Inklusive Flug
  • 9-tägige Städtekombination in Marokko
  • Erleben Sie die vier marokkanischen Königsstädte
  • Abendessen mit marokkanischen Spezialitäten
ab 1.495 € pro Person
Fragen zur Reise oder eine persönliche Beratung gewünscht? Hotline: 0800 337 3337 (gebührenfrei)

Reiseverlauf

Die wundersame Welt des Orients eröffnet sich Ihnen auf unserer neuntägigen Reise, die Ihnen die Höhepunkte Marokkos nördlich des Hohen Atlas nahebringt. Fes, Rabat, Meknes und Marrakesch haben ihre ganz speziellen Reize: farbenprächtige Souks, stuckverzierte Koranhochschulen, prächtige Paläste. Wenn Sie wollen, feiern Sie in den schicken Nachtclubs von Marrakesch mit den Jungen und Schönen das Leben! Was die marokkanische Jugend bewegt und wie es mit ihrer Forderung nach Demokratie steht - von Ihrem Studiosus-Reiseleiter und bei der Begegnung mit marokkanischen Frauen erfahren Sie Hintergründe über das Alltagsleben und die Umsetzung der Menschenrechte im Land.
1. Tag: Willkommen in Marokko!
Bahnanreise 1. Klasse zum gewählten Flughafen. Mit Air France erreichen Sie Casablanca von vielen Orten über Paris. Ankunft am frühen Nachmittag. Alternativ können Sie nachmittags mit Royal Air Maroc von Frankfurt, München oder Genf (Ankunft am Abend) oder abends mit Lufthansa (Ankunft gegen Mitternacht, leichtes Abendessen im Flugzeug) von Frankfurt nach Casablanca fliegen. In jedem Fall werden Sie am Flughafen erwartet und zum Hotel gebracht.
2. Tag: Auf nach Rabat!
Am Morgen begrüßt Sie Ihr Reiseleiter, und zusammen nehmen wir nach einem späten Frühstück Kurs auf die Hauptstadt und die erste der vier Königsstädte: breite Boulevards in der Ville Nouvelle, Römerruinen in der Nekropole Chella. Im Mausoleum Mohammeds V. und Hassans II. ruhen die letzten gestrengen Herrscher des Landes. Wie demokratisch ist die Monarchie heute? Inwieweit ist Spanien ein Vorbild? Auf einem Spaziergang durch die Kasbah des Oudaias, den befestigten Teil der Altstadt (UNESCO-Welterbe), begegnen wir der Jugend von Rabat und genießen den traumhaften Blick auf die Atlantikwellen. 100 km.
3. Tag: Meknes und Volubilis
Auf zur zweiten Königsstadt, nach Meknes! Hinter wuchtigen Mauern versteckt sich die Altstadt (UNESCO-Welterbe), der Sultan Moulay Ismail seinen Stempel aufdrückte. Am Stadttor Bab Mansour aus der Zeit dieses mächtigen Mannes beeindrucken Stuckornamente, und in riesigen Dimensionen angelegt ist sein monumentaler Getreidespeicher. Meknes ist ein Paradies für die Augen: Pyramiden von Oliven, Zitronen, Kreuzkümmel und Minze berauschen die Sinne. Auch in der Antike verstand man hier zu leben - davon können wir uns in der Römerstadt Volubilis, der größten römischen Ausgrabungsstätte Marokkos (UNESCO-Welterbe), überzeugen. 250 km. Zwei Übernachtungen in Fes.
4. Tag: Die Souks von Fes
Gemeinsam erlaufen wir uns die Altstadt von Fes (UNESCO-Welterbe), ein Märchen aus Tausendundeiner Nacht. Hier wird wie früher um die Wette gezimmert, geschmiedet, gewebt, in Farbbottichen gerührt und gefeilscht. Zedernholzdüfte und Muezzingesänge - eine Vielfalt von Geräuschen und Gerüchen! Zwischen den Werkstätten verstecken sich heilige Plätze des Islams: das Mausoleum von Moulay Idriss II. und die Koranhochschule Bou Inania. In der Kissaria, dem Textilmarkt, leuchten die bunten Stoffe. Vor dem Abendessen in einem Gästehaus plaudern wir beim Minztee mit Aisha und ihren Freundinnen über die Rolle der Frau in Marokko, König Mohammed VI. und den Weg des Königreichs in die Moderne.
5. Tag: Zedern und Affen im Atlasgebirge
Berge in Sicht! Langsam schrauben wir uns hinauf in die kühleren Regionen des Mittleren Atlas. Wer Lust auf Bewegung hat, kann später bei Azrou zwischen mächtigen Zedern kurz frische Luft tanken und mit etwas Glück den Berberaffen beim Spielen zuschauen, bevor wir nach Afourer weiterfahren. 300 km.
6. Tag: Magisches Marrakesch
Auf in die trendige Königsstadt mit Märchenkulisse! 180 km. Reiche Ausländer halten Ausschau nach Stadthäusern und treiben die Immobilienpreise steil in die Höhe. Können es sich die Einwohner von Marrakesch überhaupt noch leisten, in der Altstadt zu leben? Wir gehen auf Entdeckungsreise zur Koutoubia-Moschee mit ihrem stolzen Minarett, ein Wolkenkratzer des 12. Jahrhunderts! Am Stadttor Bab Agnaou und in den Saadiergräbern meißelten und schnitzten die besten Handwerker um die Wette. Es duftet nach Jasmin und Orangenblüten. Zuletzt geht es zum Gauklerplatz Djemaa el-Fna, bei Reisenden wie Einheimischen gleichermaßen beliebt. Hier ist umso mehr Betrieb, je tiefer die Sonne sinkt. Zwei Übernachtungen in Marrakesch.
7. Tag: Marrakesch nach Lust und Laune
Ein weiteres Highlight zu Beginn: der eindrucksvolle Bahia-Palast mit seinem Haremsgarten. Danach führt Sie Ihr Reiseleiter zur Medersa Ben-Youssef, einer ehemaligen Koranhochschule, verziert mit filigranem Stuck und dem Holz der Atlaszedern. Beim Spaziergang durch die Souks können Sie auf die Jagd nach Tellern und Taschen gehen, Ihre Nase in Koriander- und Zimtpyramiden oder Minzbüschel stecken und sich irgendwo auf einer Dachterrasse mit Zitronen-Tajine, einem würzigen Eintopf, stärken. Nach dem Basargewimmel brauchen Sie eine Pause? Wie wäre es mit einer Kutschfahrt zum kleinen botanischen Paradies, dem Jardin Majorelle? Zum Abendessen können Sie bei den Garküchen am Djemaa el-Fna neben den Einheimischen Platz nehmen. Oder zieht es Sie mehr in ein edles Restaurant oder einen Stadtpalast? Sie entscheiden!
8. Tag: Auf nach El Jadida!
Heute können Sie noch einmal gemütlich frühstücken und haben Zeit für sich. Am späteren Vormittag machen wir uns auf den Weg in die alte Hafenstadt El Jadida und besichtigen die portugiesische Zisterne. Einen schönen Rahmen für unseren letzten gemeinsamen Abend bietet das Mazagan Beach Resort direkt am Meer. 260 km. Lufthansa-Gäste werden gegen 23 Uhr zum Flughafen Casablanca gebracht (Fahrtstrecke 110 km), fliegen gegen 2.30 Uhr morgens zurück nach Frankfurt und landen dort am frühen Morgen.
9. Tag: Rückflug
Transfer zum Flughafen von Casablanca. 110 km. Am Vormittag startet die Royal Air Maroc direkt nach Frankfurt, Berlin oder Genf. Ebenfalls am Vormittag fliegt Air France über Paris nach Deutschland. Oder gehören Sie zu den Glücklichen, die noch ein paar Tage am Strand gebucht haben? Dann bleiben Sie doch gleich vor Ort!

Änderung des Reiseverlaufs vorbehalten!
Hier finden Sie Informationen zu ausgewählten Sehenswürdigkeiten der Rundreise.

Sehenswürdigkeiten

Das zauberhafte Fes ist nicht nur die drittgrößte Stadt Marokkos sondern auch die älteste der berühmten vier Königsstädten, somit gehört sie zu den beliebtesten und am häufigsten besuchten Zielen in Marokko. Besonders sehenswert ist die Altstadt von Fes, welche sich im Tal des Oued Fes befindet und von einer mächtigen Stadtmauer mit insgesamt 12 eindrucksvollen Toren umschlossen ist.

Die Altstadt ist in verschiedene Teile untergliedert, zum einen das Kairaouineviertel und zum anderen das Andalusierviertel, welche durch den Oued Fes voneinander getrennt sind. Zu den wichtigsten Attraktion von Fes el Bali gehört das Bab Boujeloud, die Medersa Bou Inania, die Grabstädte des Moulay Idriss II, die Moschee El Kairaouine und die Moschee El Andalous.
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Meknès, eine rund 950.000 Einwohner zählende Stadt im Norden Marokkos, am Fuße des Mittleren Atlasgebirges, gehört zu den vier berühmten Königsstädten des Landes. Zu ihren Wahrzeichen gehört neben der Medersa Bou Inania vor allem das beeindruckende Stadttor Bab Mansour. Das prächtige, in blau und ockerfarben gehaltene Tor beeindruckt jeden einzelnen Besucher Meknès. Kein Wunder, denn es ist das größte und bedeutendste Tot in der ganzen Stadt.
Vor dem berühmten Bab Mansour erstreckt sich der weite Place el Hedim. Hier befindet sich ein ausgedehnter und überdachter Markt, auf dem hauptsächlich Lebensmittel angeboten werden. Wer also eine Rundreise oder Städtereise durch Marokko macht, der sollte sich weder Meknès noch das Bab Mansour entgehen lassen.
Das zauberhafte Fes ist nicht nur die drittgrößte Stadt Marokkos sondern auch die älteste der berühmten vier Königsstädten, somit gehört sie zu den beliebtesten und am häufigsten besuchten Zielen in Marokko. Besonders sehenswert ist die Altstadt von Fes, welche sich im Tal des Oued Fes befindet und von einer mächtigen Stadtmauer mit insgesamt 12 eindrucksvollen Toren umschlossen ist.

Die Altstadt ist in verschiedene Teile untergliedert, zum einen das Kairaouineviertel und zum anderen das Andalusierviertel, welche durch den Oued Fes voneinander getrennt sind. Zu den wichtigsten Attraktion von Fes el Bali gehört das Bab Boujeloud, die Medersa Bou Inania, die Grabstädte des Moulay Idriss II, die Moschee El Kairaouine und die Moschee El Andalous.
Die etwa 12.000 Einwohner zählende Stadt Moulay Idriss liegt rund 30 Kilometer von der Stadt Meknes entfernt im Nordwesten Marokkos. Sie gilt bei den Marokkanern als heilige Stadt und ist das wichtigste Wallfahrtsziel im ganzen Land. Hier befindet sich die imposante Grabstätte des berühmten Moulay Idriss, er ist der heiligste und am meisten verehrte Herrscher des Landes und Gründer der ersten marokkanischen Dynastie.

Die Stadt erstreckt sich auf zwei verschieden hohen Hügeln und ist in mehrere Stadtviertel, sogenannte Hays unterteilt. Jedes Jahr kommen mehr als 40.000 Pilger wegen der zweimonatigen Jahresmoussem zu Ehren des Herrschers nach Moulay Idriss. Viele marokkanische Muslime kommen in ihrem Leben sieben Mal in die Stadt, da die dadurch die wesentlich kostspieligere Wallfahrt nach Mekka ersetzen können.
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Die prächtige und majestätische Stadt Marrakesch in Marokko beherbergt insgesamt 19 Tore, eines schöner und imposanter als das andere. Ein ganz besonderes von ihnen ist das Bab Agnaou, welches bereits im 12. Jahrhundert errichtet wurde.
Der Bau des Tores diente in erster Linie der Repräsentation, zur Demonstration der Macht der Herrscher. Und bis heute bestaunen die Besucher voller Ehrfurcht das imposante Bauwerk.
Der Name Agnaou stammt aus der Berber-Sprache und bezieht sich auf Menschen mit schwarzer Hautfarbe, könnte aber auch mit „Land der Schwarzen“ übersetzt werden. Durch das Bab Agnaou gelangt man in die königliche Kasbah, welche sich im Süden der Altstadt oder „Alten Medina“ von Marrakesch befindet.
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Der bekannteste Markt in Marrakesch ist der „Djemaa el Fna (Gauklerplatz)“. Heutzutage tummeln sich auf diesem marokkanischen Platz Gaukler, Schlangenbeschwörer, Artisten, Verkäufer und Geschichtenerzähler. Aber die eigentliche Übersetzung von „Djemaa el Fna“ ist „Platz der Geköpften“. Der Markt diente im Mittelalter nicht nur dem bunten Einkaufstreiben und als Treffpunkt für Plaudereien und Klatschgeschichten, er diente auch als Henkersplatz, auf dem die Köpfe der Hingerichteten zur Abschreckung aufgespießt wurden.
Das grausige Andenken sieht man diesem Platz aber nicht mehr an. Und in den Abendstunden wird aus dem wunderschönen Marktplatz ein Freiluftrestaurant mit zahlreichen Stühlen, Tischen und orientalischen Düften aus den verschiedenen, exotischen Küchen.
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Übersetzt bedeutet der Name der Koutoubia Moschee so viel wie „Moschee der Buchhändler“, sie befindet sich im wunderschönen Marrakesch und ist die größte Moschee der Stadt. Mit einer Geschichte die weit bis ins 12. Jahrhundert zurück reicht gehört die Koutoubia Moschee zudem auch zu den ältesten Moscheen in ganz Marokko.

Mit ihrem 65 Meter hohen Minarett ist die Moschee das Wahrzeichen der Stadt. Eine Besonderheit des Turmes ist die Tatsache, dass ähnlich wie bei dem Hassanturm in Rabat, jede Seite des Bauwerkes unterschiedlich gestaltet ist. Nicht-muslimische Besucher können das imposante Minarett allerdings nur von außen bestaunen, die Besichtigung von Innen ist den Gläubigen vorbehalen.
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Die bezaubernde Stadt Marrakesch beherbergt die beeindruckenden Saaditen-Gräber, welche man durch ein eher unscheinbares Tor erreicht. Die Gräber befinden sich direkt neben einer Moschee und bilden den einstigen Garten dieser Kasbah-Moschee. Viele bedeutende Herrscher fanden hier in der Vergangenheit ihre letzte Ruhestätte.

Zwei Mausoleen enthält die königliche Nekropole, das prunkvollere und auch bedeutend größere der beiden liegt gleich links neben dem Eingang. Dieser Bau wurde unter Moulay Ahmed el Mansour, welcher von 1578 bis 1602 lebte, errichtet.

Etwas weiter im hinteren Teil der Anlage befindet sich das zweite Mausoleum. Insgesamt sind in den zwei Grabstätten sieben Sultane und 62 Familienangehörige beigesetzt worden.
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Der bekannteste Markt in Marrakesch ist der „Djemaa el Fna (Gauklerplatz)“. Heutzutage tummeln sich auf diesem marokkanischen Platz Gaukler, Schlangenbeschwörer, Artisten, Verkäufer und Geschichtenerzähler. Aber die eigentliche Übersetzung von „Djemaa el Fna“ ist „Platz der Geköpften“. Der Markt diente im Mittelalter nicht nur dem bunten Einkaufstreiben und als Treffpunkt für Plaudereien und Klatschgeschichten, er diente auch als Henkersplatz, auf dem die Köpfe der Hingerichteten zur Abschreckung aufgespießt wurden.
Das grausige Andenken sieht man diesem Platz aber nicht mehr an. Und in den Abendstunden wird aus dem wunderschönen Marktplatz ein Freiluftrestaurant mit zahlreichen Stühlen, Tischen und orientalischen Düften aus den verschiedenen, exotischen Küchen.
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Gleich neben der prächtigen Moschee Ben Youssef befindet sich die beeindruckende Medersa Ben Youssef. Beide Bauwerke gehören zu den Wahrzeichen und absoluten Highlights von Marrakesch. Die Medersa ist eine ehemalige Koranschule und wurde etwa in der Mitte des 14. Jahrhunderts auf Geheiß Abou el Hassans errichtet. Von 1564 bis 1565 veranlasste der Saaditen-Sultan Moulay Abdallah el Ghalib einen Neubau des Gebäudes, welcher der Mederssa ihr heutiges Aussehen verlieh.

Dieser Umbau bewirkte zudem, dass die Medersa Ben Youssef zur größten und bedeutendsten im gesamten Maghreb wurde, Überlieferungen besagen, dass hier bis zu 900 Studenten gelernt haben und erst 1960 wurde der Lehrbetrieb eingestellt. Danach wurde eine umfassende Renovierung des Gebäudes vorgenommen und seitdem ist die Medersa Ben Youssef ein nationales Denkmal, welches auch für den Tourismus geöffnet ist.
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In der einmalig schönen Stadt Marrakesch im Südwesten Marokkos befindet sich der Palais de la Bahia, eines der beeindruckendsten und faszinierendsten Bauwerke der weltbekannten Metropole. Die mehr als acht Hektar große Anlage umfasst neben dem imposanten Palast auch einen weitläufigen und zauberhaften Gartenkomplex.
Von der Rue Riad Zitoun el Jdid gelangt man zum Eingang des Palastes, der Zutritt ist nur mit offiziellen Führungen erlaubt. Dabei kann man die eindrucksvollen Höfe, Säle und die zum Teil ineinander verschachtelten Räume bestaunen. Der im andalusisch-maurischen Stil errichtete Palais de la Bahia ist ein hervorragendes Beispiel für den Prunk und den Reichtum orientalischer Würdenträger.
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Die Souks in Marrakesch sind die faszinierendsten und ausgedehntesten in ganz Marokko, somit sollte man ihnen während eines Aufenthalts in der Stadt unbedingt einen Besuch abstatten. Sie erstrecken sich nördlich der Jemaa el Fna. Über zwei Haupteingänge kann man in die beeindruckenden Souks gelangen, welche einem Irrgarten aus zahllosen kleinen Gässchen gleichen.

Auf den zahlreichen Märkten findet man alles was das Herz begehrt, von frischen Lebensmitteln über außerordentliche Handwerkskunst bis hin zu bezaubernden Souvenirs. Zu den bekanntesten Märkten gehört der der Töpfer, der Binsenflechter, der Wollfärber, der Korbflechter oder der Holzschnitzer. Unweit der Souks befinden sich die Mosquée Ben Youssef sowie die Medersa Ben Youssef.
Hier finden Sie Informationen zu Städten der Rundreise.

Städte

Marokko beheimatet die vier sagenumwobenen Königsstädte zu denen Fes, Marrakesch, Meknes und Rabat gehören. Die bedeutendste und auch älteste dieser vier Sultansstädte ist das eindrucksvolle Fes im Norden des Landes. Bis zum Jahre 1912 war sie auch die Hauptstadt Marokkos.

Heute ist Fes vor allem Anziehungspunkt zahlloser Besucher, wer eine Rundreise durch Marokko unternimmt, der kommt an dieser atemberaubenden und geschichtsträchtigen Stadt nicht vorbei. Zu den bedeutendsten Sehenswürdigkeiten  gehören der Königspalst, das Mausoleum Moulay Idriss II, die Mosquée El Kairaouine sowie die beeindruckende Medina, welche als größte mittelalterliche Altstadt weltweit gilt.

Das Wahrzeichen der Stadt ist im Gegensatz zu vielen anderen Städten kein bestimmtes Bauwerk sondern es ist das tiefe Blau der Keramik. Dieses prägt neben dem Grün der Dächer der Sakralbauten das Stadtbild aus der Vogelperspektive.
Seit 1956 ist Rabat die Hauptstadt Marokkos, zudem gehört sie wie auch Marrakesch, Fes und Meknes zu den vier Sultansstädten des Landes. Sie befindet sich im Nordwesten des Königreiches Marokko direkt an der Atlantikküste und beheimatet rund 600.000 Einwohner. Die bezaubernde Metropole kann auf eine lange und wechselvolle Geschichte zurück blicken.

Besonders sehenswert ist vor allem die Medina, also die Altstadt Rabats, welche von einer massiven und imposanten almohadischen Stadtmauer umschlossen wird. Die Hauptattraktion jedoch ist die Kasbah des Oudaias, die traumhaft und malerisch direkt an der Küste errichtet wurde. Ebenfalls sehr sehenswert sind der Hassan Turm, die Avenue Mohammed V. und die Chellah, die merinidische Totenstadt.
Am Fuße des Mittleren Atlasgebirges, im Norden Marokkos befindet sich die knapp 600.000 Einwohner zählende Stadt Meknes. Sie ist neben Fes, Marrakesch und Rabat eine der vier Königsstädte des Landes und darf somit auf keiner Marokko Rundreise fehlen. Zu den Sehenswürdigkeiten der Stadt gehören die farbenfrohen Souks, also die Märkte sowie die herrliche Altstadt, welche 1996 von UNESCO zum Weltkulturerbe ernannt wurde.

Hauptattraktion der Medina (Altstadt) ist die prächtige Medersa Bou Inania mit dem imposanten Minarett. Aber auch die in der Nähe befindlichen Ruinen von Volubilis und der berühmte Pilgerort Moulay Idris locken zahllose Besucher an. Ebenfalls sehr sehenswert sind das Grab des Moulay Ismail und das ;ausoleum des Sidi Mohammed ben Aissa.
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Im Nordwesten Marokkos befindet sich die rund 12.000 Einwohner zählende Stadt Moulay Idris, welche nur etwa 30 Kilometer von der Stadt Meknes entfernt liegt. Auf zwei verschieden hohen Hügeln erstreckt sich der Ort mit seinen mehreren Stadtvierteln, den sogenannten Hays.

Für Marokkaner ist sie eine heilige Stadt sowie eines der wichtigsten Wahlfahrtsziele des Landes. Grund dafür ist die hier befindliche Grabstätte des berühmten Herrschers Moulay Idris, welcher der Begründer der ersten marokkanischen Dynastie war. Moulay Idris gehört zu den heiligsten und am meisten verehrten Herrschern Marokkos.

Mehr als 40.000 Pilger kommen jedes Jahr auf Grund der zweimonatigen Jahresmoussem zu Ehren Moulay Idris hierher. Viele marokkanische Muslime kommen in ihrem Leben sieben Mal in die Stadt, da sie dadurch die wesentlich kostspieligere Wallfahrt nach Mekka ersetzen können. Doch nicht nur für gläubige Muslime ist ein Besuch der Stadt lohnenswert, auch Touristen werden die malerische Stadt mit ihren kulturellen Attraktionen lieben.
Eingerahmt von den majestätischen Bergen des Mittleren Atlas, liegt im Norden Marokkos, in der Region Meknes-Tafilalet die beschauliche Stadt Azrou. Sie beheimatet rund 52.000 Menschen und ist sowohl bei den Marokkanern als auch bei ausländischen Touristen ein beliebtes Reiseziel. Der Name Azrou bedeutet übersetzt so viel wie „Felsen“ und nimmt Bezug auf die sagenhafte Lage des Ortes.

Diese Lage war auch während der französischen Kolonialzeit strategisch wichtig und brachte Azrou einige Bedeutung ein. Heute ist der Ort vor allem für den Tourismus von Bedeutung, in der Stadt gibt es einige imposante Bauwerke wie beispielsweise das Lycee Qualifiant Tarik Ibn Ziad. Auch der wunderschön angelegte Place Mohammed V im Zentrum der Stadt ist ein Besuchermagnet.
Im Südwesten Marokkos liegt eine der bekanntesten und bezauberndsten  Städte des Landes, das sagenumwobene Marrakesch. Man nennt die mehr als 900.000 Einwohner zählende Metropole auch gern „Perle des Südens“ und ein Besuch dieser herrlichen Stadt darf bei einer Marokko Rundreise in keinem Fall fehlen. Der Name Marrakesch stammt aus der Berbersprache und bedeutet so viel wie „Das Land Gottes“, von dieser Bezeichnung leitet sich auch der Landesname Marokko ab.

In Marrakesch erlebt der Besucher den Zauber aus Tausend und einer Nacht: kleine Gassen, geschäftige Märkte, prunkvolle Bauten und ganz viel orientalischer Flair. Zu den Wahrzeichen der Stadt gehören die Ben-Yusuf-Medersa sowie die Koutouiba Moschee, beide befinden sich in der Altstadt von Marrakesch und wurden zusammen mit dieser 1985 zum UNESCO Weltkulturerbe ernannt.

Hauptattraktion der Stadt und damit ein absolutes Muss für Reisende ist die Djemaa el Fna, der weltbekannte mittelalterliche Henkers- und Marktplatz, hier findet man sie, die orientalisches Geschichtenerzähler, Schlangenbeschwörer und natürlich auch die landestypischen Waren. Auch die Souks von Marrakesch sind eine beliebte Touristenattraktion. Unbedingt gesehen haben sollte man auch die herrlich angelegten Menaragärten.
Diese Übersichtsseite dient zur Information zu möglichen Reisezielen. Genaue Leistungsinhalte der Rundreise entnehmen Sie bitte dem Reiseverlauf und den Inklusivleistungen.

Länderinfo

Marokko (MA)
Marokko
Marokko, das „Land der Kasbahs und Oasen“ im Nordwesten Afrikas und ist nur durch die Straße von Gibraltar von Europa getrennt. Die Hauptstadt Rabat ist mit 1,7 Millionen Einwohnern nach Casablanca die zweitgrößte Stadt des Landes. Casablanca gehört zu den jungen Städten Marokkos, sie besitzt einen der größten Häfen in ganz Afrika, zudem befindet sich hier die größte Moschee außerhalb von Mekka, die Hassan II.-Moschee. In der Hauptstadt Rabat existieren mehrere große Tore, außerordentlich beeindruckend ist das Tor der Kasbah Oudaias, dieses ist wohl das sehenswerteste Stadtviertel in Rabat. Ebenfalls sehr lohnenswert ist die Besichtigung des „Tour Hassan“, dieses 44 Meter hohe Bauwerk ist das Minarett einer im 12. Jahrhundert zerstörten Moschee. Auch der Königspalast von Rabat ist ein absolut sehenswertes Reiseziel.
Die Hauptstadt bietet aber auch Museen und viele religiöse Bauten zum bestaunen. Etwas außerhalb liegt Chellah mit Denkmälern, Gärten und römischen Ruinen. Im Süden von Marokko ist eine malerische Landschaft zu finden. Hier werden die alten Traditionen der Bevölkerung besonders gepflegt. Marrakesch ist die viertgrößte marokkanische Stadt, ihre Hauptattraktion ist die Djemaa el Fna, ein weltberühmter Markt- und Henkersplatz. Heute unterhalten hier Geschichtenerzähler und Gaukler die Besucher. Auch die engen, Labyrinth artigen Gassen, herrlichen Moscheen und Paläste dieser eindrucksvollen Stadt laden zum Erkunden ein. Marokko bietet also traumhafte Landschaften sowie eine reiche Kultur und verzaubert Reisende mit seinem ganz besonderen orientalischen Charme, welcher während einer Rundreise noch intensiver erlebt und aufgenommen werden kann.
beste Reisezeit:
Küstengebiete: April bis November

Landesinnere: Oktober bis Mai


Klima:
An der Küste herrscht Mittelmeerklima mit ganzjährig warmen Temperaturen, im Landesinneren dominiert das Kontinentalklima, es ist heißer und trockener. Im Süden Marokkos herrscht Wüstenklima.
Einreise:
mit einem Reisepass, der bei Einreise noch mindestens 6 Monate gültig ist. Ein Visum ist bei einem Aufenthalt bis maximal 90 Tage nicht nötig.
(Gültig nur für deutsche Staatsbürger)
Gegeben falls kann es zu Änderungen der Einreisebestimmung kommen. Erkundigen Sie sich bitte rechtzeitig bei dem entsprechenden Konsulat oder der Botschaft.
http://www.auswaertiges-amt.de/DE/Laenderinformationen/00-SiHi/MarokkoSicherheit.html
 

Impfempfehlungen:
Pflichtimpfungen sind nicht vorgeschrieben, eine Auffrischung der Standardimpfungen wird aber empfohlen.
Bitte informieren sie sich vor Reiseantritt über allgemeine Schutzimpfungen oder Prophylaxe Maßnahmen bei ihrem Hausarzt, Gesundheitsamt oder anderen reisemedizinischen Fachdienst.
http://www.auswaertiges-amt.de/DE/Laenderinformationen/00-SiHi/MarokkoSicherheit.html

Währung:
1 Marokkanischer Dirham = 100 Centimes
 

Flugdauer:
ca. 3 Stunden und 40 Minuten (nonstop)
 

Ortszeit:
MEZ -1h (keine Sommer-/Winterzeitumstellung) somit MESZ -2h


Gut zu wissen:
Die Staatsreligion Marokkos ist der Islam, traditionelle und religiöse Sitten und Gebräuche sollten geachtet und respektiert werden. Politische und religiöse Themen sollten vom Reisenden vermieden werden. Beleidigungen gegen Regierung (Monarchie) und des Staates sind Strafhandlungen und werden entsprechend geahndet.


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