Inklusive Flug
Rundreise inklusive Baden
  • 17-tägige Kombinationsreise durch Kambodscha & Vietnam
  • Übernachtung auf einer Dschunke in der Halong Bucht
  • Viertägige Badepause in Phan Thiet inklusive
ab 2.249 € pro Person
Fragen zur Reise oder eine persönliche Beratung gewünscht? Hotline: 0800 337 3337 (gebührenfrei)

Reiseverlauf

Erleben Sie die ungemeine Vielfalt Vietnams und Kambodschas: kulturelle Schätze, faszinierende Landschaften, ruhige Strände und lebhafte Städte. Erleben Sie den Wechsel zwischen pulsierenden Städten im Wandel der Zeit und unberührter Natur. Lassen Sie sich auf einer landestypischen Dschunke von der Atmosphäre in der Halong Bucht verzaubern. Genießen Sie die Ursprünglichkeit und die Freundlichkeit der Menschen.
HANOI
Tag 1 Nonstop-Linienflug mit Vietnam Airlines ab Frankfurt nach Hanoi. Entfernung: ca. 180 km

Tag 2 Nach der Ankunft in der Hauptstadt Vietnams am frühen Morgen werden Sie von unserer deutschsprachige Reiseleitung empfangen. Danach  findet eine Stadtrundfahrt mit Ho-Chi-Minh-Mausoleum (von außen), Einsäulenpagode, Hoan-Kiem-See und Jadeberg-Tempel statt. Bei einer Rikscha-Fahrt durch die Altstadt erleben Sie das bunte Treiben in den alten Gassen und können die quirlige Atmosphäre in sich aufsaugen. Am Nachmittag findet dann noch der Besuch des berühmten Literaturtempels statt. M
HALONG BUCHT
Tag 3 Das Ziel des heutigen Tages ist die beeindruckende Halong Bucht, mittlerweile ein anerkanntes UNESCO-Weltnaturerbe. Nach der Ankunft findet die Einschiffung auf einer landestypischen Dschunke statt, bevor die gemütliche Bootsfahrt entlang der bizarren Kalksteinfelsen der Bucht beginnt. Zum Mittagessen werden Ihnen verschiedene frische Meeresfrüchte serviert. Am Nachmittag steht ein Besuch bei einer der zahlreichen Höhlen und Grotten an, zudem haben Sie die Möglichkeit, am Strand der Inseln zu baden. (Übernachtung an Bord der Dschunke) Entfernung: ca. 180 km F, M, A

Tag 4 Nach einer gemütlich Nacht an Bord der Dschunke inmitten der Halong Bucht geht es zurück zum Hafen mit anschließender Rückfahrt nach Hanoi. Am Abend besuchen Sie das Wasserpuppentheaters, ein für viele Einwohner Hanois wichtiger Bestandteil des kulturellen Lebens.   F, M
HUE
Tag 5 Am Vormittag geht es zum Flughafen und ein kurzer Inlandsflug bringt uns nach Hue, die alte Königsstadt am Parfümfluss. Nach der Ankunft ist die Kaiserlichen Zitadelle, anerkanntes UNESCO Weltkulturerbe das Ziel unserer nächsten Besichtigung. Die Verbotene Stadt in Peking diente als Vorbild bei der Erbauung der Zitadelle und war Regierungssitz der einstigen Hauptstadt Hue. Tragischer Weise wurde die Kaiserliche Zitadelle im Vietnam-Krieg weitestgehend zerstört, mittlerweile aber in großen Teilen wieder restauriert. Das Abendessen findet in musikalischer Begleitung statt. Entfernung: ca. 130 km F, A

Tag 6 Am Vormittag geht es zur  Thien Mu Pagode sowie zum Königsgrab von Tu Duc, der letzte Kaiser Vietnams. Sein Grab befindet sich in einer weitläufigen und sehr schön gepflegten Parkanlage und lädt zum Verweilen ein. Zum Abschluß der Besichtigungen in Hue schauen wir uns einige traditionelle Gartenhäuser an. Am Nachmittag geht es mit dem Bus über den Wolkenpass (wetterbedingt) nach Danang.
HOI AN
Tag 6 Nach der Ankunft in Danag findet eine kleine Rundfahrt durch die Metroploe statt, bevor es weiter nach Hoi An geht. Entfernung: ca. 30 km F, M

Tag 7 Bei einem gemütlichen Spaziergang durch die Altstadt von Hoi An besichtigen Sie die wichtigsten Highlights mit der Japanischen Brücke,  dem Phung Hung Old House und dem Quang Dong Tempel.  Der Nachmittag steht Ihnen zur freien Verfügung zur Erkundung der Hafenstadt am Meer & Fluss. Es besteht die Möglichkeit mit dem Bus zum Strand zu fahren oder für Termine ab 2017 einen Handwerksbetrieb zu besuchen, wo über die Geschichte und die Herstellung der für Hoi An berühmten Laternen anschaulich erzählt wird. Am Abend findet dann ein gemeinsamer Kochkurs mit anschließendem Abendessen statt. ( F, M, A )
SAIGON
Tag 8 Nach einem kurzen Transfer zum Flughafen von Danang erfolgt der Flug nach Saigon, dass heutige Ho-Chi-Minh-Stadt. Dort angekommen,  geht es direkt zum mehrstöckigen und verzweigten Tunnelsystem aus Kriegszeiten in Cu Chi. Hier wird anschaulich erklärt, mit welchen Mitteln der Vietcong gegen die Amerikaner kämpfte.
Zurück in Saigon findet eine Stadtrundfahrt durch den Kolonialdistrikt sowie Innenstadt mit Rathaus (von außen), Oper, Kathedrale Notre Dame und Postamt statt. Am späten Nachmittag besuchen Sie den Ben Thanh Markt, wo es viele nützliche Dinge des täglichen Gebrauchs als auch Souvenire gibt. Entfernung: Flug ( F, M )
MEKONG DELTA
Tag 9 Heute steht ein Tagesausflug in das Mekong Delta nach My Tho oder Ben Tre auf dem Programm. Nach einer Bootsfahrt auf dem Mekong Fluss besuchen Sie eine der vielen Inseln und es besteht die Möglichkeit, die dort angebauten, tropischen Früchte zu probieren. Am Nachmittag erkunden wir die engen Kanäle des Flusses mit Ruderbooten sowie ein Inseldorfes, wo Kokosnuss-Süßigkeiten hergestellt werden. Danach Rückfahrt und Übernachtung in Saigon. Entfernung: ca. 275 km ( F, M )
PHAN THIET
Tag 10-13 Nach den vielen Besichtigungen der letzten Tage kommt eine Badepause genau recht. Es geht von Saigon nach Phan Thiet ans Meer mit Aufenthalt in einem 4-Sterne Strandresort. Hier haben Sie genügend Zeit die Seele baumeln zu lassen und zu entspannen. Entfernung: Flug ( F )
SIEM REAP & ANGKOR
Tag 14 Nach Tagen der Entspannung geht es zurück nach Saigon und weiter mit dem Flugzeug nach Siem Reap (Kambodscha). Entfernung: ca. 20 km ( F, A )

Tag 15 Der heutige Tag steht im Zeichen der Tempelbesichtigungen. Hierzu fahren Sie mit dem Tuk Tuk zur alten Königshauptstadt Angkor Thom und besichtigen den königlichen Tempel Phimeanakas, den Tempel Bayon,  die Elefantenterrasse sowie die Terrasse des Lepra-Königs. Am Nachmittag geht es zur berühmten Tempelanlage Angkor Wat und dem überwucherten Tempel Ta Prohm. Gegen Abend, wenn die Sonne langsam am Horizont untergeht, steht noch ein letzter Tempel auf dem Programm, der Pre Rup Tempel. Hier genießen wir den Sonnenuntergang inmitten Jahrtausende alter Kultur.
Das spätere Abendessen wird von einer traditionellen Tanshow begleitet. ( F, A )
TONLE SAP SEE
Tag 16 Am frühen Morgen fahren wir zum Fischerdorf Chong Kneas mit anschließender Bootsfahrt auf dem Tonle Sap See, dem größten See Südostasiens mit seinen schwimmenden Dörfern. Entfernung: ca. 20 km

SIEM REAP
Tag 16 Anschließend geht es zurück nach Siem Reap mit abschließender Stadtrundfahrt. Am Abend erfolgt der Transfer zum Flughafen und via Saigon geht es zurück nach Frankfurt.  (F, M)

Tag 17 Am frühen Morgen erfolgt die Landung in Frankfurt.

Flugplan-, Hotel- und Programmänderungen bleiben ausdrücklich vorbehalten.
(F=Frühstück, M=Mittag, A=Abendessen)
Einreisebestimmungen
Für die Einreise nach Vietnam benötigen deutsche, österreichische und schweizer Staatsbürger einen Reisepass, der noch mindestens 6 Monate über die Reise hinaus gültig ist. Ein Touristenvisum ist für deutsche Staatsangehörige nicht mehr nötig, für Schweizer und Österreicher besteht weiterhin Visapflicht. Touristenvisa gelten einen Monat und können bei der Botschaft oder dem zuständigen Konsulat beantragt werden oder werden bei Vorlage eines Einladungsbriefes vor Ort bei Einreise erteilt.Für die Einreise nach Kambodscha benötigt man einen gültigen Reisepass und ein Visum, welches vor Ort bei Einreise nach Kambodscha ausgestellt und bezahlt wird.
Hier finden Sie Informationen zu ausgewählten Sehenswürdigkeiten der Rundreise.

Sehenswürdigkeiten

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Die originale Einsäulenpagode stammt aus dem 11. Jahrhundert. Leider wurde sie im Jahre 1954 in der Zeit des französischen Krieges zerstört. Eine gelungene Rekonstruktion ermöglichte es, dass die Einsäulenpagode ein Jahr später wieder aufgebaut wurde. Ursprünglich wurde die Pagode vom Kaiser Ly Thai Tong in Auftrag gegeben, so auch die Form der Pagode, die sich als Lotusblume zeigt. Der Grund dafür war, dass der Kaiser damit seine Dankbarkeit für die lang ersehnte Geburt seines Sohnes zum Ausdruck bringen wollte. Im Innern der Pagode ist eine Statue der Göttin der Barmherzigkeit zu betrachten. Die Säule zählt zu den großen Sehenswürdigkeiten von Hanoi.
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Wohl eines der bekanntesten und berühmtesten Wahrzeichen der vietnamesischen Hauptstadt Hanoi ist sicher das beeindruckende Ho Chi Minh Mausoleum, welches von 1973 bis 1975 zu Ehren des Revolutionärs und einstigen Herrschers der Demokratischen Republik Vietnam Ho Chi Minh errichtet wurde.

Es befindet sich direkt an dem Platz, an dem Ho Chi Minh am 2. September 1945 die Unabhängigkeitserklärung des Landes verlas. Gleich neben dem Mausoleum befindet sich das Ho Chi Minh Museum, welches in den 90er Jahren erbaut wurde und neben dem Werdegang des bekannten Politikers auch die Geschichte Vietnams darstellt. 

Das Mausoleum ist die mit Abstand meist besuchte Attraktion der Stadt und wird von vielen Besuchern ganz unterschiedlich beschrieben, denn für die einen ist es ein imposanter und beeindruckende Bau, für andere eher ein riesiges graues Monstrum, deshalb sollte man es am besten selbst besuchen und sich eine eigene Meinung bilden.
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Der knapp tausend Jahre alte Literaturtempel war einst die erste Universität in Vietnam. Die gesamte Anlage, in der dieser Tempel steht, nennt man Van Mieu. Verschiedene Mauern und Tore trennen die Innenhöfe voneinander. Das Portal in der Mitte ist mit seinen runden Fenstern ein Wahrzeichen von Hanoi und wird als Pavillon des Sternbildes bezeichnet. Im dritten Innenhof kann man auf einer Tafel die Namen der Absolventen nachlesen, welche in der Zeit von 1442 bis 1779 Prüfungen in der Universität abgelegt hatten. Der Tempel wurde zu Ehren Konfuzius und für die Söhne der Nation, nicht aber für die Töchter, erstellt.
Bei einem Besuch in der Halong Bucht in Vietnam wird man absolut fasziniert und begeistert sein. Diese Gegend hat etwas Mystisches. Die Halong Bucht weist eine Fläche von 1.500 km² und es hat etwa 3.000 Inseln. Die Bucht zählt zu den schönsten Naturschauspielen der Welt und zieht unzählige Touristen an. Die mächtigen Felsen und die vielen Inseln erwecken das Gefühl, dass man sich in einer Märchenwelt befindet.

Der Name der Bucht rührt von einer Sage her, die besagt, dass einst ein Drachen über die Gegend wachte und bei Angriffen hätte er sich jeweils mit dem Schwanz gewehrt und die Angreifer so versucht, in die Flucht zu schlagen. Daraus wären die vielen kleinen, einzelnen Inseln entstanden, die man heute in der Halong Bucht antreffen kann. In den geschützten Teilen der Bucht sind während vieler Jahre Dörfer entstanden, aber nicht auf festem Boden, sondern auf dem Wasser. Die Menschen wohnen das ganze Jahr über hier und sind deshalb recht einsam. Eine willkommene Abwechslung bieten da die vielen Touristenboote, die in der Bucht unterwegs sind und sich die schwimmenden Dörfer ansehen.

Da die Felsen aus Kalkstein sind, gibt es zudem unzählige Höhlen, die man teilweise besichtigen kann. Die meisten Anbieter solcher Touren in die Halong Bucht haben Angebote, die zwei Übernachtungen beinhalten, denn an nur einem Tag kann man kaum alles besichtigen. Der Besuch in der Halong Bucht wird jedem Besucher mit Sicherheit in bester und eindrucksvoller Erinnerung bleiben.

Was auch zu dem mystischen Eindruck mithilft, ist die Aussage von Seeleuten, diese sollen angeblich im Morgennebel dieser Bucht schon Meereslebewesen entdeckt haben, die bisher noch niemand gesehen hat. Sie wären äußerst groß und merkwürdig gewesen. Dieser Teil der Vietnam Reise wird vermutlich zu den eindrücklichsten überhaupt gehören. Weil man etwas Ähnliches und derart faszinierendes, auch im entferntesten Sinn, kaum ein zweites Mal antreffen wird.

Von 1802 bis 1945 war die Küstenstadt Hué am Huong Giang Fluss die Hauptstadt Vietnams. Wahrzeichen der Stadt ist neben der Pagode der himmlischen Frau vor allem die Zitadelle mit der Verbotenen Stadt, welche im 17. Jahrhundert nach dem Vorbild in Peking entstanden ist. Seit 1993 gehört der Prachtbau zum UNESCO Weltkulturerbe.

Einst war die Zitadelle eine Art Staat in der Stadt, die imposante Anlage bot alles was dazu benötigt wurde, neben Tempeln vor allem Ziergärten, Beamtenwohnungen und Straßen. Auch die schachtelartige Konstruktion der Anlage ähnelt stark jener in Peking, so befindet sich ganz außen die Zitadelle, im Anschluss folgt die Kaiserstadt und schließlich das Herzstück, der alte Kaiserpalast. Jener wird ebenfalls als „verbotene Stadt“ bezeichnet und beheimatet eine Bibliothek, Tempelhallen sowie private Empfangsräume.

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Die Thien Mu Pagode liegt am Parfümfluss. Die Pagode ist eines der wohl bekanntesten Werke in Vietnam. Der Turm ist 21 Meter hoch und achteckig und gilt als offizielles Wahrzeichen von Hue. Der Innenhof, in welchem sich die Pagode befindet, ist in zwei Teile getrennt. Die Thien Mu Pagode ist der Öffentlichkeit leider nicht zugänglich. Aber der Garten und die Innenhöfe sind sehr schön gestaltet. In einem der beiden Innenhöfe wohnen Mönche, denen man bei der Arbeit zusehen kann. In der ganzen Anlage fühlt man sich wohl und die Atmosphäre strahlt Ruhe und Gelassenheit aus, die einen Besuch vollkommen machen.
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In Zentralvietnam, am Südchinesischen Meeres befindet sich die beschauliche Küstenstadt Hoi An. Sie besaß einst den größten Hafen Südostasiens, welcher auch zur Seidenstraße gehörte. Heute ist die Stadt deren Name übersetzt so viel wie „ruhige Gemeinschaft“ oder „friedvoller Versammlungsort“ bedeutet ein wichtiges Ziel für Touristen aus aller Welt.

Die Altstadt Hoi Ans wurde 1999 von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt, besonderes Wahrzeichen der Stadt ist die Chùa Cãu, die japanische Brücke, diese stammt aus der Zeit, in welcher die Stadt in einen chinesischen und einen japanischen Teil geteilt war. Der vietnamesische Name der Brücke lautet Lai Vien Kieu und heißt „Brücke aus der Ferne“.
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Die Cu Chi Tunnel kamen im Vietnamkrieg zum Tragen, es ist ein ganzes Tunnelsystem, von dem aus die Soldaten durch Öffnungen im Boden auf einfache Weise in die Tunnel gelangen konnten und sich dort versteckten. Aber die Tunnel galten in der Kriegszeit nicht nur als Versteck, sondern man schützte darin Waffen und Essensvorräte. Es wurde mehrfach versucht, durch Bomben die Cu Chi Tunnel zum Einsturz zu bringen, was aber jedes Mal scheiterte. Dies wurde von den Amerikanern versucht und sie planten den Anschlag stets mit Verbündeten. Die Gesamtlänge betrug am Ende 200 km verteilt auf drei Ebenen, es wurden Schulen und Lazarette eingerichtet.
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In der Zeit von 1877 bis 1883 wurde die Kathedrale Notre Dame, Duong Dong Khoi erbaut. Sie ist im Zentrum von Saigon, etwas entfernt vom Wiedervereinigungspalast anzutreffen. Sie hat zwei 40 Meter hohe Türme, die schon von Weitem sichtbar sind. Aus diesem Grund sind sie ein Wahrzeichen der Stadt, ebenso ist sie ein bedeutendes Kolonialgebäude und Zentrum der katholischen Kirche in Südvietnam. Ebenfalls werden jeden Sonntag Messen in englischer Sprache gehalten. Auf dem Platz vor der Kathedrale, dem Platz der Pariser Kommune, steht die Jungfrau Maria Statue. Wie viele andere Sehenswürdigkeiten in Vietnam lohnt sich der Besuch der Notre Dame Kathedrale.
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Das Mekong Delta liegt im südwestlichen Teil von Vietnam. Die Bevölkerung lebt hauptsächlich in schwimmenden Dörfern. Die Menschen strahlen eine riesige Zufriedenheit aus, die eindrücklich ist. Dank dem vielen Wasser in dem Delta, wird sehr viel Reis angepflanzt und die Gegend zählt im Allgemeinen zu den fruchtbarsten Plätzen in Vietnam. Auch Kokosnüsse, tropische Früchte und Zuckerrohr werden in beträchtlichen Mengen produziert.

Das Mekong Delta hat eine bewegte Zeit hinter sich. So war es im Vietnamkrieg ein Schauplatz der Kämpfe zwischen den US-Streitkräften und Guerilleros. Wenn man im Mekong Delta unterwegs ist, darf ein Besuch auf einem der schwimmenden Märkte keinesfalls fehlen.

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Angkor Thom bedeutet übersetzt „große Hauptstadt“. Etwa am Ende des 12. Jahrhunderts wurde unter König Jayavarman VII. mit dem Bau der neuen Hauptstadt des Angkor-Reiches begonnen. Etwa sieben Kilometer nördlich der Stadt Siem Reap befinden sich die erhaltenen Bauwerke und die Ruinen.

Der Wassergraben rund um die Anlage ist etwa 100 Meter breit. Die Stadtmauern aus Laterit haben eine Höhe von etwa acht Metern. Die Stadt wird durch ein großes Straßenkreuz in Viertel geteilt und die Straßen münden in den Toren der Stadtmauer aus Sandstein. Am Ende einer weiteren Straße, der sogenannten Siegesallee, befindet sich ein weiteres Stadttor.
Bei Angkor Wat handelt es sich um die größte und bedeutendste Tempelanlage der Region Angkor in Kambodscha. Die Anlage befindet sich in der Nähe von Siem Reap und etwa 20 Kilometer vom See Tonle Sap entfernt. Dadurch, dass im 10. Jahrhundert unter König Yasovarman I. zahlreiche Bewässerungsanlagen und Stauseen errichtet wurden, ergab sich aus der erfolgreichen Landwirtschaft und dem Überschuss an Nahrung ein solcher Reichtum, dass die Khmer in der Lage waren, große Städte und Tempelanlagen zu bauen. Manche Forscher meinen jedoch, dass diese Tempelanlage erst später erbaut worden sein kann.

Angkor Wat ist nur ein Teil der großen Gesamtanlage von Angkor. Die Gebäude wurden aus Sandsteinen erbaut, die kunstvoll gestaltet waren. Über die zahlreichen Kanäle wurden die Steine mittels Flößen transportiert. Durch besondere Schleifanlagen wurden die Steine so bearbeitet, dass sie praktisch nahtlos aufeinander gesetzt werden konnten.

Das Areal hat einschließlich des Wassergrabens eine Länge von 1,5 Kilometern und eine Breite von 1,3 Kilometern. Der das innere Areal umschließende Wassergraben hat eine Breite von 170 bis 190 Metern. Der Graben stellt den Ozean dar, so wie sich sämtliche Gebäude der Anlage in ein symbolisches Universum einordnen lassen. Im Zentrum befindet sich ein Tempel mit fünf Türmen, die nach Lotosblüten geformt sind. Viele Wände sind mit Figuren dekoriert, die Tänzerinnen darstellen. Jede Tänzerin hat irgendwelche besonderen Merkmale, sodass sie sich alle voneinander unterscheiden.

Zurzeit beschäftigen sich unterschiedliche Organisationen mit der Erhaltung der Tempelanlagen von Angkor Wat. Bedingt durch die politische Lage in Kambodscha war es auch in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts kaum möglich, Restaurierungsmaßnahmen durchzuführen. Außer von Touristen werden die Tempelanlagen auch täglich durch buddhistische Mönche besucht. Angkor Wat gilt als nationales Symbol, welches für die Khmerkultur und das heutige kambodschanische Volk steht. Es befinden sich auch Abbildungen von Angkor Wat auf der Nationalflagge und auf Geldscheinen.
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Neben Angkor Wat ist Bayon die bekannteste und wohl auch eindrucksvollste Tempelanlage in Angkor in Kambodscha. Dies liegt an den Türmen mit meterhohen Gesichtern, die aus Stein gemeißelt sind. Auch das zentrale Heiligtum unterscheidet sich von den anderen Tempelanlagen.

Hier ist es rund, bei den anderen Tempelanlagen quadratisch. Da die Tempelanlage über Jahrhunderte immer wieder umgebaut und erweitert wurde, ist sie komplexer als andere Tempelbauten. Dabei wurden nicht, wie bei anderen Tempeln, Gebäude abgerissen und an anderen Stellen wieder aufgebaut, es wurde dazugebaut. Außerdem ist dieser Tempel nicht von einer Mauer umgeben, sondern es ziehen sich offene Säulengänge herum.
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Die Elefantenterrasse befindet sich in Angkor Thom in Kambodscha westlich der Nord-Süd-Straße am Großen Platz und grenzt das Palastgelände nach Osten ab. Nördlich davon befindet sich die Terrasse des Lepra Königs. Die Elefantenterrasse wurde unter König Jayavarman VII. zu Beginn des 13. Jahrhunderts erbaut.

Die drei unterschiedlich hohen Plattformen sind durch fünf Treppen zu erreichen. Davon befinden sich drei Treppen in der Mitte der Terrasse und zwei weitere an den Endpunkten der Terrasse. Die mittlere Treppe ist die breiteste. An den Aufgängen befinden sich steinerne Löwen und Nagas. Die nördliche Treppe wurde später noch einmal erweitert. Dies geschah wahrscheinlich unter König Jayavarman dem VIII. Hier wird eine Art Polospiel dargestellt. Auf der Außenseite der Terrasse ist eine große Prozession von Elefanten zu sehen. Auch bilden Elefanten die Ecken der Terrasse, wobei die langen Rüssel als Säulen dienen. Hieraus resultiert auch der Name Elefantenterrasse. Große Garudas und Löwenköpfe werden in der Mitte der Terrasse dargestellt.

In jüngster Zeit fand man einige Reste von Bleiziegeln, die von den Dächern der königlichen Pavillons stammen. Nach Schilderungen chinesischer Reisender sollen auf dem 350 Meter langen und 14 Meter breiten Gelände Ende des 13. Jahrhunderts mehrere Pavillons gestanden haben, von denen aus sich die königliche Familie Paraden und Prozessionen sowie Spiele auf dem Großen Platz ansah.

Wenn man sich von der Rückseite, also aus Richtung des Königspalastes der Terrasse nähert, bietet diese einen besonders beeindruckenden Blick. Erst wenn man direkt auf der Terrasse steht, hat man Sicht auf den Großen Platz. Wenn man hier steht, kann man sich vorstellen, welch eine Pracht und welch ein Prunk hier geherrscht haben muss, wenn der König mit seiner Familie und den Würdenträgern auf der Elefantenterrasse war und lange Paraden mit prächtig geschmückten Wagen und Elefanten an der Terrasse vorbeizogen oder Spiele auf dem Großen Platz durchgeführt wurden.
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Nur rund zwei Kilometer nordöstlich der berühmten Tempelanlage Angkor Wat befindet sich der atemberaubende Gebäudekomplex Ta Prohm, welcher aus einem Tempel, einem Kloster sowie mehreren kleineren Gebäuden und einer Mauer mit Eingangspavillons (Gopurams) und Ecktürmen besteht. Entstanden ist die imposante Tempelanlage im späten 12. Jahrhundert. In den darauffolgenden Jahrzehnten wurde sie immer wieder erweitert und ausgebaut.

Die Besonderheit von Ta Prohm ist die Tatsache, dass dies der einzige Tempel ist, welcher nicht restauriert wurde, sondern in dem Zustand belassen wurde, in welchem er zu Beginn des 20. Jahrhunderts vorgefunden wurde. Die einzigen Arbeiten, die vorgenommen wurden dienten lediglich der Sicherheit der Besucher. Somit hat Ta Prohm einen ganz eigenen und ganz besonderen Charme und darf auf keiner Kambodscha-Rundreise fehlen. Zudem diente die Tempelanlage auch als Kulisse für den Film Lara Croft: Tomb Raider.
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Nahe der Stadt Siem Reap im Norden Kambodschas, direkt an der Nord-Süd-Straße durch Angkor Thom befindet sich die beeindruckende Terrasse des Lepra-Königs. Nördlich von ihr findet man zudem die Terrasse der Elefanten und auch der Große Platz ist nicht weit entfernt. Auf Grund ihrer vielen sehr gut erhaltenen Reliefs, gehört die Terrasse des Lepra-Königs zu den faszinierendsten und eindrucksvollsten Kunstwerken der Khmer.

Bis heute ist allerdings unklar wer die Terrasse erbauen ließ, ebenso ungewiss ist es, wer durch die auf der Terrasse befindliche Statue dargestellt werden soll. Für die meisten ist die Statue ein Abbild des Königs Yasovarman I, welcher von 899 bis 910 das Khmer-Reich regierte und die erste Stadt in Angkor errichten ließ. Dieser König erkrankte an Lepra und starb kurze Zeit später, weshalb er im Volksmund Lepra-König hieß, woher sich auch der Name der Terrasse ableitet.

Für einige ist die berühmte Statue aber keine Darstellung eben jenes Königs, sondern vielmehr eine Abbildung des Yama, dem hinduistischen Gott des Todes. Leider befindet sich heute auf der Terrasse des Lepra-Königs nur noch ein Replikat, die Originalstatue befindet sich im Nationalmuseum Kambodschas in der Hauptstadt Phnom Penh.
Die Halong Bucht, auf dem sich die schwimmenden Dörfer befinden, liegt im Norden von Vietnam und ist ungefähr drei Stunden vom Festland entfernt. In den schwimmenden Dörfern der Halong Bucht leben 1-600 Menschen. Die Menschen leben und arbeiten auf dem Meer. Es herrscht mehrheitlich Nebel und durch die hohen Felsen ist die Gegend auch recht eng und verleiht einen mystischen Eindruck. Die Leute leben in sehr ärmlichen Verhältnissen, oft überleben sie durch den Fischfang, der aber in letzter Zeit zurückgegangen ist. Es werden Bootsausflüge für die Touristen angeboten, um sich einen persönlichen Eindruck über die schwimmenden Dörfer zu machen.
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Der größte See Südostasiens befindet sich in Kambodscha, es ist der Tonle Sap, welcher zudem auch zu den fischreichsten Binnengewässern der Erde zählt. Zusammen mit dem Mekong, dem Tonle Sap Fluss und dem Bassac bildet dieser See ein einzigartiges Ökosystem mit einem beeindruckenden Artenreichtum. Doch nicht nur für Flora und Fauna ist der See von essenzieller Bedeutung, er prägte auch die hier lebenden Menschen und deren Kultur. Während einer Bootstour auf dem Tonle Sap kann man somit einiges entdecken, neben zahllosen Tieren und Pflanzen unter anderem auch faszinierende Schwimmende Dörfer.

Zum System des Tonle Sap Sees gehört auch der gleichnamige Tonle Sap Fluss, bei der Hauptstadt Phnom Penh in den mächtigen Mekong mündet. Der Tonle Sap Fluss zeichnet sich durch eine Besonderheit aus, welche darin besteht, dass sich seine Fleißrichtung im Laufe des Jahres ändert. Dieses Naturphänomen ist weltweit einzigartig und deshalb wird zu diesem Anlass jedes Jahr im Juni das „Waterfestival“ in Phnom Penh veranstaltet, hierbei liefern sich verschiedene kambodschanische Mannschaften Bootsrennen.
Hier finden Sie Informationen zu Städten der Rundreise.

Städte

Hanoi ist eine sehr große Stadt in Vietnam und zählt über 6.500.000 Einwohner. Die Stadt liegt am Roten Fluss. Das Klima in Hanoi ist im Sommer feucht-heiß und im Winter trocken-warm. Die Stadt hat viele kulturelle Sehenswürdigkeiten zu bieten, die einen Aufenthalt sehr empfehlenswert machen. Die Altstadt von Hanoi ist einzigartig, sie hat viele kleine Gassen mit kleinen Läden. Aufenthaltsmöglichkeiten gibt es in Hanoi zahlreiche. Man hat die Wahl zwischen einfachen Zwei- und luxuriösen Vier- bis Fünfsterne Hotels. Die Anreise wird oft mit dem Flugzeug gemacht, da der Flughafen nicht weit vom Stadtzentrum und den Hotels entfernt ist.
Hue ist eine Stadt in Zentralvietnam mit etwa 300.000 Einwohner und liegt am Huong Giang. Ebenso ist die Stadt eine bedeutende Hafenstadt am Südchinesischen Meer. Die Stadt war einst Hauptstadt von Vietnam, dies in der Zeit von 1802 bis 1945. Eine Besonderheit war auch, dass Hue gleichzeitig der Sitz des buddhistischen Mönchtums wie auch der Sitz des katholischen Erzbischofs war. Neben der Zitadelle und der Verbotenen Stadt, die einst nach jenem Vorbild von Peking entstanden war, wurde diese im Jahre 1993 ins Unesco Weltkulturerbe aufgenommen. Oft empfindet man die Stimmung, die man in der Stadt antrifft, als poetisch und melancholisch.
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Danang liegt an dem Han-Fluss. Die Stadt befindet sich in Zentralvietnam und zählt ungefähr 485.000 Einwohner. Sie zählt zu den wichtigsten Handelspunkten am Pazifischen Ozean. Wenn man in Danang ist, sollte man die Kathedrale und die Höhlen der Marmor-Berge besichtigen, die südlich der Stadt liegen.

Danang wird oft von Kreuzfahrtschiffen besucht, die von Japan und USA herkommen. Die Übernachtungsmöglichkeiten sind auch sehr gut, es gibt hier erstklassige Hotels, unter anderem auch ein Luxus-Hotel, das im Jahre 1997 eröffnet wurde. Nach Danang reist man mit dem Flugzeug. Da die Stadt einen internationalen Flughafen besitzt, ist das die beste Variante.
Die Altstadt von Hoi An liegt in Zentralvietnam, am Thu-Bon Fluss und ist von Reisfeldern umgeben. Zwischen dem 16. und 19. Jahrhundert ließen sich in der Stadt viele chinesische und japanische Seefahrer nieder. Diese handelten mit Porzellan, Seide und chinesischer Medizin.

Es ist eine gemächliche Stadt, die vom Tourismus nach dem Vietnamkrieg immer mehr besucht wurde und die sich dadurch stark entwickeln konnte. So kann man heute Tempel, Pagoden und andere sehenswerte Bauten betrachten und dies etwas abseits des großen Trubels. Hoi An bedeutet „friedlicher Treffpunkt“, obwohl man in dem Ort wohl den lebhaftesten Markt von ganz Vietnam antrifft.
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Cu Chi liegt nördlich von Saigon. Das Gebiet um Cu Chi galt im Vietnamkrieg zu den Gegenden, die am stärksten bombardiert wurden. Der Ort wird heute nur noch deshalb besucht, weil er verbunden wird mit der Besichtigung der Tunnel, die der Öffentlichkeit zugänglich sind.

Bei der Besichtigung dieses Ortes und der Tunnel hat man die Gelegenheit, einen interessanten Film über die Kriegszeit und den Tunnelbau anzusehen. Auch sind Bombenkrater, Waffen und vieles mehr ausgestellt; alles Dinge, die an den Vietnamkrieg erinnern. Wer sich traut, kann eine Kalaschnikow ausprobieren. Der Abstecher nach Cu Chi ist in jedem Fall sehr beeindruckend.
Ho-Chi-Minh ist die größte Stadt in Vietnam, sie zählt über 7.000.000 Einwohner. Die Stadt bekam ihren Namen erst im Jahre 1976, davor hieß die Hauptstadt Saigon. Die Stadt liegt nördlich vom Mekongdelta am Saigonfluss. Das Klima in Ho-Chi-Minh Stadt ist sehr tropisch, beträgt doch die Durchschnittstemperatur über 27 Grad Celsius. Zwischen den Monaten Mai bis Oktober herrscht die eigentliche Regenzeit und nicht selten kommt es dadurch zu Überschwemmungen.

In dieser riesigen Stadt kommt bestimmt keine Langeweile auf, neben den unzähligen Sehenswürdigkeiten, die es sich lohnt, die eine oder andere zu besichtigen, laden auch diverse Parks zur Erholung ein. Zum Beispiel wäre da der botanische Garten, der 1864 von zwei Franzosen errichtet wurde, in dem viele tropische Pflanzen zu bestaunen sind. Geht man in den Garten hinein, trifft man Elefanten, Kamele, Krokodile und Großkatzen in einem Zoo an. Einen ausführlicheren Einblick in das Leben der Südvietnamesen bekommt man in dem Themenpark Binh Quoi Cultural Village.

In Ho-Chi-Minh Stadt hat man ein reichhaltiges Angebot an sehr empfehlenswerten Restaurants. Viele davon bieten die traditionelle vietnamesische Küche an. Daneben gibt es aber auch unzählige Restaurants mit beispielsweise mexikanischen Speisen, Kebab oder Sushi. Die meisten Lokale haben aber nach wie vor die französischen Spezialitäten im Angebot. Dazu kommen viele typisch französische Cafés. Die meisten Lokale haben sich mit den Öffnungszeiten stark dem touristischen Aufkommen angepasst und haben zudem mehrheitlich das ganze Jahr über geöffnet.

Zu beachten ist, dass die nobleren Spezialitätenrestaurants für vietnamesische Verhältnisse recht teuer sind, für die westlichen Besucher sind die Preise allerdings verhältnismäßig immer noch günstig. Wenn man sich auf einer Vietnamrundreise befindet, wird man um den Besuch in der Ho-Chi-Minh Stadt nicht herumkommen. Die vielen gewonnenen Eindrücke wird man mit nach Hause nehmen und sie werden noch lange in guter Erinnerung bleiben.
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Schon von weitem erkennt man den aus dichtem Grün herausragenden Wasserturm, er ist das Wahrzeichen der malerischen Küstenstadt Phan Thiet, der Hauptstadt der Binh Thuan Provinz im Südwesten von Vietnam. Die pulsierende Stadt wächst rasant, zurzeit leben hier etwa 210.000 Menschen, doch Experten prognostizieren einen Bevölkerungszuwachs auf 400.000 Einwohner bis zum Jahr 2015.

Reisende, die nach Phan Thiet kommen, genießen ganz besonders die Ursprünglichkeit. Die Stadt ist noch nicht so stark von Touristen überlaufen wie andere vietnamesische Städte. Somit konnte Phan Thiet seinen ganz eigenen Charme bewahren und Besucher haben die Möglichkeit die vielfältige Kultur und faszinierenden Traditionen zu erleben.
Die Region Angkor, nahe der Stadt Siem Reap in Kambodscha bildete vom 9. bis 15. Jahrhundert das Zentrum des Khmer-Königreiches Kambuja. Durch heute noch sichtbare Zeugnisse der Baukunst, überwiegend Tempelanlagen, wurde die Region weltberühmt. Auf einer Fläche von 200 Quadratkilometern wurden mehrere Städte gebaut und in deren Zentrum wurde ein Tempel gesetzt. Bis heute wurde eine große Anzahl dieser Tempel und anderer Heiligtümer gefunden. Die Bezeichnung Angkor steht heute hauptsächlich für das historische Hauptstadtgebiet am Fuße des Pnom Bakheng.

Angkor wurde berühmt durch das Buch des Franzosen Henri Mouhot (Voyage à Siam et dans le Cambodge) aus dem Jahre 1868. Durch dieses Buch darauf aufmerksam gemacht, zogen viele Wissenschaftler nach Angkor, um Expeditionen durchzuführen. Mit den zahlreichen Besuchen aus Europa entwickelte sich auch der Kunstdiebstahl. Forscher, Abenteurer und Händler verschifften schon vor Jahren Statuen und dergleichen nach Europa, um sie an Museen oder private Sammler zu verkaufen. Auch heute noch werden immer wieder Gegenstände mitgenommen, um sie auf dem Schwarzmarkt in Europa, USA oder Japan zu veräußern.

Anfang des 20. Jahrhunderts wurden Pläne des Areals gefertigt und die schon gefundenen Tempel katalogisiert. Die Inschriften wurden übersetzt und man begann damit, die Tempelanlagen freizulegen. Allerdings mussten die Arbeiten mehrfach durch Kriege unterbrochen werden. Der Schwerpunkt der Arbeiten liegt heute in der Erhaltung und dem Wiederaufbau der Tempel. Der Grundriss der meisten Tempel entspricht der Weltanschauung des Hinduismus. Dabei steht der höchste Turm mit dem zentralen Heiligtum im Zentrum, dieser stellt den Himalaja dar, auf dem die Götter wohnen sollen. Er ist umgeben von vier kleineren Türmen, den Bergen neben dem Himalaja. Ein Wassergraben als Begrenzung stellt den Ozean dar.Nach dem Ende des Bürgerkrieges ging es seit den 1990-er Jahren mit dem Tourismus wieder aufwärts. Aus diesem Grunde wurden in Siem Reap alte Hotels renoviert und auch neue Hotels gebaut.
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Siem Reap ist Provinzhauptstadt der Provinz Siem Reap in Kambodscha. Hier übernachten die meisten Besucher der Tempelanlage Angkor Wat, da es die der Tempelanlage nächstgelegene Stadt ist. Siem Reap liegt etwa 10 Kilometer vom Tonle-Sap-See, dem größten See Südost-Asiens, entfernt. Durch den Zusammenschluss mehrerer kleiner Dörfer hat sich die Stadt Siem Reap gebildet.

Das Stadtzentrum wird durch den alten Markt, der mit Häusern im französischen Kolonialstil umgeben ist, gebildet. Die Bewohner ernähren sich durch Fischfang und Reisanbau. Aber heute spielt auch der Tourismus in dieser Stadt eine große Rolle. Alte Hotels wurden wieder eröffnet, aber auch viele neue, von billigen Pensionen bis zu 5-Sterne-Hotels.
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Länderinfo

Kambodscha
Kambodscha steht ganz im Zeichen eines der eindrucksvollsten, bedeutendsten und schönsten Bauwerke der Menschheit, die Ruinen des Tempelkomplexes von Angkor Wat. Sie sind das Symbol eines ganzen Volkes, zieren sogar die kambodschanische Flagge sowie die 500-Riel-Banknote. Die genaue Erkundung dieser riesigen und beeindruckenden Anlage nimmt mehrere Tage in Anspruch. Bereits im 11. Jahrhundert wurde mit dem Bau des Tempelkomplexes begonnen, nach dem Untergang der Khmer und diversen anderen Herrschern geriet die Anlage in Vergessenheit und der Dschungel eroberte das Gebiet zurück. Erst im 19 Jahrhundert entdeckten französische Wissenschaftler und Forscher den Komplex wieder. Doch sie fanden nicht einen mächtigen Tempel sondern seine Ruinen, eingefallene Gebäude, verwitterte Statuen und von Wurzeln und Pflanzen überwucherte Bauwerke. So kommt man sich heute bei dem Besuch Angkor Wats wie in einem Indiana Jones – Film vor, denn die Vegetation hat nicht nur Schaden angerichtet sondern dem ganzen Bauwerk auch einen ganz besonderen Reiz verliehen.
Der ideale Ausgangspunkt zur Erkundung von Kambodschas‘ Wahrzeichen ist die Stadt Siem Reap. Der Name der Stadt bedeutet „Ort der Niederlage der Siamesen“ und bezieht sich auf den Sieg über das Thai-Königreich im 17. Jahrhundert. Seit den 90er Jahren des 20. Jahrhunderts hat sich Siem Reap zu einem viel besuchten Reiseziel entwickelt.
Die Hauptstadt Kambodschas aber ist Phnom Penh zu ihren Highlights gehören einige sehr schöne Tempel sowie der Königspalast, das National-Theater, das Unabhängigkeits-Denkmal und die Tonle-Sap-Promenade, welche sich am Zusammenfluss von Mekong und Tonle Sap befindet. Neben dem Tonle-Sap-Fluss gibt es auch den Tonle-Sap-See, dieser ist der größte Binnensee Südostasiens. Auf einer Rundreise in Kambodscha gibt es also viel zu entdecken und dabei werden nicht nur Geschichts- und Kulturinteressierte auf ihre Kosten kommen sondern auch Aktivurlauber und Naturliebhaber.
beste Reisezeit:
November bis Mai


Klima:
Ein Kambodscha herrscht ein tropisches Monsunklima, die Regenzeit dauert von Mai
bis Oktober.
Einreise:
mit einem Reisepass, der nach Einreise noch mindestens 6 Monate gültig ist. Ein Visum ist erforderlich, dieses wird entweder bei der Einreise ausgestellt oder kann schon vor Einreise per Internet beantragt werden. Für die Beantragung des Visums wird ein Passbild benötigt.
(Gültig nur für deutsche Staatsbürger)
Gegeben falls kann es zu Änderungen der Einreisebestimmung kommen. Erkundigen Sie sich bitte rechtzeitig bei dem entsprechenden Konsulat oder der Botschaft.
http://www.cambodiaonarrival.com/
http://www.auswaertiges-amt.de/DE/Laenderinformationen/00-SiHi/KambodschaSicherheit.html
 

Impfempfehlungen:
Die Standardimpfungen sollten aufgefrischt werden.
Bitte informieren sie sich vor Reiseantritt über allgemeine Schutzimpfungen oder Prophylaxe Maßnahmen bei ihrem Hausarzt, Gesundheitsamt oder anderen reisemedizinischen Fachdienst.
http://www.auswaertiges-amt.de/DE/Laenderinformationen/00-SiHi/KambodschaSicherheit.html

Währung:
1 Riel = 100 Sen
 

Flugdauer:
ca. 12 Stunden (nonstop)
 

Ortszeit:
MEZ +6h (keine Sommer-/Winterzeitumstellung) somit MESZ +5h


Gut zu wissen:
Die größte Glaubensgemeinschaft im Land ist die der Theravada-Buddhisten. Werte und Moral dieser Religion sind im ganzen Land lebendig und sollten von Reisenden respektiert werden. Die Einführung der Landeswährung ist verboten. 


Alle Inhalte dieser Seite sind urheberrechtlich geschützt und dürfen nur mit schriftlicher Genehmigung genutzt werden. Eine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit sowie Haftung kann nicht übernommen werden. Der Kontakt zum jeweiligen Konsulat des Ziellandes sollte im Zweifelsfall aufgenommen werden.

Vietnam
Vietnam ist ein Land im Aufbruch, nach vielen Jahrhunderten der Fremdherrschaft und der Kriege, will Vietnam nun in die Zukunft blicken und sich zu einem modernen Staat entwickeln und es ist auf dem besten Weg dorthin. War das Land vor wenigen Jahren noch ein absoluter Geheimtipp unter den Reisenden, so hat es in den letzten Jahren enorm an Beliebtheit zugenommen. Heute wollen viele Touristen dieses sagenhafte Land erkunden und die verborgenen Schätze ausfindig machen. Und davon gibt es viele, nicht umsonst werden die Länder des einstigen Indochinas zu denen auch Vietnam gehörte als „die Schatzkammer Asiens“ bezeichnet.
Eine Vietnam Rundreise verbeiten eine ganz spezielles Flair an alter Kolonialgeschichte. Das Land fasziniert schon allein wegen seiner turbulenten Geschichte, die Abhängigkeit von China, die Regierungen diverser Dynastien, die französische Vorherrschafft, später die Teilung in Nord- und Südvietnam bis hin zum Vietnamkrieg mit den USA und schließlich die Wiedervereinigung. Alle diese verschiedenen Einflüsse spürt man im ganzen Land, in vielen Städten wird das Stadtbild von französischer Architektur geprägt, zugleich können aber auch fast überall Jahrhunderte alte Tempel besichtigt werden.
Die Metropolen Vietnams sind ganz eindeutig die Hauptstadt Hanoi im Norden und die Hafenstadt Ho Chi Minh – Stadt im Süden des Landes. Doch die Hauptattraktion des Landes ist die vielfältige und überwältigende Natur, im Norden fasziniert die zum UNESCO-Weltkulturerbe gehörende Halong-Bucht, hier ragen ca. 2000 Kalkfelsen aus dem Wasser, viele von ihnen  sind mehrere hundert Meter hoch, die meisten unbewohnt aber von dichter Vegetation bewachsen. Die Bucht kann am besten während einer Dschunken-Fahrt erkundet werden. Ein weiterer Höhepunkt befindet sich im Süden Vietnams, hier beeindruckt das Mekong-Delta, eine sehr fruchtbare Schwemmebene seine Besucher.  Nach einer Rundreise zu all diesen Highlights empfiehlt es sich ein paar Tage Auszeit zu nehmen und an den herrlichen Stränden Vietnams zu entspannen, bei rund 3300 km Küstenlinie wird die Suche nach einem ruhigen paradiesischen Plätzchen keine schwere Aufgabe sein.
beste Reisezeit:
Zentralvietnam: Februar bis August, Nord- und Südvietnam: November bis April


Klima:
Im Norden herrscht ein subtropisches Wechselklima mit milden Wintern und heißen Sommern. Im Süden dominiert tropisches Klima. Der Monsun dauert von Mai bis Oktober.
Einreise:
Seit dem 01.07.2015 ist die visumsfreie Einreise unter bestimmten Bedingungen möglich: Erstens dürfen sich die Besucher längstens 15 Tage in Vietnam aufhalten, zweitens müssen seit der letzten Ausreise aus dem Land mindestens 30 Tage vergangen sein und drittens müssen die Besucher einen noch mindestens 6 Monate gültigen Reisepass vorweisen können.
Die visumsfreie Einreise ist vorläufig bis zum 30.06.2016 befristet.
Wer länger, als 15 Tage Vietnam bereist oder innerhalb von 30 Tagen mindestens zweimal das Land besucht, muss nach wie vor ein Visum beantragen. Dies ist unter https://visa.mofa.gov.vn möglich. Der ausgedruckte Antrag ist schließlich der zuständigen viertnamesischen Auslandsvertretung zusammen mit den geforderten Dokumenten vorzulegen.
(Gültig nur für deutsche Staatsbürger)

Gegeben falls kann es zu Änderungen der Einreisebestimmung kommen. Erkundigen Sie sich bitte rechtzeitig bei dem entsprechenden Konsulat oder der Botschaft.
http://www.visa-express.de/deutsch/land.php?ISO3166=VN
http://www.auswaertiges-amt.de/DE/Laenderinformationen/00-SiHi/VietnamSicherheit.html

      
Impfempfehlungen:
Pflichtimpfungen sind nicht vorgeschrieben, eine Auffrischung der Standardimpfungen wird aber empfohlen.
Bitte informieren sie sich vor Reiseantritt über allgemeine Schutzimpfungen oder Prophylaxe Maßnahmen bei ihrem Hausarzt, Gesundheitsamt oder anderen reisemedizinischen Fachdienst.
http://www.auswaertiges-amt.de/DE/Laenderinformationen/00-SiHi/VietnamSicherheit.html

Währung:
Dong


Flugdauer:
ca. 14 Stunden und 35 Minuten (mit Zwischenstopp)


Ortszeit:
MEZ +6h (keine Sommer-/Winterzeitumstellung) somit MESZ +5h


Gut zu wissen:
Die Amtssprache ist Vietnamesisch aber es wird vereinzelt auch englisch oder französisch gesprochen. Prahler werden in Vietnam nicht gern gesehen, es schickt sich nicht mit teuren Gegenständen, Erfolgen oder ähnlichem zu prahlen. Vietnamesen geben selten zu dass sie etwas nicht wissen oder nicht weiter helfen könne, lieber geben sie stattdessen eine falsche Antwort, auch das Wort „Nein“ wird sehr ungern ausgesprochen.


Weitere Angebote für Vietnam finden Sie unter unserer Vietnam Reiseseite. Vietnam wird Sie als Reiseland begeistern.


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