Inklusive Flug
  • 9-tägige Busrundreise durch Japan
  • Besuch der Hauptstadt Tokio
  • Bootsfahrt auf dem Ashisee
ab 3.150 € pro Person
Fragen zur Reise oder eine persönliche Beratung gewünscht? Hotline: 0800 337 3337 (gebührenfrei)

Reiseverlauf

Die Millionenmetropole Tokio ist schlichtweg der Wahnsinn: gefeierte Architektur hier, traditionelle Zeremonien dort, hochmoderne Viertel, schrill-bunte Ecken. Völlig konträr dazu: das Urlaubsparadies des Fuji-Hakone-Nationalparks. Lassen Sie sich überraschen von Japans Tempo und Japans Idylle. Erleben Sie auf dieser Studienreise die wichtigsten Highlights des Landes der aufgehenden Sonne. Im Owakudani-Schwefeltal spüren wir die Macht der brodelnden Erde mit allen Sinnen, im Kodai-Tempel in Kyoto meditieren wir mit einem Zazen-Meister. Vielleicht begegnen wir sogar einer Geisha im Gion-Viertel. Auf alle Fälle probieren wir Okonomiyaki - japanische Pizza. Und den Reiswein Sake.
1. Tag: Flug nach Japan
Bahnanreise 1. Klasse zum gewählten Flughafen und abends Flug mit Lufthansa von Frankfurt nach Tokio (nonstop, Flugdauer ca. 11 Std.). Zur Einstimmung auf Japan die passende Fluglektüre: "Darum spinnen Japaner: Neues vom Wahnsinn des japanischen Alltags" von Christoph Neumann.
2. Tag: Stadt der Superlative
Zur Mittagszeit landen Sie im Schoß der Millionenmetropole. Ihr Studiosus-Reiseleiter nimmt Sie am Flughafen in Empfang, der Bus bringt uns dann alle ins Hotel. Menschenmassen, Verkehrslawinen und himmelhohe Häuser begleiten uns. Ganz normal hier. Und scheinbar perfekt geregelt und wohl geordnet. Gewöhnen Sie sich in Ruhe ein. Sie haben den ganzen restlichen Tag Zeit, sich zu akklimatisieren. Wer Lust hat, macht einen ersten individuellen Spaziergang. Ihr Reiseleiter hat auch jede Menge Tipps für ein Abendessen in der Nähe parat. Zwei Übernachtungen in Tokio.
3. Tag: Tokio genauer
Ein aufregender Sightseeing-Tag in Tokio. Ihr Reiseleiter weiß, wo man den besten Blick auf die Stadt hat: vom Rathaus im Stadtteil Shinjuku aus. Wir durchwandern die Plattform im 45. Stock und lassen uns Tokio von oben erklären. Dann fahren wir nach Asakusa und beobachten in einer Wolke aus Räucherstäbchenduft im Senso-ji-Tempel eine typisch japanische Zeremonie: Wünsche auf kleine Holztafeln schreiben und auf ihre Erfüllung hoffen. Mittags fahren wir zum Meiji-Schrein, Tokios wichtigstem Shinto-Schrein, wo Sie der Reiseleiter ins Ritual der Seelen- und Götterverehrung einweiht. Anschließend erleben Sie das schrille Japan: Harajuku ist bunt und sehr angesagt und voller trendiger Cafés, Menschen und Geschäfte. Danach die berühmte Straßenkreuzung in Ginza: gefeierte Architektur, noble Adressen und ein Gewirr aus Zebrastreifen. Beim Willkommensabendessen gehen wir in ein Izakaya, ein populäres, bodenständiges Lokal in der Nähe des Hotels. Wer dann noch wie Scarlett Johansson in "Lost in Translation" einen Gute-Nacht-Drink möchte, fährt in den 52. Stock des Park Hyatt, setzt sich in die New York Bar und genießt das Panorama.
4. Tag: Über Kamakura nach Hakone
Jetzt mal raus aus der Millionenmetropole und in die Ferienregion Kamakura. Hier erweisen wir dem bronzenen Riesenbuddha die Ehre und recken die Hälse an der Kannon-Statue im Hasedera-Tempel. Sie ist die größte ihrer Art in Japan. Was die elf Köpfe bedeuten? Der Reiseleiter klärt Sie gern auf. Wir beten um wolkenlosen Himmel, denn dann können wir schon bei der Anfahrt in den Hakone-Nationalpark den schneebedeckten Gipfel des Fuji (UNESCO-Welterbe) sehen. Doch auch ohne den Postkartenblick ist die anschließende Bootsfahrt auf dem Ashisee sehr romantisch. Dann heißt es: Nase zuhalten und durch. Im Owakudani-Schwefeltal dampft und müffelt es gewaltig, und beim Spaziergang über die befestigten Wege erleben wir die vulkanaktive Erde hautnah. 110 km. Das typisch japanische Wellness-Highlight danach: dampfende Onsen im Hotel. Tschüss, verkrampfte Muskeln: Sayonara!
5. Tag: Auf nach Kyoto!
Morgens Transfer zum Bahnhof Mishima. Mit dem Superschnellzug Shinkansen sausen wir nach Kyoto (Fahrzeit ca. 2,5 Std.). Zur Einstimmung in die prachtvolle Stadt fahren wir zum Kiyomizu-Tempel. Wir schreiten die Gasse hinauf und haben oben nicht nur ein Highlight, sondern gleich mehrere: viele kleine Tempel und einen gigantischen Blick über die Stadt. Wer "Die Geisha" gelesen hat, wird eine Vorstellung vom Gion-Viertel haben. Wir halten Ausschau, ob wir eine der Damen sehen. Für den Abend hat Ihr Reiseleiter einen Tipp für Sie: Lust auf Okonomiyaki? Die japanischen Pizzas, die eher Pfannkuchen gleichen, werden auf heißen Platten auf dem Tisch gebraten. Zutaten: Wasser, Kohl, Milch, Ei mit Fisch, Fleisch oder Gemüse vermischt. Drei Übernachtungen in Kyoto.
6. Tag: Goldener Pavillon und Nijo-Schloss
Ein Ort der Besinnung: der Kodaiji-Tempel. Wir treffen dort einen Zazen-Meister, der uns in die entspannende Kunst der Meditation einführt. Über 1000 Jahre lang war Kyoto Sitz des kaiserlichen Hofes von Japan. Entsprechend reich ist das kulturelle Erbe. Warum die Stadt im zweiten Weltkrieg nicht zerstört wurde? Diese und andere Geschichten kann Ihnen Ihr Reiseleiter auf der Tour zu drei der prachtvollsten Relikte erzählen, dem goldenen Pavillon-Tempel (UNESCO-Welterbe), dem Ryoan-Tempel (UNESCO-Welterbe) und dem Nijo-Schloss (UNESCO-Welterbe).
7. Tag: Kyoto individuell
Die Kaiserstadt gehört heute Ihnen. Sehr exotisch: der Nishiki-Markt. Futuristisch: der Bahnhof mit den Gucci- und Prada-Läden. Alternativ bietet Ihr Reiseleiter auch einen Ausflug an (185 €): erst zur Himeji-Burg (UNESCO-Welterbe) mit dem Shinkansen rasen, wo "Der letzte Samurai" gedreht wurde, dann per Nahverkehrszug nach Kobe-Akashi, wo eine sensationelle Brücke jedem Erdbeben trotzt. Mit einer Mittelspannweite von 1991 m hat sie die größte Stützweite der Welt. Tipp für den Abend: die vielfältige Kulinarikwelt des Hauptbahnhofs!
8. Tag: Heiliger Sake und Nara
Sayonara Kyoto! Durch Hunderte von roten Toren nähern wir uns dem Fushimi-Inari-Schrein, der den Reis- und Sakegöttern gewidmet wurde. Wie das traditionelle Getränk produziert wird, erfahren wir danach in der Sakebrauerei Gekkeikan. Natürlich auch, wie es schmeckt. Anschließend geht es nach Nara. 40 km. Im Todai-Tempel (UNESCO-Welterbe) fühlen wir uns winzig. Ihr Reiseleiter erzählt von den 50000 Zimmerleuten, die hier die weltgrößte buddhistische Bronzestatue gebaut haben - die Haupthalle ist übrigens das größte, allein aus Holz konstruierte Gebäude der Welt. Wer sich im Nara-Park gut mit den Göttern stellen will, kauft hier Kekse und füttert damit ihre Boten: über 1000 Hirsche, die frei herumlaufen. Unseren eigenen Hunger stillen wir ausgiebig beim Abschiedsessen.
9. Tag: Bis bald vielleicht, Japan
Transfer zum Flughafen von Osaka und vormittags Flug mit Lufthansa nach Europa (nonstop, Flugdauer ca. 12,5 Std.). Ankunft in Frankfurt am Nachmittag und Anschluss zu den anderen Städten.

Änderung des Reiseverlaufs vorbehalten!
Hier finden Sie Informationen zu ausgewählten Sehenswürdigkeiten der Rundreise.

Sehenswürdigkeiten

In Shibuya, einem beliebten und bekannten Stadtteil der japanischen Hauptstadt Tokio, befindet sich ganz in der Nähe des Bahnhof Harajukus der Meiji Schrein. Dies ist ein Shinto Schrein, welcher den Seelen des Meiji-tenno und seiner Frau Shoken-kotaigo, also dem einstigen Kaisers und seiner Frau, welche beide zu Beginn des 20. Jahrhunderts verstorben sind, gewidmet ist.

Der Shinto ist zusammen mit dem Buddhismus die wichtigste Religion in Japan. Der Schrein ist ein zentrales Heiligtum für die Japaner, er besteht aus drei Bereichen: dem äußeren und innerem Bezirk sowie der Meiji-Gedächtnishalle. Umgeben wird die Anlage von einem immergrünen Wald, welcher auch gern als Naherholungsgebiet genutzt wird.
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Der Shinto-Schrein der Insel Itsukushima gehört seit 1996 zum Weltkulturerbe der UNESCO und außerdem zu den offiziellen nationalen Schätzen Japans. Der Schrein besteht aus verschiedenen Bauwerken, die auf Pfählen über dem Wasser erbaut wurden. Da das Meer im Hiroshima Bay den Gezeiten stark unterworfen ist, versinken Teile des Shinto-Schreins bei Flut. In diesem Schrein, der im 6. Jahrhundert entstand und in seiner heutigen Form seit dem 12. Jahrhundert erhalten ist, werden fünf Götter `Kami` verehrt. In früheren Zeiten war es keinem normalen Menschen erlaubt den Schrein zu betreten. Der Zugang erfolgte nur auf dem Wasserweg über das Torii im Meer.
4. Tag Ashisee
Über Teile der japanischen Präfekturen Yamanashi, Shizuoka, Kanagawa und Tokio erstreckt sich der rund 12120 km² große Fuji Hakone Izu Nationalpark. Dieser wurde am 1. Februar 1936 gegründet und beheimatet neben den Izu Inseln und der Izu Halbinsel auch die fünf Fuji Seen.

Die bedeutendste Attraktion des Fuji Hakone Izu Nationalparks ist allerdings der berühmte Fujisan, häufig auch Fujiyama genannt, der mit seinen 3776 Metern der höchste Berg Japans. Dieser Vulkan brach das letze Mal im Jahre 1707 aus, seitdem ruht er. Für viele Japaner gilt der Fujisan als heilig, für ausländische Besucher hingegen ist er eines der beliebtesten und gefragtesten Reiseziele in ganz Japan.
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Einer der schönsten Tempel, den man in Kamakura bewundern kann, ist er Hasedera Tempel. Eingebetet in einer faszinierenden Natur liegt er am Rande der Stadt, oberhalb des Waldrandes. Jährlich bringen zahlreiche Rikschas viele Touristen zu dieser einmaligen Sehenswürdigkeit. Hinter dem Eingangstor zur Tempelanlage befindet sich eine liebevoll gestaltete Gartenanlage mit kleinen Steinbrückchen und Wasserläufen, sowie einen kleinen Teich mit unterschiedlichsten Pflanzen. Zur Tempelhalle führt eine Treppe, die mit kleinen Schreinen umgeben ist. Die Tempelhalle selbst liegt hoch über der Stadt Kamakura und beinhaltet eine 9 m große goldene Heiligenfigur, die mit 11 Köpfen ausgestattet ist, wobei jeder dieser Köpfe einen anderen Gesichtsausdruck hat.
Im Osten von Kyoto, der einstigen Hauptstadt Japans befindet sich der buddhistische Tempel Otowasan Kiyomizudera, häufig auch nur Kiyomizu-Tempel oder Kiyomizu-dera genannt. Er stellt eine der bekanntesten Sehenswürdigkeiten der historisch bedeutenden Stadt dar und gehört seit 1994 zusammen mit anderen Stätten als „Historisches Kyoto“ zum UNESCO Weltkulturerbe.

Besonders beeindruckend ist die Haupthalle mit ihrer weiten Terasse, eine Holkonstruktion welche sich an einem Berghang befindet und malerisch von einer dichten Vegetation eingeschlossen wird. Von hier aus für eine Treppe an den Fuß des Abhangs, wo sich der Wasserfall des Otowa-no-taki befindet. Hier stürzt das Wasser aus drei Kanälen in ein Becken, von dem Wasser wird behauptet, dass es heilende Kräfte besitze.
In der einstigen Hauptstadt Japans, in Kyoto befindet sich der ehemalige Sitz des damaligen Shoguns. Als Shogun bezeichnete man in der Vergangenheit die Anführer aus dem Kriegeradel der Samurai. Die imposante Burganlage Nijo entstand zu Beginn des 17. Jahrhunderts und verdankt ihren Namen der Straße Nijo an der sie liegt.

Das hauptsächlich aus Holz errichtete Bauwerk wurde in im 18. Jahrhundert gleich zweimal durch Brände stark beschädigt und auch der tropische Wirbelsturm 2011 richtete starke Zerstörungen an. Seit 1994 gehört die Burganlage Nijo, welche aus der Ninomaru- und der Honmaru-Zitadelle besteht, zum UNESCO Weltkulturerbe, zusammen mit weiteren Städten als Historisches Kyoto.
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Zu den bedeutendsten touristischen Zielen in Japan gehört neben Tokio und Kyoto auch die Großstadt Nara, welche sich in der gleichnamigen Präfektur, im Süden der japanischen Hauptinsel Honshu befindet. Im 8. Jahrhundert war die Metropole die Hauptstadt Japans. Aus dieser Zeit gibt es bis heute gut erhaltene Bauwerke zu bestaunen.

Neben den zahlreichen Tempeln, Ruinen und Schreinen, von denen einige zum UNESCO Weltkulturerbe ernannt wurden, ist auch der berühmte Nara Park ein bekannter Touristenmagnet. Der Park erstreckt sich auf einer Fläche von etwa 8 km² und beheimatet über 1.200 wild lebende Sikahirsche. Besonders sehenswert ist der Park während der Kirschblüte im Frühjahr, die beste Zeit um Japan zu besuchen.
Hier finden Sie Informationen zu Städten der Rundreise.

Städte

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Tokio befindet sich auf der Hauptinsel Japans und gehört zur Region Kanto. Die Stadt ist in insgesamt 23 Bezirke unterteilt, die etwa 8,5 Millionen Menschen beheimaten. In Tokio befinden sich der Regierungssitz von Japan sowie zahlreiche große Unternehmen, wodurch die Stadt gleichzeitig ein sehr großes und wichtiges Wirtschaftszentrum in Japan ist. Das Verkehrsnetz in Tokio ist hervorragend ausgebaut. Neben insgesamt sechs Bahnhöfen, findet man in der Stadt auch die sogenannte Ueno-Zoo Monorail. Diese wird hauptsächlich von einheimischen Pendlern genutzt und ermöglicht es, relativ günstig und schnell von Tokio in die umliegenden Großstädte zu fahren.

Die Stadt hat zwei unterschiedliche Flughäfen. Der Flughafen Haneda (HND) befindet sich etwa 15 Kilometer von Tokio entfernt und wird von nahezu allen internationalen Fluglinien angeflogen. Der zweite Flughafen, der Flughafen Tokio-Narita (NRT) ist ebenfalls international und liegt knapp 70 Kilometer nördlich von Tokio. Beide Flughäfen sind mit den JR Narita Express oder die Keisei-Linie erreichbar. Auch die Tokyo Monorail oder die Yamanote-Linie bietet Transporte zu den beiden Flughäfen an. Der Fernverkehr kann von oder nach Tokio allerdings auch über See erfolgen. Der Hafen an der Bucht von Tokio hat im Jahr einen Güterumschlag von etwa 350 Millionen Tonnen.

Das Klima wird vom subtropischen Ostseitenklima dominiert. Das bedeutet, dass die Sommermonate sehr heiß sind und die Wintermonate von kalten und trockenen Tagen geprägt sind. Tokio hat zudem eine intensive Regenzeit, die sich über zwei Monate erstreckt. Während dieser Zeit ist es in der Stadt sehr heiß und feucht. Tropische Wirbelstürme sind in Tokio keine Seltenheit. Nahezu jedes Jahr im Spätsommer und Herbst muss man mit etwa ein- bis zweitägigen starken Stürmen rechnen. Leider ist Tokio auch für Erdbeben sehr bekannt. Das Gebiet in und um Tokio zählt zu den aktivsten Erdbebenzonen der Erde. Das bisher schwerste Erdbeben musste die Stadt in den zwanziger Jahren erleben. Das Große Kanto-Erdbeben forderte insgesamt 200.000 Menschenleben und zerstörte große Teile Tokios.
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Am Fuße des Fuji (Fujisan), des berühmtesten und höchsten Berges Japans befindet sich die gleichnamige Stadt, welche seit 2001 den Status einer Großstadt mit Sonderstatus hat. Durch Fuji fließt ebenfalls der gleichnamige Fluss von Norden nach Süden. Die Stadt ist auf Grund ihrer ausgezeichneten Lage ein überaus beliebter Ausgangsort für Touren zum und auf den Fujisan.

Zu diesem Zweck erhielt die Stadt auch eine ausgezeichnete Verkehrsanbindung und ist somit sowohl per Auto als auch per Zug schnell und bequem zu erreichen. Und das ist auch wichtig, denn jedes Jahr kommen Tausende Reisende hierher um den berühmten japanischen Berg zu sehen und zu besteigen. Eigentlich ist der Fuji ein 3776 Meter hoher Vulkan.
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Kamakura ist eine der bedeutendsten Städte Japans. Man findet sie im Südwesten von Tokio, an der Shagami Bucht. Sie ist eine Stadt der Präfektur von Kanagawa und die wichtigste Stadt der Kanto-Region. Während der Herrschaft des Minamate Clans stand diese Stadt im kulturellen und politischen Mittelpunkt. Kamakura ist ein netter Badeort mit einem wunderschönen Strand. Hauptanziehungspunkte für Touristen sind jedoch die zahlreichen historischen Tempelanlagen und Schreingebäude aus jener Zeit, wie zum Beispiel der berühmte Tsurugaoka – Hachiman – Schrein, der hier zu besichtigen ist. In Kamakura lassen sich wunderbare Holzschnitzereien betrachten. Auch ein Besuch in dem Nonnenkloster dürfte sehr interessant werden.
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Die japanische Stadt Kyoto (Kyoto & Umgebung) ist nicht nur durch die  Klimakonferenz bekannt geworden. Beeindruckende Sehenswürdigkeiten und Landschaften verzaubern die Urlauber bei jedem Besuch. Kultur und Geschichte wird in diesem Gebiet groß geschrieben. Alte Traditionen werden bewahrt und Weißheiten gelehrt. Die unzähligen Tempel und Gärten stellen eine Oase für alle Sinne dar. Wenn es einen Garten Eden gibt, könnte man diesen so beschreiben.

Kyoto befindet sich circa vierhundert Kilometer westlich von Tokio und liegt auf der japanischen Insel Honshu. Die Städte in diesem Gebiet wurden wie ein Schachbrett, nach chinesischem Stil, gebaut. Die Berge in Kyoto & Umgebung ragen etwa tausend Meter in den Himmel und verhindern somit weitgehend Überflutungen und Taifune. Die elf Stadtbezirke – Fushimi-ku, Higashiyama-ku, Kamigyo-ku, Kita-ku, Minami-ku, Nakagyo-ku, Nishikyo-ku, Sakyo-ku, Shimogyo-ku, Ukyo-ku und Yamashina-ku – bilden die Region Kyoto.

Die drei Haupteinnahmequellen in Kyoto sind die Bereiche Tourismus, japanisches Handwerk und Elektronik. Viele Menschen reisen in dieses Land, um die einzigartigen Sehenswürdigkeiten zu erkunden. Junge als auch ältere Männer, Frauen und Kinder staunen bei deren Anblick und vergessen diese Minuten bestimmt nicht so schnell. Mit nach Hause kann man neben den Eindrücken noch ein beliebtes Souvenir mitnehmen. Yatsuhashi – eine japanische süße Köstlichkeit, die aus der Adzukibohne produziert wird.

Die zweite Einnahmequelle bilden die Familienunternehmen, die sich auf Seidenmanufakturen spezialisiert haben. Diese werden fast ausschließlich in dieser Gegend hergestellt und verkauft. Auch die Produktion von Sake wird dieser Region zugeschrieben. Somit fehlt noch die Dritte – die Elektronikwelt. In Kyoto findet man die Geburtstädte von beispielsweise Nintendo und Co.

Die technischen Fortschritte machen den Aufenthalt in diesem Gebiet zu etwas Besonderem, da es viele elektrische Geräte in den übrigen Ländern nicht zu erwerben gibt. Doch nicht nur den Besuchern wird etwas geboten. Studenten aus sämtlichen Landesteilen kümmern sich in den rund vierzig Universitäten sowie Hochschulen um ihre berufliche Zukunft.
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Himeji ist eine Stadt, die wahrhaftig sehenswert ist, der man durchaus einen Besuch abstatten sollte. Sie liegt in der Harima – Ebene und knapp 10 km vor dem Seto Binnenmeer. Sie ist eine Stadt der Präfektur Hyogo und liegt zwischen Okayaman und Köbe. Mit ihren ca. 470. 000 Einwohnern ist sie eine große Stadt. Himeji wurde während des 2. Weltkrieges stark zerstört und musste neu aufgebaut werden. Neben zahlreichen, historischen Tempelanlagen, bietet die Stadt eine ganz besondere und außergewöhnliche Attraktion. Wenn man den Bahnhof am Nordausgang betritt, sieht man dort eine große Uhr, auf der die Bremer Stadtmusikanten zu sehen sind.
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Die Großstadt Nara befindet sich im Süden der Insel Honshu und beherbergt den Verwaltungssitz der gleichnamigen Präfektur. Außerdem gibt es hier mehrere Universitäten und bedeutsame Industriezweige. Nara gilt als erste Hauptstadt Japans und war zunächst unter dem Namen Heijo bekannt. Durch die große Bedeutung für die Geschichte Japans ist die Stadt seit dem Gründungsjahr 710 reich an kulturhistorischen Stätten und  verfügt über eine Vielzahl an Tempeln; aber auch verschiedene Museen und der 1880 gegründete Nara Park im Herzen der Stadt zählen zu den touristischen Attraktionen. Der 1300. Geburtstag Naras im Jahre 2010 wird an vielen Orten mit verschiedenen Veranstaltungen gefeiert.
Diese Übersichtsseite dient zur Information zu möglichen Reisezielen. Genaue Leistungsinhalte der Rundreise entnehmen Sie bitte dem Reiseverlauf und den Inklusivleistungen.

Länderinfo

Japan (JP)
Japan
Japan auch genannt das „Land der aufgehenden Sonne“, gehört wohl zu den Ländern mit der für die westliche Welt faszinierendsten Kultur überhaupt. Das Besondere Japans ist die Tatsache, dass sich der Staat trotz aller Modernisierung und Entwicklung immer seinen ganz eigenen Charakter, basierend auf der Tradition und Kultur des Landes, bewahrt hat.
So findet man in den großen und kleineren Städten neben hochmodernen Wolkenkratzer noch sehr viele kulturhistorische Bauwerke und Denkmäler, beispielsweise in Tokio, hier existieren neben modernen Konstruktionen auch zahlreiche, mehrere Hunderte Jahre alte Prachtbauten, wie das Kabuki-za-Theater, der Kaiserpalast oder der Asakusa-Schrein. Doch nicht nur die japanische Hauptstadt bietet Sehenswürdigkeiten und Attraktionen en masse, auch in anderen Regionen des Landes befinden sich wahre Besuchermagneten. Wie der Kinkakuji-Tempel mit dem goldenen Pavillon, der Itsukushima-Schrein, die Himeji-Burg, das Schloss des Weißen Reihers oder das Atombombenopfer-Denkmal in Hiroshima um nur einige Beispiele zu nennen.
Sehr beeindruckend ist auch die Natur Japans, besonders beliebt sind Reisen im Frühling während der Kirschblüte, zu dieser erhält das Land einen Schleier aus weiß und rosafarbenen Blüten und dieser herrliche Anblick verzaubert nicht nur die Besucher, sondern auch die Bewohner, sie begehen die etwa zehn Tage dauernde Kirschblüte mit Festen. Aber auch die Flora und Fauna Japans sind sehr beeindruckend und sehenswert und natürlich nicht zu vergessen, der majestätische Fujijama, der höchste Berg Japans auf der Hauptinsel Honshu. Um in der kürzesten Zeit all diese sagenhaften und imposanten Attraktionen besichtigen zu könne empfiehlt sich eine Rundreise durch „das Land der aufgehenden Sonne“.

beste Reisezeit:
März bis Mai (Frühling, Kirschblüte) und September bis November

 
Klima:
Es herrscht ein gemäßigtes Klima, die Sommer sind entsprechend der Region warm bis heiß, die Winter sind kühl, in höheren Lagen auch sehr kalt und schneereich. Im Frühjahr und Herbst ist es zumeist mild. 

Einreise:
mit einem gültigen Reisepass, Personalausweise werden nicht akzeptiert. Es besteht Passzwang, das heißt Ausländer müssen sich zu jeder Zeit mit einem gültigen Reisepass ausweisen können. Als Tourist wird für einen Aufenthalt von bis zu 180 Tagen kein Visum benötigt, bei der Einreise wird dem Besucher eine Aufenthaltserlaubnis für zunächst 90 Tage ausgestellt.
(Gültig nur für deutsche Staatsbürger)
Gegeben falls kann es zu Änderungen der Einreisebestimmung kommen. Erkundigen Sie sich bitte rechtzeitig bei dem entsprechenden Konsulat oder der Botschaft.
http://www.auswaertiges-amt.de/DE/Laenderinformationen/00-SiHi/JapanSicherheit.html


Impfempfehlungen:
Pflichtimpfungen sind nicht vorgeschrieben. Standardimpfungen sollten aufgefrischt werden, zudem ist eine Impfung gegen Hepatitis A ratsam.
Bitte informieren sie sich vor Reiseantritt über allgemeine Schutzimpfungen oder Prophylaxe Maßnahmen bei ihrem Hausarzt, Gesundheitsamt oder anderen reisemedizinischen Fachdienst.
http://www.auswaertiges-amt.de/DE/Laenderinformationen/00-SiHi/JapanSicherheit.html

Währung:
Japanischer Yen
 

Flugdauer:
ca. 12 Stunden (nonstop)
 

Ortszeit:
MEZ +8h (keine Sommer-/Winterzeitumstellung) somit MESZ +7h 

Gut zu wissen:
Höflichkeit ist das A und O in Japan und korrektes Benehmen wird vorausgesetzt. Bei der Begrüßung verbeugt man sich leicht. Religion spielt in Japan eine große Rolle, allerdings haben hier schon immer mehrere Glaubensrichtungen nebeneinander existiert. Zu den wichtigsten gehören der Shinto und der Buddhismus.


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