., leicht, ? 50 m ? 50 m) die Türme des Schweigens. Ihr Reiseleiter hat spannende Geschichten über den zoroastrischen Umgang mit den Toten dabei und außerdem Tipps für den freien Nachmittag in Yasd. Wenn Sie mehr von der Wüste sehen wollen, dann begleiten Sie ihn auf einen Ausflug ins Oasendorf Charanak (40 €). Dort spazieren wir durch Palmenhaine und kraxeln in verfallenen Lehmhäusern herum. Das Abendessen ist heute ein kleiner Kraftakt: Im alten Hamam stampfen wir Lamm, Kichererbsen und weitere Zutaten zu Abguscht, dem typisch persischen Eintopf.
7. Tag: Tränen für die Kaisertochter
Von Yasd aus fahren wir an den Rand der Großen Salzwüste. Tschak Tschak heißt die heilige Höhle, die wir hier erst auf einer Straße, dann über Stufen erklimmen (1,5 Std., anspruchsvoll, ? 250 m ? 250 m). Tschak, tschak tropft das Wasser stetig von der Decke. Man sagt, es seien Tränen. Die traurige Legende dazu verrät Ihr Reiseleiter. In Nain stoppen wir noch für den unterirdischen Gebetsraum der Freitagsmoschee. Oberirdisch geht es weiter ins überirdisch schöne Isfahan. 410 km. Drei Übernachtungen in Isfahan.
8. Tag: Gesamtkunstwerk Isfahan
Eine Stadt, 1001 Entdeckungen: 40-Säulen- und Ali-Kapu-Palast, Lotfollah-Moschee, Imam-Moschee, Basar und der riesige Platz Meidan-e Imam (UNESCO-Welterbe), der zu stundenlangem Alltagskino einlädt. Nach einem Abstecher ins Christentum in der armenischen Vank-Kathedrale treffen wir einen zoroastrischen Priester. Was also sprach Zarathustra? Fragen Sie ihn. Wer sich auch beim Abendessen (in Eigenregie) mit orientalischer Pracht umgeben möchte, gönnt sich ein Dinner im Hotel Abbasi, am besten im traditionellen persischen Restaurant, wo Sie sich vom Buffet nehmen können, was Ihr Herz begehrt. Aber unbedingt reservieren (lassen)!
9. Tag: Die Urmutter der iranischen Moscheen
Selbst wenn der Fluss ausgetrocknet sein sollte: Der Spaziergang über eine der historischen Brücken von Isfahan ist ein Quell der Freude. Danach erkunden wir die Freitagsmoschee und steigen, begleitet von spannenden Anekdoten des Reiseleiters, auf einen Taubenturm. Der Nachmittag ist frei. Einkaufen im Basar? Vom edlen Teppich bis zum Schnürsenkel, von Pistazienbergen bis zur handbedruckten Tischdecke gibt es hier alles. Am Abend treffen wir uns alle wieder, um in einem Restaurant die Spezialitäten der Region zu kosten.
10. Tag: Das rote Gebirgsdorf Abyaneh
Die Häuser aus rötlichem Lehm, die Gassen ganz schmal und verwinkelt. An diesem besonderen Ort schnüren wir heute unsere Wanderschuhe und stiefeln (1,5 Std., mittel, ? 150 m ? 150 m) durch das Dorf, dann auf schmalen Pfaden an den Hängen entlang. Mit einer kleinen Restsehnsucht: die hohen Gipfel ganz zu erobern. Im Sultan-Amir-Ahmad-Badehaus in Kaschan würde man gern die Zeit zurückdrehen und unter goldenen Gewölben das Wasser genießen – aber auch im Hier und Jetzt sind die prächtigen Hallen ein Fest für die Sinne. 270 km. Zwei Übernachtungen in Kaschan.
11. Tag: In den Dünen bei Kaschan
Ein abwechslungsreicher Wandertag. Erst stapfen wir (1 Std., mittel, ? 50 m ? 50 m) durch Sanddünen, danach durch eine ausgetrocknete Salzpfanne (1 Std., mittel, ? 50 m ? 50 m). Und als Kontrastprogramm verwöhnt uns im Fin-Garten (UNESCO-Welterbe) persische Gartenbaukunst vom Feinsten. 120 km.
12. Tag: Millionenmetropole Teheran
Wir verlassen Kaschan und fahren an der heiligen Stadt Ghom vorbei in die Hauptstadt. 250 km. Hier geht's gleich auf Megacity-Tour. Der monumentale Azadi-Turm steht für das moderne Teheran. Ein ausgiebiger Fußmarsch führt uns dann durch die prächtigen Parks und Säle des Saadabad-Palastkomplexes, den der Schah einst sein Zuhause nannte. Zum Abendessen laden wir junge deutschsprechende Iraner und Iranerinnen ein und erweitern im Gespräch mit ihnen gegenseitig unseren Horizont. Zwei Übernachtungen in Teheran.
13. Tag: Atemberaubende Blicke vom Totschal
Mit der Gondel schweben wir auf 2480 m Höhe an den Fuß des Totschals, den fast 4000 m hohen Hausberg der Hauptstädter, Wintersportzentrum und Bergsteigerparadies. Auf uralten Pfaden wandern wir (2 Std., mittel, ? 100 m ? 450 m) zurück ins Tal. Mit einmaligen Aussichten aufs Elbursgebirge und Teheran. Fahrtstrecke 80 km. Bis zum Abschiedsessen können Sie noch eigene Wege gehen. Vielleicht in den Laleh-Park? Oder ins Museum für zeitgenössische Kunst?
14. Tag: Rückflug von Teheran
Vormittags Rückflug mit Turkish Airlines nach Istanbul. Nach einer Umsteigezeit von ca. zwei Stunden fliegen Sie weiter zu Ihrem Ausgangsflughafen. Ankunft am Nachmittag.

Änderung des Reiseverlaufs vorbehalten!
Hier finden Sie Informationen zu ausgewählten Sehenswürdigkeiten der Rundreise.

Sehenswürdigkeiten

11. Tag Kashan - Fin-Garten
Hier finden Sie Informationen zu Städten der Rundreise.

Städte

Bilder:
Teheran ist sowohl die Hauptstadt als auch die größte Stadt des Irans, in der eindrucksvollen Metropole leben circa 8,7 Millionen Menschen. Zudem ist die Stadt sehr bedeutend für Wirtschaft, Wissenschaft, Verkehr und Kultur. Hinter der Stadt, im Norden, ragt das Elburs-Gebirge majestätisch in die Höhe und sorgt damit für eine unvergleichliche Skyline Teherans.

Obwohl der Iran bis jetzt wenig touristisch erschlossen ist, so ist die Hauptstadt dennoch ein gern und vielbesuchtes Reiseziel. Kein Wunder, denn die geschichts- und traditionsreiche Stadt hat ihren Besuchern so einiges zu bieten. Besonders sehenswert ist der überragende Azadi-Turm, aber auch das Stadttheater, der weiße Palast, das Chomeini-Mausoleum sowie die zahlreichen Museen sind einen Besuch wert.
Diese Übersichtsseite dient zur Information zu möglichen Reisezielen. Genaue Leistungsinhalte der Rundreise entnehmen Sie bitte dem Reiseverlauf und den Inklusivleistungen.

Länderinfo

Iran (IR)
Iran
Viele bezeichnen den Iran, das Kernland des einstigen Persiens, als Schatzkammer des Orients. Und das völlig zu Recht, denn das Land verfügt über eine reiche Geschichte, eine vielfältige Kultur, traumhafte Landschaften sowie hoch angesehenen Künste und Wissenschaften. Dominiert wird das Land von Gebirgen und Hochländern, im Gegensatz zu der weit verbreiteten Vorstellung, der Iran sei ein Land welches größten Teils von Sandwüste bedeckt ist. Allerdings verfügt der Iran über einige ausgeprägte Sand- und Salzwüsten.
Die Hauptstadt Teheran im Norden des Landes ist das pulsierende Herz des Landes und zählt fast 8 Millionen Einwohner. Im iranischen Zentrum für Kultur, Politik und Wirtschaft sind besonders der Azadi-Turm, der Golestanpalast, das Stadttheater, der Weiße Palast und das Chomeini-Mausoleum sehenswert. Auch der Rest des Landes kann mit einigen beachtlichen und sehr imposanten Sehenswürdigkeiten und Attraktionen aufwarten, beispielsweise die Sheikh Lotfollah Moschee in Isfahan, die Armenische Kirche des heiligen Thaddäus in der Provinz West-Aserbaidschan oder der zoroastrische Feuertempel in Yazd. Im Iran ist der Islam Staatsreligion, dementsprechend sollten Frauen ein Kopftuch sowie einen weitem Mantel und Hosen tragen, wichtig ist, dass der gesamte Köper bis zu den Hand- und Fußgelenken sowie die Haare verdeckt sind.
Bei Männern sind lange Hosen Pflicht, ein T-Shirt ist aber ausreichend als Oberkörperbekleidung. Um einen angenehmen und stressfreien Aufenthalt im Iran zu verbringen sollten Sie diese Regelung unbedingt einhalten. Dann erwartet Sie mit Sicherheit ein impressionsreicher und unvergesslicher Urlaub im Schatz des Orients.
beste Reisezeit:
April bis Juni und September bis November
 

Klima:
Größtenteils Kontinentalklima mit heißen trockenen Sommern und kalten Wintern, dazu wenig Niederschlag im gesamten Jahr.
Einreise:
mit einem Reisepass, der noch mindestens 6 Monate gültig ist und keinen israelischen Einreisestempel enthält. Ein Visum muss bei einer iranischen Auslandvertretung beantragt werden. Eine weitere Möglichkeit ist das Visum bei der Ankunft in Iran zu erhalten, dazu wird allerdings dringendst die vorherige Beschaffung einer sogenannten „pre-arrival eVisa conformation“ empfohlen.
(Gültig nur für deutsche Staatsbürger)
Gegeben falls kann es zu Änderungen der Einreisebestimmung kommen. Erkundigen Sie sich bitte rechtzeitig bei dem entsprechenden Konsulat oder der Botschaft.
http://www.auswaertiges-amt.de/DE/Laenderinformationen/00-SiHi/IranSicherheit.html


Impfempfehlungen:
Eine Auffrischung der Standardimpfungen wird empfohlen.
Bitte informieren sie sich vor Reiseantritt über allgemeine Schutzimpfungen oder Prophylaxe Maßnahmen bei ihrem Hausarzt, Gesundheitsamt oder anderen reisemedizinischen Fachdienst.
http://www.auswaertiges-amt.de/DE/Laenderinformationen/00-SiHi/IranSicherheit.html

Währung:
1 Iranischer Rial = 100 Dinar
 

Flugdauer:
ca. 5 Stunden (nonstop)
 

Ortszeit:
MEZ + 2,5h 


Gut zu wissen:
Bevor man eine Reise in den Iran antritt, sollte man sich mit der dort aktuellen politischen Lage vertraut machen. Viele Gebiete werden als unsicher eingestuft, beispielsweise sollten die Kurdengebiete im Nordwesten und auch die Grenzgebiete zum Irak und der Türkei gemieden werden. Von nicht notwendigen Reisen in die Provinzen Sistan-Belutschistan und Kerman ist ebenfalls abzuraten, hier besteht ein erhöhtes Entführungsrisiko.
Weitere Informationen: 
http://www.auswaertiges-amt.de/diplo/de/Laenderinformationen/Iran/Sicherheitshinweise.html


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