Inklusive Flug
  • 20-tägige Erlebnisreise durch Namibia
  • Entdecken Sie die Dünen des Sossusvleis
  • Bootsfahrt zur Delfin- und Robbenbeobachtung bei Walfischbucht
ab 3.795 € pro Person
Fragen zur Reise oder eine persönliche Beratung gewünscht? Hotline: 0800 337 3337 (gebührenfrei)

Reiseverlauf

Namibia - das klingt nach Wüste, nach wilden Tieren und nach Abenteuer. Zu Recht! Auf unserer Studienreise können Sie sich selbst davon überzeugen. Wir durchfahren das weite, oft menschenleere Land, durchqueren die Namibwüste und beobachten Löwen und Nashörner im Etoschapark. Namibia hat aber noch eine andere Seite: Das moderne Windhuk, die nordländisch anmutenden Küstenstädtchen, die Menschen in den Townships Katutura und Mondesa liefern kontrastreiche Bilder des vielfältigen Landes. Lernen Sie einen der schönsten Flecken Afrikas kennen, kommen Sie mit nach Namibia!
1. Tag: Abflug nach Namibia
Bahnanreise 1. Klasse zum gewählten Flughafen. Am Abend Abflug von Frankfurt oder München mit South African Airways nach Johannesburg (Nachtflug, Flugdauer ca. 10 Std.). Alternativ können Sie auch direkt mit Air Namibia von Frankfurt nach Windhuk fliegen (Nachtflug, nonstop, Flugdauer ca. 9 Std.).
2. Tag: Ankunft in Windhuk
Ankunft in Windhuk morgens. Ihre Reiseleiterin begrüßt Sie am Flughafen und begleitet Sie zum Hotel. Per Bus entdecken wir anschließend gemeinsam die namibische Hauptstadt. Die gegensätzlichen Lebenswelten aus deutscher Kolonialzeit und schwarzem Afrika offenbaren sich schnell: Hier das Gewusel in der früheren Township Katutura, dort die Relikte aus wilhelminischer Zeit - die Alte Feste, die Bürgerhäuser im Jugendstil, der Tintenpalast. Dazwischen die Bürogebäude mit ihren Glasfassaden - Symbole einer aufstrebenden afrikanischen Hauptstadt.
3. Tag: Weites Land Namibia
Wir brechen auf. Es geht südwärts durch weites, dünn besiedeltes Farmland. Über staubige Straßen fahren wir nach Hoachanas. In diesem Dorf - mit der zweitältesten Kirche Namibias - begegnen wir vor allem Angehörigen des Volkes der Nama, und im Gespräch erfahren wir einiges über Lebensweise und Perspektiven dieses Volkes. Haben Sie Fragen? Nur zu! Unsere Lodge ist jetzt nicht mehr weit. 310 km. Nachmittags starten wir die Geländewagen und erkunden die roten Dünen der Kalahari. Die Sonnenuntergänge hier sind postkartenwürdig.
4. Tag: Der Fischflusscanyon
Auf unserem Weg nach Südnamibia machen wir einen Abstecher zum Köcherbaumwald, einer Ansammlung von etwa 300 der seltsamen Pflanzen, aus deren Rinde die Buschmänner früher die Köcher für ihre Pfeile fertigten. Nächster Halt: Keetmanshoop, die von rheinischen Missionaren gegründete „Metropole“ Südnamibias. Unser Tagesziel ist der Fischflusscanyon inmitten einer grandiosen Wüstenlandschaft. 440 km.
5. Tag: Auf nach Aus!
Per Bus und zu Fuß geht es zu einigen spektakulären Aussichtspunkten des 150 km langen und bis zu 550 m tiefen Fischflusscanyons. Weiterreise zum kleinen Flecken Aus und zu unserer nahe gelegenen Lodge im Gondwana-Rand-Naturschutzgebiet. 300 km. Sie liegt einzigartig schön, und Sie haben Zeit zum Entspannen und Genießen der Stille. Aktiveren Naturen bietet sich die Möglichkeit, auf markierten Wanderwegen die grandiose Landschaft der Namib auf eigene Faust zu entdecken. Wer dann Durst bekommt, kann sich an der Hotelbar gerne von der Qualität des namibischen Biers überzeugen. Zwei Übernachtungen in Aus.
6. Tag: Kolmanskuppe und Lüderitz
Ziehen Sie sich warm an, denn vor der namibischen Küste verläuft der kalte Benguelastrom! Die Ruinen der Geisterstadt Kolmanskuppe erzählen vom Diamantenfieber, das hier vor 100 Jahren ausbrach. Nach einer kurzen Blütezeit - man baute sogar eine Kegelbahn - war der Diamantenrausch jedoch schnell vorbei, und die Stadt leerte sich zügiger als eine Pfütze in der Wüste. Das kühle Wasser im Meer sorgt für ein reiches Fischaufkommen vor den Küsten Namibias. Das macht Lüderitz mit seinen bunten Art-déco-Häusern und Jugendstilvillen zum wichtigen Fischereihafen. Ihr Reiseleiter verrät Ihnen gerne, wo Sie zum Mittagessen den besten Fisch bekommen. Auf der Rückfahrt nach Aus Abstecher zu einer Wasserstelle, wo wir mit etwas Glück den Wildpferden der Namib begegnen. 260 km.
7. Tag: Durch die Wüste
Heute brauchen Sie Sitzfleisch. Doch so abenteuerlich die Schotterstraßen sind, so eindrucksvoll ist die Wüstenlandschaft. Auf halber Strecke erscheint eine mittelalterliche Burg am Horizont. Eine Fata Morgana? Nein, vielmehr die fixe Idee eines exzentrischen Siedlers, der sie vor 100 Jahren hier errichtete. Im Inneren von Schloss Duwisib wähnt man sich in der Wartburg: gekreuzte Schwerter, dunkles Holz, Jagdtrophäen - skurril! In der alten Schmiede der Burg essen wir zu Mittag und treffen Farmer Jochen Frank-Schulz. Wie denkt er über die Landreform? Droht eine Enteignung weißer Farmer nach dem Vorbild Simbabwes? Hat er Angst, alles zu verlieren? Fragen Sie ihn danach! Aber bitte auch nach seiner hausgemachten Kaktusfeigenmarmelade! 460 km. Zwei Übernachtungen in der Namib Desert Lodge.
8. Tag: Die Dünen des Sossusvleis
Eine Stunde vor Sonnenaufgang brechen wir auf, um per Bus und Geländewagen in die zentrale Namib vorzustoßen, die älteste Wüste der Welt. Höhepunkt: die bis zu 300 m hohen orangefarbenen Sanddünen rund um das Sossusvlei - eine riesige Lehmpfanne. Wer will, besteigt eine der Dünen, die im Lichte des frühen Morgens besonders schön zu leuchten scheinen. Kann ein Fluss einfach verschwinden? Ja, er kann. Das sehen wir im Sesriem-Canyon, wo der Fluss Tsauchab scheinbar unvermittelt unter einer Felsplatte vom Erdboden verschluckt wird. 300 km. Der Nachmittag gehört Ihnen. Lust auf eine Jeep-Tour (ca. 30 €) zu den versteinerten Dünen - den einzigen ihrer Art weltweit? Oder wollen Sie lieber wandern? Mehrere Wege sind ausgeschildert.
9. Tag: Die Namib
Auf dem Weg nach Swakopmund passieren wir einige der schönsten Stellen des Namib-Naukluft-Parks: die Wildtränken Ganab und Hotsas, Treffpunkt von Zebras und Antilopen, die Welwitschia-Fläche, wo die einzigartige, urzeitliche Welwitschia mirabilis wächst, und die sogenannte Mondlandschaft, die ihren Namen redlich verdient. Nach so viel Wüste hat uns dann in der Küstenstadt Swakopmund die Zivilisation wieder. Hier treffen wir abends einen deutschsprachigen Namibier, der aus seinem Leben berichtet und mit Ihnen bei einem Bier oder einem Glas Wein über die aktuelle Lage, das Zusammenleben der Völker Namibias und die Zeit der Apartheid diskutiert. 350 km. Drei Übernachtungen in Swakopmund.
10. Tag: Robby, die Robbe
Was macht Robby in unserem Boot? Er freut sich auf Sie, lässt sich sogar streicheln. Wir sind in Walfischbucht, einem Nachbarort von Swakopmund, von dem aus wir eine Bootstour starten. Begleitet von Pelikanen und Delfinen tuckern wir, vorbei an den Containerschiffen und den zur Reparatur herbeigeschleppten Ölplattformen im größten namibischen Hafen, zur anderen Seite der Bucht. Hier ist es noch idyllisch, an weiten Stränden halten sich Tausende von Robben auf. An Bord werden uns Austern, Fisch und Sekt gereicht. Zurück in Swakopmund führt Sie Ihr Reiseleiter durch die Stadt. Hier spricht man Deutsch, und es ist nicht schwierig, mit den Menschen ins Gespräch zu kommen. Souvenirjäger, aufgepasst: Handgeschnitztes lockt zu fairen Preisen. Tipp fürs Abendessen: Kückis Pub ist eine kulinarische Institution und berühmt für leckere Meeresfrüchte. 100 km.
11. Tag: Ein Tag in Swakopmund
Ein freier Tag, den Sie ganz nach Ihren eigenen Vorstellungen verbringen können. Wir empfehlen für den Vormittag eine Fahrt in die Township Mondesa. Mit einer einheimischen Führerin besuchen Sie dabei Angehörige der verschiedenen ethnischen Gruppen Namibias zu Hause. Sprechen Sie mit ihnen über ihren Alltag und über Probleme wie Aids, Wohnungspolitik oder die Hinterlassenschaft der Apartheid, aber auch über ihre Hoffnungen für die Zukunft. Ein eindrucksvoller Blick hinter die Kulissen! Darüber hinaus bietet sich der bedeutendste Ferienort Namibias für vielerlei Aktivitäten an: Jeepfahrten in die Wüste, Sandboarding in den Dünen oder Angelausflüge aufs Meer. Oder bummeln Sie zwanglos durch die Läden und Galerien.
12. Tag: Szenenwechsel
Auf unserem Weg nach Khorixas folgen wir zunächst noch der Küste. Unterwegs passieren wir eine Meerwasserentsalzungsanlage, und Ihr Reiseleiter schildert Ihnen, wie Namibia seine Wasserprobleme lösen will. Denn der Uranbergbau floriert, neue Minen werden erschlossen, die immer mehr von dem kostbaren Nass benötigen. Aber wird der Boom auch noch anhalten, nachdem die Katastrophe von Fukushima die Atomenergie so sehr infrage gestellt hat? Wir passieren das Zinnminendorf Uis vor der Kulisse des Brandbergs. 250 km. Zwei Übernachtungen in einer Lodge in der Nähe von Khorixas .
13. Tag: Felsenwelten
Viele Steine gibt es im Damaraland, nur wenige Menschen können in diesem kargen Landstrich ein Auskommen finden. Unser Ausflug führt uns zu den schönsten Stellen des Landes, zu den von steinzeitlichen Felsenkünstlern geschaffenen Bildern bei Twyfelfontein (UNESCO-Welterbe), zu den Orgelpfeifen, dem Verbrannten Berg und dem Versteinerten Wald. 250 km.
14. Tag: Zur Fingerklippe
Nach dem Frühstück fahren wir zu den Ugab-Terrassen und zur 35 m hohen Fingerklippe, die wie ein vergessener Hinkelstein von Obelix senkrecht in der Landschaft steht. Wir passen die Länge unseres Aufenthaltes den Temperaturen an, dann fahren wir weiter zu unserer Lodge am Eingang zum Etoschapark, wo Sie den Rest des Nachmittags am Pool oder auf Ihrer Terrasse verbringen können. 270 km. Tipp für eine amüsante Lektüre: „Hummeldumm“ von Erfolgsautor Tommy Jaud. Zwei Übernachtungen in der Etosha Safari Lodge.
15. Tag: Im Etoscha-Nationalpark
Heute wird ein tierisch guter Tag! Der Etoschapark gehört zu den bedeutendsten Naturschutzgebieten Afrikas. Mit Sicherheit werden Ihnen hier Springböcke, Zebras, Gnus und Giraffen vor die Linse laufen. Möglicherweise auch einige Großkatzen, Nashörner und Elefanten. Vor allem an den vielen Wasserstellen, die wir anfahren, bieten sich tolle Gelegenheiten für Ihr persönliches Foto des Jahres. Ca. 200 km.
16. Tag: Ein Tag bei den Tieren
Gestern kein Nashorn abgeschossen? Fototechnisch natürlich! Dann haben Sie heute eine weitere Chance. Aber vergessen Sie nicht, Ihren Blick ab und zu von der Steppe in den Himmel zu richten. Die Vogelvielfalt im Etoschapark ist gewaltig. Und vielleicht identifizieren Sie ja einen Kampfadler oder einen der skurrilen Gelbschnabeltokos. Heute durchqueren wir den gesamten Nationalpark Ca. 200 km. Zwei Übernachtungen in der Mokuti Etosha Lodge am Ausgang des Parks.
17. Tag: Lodge oder Park
Heute macht jeder das, worauf er am meisten Lust hat. Der Whirlpool ist eine entspannende Idee. Oder eine der vielen Anwendungen im Wellnessbereich der Lodge. Hot Stone oder ein afrikanisches After Safari Treatment? Oder möchten Sie noch einmal in den Nationalpark, dieses Mal in offenen Geländefahrzeugen (ca. 50 EUR, Halbtagesausflug)?
18. Tag: Zurück nach Süden
Im Minenstädtchen Tsumeb erfahren wir im Stadtmuseum mehr über das "Gold" Namibias: Kupfer. Viele Jahre wurde in den nahen Kupferminen freilich nicht geschürft. Ihr Reiseleiter erzählt Ihnen, warum. In Okahandja stoppen wir an den Gräbern wichtiger Häuptlinge der Hereros und erfahren, warum dieses Volk bis heute von Deutschland Entschädigungszahlungen für die Grausamkeiten während des Kolonialkriegs fordert. Am späten Nachmittag schließt sich in Windhuk der Kreis unserer Reise. 480 km.
19. Tag: Abschied von Namibia
Der Vormittag gehört Ihnen. Genießen Sie das kühle Poolwasser oder lesen Sie auf der Terrasse die letzten Seiten Ihrer Reiselektüre! Oder bummeln Sie noch einmal durch die Ladengalerien von Windhuk. Im Laufe des Nachmittags Transfer zum Flughafen. 50 km. Flug mit Air Namibia nach Frankfurt (Nachtflug, nonstop, Flugdauer ca. 9,5 Std.).
20. Tag: Ankunft in Europa
Morgens Ankunft in Frankfurt oder München und Anschluss zu den anderen Städten.

Änderung des Reiseverlaufs vorbehalten!
Hier finden Sie Informationen zu ausgewählten Sehenswürdigkeiten der Rundreise.

Sehenswürdigkeiten

Als Grundsteinlegung der heutigen namibischen Hauptstadt Windhoek wird heute der Bau der Festung „Alte Feste“ angesehen, da sich für dieses Vorhaben eine große Anzahl von Personal rund um die Festung einquartierte. Den Auftrag für den Bau gab der deutsche Hauptmann Curt von Francois, welcher die Festung zusammen mit seiner Schutztruppe errichtete um den Frieden zwischen den verfeindeten Volkstämmen der Nama und Herero zu sichern.

Heute befindet sich in der einstigen Festung das Nationalmuseum von Namibia. Zudem ziert seit Anfang 2010 das hier hin versetzte Reiterdenkmal den Haupteingang des Gebäudes. Zusammen mit der Christuskirche und dem Unabhängigkeits-Gedenkmuseum zählt die Alte Feste zu den Wahrzeichen der namibischen Hauptstadt.
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In der namibischen Hauptstadt Windhoek befindet sich der sogenannte Tintenpalast, dieser ist der Sitz der Nationalversammlung. Entworfen wurde das Gebäude von dem Architekten Gottlieb Redecker und zwischen 1912 und 1913 oberhalb der Robert Mugabe Avenue errichtet.

Seinen Namen erhielt der Bau von der damaligen deutschen Bevölkerung, welche in Anspielung auf die Arbeit der dortigen Beamten und Schreiberlinge bald nach der Eröffnung nur noch spöttisch vom „Tintenpalast“ sprachen. Dieser Name wurde bis heute beibehalten.

Das Regierungsgebäude Windhoeks ist ein exzellentes Beispiel für die eigenständige deutsche Kolonialarchitektur. 1931 wurde dem Palast noch eine Gartenanlage vorgelagert, der sogenannte Parlamentsgarten. Dieser ist heute die grüne Oase der Stadt und ein überaus beliebter Park.
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Im Süden Namibias befindet sich eine sehr beeindruckende Attraktion, hier stehen nämlich rund 250 Köcherbäume, welche nur in Teilen Namibias und Südafrikas wachsen und sonst nur vereinzelt vorkommen. Wegen ihres seltenen Vorkommens steht der gesamte Köcherbaumwald unter Naturschutz und schon 1955 wurde er zum nationalen Denkmal Namibias erklärt.

Das Alter der Bäume schätz man auf 200 bis 300 Jahre. Nur wenige Kilometer von diesem Köcherbaumwald entfernt befindet sich ein weiterer, wesentlich größerer aber weniger bekannter Köcherbaumwald.

Die nächstgelegene Stadt ist die Regionalhauptstadt Keetmanshoop. Weitere eindrucksvolle Sehenswürdigkeiten befinden sich nur wenige Kilometer entfernt vom Köcherbaumwald, beispielsweise die bizarre Felslandschaft „Spielplatz der Riesen“.
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Die berühmte Trockenwüste Namib erstreckt sich an der Westküste Afrikas, über die Länder Namibia und Angola. Sie ist nicht nur Namensgeber für das Land Namibia sondern beheimatet auch die Nationalparks Skelettküste, Namib-Naukluft und Sperrgebiet. Der Name Namib bedeutet übersetzt so viel wie „Ort wo nichts ist“ oder „Leerer Platz“.

Doch auch wenn der Name vermuten lässt, dass hier nichts als Sand befindet, so muss man doch feststellen, dass auch in dieser lebensfeindlichen Umgebung Pflanzen wachsen und Tiere leben. Zu den bekanntesten Pflanzen der Namib gehört die Welwitschie. Mit ihren 80 Millionen Jahren ist die Namib die älteste Wüste der Erde, sie ist besonders berühmt für ihre imposanten Sanddünen. Insgesamt umfasst die beeindruckende Wüste eine Fläche von mehr als 95.000 km².
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Die berühmte Trockenwüste Namib erstreckt sich an der Westküste Afrikas, über die Länder Namibia und Angola. Sie ist nicht nur Namensgeber für das Land Namibia sondern beheimatet auch die Nationalparks Skelettküste, Namib-Naukluft und Sperrgebiet. Der Name Namib bedeutet übersetzt so viel wie „Ort wo nichts ist“ oder „Leerer Platz“.

Doch auch wenn der Name vermuten lässt, dass hier nichts als Sand befindet, so muss man doch feststellen, dass auch in dieser lebensfeindlichen Umgebung Pflanzen wachsen und Tiere leben. Zu den bekanntesten Pflanzen der Namib gehört die Welwitschie. Mit ihren 80 Millionen Jahren ist die Namib die älteste Wüste der Erde, sie ist besonders berühmt für ihre imposanten Sanddünen. Insgesamt umfasst die beeindruckende Wüste eine Fläche von mehr als 95.000 km².
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Absolute Ruhe finden Sie auf dem ehemaligen Anwesen des sächsischen Barons und Artillerie-Offiziers Hansheinrich von Wolff: Am Rande der Namib gelegen, züchtete er auf dem ursprünglichen Farmgelände Vollblutpferde. Diese gelten als Vorfahren der heutigen Wüstenpferde.

Optisch erinnert das Schloss eher an eine mittelalterliche Burg mit seinen roten Mauern, der mächtigen Festung und den Wehrtürmen. Neben einem Museum sind heute auch Unterkünfte der Namibia Wildlife Resorts untergebracht, zu denen auch ein Campingplatz in unmittelbarer Nähe gehört. Erst 2014 wurde das Anwesen komplett renoviert.
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Die berühmte Trockenwüste Namib erstreckt sich an der Westküste Afrikas, über die Länder Namibia und Angola. Sie ist nicht nur Namensgeber für das Land Namibia sondern beheimatet auch die Nationalparks Skelettküste, Namib-Naukluft und Sperrgebiet. Der Name Namib bedeutet übersetzt so viel wie „Ort wo nichts ist“ oder „Leerer Platz“.

Doch auch wenn der Name vermuten lässt, dass hier nichts als Sand befindet, so muss man doch feststellen, dass auch in dieser lebensfeindlichen Umgebung Pflanzen wachsen und Tiere leben. Zu den bekanntesten Pflanzen der Namib gehört die Welwitschie. Mit ihren 80 Millionen Jahren ist die Namib die älteste Wüste der Erde, sie ist besonders berühmt für ihre imposanten Sanddünen. Insgesamt umfasst die beeindruckende Wüste eine Fläche von mehr als 95.000 km².
Im Westen Namibias bietet die Natur eine ganz besondere Attraktion, den Sesriem Canyon. Diese etwa einen Kilometer lange und rund 30 Meter tiefe Schlucht verdankt ihren Namen den ersten Siedlern dieses Gebietes, das Wort Sesriem ist afrikaans und bedeutet übersetzt „Sechsriemen“. Diese Bezeichnung rührt daher, dass die Siedler sechs Riemen brauchten um aus der Schlucht Wasser zu schöpfen.

Entstanden ist der Sesriem Canyon durch den Tsauchab Trockenfluss, welcher rund 80 Kilometer östlich der Schlucht entspringt. Dieser Trockenfluss führt nur während starken Regenzeiten Wasser und verwandelt zu dieser Zeit seine Umgebung in eine wahre Märchenlandschaft. Der Canyon hingegen führt ganzjährig Wasser und das nutzen zahlreiche Tiere dieser Gegend. Aber auch bei Touristen ist dieses Gebiet sehr gefragt und beliebt.
Das Sosussvlei ist eine Salz-Ton-Pfanne, ein sogenanntes Vlei in der Namibwüste in Namibia, welches von Sanddünen eingerahmt ist. Mit seinen charakteristischen beigefarbigen Ton hebt es sich stark von den roten Sanddünen der Namib ab. Diese Dünen zählen mit einer Höhe von rund 380 Meter zu den höchsten der Welt. Die größte von ihnen ist die sogenannte „Big Daddy“ oder „Crazy Dune“.

Nach der Regenzeit ist das sosussvlei häufig mit Wasser gefüllt, wodurch an seinem Rand auch einige Sträucher und kleinere Bäume wachsen und somit die karge Eintönigkeit der Wüste unterbrechen. Weitere Vleis in der Umgebung sind das Hiddenvlei und das Dead Vlei. Sie sorgen zusammen mit dem Sosussvlei für einen regen Tourismus in dieser Region.
Im Jahre 2010 schlossen sich die einzelnen Nationalparks Skelettküste, Namib-Naukluft Nationalpark, Sperrgebiet und Dorob-Nationalpark sowie der Fischfluss-Canyon und das Meeresschutzgebiet Meob-Chamais zu einem ganzen zusammen, sie alle bilden nun den Namib-Skelettküste-Nationalpark, welcher nun das größte Schutzgebiet Namibias sowie das achtgrößte der Erde darstellt.
Für die Zukunft ist geplant diesen ohnehin schon riesigen Nationalpark mit dem Etosha-Nationalpark und dem Kunene-Volkspark zu vereinen und damit einen der größten Naturparks der Welt zu bilden. Der Namib Skelettküste Nationalpark erstreckt sich entlang der gesamten namibischen Atlantikküste, welche rund 1570 Kilometer einnimmt. Insgesamt nimmt der Park rund 10,754 Millionen Hektar ein.
Zu seinen bedeutendsten Sehenswürdigkeiten gehören „Die Lange Wand“ innerhalb des Sperrgebiets, die Attraktionen der Skelettküste wie Schiffswracks, die malerischen Dünen der Namib-Wüste und natürlich der beeindruckende Fischfluss Canyon.
Egal wohin in Namibia man reist, einen Teil dieses unglaublich riesigen Nationalparks wird man mit Sicherheit besuchen.
Die Welwitschia mirabilis ist wohl die beeindruckendste Sehenswürdigkeit des Nationalparks Namibia. Diese einzigartige Pflanze gedeiht unter extremen Bedingungen und kann mehrere Tausend Jahre alt werden. Im Namib Naukluft Park kann sie bewundert werden.

Faszinierende Lebensform
Diese Pflanze bildet nur zwei Blätter aus. Das Besondere liegt darin, dass das Wachstum dieser zwei Blätter nie aufhört. Sie sterben nur an der Spitze ab. Die Laubblätter, die eine Länge von 2,5 m erreichen können, dienen dem Wasserspeicher.

Extreme Lebensform
Die Welwitschie ist an das Leben in der Wüste angepasst. Ihre riesige Pfahlwurzel wächst so tief, dass sie das Grundwasser erreicht. Sie ist ein lebendes Fossil, denn sie ist der einzige Vertreter in ihrer Gattung.

Zu den ältesten ihrer Art
Der Welwitschia Drive, südöstlich von Swakopmund, ist der längste Pfad, an dem sich eine Vielzahl von Pflanzen angesiedelt haben. Auf etwa 50 km stehen Pflanzen mit unterschiedlichem Alter in verschiedenen Größen direkt nebeneinander.
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Die berühmte Trockenwüste Namib erstreckt sich an der Westküste Afrikas, über die Länder Namibia und Angola. Sie ist nicht nur Namensgeber für das Land Namibia sondern beheimatet auch die Nationalparks Skelettküste, Namib-Naukluft und Sperrgebiet. Der Name Namib bedeutet übersetzt so viel wie „Ort wo nichts ist“ oder „Leerer Platz“.

Doch auch wenn der Name vermuten lässt, dass hier nichts als Sand befindet, so muss man doch feststellen, dass auch in dieser lebensfeindlichen Umgebung Pflanzen wachsen und Tiere leben. Zu den bekanntesten Pflanzen der Namib gehört die Welwitschie. Mit ihren 80 Millionen Jahren ist die Namib die älteste Wüste der Erde, sie ist besonders berühmt für ihre imposanten Sanddünen. Insgesamt umfasst die beeindruckende Wüste eine Fläche von mehr als 95.000 km².
Rund 30 Kilometer von der Stadt Uis entfernt erhebt sich aus dem staubigen Boden der namibischen Halbwüste das Brandbergmassiv. Das im Durchschnitt 2500 Meter hohe, ovale Massiv nimmt insgesamt ein Fläche von etwa 760 km² ein und beheimatet neben der berühmten Felsenzeichnung „die weiße Dame“ auch den höchsten Berg Namibias, den Königsstein mit einer Höhe von 2606 Metern.
Die Region in der das Brandbergmassiv liegt heißt Erongo und ist nur rund 90 Kilometer von der Atlantikküste entfernt. Auf einer Reise durch das faszinierende Namibia ist ein Besuch des Brandbergs auf jeden Fall Pflicht. Nicht nur um das majestätisch anmutende Massiv einmal aus nächster Nähe zu betrachten, sondern auch der zahlreichen Felszeichnungen wegen. Rund um den Brandberg finden sich an rund 1000 Fundorten über 50.000 Felsmalereien, welche Tiere, Menschen oder Jagdszenen darstellen.
Das Damaraland ist das Hauptsiedlungsgebiet des Volksstammes der Damara, welches  sich vom Kaokoland bis zur Nationalstraße B2, von Süden nach Norden erstreckt und im Westen bis nah an die Skelettküste heran reicht. Der Begriff „Damaraland“ stammt noch aus der Kolonialzeit. Nach der Unabhängigkeit Namibias gab es das Damaraland offiziell nicht mehr, doch die Bezeichnung hat sich behauptet und viele nennen das Gebiet bis heute wie es einst  die deutschen Kolonialherren tauften.
Auf einer Rundreise durch das einzigartige Namibia sollte das Damaraland unbedingt Teil der Reiseroute sein. Es befindet sich unweit des eindrucksvollen Brandbergmassivs mit seinen fantastischen Felsmalereien und sollte daher einen Abstecher wert sein.
Westlich der namibischen Stadt Khorixas im Nordwesten des Landes, befindet sich wohl eine der ungewöhnlichsten Attraktionen Namibias, nämlich die bizarre Gesteinsformation, welche als „Orgelpfeifen“ bezeichnet wird. Der Name leitet sich von der außerordentlichen Erscheinung ab, denn die beeindruckende Ansammlung der stehenden Basaltsäulen erinnert wirklich an die Pfeifen einer Orgel.

Diese ungewöhnliche Gesteinsformation entstand schon vor rund 150 Millionen Jahren, damals drang flüssige Lava in eine Schiefergesteinsformation ein, diese wurde schließlich im Laufe der Zeit durch Erosion freigelegt. Ganz in der Nähe der Orgelpfeifen befindet sich eine weiter bizarre Attraktion, der so genannte Verbrannte Berg, welcher ebenfalls durch flüssige Lava entstand.
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Twyfelfontein bedeutet übersetzt „Fontäne des Zweifels“ und ist ein Tal im Damara-Bergland im Norden Namibias. Der Name des Berglandes leitet sich von den früheren Bewohnern dieses Gebietes, den Damara ab. Ab 1947 ließen sich hier auch weiße Farmer nieder, diese empfanden die hier entspringende Quelle sehr bald als unzuverlässig und nannten Quelle und Tal deshalb „Twyfelfontein“.

Das besondere dieses Tals sind die hier befindlichen Felsgravuren und Malereien, welche zwischen 300 vor Christus und 1800 entstanden sind. Sie zeigen unter anderem Tierbilder und Jagdszenen. Nachdem einige Stücke aus dem Tal gestohlen wurden erklärte man das Gebiet 1952 zu einem Nationaldenkmal Namibias. Im Jahre 2007 wurden die Felsgravuren schließlich von der UNESCO zum Weltnaturerbe erklärt.

Ebenfalls sehr beeindruckend sind neben den Felsmalereien auch zahlreiche Felsformationen wie beispielsweise das „Löwenmaul“. Um weiterem Diebstahl vorzubeugen darf das Tal nur noch in Begleitung eines Fremdenführers besichtigt werden.
Die sogenannte Fingerklippe in der nördlichen Küstenregion Namibias ist eine durch Erosion entstandene Felsnadel, welche ungefähr 35 Meter hoch ist und in ihrem Umfang 44 Meter misst. Forscher datieren das Alter der Fingerklippe auf etwa 30 Millionen Jahre.
Die nächstgelegene Stadt ist das rund 70 Kilometer weiter westlich gelegene Outjo. Dieser Ort bietet neben einigen Sehenswürdigkeiten wie dem Wasserturm, dem Naulila Denkmal und dem Frank-Haus-Museum vor allem zahlreiche sehr komfortable und landestypische Unterkünfte.
Die Fingerklippe befindet sich im Ugab-Tal, welches vor vielen Millionen Jahren ein Flusstal war, zu einer Zeit in der der Ugab noch wesentlich mehr Wasser führte.
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Im Norden Namibias befindet sich der wohl bedeutendste Nationalpark des Landes und eines der bekanntesten Naturschutzgebiete ganz Afrikas. Der rund 22.275 km² große Nationalpark liegt am nordwestlichen Rand des Kalahari-Beckens. Der Name „Etosha“ entstammt der Bantusprache Oshivambo und wird häufig mit „großer weißer Platz“ übersetzt.

Gegründet wurde der Park im Jahre 1907 vom dem Gouverneur Deutsch-Südafrikas Friedrich von Lindequist. Zu dieser Zeit waren die einst riesigen Elefantenherden allerdings schon ausgestorben und auch andere Arten waren auf Grund von Großwildjagd und Wilderei vom Ausstreben bedroht. Doch die Einrichtung des Naturschutzgebietes zeigte erste Erfolge und die Tierbestände erholten sich allmählich.

Bei Rundreisen nach Namibia darf ein Besuch des weltberühmten Etosha Nationalparks natürlich auf keinen Fall fehlen. Allerdings muss beachtet werden, dass nur der östliche Teil des Park für Touristen frei zugänglich ist, der westliche darf nur in Begleitung eines erfahrenen und registrierten Führers besichtigt werden.

Während eines Besuchs bietet ihnen der Park die Beobachtung der unterschiedlichsten Tierarten wie Zebras, Antilopen, Nashörner, Kapfüchse, Elefanten und Spießböcke. Ein besonderes Highlight sind allerdings die für den Etosha Nationalpark charakteristischen Löwen, welche hier bei Jagen, Fressen und Faulenzen in der Sonne beobachtet werden können.  Doch auch zahllose Vogelarten wie der Steppendfalke, der Siedelweber oder die Gabelrake haben in dem riesigen Naturschutzgebiet eine Heimat gefunden.
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Im Norden Namibias befindet sich der wohl bedeutendste Nationalpark des Landes und eines der bekanntesten Naturschutzgebiete ganz Afrikas. Der rund 22.275 km² große Nationalpark liegt am nordwestlichen Rand des Kalahari-Beckens. Der Name „Etosha“ entstammt der Bantusprache Oshivambo und wird häufig mit „großer weißer Platz“ übersetzt.

Gegründet wurde der Park im Jahre 1907 vom dem Gouverneur Deutsch-Südafrikas Friedrich von Lindequist. Zu dieser Zeit waren die einst riesigen Elefantenherden allerdings schon ausgestorben und auch andere Arten waren auf Grund von Großwildjagd und Wilderei vom Ausstreben bedroht. Doch die Einrichtung des Naturschutzgebietes zeigte erste Erfolge und die Tierbestände erholten sich allmählich.

Bei Rundreisen nach Namibia darf ein Besuch des weltberühmten Etosha Nationalparks natürlich auf keinen Fall fehlen. Allerdings muss beachtet werden, dass nur der östliche Teil des Park für Touristen frei zugänglich ist, der westliche darf nur in Begleitung eines erfahrenen und registrierten Führers besichtigt werden.

Während eines Besuchs bietet ihnen der Park die Beobachtung der unterschiedlichsten Tierarten wie Zebras, Antilopen, Nashörner, Kapfüchse, Elefanten und Spießböcke. Ein besonderes Highlight sind allerdings die für den Etosha Nationalpark charakteristischen Löwen, welche hier bei Jagen, Fressen und Faulenzen in der Sonne beobachtet werden können.  Doch auch zahllose Vogelarten wie der Steppendfalke, der Siedelweber oder die Gabelrake haben in dem riesigen Naturschutzgebiet eine Heimat gefunden.
Tsumeb gehört neben Otavi und Grootfontein, zum Otavi- oder Maisdreieck. Der Ackerbau ist aber nur einer der Eckpfeiler des sehr grünen, als „Gartenstadt“ bekannten Tsubeb. Vor allem ist der Ort aber bekannt durch seine zahlreichen Minen.
Entsprechend widmet sich das Museum in erster Linie der Welt der Minerale und damit einhergehend den Anfängen des Bergbaus. Da liegt es nahe, dass der Bergarbeitergruß „Glück auf“ als städtischer Wahl- und Wappenspruch fungiert. Vor allem Silber, Kupfer, Blei und Zink wurden in den Minen gewonnen.
Kuratorin Ilse Schatz weiß aber nicht nur über Minerale und Bergbau zu berichten, sondern berichtet auch gerne aus der Kolonialzeit.
Hier finden Sie Informationen zu Städten der Rundreise.

Städte

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Im Zentrum des südafrikanischen Staates Namibia, im Windhoeker Becken, befindet sich die gleichnamige Stadt Windhoek, sie ist nicht nur die Hauptstadt des Landes sondern auch das politische und wirtschaftliche Zentrum. Im Osten wird die Stadt von den Erosbergen begrenzt, im Süden von den Auasbergen. Im Westen und Norden erstreckt sich das Khomashochland.

Die Wahrzeichen der „windigen Ecke“, was der Name Windhoek bedeutet, sind die Alte Feste, die Christuskirche und das Reiterdenkmal. In der Alten Feste befindet sich das namibische Nationalmuseum. Weitere Sehenswürdigkeiten die man während eines Besuchs der Stadt unbedingt gesehen haben sollte sind der Tintenpalast, die römisch-katholische St. Marien-Kathedrale sowie die drei Stadt-Burgen Sanderburg, Heinitzburg und Schwerinsburg.
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Rund 22.000 Einwohner leben in der beschaulichen Ortschaft  Keetmanshoop, der Hauptstadt der Region Karas  im Zentrum Südnamibias. Benannt wurde die Stadt nach dem deutschen Bankier und Kaufmann Johann Keetman, die Bezeichnung hoop ist Afrikaans und bedeutet „Hoffnung“. Rund 500 Kilometer weiter nördlich befindet sich die namibische Hauptstadt Windhoek und nur 30 Kilometer weiter westlich von Keetmanshoop erstrecken sich die imposanten Boguberge.

Nordöstlich der Stadt liegen zwei ganz besondere Attraktionen, welche auch zu den bedeutendsten Sehenswürdigkeiten des ganzen Landes gehören. Zum einen der Köcherbaumwald, eine hinreißende Landschaft mit einem ungewöhnlichen Mix aus steiniger Halbwüste und skurril anmutenden Bäumen. Der Köcherbaumwald wurde bereits 1955 zum Nationalen Denkmal erklärt.

Unweit davon entfernt liegt der sogenannte „Spielplatz der Riesen“ auch „Giant’s Playground“ genannt, eine bizarre Felsenlandschaft mit aufgetürmten Dolerit-Felsen. Hier kann man neben den imposanten Gesteinsblöcken auch possierlichen Klippschliefer, welche zwischen den Felsen leben, besichtigen. Ein etwa 45-minütiger Rundweg führt durch das atemberaubende Gelände, welches sich auf rund 5 km² erstreckt.
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Das pittoreske Lüderitz ist eine namibische Hafenstadt am Atlantik, idyllisch und paradiesisch wie es im Buche steht. Gegründet wurde sie am 12. Mai 1883 von Franz Adolf Eduard Lüderitz, einem Bremer Kaufmann. Heute zählt die beschauliche Ortschaft etwa 18.400 Einwohner, sie gehört zur sogenannten Diamantenküste und liegt in einer der wenigen natürlichen Buchten dieser Küste.

In Lüderitz sollte man unbedingt die 1912 erbaute Felsenkirche, die ehemalige Deutsche Afrika Bank, das Lüderitz-Denkmal und die Kopie des Diaz-Kreuzes an der Diaz-Spitze besuchen. Wer sich einen Überblick über die Stadt verschaffen will, der sollte die Wanderung auf den angrenzenden Diamantberg auf sich nehmen, von diesem aus hat man einen wahrlich spektakulären Ausblick.
Die faszinierende Stadt Swakopmund befindet sich im Westen Namibias direkt an der Atlantikküste. An dieser Stelle reicht die Namibwüste direkt bis ans Meer, was den besonderen Reiz der Stadt ausmacht. Zudem gilt sie als die „deutscheste Stadt von Namibia“. Von den rund 34.000 Einwohnern sind etwa zehn Prozent deutscher Abstammung.

Auch viele der Sehenswürdigkeiten in Swakopmund gehen auf die deutsche Kolonialzeit zurück, so wie beispielsweise die Kirche und das Pfarrhaus der Deutschen Lutherischen Gemeinde, welche 1911 im neobarocken Stil errichtet wurde. Hier finden bis heute deutschsprachige Gottesdienste statt. Weiterhin befinden sich auch in der naheliegenden Umgebung einiges sehenswertes, so wie die Mondlandschaft im Swakoptal, die Welwitschiaroute und natürlich die Namib Wüste.
Walvis Bay ist der bedeutendste Seehafen Namibias und befindet sich an der zentralen Westküste des Landes, nur etwa 30 Kilometer südlich der Stadt Swakopmund. Walvis Bay zählt rund 67.00 Einwohner und ist damit nach Windhoek und Rundu die drittgrößte und –wichtigste Stadt des Landes.

Zu den beliebtesten Touristenattraktionen des Landes gehören der Leuchtturm, die Hope Lokomotive am Bahnhof und die Rheinische Missionskirche, letztere wurde zum Nationalen Denkmal Namibias erklärt und gilt als ältestes historisches Gebäude in Walvis Bay.

Auch in der näheren Umgebung der Stadt befinden sich einige beeindruckende Sehenswürdigkeiten, beispielsweise die Lagune, welche südlich der Stadt liegt und ein international bekanntes Vogelschutzgebiet beheimatet.

Beliebte Aktivitäten in der Umgebung sind neben Robben- und Delfintouren entlang der Küste auch andere Bootstouren, Fahrten mit Allradfahrzeugen in der Region und ausgedehnte Wanderungen.
Etwa 30 Kilometer südöstlich des Namibianischen Brandberges befindet sich das pittoreske Dorf Uis, welches den idealen Ausgangsort für Touren und Ausflüge in das vielbesuchte Bergmassiv darstellt. Somit ist der Ort ist eine sehr beliebte Zwischenstation für Reisende die Wanderungen zur Weißen Dame oder die knapp 1.000 Meter hohen Uisberge unternehmen wollen.

Früher war die nahe gelegene Zinn- und Wolframmine der Arbeitsplatz Tausender Arbeiter, von denen die meisten in Uis lebten. Während ihrer Blütezeit war die Mine sogar die größte Zinnmine der Welt. Nachdem diese stillgelegt wurde, sank auch die Einwohnerzahl von Uis drastisch. Heute erinnert an diese Zeit nur noch die schon von weitem sichtbare, riesige, weiße Abraumhalde.
Im Nordwesten Namibias befindet sich die Region Kunene, hier liegt die Gemeinde Khorixas, welche rund 14.000 Einwohner beheimatet. Der Name bedeutet übersetzt so viel wie „Platz des Khori-Busches“, früher war die Stadt auch unter dem Namen Welwitschia bekannt. Diese Bezeichnung bezieht sich auf die in der Region verbreitete Pflanze Welwitschie.

Für Touristen ist Khorixas vor allem ein wichtiger Versorgungspunkt während einer Rundreise durch Namibia. Weiterhin ist die Stadt aber auch ein beliebter Ausgangsort für Touren und Ausflüge zu den Orgelpfeifen (stehende Basaltsäulen nahe des „Verbrannten Berges“) oder in den Petrified Forest (Versteinerter Wald) und zu den Felsgravuren von Twyfelfontein.
Bilder:
Im Norden Namibias befindet sich die Minenstadt Tsumeb, welche bis zum Jahr 2008 die Hauptstadt der Oshikoto-Region war. Tsumeb bildet zusammen mit den Städten Otavi und Grootfontain das sogenannte Otavi-Dreieck, auch Mais-Dreieck genannt. Eine landschaftlich intensiv genutzte Gegend mit reichlich Niederschlag. Der Name Tsumeb leitet sich aus der Sprache der San ab und bedeutet übersetzt so viel wie „ein großes Loch in den losen Boden gegraben“.

Die San sind zudem auch eine der ersten Bewohner der Gegend. Die Stadt ist aber nicht nur von wirtschaftlicher Bedeutung sondern ist auch ein Anziehungspunkt für Reisende, so befindet sich in Tsumeb zum Beispiel eines der Nationalen Denkmäler Namibias, die katholische St. Barbara Kirche. Weiterhin ist die Stadt auch ein bedeutender Bergbau-Standort.
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Länderinfo

Namibia (NA)
Namibia
Die Republik im Süden Afrikas ist geprägt von den landschaftlichen  Extremen und dem Traditionsreichtum seiner Bevölkerung. Letzteres beruht auf der Tatsache, dass Namibia ein Schmelztiegel der Nationen ist obwohl es zu den am dünnsten besiedelten Ländern der Erde zählt. Mit landschaftlichen Extremen sind die krassen Unterschiede der einzelnen Regionen gemeint, so verläuft genau an der Küste Namibias die Namib Wüste, im Landesinneren hingegen gibt es sehr fruchtbare Gebiete wie den Caprivi mit immer wasserführenden Flüssen wie den Okavango oder den Sambesi.
Doch Namibia ist vor allem wegen seiner zahlreichen Nationalparks so berühmt und beliebt. Beispielsweise der Etosha-Nationalpark, der Daan-Viljoen-Wildpark, der Fischfluss-Canyon, der Skelettküstenpark, die heißen Quellen Ai-Ais oder der Namib-Naukluft-Park, um nur einige zu nennen.
Die Hauptstadt dieses eindrucksvollen Landes ist Windhoek, hier können herrliche Sehenswürdigkeiten wie die lutherische Christuskirche, das State House, die katholische Marienkathedrale und das TransNamib Museum besucht und bestaunt werden. So vielseitig wie sich Ihnen das Land Namibia präsentiert, so vielseitig sind auch ihre Möglichkeiten zur aktiven Freizeitgestaltung, dabei sind Wanderungen Tierbeobachtungen, Städteerkundungen und Off-Roadabenteuer nur einer kleiner Auszug aus der Palette von Optionen die sich Ihnen bietet.
Natürlich ist man als Urlauber bestrebt so viel wie möglich von diesem eindrucksvollen und wunderschönen Land zusehen, weshalb es empfehlenswert ist eine Rundreise durch das „Wüstenwunder Namibia“ zu unternehmen. Somit werden sie bestimmt kein Highlight von Kalahari bis Etosha Nationalpark verpassen.
beste Reisezeit:
März bis Oktober
 

Klima:
Es herrscht ein heißes und trockenes Klima, der meiste Niederschlag fällt von Oktober bis April im Landesinneren, hier kann es dann mitunter zu Überschwemmungen kommen.

Einreise:
mit einem Reisepass, der über die Reise hinaus noch mindestens 6 Monate gültig ist und über mindestens zwei leere Seiten verfügt. Ein Visum ist für einen Aufenthalt von maximal 90 Tagen nicht erforderlich.
(Gültig nur für deutsche Staatsbürger)
Gegeben falls kann es zu Änderungen der Einreisebestimmung kommen. Erkundigen Sie sich bitte rechtzeitig bei dem entsprechenden Konsulat oder der Botschaft.
http://www.auswaertiges-amt.de/DE/Laenderinformationen/00-SiHi/NamibiaSicherheit.html


Impfempfehlungen:
Eine Auffrischung der Standardimpfungen wird empfohlen.
Bitte informieren sie sich vor Reiseantritt über allgemeine Schutzimpfungen oder Prophylaxe Maßnahmen bei ihrem Hausarzt, Gesundheitsamt oder anderen reisemedizinischen Fachdienst.
http://www.auswaertiges-amt.de/DE/Laenderinformationen/00-SiHi/NamibiaSicherheit.html

Währung:
1 Namibischer Dollar = 100 Cents
 

Flugdauer:
ca. 10 Stunden (nonstop)
 

Ortszeit:
MEZ +1h 


Gut zu wissen:
Namibia gehört zu den am dünnsten besiedelten Ländern der Erde. Der Westen des Landes und die Namib-Wüste sind nahezu menschenleer. Vorsicht ist geboten bei der Besichtigung touristisch wichtiger Sehenswürdigkeiten nahe der Grenze zu Angola, da hier die Grenze nicht immer genau und offensichtlich gekennzeichnet ist. Eine illegale Überschreitung der Grenze führt zur Verhaftung und kann mit einer Geldbuße oder Haftstrafe geahndet werden.


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