Kleine Gruppe
Inklusive Flug
  • 15-tägige Kombinationsreise durch Marokko & Andalusien
  • Genießen Sie die Farbenpracht der Wüste in Marokko
  • Kamelritt in den golden Sanddünen des Erg Chebbi
ab 2.499 € pro Person
Fragen zur Reise oder eine persönliche Beratung gewünscht? Hotline: 0800 337 3337 (gebührenfrei)

Reiseverlauf

Auf dieser 15-tägigen Rundreise entdecken Sie die Höhepunkte von Marokko und Andalusien. Nur die Straße von Gibraltar trennt Marokko von Spanien  nirgendwo sonst sind sich Europa und Afrika so nah. Gehen Sie auf Entdeckungsreise und erleben Sie die Faszina-tion des Orients und des Okzidents. Tauchen Sie ein in die gemeinsameGeschichte und Kultur, die Marokko und Andalusien verbindet.
1.Tag: Anreise
Linienflug mit Iberia von mehreren deutschen Flughäfen via Madrid nach Marrakesch und Transfer zu Ihrem Riad. Nach einer Ruhepause unternehmen Sie einen ersten Spaziergang durch das quirlige Gassengewirr der Medina (UNESCO Weltkulturerbe) von Marrakesch. Das Herz der Altstadt schlägt am Djemaa-el-Fna mit unzähligen Garküchen, Märchenerzählern, Akrobaten und Schlangenbeschwörern, die den Platz jeden Abend in ein großes Freilichttheater verwandeln. 2 Nächte in Marrakesch.
2.Tag: Marrakesch
Heute erleben Sie die kulturellen Höhepunkte von Marrakesch, wie z.B. das prachtvolle Palais de Bahia, die Nekropole der Saadier und die Koutoubia-Moschee (Außenbesichtigung). Der Nachmittag gehört Ihnen. Bummeln Sie durch die faszinierende Medina und lassen Sie sich vom Rhythmus einer der faszinierendsten Städte Nordafrikas mitreißen. (F)
3.Tag: Ksar Ait Benhaddou
Eine großartige Gebirgsfahrt auf der Tizi nTichka-Passstraße führt Sie über die Hauptkette des Hohen Atlas nach Ait Benhaddou. Hier erwartet Sie mit der Ksar Ait Benhaddou (UNESCO Weltkulturerbe) die beeindruckendste aller Lehmsiedlungen. Vorbei an grünen Palmenoasen und kleinen Dörfern erreichen Sie dann Boumalne. 1 Nacht dort. (F/A)
4.Tag: Wüstenromantik
Heute erleben Sie die Dades-Schlucht. Je nach Sonneneinstrahlung wechselt der Fels seine Farbe von rosa über rot bis violett. Über Tinerhir gelangen Sie in die spektakuläre Todra-Schlucht. Fast 300 m ragen hier die Felswände senkrecht empor. Freuen Sie sich dann auf Ihr heutiges Tagesziel: Merzouga, direkt an den Sanddünen des Erg Chebbi gelegen, einem der eindrucksvollsten Dünengebiete Marokkos. Bei einem Kamelritt können Sie sich von der einmaligen Atmosphäre der Wüste verzaubern lassen. 1 Nacht in Merzouga. (F/A)
5.Tag: Fahrt über den Mittleren Atlas
Die Fahrt nach Fès führt Sie über den Mittleren Atlas. Passieren Sie das schöne Ziztal sowie weitere kleine Orte. Die Straße schlängelt sich hinauf in die spektakuläre Bergwelt, bevor Sie Ihr heutiges Tagesziel Fès erreichen. 2 Nächte dort. (F)
6.Tag: Fès
Lassen Sie sich von der Königsstadt Fès (UNESCO Weltkulturerbe) verzaubern. Tauchen Sie ein in das quirlige Gassenlabyrinth und staunen sie über das bunte Treiben. Prachtvolle Medresen, die einmalige Kairaouine-Moschee und schöne Mosaikbrunnen ziehen Sie in ihren Bann. Heute können Sie Ihren individuellen kulinarischen Wünschen nachgehen und sich ein nettes Restaurant für den Abend suchen. (F)
7.Tag: Meknès und römische Vergangenheit
Heute führt Sie Ihre Reise nach Meknès. Bummeln Sie durch die Medina (UNESCO Weltkulturerbe) und bestaunen Sie das Bab el Mansour, das zu Recht als das prächtigste Stadttor von ganz Marokko angesehen wird. Anschließend besichtigen Sie die römische Ausgrabungsstätte Volubilis (UNESCO Weltkulturerbe) mit imposanten Fußbodenmosaiken. Am späten Nachmittag erreichen Sie dann Chefchaouen, die blaue Stadt in den grünen Bergen. 1 Nacht dort. (F/A)
8.Tag: Chefchaouen
Blaugekalkte Häuser, enge Gassen in der Medina, andalusisches Flair gepaart mit orientalischer Tradition fangen Sie diese Atmosphäre während Ihres Stadtspaziergangs ein. Eine eindrucksvolle Fahrt durch das Rifgebirge bringt Sie dann an die Nordwestspitze des afrikanischen Kontinents nach Tanger. 1 Nacht dort. (F)
9.Tag: Straße von Gibraltar
Mit der Fähre fahren Sie von Tanger über die Straße von Gibraltar nach Algeciras in Spanien, wo Ihre spanische Reiseleitung Sie empfängt. Schon von Weitem kann man den mächtigen, aus dem Meer aufragenden Felsklotz von Gibraltar erkennen. Entdecken Sie die Altstadt der britischen Kronkolonie, bevor Sie Ihre Reise nach Sevilla fortsetzen. Tauchen Sie bei einem abendlichen Bummel durch die Altstadt Sevillas in eine andere Welt ein. 2 Nächte in Sevilla. (F)
10.Tag: Sevilla
Heute lernen Sie die quirlige Hauptstadt Andalusiens mit den prächtigen Bauten kennen! Von der maurischen Vergangenheit und von der islamischen Baukunst der Almohaden erzählt u.a. die große Anlage des königlichen Alcázar (UNESCO Weltkulturerbe). Bemerkenswert ist auch die gotische Kathedrale (UNESCO Weltkulturerbe), die auf den Grundmauern einer Moschee errichtet wurde und die drittgrößte der Welt sowie die größte gotische Kathedrale überhaupt ist. Der Glockenturm, La Giralada, ist das ehemalige Minarett der Hauptmoschee und Wahrzeichen der Stadt. Bummeln Sie anschließend durch das Gassenlabyrinth des pittoresken Stadtviertels Santa Cruz und bewundern Sie idyllische und prächtige Patios. Abends können Sie auf eigene Faust auf kulinarische Entdeckungsreise gehen. (F)
11.Tag: Córdoba
Heute nehmen Sie, entlang von wunderschönen Olivenhainen, Kurs auf Córdoba! Das Herzstück der Stadt ist die beeindruckende Moscheen-Kathedrale Mezquita (UNESCO Weltkulturerbe). Eindrucksvoll ist auch ein Altstadtbummel durch die Judería (UNESCO Weltkulturerbe). Ein lohnenswerter Besuch erwartet Sie in der letzten in Andalusien erhaltenen Synagoge in der Altstadt. 1 Nacht in Córdoba. (F)
12.Tag: Granada
In der prächtigen maurischen Palaststadt Madinat Al-Zahra erhalten Sie heute weitere Einblicke in die Kalifenwelt, bevor Sie Ihre Reise entlang beeindruckender Olivenplantagen und bizarren Bergdörfer nach Granada, der Perle Andalusiens, fortsetzen. Bummeln Sie in Granada durch das Labyrinth der schmalen Gassen des alten arabischen Viertels Albaicín (UNESCO Weltkulturerbe). Arabische Teestuben, Handwerksläden und traditionelle Tapas-Bars machen dieses Viertel so malerisch. 2 Nächte in Granada. (F)
13.Tag: Alhambra
Heute steht ein Höhepunkt Ihrer Rundreise auf dem Programm: Alhambra, der weltberühmte maurische Palastkomplex (UNESCO Weltkulturerbe) ein Märchen aus 1001 Nacht! Gartenkunst in Vollendung erleben Sie dann in den Gärten des Generalife (UNESCO Weltkulturerbe). Den Nachmittag können Sie nach Ihren eigenen Vorstellungen gestalten. (F)
14.Tag: Ronda
Nach dem Frühstück fahren Sie nach Ronda, einer der ältesten Städte Spaniens. Der malerische Ort thront spektakulär auf einem Felsplateau, und die Alt- und Neustadt wird von einer tiefen Schlucht durchzogen. Bei einem Rundgang durch die maurischen Gassen erkunden Sie die Stadt und können von den alten Steinbrücken einen schönen Blick in die El Tajo-Schlucht und auf die dahinter liegende Ebene werfen. Sehenswert ist auch die historische Stierkampfarena, die als die älteste von Spanien gilt. Danach erfolgt die Fahrt nach Málaga, wo Sie Ihre letzte Nacht verbringen. (F)
15.Tag: Ankunft in Deutschland
Es erfolgt der Transfer zum Flughafen nach Málaga für den Rückflug via Madrid nach Deutschland. (F)

F = Frühstück, A = Abendessen

Änderung des Reiseverlaufs vorbehalten.
Hier finden Sie Informationen zu ausgewählten Sehenswürdigkeiten der Rundreise.

Sehenswürdigkeiten

1985 wurde die Altstadt von Marrakesch auf Grund ihrer zahlreichen überragenden architektonischen Meisterwerke wie der Koutoubia Moschee, dem Wahrzeichen der Stadt und der aus dem 12. Jahrhundert stammenden Kasbah sowie der beeindruckenden Ben-Jusuf-Medersa von der UNESCO zum Weltkulturerbe ernannt.

Die Hauptattraktion der faszinierenden Altstadt ist aber der weltberühmte, aus dem Mittelalter stammende Markt- und Henkersplatz Djemaa el Fna, dessen Name übersetzt so viel wie „Versammlung der Toten“ bedeutet. Hier wird man ganz im orientalischen Stil von Gauklern, Geschichtenerzählern und Schlangenbeschwörern unterhalten.

Natürlich hat die Medina von Marrakesch auch einige sehr lebendige Souks, also Straßenmärkte. Diese gelten als die faszinierendsten und ausgedehntesten in ganz Marokko. Einen Besuch dieses bunten Treibens sollte man sich in keinem Fall entgehen lassen.
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Übersetzt bedeutet der Name der Koutoubia Moschee so viel wie „Moschee der Buchhändler“, sie befindet sich im wunderschönen Marrakesch und ist die größte Moschee der Stadt. Mit einer Geschichte die weit bis ins 12. Jahrhundert zurück reicht gehört die Koutoubia Moschee zudem auch zu den ältesten Moscheen in ganz Marokko.

Mit ihrem 65 Meter hohen Minarett ist die Moschee das Wahrzeichen der Stadt. Eine Besonderheit des Turmes ist die Tatsache, dass ähnlich wie bei dem Hassanturm in Rabat, jede Seite des Bauwerkes unterschiedlich gestaltet ist. Nicht-muslimische Besucher können das imposante Minarett allerdings nur von außen bestaunen, die Besichtigung von Innen ist den Gläubigen vorbehalen.
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In der einmalig schönen Stadt Marrakesch im Südwesten Marokkos befindet sich der Palais de la Bahia, eines der beeindruckendsten und faszinierendsten Bauwerke der weltbekannten Metropole. Die mehr als acht Hektar große Anlage umfasst neben dem imposanten Palast auch einen weitläufigen und zauberhaften Gartenkomplex.
Von der Rue Riad Zitoun el Jdid gelangt man zum Eingang des Palastes, der Zutritt ist nur mit offiziellen Führungen erlaubt. Dabei kann man die eindrucksvollen Höfe, Säle und die zum Teil ineinander verschachtelten Räume bestaunen. Der im andalusisch-maurischen Stil errichtete Palais de la Bahia ist ein hervorragendes Beispiel für den Prunk und den Reichtum orientalischer Würdenträger.
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Bevor man die Dades-Schlucht entdeckt, muss man erst in das Tal des Dades einkehren. Dieses zweigt von der Boumalne du Dades von der Hauptstraße P32 ab. Diese Strecke gehört mit zur Straße der Kasbahs, die von rötlich schimmernden Bergen und lehmfarbenen Kasbahs umgeben ist. Die Fahrt durch das Dades Tal ist unvergesslich, denn auch die vielen Oasengärten und die flatternden Fahnen sind ein Erlebnis für sich. Erst nach 30 km wird das Tal zur Dades-Schlucht. Die Berge rücken nun immer enger aneinander und die Berge stehen bald so eng, dass nur noch eine Straße darüber geht, statt zwischendurch. Von oben gibt es dann einen herrlichen Ausblick auf die Schlucht.
Etwa 40 Kilometer südöstlich der marokkanischen Stadt Erfoud erstreckt sich eine atemberaubende Sandwüste der Sahara, der sogenannte Erg Chebbi, welcher seine Besucher mit bis zu 150 Meter hohen Sanddünen in seinen Bann zieht. Die einmalig faszinierende Sandwüste ist ein sehr beliebtes Ziel für Touristen und nicht nur für die abenteuerlustigen Marokko-Reisenden ein absolutes Muss.

Besonders beliebt sind in dieser Region Kameltouren, diese bieten auch die beste Möglichkeit diese einzigartige Landschaft zu erkunden. Zudem erkundet man so die beeindruckenden und gewaltigen Sanddünen auf eine sehr traditionelle Weise. Eine eher ausgefallene Variante sind Ausflüge durch die Dünen mit einem Geländewagen, hierbei kommen nicht nur Technik-Fans auf ihre Kosten.
Zu den reizvollsten Landschaften im gesamten Königreich Marokko gehört die Todra Schlucht, welche durch den gleichnamigen Fluss geschaffen wurde. Sie befindet sich östlich des Hohen Atlas, nahe der Kleinstadt Tinerhir. Dieser Ort ist somit der ideale Ausgangspunkt für Ausflüge in die Schlucht.

Lange Zeit galt das Gebiet als abgeschieden und schwer zugänglich, doch mittlerweile erleichtern einige gute Asphaltstraßen die Zufahrt. Allerdings sollte man sich vor Antritt der Reise unbedingt über den Straßenzustand in der Schlucht informieren.

Besonders beliebt sind die Gorges de Todra bei Abenteuer-Urlaubern und Kletterern, denn die imposanten Steilwände gelten als wahres Eldorado für Extremsportler und Reisenden die auf der Suche nach etwas Nervenkitzel sind. Aber auch wer einfach nur durch die Schlucht wandern und die herrliche Landschaft genießen will kommt hier auf seine Kosten.
Wer eine Reise durch Marokko unternimmt sollte neben den traumhaften Städten in jedem Fall auch die einzigartige Natur des Landes besichtigen. Zu den absoluten Highlights zählt hierbei das Tafilalet, ein riesiges Oasengebiet im Südosten Marokkos.

Eine ganz besondere Attraktion dieser Region erwartet den Besucher unweit der Stadt Erfoud, das Ziztal oder auch Gorges du Ziz genannt. Dieses wurde vom gleichnamigen Fluss Oued Ziz geschaffen, welcher die südlichste Kette des beeindruckenden Hohen Atlas mit jener 12 Kilometer langen und tief eingeschnittenen Schlucht durchbricht.

Die eindrucksvolle und majestätische Schlucht zieht jeden ihrer Besucher in ihren Bann. Am Ende der Gorges du Ziz befindet sich der Stausee Barrage d’Hassan Addakhil, welchen man ebenfalls gesehen haben sollte.
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Neben der ebenfalls in der traumhaften Stadt Fes befindlichen El Andalous Moschee ist die imposante Kairaouine Moschee die älteste in ganz Marokko. Sie wurde von Fatima Bent Mohammed Ben Abdallah el Feheri als bescheidenes Bethaus gegründet, im Jahre 956 dann zur Hochschule ernannt, womit sie nicht nur die älteste Universität der Welt ist sondern auch das älteste Zentrum des islamischen Glaubens.

Heute dient die Mosquee El Kairaouine vornehmlich als Hauptmoschee, ist aber für Studenten und Rechtgelehrte eine Stätte der Begegnung geblieben. Mit einer Fläche von 85m x 70m gehört sie zu den größten Moscheen Marokkos und bietet Platz für rund 22.000 Gläubige.
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Meknès, eine rund 950.000 Einwohner zählende Stadt im Norden Marokkos, am Fuße des Mittleren Atlasgebirges, gehört zu den vier berühmten Königsstädten des Landes. Zu ihren Wahrzeichen gehört neben der Medersa Bou Inania vor allem das beeindruckende Stadttor Bab Mansour. Das prächtige, in blau und ockerfarben gehaltene Tor beeindruckt jeden einzelnen Besucher Meknès. Kein Wunder, denn es ist das größte und bedeutendste Tot in der ganzen Stadt.
Vor dem berühmten Bab Mansour erstreckt sich der weite Place el Hedim. Hier befindet sich ein ausgedehnter und überdachter Markt, auf dem hauptsächlich Lebensmittel angeboten werden. Wer also eine Rundreise oder Städtereise durch Marokko macht, der sollte sich weder Meknès noch das Bab Mansour entgehen lassen.
Im Norden Marokkos, direkt an der Mittelmeerküste erstreckt sich auf einer Länge von rund 350 Kilometern der zum Atlas gehörende Rif Gebirgszug. Der höchste Punkt dieser absolut beeindruckenden Gebirgskette ist der Tidiquin mit einer Höhe von 2.448 Metern.

Die Einheimischen nennen diesen nördlichsten Teil des Atlasgebirges auch Dschebel er-Rif, zu dessen speziellen Besonderheiten die hier heimische mediterrane Pflanzenwelt gehört. Von wirtschaftlicher Bedeutung ist in dieser Region neben den Korkeichenbeständen vor allem der hier sehr ausgedehnte Cannabisanbau, besonders im mittleren Teil des Rif.

Die Gegend um das Gebirge ist nicht sehr dicht besiedelt, Reisende die auf der Suche nach eher abgelegenen Zielen sind, kommen hier in jedem Fall auf ihre Kosten, Wanderer und Outdoor-Begeisterte sowieso.
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Errichtet durch die Almohaden wurde das Schloss Alcazár später auch von christlichen Königen als Residenz genutzt. Im Laufe der Zeit erweiterten zahlreiche Monarchen das Schloss, wodurch dieses durch verschiedene Stile einen ganz eigenen Charakter erhielt.
Der Salón de Embajadores (Gesandtensaal) ist der älteste und schönste Saal des Schlosses Alcazár, der mit arabischen Schriftzeichen verziert ist. Die prachtvolle Kuppel  ist mit Zedernholz vergoldet und drei symmetrische Bögen schmücken den Saal. Die Gärten, auf Terrassen erbaut und mit Springbrunnen angeordnet, bilden einen Kontrast zum Lärm der Stadt Sevillas. Noch heute nutzt der König Juan Carlos Alcazár als Residenz beim Besuch Sevillas.
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Die gotische Kathedrale ist teilweise in die Stadtmauer von Avila integriert, dadurch war sie Teil der Verteidigungseinrichtung der Stadt. Sie wurde im 12. Jahrhundert erbaut. Die Kathedrale hat zwei Kirchentore, wobei das Hauptportal mit Türmen an beiden Seiten versehen ist, wovon ein Turm unvollendet ist. Die Türme verleihen der Kathedrale das Aussehen eine Kirche mit Verteidigungscharakter. An der Seitenfassade befindet sich das Portal der Apostel. Während Chor und Kreuzgang im 16. Jahrhundert hinzugefügt wurden, stammen die Glasfenster aus dem 15. Jahrhundert. In der Hauptkapelle befinden sich prachtvolle Gemälde und das Grabmal El Tostado aus Alabaster von Vasco de la Zarza.
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Die römisch-katholische Kathedrale der Stadt Cordoba ist die Mezquita Cathedral. Architektonische Bedeutung hat sie  aus der Zeit, als sie noch als Hauptmoschee aus der maurischen Epoche galt. Als Kirche heißt sie Maria-Empfängnis-Kathedrale. Die Moschee-Kathedrale hat heute eine Länge von 179 Metern und eine Breite von 134 Metern. Es wird eine Grundfläche von insgesamt 23000 Quadratmetern bedeckt. Damit ist sie einer der größten Sakralbauten der Welt. Besonders auffällig sind die Hufeisenbögen in der Gebetshalle, die auf 856 Säulen aus Japsis, Onyx, Marmor und Granit liegen. Dadurch wird die Gebetshalle in Mittel- und Querschiffe eingeteilt. Da die letzte Erweiterung nur in der Breite möglich war, ist das gesamte Gebäude breiter als lang. Im 16. Jahrhundert wurde die Kirche mitten in den Gebetssaal der Moschee hineingebaut. Die Kirche ist etwa halb so lang wie die Moschee und etwa ein drittel so breit wie die Gebetshalle lang ist. Zur Zeit des römischen Reiches befand sich an gleicher Stelle ein Tempel und danach eine westgotische Kathedrale. Der Bau der Moschee begann im Jahre 784 und die letzten Erweiterungen wurden im Jahre 987 vorgenommen. Danach wurde die Moschee häufig erobert und jede Eroberung brachte eine Veränderung der Architektur. Die heutige Ausdehnung erfolgte im Jahre 1236,  durch Erweiterung der Außenschiffe und des Orangenhofes. Im gleichen Jahr wurde sie zur christlichen Kirche geweiht. In der nächsten Zeit wurden nur kleinere Umbauten vorgenommen. Im Jahre 1523 begann dann der entscheidende Umbau. Im mittleren Teil wurden die Säulen entfernt, damit Platz für ein Kirchengebäude im Plateresken Stil entstehen konnte. Des öfteren war geplant, die Moschee-Kathedrale in ein ökomenisches Gotteshaus umzuwandeln. Der Bischof von Cordoba ist jedoch dagegen. Er begründet das damit, dass der archäoligische Nachweis bestehe, dass die Moschee auf dem Fundament einer gotischen Kirche aufgebaut worden sei. Daher sei es nicht möglich, die Kathedrale wieder in eine Moschee umzuwandeln.
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Die Alhambra ist die meistbesuchte Festung in Europa. Sie liegt auf dem Sabikah Hügel von Granada und ist eine bedeutende Stadtburg, die in das Weltkulturerbe schon 1984 aufgenommen wurde. Diese große Stadtburg oder auch Festung ist im maurischen Stil aufgebaut worden und gilt als ein schönes Beispiel der islamischen Kunst. Die gesamte Fläche dieser Anlage aus mehreren Bauten umfasst etwas 13 Hektar. Der Komplex besteht aus einer befestigten Oberstadt und einer noch mal extra abgesicherten Zitadelle, die den jeweiligen Herrschern vorbehalten war. In der Oberstadt wohnten die etwas höher gestellten Bürger wie Kaufleute und Handwerker als auch der Adel und das Militär. Die Waffen wurden auch in dieser Stadt hergestellt.

Nach etwa sechs Jahrhunderten Herrschaft verschiedener maurischer Regenten und Kalifen übernahm im 15. Jahrhundert die katholische Kirche, nach jahrelangen Kriegen und Belagerungen die Festung Alhambra, die sie dann den spanischen Königen übergaben. Die gesamte Festungsanlage kann in vier Teilen aufgezählt werden. Das ist zum einen der Generalife, dann die Medina sowie die Paläste der Nasriden und die Zitadelle. Diese gesamte Anlage wird von einer starken Stadtmauer umgeben.

Die Nasriden Paläste sind das Herzstück der Alhambra, die von schönen Gärten umgeben sind. Hier wohnten und regierten die arabischen Herrscher. Dem Besucher bieten sich die Räume mit prachtvollen Arabesken und arabischen Schriftzügen in vollem Glanz. Der Thronsaal im Alcazar und der Löwenhof zeigen dem Besucher die berühmtesten Ausstellungsstücke der Anlage. Unter anderem befindet sich dort ein imposanter Springbrunnen, der von zwölf steinernen Löwen getragen wird. Auch ein Palast für Karl den Fünften wurde, nach einem Teilabriss der Nasriden erbaut. Leider wurde dieses zweietagige Gebäude im Renaissance Stil nie ganz vollendet. Erst im 20. Jahrhundert wurde der Palast mit einem Dach versehen. Heute findet der Tourist dort das Museum der Schönen Künste und der Alhambra. Das war nur eine kleine Zusammenfassung der Anlage.
Die Stierkampfarena in Ronda ist auch unter dem Namen Plaza de Toros bekannt. Die Arena ist rund gebaut und ähnelt einem Amphitheater. Bei jedem Stierkampf kommen Tausende von Zusehern in die Arena und verfolgen die Veranstaltung. Es gibt drei Kategorien von Sitzplätzen, wobei sich diese nicht in der Sicht auf die Arena, sondern in der Sonnenbelichtung unterscheiden. Die teuersten Plätze sind während des ganzen Stierkampfes im kühlen Schatten, die billigsten jedoch in der prallen Sonne. In der Plaza de Toros, in Ronda, sind mittlerweile alle Sitze überdacht. Die Stierkampfarena in Ronda hat einen Durchmesser von etwa 50 Metern und vier Ausgänge. Die Kampffläche ist durch eine Bretterwand von den Zuschauerplätzen getrennt. Dadurch kann der Torero, der spanische Stierkämpfer im Notfall über die Bretter springen und so vor dem Stier flüchten. Jede Stierkampfarena, so auch die Plaza de Toros in Ronda, hat eine eigene Metzgerei. Meist sind auch ein eigener Pferdehof, ein Stiergehege und eine Krankenstation im Bau der Stierkampfarena integriert. Nachdem ein Tier durch die Hand eines Toreros getötet wurde, wird das Fleisch in der Metzgerei entsprechend verarbeitet und in den Geschäften in und um Ronda zum Kauf angeboten. Meist wird der dadurch entstandene Erlös, karitativen Einrichtungen zur Verfügung gestellt.
Die Geschichte des Stierkampfes hat in der Stadt Ronda eine besondere Richtung eingeschlagen, denn im 18. und 19. Jahrhundert entwickelten hier einige Mitglieder der Familie Romero, die noch heute geltenden Regeln des Stierkampfs. Diese sogenannte „Ronda-Schule“, die „Escuela Rondeña“ legt von der Kleidung, bis hin zum Tuch und dem Verhalten des Toreros dem Tier gegenüber, alle wichtigen Punkte des Stierkampfes fest. Seit dieser Zeit kamen immer wieder berühmte Persönlichkeiten nach Ronda, um sich einen dieser legendären Stierkämpfe anzusehen. Unter anderem Frank Sinatra und Francesco Rosi. Sogar Madonna drehte in der Stierkampfarena von Ronda ihr Video zum Song „Take a Bow“.
Hier finden Sie Informationen zu Städten der Rundreise.

Städte

Im Südwesten Marokkos liegt eine der bekanntesten und bezauberndsten  Städte des Landes, das sagenumwobene Marrakesch. Man nennt die mehr als 900.000 Einwohner zählende Metropole auch gern „Perle des Südens“ und ein Besuch dieser herrlichen Stadt darf bei einer Marokko Rundreise in keinem Fall fehlen. Der Name Marrakesch stammt aus der Berbersprache und bedeutet so viel wie „Das Land Gottes“, von dieser Bezeichnung leitet sich auch der Landesname Marokko ab.

In Marrakesch erlebt der Besucher den Zauber aus Tausend und einer Nacht: kleine Gassen, geschäftige Märkte, prunkvolle Bauten und ganz viel orientalischer Flair. Zu den Wahrzeichen der Stadt gehören die Ben-Yusuf-Medersa sowie die Koutouiba Moschee, beide befinden sich in der Altstadt von Marrakesch und wurden zusammen mit dieser 1985 zum UNESCO Weltkulturerbe ernannt.

Hauptattraktion der Stadt und damit ein absolutes Muss für Reisende ist die Djemaa el Fna, der weltbekannte mittelalterliche Henkers- und Marktplatz, hier findet man sie, die orientalisches Geschichtenerzähler, Schlangenbeschwörer und natürlich auch die landestypischen Waren. Auch die Souks von Marrakesch sind eine beliebte Touristenattraktion. Unbedingt gesehen haben sollte man auch die herrlich angelegten Menaragärten.
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Im Südosten Marokkos, am Fuße des Hohen Atlas befindet das Dorf Ait-Ben-Haddou, welches aus insgesamt sechs ineinander verschachtelten Kasbahs besteht. Die traditionelle Lehmbauweise prägt das Ortsbild entscheidend und gibt dem Dorf seinen landestypischen Charakter und zugleich einen ganz eigenen Charme.

Berühmt wurde der sogenannte Ksar (befestigtes Dorf) Ait-Ben-Haddou durch die zahlreichen Hollywoodproduktionen in welchen der Ort als Kulisse benutzt wurde. 1987 ernannte die UNESCO Ait-Ben-Haddou schließlich zum Weltkulturerbe, damit wurde das Dorf endgültig zu einem sehr gefragten Ziel der Touristen. Doch nicht nur Filmfans kommen in der beschaulichen und malerischen Siedlung auf ihre Kosten, sondern auch all jene die einmal einen ganz landestypischen Ort besuchen wollen.
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Die Dadesschlucht (auch das Dadestal) gehört zu den beliebtesten und meist besuchten Naturschönheiten Marokkos. Am Ausgang dieses beeindruckenden Tals, inmitten einer kleinen Oase befindet sich die beschauliche Stadt Boumalne-du-Dades mit ihren rund 10.000 Einwohnern. Sie liegt nur 24 Kilometer östlich des Ortes El-Kelaa-des-M’Gouna und ist zudem Kreisstadt der Ouarzazate Provinz.

Boumalne-du-Dades ist zum einen ein bedeutendes Marktzentrum zum anderen aber auch ein idealer Ausgangspunkt für Ausflüge in das Dadestal, in welchem es nicht nur die zwar karge und felsige aber dennoch faszinierende Landschaft zu erkunden gibt sondern auch die zahlreichen verlassenen und zum Teil verfallenen Kasbahs, welche hier vor mehreren hundert Jahren von den Berbern errichtet wurden und den Charme der vergangenen Zeit versprühen.
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Im Südosten Marokkos, nur etwa 35 Kilometer von der Stadt Rissani entfernt befindet sich das kleine Dorf Merzouga. Der Ort liegt nur rund 50 Kilometer vor der algerischen Grenze und ist ein beliebter Ausgangspunkt für Reisen zum Erg Chebbi, der größten Sandwüste des Landes, welche bis zu 150 Meter hohe Sanddünen beheimatet.

Somit verwundert es nicht, dass der kleine Ort zu den beliebtesten Touristendestinationen in ganz Marokko gehört. Zudem verfügt das Dorf auch über das größte natürliche Gewässer des Landes. Während einer Rundreise durch Marokko sollte ein Besuch der kleinen beschaulichen Ortschaft also in jedem Fall zur Reiseroute gehören.
Im Südosten Marokkos, in der Region Souss-Massa-Dataa befindet sich die malerische Oasenstadt Tinerhir, häufig auch Tinghir genannt. Dieser Ort liegt ganz in der Nähe des Atlasgebirges und zählt rund 35.000 Einwohner. Die Menschen hier leben vor allem von der Landwirtschaft und dem Tourismus, aber es gibt auch einige Groß- und Einzelwarenhändler.

Für Reisende besonders interessant ist die nur 5 Kilometer nördlich des Ortes liegende Todra Schlucht, welche zu ausgedehnten Wanderungen in die bezaubernde und fremdartig anmutende Landschaft einlädt. Aber auch die Stadt Tinerhir selbst bietet ein beeindruckendes Panorama, denn der Ort ist eine grüne und wunderschöne Oase inmitten der trockenen und lebensfeindlichen Wüste.
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Erfoud ist eine kleine Stadt in Marokko. Sie liegt direkt im Osten des Landes am Rande der Sahara. Im Jahre 2010 erst wurde die Bevölkerung auf 27.038 Einwohner gezählt. Die Stadt Erfoud ist die Kulissenstadt überhaupt. Gerade für Filmmacher wird die Stadt oft besucht.

Gerade die Filme „Marschier oder stirb“ und „Die Mumie“ wurden in der Stadt gedreht. Außerdem liegt die Stadt direkt an der Ktaoua Formation. Das ist ein bekanntes Reich der Fossilien, besonders aber auch Trilobiten. Meistens werden diese direkt in Gesteinsbrocken gefunden, die dann an internationale Gesteinshändler weitergegeben werden und dann an die zahlreichen Touristen weiterverkauft werden.
Marokko beheimatet die vier sagenumwobenen Königsstädte zu denen Fes, Marrakesch, Meknes und Rabat gehören. Die bedeutendste und auch älteste dieser vier Sultansstädte ist das eindrucksvolle Fes im Norden des Landes. Bis zum Jahre 1912 war sie auch die Hauptstadt Marokkos.

Heute ist Fes vor allem Anziehungspunkt zahlloser Besucher, wer eine Rundreise durch Marokko unternimmt, der kommt an dieser atemberaubenden und geschichtsträchtigen Stadt nicht vorbei. Zu den bedeutendsten Sehenswürdigkeiten  gehören der Königspalst, das Mausoleum Moulay Idriss II, die Mosquée El Kairaouine sowie die beeindruckende Medina, welche als größte mittelalterliche Altstadt weltweit gilt.

Das Wahrzeichen der Stadt ist im Gegensatz zu vielen anderen Städten kein bestimmtes Bauwerk sondern es ist das tiefe Blau der Keramik. Dieses prägt neben dem Grün der Dächer der Sakralbauten das Stadtbild aus der Vogelperspektive.
Am Fuße des Mittleren Atlasgebirges, im Norden Marokkos befindet sich die knapp 600.000 Einwohner zählende Stadt Meknes. Sie ist neben Fes, Marrakesch und Rabat eine der vier Königsstädte des Landes und darf somit auf keiner Marokko Rundreise fehlen. Zu den Sehenswürdigkeiten der Stadt gehören die farbenfrohen Souks, also die Märkte sowie die herrliche Altstadt, welche 1996 von UNESCO zum Weltkulturerbe ernannt wurde.

Hauptattraktion der Medina (Altstadt) ist die prächtige Medersa Bou Inania mit dem imposanten Minarett. Aber auch die in der Nähe befindlichen Ruinen von Volubilis und der berühmte Pilgerort Moulay Idris locken zahllose Besucher an. Ebenfalls sehr sehenswert sind das Grab des Moulay Ismail und das ;ausoleum des Sidi Mohammed ben Aissa.
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Im Nordwesten Marokkos befindet sich die rund 12.000 Einwohner zählende Stadt Moulay Idris, welche nur etwa 30 Kilometer von der Stadt Meknes entfernt liegt. Auf zwei verschieden hohen Hügeln erstreckt sich der Ort mit seinen mehreren Stadtvierteln, den sogenannten Hays.

Für Marokkaner ist sie eine heilige Stadt sowie eines der wichtigsten Wahlfahrtsziele des Landes. Grund dafür ist die hier befindliche Grabstätte des berühmten Herrschers Moulay Idris, welcher der Begründer der ersten marokkanischen Dynastie war. Moulay Idris gehört zu den heiligsten und am meisten verehrten Herrschern Marokkos.

Mehr als 40.000 Pilger kommen jedes Jahr auf Grund der zweimonatigen Jahresmoussem zu Ehren Moulay Idris hierher. Viele marokkanische Muslime kommen in ihrem Leben sieben Mal in die Stadt, da sie dadurch die wesentlich kostspieligere Wallfahrt nach Mekka ersetzen können. Doch nicht nur für gläubige Muslime ist ein Besuch der Stadt lohnenswert, auch Touristen werden die malerische Stadt mit ihren kulturellen Attraktionen lieben.
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An der äußersten Südspitze Spaniens befindet sich Gibraltar, ein von Großbritannien beanspruchtes Überseegebiet, dessen Souveränität von Spanien allerdings nie anerkannt wurde. Der Ort ist besonders bekannt für die gleichnamige Straße von Gibraltar, eine Meerenge an der Afrika und Europa am dichtesten beieinander liegen.

Auf dem 6,5 km² großen Territorium von Gibraltar befindet sich das vielbesuchte Naturschutzgebiet Upper Rock, welches rund 40% der Landfläche einnimmt und sich um den berühmten Fels von Gibraltar erstreckt. Zu den bekanntesten und beliebtesten Bewohnern des Naturparks gehören die für Gibraltar berühmten Berberaffen. Sie gelten als die einzigen wildlebenden Affen in ganz Europa.

Weitere bedeutende Sehenswürdigkeiten des Gebiets sind die Gorham Höhle, der Europa Point, die Tropfsteinhöhle St. Michael’s Cave, der Trafalgar Friedhof und die Ibrahim-al-Ibrahim-Moschee. Letztere wurde in den 90er Jahren errichtet und ist eine der größten Moscheen in einem nicht-islamischen Land.
Ein Spruch besagt „Quien no ha visto Sevilla, no ha visto maravilla“ – Wer Sevilla nicht gesehen hat, hat noch kein Wunder gesehen. In Sevilla gibt es ein breites Band an Kunstdenkmälern, die die Geschichte der Hauptstadt Andalusiens bis heute lebendig halten. Der muslimische und christliche Einfluss macht sich besonders bei der Kathedrale und dem Alcazár bemerkbar. Das Wahrzeichen der Stadt ist die Giralda, ein Turm, der als Minarett dienen sollte und auf römischen Sockel errichtet wurde. Vor allem ist Sevilla bekannt durch Opern, wie beispielsweise Don Juan und Figaros Hochzeit. Entdecken Sie Sevilla und genießen Sie andalusisches Flair!
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Avila ist die Hauptstadt der spanischen Provinz Avila in der Region Kastilien-Leon. Die etwa 50.000 Einwohner zählende Stadt liegt auf einer Höhe von 1.128 Metern und ist etwa 110 Kilometer von Madrid entfernt. Seit 1985 ist die Stadt Weltkulturerbe der Unesco. In Avila befinden sich zahlreiche romanische Kirchen, die teilweise aus Platzmangel außerhalb der Stadtmauern liegen. Als Übernachtungsmöglichkeit steht zum Beispiel das Parador-Hotel Raimondo de Borgona zur Verfügung. Dieses befindet sich im Palacio Piedras Albas und lehnt sich an der Puerta del Carmen an die Innenseite der Stadtmauer. Eine bekannte Spezialität Avilas ist das berühmte Rindersteak „Chuleton de Avila“.
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Cordoba, die Hauptstadt der gleichnamigen Provinz in Spanien ist die drittgrößte Stadt Andalusiens. Sie liegt am Rio Guadalquivir und ist verkehrstechnisch gut eingebunden. Hier fährt die Hochgeschwindigkeitsbahn von Madrid nach Sevilla und die A4 führt hier vorbei. Zu Cordoba gehört ein kleiner Flughafen, der ausgebaut werden soll. Zur Zeit müssen Touristen, die nach Cordoba möchten, nach Madrid, Malaga oder Sevilla fliegen. Als eine der touristischen Sehenswürdigkeiten Spaniens gehört Cordoba seit 1984 zum Unesco-Weltkulturerbe. Die Juderia, die Altstadt, war früher von Juden und Arabern bewohnt. In den engen Gassen befinden sich die letzte von von 300 Synagogen und sehr gute Restaurants.
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Zu den prächtigsten, beliebtesten und meistbesuchten Städten Spaniens gehört ganz ohne Zweifel auch das wunderschöne und pulsierende Granada, in der autonomen Region Andalusien. Die rund 234.000 Einwohner zählende Stadt im Süden Spaniens ist die Hauptstadt der gleichnamigen Provinz. Sie ist berühmt für ihre zahllosen beeindruckenden historischen Bauten, welche sowohl aus der Zeit der Mauren als auch aus der Gotik und Renaissance stammen.
Das bedeutendste und berühmteste Bauwerk von Granada ist die imposante und eindrucksvolle Festung Alhambra, welche hier im 13. und 14. Jahrhundert von den Mauren errichtet wurde. Diese Festung besteht aus mehreren Palästen, die als Residenzen maurischer Könige dienten. Weitere bedeutende Sehenswürdigkeiten der Stadt sind die Kathedrale von Granada, die daran angrenzende Capilla Real, der Palacio de las Columnas und das Kloster des heiligen Hieronymus.
Die Palaststadt Madinat al- Zahra liegt ca 8 Kilometer von Córdoba entfernt. Sie wurde im Jahr 939 Abd ar-Rahmann III, dem Kalifen von Córdoba entworfen und in Auftrag geben. Der Bau der Palaststadt unter Maslama ibn Abdallah dauerte von 939 bis 945. Er hat Madinat al- Zahra zu Ehren seiner Konkubine az- Zahra erschaffen lassen. Die Palaststadt ist heute noch in erhalten allerdings nur noch als Ruine. Von den Hügeln Madinat al- Zahra aus hat man einen herrlichen Blick über das Tal und der Stadt Córdoba. In der Ruinenanlage sind auch noch einige sehr prominente Gebäudereste, welche erkundet werden können.
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Ronda ist eine kleine Stadt im Süden Spaniens und erstreckt sich über eine Fläche von knapp 500 Quadratkilometern. Zurzeit leben etwa 37 Tausend Einwohner in Ronda. Die Stadt gehört zur spanischen Provinz Málaga und liegt etwa 723 Meter über dem Meeresspiegel. Besonders bekannt ist Ronda für seine schönen Berglandschaften, die sich rund um die Stadt erheben und immer wieder als Motiv auf Postkarten und Souvenirs zu finden sind. Ronda ist sowohl in architektonischer, als auch in kultureller Hinsicht einen Besuch wert. Die Stadt Ronda ist vor allem für seine Stierkämpfe bekannt, die in Spanien sehr traditionell und gesellschaftlich wichtig sind.
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Länderinfo

Spanien
Spanien gilt als das zweitbeliebteste Urlaubsziel weltweit, nur das Nachbarland Frankreich ist noch beliebter, dabei wählen sieben Prozent aller Touristen Spanien als ihre Urlaubsdestination. Vor allem Regionen wie die Pyrenäen, die Balearen, die Kanarischen Inseln oder die Costa Brava zählen zu den meistbesuchten Reisezielen.
Mehrheitlich stehen Badeurlaube an den Küsten Spaniens hoch im Kurs, nicht nur wegen der traumhaften Strände und der relaxten Atmosphäre, sondern auch wegen des herrlichen Klimas und der ausgesprochenen Gastfreundschaft sowie auf Grund der pittoresken Landschaft. Doch in dem Land, welches den größten Teil der Iberischen Halbinsel einnimmt, steht nicht nur Baden hoch im Kurs, auch ein Besuch der zahlreichen eindrucksvollen Städte sollte während eines Aufenthaltes in Spanien eingeplant werden.
Auf einer  Rundreise durch Spanien sehen Sie beispielsweise die Hauptstadt Madrid, welche für ihre Besucher Sehenswürdigkeiten wie den Plaza Mayor, den Königspalast, die Almudena Kathedrale oder den Templo de Debod bereit hält. Eine weitere pulsierende Metropole Spaniens ist Barcelona, hier sind die Sagrada Familia, die Casa Mila, der Arc de Triomf oder auch die Kirche Santa Maria del Mar zu Hause und warten auf einen Besuch oder eine Besichtigung.
Weitere bedeutende Attraktionen und Sehenswürdigkeiten sind die Kathedrale von Santiago de Compostela, die Basilica del Pilar in Saragossa oder das futuristisch anmutende Guggenheim-Museum in Bilbao. Auch die vielfältige Flora und Fauna Spaniens sollte während eines Aufenthaltes erkundet werden. Beispiele für einheimische Tierarten Spaniens sind der Iberische Wolf oder auch der Pardelluchs. 
beste Reisezeit:
April bis Oktober


Klima:
Übergang zwischen gemäßigtem Klima (im Norden) und trockenem heißem Klima (im
Süden).
Einreise:
mit einem gültigen Reisepass oder Personalausweis. Ein Visum wird für die Einreise nicht benötigt.
(Gültig nur für deutsche Staatsbürger)
Gegeben falls kann es zu Änderungen der Einreisebestimmung kommen. Erkundigen Sie sich bitte rechtzeitig bei dem entsprechenden Konsulat oder der Botschaft.
http://www.auswaertiges-amt.de/DE/Laenderinformationen/00-SiHi/SpanienSicherheit.html
 

Impfempfehlungen:
Pflichtimpfungen sind nicht vorgeschrieben, eine Auffrischung der Standardimpfungen wird aber empfohlen.
Bitte informieren sie sich vor Reiseantritt über allgemeine Schutzimpfungen oder Prophylaxe Maßnahmen bei ihrem Hausarzt, Gesundheitsamt oder anderen reisemedizinischen Fachdienst.
http://www.auswaertiges-amt.de/diplo/de/Laenderinformationen/Spanien/Sicherheitshinweise.html  

Währung:
1 Euro = 100 Cents
 

Flugdauer:
ca. 2 Stunden und 30 Minuten
 

Ortszeit:
MEZ (Kanarische Inseln: MEZ -1h) 


Gut zu wissen:
Grundkenntnisse im Spanischen sind besonders hilfreich, da Spanier selten eine Fremdsprache sprechen. Auf Pünktlichkeit wird kaum Wert gelegt. Man sollte niemals schlecht über spanische Traditionen wie beispielsweise den Stierkampf sprechen, das ist unhöflich und gilt als Beleidigung.


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Marokko
Marokko, das „Land der Kasbahs und Oasen“ im Nordwesten Afrikas und ist nur durch die Straße von Gibraltar von Europa getrennt. Die Hauptstadt Rabat ist mit 1,7 Millionen Einwohnern nach Casablanca die zweitgrößte Stadt des Landes. Casablanca gehört zu den jungen Städten Marokkos, sie besitzt einen der größten Häfen in ganz Afrika, zudem befindet sich hier die größte Moschee außerhalb von Mekka, die Hassan II.-Moschee. In der Hauptstadt Rabat existieren mehrere große Tore, außerordentlich beeindruckend ist das Tor der Kasbah Oudaias, dieses ist wohl das sehenswerteste Stadtviertel in Rabat. Ebenfalls sehr lohnenswert ist die Besichtigung des „Tour Hassan“, dieses 44 Meter hohe Bauwerk ist das Minarett einer im 12. Jahrhundert zerstörten Moschee. Auch der Königspalast von Rabat ist ein absolut sehenswertes Reiseziel.
Die Hauptstadt bietet aber auch Museen und viele religiöse Bauten zum bestaunen. Etwas außerhalb liegt Chellah mit Denkmälern, Gärten und römischen Ruinen. Im Süden von Marokko ist eine malerische Landschaft zu finden. Hier werden die alten Traditionen der Bevölkerung besonders gepflegt. Marrakesch ist die viertgrößte marokkanische Stadt, ihre Hauptattraktion ist die Djemaa el Fna, ein weltberühmter Markt- und Henkersplatz. Heute unterhalten hier Geschichtenerzähler und Gaukler die Besucher. Auch die engen, Labyrinth artigen Gassen, herrlichen Moscheen und Paläste dieser eindrucksvollen Stadt laden zum Erkunden ein. Marokko bietet also traumhafte Landschaften sowie eine reiche Kultur und verzaubert Reisende mit seinem ganz besonderen orientalischen Charme, welcher während einer Rundreise noch intensiver erlebt und aufgenommen werden kann.
beste Reisezeit:
Küstengebiete: April bis November

Landesinnere: Oktober bis Mai


Klima:
An der Küste herrscht Mittelmeerklima mit ganzjährig warmen Temperaturen, im Landesinneren dominiert das Kontinentalklima, es ist heißer und trockener. Im Süden Marokkos herrscht Wüstenklima.
Einreise:
mit einem Reisepass, der bei Einreise noch mindestens 6 Monate gültig ist. Ein Visum ist bei einem Aufenthalt bis maximal 90 Tage nicht nötig.
(Gültig nur für deutsche Staatsbürger)
Gegeben falls kann es zu Änderungen der Einreisebestimmung kommen. Erkundigen Sie sich bitte rechtzeitig bei dem entsprechenden Konsulat oder der Botschaft.
http://www.auswaertiges-amt.de/DE/Laenderinformationen/00-SiHi/MarokkoSicherheit.html
 

Impfempfehlungen:
Pflichtimpfungen sind nicht vorgeschrieben, eine Auffrischung der Standardimpfungen wird aber empfohlen.
Bitte informieren sie sich vor Reiseantritt über allgemeine Schutzimpfungen oder Prophylaxe Maßnahmen bei ihrem Hausarzt, Gesundheitsamt oder anderen reisemedizinischen Fachdienst.
http://www.auswaertiges-amt.de/DE/Laenderinformationen/00-SiHi/MarokkoSicherheit.html

Währung:
1 Marokkanischer Dirham = 100 Centimes
 

Flugdauer:
ca. 3 Stunden und 40 Minuten (nonstop)
 

Ortszeit:
MEZ -1h (keine Sommer-/Winterzeitumstellung) somit MESZ -2h


Gut zu wissen:
Die Staatsreligion Marokkos ist der Islam, traditionelle und religiöse Sitten und Gebräuche sollten geachtet und respektiert werden. Politische und religiöse Themen sollten vom Reisenden vermieden werden. Beleidigungen gegen Regierung (Monarchie) und des Staates sind Strafhandlungen und werden entsprechend geahndet.


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