Empfehlung der Redaktion
Preiswert & Gut
Rundreise inklusive Baden
Ohne Flug
  • 13-tägige Erlebnisreise durch Kambodscha
  • Authentisch & lebensnah: Inklusive 1 Übernachtung bei einer Gastfamilie
  • Ihr Rhytmus: Viel Zeit für eigene Touren
ab 799 € pro Person
Fragen zur Reise oder eine persönliche Beratung gewünscht? Hotline: 0800 337 3337 (gebührenfrei)

Reiseverlauf

Auf dieser neuen Reise können Sie Kambodscha individuell entdecken. Die Unterkünfte und die Fahrten sind vorgebucht, Ihr Reiseleiter gibt Ihnen Tipps & Informationen und das Tagesprogramm gestalten Sie ganz nach Ihren eigenen Wünschen. Sie haben viel Zeit in Siem Reap, um die Tempelstätten von Angkor zu erkunden. Freie Tage in Phnom Penh und Kampot gehören ebenso zu dieser spannenden Reise wie eine Übernachtung bei einer Gastfamilie als auch 3 Übernachtungen auf der Trauminsel Koh Rong.
Flug individuell zubuchbar

Zu Ihrer Reise buchen wir Ihnen gerne attraktive tagesaktuelle Flugpreise ab verschiedenen Flughäfen hinzu.

Sprechen Sie Ihren persönlichen Urlaubsberater an, wir beraten Sie gerne!
1. Tag: Siem Reap
Individuelle Anreise und Fahrt zum Hotel in Eigenregie. Um 12 Uhr findet ein Treffen mit dem Reiseleiter und Ihren Mitreisenden statt. Sollten Sie es nicht zum Treffen schaffen, wird der Reiseleiter eine Nachricht hinterlegen. Nutzen Sie den Rest des Tages und erkunden Sie Siem Reap. Am Abend lohnt ein Besuch der 'Pub Street' und des Nachtmarktes. 3 Übernachtungen im zentral gelegenen, familiengeführten La Niche D'Angkor Boutique Hotel, 3 Sterne.
2.-3. Tag: Siem Reap
Siem Reap ist das Tor zu der berühmten, heiligen Khmer-Stätte von Angkor, einem UNESCO-Weltkulturerbe. Sie haben zwei komplette Tage zur freien Verfügung, um die zahlreichen Tempel von Angkor zu besichtigen. Es empfiehlt sich, dafür einen Zwei-Tages-Pass zu kaufen, welcher Ihnen das Tor zu den imposanten Tempelanlagen öffnet. Es ist schier unmöglich, alle Khmer-Hinterlassenschaften zu besichtigen. Konzentrieren Sie sich nur auf Einige und kosten Sie dann die Besichtigung in vollen Zügen aus. Auf jeden Fall sollten Sie den weltberühmten Angkor Wat und Angkor Thom mit seinen riesigen Felsgesichtern besuchen. Lassen Sie sich von Ihrem Reiseleiter Insider-Informationen geben, welche Tempel als Geheimtipp gelten und welche Anlagen sich vor allem bei Sonnenaufgang und -untergang lohnen. Sie wollen nicht alles individuell erkunden? Kein Problem! Vor Ort können Sie interessante Ausflüge buchen - sei es z.B. ein Fahrradausflug oder ein Ausflug an den Tonle Sap See. (F)
4. Tag: Siem Reap - Sambor Prei Kuk - Isanborei
Sie verlassen die beeindruckenden Tempelstätten von Angkor und reisen mit einem privaten Bus nach Sambor Prei Kuk, einst die Hauptstadt des Chenla Königreiches. Der Tempelkomplex gilt als einer der Vorläufer von Angkor und die meisten der Tempel sind dem Gott Shiva gewidmet. Der Tempel Prasat Yeah Puon ist ein tolles Fotomotiv im Schatten Jahrhunderte alter Bäume. Nach einem traditionellen Khmer-Picknick geht die Reise weiter in ein kleines Dorf nahe der Tempelruine Isanborei, in der Nähe von Sambor Prei Kuk. Mit einem lokalen Führer erkunden Sie das Dorf und erhalten so interessante Eindrücke in das Leben der Landbevölkerung. Und Ihr Erlebnis wird noch authentischer: Sie übernachten heute bei Einheimischen. Ein ganz besonderes Erlebnis. 170 km/ca. 3 Std. (F, P, A)
5. Tag: Isanborei - Phnom Penh
Nach einem gemeinsamen Frühstück mit Ihren 'Gasteltern' heißt es Abschied nehmen. Es erfolgt die Fahrt mit dem privaten Bus nach Phnom Penh, der Hauptstadt Kambod-schas. Ihr Reiseleiter hat Ihnen sicherlich schon viele Informationen zur Erkundung der Stadt gegeben. Als Einstimmung lohnt sich heute zum Beispiel noch ein Bummel über den Zentralmarkt Psar Thmay. In der Art-Decó-Markthalle wird alles feilgeboten, von Gemüse und Stoffen bis hin zu Elektroartikeln und frittierten Grillen und Vogelspinnen. 2 Übernachtungen im 252 Hotel, 3,5 Sterne. 200 km/ca. 4 Std. (F)
6. Tag: Phnom Penh
Dieser Tag steht Ihnen zur freien Verfügung. Die meisten Sehenswürdigkeiten lassen sich gut zu Fuß erkunden. So lohnt zum Beispiel ein Besuch des Nationalmuseums und des Königspalastes mit seiner sehenswerten Silberpagode. Sie können sich auch auf die Spuren der tragischen Vergangenheit machen und vor Ort einen interessanten Ausflug zum Tuol Sleng-Gefängnis und den 'Killing Fields' buchen. Am Abend lohnt sich ein Bummel auf dem Boulevard am Tonle Sap, welcher gesäumt ist von zahlreichen Restaurants und Cafés. (F)
7. Tag: Phnom Penh - Kampot
Heute reisen Sie weiter nach Kampot. Sie fahren wieder mit einem privaten Bus, der es ermöglicht, an interessanten Orten einen Stopp einzulegen. So bietet sich unterwegs die Möglichkeit, den Tempel Ta Prohm aus dem 12. Jahrhundert zu besichtigen. Ein weiterer Halt lohnt sich bei Phnom Chisor, einer schönen Pagode auf einem Hügel gelegen. Nach Ihrer Ankunft in Kampot empfiehlt sich ein Bummel durch das typisch kambodschanische Städtchen mit einer sehr entspannten Atmosphäre. Berühmt geworden ist Kampot durch seinen qualitativ hochwertigen Pfeffer. Vielleicht wollen Sie sich eine Packung davon als Andenken an diese Reise mitnehmen? 2 Übernachtungen im Hotel Villa Vedici, 3 Sterne. 230 km/ca. 3 Std. (F)
8. Tag: Kampot
Heute sind Sie Ihr eigener Herr. Erkunden Sie die Stadt und bummeln Sie durch die französisch angehauchten Straßen, schlendern Sie über den wuseligen Markt oder besuchen Sie eine der zahlreichen Pfefferplantagen. Sie können sich auch ein Fahrrad oder Kajak ausleihen und die Umgebung von Kampot erkunden. (F)
9. Tag: Kampot - Sihanoukville - Koh Rong
Mit dem privaten Bus Fahrt nach Sihanoukville (ca. 3 Std.). Von hier geht es weiter mit einem öffentlichen Speedboot auf die Insel Koh Rong (ca. 45min). Weiße Strände, unberührte Natur, bunte Korallenriffs, Wasserfälle und ein stimmungsvolles Nachtleben erwarten Sie. 3 Übernachtungen im Resort Palm Beach Bungalows. (F)
10.-11. Tag: Koh Rong
Genießen Sie zwei volle Tage das Paradies. Koh Rong gilt noch als Geheimtipp und die Infrastruktur auf der Insel ist noch relativ einfach. Aber dies macht den Erholungseffekt fernab von Massentourismus umso größer: Von Ihren einfachen Bungalows ist es nur ein Steinwurf zum feinsandigen Strand und kristallklarem Wasser. Leben Sie in den Tag hinein, entdecken Sie mit Schnorchel und Schwimmflossen die Unterwasserwelt, erkunden Sie die Insel auf einem der Wanderwege oder ziehen Sie sich mit einem spannenden Buch in eine Hängematte zurück. Am Abend können Sie bei einem kühlen Drink den Sonnenuntergang am Strand genießen. (F)
12. Tag: Koh Rong - Sihanoukville - Phnom Penh
Auch die schönste Zeit geht leider einmal zu Ende. Sie verlassen Ihr liebgewonnenes Kleinod und setzen wieder auf's Festland über. Per privaten Bus Fahrt nach Phnom Penh. Unterwegs machen Sie einen Stopp bei Pich Nil, wo dutzende Geisterhäuser die Straße säumen. Die meisten Khmer beten hier für eine sichere Fahrt und geben Bananen oder ein wenig Geld als Opfergabe. Am frühen Nachmittag erreichen Sie Phnom Penh und der Abend steht Ihnen noch einmal zur freien Verfügung. 1 Übernachtung im 252 Hotel, 3,5 Sterne. 225 km/ca. 4 Std. (F)
13. Tag: Phnom Penh
Individuelle Ab- bzw. Weiterreise. Check-out ist gegen Mittag. Ende der Reise. (F)

Änderungen des Reiseverlaufs vorbehalten.
Hier finden Sie Informationen zu ausgewählten Sehenswürdigkeiten der Rundreise.

Sehenswürdigkeiten

Bilder:
Angkor Thom bedeutet übersetzt „große Hauptstadt“. Etwa am Ende des 12. Jahrhunderts wurde unter König Jayavarman VII. mit dem Bau der neuen Hauptstadt des Angkor-Reiches begonnen. Etwa sieben Kilometer nördlich der Stadt Siem Reap befinden sich die erhaltenen Bauwerke und die Ruinen.

Der Wassergraben rund um die Anlage ist etwa 100 Meter breit. Die Stadtmauern aus Laterit haben eine Höhe von etwa acht Metern. Die Stadt wird durch ein großes Straßenkreuz in Viertel geteilt und die Straßen münden in den Toren der Stadtmauer aus Sandstein. Am Ende einer weiteren Straße, der sogenannten Siegesallee, befindet sich ein weiteres Stadttor.
Bei Angkor Wat handelt es sich um die größte und bedeutendste Tempelanlage der Region Angkor in Kambodscha. Die Anlage befindet sich in der Nähe von Siem Reap und etwa 20 Kilometer vom See Tonle Sap entfernt. Dadurch, dass im 10. Jahrhundert unter König Yasovarman I. zahlreiche Bewässerungsanlagen und Stauseen errichtet wurden, ergab sich aus der erfolgreichen Landwirtschaft und dem Überschuss an Nahrung ein solcher Reichtum, dass die Khmer in der Lage waren, große Städte und Tempelanlagen zu bauen. Manche Forscher meinen jedoch, dass diese Tempelanlage erst später erbaut worden sein kann.

Angkor Wat ist nur ein Teil der großen Gesamtanlage von Angkor. Die Gebäude wurden aus Sandsteinen erbaut, die kunstvoll gestaltet waren. Über die zahlreichen Kanäle wurden die Steine mittels Flößen transportiert. Durch besondere Schleifanlagen wurden die Steine so bearbeitet, dass sie praktisch nahtlos aufeinander gesetzt werden konnten.

Das Areal hat einschließlich des Wassergrabens eine Länge von 1,5 Kilometern und eine Breite von 1,3 Kilometern. Der das innere Areal umschließende Wassergraben hat eine Breite von 170 bis 190 Metern. Der Graben stellt den Ozean dar, so wie sich sämtliche Gebäude der Anlage in ein symbolisches Universum einordnen lassen. Im Zentrum befindet sich ein Tempel mit fünf Türmen, die nach Lotosblüten geformt sind. Viele Wände sind mit Figuren dekoriert, die Tänzerinnen darstellen. Jede Tänzerin hat irgendwelche besonderen Merkmale, sodass sie sich alle voneinander unterscheiden.

Zurzeit beschäftigen sich unterschiedliche Organisationen mit der Erhaltung der Tempelanlagen von Angkor Wat. Bedingt durch die politische Lage in Kambodscha war es auch in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts kaum möglich, Restaurierungsmaßnahmen durchzuführen. Außer von Touristen werden die Tempelanlagen auch täglich durch buddhistische Mönche besucht. Angkor Wat gilt als nationales Symbol, welches für die Khmerkultur und das heutige kambodschanische Volk steht. Es befinden sich auch Abbildungen von Angkor Wat auf der Nationalflagge und auf Geldscheinen.
Bilder:
Der größte See Südostasiens befindet sich in Kambodscha, es ist der Tonle Sap, welcher zudem auch zu den fischreichsten Binnengewässern der Erde zählt. Zusammen mit dem Mekong, dem Tonle Sap Fluss und dem Bassac bildet dieser See ein einzigartiges Ökosystem mit einem beeindruckenden Artenreichtum. Doch nicht nur für Flora und Fauna ist der See von essenzieller Bedeutung, er prägte auch die hier lebenden Menschen und deren Kultur. Während einer Bootstour auf dem Tonle Sap kann man somit einiges entdecken, neben zahllosen Tieren und Pflanzen unter anderem auch faszinierende Schwimmende Dörfer.

Zum System des Tonle Sap Sees gehört auch der gleichnamige Tonle Sap Fluss, bei der Hauptstadt Phnom Penh in den mächtigen Mekong mündet. Der Tonle Sap Fluss zeichnet sich durch eine Besonderheit aus, welche darin besteht, dass sich seine Fleißrichtung im Laufe des Jahres ändert. Dieses Naturphänomen ist weltweit einzigartig und deshalb wird zu diesem Anlass jedes Jahr im Juni das „Waterfestival“ in Phnom Penh veranstaltet, hierbei liefern sich verschiedene kambodschanische Mannschaften Bootsrennen.
Die Tempelanlage Sambor Prei Kuk stammt aus dem 7. bis 9. Jahrhundert. Dabei handelt es sich um einen Hindutempelkomplex in der Provinz Kampong Thom. Die Anlage umfasst ein Gebiet von über 300 Hektar. Hier stehen die Ruinen von über 150 Tempeln und Türmen. Die drei Hauptkomplexe waren mit Mauern umgeben. Auffällig sind die zahlreichen Reliefs, mit denen die Tempel dekoriert sind.

Seit 1998 ist die Anlage wieder für Besucher zu besichtigen, nachdem das Gebiet vollständig von Minen befreit worden war. Die Anlagen erreicht man von Kampong Thom aus über die mittlerweile gut ausgebaute und teilweise asphaltierte Straße nach Angkor Thom.
Bilder:
Der Königspalast in Pnom Penh wurde im Jahre 1813 erbaut und immer wieder wurden einzelne Gebäude hinzugefügt. Er befindet sich direkt neben dem Nationalmuseum und in unmittelbarer Flussnähe. Er besteht nicht, wie andere Paläste aus einem großen Gebäude, sondern aus mehreren kleineren Gebäuden.

In dem im Jahre 1919 unter französischer Kolonialherrschaft erbauten Thronsaal finden heute Staatsempfänge statt. Die Kunstwerke im Inneren wurden leider durch die Khmer Rouge zerstört. Das Eingangstor ist der Pavillon Chan Chaya, an der Straßenseite gelegen. Dieser wird heute aber nur bei offiziellen Anlässen geöffnet. In dem sich darüber befindlichen offenen Bereich finden heute manchmal Vorführungen statt.
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Neben der Schatzkammer des Königspalastes befindet sich ein Gebäude, welches französisch geprägt ist. Hierbei handelt es sich um die Silberpagode, ein Geschenk des damaligen Königs Napoleon III. Erbaut wurde sie 1892 unter König Norodom. Der Fuß dieser Pagode ist mit Silberfliesen bedeckt, wodurch sie auch den Namen Silberpagode erhalten hat.

Im Inneren der Pagode befindet sich ein lebensgroßer Buddha. Dieser mit über 9.500 Diamanten verzierte Buddha wurde Anfang des 20. Jahrhunderts hergestellt. Die Silberpagode wird von einem überdachten Wandelgang umschlossen. Auf dem Gelände, auf dem die Silberpagode steht, befinden sich ein Reiterstandbild von König Norodom sowie mehrere Schreine und Stupas.
Bilder:
Der größte See Südostasiens befindet sich in Kambodscha, es ist der Tonle Sap, welcher zudem auch zu den fischreichsten Binnengewässern der Erde zählt. Zusammen mit dem Mekong, dem Tonle Sap Fluss und dem Bassac bildet dieser See ein einzigartiges Ökosystem mit einem beeindruckenden Artenreichtum. Doch nicht nur für Flora und Fauna ist der See von essenzieller Bedeutung, er prägte auch die hier lebenden Menschen und deren Kultur. Während einer Bootstour auf dem Tonle Sap kann man somit einiges entdecken, neben zahllosen Tieren und Pflanzen unter anderem auch faszinierende Schwimmende Dörfer.

Zum System des Tonle Sap Sees gehört auch der gleichnamige Tonle Sap Fluss, bei der Hauptstadt Phnom Penh in den mächtigen Mekong mündet. Der Tonle Sap Fluss zeichnet sich durch eine Besonderheit aus, welche darin besteht, dass sich seine Fleißrichtung im Laufe des Jahres ändert. Dieses Naturphänomen ist weltweit einzigartig und deshalb wird zu diesem Anlass jedes Jahr im Juni das „Waterfestival“ in Phnom Penh veranstaltet, hierbei liefern sich verschiedene kambodschanische Mannschaften Bootsrennen.
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Nur rund zwei Kilometer nordöstlich der berühmten Tempelanlage Angkor Wat befindet sich der atemberaubende Gebäudekomplex Ta Prohm, welcher aus einem Tempel, einem Kloster sowie mehreren kleineren Gebäuden und einer Mauer mit Eingangspavillons (Gopurams) und Ecktürmen besteht. Entstanden ist die imposante Tempelanlage im späten 12. Jahrhundert. In den darauffolgenden Jahrzehnten wurde sie immer wieder erweitert und ausgebaut.

Die Besonderheit von Ta Prohm ist die Tatsache, dass dies der einzige Tempel ist, welcher nicht restauriert wurde, sondern in dem Zustand belassen wurde, in welchem er zu Beginn des 20. Jahrhunderts vorgefunden wurde. Die einzigen Arbeiten, die vorgenommen wurden dienten lediglich der Sicherheit der Besucher. Somit hat Ta Prohm einen ganz eigenen und ganz besonderen Charme und darf auf keiner Kambodscha-Rundreise fehlen. Zudem diente die Tempelanlage auch als Kulisse für den Film Lara Croft: Tomb Raider.
Hier finden Sie Informationen zu Städten der Rundreise.

Städte

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Siem Reap ist Provinzhauptstadt der Provinz Siem Reap in Kambodscha. Hier übernachten die meisten Besucher der Tempelanlage Angkor Wat, da es die der Tempelanlage nächstgelegene Stadt ist. Siem Reap liegt etwa 10 Kilometer vom Tonle-Sap-See, dem größten See Südost-Asiens, entfernt. Durch den Zusammenschluss mehrerer kleiner Dörfer hat sich die Stadt Siem Reap gebildet.

Das Stadtzentrum wird durch den alten Markt, der mit Häusern im französischen Kolonialstil umgeben ist, gebildet. Die Bewohner ernähren sich durch Fischfang und Reisanbau. Aber heute spielt auch der Tourismus in dieser Stadt eine große Rolle. Alte Hotels wurden wieder eröffnet, aber auch viele neue, von billigen Pensionen bis zu 5-Sterne-Hotels.
Die Region Angkor, nahe der Stadt Siem Reap in Kambodscha bildete vom 9. bis 15. Jahrhundert das Zentrum des Khmer-Königreiches Kambuja. Durch heute noch sichtbare Zeugnisse der Baukunst, überwiegend Tempelanlagen, wurde die Region weltberühmt. Auf einer Fläche von 200 Quadratkilometern wurden mehrere Städte gebaut und in deren Zentrum wurde ein Tempel gesetzt. Bis heute wurde eine große Anzahl dieser Tempel und anderer Heiligtümer gefunden. Die Bezeichnung Angkor steht heute hauptsächlich für das historische Hauptstadtgebiet am Fuße des Pnom Bakheng.

Angkor wurde berühmt durch das Buch des Franzosen Henri Mouhot (Voyage à Siam et dans le Cambodge) aus dem Jahre 1868. Durch dieses Buch darauf aufmerksam gemacht, zogen viele Wissenschaftler nach Angkor, um Expeditionen durchzuführen. Mit den zahlreichen Besuchen aus Europa entwickelte sich auch der Kunstdiebstahl. Forscher, Abenteurer und Händler verschifften schon vor Jahren Statuen und dergleichen nach Europa, um sie an Museen oder private Sammler zu verkaufen. Auch heute noch werden immer wieder Gegenstände mitgenommen, um sie auf dem Schwarzmarkt in Europa, USA oder Japan zu veräußern.

Anfang des 20. Jahrhunderts wurden Pläne des Areals gefertigt und die schon gefundenen Tempel katalogisiert. Die Inschriften wurden übersetzt und man begann damit, die Tempelanlagen freizulegen. Allerdings mussten die Arbeiten mehrfach durch Kriege unterbrochen werden. Der Schwerpunkt der Arbeiten liegt heute in der Erhaltung und dem Wiederaufbau der Tempel. Der Grundriss der meisten Tempel entspricht der Weltanschauung des Hinduismus. Dabei steht der höchste Turm mit dem zentralen Heiligtum im Zentrum, dieser stellt den Himalaja dar, auf dem die Götter wohnen sollen. Er ist umgeben von vier kleineren Türmen, den Bergen neben dem Himalaja. Ein Wassergraben als Begrenzung stellt den Ozean dar.Nach dem Ende des Bürgerkrieges ging es seit den 1990-er Jahren mit dem Tourismus wieder aufwärts. Aus diesem Grunde wurden in Siem Reap alte Hotels renoviert und auch neue Hotels gebaut.

Kampong Thom, am Stung-Sen-Fluss gelegen, ist die Verwaltungshauptstadt der Provinz Kampong Thom in Zentral-Kambodscha. Der Markt und die Stadtmitte befinden sich im Süden, über die Flussbrücke gelangt man in den modernen Teil der Stadt. Die Einwohner leben von Reisanbau und Fischfang.

Nördlich der Stadt befinden sich die Ruinen Preah Khan. Dabei handelt es sich um die größte Tempelanlage aus der Blütezeit von Angkor. Diese Ruinen sind aber teilweise zugewachsen und schwer erreichbar. Zu dieser Zeit wurde Kampong Thom durch eine befestigte Straße mit der Hauptstadt Angkor Thom verbunden. Während der 70-Jahre, also im Indochinakrieg, wurde Kampong Thom durch die US-Luftwaffe stark bombardiert.

Bilder:
Pnom Penh, Hauptstadt Kambodschas, liegt im Südwesten des Landes. Sie ist Universitätsstadt und außerdem gibt es hier ein Technikum. Die Stadt verfügt über einen internationalen Flughafen und einen Hafen, in dem auch kleinere Seeschiffe über den Mekong einlaufen. Außerdem ist sie das bedeutendste wirtschaftliche Zentrum Kambodschas.

Für kambodschanische Verhältnisse ist Pnom Penh eine sehr moderne Stadt. Hier hat man fast unbegrenzte Einkaufsmöglichkeiten und es gibt viele Restaurants, in denen man günstig speisen kann. Die Luftqualität ist im Verhältnis zu anderen asiatischen Großstädten relativ gut, da hier wohl viel Moped gefahren wird, aber der Autoverkehr noch nicht so stark zugenommen hat.
Kampot
Diese Übersichtsseite dient zur Information zu möglichen Reisezielen. Genaue Leistungsinhalte der Rundreise entnehmen Sie bitte dem Reiseverlauf und den Inklusivleistungen.

Länderinfo

Kambodscha (KH)
Kambodscha
Kambodscha steht ganz im Zeichen eines der eindrucksvollsten, bedeutendsten und schönsten Bauwerke der Menschheit, die Ruinen des Tempelkomplexes von Angkor Wat. Sie sind das Symbol eines ganzen Volkes, zieren sogar die kambodschanische Flagge sowie die 500-Riel-Banknote. Die genaue Erkundung dieser riesigen und beeindruckenden Anlage nimmt mehrere Tage in Anspruch. Bereits im 11. Jahrhundert wurde mit dem Bau des Tempelkomplexes begonnen, nach dem Untergang der Khmer und diversen anderen Herrschern geriet die Anlage in Vergessenheit und der Dschungel eroberte das Gebiet zurück. Erst im 19 Jahrhundert entdeckten französische Wissenschaftler und Forscher den Komplex wieder. Doch sie fanden nicht einen mächtigen Tempel sondern seine Ruinen, eingefallene Gebäude, verwitterte Statuen und von Wurzeln und Pflanzen überwucherte Bauwerke. So kommt man sich heute bei dem Besuch Angkor Wats wie in einem Indiana Jones – Film vor, denn die Vegetation hat nicht nur Schaden angerichtet sondern dem ganzen Bauwerk auch einen ganz besonderen Reiz verliehen.
Der ideale Ausgangspunkt zur Erkundung von Kambodschas‘ Wahrzeichen ist die Stadt Siem Reap. Der Name der Stadt bedeutet „Ort der Niederlage der Siamesen“ und bezieht sich auf den Sieg über das Thai-Königreich im 17. Jahrhundert. Seit den 90er Jahren des 20. Jahrhunderts hat sich Siem Reap zu einem viel besuchten Reiseziel entwickelt.
Die Hauptstadt Kambodschas aber ist Phnom Penh zu ihren Highlights gehören einige sehr schöne Tempel sowie der Königspalast, das National-Theater, das Unabhängigkeits-Denkmal und die Tonle-Sap-Promenade, welche sich am Zusammenfluss von Mekong und Tonle Sap befindet. Neben dem Tonle-Sap-Fluss gibt es auch den Tonle-Sap-See, dieser ist der größte Binnensee Südostasiens. Auf einer Rundreise in Kambodscha gibt es also viel zu entdecken und dabei werden nicht nur Geschichts- und Kulturinteressierte auf ihre Kosten kommen sondern auch Aktivurlauber und Naturliebhaber.
beste Reisezeit:
November bis Mai


Klima:
Ein Kambodscha herrscht ein tropisches Monsunklima, die Regenzeit dauert von Mai
bis Oktober.
Einreise:
mit einem Reisepass, der nach Einreise noch mindestens 6 Monate gültig ist. Ein Visum ist erforderlich, dieses wird entweder bei der Einreise ausgestellt oder kann schon vor Einreise per Internet beantragt werden. Für die Beantragung des Visums wird ein Passbild benötigt.
(Gültig nur für deutsche Staatsbürger)
Gegeben falls kann es zu Änderungen der Einreisebestimmung kommen. Erkundigen Sie sich bitte rechtzeitig bei dem entsprechenden Konsulat oder der Botschaft.
http://www.cambodiaonarrival.com/
http://www.auswaertiges-amt.de/DE/Laenderinformationen/00-SiHi/KambodschaSicherheit.html
 

Impfempfehlungen:
Die Standardimpfungen sollten aufgefrischt werden.
Bitte informieren sie sich vor Reiseantritt über allgemeine Schutzimpfungen oder Prophylaxe Maßnahmen bei ihrem Hausarzt, Gesundheitsamt oder anderen reisemedizinischen Fachdienst.
http://www.auswaertiges-amt.de/DE/Laenderinformationen/00-SiHi/KambodschaSicherheit.html

Währung:
1 Riel = 100 Sen
 

Flugdauer:
ca. 12 Stunden (nonstop)
 

Ortszeit:
MEZ +6h (keine Sommer-/Winterzeitumstellung) somit MESZ +5h


Gut zu wissen:
Die größte Glaubensgemeinschaft im Land ist die der Theravada-Buddhisten. Werte und Moral dieser Religion sind im ganzen Land lebendig und sollten von Reisenden respektiert werden. Die Einführung der Landeswährung ist verboten. 


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