Inklusive Flug
  • 16-tägige Busrundreise durch Sri Lanka
  • Pirschfahrt in Jeeps im Yala-Nationalpark
  • Besuch einer Teefabrik
ab 3.015 € pro Person
Fragen zur Reise oder eine persönliche Beratung gewünscht? Hotline: 0800 337 3337 (gebührenfrei)

Reiseverlauf

Sri Lanka heißt, frei übersetzt, „strahlend schönes Land“. Und das ist kein bisschen übertrieben! Die steile Tourismuskarriere der Insel bremste vor fast 30 Jahren ein grausamer Bürgerkrieg. Seit 2009 herrscht endlich wieder Frieden im Land, und es wird Zeit, das alte Ceylon neu zu entdecken. Erkunden Sie auf dieser Studienreise viele beeindruckende Stätten des UNESCO-Welterbes im kulturellen Dreieck und fühlen Sie in Kandy Buddha auf den Zahn. Durchstreifen Sie Teeplantagen und Nebelwälder. Sie werden sehen: Sri Lanka hat viel mehr zu bieten als Puderzuckerstrände. Willkommen im Paradies!
1. Tag: Flug nach Sri Lanka
Bahnanreise 1. Klasse zum gewählten Flughafen und nachmittags Flug mit Qatar Airways von Frankfurt, München, Genf oder Zürich nach Doha (nonstop, Flugdauer ca. 6 Std.). Ankunft gegen Mitternacht und nach einer Umsteigezeit von ca. 1,5 bis 2,5 Stunden Weiterflug nach Colombo. Oder nachmittags Flug mit Emirates von Frankfurt, München, Düsseldorf, Hamburg, Wien, Zürich oder Genf nach Dubai (nonstop, Flugdauer ca. 6 Std., ab Frankfurt, München und Düsseldorf in der Regel mit Airbus A380). Ankunft gegen Mitternacht und nach einer Umsteigezeit von ca. 2 bis 4 Stunden Weiterflug nach Colombo (nonstop, Flugdauer ca. 4,5 Std.). Kleine Fluglektüre: Michael Ondaatjes Roman „Anils Geist“.
2. Tag: Colombo - eine quirlige Hauptstadt
Ankunft jeweils am Morgen und direkte Fahrt vom Flughafen in die Stadt. Am Nachmittag geht's gemeinsam mit dem Studiosus-Reiseleiter auf Entdeckungsreise: Tempel, Moscheen und Kirchen Seite an Seite, Händlergewimmel im Pettah-Viertel und Kolonialperlen aus britischer Zeit im Fort. Abends wagen wir uns ans erste Curry - temperamentvoll gewürzt und unverschämt gut! - und lernen uns erst einmal kennen. 50 km.
3. Tag: Auf in den Süden
Das Sri-Lanka-Abenteuer beginnt. Nachdem wir die Ausläufer Colombos hinter uns gelassen haben, geht es auf der Küstenstraße gen Süden. Es ist kaum vorstellbar, mit welcher Gewalt der Tsunami vom Dezember 2004 hier gewütet hat. Im Küstenort Ahungalla unterstützte Studiosus den Wiederaufbau einer Schule, die damals zerstört wurde. Wir treffen Mitarbeiter der One World Foundation, die ihr Fortbildungsprogramm vorstellen, und stellen unsere Fragen: Wie veränderte die Katastrophe ihr Leben? Der nächste Halt: Weiße Kirchen, Kaufmannshäuser und Schiffe, die im Hafen dümpeln - in Galle (UNESCO-Welterbe) tauchen wir ab in die Holländerzeit. Heute spielen auf den Verteidigungswällen Schulkinder Fußball, Kühe dösen unter Flammenbäumen, und in Villen und Manufakturen zogen Boutiquehotels ein. Unser Nachtquartier schlagen wir heute in Tangalle auf, in einem komfortablen Hotel direkt am Strand. 230 km.
4. Tag: Auf Jeepsafari im Yala-Nationalpark
Vormittags bleibt Zeit für ein Bad im Meer oder ein paar Runden im Pool, dann geht's schon weiter an schönsten Stränden an der Südküste entlang. Nach einem guten Mittagessen fahren wir in Jeeps in den Yala-Nationalpark, der zu den schönsten seiner Art auf Sri Lanka gehört. Sureen, unser Ranger, weiß, wo sich Sumpfkrokodile, Lippenbären oder Bengalenwarane verstecken. Und vielleicht läuft uns ja sogar einer der scheuen Leoparden vor die Linse! Durchaus möglich, denn ihre Zahl ist stark gestiegen, und sie faulenzen besonders gern in der warmen Nachmittagssonne. Wir fahren weiter nach Kataragama. Busstrecke 200 km. Zwei Übernachtungen in einem schönen Gartenhotel.
5. Tag: Hindu-Tempel in Kataragama
Skanda, der Kriegsgott, empfängt seine Verehrer im Wallfahrtsort Kataragama. Und wir mischen mit im Pilgergewimmel! Die täglich zelebrierten Tempelzeremonien - Pujas - geben uns einen Vorgeschmack auf die tiefe Religiosität des Landes. Am Nachmittag geht's per Tuk-Tuk in die Nachbardörfer. Touristen sind hier selten. Schnell kommen wir in Kontakt mit der Landbevölkerung und erfahren, wie das Leben abseits der großen Städte und Touristenzentren funktioniert. Und es drängt sich die Frage auf, wie heute das Verhältnis zwischen den Singhalesen und den Tamilen ist. Busstrecke 30 km.
6. Tag: Buddha in den Felsen
Wir nehmen Kurs auf das Hochland. Hinter jeder Kurve erwarten uns neue Perspektiven auf die grüne Insellandschaft. Geheimnisvoll: die Buddhastatuen von Buduruvagala. Im kleinen Kloster des Nachbardorfs essen wir herzhaft zu Mittag. Die Fahrt geht weiter hinauf in die Berge bis nach Nuwara Eliya, wo Sie am Nachmittag eintreffen. 150 km. Genießen Sie das Ambiente des Hotels. Zwei Übernachtungen in einem altehrwürdigen Kolonialhotel.
7. Tag: Wandern in den Horton Plains
Kramen Sie den Pullover hervor - auf 2000 m Höhe ist es frisch! Wir durchstreifen (3 Std., mittel, ? 150 m ? 150 m) im Horton-Plains-Nationalpark (UNESCO-Welterbe) den Bergnebelwald, wo Bäume Bärte tragen. Die Fahrt geht zurück nach Nuwara Eliya (1880 m). 70 km. Fachwerkhäuschen, Rasenflächen und Rosenbeete - sind wir hier in England gelandet? Im Hochlandstädtchen - kurz N.E. genannt - träumten die Briten von ihrer grünen Insel. Genießen Sie die freie Zeit am Nachmittag.
8. Tag: Tee, so weit das Auge reicht
Teegrün ist das Land zwischen Nuwara Eliya und Kandy. Hier wächst der edle Ceylontee. Wir schauen uns auf einer Plantage um und erfahren, warum Kenner von Silver Tips schwärmen. Nicht minder interessant ist hier auch eine Nachfrage zu den Arbeitsbedingungen. Und wie kommt es, dass die Arbeiter auf den Teeplantagen fast alle Tamilen, aber nicht aus dem ehemals umkämpften Norden sind? Im botanischen Garten von Peradeniya erwarten uns Banyanbäume, Kokospalmen und Orchideen - eine Lektion in Tropenbotanik. Wir sind in Kandy, der stolzen ehemaligen Königsstadt. 80 km. Drei Übernachtungen in Kandy.
9. Tag: Kandy-Tempel des heiligen Zahns
Schon von Weitem sind die Trommeln zu hören, von überall strömen Menschen mit weißen Blumen in den Händen den dumpfen Klängen entgegen. Ihr Ziel: Kandys Zahntempel (UNESCO-Welterbe), in dem Mönche einen Eckzahn Buddhas hüten. Der Heilige Gral der sri-lankischen Buddhisten! Wir pilgern mit und spazieren anschließend zu den kleinen Tempeln, die Schutzgöttern der Insel geweiht sind. Am freien Nachmittag können Sie die Annehmlichkeiten des Hotels genießen. Ihnen ist nicht nach Ruhe? Dann lassen Sie sich doch am späten Nachmittag von den trommelnden Kandy-Tänzern mitreißen!
10. Tag: Botanischer Garten und Tempelidylle
Schon vor mehr als 2000 Jahren wussten Griechen und Araber den unterirdischen Reichtum Sri Lankas zu schätzen. Der wohl bekannteste Stein aus Sri Lanka ziert heute das gekrönte Haupt der englischen Königin: Der Blue Belle of Asia ist ein blauer Saphir von 400 Karat! Bei einem Juwelier schauen wir den Schleifern über die Schulter und sprechen über den wichtigen Wirtschaftszweig für den kleinen Inselstaat. Im botanischen Garten von Peradeniya erwarten uns anschließend Banyanbäume, Kokospalmen und Orchideen - wir bekommen eine Lektion in Tropenbotanik. Extra Tour Am Nachmittag dann ein wahres Schmuckstück: der Gadaladeniya-Tempel. Zünden Sie ein Räucherstäbchen an und bestaunen Sie die farbenfrohen Statuen und Wandmalereien. Mit Tuk-Tuks geht es weiter zu den Heiligtümern von Lankatilaka und Embekke. Busstrecke 40 km.
11. Tag: Ins kulturelle Dreieck
Bücher aus Palmblättern lernen wir beim Höhlentempel Aluvihara kennen. Anschließend erfahren Sie im Gewürzgarten, wie Pfeffer und Kardamom wachsen, und können Ihren Gewürzvorrat auffüllen. Currys aus Roter Bete oder Süßkartoffeln? Stehen auf kaum einer Speisekarte, sind aber superlecker! Wir schlemmen mittags gleich im Gewürzgarten diese vegetarischen Spezialitäten. Das Highlight am Nachmittag: die Höhlentempel von Dambulla, in denen Malereien von Buddhas Lehre erzählen (UNESCO-Welterbe). 110 km. Vier Übernachtungen in Habarana in einem sehr schönen Gartenhotel.
12. Tag: Klosterstadt Anuradhapura
Wir gehen auf Zeitreise: In der Klosterstadt Anuradhapura (UNESCO-Welterbe) landen wir mitten im 1. Jahrhundert v. Chr. Riesige Stupas, die sich himmelwärts recken, umrunden wir mit den Gläubigen. Das Pilgerziel Nummer eins ist lebendig: Sri Maha Bodhi, ein Ableger des Baumes, unter dem Buddha Erleuchtung erlangte. Friedfertigkeit strahlt der Riesenbuddha von Aukana aus. Warum tobte im Land der Sanftmütigen so lange der Krieg? Und wird der Frieden halten? Fragen Sie den Mönch, der nebenan eine Schule leitet, nach seiner Meinung! 160 km.
13. Tag: Dschungelstadt und Dschungelkloster
500 Jahre lang lag Polonnaruwa (UNESCO-Welterbe) vergessen im Dschungel. Dann stolperten die Briten über die Ruinenstadt und räumten auf. Zwischen Statuen, Tempeln und Palästen entführt Sie Ihr Reiseleiter ins alte Ceylon. Ein Hingucker: die Mondsteine - Bildteppiche aus Stein. So richtig zum Schwelgen: die steinernen Buddhas. Ihr überirdisches Lächeln nehmen wir mit auf die Reise. Sri Lankas Handwerkskunst begeistert uns immer wieder. Kunstvolle Holzschnitzereien sind ein beliebtes Souvenir. Eine Gaumenfreude: das Mittagessen in einem Familienrestaurant. Anschließend erwartet uns die meditative Stille im Dschungelkloster von Medigiriya. Zahllose Säulen verstecken sich im Tropengrün - eine Traumkulisse zum Verweilen. 90 km.
14. Tag: Sigiriya - der Felsentempel
Stufe für Stufe klettern wir zum Felsen von Sigiriya (UNESCO-Welterbe) hinauf. Lohn für die Mühe: ein Wahnsinnsblick und eine Felsenfestung voller Geschichte(n). Verführerisch: die Wolkenmädchen, auf den Fels gemalt. 120 km. Am Nachmittag bleibt Zeit für eigene Erkundungen. Lust auf eine Ayurvedamassage? Oder genießen Sie einfach noch ein paar Stunden am schönen Pool. Am Abend nehmen wir festlich Abschied von Sri Lanka. Bei einem Seafood-Barbecue verabschiedet sich Ihr Reiseleiter von Ihnen.
15. Tag: Auf nach Colombo
Genießen Sie am Morgen ein ausgiebiges Frühstück oder eine letzte Runde durch den Pool. Vormittags geht es zurück nach Colombo. 180 km. Hier haben wir für Sie in einem Hotel in Flughafennähe Zimmer gebucht, die Sie bis zur Abfahrt zum Flughafen zum Frischmachen und Entspannen nutzen können.
16. Tag: Zurück in die Heimat
Nach Mitternacht Transfer zum Flughafen und Flug mit Emirates gegen drei Uhr nach Dubai (nonstop, Flugdauer ca. 4,5 Std.). Nach einer Umsteigezeit von ca. 2 bis 3 Stunden Weiterflug nach Europa (nonstop, Flugdauer ca. 6,5 Std.). Oder gegen vier Uhr Flug mit Qatar Airways nach Doha (nonstop, Flugdauer ca. 4,5 Std.). Nach einer Umsteigezeit von ca. 1,5 Stunden Weiteflug nach Europa. Ankunft jeweils am Mittag.

Änderung des Reiseverlaufs vorbehalten!
Hier finden Sie Informationen zu ausgewählten Sehenswürdigkeiten der Rundreise.

Sehenswürdigkeiten

Galle, eine Stadt im Süden Sri Lankas, verfügt über einen kleinen, eher unauffälligen Seehafen - doch das war nicht immer so. Spätestens vom 17. Jahrhundert an handelte es sich, sowohl unter holländischer, als auch englischer Herrschaft, um den wichtigsten Hafen der Insel.

Zu dieser Zeit war Galle der bedeutendste Umschlagplatz für Güter aller Art, darunter auch den Handel mit Edelsteinen und Gold. Aus dieser Zeit ranken sich viele Legenden um den Ort, so gibt es Gerüchte um verschiedene vor der Küste gesunkene Schiffe, die mit sagenhaften Schätzen beladen auf dem Meeresgrund liegen sollen. Heutzutage wird häufig versucht unbedarften Touristen entsprechende Relikte zu verkaufen - ein Angebot, das man keinesfalls annehmen sollte. Normalerweise sind diese Gegenstände gefälscht, sind sie es nicht, ist die Ausfuhr verboten.

Heutzutage teilt sich die kleine Stadt in ein wenig sehenswertes neues Areal und die Altstadt, die gemeinsam mit der Festung zum UNESCO-Weltkulturerbe gehört und eine beeindruckende Sehenswürdigkeit darstellt. Letztere offenbart dem Besucher eine faszinierende Mischung verschiedener historischer Architekturstile.
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Das älteste und bekannteste Naturschutzgebiet Sri Lankas ist der rund 1500 km² große Yala Nationalpark, welcher sich im Süden des Landes, in der malerischen Provinz Uva erstreckt. Hier leben zahlreiche Säugetier- und Vogelarten aber auch Reptilien und Pflanzenarten, weshalb er ein wahrer Besuchermagnet ist und Menschen aus der ganzen Welt anzieht.

Neben Sri-Lanka-Leoparden können hier auch Axishirsche, Hanuman-Languren, asiatische Elefanten Lippenbären, Rotgesicht-Malkohas und zahllose andere Lebewesen beobachtet und bestaunt werden. Zu beachten ist, dass der beliebte Nationalpark auf Grund der Trockenperiode von August bis Mitte Oktober geschlossen ist. Die beste Zeit um das Schutzgebiet zu besuchen ist zwischen Dezember und Mai.

Wer etwas mehr Zeit hat, sollte ruhig mehrere Tage zur Erkundung des Parks in Betracht ziehen. Hierfür befinden sich im Park sogar zahlreiche Bungalows in denen man übernachten kann. Allerdings darf der Park nur mit einem einheimischen Führer und den vom Park bereitgestellten Jeeps besichtigt werden. Wer außerhalb des Parks übernachten möchte, für den empfiehlt sich die nahegelegene Kleinstadt Tissamaharama.
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Im zentralen Gebirge von Sri Lanka befindet sich die unglaublich beeindruckende Stadt Kandy, deren Wahrzeichen der imposante Zahntempel, auch Sri Dalada Maligawa genannt, ist. In diesem soll sich angeblich der oberer linke Eckzahn des historischen Buddha Siddhartha Gautama befinden. Diese Reliquie macht die Stadt und besonders den Tempel zu einer vielbesuchten Pilgerstätte für Buddhisten.

Aber auch Touristen aus aller Welt kommen um den eindrucksvollen Tempel zu bestaunen, welcher bereits 1988 von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt wurde. Zum Tempelbezirk gehören neben dem eigentlichen Tempel unter anderem auch vier große, überdachte Schreine, welche sich um den Zahntempel herum befinden. In dem besonders herausragenden achteckigen Turm befindet sich eine Bibliothek.
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In der Zentralprovinz des Inselstaates Sri Lanka befindet sich die beschauliche Stadt Dambulla, etwa 70 nördlich von Kandy und rund 150 Kilometer nordöstlich der Hauptstadt Colombo. Die circa 65.000 Einwohner zählende Stadt ist vor allem wegen ihrer zahlreichen beeindruckenden Höhlentempel bekannt. Zudem gibt es hier das größte Rosenquarz-Vorkommen in ganz Südasien.

In Dambulla gibt es rund 80 Höhlentempel, darunter 5 große, welche zusammen mit einer Fläche von mehr als 2000 km² unter dem Namen „Goldener Tempel von Dambulla“ die größte Tempelanlage des Landes bilden. In den meisten Tempeln befinden sich historische, Malereien, Statuen und Götterabbilder, unter anderem von Buddha aber auch von Hindu-Göttern wie Vishnu und Ganesh. 1991 wurde diese atemberaubende Tempelanlage von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt.
Der südliche Bereich der Insel, rund um Anuradhapura, war schon zur Zeit der Antike dem Buddhismus gewidmet. Die Liebe zu der Religion wurde im 5. Jahrhundert nach Christus mit der großen Buddha-Statue Aukana Buddha zum Ausdruck gebracht.

Der imposante Aukana Buddha befindet sich zwischen Dambulla und Anuradhapura und hat eine stattliche Höhe von 13 Meter und ein Gewicht von 80 Tonnen. Er zählt zu den schönsten Statuen auf der Insel und ist ein Sinnbild für meisterhafte und detailgetreue Ausarbeitung.

Die Ausarbeitung des Buddhas wurde direkt aus dem dahinterliegenden Felsen vorgenommen, so dass eine Verbindung mit seinem Rücken besteht. Die Detailgenauigkeit spiegelt sich besonders im Gesichtsausdruck und im faltigen Gewand wieder. Der Sockel auf dem die Statue steht, hat die Form einer Lotusblüte und unterstreicht damit die Einzigartigkeit vom Aukana Buddha.
Dieses einzigartige Naturdenkmal zieht nicht nur Anhänger der buddhistischen Weltanschauung, sondern jeden Gast und Besucher in seinen Bann. Der Feigenbaum, der von einem goldenen Gitter umzäunt ist, hat eine ganz besondere Geschichte.

Unter diesem Baum erlangte Gautama Siddharta im Jahr 528 v. Chr. die Erleuchtung. Durch das Erreichen des sogenannten Bodhi wurde er zu Buddha, dem Erwachten. Der Feigenbaum ist heute der heiligste und gleichzeitig der älteste Baum in ganz Asien.

Täglich finden zu festen Zeiten Andachtszeremonien vor dem Baum statt, zu welchen zahlreiche Buddhisten erscheinen. Die Menschen glauben, dass sich der Buddhismus solange hält, wie der Baum grüne Blätter trägt.

In zahlreichen Kunstwerken, in denen Buddha verewigt wurde, ist die Pappelfeige dargestellt. Sie trägt den lateinischen Namen Ficus religiosa. An keinem anderen Ort in Sri Lanka lässt sich die Spiritualität so hautnah miterleben, wie an diesem Baum. Daher sollte ein Besuch der Feige auf keiner Rundreise durch Nordindien fehlen.
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Im Landesinneren des Inselstaates Sri Lanka befindet sich der Monolith Sigiriya, dessen Name übersetzt „Löwenfels“ bedeutet. Schon von Weitem kann man den riesigen und imposanten Magmablock eines erodierten Vulkanes sehen, wie er sich majestätisch aus dem dichten Grün eines Waldes erhebt und stolz über die umliegenden Landschaften thront.

Doch so beeindruckend der Monolith auch ist, das was sich auf im befindet ist zwar weniger groß, dafür aber genauso eindrucksvoll. Die Rede ist von den Ruinen einer historischen Felsenfestung, welche sich auf dem Plateau des Löwenfelsens befand. Von hier aus hat man einen traumhaften Rundblick und eine spektakuläre Aussicht über das umliegende Gebiet. So verwundert es auch nicht, dass die UNESCO Sigiriya bereits 1982 zum Weltkulturerbe ernannte.
Hier finden Sie Informationen zu Städten der Rundreise.

Städte

An der Westküste Sri Lankas befindet sich dessen Hauptstadt Sri Lanka, welche einst nur ein kleines, unbedeutendes Fischerdorf war und sich durch seine günstige Lage erst zu einem begehrten Handelshafen und schließlich zum politischen und wirtschaftlichen Zentrum des Landes entwickelt hat. Seit 1982 befindet sich der Regierungssitz allerding in Sri Jayawardenepura. Colombo blieb aber weiterhin Hauptstadt.

Das historische Zentrum der rund 700.000 Einwohner zählenden Metropole bildet der Fort, hier befinden sich unter anderem die Zwillingstürme des World Trade Center Colombo, der Beira Lake und das alte Parlament. Entspannung und Erholung inmitten des geschäftigen Tummelns der Großstadt bietet das Galle Face Green, eine malerische Grünfläche südlich des Forts mit Strandpromenade.
Im Südwesten Sri Lankas befindet sich die herrliche Stadt Galle, welche schon von weitem mit ihren weißen Kirchen, den Schiffen im Hafen und den Kaufmannshäusern zu erkennen ist. Ein ungewöhnliches Bild für Sri Lanka bietet sich dem Besucher beim Anblick der malerischen Stadt. Der stark europäische Flair Galles geht auf die Holländerzeit zurück, aus dieser Zeit sind noch zahlreiche Gebäude und Anlage erhalten.

Aus diesem Grund ist der beschauliche Ort auch von der UNESCO zum Weltkulturerbe ernannt worden. Besonders das gut erhaltene Fort mit seinen massiven und imposanten Verteidigungswällen lockt zahlreiche Reisende an aber auch das National Maritime Museum, das berühmte und historisch bedeutende Amangalla Hotel und die St. Mary’s Kathedrale sind wahre Besuchermagneten. Zudem befindet sich in der Stadt einer der Haupt-Shiva-Tempel der gesamten Insel.
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Sie mögen eine üppige Vegetation und können sich für eine faszinierende Tierwelt begeistern? Dann kommen Sie auf der Rundreise durch Sri Lanka ganz sicher auf Ihre Kosten. Der Dschungel, Wasserfälle und steile Felsen - die Natur hat ihre Schätze sehr großzügig über Sri Lanka verteilt

Nuwara Eliya - Der Yala Nationalpark
Fast 140 Vogelarten können Sie im Yala Nationalpark bestaunen. Pfaue, Pelikane und Flamingos haben sich hier neben den Elefanten, den Wasserbüffeln oder den Leoparden angesiedelt. Yala vereint gekonnt ein nicht öffentlich zugängiges Naturschutzgebiet mit einen Nationalpark. Die geschützte Fläche umfasst fast 130.000 Hektar. Die Beliebtheit des Nationalparks liegt aber nicht nur an der Vielzahl der Tiere, sondern auch an der beeindruckenden Landschaft. Felsen, Wasserlöcher, Lagunen, Dünen und dichtes Buschwerk können bei einer Jeepsafari neben den Tieren bestaunt werden.

Bei einer Fahrt durch den Yala Nationalpark gehört der Leopard sicher zu den beliebtesten Fotomotiven. Von Ende Februar bis Juli ist die beste Zeit um die Leoparden, aber auch die Elefanten und Wasserbüffel genau beobachten zu können. Im Nationalpark kann in hochklassigen Hotels übernachtet werden.
Im 19. Jahrhundert gründete Samuel Baker die Kleinstadt Nuwara Eliya als Erholungsort für britische Kolonialbeamte. Bis heute sind noch zahlreiche Gebäude aus dieser Zeit erhalten geblieben. Zurzeit leben in der landschaftlich sehr reizvoll gelegenen Stadt, welche malerisch von Bergen umrahmt wird, rund 25.000 Menschen. Der Name ist singhalesisch und bedeutet übersetzt „Stadt des Lichts“.

Entspannung und Erholung sorgen sowohl der Viktoria Park als auch der Botanische Garten Hakgala Gardens und der Vogelpark Galways Land Bird Sanctuary. Für kulturinteressierte Besucher ist der Hindutempel Sita Eliya ein unbedingtes Muss. Südlich der Stadt liegt der Horton Plains Nationalpark mit dem 1.050 Meter tiefen Felsabsatz, welcher World’s End genannt wird.

Auch für Wanderer hat die Stadt etwas zu bieten, so kann unweit der Stadt der Berg Single Tree bestiegen werden, von seinem Gipfel aus hat man eine herrliche Aussicht über die umliegende Landschaft. Ebenfalls nicht weit entfernt von Nuwara Eliya befindet sich der Nationalpark Peak Wilderness Sanctuary, hier können unter anderem Leoparden beobachtet werden.
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Die eindrucksvolle Stadt Kandy befindet sich im zentralen Gebirge von Sri Lanka und zählt etwa 110.000 Einwohner. Ihr Name stammt von der singhalesischen Bezeichnung „Kanda uda rata“ ab was übersetzt so viel wie „Königreich auf dem Berg“ heißt. Im Volksmund wird die Stadt auch häufig „Maha Nuwara“ genannt was einfach nur „große Stadt „ bedeutet.

Das Wahrzeichen der Stadt ist der berühmte Zahntempel (Sri Dalada Maligawa), in dem sich angeblich der oberer linke Eckzahn des Buddha befinden soll. Diese Reliquie macht die Stadt und besonders den Tempel zu einer vielbesuchten Pilgerstätte für Buddhisten. Eine weitere bedeutende Sehenswürdigkeit ist der Bahiravakanda Buddha, dieser ragt auf einem dichtbewachsenen Berg in die Höhe und hebt sich dabei mit seinem strahlenden Weis ganz deutlich von seiner Umgebung ab.
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Rund 70 Kilometer nördlich der Stadt Kandy, in der Zentralprovinz von Sri Lanka befindet sich die beschauliche Stadt Dambulla, welche rund 65.000 Einwohner zählt. Der kleine Ort ist für mehrere Besonderheiten berühmt, zum einen für seine beeindruckenden buddhistischen Höhlentempel und zum anderen für das größte Vorkommen von Rosenquarz in ganz Südasien. Auch der nahe gelegene sogenannte „Iron wood forest“ oder Namal Uyana brachte dem Ort einige Bekanntheit ein.

Hauptattraktion des Ortes bleiben aber die imposanten Höhlentempel, von denen es in der Stadt etwa 80 Stück gibt. Fünf davon faszinieren mit besonderer Größe. Insgesamt nimmt die Tempelanlage die unter dem Namen „Goldener Tempel von Dambulla“ bekannt ist, eine Fläche von 2.100 km² ein, was sie zur größten Tempelanlage des Landes macht. In den meisten Tempeln befinden sich eindrucksvolle Statuen und historische Malereien. Seit 1991 gehört der Komplex zum UNESCO Weltkulturerbe.
Der kleine Ort Habarana gehört zum nördlichen Anuradhapura Distrikt auf Sri Lanka und ist sehr beliebt und bekannt für seine zahlreichen und erstklassigen Hotelanlagen und Resorts. In den letzten Jahren hat sich das beschauliche Städtchen zu einem vielbesuchten und sehr populären Touristenziel entwickelt. Grund dafür ist zum einen die hervorragende Lage, denn Habarana liegt an der Hauptstraße, welche von der Hauptstadt Colombo zu den ebenfalls vielbesuchten und historisch bedeutenden Städten Trincomalee und Polonnaruwa führt. Zudem befinden sich in Habarana einige der besten des ganzen Landes.

Ein viel wichtigerer Grund für ihre große Beliebtheit ist aber die Tatsache, dass sie der ideale Ausgangspunkt für Safaris in den nahe gelegenen Habarana Dschungel ist. Hier leben zahlreiche wilde Tiere und seltene Pflanzen, welche beobachtet und erkundet werden können. Ebenfalls nicht weit entfernt ist Minneriya sanctuary, welches von zahlreichen Elefanten bewohnt wird. Und auch der berühmte Monolith von Sigiriya, auf dem sich die Ruine einer ehemaligen Felsenfestung befindet, liegt in kurzer Entfernung zu Habarana. Während einer Sri Lankla Rundreise kommt man an der Stadt also nicht vorbei.
Anuradhapura ist die Hauptstadt der Nördlichen Zentralprovinz auf Sri Lanka und beheimatet rund 57.000 Einwohner. Mehr als tausend Jahre lang war die faszinierende Stadt das Zentrum verschiedener singhalesischer Königsdynastien. Zudem war sie im Jahre 100 nach Christus die neuntgrößte Stadt der Welt. Anuradhapura wurde um 400 vor Christus gegründet und gilt als Wiege des Theravada-Buddhismus.

Deshalb ist die Stadt bis heute ein beliebtes Pilgerziel für viele Buddhisten und zudem ist sie eine bedeutende archäologische Ausgrabungsstätte. Wichtigstes Pilgerziel der Stadt ist der Sri Mahabodhi, eine Pappel-Feige, welche nach der Überlieferung aus dem Zweig des Baumes, unter dem der Buddha die Erleuchtung erlangt haben soll, gewachsen ist. In der Umgebung der Stadt befinden sich zudem mehrere imposante und sehenswerte Stupas.
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In der nördlichen Zentralprovinz Sri Lankas befindet sich die pittoreske Stadt Polonnaruwa. Unweit dieser Stadt liegt der gleichnamige archäologische Park, welcher 1982 von der UNESCO zum Weltkulturerbe ernannt wurde. Die gesamte Anlage ist herausragend gestaltet und deshalb auch der Hauptanziehungspunkt des Tourismus. In der Stadt selbst leben etwa 15. Einwohner.

Im archäologischen Park befinden sich die Überreste großer Stupas und Tempel, zudem zahlreiche Buddha Figuren sowie Park-, Palast- und Gartenanlagen. Vieles davon ist noch gut erhalten und vermittelt daher einen sehr guten Eindruck vom Leben und Wirken der einstigen Bewohner. Die prunkvollen Bauwerke und Anlagen stammen überwiegend aus der Zeit zu der Polonnaruwa die Hauptstadt des Königreichs Sri Lanka war.
Diese Übersichtsseite dient zur Information zu möglichen Reisezielen. Genaue Leistungsinhalte der Rundreise entnehmen Sie bitte dem Reiseverlauf und den Inklusivleistungen.

Länderinfo

Sri Lanka (LK)
Sri Lanka
Schon die alten Seefahrer waren von der bezaubernden Schönheit dieser paradiesischen Insel überwältigt und gaben ihr daher so poetische Namen wie „Insel der Götter“ oder „Perle des Indischen Ozeans“. Bis heute hat die Insel, welche bis 1972 unter dem Namen Ceylon bekannt war, nichts an ihrer Faszination verloren. Der grandiose Mix aus beeindruckender Natur, bewegter Geschichte und Jahrhunderte alter Tradition zieht jedes zahllose Besucher auf die Insel, die multikulturelle und multiethnische Bevölkerung tut ihr übriges dazu.
Besonders beliebter Anlaufpunkt bei einer Reise nach Sri Lanka ist dabei die Hauptstadt Colombo an der Westküste der Insel, sie entwickelte sich von einem einstigen kleinen und unbedeutenden Fischerdorf zu einem gefragten Handelszentrum mit großem Hafen und schließlich zur Landeshauptstadt. Besonders sehenswert ist hier die Kombination zwischen historischer und moderner Architektur. Eine weitere wichtige und sehenswerte Stadt ist Kandy, sie befindet sich weiter im Landesinneren und ist von großer historischer Bedeutung, denn sie beheimatet den buddhistischen Zahntempel, welcher ein UNESCO-Weltkulturerbe ist. In dem Zahntempel soll befindet sich ein Zahn Buddhas aus dem 4. Jahrhundert.
Doch nicht nur die Kultur der Insel ist vielseitig und interessant sondern auch die Natur, Sri Lanka beheimatet neben unzähligen Kilometer langen Traumstränden auch üppige Dschungel sowie zahllose Tee- und Kaffeeplantagen und Reisterrassen. Sehr gern kombinieren Besucher Sri Lankas die paradiesische Insel mit weiteren traumhaften Destinationen wie Indien oder den Malediven. Das sorgt für Abwechslung und viele verschiedene Impressionen.
beste Reisezeit:
Oktober bis April


Klima:
Es herrscht ein tropisches Klima, von Mai bis Juli sowie im Dezember und Januar bringt der Monsun strake Regefälle nach Sri Lanka.
Einreise:
mit einem Reisepass, der über die Reise hinaus noch mindestens 6  Monate gültig ist. Bei der Einreise wird eine Aufenthaltsgenehmigung für 30 Tage erteilt.
(Gültig nur für deutsche Staatsbürger)
Gegeben falls kann es zu Änderungen der Einreisebestimmung kommen. Erkundigen Sie sich bitte rechtzeitig bei dem entsprechenden Konsulat oder der Botschaft.
http://www.expressvisa.de/deutsch/land.php?ISO3166=LK
http://www.auswaertiges-amt.de/DE/Laenderinformationen/00-SiHi/SriLankaSicherheit.html
 

Impfemnpfehlungen:
Pflichtimpfungen sind nicht vorgeschrieben, eine Auffrischung der Standardimpfungen wird aber empfohlen.
Bitte informieren sie sich vor Reiseantritt über allgemeine Schutzimpfungen oder Prophylaxe Maßnahmen bei ihrem Hausarzt, Gesundheitsamt oder anderen reisemedizinischen Fachdienst.
http://www.auswaertiges-amt.de/DE/Laenderinformationen/00-SiHi/SriLankaSicherheit.html

Währung:
1 Sri Lanka Rupie = 100 Cents
 

Flugdauer:
ca. 10 Stunden (nonstop)
 

Ortszeit:
MEZ +5h (keine Sommer-/Winterzeitumstellung) somit MESZ +4h


Gut zu wissen:
Sri Lanka ist reich an Kultur und Geschichte, zudem besitz das Land eine einmalig schöne Landschaft, nichts desto trotz ist es aber ein Entwicklungsland mit den entsprechenden Problemen, dies sollte der Reisende berücksichtigen.


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