Inklusive Flug
  • 15-tägige Erlebnisreise durch Namibia
  • Bootsfahrt durch die Walfischbucht
  • Erleben Sie den Etoscha-Nationalpark
ab 2.995 € pro Person
Fragen zur Reise oder eine persönliche Beratung gewünscht? Hotline: 0800 337 3337 (gebührenfrei)

Reiseverlauf

Die endlose Weite der Dünenfelder der Namibwüste, die kühle Frische des Atlantiks im Seebad Swakopmund, die großen Wilden des Etoschaparks - Giraffen, Elefanten, Nashörner. Grandiose Naturerlebnisse stehen im Mittelpunkt dieser Reise. Begegnen Sie ihnen ganz locker: Ein entspanntes Reiseprogramm und Mehrfachübernachtungen in komfortablen Lodges sorgen dafür, dass die Reise nicht zu anstrengend wird. Je nach Lust und Tageslaune buchen Sie einen Zusatzausflug oder genießen das süße Nichtstun unter der Sonne Afrikas. In Gesprächen mit Ihrem Reiseleiter und Namibiern erfahren Sie, wie die Menschen hier früher gelebt haben und wie sie sich heute den Herausforderungen der Zukunft stellen.
1. Tag: Auf nach Namibia!
Bahnanreise 1. Klasse zum gewählten Flughafen. Am Abend Abflug von Frankfurt mit Air Namibia in Richtung Afrika (Nachtflug, nonstop, Flugdauer ca. 9,5 Std.).
2. Tag: Hauptstadt Windhuk
Morgens landen Sie in Windhuk. Ihr Reiseleiter begrüßt Sie am Flughafen und begleitet Sie zum Hotel. Nach einer ausgedehnten Pause streifen wir durch Namibias Hauptstadt. Immer wieder begegnen uns gegensätzliche Lebenswelten: hier das bunte Leben in der Township von Katutura, dort die westlich anmutende Innenstadt mit gläsernen Bürohäusern und Shoppingmalls. Dazu Relikte der wilhelminischen Kolonialherrschaft: Jugendstilhäuser, die Christuskirche, der Tintenpalast. Zwischendrin das neue, höchst umstrittene Unabhängigkeitsmuseum.
3. Tag: Namib: die älteste Wüste der Welt
Auf dem Weg in die Namib erzählt Ihr Reiseleiter von den Herausforderungen des Farmlebens im dünn besiedelten Hochland. Langsam tauchen wir in die Namibwüste ein – eine der trockensten Regionen der Welt. Palmen, Liegestühle und Pool begrüßen uns bei der Ankunft in unserer Lodge. 310 km. Wie wär's mit einem Glas südafrikanischen Weins auf der Terrasse? Zwei Übernachtungen in Sesriem in einer komfortablen Lodge mit Blick in die Wüste.
4. Tag: Die Dünen des Sossusvleis
Kurz vor Sonnenaufgang brechen wir auf, um per Bus und Geländewagen in die zentrale Namib vorzustoßen. Höhere Sandberge gibt es nirgendwo auf der Welt: Bis zu 300 m ragen die Dünen rund um die riesige Lehmpfanne des Sossusvlei orangerot in den tiefblauen Himmel. Wer mag, besteigt einen der Sandriesen und lässt den Blick über die einzigartige Dünenlandschaft schweifen. Im Sesriem-Canyon begegnen wir dem Geheimnis des Flusses Tsauchab: Er wird vom Erdboden verschluckt. 130 km. Nachmittags entspannen Sie am Pool. Oder Sie buchen einen Kurs im Bogenschießen. Wer es abenteuerlicher mag, geht auf Rundflug über die nahen Canyons.
5. Tag: Flora und Fauna der Namib
Höhepunkte des Namib-Naukluft-Parks auf dem Weg nach Swakopmund: An den Wildtränken Ganab und Hotsas treffen sich Zebras und Antilopen. Auf der Welwitschia-Fläche entdecken wir die urzeitliche Welwitschia mirabilis, eine erstaunliche Pflanze, die das zum Leben nötige Wasser aus der Luft zieht. Im Seebad Swakopmund, einem Stück Deutschland am Rande der afrikanischen Wüste, tanken wir frische Atlantikluft. Abends treffen wir einen deutschsprachigen Namibier. Gern beantwortet er bei einem Glas Bier oder Wein unsere Fragen zu den Folgen der Apartheid und zum Zusammenleben der Völker Namibias. 350 km. Drei Übernachtungen in Swakopmund.
6. Tag: Im Boot durch die Walfischbucht
Begleitet von Pelikanen und Delfinen und mit Blick auf die Robben am Strand tuckern wir mit dem Boot durch die Hafenbucht von Walvis Bay. Während die Kameras noch klicken, verwöhnt uns die Bootscrew mit Sekt und Walvis-Bay-Austern. Ein Edelsnack auf namibische Art! Zurück in Swakopmund geht es mit dem Reiseleiter auf Stadterkundung. Lust auf ein Stück Schwarzwälder Kirschtorte im Café Anton? Bestimmt kommen Sie mit den Namibiern vom Nebentisch schnell ins Gespräch, denn hier spricht man Deutsch! Tipp fürs Abendessen: Kückis Pub ist berühmt für göttliche Meeresfrüchte.
7. Tag: Ein Tag in Swakopmund
Der Tag gehört Ihnen! Wie wäre es vormittags mit einem Besuch in der Township Mondesa? Begleitet von einer einheimischen Führerin besuchen Sie Angehörige verschiedener ethnischer Gruppen zu Hause. Was erhoffen sich die Menschen von der Zukunft? Was bewegt sie? Kommen Sie mit ihnen ins Gespräch, hören Sie zu, machen Sie sich ihr eigenes Bild! Falls Ihnen eher nach Strandpromenade ist: Flanieren Sie durch den beliebtesten Ferienort Namibias, stöbern Sie in Läden und Galerien!
8. Tag: Unterwegs nach Khorixas
Warum der boomende Uranbergbau in Namibia für Wasserprobleme sorgt? Ob die Meerwasserentsalzungsanlage, die wir passieren, eine Lösung ist? Und welche Rolle spielen alternative Energien in Namibia? Davon erzählt Ihr Reiseleiter auf der Fahrt nach Norden. Steinreiche, menschenleere Landschaften ohne Spuren der Zivilisation begleiten uns auf dem Weg nach Khorixas. 250 km. Zwei Übernachtungen in einer Lodge bei Khorixas.
9. Tag: Ein Tag nach eigenem Gusto
Tun Sie heute, was Ihnen gefällt! Der riesige Pool und der Garten der Lodge sind perfekt zum Entspannen, die Umgebung lädt zum Spazierengehen ein. Oder Sie begleiten Ihren Reiseleiter auf einem Ausflug (75 €) nach Twyfelfontein (UNESCO-Welterbe), wo steinzeitliche Felsenkünstler Giraffen, Löwen und tanzende Kudus in den Stein ritzten. Anschließend besuchen wir das "Lebende Museum der Damara", eine gute Gelegenheit, mit den indigenen Bewohnern der Region ins Gespräch zu kommen.
10. Tag: Unterwegs nach Etoscha
Unvergessliche Stopps auf der Fahrt nach Etoscha: die Ugab-Terrassen und die 35 m hohe Fingerklippe, die wie ein von Obelix vergessener Hinkelstein senkrecht in der Landschaft steht. In unserer Lodge genießen Sie den Rest des Nachmittags am Pool oder auf Ihrer Terrasse. Tipp für die Liegestuhl-Lektüre: „Hummeldumm“ von Erfolgsautor Tommy Jaud erzählt von einer etwas anderen Namibiareise. 350 km. Drei Übernachtungen in einer komfortablen Lodge am Etoschapark.
11. Tag: Im Etoscha-Nationalpark
Wenn die Tierwelt im Etoschapark erwacht, sind wir dabei. Kameraakkus aufgeladen? Bestimmt präsentieren sich heute Zebras, Gnus und Giraffen im besten Licht. Vielleicht laufen Ihnen aber auch Großkatzen, Nashörner und Elefanten vor die Linse. Vor allem an den Wasserstellen bieten sich immer wieder Gelegenheiten, Ihr Foto des Jahres zu schießen. Ca. 200 km.
12. Tag: Wildnis oder Wellness
Ein Tag nach Ihrer Lust und Laune. Naturfans können mit dem offenen Jeep auf Fotosafari gehen (50 €). Vergessen Sie nicht, Ihren Blick ab und zu von der Steppe in den Himmel zu richten: Die Vogelvielfalt im Etoschapark ist gewaltig. Wie wär's am Nachmittag mit Wellness in der Wildnis? Lassen Sie sich im Hotel-Spa Rücken, Nacken und Schultern mit heißen Steinen massieren – heute Nacht schlafen Sie dann garantiert fest wie ein Stein!
13. Tag: Zurück nach Windhuk
Im Minenstädtchen Tsumeb erfahren wir im Stadtmuseum mehr über das Gold Namibias: Kupfer. In Okahandja begann der Aufstand der Herero gegen die deutsche Kolonialmacht. Warum sie bis heute Entschädigungszahlungen von der deutschen Regierung fordern? Ihr Reiseleiter erzählt es Ihnen. An den Gräbern der Häuptlinge führt er Sie tief in die Kolonialgeschichte. 520 km auf guter Straße.
14. Tag: Abschied von Namibia
Genießen Sie Windhuk noch einmal auf eigene Faust und im eigenen Tempo. Vormittags lockt ein Einkaufsbummel auf dem Handwerkermarkt. Abflug abends mit Air Namibia nach Frankfurt (Nachtflug, nonstop, Flugdauer ca. 9 Std.).
15. Tag: Ankunft in Europa
Morgens Ankunft in Frankfurt und Anschluss zu den anderen Städten.

Änderung des Reiseverlaufs vorbehalten!
Hier finden Sie Informationen zu ausgewählten Sehenswürdigkeiten der Rundreise.

Sehenswürdigkeiten

Bilder:
Die namibische Hauptstadt Windhoek hat ihren Besuchern einiges zu bieten, zu ihren charakteristischen Wahrzeichen gehört auch die von 1907 bis 1910 erbaute Christuskirche. Dieses evangelisch-lutherische Gotteshaus  wurde als Zeichen des Friedens zwischen der deutschen Kolonialmacht und den Nama und Herero errichtet, deshalb trug sie zu Beginn auch den Namen Friedenskirche.

Die aus Quarzsandstein bestehende Christuskirche wurde im neoromanischen Stil erbaut und zeigt auch einige Jugendstil-Einflüsse. Nur das Portal und der Altar sind aus Marmor gefertigt. Zudem schmücken prächtige Historische Fenster die Kirche. Bei einer Stadtrundfahrt durch das aufstrebende Windhoek darf ein Besuch der eindrucksvollen Christuskirche auf keinen Fall fehlen.
Bilder:
In der namibischen Hauptstadt Windhoek befindet sich der sogenannte Tintenpalast, dieser ist der Sitz der Nationalversammlung. Entworfen wurde das Gebäude von dem Architekten Gottlieb Redecker und zwischen 1912 und 1913 oberhalb der Robert Mugabe Avenue errichtet.

Seinen Namen erhielt der Bau von der damaligen deutschen Bevölkerung, welche in Anspielung auf die Arbeit der dortigen Beamten und Schreiberlinge bald nach der Eröffnung nur noch spöttisch vom „Tintenpalast“ sprachen. Dieser Name wurde bis heute beibehalten.

Das Regierungsgebäude Windhoeks ist ein exzellentes Beispiel für die eigenständige deutsche Kolonialarchitektur. 1931 wurde dem Palast noch eine Gartenanlage vorgelagert, der sogenannte Parlamentsgarten. Dieser ist heute die grüne Oase der Stadt und ein überaus beliebter Park.
Bilder:
Die berühmte Trockenwüste Namib erstreckt sich an der Westküste Afrikas, über die Länder Namibia und Angola. Sie ist nicht nur Namensgeber für das Land Namibia sondern beheimatet auch die Nationalparks Skelettküste, Namib-Naukluft und Sperrgebiet. Der Name Namib bedeutet übersetzt so viel wie „Ort wo nichts ist“ oder „Leerer Platz“.

Doch auch wenn der Name vermuten lässt, dass hier nichts als Sand befindet, so muss man doch feststellen, dass auch in dieser lebensfeindlichen Umgebung Pflanzen wachsen und Tiere leben. Zu den bekanntesten Pflanzen der Namib gehört die Welwitschie. Mit ihren 80 Millionen Jahren ist die Namib die älteste Wüste der Erde, sie ist besonders berühmt für ihre imposanten Sanddünen. Insgesamt umfasst die beeindruckende Wüste eine Fläche von mehr als 95.000 km².
Im Westen Namibias bietet die Natur eine ganz besondere Attraktion, den Sesriem Canyon. Diese etwa einen Kilometer lange und rund 30 Meter tiefe Schlucht verdankt ihren Namen den ersten Siedlern dieses Gebietes, das Wort Sesriem ist afrikaans und bedeutet übersetzt „Sechsriemen“. Diese Bezeichnung rührt daher, dass die Siedler sechs Riemen brauchten um aus der Schlucht Wasser zu schöpfen.

Entstanden ist der Sesriem Canyon durch den Tsauchab Trockenfluss, welcher rund 80 Kilometer östlich der Schlucht entspringt. Dieser Trockenfluss führt nur während starken Regenzeiten Wasser und verwandelt zu dieser Zeit seine Umgebung in eine wahre Märchenlandschaft. Der Canyon hingegen führt ganzjährig Wasser und das nutzen zahlreiche Tiere dieser Gegend. Aber auch bei Touristen ist dieses Gebiet sehr gefragt und beliebt.
Das Sosussvlei ist eine Salz-Ton-Pfanne, ein sogenanntes Vlei in der Namibwüste in Namibia, welches von Sanddünen eingerahmt ist. Mit seinen charakteristischen beigefarbigen Ton hebt es sich stark von den roten Sanddünen der Namib ab. Diese Dünen zählen mit einer Höhe von rund 380 Meter zu den höchsten der Welt. Die größte von ihnen ist die sogenannte „Big Daddy“ oder „Crazy Dune“.

Nach der Regenzeit ist das sosussvlei häufig mit Wasser gefüllt, wodurch an seinem Rand auch einige Sträucher und kleinere Bäume wachsen und somit die karge Eintönigkeit der Wüste unterbrechen. Weitere Vleis in der Umgebung sind das Hiddenvlei und das Dead Vlei. Sie sorgen zusammen mit dem Sosussvlei für einen regen Tourismus in dieser Region.
Im Jahre 2010 schlossen sich die einzelnen Nationalparks Skelettküste, Namib-Naukluft Nationalpark, Sperrgebiet und Dorob-Nationalpark sowie der Fischfluss-Canyon und das Meeresschutzgebiet Meob-Chamais zu einem ganzen zusammen, sie alle bilden nun den Namib-Skelettküste-Nationalpark, welcher nun das größte Schutzgebiet Namibias sowie das achtgrößte der Erde darstellt.
Für die Zukunft ist geplant diesen ohnehin schon riesigen Nationalpark mit dem Etosha-Nationalpark und dem Kunene-Volkspark zu vereinen und damit einen der größten Naturparks der Welt zu bilden. Der Namib Skelettküste Nationalpark erstreckt sich entlang der gesamten namibischen Atlantikküste, welche rund 1570 Kilometer einnimmt. Insgesamt nimmt der Park rund 10,754 Millionen Hektar ein.
Zu seinen bedeutendsten Sehenswürdigkeiten gehören „Die Lange Wand“ innerhalb des Sperrgebiets, die Attraktionen der Skelettküste wie Schiffswracks, die malerischen Dünen der Namib-Wüste und natürlich der beeindruckende Fischfluss Canyon.
Egal wohin in Namibia man reist, einen Teil dieses unglaublich riesigen Nationalparks wird man mit Sicherheit besuchen.
Die Welwitschia mirabilis ist wohl die beeindruckendste Sehenswürdigkeit des Nationalparks Namibia. Diese einzigartige Pflanze gedeiht unter extremen Bedingungen und kann mehrere Tausend Jahre alt werden. Im Namib Naukluft Park kann sie bewundert werden.

Faszinierende Lebensform
Diese Pflanze bildet nur zwei Blätter aus. Das Besondere liegt darin, dass das Wachstum dieser zwei Blätter nie aufhört. Sie sterben nur an der Spitze ab. Die Laubblätter, die eine Länge von 2,5 m erreichen können, dienen dem Wasserspeicher.

Extreme Lebensform
Die Welwitschie ist an das Leben in der Wüste angepasst. Ihre riesige Pfahlwurzel wächst so tief, dass sie das Grundwasser erreicht. Sie ist ein lebendes Fossil, denn sie ist der einzige Vertreter in ihrer Gattung.

Zu den ältesten ihrer Art
Der Welwitschia Drive, südöstlich von Swakopmund, ist der längste Pfad, an dem sich eine Vielzahl von Pflanzen angesiedelt haben. Auf etwa 50 km stehen Pflanzen mit unterschiedlichem Alter in verschiedenen Größen direkt nebeneinander.
Bilder:
Twyfelfontein bedeutet übersetzt „Fontäne des Zweifels“ und ist ein Tal im Damara-Bergland im Norden Namibias. Der Name des Berglandes leitet sich von den früheren Bewohnern dieses Gebietes, den Damara ab. Ab 1947 ließen sich hier auch weiße Farmer nieder, diese empfanden die hier entspringende Quelle sehr bald als unzuverlässig und nannten Quelle und Tal deshalb „Twyfelfontein“.

Das besondere dieses Tals sind die hier befindlichen Felsgravuren und Malereien, welche zwischen 300 vor Christus und 1800 entstanden sind. Sie zeigen unter anderem Tierbilder und Jagdszenen. Nachdem einige Stücke aus dem Tal gestohlen wurden erklärte man das Gebiet 1952 zu einem Nationaldenkmal Namibias. Im Jahre 2007 wurden die Felsgravuren schließlich von der UNESCO zum Weltnaturerbe erklärt.

Ebenfalls sehr beeindruckend sind neben den Felsmalereien auch zahlreiche Felsformationen wie beispielsweise das „Löwenmaul“. Um weiterem Diebstahl vorzubeugen darf das Tal nur noch in Begleitung eines Fremdenführers besichtigt werden.
Die sogenannte Fingerklippe in der nördlichen Küstenregion Namibias ist eine durch Erosion entstandene Felsnadel, welche ungefähr 35 Meter hoch ist und in ihrem Umfang 44 Meter misst. Forscher datieren das Alter der Fingerklippe auf etwa 30 Millionen Jahre.
Die nächstgelegene Stadt ist das rund 70 Kilometer weiter westlich gelegene Outjo. Dieser Ort bietet neben einigen Sehenswürdigkeiten wie dem Wasserturm, dem Naulila Denkmal und dem Frank-Haus-Museum vor allem zahlreiche sehr komfortable und landestypische Unterkünfte.
Die Fingerklippe befindet sich im Ugab-Tal, welches vor vielen Millionen Jahren ein Flusstal war, zu einer Zeit in der der Ugab noch wesentlich mehr Wasser führte.
Bilder:
Im Norden Namibias befindet sich der wohl bedeutendste Nationalpark des Landes und eines der bekanntesten Naturschutzgebiete ganz Afrikas. Der rund 22.275 km² große Nationalpark liegt am nordwestlichen Rand des Kalahari-Beckens. Der Name „Etosha“ entstammt der Bantusprache Oshivambo und wird häufig mit „großer weißer Platz“ übersetzt.

Gegründet wurde der Park im Jahre 1907 vom dem Gouverneur Deutsch-Südafrikas Friedrich von Lindequist. Zu dieser Zeit waren die einst riesigen Elefantenherden allerdings schon ausgestorben und auch andere Arten waren auf Grund von Großwildjagd und Wilderei vom Ausstreben bedroht. Doch die Einrichtung des Naturschutzgebietes zeigte erste Erfolge und die Tierbestände erholten sich allmählich.

Bei Rundreisen nach Namibia darf ein Besuch des weltberühmten Etosha Nationalparks natürlich auf keinen Fall fehlen. Allerdings muss beachtet werden, dass nur der östliche Teil des Park für Touristen frei zugänglich ist, der westliche darf nur in Begleitung eines erfahrenen und registrierten Führers besichtigt werden.

Während eines Besuchs bietet ihnen der Park die Beobachtung der unterschiedlichsten Tierarten wie Zebras, Antilopen, Nashörner, Kapfüchse, Elefanten und Spießböcke. Ein besonderes Highlight sind allerdings die für den Etosha Nationalpark charakteristischen Löwen, welche hier bei Jagen, Fressen und Faulenzen in der Sonne beobachtet werden können.  Doch auch zahllose Vogelarten wie der Steppendfalke, der Siedelweber oder die Gabelrake haben in dem riesigen Naturschutzgebiet eine Heimat gefunden.
Tsumeb gehört neben Otavi und Grootfontein, zum Otavi- oder Maisdreieck. Der Ackerbau ist aber nur einer der Eckpfeiler des sehr grünen, als „Gartenstadt“ bekannten Tsubeb. Vor allem ist der Ort aber bekannt durch seine zahlreichen Minen.
Entsprechend widmet sich das Museum in erster Linie der Welt der Minerale und damit einhergehend den Anfängen des Bergbaus. Da liegt es nahe, dass der Bergarbeitergruß „Glück auf“ als städtischer Wahl- und Wappenspruch fungiert. Vor allem Silber, Kupfer, Blei und Zink wurden in den Minen gewonnen.
Kuratorin Ilse Schatz weiß aber nicht nur über Minerale und Bergbau zu berichten, sondern berichtet auch gerne aus der Kolonialzeit.
Hier finden Sie Informationen zu Städten der Rundreise.

Städte

Bilder:
Im Zentrum des südafrikanischen Staates Namibia, im Windhoeker Becken, befindet sich die gleichnamige Stadt Windhoek, sie ist nicht nur die Hauptstadt des Landes sondern auch das politische und wirtschaftliche Zentrum. Im Osten wird die Stadt von den Erosbergen begrenzt, im Süden von den Auasbergen. Im Westen und Norden erstreckt sich das Khomashochland.

Die Wahrzeichen der „windigen Ecke“, was der Name Windhoek bedeutet, sind die Alte Feste, die Christuskirche und das Reiterdenkmal. In der Alten Feste befindet sich das namibische Nationalmuseum. Weitere Sehenswürdigkeiten die man während eines Besuchs der Stadt unbedingt gesehen haben sollte sind der Tintenpalast, die römisch-katholische St. Marien-Kathedrale sowie die drei Stadt-Burgen Sanderburg, Heinitzburg und Schwerinsburg.
Die faszinierende Stadt Swakopmund befindet sich im Westen Namibias direkt an der Atlantikküste. An dieser Stelle reicht die Namibwüste direkt bis ans Meer, was den besonderen Reiz der Stadt ausmacht. Zudem gilt sie als die „deutscheste Stadt von Namibia“. Von den rund 34.000 Einwohnern sind etwa zehn Prozent deutscher Abstammung.

Auch viele der Sehenswürdigkeiten in Swakopmund gehen auf die deutsche Kolonialzeit zurück, so wie beispielsweise die Kirche und das Pfarrhaus der Deutschen Lutherischen Gemeinde, welche 1911 im neobarocken Stil errichtet wurde. Hier finden bis heute deutschsprachige Gottesdienste statt. Weiterhin befinden sich auch in der naheliegenden Umgebung einiges sehenswertes, so wie die Mondlandschaft im Swakoptal, die Welwitschiaroute und natürlich die Namib Wüste.
Walvis Bay ist der bedeutendste Seehafen Namibias und befindet sich an der zentralen Westküste des Landes, nur etwa 30 Kilometer südlich der Stadt Swakopmund. Walvis Bay zählt rund 67.00 Einwohner und ist damit nach Windhoek und Rundu die drittgrößte und –wichtigste Stadt des Landes.

Zu den beliebtesten Touristenattraktionen des Landes gehören der Leuchtturm, die Hope Lokomotive am Bahnhof und die Rheinische Missionskirche, letztere wurde zum Nationalen Denkmal Namibias erklärt und gilt als ältestes historisches Gebäude in Walvis Bay.

Auch in der näheren Umgebung der Stadt befinden sich einige beeindruckende Sehenswürdigkeiten, beispielsweise die Lagune, welche südlich der Stadt liegt und ein international bekanntes Vogelschutzgebiet beheimatet.

Beliebte Aktivitäten in der Umgebung sind neben Robben- und Delfintouren entlang der Küste auch andere Bootstouren, Fahrten mit Allradfahrzeugen in der Region und ausgedehnte Wanderungen.
Im Nordwesten Namibias befindet sich die Region Kunene, hier liegt die Gemeinde Khorixas, welche rund 14.000 Einwohner beheimatet. Der Name bedeutet übersetzt so viel wie „Platz des Khori-Busches“, früher war die Stadt auch unter dem Namen Welwitschia bekannt. Diese Bezeichnung bezieht sich auf die in der Region verbreitete Pflanze Welwitschie.

Für Touristen ist Khorixas vor allem ein wichtiger Versorgungspunkt während einer Rundreise durch Namibia. Weiterhin ist die Stadt aber auch ein beliebter Ausgangsort für Touren und Ausflüge zu den Orgelpfeifen (stehende Basaltsäulen nahe des „Verbrannten Berges“) oder in den Petrified Forest (Versteinerter Wald) und zu den Felsgravuren von Twyfelfontein.
Bilder:
Im Norden Namibias befindet sich die Minenstadt Tsumeb, welche bis zum Jahr 2008 die Hauptstadt der Oshikoto-Region war. Tsumeb bildet zusammen mit den Städten Otavi und Grootfontain das sogenannte Otavi-Dreieck, auch Mais-Dreieck genannt. Eine landschaftlich intensiv genutzte Gegend mit reichlich Niederschlag. Der Name Tsumeb leitet sich aus der Sprache der San ab und bedeutet übersetzt so viel wie „ein großes Loch in den losen Boden gegraben“.

Die San sind zudem auch eine der ersten Bewohner der Gegend. Die Stadt ist aber nicht nur von wirtschaftlicher Bedeutung sondern ist auch ein Anziehungspunkt für Reisende, so befindet sich in Tsumeb zum Beispiel eines der Nationalen Denkmäler Namibias, die katholische St. Barbara Kirche. Weiterhin ist die Stadt auch ein bedeutender Bergbau-Standort.
Diese Übersichtsseite dient zur Information zu möglichen Reisezielen. Genaue Leistungsinhalte der Rundreise entnehmen Sie bitte dem Reiseverlauf und den Inklusivleistungen.

Länderinfo

Namibia (NA)
Namibia
Die Republik im Süden Afrikas ist geprägt von den landschaftlichen  Extremen und dem Traditionsreichtum seiner Bevölkerung. Letzteres beruht auf der Tatsache, dass Namibia ein Schmelztiegel der Nationen ist obwohl es zu den am dünnsten besiedelten Ländern der Erde zählt. Mit landschaftlichen Extremen sind die krassen Unterschiede der einzelnen Regionen gemeint, so verläuft genau an der Küste Namibias die Namib Wüste, im Landesinneren hingegen gibt es sehr fruchtbare Gebiete wie den Caprivi mit immer wasserführenden Flüssen wie den Okavango oder den Sambesi.
Doch Namibia ist vor allem wegen seiner zahlreichen Nationalparks so berühmt und beliebt. Beispielsweise der Etosha-Nationalpark, der Daan-Viljoen-Wildpark, der Fischfluss-Canyon, der Skelettküstenpark, die heißen Quellen Ai-Ais oder der Namib-Naukluft-Park, um nur einige zu nennen.
Die Hauptstadt dieses eindrucksvollen Landes ist Windhoek, hier können herrliche Sehenswürdigkeiten wie die lutherische Christuskirche, das State House, die katholische Marienkathedrale und das TransNamib Museum besucht und bestaunt werden. So vielseitig wie sich Ihnen das Land Namibia präsentiert, so vielseitig sind auch ihre Möglichkeiten zur aktiven Freizeitgestaltung, dabei sind Wanderungen Tierbeobachtungen, Städteerkundungen und Off-Roadabenteuer nur einer kleiner Auszug aus der Palette von Optionen die sich Ihnen bietet.
Natürlich ist man als Urlauber bestrebt so viel wie möglich von diesem eindrucksvollen und wunderschönen Land zusehen, weshalb es empfehlenswert ist eine Rundreise durch das „Wüstenwunder Namibia“ zu unternehmen. Somit werden sie bestimmt kein Highlight von Kalahari bis Etosha Nationalpark verpassen.
beste Reisezeit:
März bis Oktober
 

Klima:
Es herrscht ein heißes und trockenes Klima, der meiste Niederschlag fällt von Oktober bis April im Landesinneren, hier kann es dann mitunter zu Überschwemmungen kommen.

Einreise:
mit einem Reisepass, der über die Reise hinaus noch mindestens 6 Monate gültig ist und über mindestens zwei leere Seiten verfügt. Ein Visum ist für einen Aufenthalt von maximal 90 Tagen nicht erforderlich.
(Gültig nur für deutsche Staatsbürger)
Gegeben falls kann es zu Änderungen der Einreisebestimmung kommen. Erkundigen Sie sich bitte rechtzeitig bei dem entsprechenden Konsulat oder der Botschaft.
http://www.auswaertiges-amt.de/DE/Laenderinformationen/00-SiHi/NamibiaSicherheit.html


Impfempfehlungen:
Eine Auffrischung der Standardimpfungen wird empfohlen.
Bitte informieren sie sich vor Reiseantritt über allgemeine Schutzimpfungen oder Prophylaxe Maßnahmen bei ihrem Hausarzt, Gesundheitsamt oder anderen reisemedizinischen Fachdienst.
http://www.auswaertiges-amt.de/DE/Laenderinformationen/00-SiHi/NamibiaSicherheit.html

Währung:
1 Namibischer Dollar = 100 Cents
 

Flugdauer:
ca. 10 Stunden (nonstop)
 

Ortszeit:
MEZ +1h 


Gut zu wissen:
Namibia gehört zu den am dünnsten besiedelten Ländern der Erde. Der Westen des Landes und die Namib-Wüste sind nahezu menschenleer. Vorsicht ist geboten bei der Besichtigung touristisch wichtiger Sehenswürdigkeiten nahe der Grenze zu Angola, da hier die Grenze nicht immer genau und offensichtlich gekennzeichnet ist. Eine illegale Überschreitung der Grenze führt zur Verhaftung und kann mit einer Geldbuße oder Haftstrafe geahndet werden.


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