Kleine Gruppe
Inklusive Flug
  • 17-tägige Aktivreise durch Namibia
  • Authentische Einblicke: Freundliche Lodges & Gästefarmen
  • Intensive Erlebnisse: Kleine Reisegruppe von maximal 14 Personen
ab 3.945 € pro Person
Fragen zur Reise oder eine persönliche Beratung gewünscht? Hotline: 0800 337 3337 (gebührenfrei)

Reiseverlauf

Anziehend und bedrohlich zugleich wirken die dünn besiedelten Wüstenlandschaften Namibias auf uns. Gerade die Unberührtheit fasziniert. Im Fokus dieser WanderStudienreise stehen die Dünen der Namibwüste und die Wildreservate des Nordens; das bekannteste Reservat ist der Etoscha-Nationalpark. Auch für einen Abstecher zur Atlantikküste und für Wanderungen in den Bergen Namibias mit ihren prähistorischen Felsbildern bleibt Zeit. Oft wohnen wir in kleinen, von den Besitzern geführten Lodges. So ergibt sich schnell die Gelegenheit zum Gespräch, und Sie gewinnen auch einen Einblick in das heutige Leben am südwestlichen Rand Afrikas.
1.Tag: Abflug nach Namibia
Bahnanreise 1. Klasse zum gewählten Flughafen. Am Abend Flug mit Air Namibia oder Condor von Frankfurt nach Windhuk (Nachtflug, nonstop, Flugdauer ca. 9 Std.).
2.Tag: Windhuk – Township trifft Tintenpalast
Am Morgen landet Ihr Flugzeug in Windhuk. Ihre Reiseleiterin begrüßt Sie und begleitet Sie zum Hotel. Nach einer kurzen Ruhepause entführt sie Sie auf eine Stadtrundfahrt. Gemeinsam entdecken wir die gegensätzlichen Lebenswelten der Hauptstadt Namibias: hier die lebhafte Township Katutura, dort das sehr westlich anmutende Stadtzentrum. Und mittendrin immer noch Relikte aus wilhelminischer Zeit, Bürgerhäuser im Jugendstil, Christuskirche und Parlamentssitz, den die Einheimischen einst "Tintenpalast" tauften.
3.Tag: Naukluftberge – Eldorado für Wanderer
Klar, karg und kaum besiedelt – gelassen zieht das Hochland am Busfenster vorbei. Unterwegs zu den Naukluftbergen macht Sie Ihre Reiseleiterin mit Namibias Kolonialgeschichte und aktuellen Entwicklungen vertraut. Gegen Mittag checken wir in der unserem urigen Camp ein. 300 km. Am Nachmittag  wandern wir (2 Std., anspruchsvoll, ? 300 m ? 300 m) zum Rooikop. Die Mühe des Aufstiegs wird mit einer beeindruckend weiten Rundumsicht vom Gipfel belohnt. Zwei Übernachtungen im Tsauchab River Camp in den Naukluftbergen.
4.Tag: Die Naukluftberge – Natur extrem
Schroffe Felsformationen, Feigen- und wilde Olivenbäume, versteckte Höhlen, Wasserlöcher und ein erfrischender Quellbach: Der Olive Trail gehört zu den schönsten Wandererlebnissen der Naukluftberge (4 Std., anspruchsvoll, ? 400 m ? 400 m)! Steppe, Wüste, Granitberge und Schluchten im wilden Wechsel – vielleicht kreuzen auch ein paar Springböcke und Oryx-Antilopen oder sogar die seltenen Bergzebras unseren Weg. Extra Tour
5.Tag: Sesriem-Canyon – ein Fluss verschwindet
Szenenwechsel. Wir verlassen unsere Gästefarm in den Naukluftbergen und beziehen unsere Lodge in der Nähe der großen Dünen der Namib. 100 km. Nachdem wir unsere reetgedeckten Chalets bezogen haben, starten wir am Nachmittag zur einer Wanderung in den Sesriem-Canyon (1,5 Std., leicht, ? 100 m ? 100 m). Zwei Übernachtungen bei Sesriem.
6.Tag: Gewaltige Dünen am Sossusvlei
Noch vor Sonnenaufgang brechen wir auf. Höhepunkte des Namib-Naukluft-Nationalparks (UNESCO-Welterbe) sind die im Morgenlicht rot-orange schimmernden, mit bis zu 300 m höchsten Dünen der Welt rund um das Sossusvlei, eine riesige, ausgetrocknete Lehmpfanne mit bizarr geformten Akazienbaum-Skeletten, die wie einsame Vogelscheuchen in den unendlichen Sandkulissen wachen. Eine sandige Wanderung (2,5 Std., mittel, ? 300 m ? 300 m) führt uns hoch zu den Dünenkämmen, von denen Sie einen fantastischen Blick über das im Licht der Morgensonne leuchtende Sandmeer haben. Fahrtstrecke 120 km. Den Nachmittag gestalten Sie selbst!
7.Tag: Nach Swakopmund
Auf dem Weg nach Swakopmund passieren wir einige der schönsten Stellen des Namib-Naukluft-Parks, den Kuiseb-Canyon, die Welwitschiafläche, wo die einzigartige urzeitliche Welwitschia mirabilis wächst, und die sogenannte Mondlandschaft, die ihren Namen redlich verdient. Nach etlichen Tagen in der Einsamkeit tut es gut, wieder einmal unter Menschen zu sein! 380 km. Abendessen in eigener Regie. Zwei Übernachtungen in Swakopmund.
8.Tag: Walfischbucht voller Delfine
Was macht die Robbe in unserem Boot? Sie freut sich auf Sie, lässt sich sogar streicheln. Begleitet von Pelikanen und Delfinen tuckern wir per Boot durch die Bucht - Robbenkolonien haben es sich am Strand bequem gemacht. Extra Tour Unterwegs gewinnen wir auch einen Eindruck vom Naturhafen Walfischbucht. An Bord werden Austern, Fisch und Sekt gereicht. Nachmittags führt Sie Ihre Reiseleiterin durch Swakopmund. Hier wird Deutsch gesprochen, und es ist nicht schwer, mit den Swakopmundern ins Gespräch zu kommen. Busstrecke 80 km. Heute Abend essen Sie wieder in eigener Regie.
9.Tag: Lebendes Museum in Omandumba
Wir verlassen die Küste auf unserem Weg in die Erongoberge, die wir gegen Mittag erreichen. 180 km. Auf dem Gelände der Farm Omandumba lebt eine Gruppe von Buschmännern. Wir besuchen Sie in ihrem lebenden Museum und lassen uns die ursprüngliche Kultur dieser Jäger und Sammler erklären. Mit ihnen streifen wir durch den Busch, lernen Nutzpflanzen kennen und lassen uns zeigen, wie man Schmuck, Pfeil und Bogen herstellt und Fallen für die Jagd auslegt. Zwei Übernachtungen auf der Gästefarm Omandumba.
10.Tag: Filmreife Erongoberge
"Die Götter müssen verrückt sein", so heißt ein Kultfilm, der 1980 in dieser großartigen Landschaft gedreht wurde. Eine Wanderung (4 Std., mittel, ? 150 m ? 150 m) führt uns tief hinein in die von Kameldornbäumen, Trockenflussbecken und Granitformationen gekennzeichneten Erongoberge. Unterwegs stoßen wir immer wieder auf uralte Felsbilder und an einer besonders schönen Stelle lassen wir uns zum Picknick nieder.
11.Tag: Ugab-Terrassen und Fingerklippe
Unser Bus zieht eine lange Staubfahne hinter sich her. Gegen Mittag erreichen wir die Ugab-Terrassen und die 35 m hohe Fingerklippe, die wie ein vergessener Hinkelstein von Obelix senkrecht in die Landschaft ragt. Im Laufe des Nachmittags erreichen wir unsere Lodge am Eingang zum Etoschapark, wo Sie den Rest des Tages am Pool oder auf Ihrer Terrasse verbringen können. 360 km. Drei Übernachtungen am Rande des Etoschaparks.
12.Tag: Etoscha – Afrikas Garten Eden
Kamera eingepackt? Akkus aufgeladen? Dann sind Sie gerüstet für unseren ganztägigen Ausflug in den Etoscha-Nationalpark. Heute werden Ihnen Zebras, Springböcke und Giraffen vor die Linse laufen, vielleicht auch Löwen und Elefanten, sogar Nashörner und Leoparden! Es ist wie im Garten Eden: All diese Tiere versammeln sich um die Wasserstellen – beste Chancen für Ihr persönliches Foto des Jahres! Und am Abend? Nachtpirsch im privaten Wildreservat unserer Unterkunft.
13.Tag: Wanderung im Wildreservat
Vormittags nochmals zu den Tieren in den Etoscha-Nationalpark, am Nachmittag wandern wir dann (3 Std., mittel, ? 0 m ? 0 m) in Begleitung eines Rangers im privaten Okutala-Wildreservat. Eine gute Gelegenheit, sich auch den kleinen Tieren und der Pflanzenwelt zu widmen.
14.Tag: Szenenwechsel
Die Reise nähert sich ihrem Ende. Südlich des Etoschaparks erstrecken sich riesige Farmen, und unser Ziel ist heute eine komfortable Gästefarm bei Otavi. 200 km. Am Nachmittag erkunden auf einer Wanderung (2 Std., leicht, ? 100 m ? 100 m) die reizvolle Landschaft auf der Farm, danach lockt eine Erfrischung im Pool. Und vielleicht gesellt sich der Besitzer am Abend zu unserer Runde und schildert Ihnen Höhen und Tiefen des namibischen Farmerlebens. Zwei Übernachtungen bei Otavi.
15.Tag: Zu den Tropfsteinhöhlen
Heute wollen wir noch einmal unsere Wanderstiefel strapazieren. Unsere Wanderung (5 Std., anspruchsvoll, ? 500 m ? 500 m) führt uns zu den Tropfsteinhöhlen im Uisib-Gebirge. Nach einem schweißtreibenden Anstieg öffnet sich vor Ihren Augen eine märchenhafte Zauberwelt. Auf unserem Weg besuchen wir mehrere Höhlen in einer fantastischen Bergwelt. Am Abend nehmen Sie Abschied von Ihrer Reiseleiterin und von der Gruppe.
16.Tag: Abschied von Namibia
Nach einem gemütlichen Frühstück folgt die letzte Etappe auf guter Straße zum internationalen Flughafen von Windhuk. 420 km. Gegen Abend Abflug mit Air Namibia oder Condor in Richtung Europa (Flugdauer jeweils ca. 9 Std.).
17.Tag: Rückkehr aus Namibia
Morgens Ankunft in Frankfurt und Anschluss zu den anderen Städten.

Änderung des Reiseverlaufs vorbehalten!
Hier finden Sie Informationen zu ausgewählten Sehenswürdigkeiten der Rundreise.

Sehenswürdigkeiten

Bilder:
Die namibische Hauptstadt Windhoek hat ihren Besuchern einiges zu bieten, zu ihren charakteristischen Wahrzeichen gehört auch die von 1907 bis 1910 erbaute Christuskirche. Dieses evangelisch-lutherische Gotteshaus  wurde als Zeichen des Friedens zwischen der deutschen Kolonialmacht und den Nama und Herero errichtet, deshalb trug sie zu Beginn auch den Namen Friedenskirche.

Die aus Quarzsandstein bestehende Christuskirche wurde im neoromanischen Stil erbaut und zeigt auch einige Jugendstil-Einflüsse. Nur das Portal und der Altar sind aus Marmor gefertigt. Zudem schmücken prächtige Historische Fenster die Kirche. Bei einer Stadtrundfahrt durch das aufstrebende Windhoek darf ein Besuch der eindrucksvollen Christuskirche auf keinen Fall fehlen.
Bilder:
In der namibischen Hauptstadt Windhoek befindet sich der sogenannte Tintenpalast, dieser ist der Sitz der Nationalversammlung. Entworfen wurde das Gebäude von dem Architekten Gottlieb Redecker und zwischen 1912 und 1913 oberhalb der Robert Mugabe Avenue errichtet.

Seinen Namen erhielt der Bau von der damaligen deutschen Bevölkerung, welche in Anspielung auf die Arbeit der dortigen Beamten und Schreiberlinge bald nach der Eröffnung nur noch spöttisch vom „Tintenpalast“ sprachen. Dieser Name wurde bis heute beibehalten.

Das Regierungsgebäude Windhoeks ist ein exzellentes Beispiel für die eigenständige deutsche Kolonialarchitektur. 1931 wurde dem Palast noch eine Gartenanlage vorgelagert, der sogenannte Parlamentsgarten. Dieser ist heute die grüne Oase der Stadt und ein überaus beliebter Park.
Im Westen Namibias bietet die Natur eine ganz besondere Attraktion, den Sesriem Canyon. Diese etwa einen Kilometer lange und rund 30 Meter tiefe Schlucht verdankt ihren Namen den ersten Siedlern dieses Gebietes, das Wort Sesriem ist afrikaans und bedeutet übersetzt „Sechsriemen“. Diese Bezeichnung rührt daher, dass die Siedler sechs Riemen brauchten um aus der Schlucht Wasser zu schöpfen.

Entstanden ist der Sesriem Canyon durch den Tsauchab Trockenfluss, welcher rund 80 Kilometer östlich der Schlucht entspringt. Dieser Trockenfluss führt nur während starken Regenzeiten Wasser und verwandelt zu dieser Zeit seine Umgebung in eine wahre Märchenlandschaft. Der Canyon hingegen führt ganzjährig Wasser und das nutzen zahlreiche Tiere dieser Gegend. Aber auch bei Touristen ist dieses Gebiet sehr gefragt und beliebt.
Im Jahre 2010 schlossen sich die einzelnen Nationalparks Skelettküste, Namib-Naukluft Nationalpark, Sperrgebiet und Dorob-Nationalpark sowie der Fischfluss-Canyon und das Meeresschutzgebiet Meob-Chamais zu einem ganzen zusammen, sie alle bilden nun den Namib-Skelettküste-Nationalpark, welcher nun das größte Schutzgebiet Namibias sowie das achtgrößte der Erde darstellt.
Für die Zukunft ist geplant diesen ohnehin schon riesigen Nationalpark mit dem Etosha-Nationalpark und dem Kunene-Volkspark zu vereinen und damit einen der größten Naturparks der Welt zu bilden. Der Namib Skelettküste Nationalpark erstreckt sich entlang der gesamten namibischen Atlantikküste, welche rund 1570 Kilometer einnimmt. Insgesamt nimmt der Park rund 10,754 Millionen Hektar ein.
Zu seinen bedeutendsten Sehenswürdigkeiten gehören „Die Lange Wand“ innerhalb des Sperrgebiets, die Attraktionen der Skelettküste wie Schiffswracks, die malerischen Dünen der Namib-Wüste und natürlich der beeindruckende Fischfluss Canyon.
Egal wohin in Namibia man reist, einen Teil dieses unglaublich riesigen Nationalparks wird man mit Sicherheit besuchen.
Das Sosussvlei ist eine Salz-Ton-Pfanne, ein sogenanntes Vlei in der Namibwüste in Namibia, welches von Sanddünen eingerahmt ist. Mit seinen charakteristischen beigefarbigen Ton hebt es sich stark von den roten Sanddünen der Namib ab. Diese Dünen zählen mit einer Höhe von rund 380 Meter zu den höchsten der Welt. Die größte von ihnen ist die sogenannte „Big Daddy“ oder „Crazy Dune“.

Nach der Regenzeit ist das sosussvlei häufig mit Wasser gefüllt, wodurch an seinem Rand auch einige Sträucher und kleinere Bäume wachsen und somit die karge Eintönigkeit der Wüste unterbrechen. Weitere Vleis in der Umgebung sind das Hiddenvlei und das Dead Vlei. Sie sorgen zusammen mit dem Sosussvlei für einen regen Tourismus in dieser Region.
Westlich der namibischen Hauptstadt Windhoek, im Khomashochland entspringt einer der mächtigsten Reviere des Landes, der Kuiseb. Revier, so nennt man die zeitweise ausgetrockneten Wasserwege in Namibia, Südafrika und Botsuana, oft werden diese auch als Trockenflüsse bezeichnet.

Der Kuiseb entspringt also im Landesinneren und fließt auf einer Länge von 560 Kilometer westwärts bis er schließlich in den Südpazifik mündet, sein Einzugsgebiet erstreckt sich dabei auf eine Fläche von rund 14.700 Kilometer.

Besonderes Highlight beim Verlauf dieses Trockenflusses ist der von ihm geformte, gleichnamige Canyon. Dieser ist nicht nur beeindruckend schön und faszinierend sondern auch von historischer Bedeutung. Er diente nämlich den beiden Geologen Henno Martin und Hermann Korn während des zweiten Weltkrieges als Zufluchtsort und Versteck. Deshalb nennt man den Kuiseb Canyon hin und wieder auch Henno Martin Shelter, eine weitere Bezeichnung ist auch Karpfenkliff.
Im Jahre 2010 schlossen sich die einzelnen Nationalparks Skelettküste, Namib-Naukluft Nationalpark, Sperrgebiet und Dorob-Nationalpark sowie der Fischfluss-Canyon und das Meeresschutzgebiet Meob-Chamais zu einem ganzen zusammen, sie alle bilden nun den Namib-Skelettküste-Nationalpark, welcher nun das größte Schutzgebiet Namibias sowie das achtgrößte der Erde darstellt.
Für die Zukunft ist geplant diesen ohnehin schon riesigen Nationalpark mit dem Etosha-Nationalpark und dem Kunene-Volkspark zu vereinen und damit einen der größten Naturparks der Welt zu bilden. Der Namib Skelettküste Nationalpark erstreckt sich entlang der gesamten namibischen Atlantikküste, welche rund 1570 Kilometer einnimmt. Insgesamt nimmt der Park rund 10,754 Millionen Hektar ein.
Zu seinen bedeutendsten Sehenswürdigkeiten gehören „Die Lange Wand“ innerhalb des Sperrgebiets, die Attraktionen der Skelettküste wie Schiffswracks, die malerischen Dünen der Namib-Wüste und natürlich der beeindruckende Fischfluss Canyon.
Egal wohin in Namibia man reist, einen Teil dieses unglaublich riesigen Nationalparks wird man mit Sicherheit besuchen.
Die Welwitschia mirabilis ist wohl die beeindruckendste Sehenswürdigkeit des Nationalparks Namibia. Diese einzigartige Pflanze gedeiht unter extremen Bedingungen und kann mehrere Tausend Jahre alt werden. Im Namib Naukluft Park kann sie bewundert werden.

Faszinierende Lebensform
Diese Pflanze bildet nur zwei Blätter aus. Das Besondere liegt darin, dass das Wachstum dieser zwei Blätter nie aufhört. Sie sterben nur an der Spitze ab. Die Laubblätter, die eine Länge von 2,5 m erreichen können, dienen dem Wasserspeicher.

Extreme Lebensform
Die Welwitschie ist an das Leben in der Wüste angepasst. Ihre riesige Pfahlwurzel wächst so tief, dass sie das Grundwasser erreicht. Sie ist ein lebendes Fossil, denn sie ist der einzige Vertreter in ihrer Gattung.

Zu den ältesten ihrer Art
Der Welwitschia Drive, südöstlich von Swakopmund, ist der längste Pfad, an dem sich eine Vielzahl von Pflanzen angesiedelt haben. Auf etwa 50 km stehen Pflanzen mit unterschiedlichem Alter in verschiedenen Größen direkt nebeneinander.
Die sogenannte Fingerklippe in der nördlichen Küstenregion Namibias ist eine durch Erosion entstandene Felsnadel, welche ungefähr 35 Meter hoch ist und in ihrem Umfang 44 Meter misst. Forscher datieren das Alter der Fingerklippe auf etwa 30 Millionen Jahre.
Die nächstgelegene Stadt ist das rund 70 Kilometer weiter westlich gelegene Outjo. Dieser Ort bietet neben einigen Sehenswürdigkeiten wie dem Wasserturm, dem Naulila Denkmal und dem Frank-Haus-Museum vor allem zahlreiche sehr komfortable und landestypische Unterkünfte.
Die Fingerklippe befindet sich im Ugab-Tal, welches vor vielen Millionen Jahren ein Flusstal war, zu einer Zeit in der der Ugab noch wesentlich mehr Wasser führte.
Bilder:
Im Norden Namibias befindet sich der wohl bedeutendste Nationalpark des Landes und eines der bekanntesten Naturschutzgebiete ganz Afrikas. Der rund 22.275 km² große Nationalpark liegt am nordwestlichen Rand des Kalahari-Beckens. Der Name „Etosha“ entstammt der Bantusprache Oshivambo und wird häufig mit „großer weißer Platz“ übersetzt.

Gegründet wurde der Park im Jahre 1907 vom dem Gouverneur Deutsch-Südafrikas Friedrich von Lindequist. Zu dieser Zeit waren die einst riesigen Elefantenherden allerdings schon ausgestorben und auch andere Arten waren auf Grund von Großwildjagd und Wilderei vom Ausstreben bedroht. Doch die Einrichtung des Naturschutzgebietes zeigte erste Erfolge und die Tierbestände erholten sich allmählich.

Bei Rundreisen nach Namibia darf ein Besuch des weltberühmten Etosha Nationalparks natürlich auf keinen Fall fehlen. Allerdings muss beachtet werden, dass nur der östliche Teil des Park für Touristen frei zugänglich ist, der westliche darf nur in Begleitung eines erfahrenen und registrierten Führers besichtigt werden.

Während eines Besuchs bietet ihnen der Park die Beobachtung der unterschiedlichsten Tierarten wie Zebras, Antilopen, Nashörner, Kapfüchse, Elefanten und Spießböcke. Ein besonderes Highlight sind allerdings die für den Etosha Nationalpark charakteristischen Löwen, welche hier bei Jagen, Fressen und Faulenzen in der Sonne beobachtet werden können.  Doch auch zahllose Vogelarten wie der Steppendfalke, der Siedelweber oder die Gabelrake haben in dem riesigen Naturschutzgebiet eine Heimat gefunden.
Bilder:
Im Norden Namibias befindet sich der wohl bedeutendste Nationalpark des Landes und eines der bekanntesten Naturschutzgebiete ganz Afrikas. Der rund 22.275 km² große Nationalpark liegt am nordwestlichen Rand des Kalahari-Beckens. Der Name „Etosha“ entstammt der Bantusprache Oshivambo und wird häufig mit „großer weißer Platz“ übersetzt.

Gegründet wurde der Park im Jahre 1907 vom dem Gouverneur Deutsch-Südafrikas Friedrich von Lindequist. Zu dieser Zeit waren die einst riesigen Elefantenherden allerdings schon ausgestorben und auch andere Arten waren auf Grund von Großwildjagd und Wilderei vom Ausstreben bedroht. Doch die Einrichtung des Naturschutzgebietes zeigte erste Erfolge und die Tierbestände erholten sich allmählich.

Bei Rundreisen nach Namibia darf ein Besuch des weltberühmten Etosha Nationalparks natürlich auf keinen Fall fehlen. Allerdings muss beachtet werden, dass nur der östliche Teil des Park für Touristen frei zugänglich ist, der westliche darf nur in Begleitung eines erfahrenen und registrierten Führers besichtigt werden.

Während eines Besuchs bietet ihnen der Park die Beobachtung der unterschiedlichsten Tierarten wie Zebras, Antilopen, Nashörner, Kapfüchse, Elefanten und Spießböcke. Ein besonderes Highlight sind allerdings die für den Etosha Nationalpark charakteristischen Löwen, welche hier bei Jagen, Fressen und Faulenzen in der Sonne beobachtet werden können.  Doch auch zahllose Vogelarten wie der Steppendfalke, der Siedelweber oder die Gabelrake haben in dem riesigen Naturschutzgebiet eine Heimat gefunden.
Hier finden Sie Informationen zu Städten der Rundreise.

Städte

Bilder:
Im Zentrum des südafrikanischen Staates Namibia, im Windhoeker Becken, befindet sich die gleichnamige Stadt Windhoek, sie ist nicht nur die Hauptstadt des Landes sondern auch das politische und wirtschaftliche Zentrum. Im Osten wird die Stadt von den Erosbergen begrenzt, im Süden von den Auasbergen. Im Westen und Norden erstreckt sich das Khomashochland.

Die Wahrzeichen der „windigen Ecke“, was der Name Windhoek bedeutet, sind die Alte Feste, die Christuskirche und das Reiterdenkmal. In der Alten Feste befindet sich das namibische Nationalmuseum. Weitere Sehenswürdigkeiten die man während eines Besuchs der Stadt unbedingt gesehen haben sollte sind der Tintenpalast, die römisch-katholische St. Marien-Kathedrale sowie die drei Stadt-Burgen Sanderburg, Heinitzburg und Schwerinsburg.
Die faszinierende Stadt Swakopmund befindet sich im Westen Namibias direkt an der Atlantikküste. An dieser Stelle reicht die Namibwüste direkt bis ans Meer, was den besonderen Reiz der Stadt ausmacht. Zudem gilt sie als die „deutscheste Stadt von Namibia“. Von den rund 34.000 Einwohnern sind etwa zehn Prozent deutscher Abstammung.

Auch viele der Sehenswürdigkeiten in Swakopmund gehen auf die deutsche Kolonialzeit zurück, so wie beispielsweise die Kirche und das Pfarrhaus der Deutschen Lutherischen Gemeinde, welche 1911 im neobarocken Stil errichtet wurde. Hier finden bis heute deutschsprachige Gottesdienste statt. Weiterhin befinden sich auch in der naheliegenden Umgebung einiges sehenswertes, so wie die Mondlandschaft im Swakoptal, die Welwitschiaroute und natürlich die Namib Wüste.
Walvis Bay ist der bedeutendste Seehafen Namibias und befindet sich an der zentralen Westküste des Landes, nur etwa 30 Kilometer südlich der Stadt Swakopmund. Walvis Bay zählt rund 67.00 Einwohner und ist damit nach Windhoek und Rundu die drittgrößte und –wichtigste Stadt des Landes.

Zu den beliebtesten Touristenattraktionen des Landes gehören der Leuchtturm, die Hope Lokomotive am Bahnhof und die Rheinische Missionskirche, letztere wurde zum Nationalen Denkmal Namibias erklärt und gilt als ältestes historisches Gebäude in Walvis Bay.

Auch in der näheren Umgebung der Stadt befinden sich einige beeindruckende Sehenswürdigkeiten, beispielsweise die Lagune, welche südlich der Stadt liegt und ein international bekanntes Vogelschutzgebiet beheimatet.

Beliebte Aktivitäten in der Umgebung sind neben Robben- und Delfintouren entlang der Küste auch andere Bootstouren, Fahrten mit Allradfahrzeugen in der Region und ausgedehnte Wanderungen.
Diese Übersichtsseite dient zur Information zu möglichen Reisezielen. Genaue Leistungsinhalte der Rundreise entnehmen Sie bitte dem Reiseverlauf und den Inklusivleistungen.

Länderinfo

Namibia (NA)
Namibia
Die Republik im Süden Afrikas ist geprägt von den landschaftlichen  Extremen und dem Traditionsreichtum seiner Bevölkerung. Letzteres beruht auf der Tatsache, dass Namibia ein Schmelztiegel der Nationen ist obwohl es zu den am dünnsten besiedelten Ländern der Erde zählt. Mit landschaftlichen Extremen sind die krassen Unterschiede der einzelnen Regionen gemeint, so verläuft genau an der Küste Namibias die Namib Wüste, im Landesinneren hingegen gibt es sehr fruchtbare Gebiete wie den Caprivi mit immer wasserführenden Flüssen wie den Okavango oder den Sambesi.
Doch Namibia ist vor allem wegen seiner zahlreichen Nationalparks so berühmt und beliebt. Beispielsweise der Etosha-Nationalpark, der Daan-Viljoen-Wildpark, der Fischfluss-Canyon, der Skelettküstenpark, die heißen Quellen Ai-Ais oder der Namib-Naukluft-Park, um nur einige zu nennen.
Die Hauptstadt dieses eindrucksvollen Landes ist Windhoek, hier können herrliche Sehenswürdigkeiten wie die lutherische Christuskirche, das State House, die katholische Marienkathedrale und das TransNamib Museum besucht und bestaunt werden. So vielseitig wie sich Ihnen das Land Namibia präsentiert, so vielseitig sind auch ihre Möglichkeiten zur aktiven Freizeitgestaltung, dabei sind Wanderungen Tierbeobachtungen, Städteerkundungen und Off-Roadabenteuer nur einer kleiner Auszug aus der Palette von Optionen die sich Ihnen bietet.
Natürlich ist man als Urlauber bestrebt so viel wie möglich von diesem eindrucksvollen und wunderschönen Land zusehen, weshalb es empfehlenswert ist eine Rundreise durch das „Wüstenwunder Namibia“ zu unternehmen. Somit werden sie bestimmt kein Highlight von Kalahari bis Etosha Nationalpark verpassen.
beste Reisezeit:
März bis Oktober
 

Klima:
Es herrscht ein heißes und trockenes Klima, der meiste Niederschlag fällt von Oktober bis April im Landesinneren, hier kann es dann mitunter zu Überschwemmungen kommen.

Einreise:
mit einem Reisepass, der über die Reise hinaus noch mindestens 6 Monate gültig ist und über mindestens zwei leere Seiten verfügt. Ein Visum ist für einen Aufenthalt von maximal 90 Tagen nicht erforderlich.
(Gültig nur für deutsche Staatsbürger)
Gegeben falls kann es zu Änderungen der Einreisebestimmung kommen. Erkundigen Sie sich bitte rechtzeitig bei dem entsprechenden Konsulat oder der Botschaft.
http://www.auswaertiges-amt.de/DE/Laenderinformationen/00-SiHi/NamibiaSicherheit.html


Impfempfehlungen:
Eine Auffrischung der Standardimpfungen wird empfohlen.
Bitte informieren sie sich vor Reiseantritt über allgemeine Schutzimpfungen oder Prophylaxe Maßnahmen bei ihrem Hausarzt, Gesundheitsamt oder anderen reisemedizinischen Fachdienst.
http://www.auswaertiges-amt.de/DE/Laenderinformationen/00-SiHi/NamibiaSicherheit.html

Währung:
1 Namibischer Dollar = 100 Cents
 

Flugdauer:
ca. 10 Stunden (nonstop)
 

Ortszeit:
MEZ +1h 


Gut zu wissen:
Namibia gehört zu den am dünnsten besiedelten Ländern der Erde. Der Westen des Landes und die Namib-Wüste sind nahezu menschenleer. Vorsicht ist geboten bei der Besichtigung touristisch wichtiger Sehenswürdigkeiten nahe der Grenze zu Angola, da hier die Grenze nicht immer genau und offensichtlich gekennzeichnet ist. Eine illegale Überschreitung der Grenze führt zur Verhaftung und kann mit einer Geldbuße oder Haftstrafe geahndet werden.


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