Inklusive Flug
  • 15-tägige Studienreise durch Marokko
  • Ausflug mit Geländewagen zum Erg Chebbi
  • Hochgebirgslandschaften im Hohen Atlas und im Antiatlas
ab 1.945 € pro Person
Fragen zur Reise oder eine persönliche Beratung gewünscht? Hotline: 0800 337 3337 (gebührenfrei)

Reiseverlauf

Altstadtlabyrinthe und Hauptstadtboulevards, Wüstenoasen und Wolkenkratzer - dazu Thé à la Menthe und Cocktails in Szenebars: Marokko hat viele Gesichter. Hat der König sein Versprechen gehalten und mehr Demokratie gewagt? Wurden die Menschenrechte nun gestärkt? Auf dieser zweiwöchigen Rundreise gewinnen wir einen umfassenden Überblick über die meisten Landesteile und Einblicke in die vielfältige Lebenswelt der Marokkaner bei Begegnungen mit Einheimischen; wir testen Arganöl und genießen unser Abschiedsabendessen in Casablanca in Rick's Café.
1. Tag: Willkommen in Marokko!
Bahnanreise 1. Klasse zum gewählten Flughafen. Mit Air France erreichen Sie Casablanca von vielen Orten über Paris. Ankunft am frühen Nachmittag. Alternativ können Sie nachmittags von Frankfurt, München oder Genf mit Royal Air Maroc direkt nach Casablanca fliegen, mit Ankunft am Abend. Ab dem 1.4. können Sie auch spätabends mit Lufthansa ab Frankfurt direkt nach Casablanca fliegen, Ankunft nach Mitternacht (im November fliegt Lufthansa vormittags). Auf jeden Fall werden Sie am Flughafen erwartet und zum Hotel gebracht.
2. Tag: Von Casablanca nach Marrakesch
Ihre Reiseleiterin begrüßt Sie zu einem späten Frühstück. Danach ist die Moschee Hassan II. unser erstes Highlight. Wir dürfen das weltweit höchste Sakralbauwerk auch von innen anschauen! Dann fahren wir zügig auf der Autobahn weiter nach Marrakesch. 260 km. In der trendigen Königsstadt mit Märchenkulisse bahnt Ihnen Ihre Studiosus-Reiseleiterin den Weg ins Herz der Stadt (UNESCO-Welterbe). Vom Wahrzeichen, der Koutoubia-Moschee mit ihrem stolzen Minarett - einem Wolkenkratzer des 12. Jahrhunderts -, geht es zum Gauklerplatz Djemaa el-Fna. Zwei Übernachtungen in Marrakesch.
3. Tag: Märchenhaftes Marrakesch
Im eindrucksvollen Bahia-Palast meißelten und schnitzten kunstfertige Handwerker um die Wette. Vom Palast fahren wir an das Nordende der Souks und spazieren zur größten Koranhochschule Medersa Ben-Youssef. Im Souk können Sie danach auf Jagd nach Tellern und Taschen gehen oder Ihre Nase zwischen Koriander- und Zimtpyramiden oder Minzbüschel stecken. Wollen Sie zum Abendessen bei den Garküchen am Djemaa el-Fna neben den Einheimischen Platz nehmen? Oder zieht es Sie mehr in ein edles Restaurant oder einen Stadtpalast?
4. Tag: Atlantikwellen in Essaouira
Windiges Essaouira: Atlantikschönheit mit frischer Brise, in der sich die Surfer tummeln. Die "weiße Stadt" am Meer ist ein Fischerort geblieben, am Hafen werden Boote gebaut und Netze geflickt. Gemeinsam entdecken wir die Stadt am Meer. 175 km.
5. Tag: Agadir und Arganienbäume
Arganöl gilt auch in Europa längst als Delikatesse. Die Bäuerin Khadischa und andere Mitglieder der Frauenkooperative sprechen mit uns darüber, wie sie die edlen Tropfen erzeugen. Nach der Mittagspause in Agadir drehen wir dem Atlantik den Rücken zu und schrauben uns langsam hinauf in den Antiatlas nach Tafraoute. 420 km. Inmitten der bizarren Felsenwelt in Rosarot setzt das Grün der Oasen Akzente. Traumhaft!
6. Tag: Im Antiatlas
Lust auf eine Runde Jogging unter Mandelbäumen vor dem Frühstück? Hier im Antiatlas wachsen eine Vielzahl von Mandel- und Olivenbäumen, Dattelpalmen und Feigenkakteen - das Wasser bringt die karge Bergwelt zum Grünen! Die Berberhäuser kleben im Tal der Ammeln am Fels. Was es mit den geheimnisvollen Ornamenten an Türen und Wänden auf sich hat, erfahren wir von Chalid, der uns das traditionelle Haus seiner Familie zeigt. Bei einem Glas Pfefferminztee plaudern wir über Berberarchitektur und Landflucht im Atlas. 230 km.
7. Tag: Nach Ouarzazate
Durch das größte Safrananbaugebiet des Landes erreichen wir die stolzeste aller Berberburgen – den Ksar Ait Benhaddou (UNESCO-Welterbe). Die archaisch anmutende Lehmsiedlung ist seit Jahrzehnten beliebte Filmkulisse für Bibelverfilmungen und Historienfilme. Und wenn Sie nicht mit der Gruppe den höchsten Punkt des Berges erklimmen wollen, können Sie auf eigene Faust durch die Gassen des Ksars schlendern, den Handwerkern über die Schulter schauen oder eine der vielen Galerien besuchen. 300 km. Zwei Übernachtungen in Ouarzazate.
8. Tag: Telouet oder Ouarzazate à la carte
Kinofans aufgepasst: Wird nicht gerade gedreht, können Sie den freien Tag in Ouarzazate für einen Besuch der Atlas-Filmstudios nutzen. Wer lieber eigene Abenteuer erleben möchte, setzt sich mit der Reiseleiterin in den Jeep (70 €). Auf frisch geteerter Straße schlängeln wir uns durch Oasen und Schluchten. Nach einem zünftigen Berbermahl im Bergdorf Telouet streifen wir durch die verfallende, innen prächtig geschmückte Kasbah! 190 km.
9. Tag: Auf der Straße der Kasbahs
Die Wehrdörfer und Lehmburgen sind perfekt getarnt und verstecken sich in der trockenen Landschaft. Dazwischen reifen in den grünen Oasen Datteln, Mandeln, Feigen, Granatäpfel und Aprikosen. In Ait Oudinar steigen wir in Kleinbusse um und tauchen in eine Landschaft von beeindruckender Schönheit ein: Unser Ziel ist die Dadesschlucht. 180 km.
10. Tag: Todraschlucht, Oasen und Dünen
Fast senkrecht ragen die Wände der Todraschlucht auf - ein Paradies für Kletterer. In der Oase Tinerhir sehen wir bei einem Spaziergang, was so alles unter den 200000 Palmen wächst. Sand in Sicht! Von Erfoud aus erobern wir die Sandberge der Sahara im Geländewagen. Abends versinkt die Sonne eindrucksvoll am Horizont und taucht die Wüste in rotgoldenes Licht. 280 km, davon 80 km im Geländewagen.
11. Tag: Im Mittleren Atlas
Palmenhaine säumen den Weg nach Er-Rachidia. Die moderne Uni brachte Bildung und neue Ideen in die Wüste. Und wieder geht es hinauf in die Berge. Wer im Mittleren Atlas Lust auf Bewegung hat, kann kurz im Zedernwald frische Luft schnappen und mit ein wenig Glück den Berberaffen beim Spielen zuschauen. In Ifrane, heute das Wintersportzentrum des Landes, tankten die französischen Kolonialherren frische Energie. 420 km auf gut ausgebauten Straßen. Zwei Übernachtungen in Fes.
12. Tag: Die Souks von Fes
Hinter den Mauern von Fes (UNESCO-Welterbe) wird wie im Mittelalter eifrig gezimmert, geschmiedet, gewebt und in Farbbottichen gerührt. Dazu Zedernholzdüfte und Muezzingesänge. Heilige Plätze des Islams sind das Mausoleum von Moulay Idriss II. und die Koranhochschule Bou Inania. Und am Königspalast leuchten uns ornamentverzierte Bronzetore entgegen.
13. Tag: Volubilis und Meknes
Auch in der Antike verstand man zu leben - davon können wir uns in der Römerstadt Volubilis (UNESCO-Welterbe) überzeugen. Das Stadttor Bab El Mansour in Meknes (UNESCO-Welterbe) gilt als das schönste Tor des Landes, während der riesige Getreidespeicher durch seine Dimensionen beeindruckt. Pyramiden von Oliven, Zitronen, Kreuzkümmel und Minze berauschen die Sinne auf dem Markt. Weiterfahrt in die Hauptstadt Rabat. 250 km.
14. Tag: Hauptstadtflair in Rabat
Breite Boulevards und prächtige Villen bieten einen Kontrast zur mittelalterlichen Nekropole Chella (UNESCO-Welterbe). Am Mausoleum von Mohammed V. und Hassan II. sehen wir, wie die letzten, fast noch absolutistischen Herrscher auch heute noch, lange nach ihrem Tod, von den Einheimischen verehrt werden. Wie demokratisch ist die Monarchie heute? Weiterfahrt nach Casablanca. 100 km. Unser Abschiedsessen genießen wir in Rick's Café - eine Reminiszenz an Humphrey Bogart. Reisegäste, die mit Lufthansa fliegen, werden spätabends zum Flughafen gebracht.
15. Tag: Abschied von Marokko
Je nach Abflugzeit Transfer zum Flughafen. Ihre Reiseleiterin verabschiedet sich von Ihnen, bevor Sie zum Flughafen gebracht werden. Fluggäste mit Lufthansa fliegen nachts zurück nach Frankfurt, Ankunft dort am frühen Morgen (bei Terminen im November fliegt Lufthansa am Nachmittag). Fluggäste von Air France fliegen am Vormittag über Paris zu ihrem Ausgangsort, Fluggäste von Royal Air Maroc ebenfalls am Vormittag direkt nach Frankfurt, München oder Genf. Wenn Sie eine Badeverlängerung gebucht haben, bringen wir Sie heute natürlich in Ihr Badehotel.

Änderung des Reiseverlaufs vorbehalten!
Hier finden Sie Informationen zu ausgewählten Sehenswürdigkeiten der Rundreise.

Sehenswürdigkeiten

Bilder:
Der bekannteste Markt in Marrakesch ist der „Djemaa el Fna (Gauklerplatz)“. Heutzutage tummeln sich auf diesem marokkanischen Platz Gaukler, Schlangenbeschwörer, Artisten, Verkäufer und Geschichtenerzähler. Aber die eigentliche Übersetzung von „Djemaa el Fna“ ist „Platz der Geköpften“. Der Markt diente im Mittelalter nicht nur dem bunten Einkaufstreiben und als Treffpunkt für Plaudereien und Klatschgeschichten, er diente auch als Henkersplatz, auf dem die Köpfe der Hingerichteten zur Abschreckung aufgespießt wurden.
Das grausige Andenken sieht man diesem Platz aber nicht mehr an. Und in den Abendstunden wird aus dem wunderschönen Marktplatz ein Freiluftrestaurant mit zahlreichen Stühlen, Tischen und orientalischen Düften aus den verschiedenen, exotischen Küchen.
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Übersetzt bedeutet der Name der Koutoubia Moschee so viel wie „Moschee der Buchhändler“, sie befindet sich im wunderschönen Marrakesch und ist die größte Moschee der Stadt. Mit einer Geschichte die weit bis ins 12. Jahrhundert zurück reicht gehört die Koutoubia Moschee zudem auch zu den ältesten Moscheen in ganz Marokko.

Mit ihrem 65 Meter hohen Minarett ist die Moschee das Wahrzeichen der Stadt. Eine Besonderheit des Turmes ist die Tatsache, dass ähnlich wie bei dem Hassanturm in Rabat, jede Seite des Bauwerkes unterschiedlich gestaltet ist. Nicht-muslimische Besucher können das imposante Minarett allerdings nur von außen bestaunen, die Besichtigung von Innen ist den Gläubigen vorbehalen.
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Der bekannteste Markt in Marrakesch ist der „Djemaa el Fna (Gauklerplatz)“. Heutzutage tummeln sich auf diesem marokkanischen Platz Gaukler, Schlangenbeschwörer, Artisten, Verkäufer und Geschichtenerzähler. Aber die eigentliche Übersetzung von „Djemaa el Fna“ ist „Platz der Geköpften“. Der Markt diente im Mittelalter nicht nur dem bunten Einkaufstreiben und als Treffpunkt für Plaudereien und Klatschgeschichten, er diente auch als Henkersplatz, auf dem die Köpfe der Hingerichteten zur Abschreckung aufgespießt wurden.
Das grausige Andenken sieht man diesem Platz aber nicht mehr an. Und in den Abendstunden wird aus dem wunderschönen Marktplatz ein Freiluftrestaurant mit zahlreichen Stühlen, Tischen und orientalischen Düften aus den verschiedenen, exotischen Küchen.
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Gleich neben der prächtigen Moschee Ben Youssef befindet sich die beeindruckende Medersa Ben Youssef. Beide Bauwerke gehören zu den Wahrzeichen und absoluten Highlights von Marrakesch. Die Medersa ist eine ehemalige Koranschule und wurde etwa in der Mitte des 14. Jahrhunderts auf Geheiß Abou el Hassans errichtet. Von 1564 bis 1565 veranlasste der Saaditen-Sultan Moulay Abdallah el Ghalib einen Neubau des Gebäudes, welcher der Mederssa ihr heutiges Aussehen verlieh.

Dieser Umbau bewirkte zudem, dass die Medersa Ben Youssef zur größten und bedeutendsten im gesamten Maghreb wurde, Überlieferungen besagen, dass hier bis zu 900 Studenten gelernt haben und erst 1960 wurde der Lehrbetrieb eingestellt. Danach wurde eine umfassende Renovierung des Gebäudes vorgenommen und seitdem ist die Medersa Ben Youssef ein nationales Denkmal, welches auch für den Tourismus geöffnet ist.
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In der einmalig schönen Stadt Marrakesch im Südwesten Marokkos befindet sich der Palais de la Bahia, eines der beeindruckendsten und faszinierendsten Bauwerke der weltbekannten Metropole. Die mehr als acht Hektar große Anlage umfasst neben dem imposanten Palast auch einen weitläufigen und zauberhaften Gartenkomplex.
Von der Rue Riad Zitoun el Jdid gelangt man zum Eingang des Palastes, der Zutritt ist nur mit offiziellen Führungen erlaubt. Dabei kann man die eindrucksvollen Höfe, Säle und die zum Teil ineinander verschachtelten Räume bestaunen. Der im andalusisch-maurischen Stil errichtete Palais de la Bahia ist ein hervorragendes Beispiel für den Prunk und den Reichtum orientalischer Würdenträger.
Das Tal der Ammeln befindet sich in der Nähe von Tafraoute, einer kleinen Oasenstadt. Das Tal der Ammeln ist etwa 15 km lang und befindet sich im westlichen Antiatlas in Marokko. Den Namen hat das Tal von den Ammeln. Das war ein Volk, welches zu den Chleu gehörigen Berberstamm dazugehörte.
Das nahe gelegene Zentrum ist die schöne Stadt Tafraoute. Ist man in dieser Stadt, dann sollte der Ausflug zu dem Ammeln Tal mit aufgenommen werden. Besonders im Februar, wenn die Blütezeit bevorsteht, ist der Ort ein Traum für sich. Alles steht hier in Blüten und ein Meer aus zahlreichen, leuchtenden Blüten erblickt man in diesem Tal.
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Bevor man die Dades-Schlucht entdeckt, muss man erst in das Tal des Dades einkehren. Dieses zweigt von der Boumalne du Dades von der Hauptstraße P32 ab. Diese Strecke gehört mit zur Straße der Kasbahs, die von rötlich schimmernden Bergen und lehmfarbenen Kasbahs umgeben ist. Die Fahrt durch das Dades Tal ist unvergesslich, denn auch die vielen Oasengärten und die flatternden Fahnen sind ein Erlebnis für sich. Erst nach 30 km wird das Tal zur Dades-Schlucht. Die Berge rücken nun immer enger aneinander und die Berge stehen bald so eng, dass nur noch eine Straße darüber geht, statt zwischendurch. Von oben gibt es dann einen herrlichen Ausblick auf die Schlucht.
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Der Höhepunkt einer jeden Rundreise durch Marokko ist mit Sicherheit die „Straße der Kasbahs“, sie ist sehr beliebt bei Touristen und verzaubert mit ihren zahlreichen Attraktionen und ihrem ganz eigenen Charme. Sie ist zudem die einzige Ferienstraße in ganz Marokko, welche mit einem eigenen Namen versehen wurde, die Bezeichnung „Straße der Kasbahs“ geht im Übrigen auf die Franzosen zurück.

Manche bezeichnen die Strecke auch als „Straße der 1000 Kasbahs“. Sie erstreckt sich entlang des Hochplateaus vor der Sahara und führt durch traumhafte und exotische Oasenlandschaften. Die Hauptstrecke verläuft zwischen Ouarzazate, Tinerhir und Tafilalet. Entlang dieser Straße gibt es vieles zu entdecken, doch vor allem der Mix aus beeindruckenden Landschaften, imposanten Bauwerken und das einzigartige Zusammenspiel aus Farben und Düften macht diese Route so besonders und atemberaubend.
Zu den reizvollsten Landschaften im gesamten Königreich Marokko gehört die Todra Schlucht, welche durch den gleichnamigen Fluss geschaffen wurde. Sie befindet sich östlich des Hohen Atlas, nahe der Kleinstadt Tinerhir. Dieser Ort ist somit der ideale Ausgangspunkt für Ausflüge in die Schlucht.

Lange Zeit galt das Gebiet als abgeschieden und schwer zugänglich, doch mittlerweile erleichtern einige gute Asphaltstraßen die Zufahrt. Allerdings sollte man sich vor Antritt der Reise unbedingt über den Straßenzustand in der Schlucht informieren.

Besonders beliebt sind die Gorges de Todra bei Abenteuer-Urlaubern und Kletterern, denn die imposanten Steilwände gelten als wahres Eldorado für Extremsportler und Reisenden die auf der Suche nach etwas Nervenkitzel sind. Aber auch wer einfach nur durch die Schlucht wandern und die herrliche Landschaft genießen will kommt hier auf seine Kosten.
Die etwa 12.000 Einwohner zählende Stadt Moulay Idriss liegt rund 30 Kilometer von der Stadt Meknes entfernt im Nordwesten Marokkos. Sie gilt bei den Marokkanern als heilige Stadt und ist das wichtigste Wallfahrtsziel im ganzen Land. Hier befindet sich die imposante Grabstätte des berühmten Moulay Idriss, er ist der heiligste und am meisten verehrte Herrscher des Landes und Gründer der ersten marokkanischen Dynastie.

Die Stadt erstreckt sich auf zwei verschieden hohen Hügeln und ist in mehrere Stadtviertel, sogenannte Hays unterteilt. Jedes Jahr kommen mehr als 40.000 Pilger wegen der zweimonatigen Jahresmoussem zu Ehren des Herrschers nach Moulay Idriss. Viele marokkanische Muslime kommen in ihrem Leben sieben Mal in die Stadt, da die dadurch die wesentlich kostspieligere Wallfahrt nach Mekka ersetzen können.
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Meknès, eine rund 950.000 Einwohner zählende Stadt im Norden Marokkos, am Fuße des Mittleren Atlasgebirges, gehört zu den vier berühmten Königsstädten des Landes. Zu ihren Wahrzeichen gehört neben der Medersa Bou Inania vor allem das beeindruckende Stadttor Bab Mansour. Das prächtige, in blau und ockerfarben gehaltene Tor beeindruckt jeden einzelnen Besucher Meknès. Kein Wunder, denn es ist das größte und bedeutendste Tot in der ganzen Stadt.
Vor dem berühmten Bab Mansour erstreckt sich der weite Place el Hedim. Hier befindet sich ein ausgedehnter und überdachter Markt, auf dem hauptsächlich Lebensmittel angeboten werden. Wer also eine Rundreise oder Städtereise durch Marokko macht, der sollte sich weder Meknès noch das Bab Mansour entgehen lassen.
Hier finden Sie Informationen zu Städten der Rundreise.

Städte

Im Südwesten Marokkos liegt eine der bekanntesten und bezauberndsten  Städte des Landes, das sagenumwobene Marrakesch. Man nennt die mehr als 900.000 Einwohner zählende Metropole auch gern „Perle des Südens“ und ein Besuch dieser herrlichen Stadt darf bei einer Marokko Rundreise in keinem Fall fehlen. Der Name Marrakesch stammt aus der Berbersprache und bedeutet so viel wie „Das Land Gottes“, von dieser Bezeichnung leitet sich auch der Landesname Marokko ab.

In Marrakesch erlebt der Besucher den Zauber aus Tausend und einer Nacht: kleine Gassen, geschäftige Märkte, prunkvolle Bauten und ganz viel orientalischer Flair. Zu den Wahrzeichen der Stadt gehören die Ben-Yusuf-Medersa sowie die Koutouiba Moschee, beide befinden sich in der Altstadt von Marrakesch und wurden zusammen mit dieser 1985 zum UNESCO Weltkulturerbe ernannt.

Hauptattraktion der Stadt und damit ein absolutes Muss für Reisende ist die Djemaa el Fna, der weltbekannte mittelalterliche Henkers- und Marktplatz, hier findet man sie, die orientalisches Geschichtenerzähler, Schlangenbeschwörer und natürlich auch die landestypischen Waren. Auch die Souks von Marrakesch sind eine beliebte Touristenattraktion. Unbedingt gesehen haben sollte man auch die herrlich angelegten Menaragärten.
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Die kleine Hafenstadt Essaouira liegt direkt an der Insel Mogador an der marokkanischen Küste. Etwa 170 km nördlich liegt die Stadt Agadir und 170 km westlich gelegen die Stadt Marrakesch. Außerdem wurde die Stadt vor der Unabhängigkeit Marokkos Mogador genannt. Der Name weist auf die Portugiesen zurück. Allerdings wird der Name heute nur noch für die vorgelagerte Insel benutzt.
Heute liegt der Hauptwirtschaftszweig Essaouiras direkt im Fischfang. Zahlreiche Kutter und Restaurants sind zu finden. Touristen wissen den frischen und leckeren Fisch zu schätzen. Schließlich sind die Varianten sehr verschieden und bieten immer ein leckeres Gericht. Des Weiteren gehört Essaouira seit dem Jahre 2001 zu der UNESCO-Liste des Weltkulturerbes.
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Agadir ist eine Hafenstadt in Marokko, die südlich am Atlantik liegt. Knapp 500 km südlich findet man Casablanca mit knapp 700.000 Einwohnern. Agadir verfügt außerdem über einen internationalen großen Flughafen, der eine Direktverbindung zu vielen deutschen Flughäfen bietet. Die Hafenstadt liegt direkt in einem Bergbaugebiet. Hier werden Kobalt, Mangan und Zink hergestellt.

Die wichtigsten Wirtschaftszweige der Stadt sind der Tourismus, die Fischerei und die Fischverarbeitung. Selbst die Herstellung von Metallwaren ist ein sehr wichtiger Wirtschaftszweig. Der Fremdenverkehr wurde schon Jahre zuvor durch einen gezielten Bau von verschiedenen Ferienanlagen in der Stadt Agadir sehr stark gefördert. Durch den internationalen Flughafen reisen jährlich Tausende von Menschen nach Agadir und verbringen hier ihren Urlaub.
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In Zentralmarokko, zwischen dem hohen Atlas und der Antiatlas-Gebrigskette liegt die rund 38.000 Einwohner zählende Provinzhauptstadt Ouarzazate. Sie ist auf Grund ihrer ausgezeichneten Lage ein beliebtes Touristenzentrum. Die Stadt ist für zwei Dinge berühmt, zum einen auf Grund der hier befindlichen Kasbah Taourirt, welche zu den bedeutendsten Kasbahs des ganzen Landes zählt.

Zum anderen wegen der in der Nähe befindlichen Filmstudios. Dabei wurde auch Ouarzazate selbst gern als Drehort genutzt, so entstanden hier Filme wie „Die Bibel – Josef“, „Gladiator und „Das Jesus Video“. Kein Wunder, dass die Gegend ein beliebter Drehort ist, denn die Stadt Ouarzazate ist einfach malerisch und mit einem ganz besonderen Charme und die umliegende Landschaft beeindruckt ebenfalls mit ihrer Schönheit.
Telouet
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Die Dadesschlucht (auch das Dadestal) gehört zu den beliebtesten und meist besuchten Naturschönheiten Marokkos. Am Ausgang dieses beeindruckenden Tals, inmitten einer kleinen Oase befindet sich die beschauliche Stadt Boumalne-du-Dades mit ihren rund 10.000 Einwohnern. Sie liegt nur 24 Kilometer östlich des Ortes El-Kelaa-des-M’Gouna und ist zudem Kreisstadt der Ouarzazate Provinz.

Boumalne-du-Dades ist zum einen ein bedeutendes Marktzentrum zum anderen aber auch ein idealer Ausgangspunkt für Ausflüge in das Dadestal, in welchem es nicht nur die zwar karge und felsige aber dennoch faszinierende Landschaft zu erkunden gibt sondern auch die zahlreichen verlassenen und zum Teil verfallenen Kasbahs, welche hier vor mehreren hundert Jahren von den Berbern errichtet wurden und den Charme der vergangenen Zeit versprühen.
Im Südosten Marokkos, in der Region Souss-Massa-Dataa befindet sich die malerische Oasenstadt Tinerhir, häufig auch Tinghir genannt. Dieser Ort liegt ganz in der Nähe des Atlasgebirges und zählt rund 35.000 Einwohner. Die Menschen hier leben vor allem von der Landwirtschaft und dem Tourismus, aber es gibt auch einige Groß- und Einzelwarenhändler.

Für Reisende besonders interessant ist die nur 5 Kilometer nördlich des Ortes liegende Todra Schlucht, welche zu ausgedehnten Wanderungen in die bezaubernde und fremdartig anmutende Landschaft einlädt. Aber auch die Stadt Tinerhir selbst bietet ein beeindruckendes Panorama, denn der Ort ist eine grüne und wunderschöne Oase inmitten der trockenen und lebensfeindlichen Wüste.
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Erfoud ist eine kleine Stadt in Marokko. Sie liegt direkt im Osten des Landes am Rande der Sahara. Im Jahre 2010 erst wurde die Bevölkerung auf 27.038 Einwohner gezählt. Die Stadt Erfoud ist die Kulissenstadt überhaupt. Gerade für Filmmacher wird die Stadt oft besucht.

Gerade die Filme „Marschier oder stirb“ und „Die Mumie“ wurden in der Stadt gedreht. Außerdem liegt die Stadt direkt an der Ktaoua Formation. Das ist ein bekanntes Reich der Fossilien, besonders aber auch Trilobiten. Meistens werden diese direkt in Gesteinsbrocken gefunden, die dann an internationale Gesteinshändler weitergegeben werden und dann an die zahlreichen Touristen weiterverkauft werden.
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Im Norden Marokkos, in der Region Meknes-Tafilalet befindet sich die moderne und gepflegte Kleinstadt Ifrane. Sie liegt inmitten der Berge des Mittleren Atlas und ist daher ein sehr beliebtes und gefragtes Ski-Gebiet. Besonders die marokkanische Mittel- und Oberschicht verbringt hier gern den Winterurlauber aber auch zunehmend ausländische Touristen haben den Charme und die guten Bedingungen der Region erkannt.

Die Stadt zählt rund 13.000 Einwohner und liegt auf einer Höhe von etwa 1.650 Metern. Sie ist nur 64 Kilometer von Fes im Norden und nur 17 Kilometer von Azrou im Südosten entfernt. Seit 1995 beheimatet die Stadt eine Eliteuniversität, welche sowohl vom marokkanischen als auch vom saudi-arabischen König gestiftet und nach amerikanischem Vorbild in englischer Sprache lehrt.
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Im Nordwesten Marokkos befindet sich die rund 12.000 Einwohner zählende Stadt Moulay Idris, welche nur etwa 30 Kilometer von der Stadt Meknes entfernt liegt. Auf zwei verschieden hohen Hügeln erstreckt sich der Ort mit seinen mehreren Stadtvierteln, den sogenannten Hays.

Für Marokkaner ist sie eine heilige Stadt sowie eines der wichtigsten Wahlfahrtsziele des Landes. Grund dafür ist die hier befindliche Grabstätte des berühmten Herrschers Moulay Idris, welcher der Begründer der ersten marokkanischen Dynastie war. Moulay Idris gehört zu den heiligsten und am meisten verehrten Herrschern Marokkos.

Mehr als 40.000 Pilger kommen jedes Jahr auf Grund der zweimonatigen Jahresmoussem zu Ehren Moulay Idris hierher. Viele marokkanische Muslime kommen in ihrem Leben sieben Mal in die Stadt, da sie dadurch die wesentlich kostspieligere Wallfahrt nach Mekka ersetzen können. Doch nicht nur für gläubige Muslime ist ein Besuch der Stadt lohnenswert, auch Touristen werden die malerische Stadt mit ihren kulturellen Attraktionen lieben.
Marokko beheimatet die vier sagenumwobenen Königsstädte zu denen Fes, Marrakesch, Meknes und Rabat gehören. Die bedeutendste und auch älteste dieser vier Sultansstädte ist das eindrucksvolle Fes im Norden des Landes. Bis zum Jahre 1912 war sie auch die Hauptstadt Marokkos.

Heute ist Fes vor allem Anziehungspunkt zahlloser Besucher, wer eine Rundreise durch Marokko unternimmt, der kommt an dieser atemberaubenden und geschichtsträchtigen Stadt nicht vorbei. Zu den bedeutendsten Sehenswürdigkeiten  gehören der Königspalst, das Mausoleum Moulay Idriss II, die Mosquée El Kairaouine sowie die beeindruckende Medina, welche als größte mittelalterliche Altstadt weltweit gilt.

Das Wahrzeichen der Stadt ist im Gegensatz zu vielen anderen Städten kein bestimmtes Bauwerk sondern es ist das tiefe Blau der Keramik. Dieses prägt neben dem Grün der Dächer der Sakralbauten das Stadtbild aus der Vogelperspektive.
Am Fuße des Mittleren Atlasgebirges, im Norden Marokkos befindet sich die knapp 600.000 Einwohner zählende Stadt Meknes. Sie ist neben Fes, Marrakesch und Rabat eine der vier Königsstädte des Landes und darf somit auf keiner Marokko Rundreise fehlen. Zu den Sehenswürdigkeiten der Stadt gehören die farbenfrohen Souks, also die Märkte sowie die herrliche Altstadt, welche 1996 von UNESCO zum Weltkulturerbe ernannt wurde.

Hauptattraktion der Medina (Altstadt) ist die prächtige Medersa Bou Inania mit dem imposanten Minarett. Aber auch die in der Nähe befindlichen Ruinen von Volubilis und der berühmte Pilgerort Moulay Idris locken zahllose Besucher an. Ebenfalls sehr sehenswert sind das Grab des Moulay Ismail und das ;ausoleum des Sidi Mohammed ben Aissa.
Seit 1956 ist Rabat die Hauptstadt Marokkos, zudem gehört sie wie auch Marrakesch, Fes und Meknes zu den vier Sultansstädten des Landes. Sie befindet sich im Nordwesten des Königreiches Marokko direkt an der Atlantikküste und beheimatet rund 600.000 Einwohner. Die bezaubernde Metropole kann auf eine lange und wechselvolle Geschichte zurück blicken.

Besonders sehenswert ist vor allem die Medina, also die Altstadt Rabats, welche von einer massiven und imposanten almohadischen Stadtmauer umschlossen wird. Die Hauptattraktion jedoch ist die Kasbah des Oudaias, die traumhaft und malerisch direkt an der Küste errichtet wurde. Ebenfalls sehr sehenswert sind der Hassan Turm, die Avenue Mohammed V. und die Chellah, die merinidische Totenstadt.
Diese Übersichtsseite dient zur Information zu möglichen Reisezielen. Genaue Leistungsinhalte der Rundreise entnehmen Sie bitte dem Reiseverlauf und den Inklusivleistungen.

Länderinfo

Marokko (MA)
Marokko
Marokko, das „Land der Kasbahs und Oasen“ im Nordwesten Afrikas und ist nur durch die Straße von Gibraltar von Europa getrennt. Die Hauptstadt Rabat ist mit 1,7 Millionen Einwohnern nach Casablanca die zweitgrößte Stadt des Landes. Casablanca gehört zu den jungen Städten Marokkos, sie besitzt einen der größten Häfen in ganz Afrika, zudem befindet sich hier die größte Moschee außerhalb von Mekka, die Hassan II.-Moschee. In der Hauptstadt Rabat existieren mehrere große Tore, außerordentlich beeindruckend ist das Tor der Kasbah Oudaias, dieses ist wohl das sehenswerteste Stadtviertel in Rabat. Ebenfalls sehr lohnenswert ist die Besichtigung des „Tour Hassan“, dieses 44 Meter hohe Bauwerk ist das Minarett einer im 12. Jahrhundert zerstörten Moschee. Auch der Königspalast von Rabat ist ein absolut sehenswertes Reiseziel.
Die Hauptstadt bietet aber auch Museen und viele religiöse Bauten zum bestaunen. Etwas außerhalb liegt Chellah mit Denkmälern, Gärten und römischen Ruinen. Im Süden von Marokko ist eine malerische Landschaft zu finden. Hier werden die alten Traditionen der Bevölkerung besonders gepflegt. Marrakesch ist die viertgrößte marokkanische Stadt, ihre Hauptattraktion ist die Djemaa el Fna, ein weltberühmter Markt- und Henkersplatz. Heute unterhalten hier Geschichtenerzähler und Gaukler die Besucher. Auch die engen, Labyrinth artigen Gassen, herrlichen Moscheen und Paläste dieser eindrucksvollen Stadt laden zum Erkunden ein. Marokko bietet also traumhafte Landschaften sowie eine reiche Kultur und verzaubert Reisende mit seinem ganz besonderen orientalischen Charme, welcher während einer Rundreise noch intensiver erlebt und aufgenommen werden kann.
beste Reisezeit:
Küstengebiete: April bis November

Landesinnere: Oktober bis Mai


Klima:
An der Küste herrscht Mittelmeerklima mit ganzjährig warmen Temperaturen, im Landesinneren dominiert das Kontinentalklima, es ist heißer und trockener. Im Süden Marokkos herrscht Wüstenklima.
Einreise:
mit einem Reisepass, der bei Einreise noch mindestens 6 Monate gültig ist. Ein Visum ist bei einem Aufenthalt bis maximal 90 Tage nicht nötig.
(Gültig nur für deutsche Staatsbürger)
Gegeben falls kann es zu Änderungen der Einreisebestimmung kommen. Erkundigen Sie sich bitte rechtzeitig bei dem entsprechenden Konsulat oder der Botschaft.
http://www.auswaertiges-amt.de/DE/Laenderinformationen/00-SiHi/MarokkoSicherheit.html
 

Impfempfehlungen:
Pflichtimpfungen sind nicht vorgeschrieben, eine Auffrischung der Standardimpfungen wird aber empfohlen.
Bitte informieren sie sich vor Reiseantritt über allgemeine Schutzimpfungen oder Prophylaxe Maßnahmen bei ihrem Hausarzt, Gesundheitsamt oder anderen reisemedizinischen Fachdienst.
http://www.auswaertiges-amt.de/DE/Laenderinformationen/00-SiHi/MarokkoSicherheit.html

Währung:
1 Marokkanischer Dirham = 100 Centimes
 

Flugdauer:
ca. 3 Stunden und 40 Minuten (nonstop)
 

Ortszeit:
MEZ -1h (keine Sommer-/Winterzeitumstellung) somit MESZ -2h


Gut zu wissen:
Die Staatsreligion Marokkos ist der Islam, traditionelle und religiöse Sitten und Gebräuche sollten geachtet und respektiert werden. Politische und religiöse Themen sollten vom Reisenden vermieden werden. Beleidigungen gegen Regierung (Monarchie) und des Staates sind Strafhandlungen und werden entsprechend geahndet.


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