Inklusive Flug
Preiswert & Gut
Frühbucherangebot
  • 10-tägige Busrundreise durch Usbekistan
  • Bei Buchung bis 30.11.16 erhalten Sie einen Rabatt in Höhe von 100 €
  • Ihr Vorteil: Kein Zuschalg Einzelzimmer an ausgewählten Terminen
ab 1.699 € pro Person
Fragen zur Reise oder eine persönliche Beratung gewünscht? Hotline: 0800 337 3337 (gebührenfrei)

Reiseverlauf

Eine Reise entlang der ältesten Handelsroute der Welt, der Seidenstraße. Blicken Sie in die Gesichter der Einwohner und entdecken Sie die kulturelle Vielfalt, die sich in den Zügen wiederspiegelt. Die Seidenstraße war im Mittelalter eine der wichtigsten Handelsstraßen und führte vom Mittelmeer über Usbekistan, bis hin nach China. Seitdem verbindet Sie Europa und Asien. Doch Usbekistan hat noch mehr zu bieten. Gemütlich schlendern Sie sich durch die Städte Chiva, Buchara und Samarkand. Noch heute spürt man beim Besuch dieser Städte den einstigen Wohlstand und die Macht dieser Region. Die offene und herzliche Art der Menschen wird Sie ebenso begeistern wie die endlosen Wüsten- und Steppenlandschaften auf denen einst die Karawanen unterwegs waren. Lassen Sie sich in Begleitung eines Arztes von der europäischen, orientalischen Atmosphäre verzaubern!
1. Tag - Anreise
Linienflug mit Zwischenstopp nach Taschkent.
2. Tag - Taschkent
Am Morgen Ankunft in Taschkent, Empfang durch Ihre deutschsprachige Reiseleitung. An den Westausläufern des Tianshangebirges liegt die moderne Metropole mit ihrem vielen Grün und den breiten Boulevards. Wer hätte gedacht, dass diese Stadt über zwei Millionen Einwohner hat? Nach einem Frühstück in der Stadt und einer Ruhepause im Hotel starten Sie Ihre Rundreise mit einer gemütlichen Stadtrundfahrt durch die Altstadt Taschkents. Zunächst besichtigen Sie den Khasti-Imon-Platz mit der wunderschönen Barak-Khan-Medrese, dessen türkisfarbene Kuppeln einen einzigartigen Kontrast zur sandfarbenen Fassade bilden. Bewundern Sie die filigranen Mosaike und Verzierungen- ein Bild wie aus “Tausendundeiner Nacht“. Neben der Medrese befindet sich eine Bibliothek, in der eine der ältesten Koranschriften der Welt aufbewahrt wird, möglicherweise handelt es sich sogar um einen Koran des Othman, des dritten Kalifen. Im Museum für Angewandte Kunst, das sich in einem prächtigen, historischen Bürgerhaus befindet, erwarten Sie über 7.000 Exponate traditioneller Volkskunst aus vergangenen Zeiten und einer fremden Kultur. Anschließend besuchen Sie die Kukeldash-Medrese. Sie wurde 1569 erbaut und zählt zu den größten und besterhaltenen Medresen des 16. Jahrhunderts in ganz Zentralasien. Zum Abschluss des Tages wartet ein weiteres Highlight auf Sie: Die Fahrt mit der einzigen U-Bahn Mittelasiens, die mit zahlreichen originellen Stationen beeindruckt. Abendessen und Übernachtung erfolgen in Taschkent. Lehnen Sie sich zurück und lassen die märchenhaften Eindrücke des ersten Tages Revue passieren
3. Tag - Taschkent - Nukus - Chiva
Am Morgen Transfer zum Flughafen und Flug nach Nukus. Nach der Ankunft besuchen Sie das außergewöhnliche Igor-Savitsky-Kunstmuseum mit einer weithin gerühmten Sammlung russischer Avantgarde-Kunst. Wussten Sie, dass das Museum die zweitgrößte Sammlung russicher Avantgarde beherbergt? Außerhalb von Nukus befindet sich die Nekropole und Ruinenstadt Mizdakh Khan, ein Gebiet, das seit über 2.000 Jahren als Friedhof genutzt wird und auf dem sich auch die Ruinen einer mongolischen Stadt befinden. Nach der Besichtigung fahren Sie weiter zu den Ruinen antiker Lehmfestungen in der Wüste: Ayaz Kala und Toprak Kala. In einer typischen Jurte machen Sie eine Teepause. Anschließend Fahrt nach Chiva und Transfer zum Hotel.
4. Tag - Chiva
Die 2500 Jahre alte Oasenstadt Chiva ist ein Juwel in Türkis. Orientalische Ornamentik, schattige Innenhöfe, das warme Leuchten der Altstadtmauern aus Lehm, sowie Moscheen, Medresen, Mausoleen und Minarette – alle verziert mit Tausenden türkisfarbener Fliesen gehören zu dieser einstigen Metropole der Seidenstraße. Sie sehen heute die Residenz der Chans von Chiva aus dem 17. Jh., die Kunya Ark Zitadelle und die Juma Moschee, die im 10. Jh. erbaut wurde. Ihre Dickicht aus geschnitzten Holzsäulen, von denen einige beinahe 1000 Jahre alt sind, lässt Sie sicher staunen. Danach spazieren Sie durch das Mausoleum von Pahlavon Machmud, einem berühmten Ringer und beliebten Volksheiligen aus dem Mittelalter. Hier lassen sich gerne junge Hochzeitspaare fotografieren. Am Nachmittag geht es weiter mit dem Islam Chodja Minarett mit Medrese und dem Tasch Hauli Palast. Im Gegensatz dazu vermitteln die beiden jüngeren Paläste Toza Bog und Nurilla Bai, mit einem Park außerhalb der engen Mauern der Altstadt, eine ganz andere Atmosphäre als die älteren Repräsentationsbauten. Die hervorragende Handwerkskunst der wunderschönen Majolika verbindet die Bauwerke.
5. Tag - Chiva - Buchara (ca. 450 km)
Ganztägige Fahrt (ca. 8 - 9 Stunden) auf der Seidenstraße durch die Wüste Kisilkum. Genießen Sie unterwegs ein Picknick in der Roten Wüste und lassen sie in Ihrem Hotel in Buchara die gewonnen Eindrücke Revue passieren.
6. Tag - Buchara
Willkommen in der Partnerstadt der deutschen Stadt Bonn. Buchara zählte einst zu den glanzvollsten Handelszentren an der Seidenstraße. Auf den Basaren trafen sich Menschen aus aller Welt und die Stadt entwickelte sich zu einem wichtigen kulturellen und geistigen Zentrum. Auch heute noch ist die Atmosphäre vergangener Zeiten spürbar, wenn man durch die schmalen Gassen der Altstadt schlendert und die prächtigen Bauten der wunderschön verzierten, orientalischen Architektur bewundert. Die Stadt zeigt Ihnen das unberührteste Bild einer mittelalterlichen zentralasiatischen Stadt - und sie ist voller Leben. Sie starten den Tag mit dem Besuch des Samaniden-Mausoleums aus der Regierungszeit von Ismail Samani aus dem 9. und 10. Jahrhundert. Gemütlich geht es weiter zur ältesten Zitadelle der Stadt. Auf einem künstlich aufgeschütteten Hügel, umgeben von dicken Mauern, erhebt sich die Zitadelle Ark. Sie ist die ehemalige Residenz der Buchara Monarchen und eine eigene Stadt in der Stadt. Erstaunlich, dass das Fundament im 3. Jahrhundert v. Chr. entstanden ist. Der mächtige Festungseingang fällt Ihnen direkt ins Auge. Die beiden zweistöckigen Türme werden über dem Tor von einer vergitterten Galerie verbunden. Lassen Sie den Zauber und die Geister alter Zeiten auf sich wirken, die noch heute hier zu spüren sind. Anschließend schlendern Sie durch die Marktkuppelbauten, in früheren Zeiten das Zentrum des Basars in dieser Händlerstadt und beobachten das tägliche Treiben in den drei überkuppelten Basaren. Die Basare wurden vorwiegend über Straßenkreuzungen errichtet. Beim Besuch des Komplexes Labi Hauz, der zum Verweilen einlädt, erfahren Sie mehr über die Geheimnisse und dessen Vergangenheit. Um das Wasserbecken "Hauz" gruppieren sich mehrere Teestuben, in denen sich die Bucharer zum Dominospiel treffen. Einst wurden mithilfe des Wasserbeckens fast alle Einwohner der Stadt mit Wasser versorgt. Beim Abendessen mit Folkloreshow in einer historischen Medrese aus dem 17. Jahrhundert können Sie sich zurücklehnen.
7. Tag - Buchara - Samarkand (ca. 240 km)
Nach dem Frühstück unternehmen Sie weitere Besichtigungen in der Oasenstadt Buchara. Sie besichtigen die Chor Minor-Moschee, die architektonisch ein Vorgängerbau des berühmten Taj Mahal ist. Inmitten eines traditionellen Wohngebietes ragen hier die vier himmelblauen Minarette empor. Die Moschee wurde im Jahre 1807 von dem reichen Turkmenen Kalif Nijazkul erbaut und ist durch seinen ungewöhnlichen Stil zu einem Wahrzeichen Bucharas geworden. Entspannt geht es weiter und sie erkunden die jüdischen Spuren in Buchara bei der Besichtigung einer Synagoge.Anschließend empfängt Sie vor den Toren Bucharas der wundervolle Sommerpalast "Sitorai Mokhi-Khosa" (Palast des Mondes und Himmels) des letzten regierenden Emirs von Buchara, Said Alim-Khan. Der Palast stellt eine Mischung der russischen, orientalischen und europäischen Architektur dar und besticht durch seine imposante Parkanlage. Am Nachmittag Fahrt mit dem Schnellzug oder per Bus nach Samarkand. In Samarkand Transfer zum Hotel.
8. Tag - Samarkand
Duftende Basare, gewaltige Moscheen und eine geheimnisvolle Atmosphäre- "willkommen in Samarkand". Die Stadt gilt als der Mittelpunkt der legendären Seidenstraße und blickt auf eine 2000-jährige Geschichte zurück, die von einem raschen Wechsel unterschiedlicher Machthaber geprägt wurde. Zunächst erreichen Sie das Herz Samarkands, den wunderschönen Registan-Platz, der nobelste Platz der Welt. Das einmalig schöne Ensemble der drei Medresen Ulug Beg, Shir-Dor und Tillja Kari wirkt so märchenhaft und unwirklich, dass es nur der Phantasie entstammen kann. Türkis glitzern die Kuppeln der Medresen, der Koranschulen von Samarkand, himmel- und grünblau leuchten die Mosaike, gelb und schwarz glänzen die Seidenkleider der Frauen und über dem Markt liegt der Geruch von Koriander und frisch gebackenem Fladenbrot. Hier wird alles lebendig, was Sie mit den Märchen aus "1.001 Nacht" verbinden. Anschließend führt Sie der Weg zu Timurs Großer Moschee für Bibi Hanim, die mit ihren über 400 Kuppeln für viele als größte und schönste Moschee Mittelasiens gilt. Bei einem Streifzug über den Basar entdecken Sie viele usbekische Spezialitäten. Allerlei exotische, würzige Gerüche kitzeln Ihre Nase. Lassen Sie sich Zeit und verweilen Sie ein bisschen, bevor Sie im Anschluss das Shah-e-Senda-Mausoleum besichtigen. Das Mausoleum liegt im Norden der Stadt und ist eines der interessantesten Zeugnisse timuridischer Baukunst. Der Komplex gleicht einer eigenen Gräberstadt, die aus zahlreichen, fein verzierten Mausoleen besteht. Der Sage nach soll hier auch der Cousin des Propheten Mohammed begraben sein. Danach besuchen Sie "das Grab des Gebieters" Gur Emir, die prächtige Grabstätte Timurs aus dem 15. Jahrhundert. Am Abend kehren Sie bei einer usbekischen Familie ein. Dort lernen Sie die Zubereitung des Nationalgerichts Plov, ein Reisgericht mit Fleisch und Gemüse, kennen und verkosten es anschließend.
9. Tag - Samarkand - Taschkent
Der Vormittag steht Ihnen zur freien Verfügung. Gegen Mittag schlendern Sie ein letztes Mal durch die Gassen Samarkands. Auf einem Hügel erwartet Sie die historische Sternwarte des Ulugbek mit dem gewaltigen, in den Erdboden gebauten Sextant. Die Forschungsstätte des berühmten Astronomen war schon im 14. Jahrhundert eine moderne Sternenwarte. Hier können Sie nach den Sternen greifen und staunen, mit welchen Mitteln schon damals die Himmelskörper bestimmt werden konnten. Später besuchen Sie eine Papiermanufaktur, in der das feine, traditionelle Papier von Samarkand aus Maulbeerbaumfasern hergestellt wird. Diese Kunst wird hier schon viele Jahrhunderte länger als bei uns praktiziert. Einstmals war Samarkand für sein erlesenes Seidenpapier auf der ganzen Seidenstraße berühmt. Am Nachmittag geht es zurück nach Taschkent. Sie werden zum Bahnhof gebracht und fahren gemütlich mit dem Zug nach Taschkent. Lehnen Sie sich zurück und genießen Sie die Aussicht auf die umliegende Landschaft. Nach der Ankunft Transfer zu Ihrem Hotel.
10. Tag - Abreise
In der Nacht Transfer zum Flughafen und Rückflug nach Deutschland. Ankunft am gleichen Tag.

Änderungen des Reiseverlaufs vorbehalten.

Bitte denken Sie an Ihre individuelle Reiseapotheke, da der mitreisende Arzt Medikamente nur in begrenztem Umfang und für Notfälle mitführen kann.

Mindestteilnehmerzahl: 10 Personen.
Maximalteilnehmerzahl: 30 Personen.
Hier finden Sie Informationen zu ausgewählten Sehenswürdigkeiten der Rundreise.

Sehenswürdigkeiten

Im Zentrum der Altstadt der usbekischen Stadt Chiwa befindet sich die Juma oder Djuma Moschee, was übersetzt Feiertagsmoschee heißt. Ihr Bau geht bis ins Ende des 18. Jahrhunderts zurück, damals wurde sie auf den Ruinen des Vorgängerbaus errichtet. Von allen vier Seiten ist die Moschee zugänglich. Und obwohl sie weder über prächtige Portale und Kuppeln noch über einen Innenhof verfügt, so übt sie dennoch einen ganz besonderen Reiz auf ihre Besucher aus.

Das Minarett der Moschee befindet sich an der Nordseite und misst 52 Meter Höhe. Die einzige Halle dieses Sakralbaus befindet sich im Inneren, wobei die Decke der Halle von 215 kunstvoll aus Holz geschnitzten Säulen getragen wird. Diese Säulen stammen allesamt aus unterschiedlichen Jahrhunderten. Auch die mächtigen Holztüren sind mit edlen und höchst interessanten Schnitzereien versehen.
Chiwa - Festung Khone Ark
Chiwa - PalastTasch Hauli
Die sogenannte Seidenstraße ist ein Netz aus Karawanenstraßen welche Europa und Asien verbindet, die bekannteste Route führt vom Mittelmeer bis nach Ostasien. Einige Strecken der Seidenstraße verlaufen auch durch den zentralasiatischen Staat Usbekistan. Bis heute kann man hier auf den Pfaden der einstigen Händler, welche auf der Seidenstraße reisten, wandeln.

Die usbekischen Städte Buchara, Samarkand und Taschkent lagen alle direkt an oder unweit der Seidenstraße, was sie schon früh zu einflussreichen und wohlhabenden Handelsstädten machte. Somit darf ein Besuch der Städte Buchara, Samarkand und Taschkent während einer Rundreise durch das atemberaubende und überwältigende Usbekistan in keinem Fall fehlen.
Die Stadt Buchara, im Süden Usbekistans, gehört zu den bedeutendsten Städten des Landes, vor allem wegen ihrer zahlreichen imposanten und historisch wichtigen Bauwerke. Zu diesen historisch bedeutenden Gebäuden gehört auch das Samaniden Mausoleum, welches das älteste erhaltene Zeugnis islamischer Architektur ist und das in ganz Zentralasien. Zudem ist es auch das einzige noch bestehende Baudenkmal der Samaniden Dynastie.

Wann die reich verzierte Grabstätte Ismail Samanis entstand ist bis heute nicht genau geklärt, sicher ist, dass Ismail das damalige Chorasan von 900 bis 907 regierte, deshalb ist es nur logisch den Bau seines Mausoleums auf das 10. Jahrhundert zu datieren. Ein Grund warum das Samaniden Mausoleum so hervorragenden erhalten ist, ist der das es eine sehr lange Zeit unter mehreren Schichten Sand verborgen lag und erst im 20. Jahrhundert komplett freigelegt wurde.
Die sogenannte Seidenstraße ist ein Netz aus Karawanenstraßen welche Europa und Asien verbindet, die bekannteste Route führt vom Mittelmeer bis nach Ostasien. Einige Strecken der Seidenstraße verlaufen auch durch den zentralasiatischen Staat Usbekistan. Bis heute kann man hier auf den Pfaden der einstigen Händler, welche auf der Seidenstraße reisten, wandeln.

Die usbekischen Städte Buchara, Samarkand und Taschkent lagen alle direkt an oder unweit der Seidenstraße, was sie schon früh zu einflussreichen und wohlhabenden Handelsstädten machte. Somit darf ein Besuch der Städte Buchara, Samarkand und Taschkent während einer Rundreise durch das atemberaubende und überwältigende Usbekistan in keinem Fall fehlen.
Die usbekische Stadt Buxoro (Buchara) besticht vor allem durch ihre zahlreichen historischen Bauwerke wie beispielsweise dem Mausoleum der Samaniden (dem ältesten Gebäude der Stadt) oder dem atemberaubend schönen Kalon-Minarett. Zu diesen bedeutenden und beeindruckenden Bauwerken gehört auch die imposante Zitadelle Ark.

Bereits seit dem 4. Jahrhundert vor Christus befindet sich an der Stelle der heutigen Zitadelle Ark eine Festung. Mehrmalige Zerstörungen und Wiederaufbauten führten dazu, dass sich hier ein mittlerweile 20 Meter hoher Hügel gebildet hat auf dem nun die Zitadelle Ark thront.

Das Bauwerk wie wir es heute kennen, entstand im 18. Jahrhundert. Im Inneren der Zitadelle befindet sich zum einen der einstige Palast des Emirs und zum anderen auch eine Moschee. 1920 fiel der Ark einem Brand zum Opfer wobei sämtliche hölzerne Bauten vernichtet wurden, diese wurden allerdings nach historischen Plänen wieder errichtet.
Zu den bedeutendsten Sehenswürdigkeiten der bezaubernden Stadt Samarkand gehört zweifelsohne die berühmte Bibi-Khanum-Moschee, auch Moschee Bibi Chanum oder Moschee Bibi Hanim genannt. Noch im 15. Jahrhundert zählte sie zu den prächtigsten und größten Moscheen der islamistischen Welt. Ab dem Ende des 16. Jahrhundert verfiel die Moschee allerdings. Erdbeben, Wetter und die Bewohner Samarkands machten sich an ihr zu schaffen.

Letzteres war besonders tragisch, denn auf der Suche nach Baumaterial plünderten die Bewohner die Ruine weshalb wichtige Einrichtungsgegenstände und ganze Marmorsäulen verschwanden. Bis zur Mitte des 20. Jahrhunderts fristete diese einst grandiose und einzigartige Moschee ihr Dasein als Ruine, dann erst begann man mit einer großangelegten Restaurierung dieses imposanten Bauwerks. So können schon heute wieder einige bedeutende Teile der Moschee in ihrem restaurierten Zustand besichtigt werden.
In der historisch und kulturell bedeutenden Stadt Samarqand in Usbekistan befindet sich eine der herrlichsten Sehenswürdigkeiten des Landes, das Gur-Emir-Mausoleum. Dies ist die Grabstätte Timur Lenks und einiger weiterer bedeutender Persönlichkeiten (unter anderem auch Ulug Beg). Das Mausoleum wurde zwischen dem 14. und 15. Jahrhundert errichtet. Das imposante Gebäude zählt zu den herausragendsten Exemplaren der timuridischen Monumental-Architektur.

Unverkennbares Merkmal des Bauwerkes ist die hohe und melonenförmige Kuppel. Mit dem Ende der Herrschaft der Schaibaniden in der Gegend, verlor auch Samarqand seine Bedeutung und dementsprechend verfielen zahlreiche Gebäude. So geschah es auch mit dem Gur Emir Mausoleum, welches bis Mitte des 20. Jahrhunderts nur noch als Ruine existierte. In den 50er Jahren wurde die monumentale Attraktion schließlich renoviert. Somit kann man es heute wieder in seiner ganzen Pracht bestaunen.
Bilder:
Im Herzen der usbekischen Stadt Samarkand befindet sich einer der prächtigsten Plätze ganz Mittelasiens, der Registan oder auch Registan-Platz. Sein Name bedeutet übersetzt so viel wie „sandiger Platz“. Der weit angelegte Platz wird von drei imposanten Bauwerken eingeschlossen, zur Linken von der Ulugbek-Medresse, zur Rechten von der Sher-Dor-Medresse und in der Mitte von der Tilya-Kori-Medresse mit dazu gehöriger Moschee.

Dieses atemberaubende und bezaubernde Ensemble herausragender Architektur bildet nicht nur das Herz des antiken Samarkands sondern ist auch eine der beliebtesten Touristenattraktionen der Stadt. Der Registan versprüht wie viele andere Plätze in Usbekistan auch den romantischen und faszinierenden Zauber aus „1000 und einer Nacht“.
Die sogenannte Seidenstraße ist ein Netz aus Karawanenstraßen welche Europa und Asien verbindet, die bekannteste Route führt vom Mittelmeer bis nach Ostasien. Einige Strecken der Seidenstraße verlaufen auch durch den zentralasiatischen Staat Usbekistan. Bis heute kann man hier auf den Pfaden der einstigen Händler, welche auf der Seidenstraße reisten, wandeln.

Die usbekischen Städte Buchara, Samarkand und Taschkent lagen alle direkt an oder unweit der Seidenstraße, was sie schon früh zu einflussreichen und wohlhabenden Handelsstädten machte. Somit darf ein Besuch der Städte Buchara, Samarkand und Taschkent während einer Rundreise durch das atemberaubende und überwältigende Usbekistan in keinem Fall fehlen.
Hier finden Sie Informationen zu Städten der Rundreise.

Städte

Im Nordosten Usbekistans befindet sich Taschkent, die Hauptstadt des Landes, welche mit einer Fläche von knapp 335 km² und mehr als 2 Millionen Einwohnern zugleich auch die größte Stadt Usbekistans ist. 1966 wurde die heutige Metropole von einem starken Erdbeben erschüttert, durch den Wiederaufbau bekam die Stadt ein modernes Gesicht und gilt heute als sehr grüne und wasserreiche Stadt mit zahlreichen Parks und Springbrunnen.

In der Altstadt Taschkents findet man aber dennoch den einstigen orientalischen Flair und zahlreiche historische Bauwerke wie beispielsweise die eindrucksvolle Kukeldash-Madrasa. Zu den modernen Wahrzeichen der Stadt gehört der imposante Fernsehturm. Einige weitere sehenswerte Bauwerke ist das pittoreske Timuriden-Museum und das herrliche Theatergebäude.
Im Nordwesten Usbekistans befindet sich die beschauliche Oasenstadt Chiwa mit ihren knapp 56.000 Einwohnern. Sie liegt direkt an der alten Seidenstraße, weshalb sie in der Vergangenheit von großer strategischer und wirtschaftlicher Bedeutung war. Gegründet wurde die Stadt bereits im 6. Jahrhundert nach Christus, rund 400 Jahre später war sie schon zu einer bedeutenden Handelsstadt aufgestiegen.

Von dieser glanzvollen Vergangenheit zeugen bis heute zahlreiche prachtvolle Bauwerke. Bestes Beispiel dafür ist der Palast Tasch-Hauli, welcher als Meisterwerk der orientalischen Architektur gilt. In Itchan-Kala, der Altstadt Chiwas, welche seit 1990 zum UNESCO-Weltkulturerbe gehört, befinden sich weitere imposante Gebäude wie beispielsweise das Kalta Minor, die Muhammed-Amin-Khan-Madrasa und das Khodja-Minarett.
Bilder:
Zu den bedeutendsten Städten Usbekistans gehört die reizvolle Metropole Buxoro, auch als Buchara bekannt. Diese befindet sich im Südosten des Landes und zählt rund 240.000 Einwohner. Vor allem die Altstadt Buxoros ist bemerkenswert, wegen ihrer zahlreichen imposanten Bauwerke darunter viele Moscheen und Madaris („Ort des Lernens“, islamische Hochschulen), gehört sie seit 1993 zum UNESCO Weltkulturerbe.

Das älteste erhaltene Gebäude der Stadt ist das Mausoleum der Samaniden, welches aus dem 10. Jahrhundert stammt. Weitere beeindruckende Bauwerke Buxoros sind das Kalon Minarett, die Zitadelle Ark und der Sommerpalast des letzten Emirs Bucharas, letzterer befindet sich etwas außerhalb der Stadt. Auch die Basare, welche teilweise noch aus dem 16. Jahrhundert stammen, sind in jedem einen Besuch wert.
Bilder:
Zu den meistbesuchten und historisch wichtigsten Städten in Usbekistan gehört zweifelsohne auch das märchenhafte Samarkand. Die Stadt im Osten des Landes befindet sich direkt an den westlichen Ausläufern des Alai Gebirges und somit rund 700 Meter über dem Meeresspiegel. Der Name Samarkand kommt aus dem Sogdischen und bedeutet so viel wie „steinerne Stadt“.

In Samarkand kann man bis heute den orientalischen Charme aus längst vergangenen Zeiten erleben, anders als in vielen anderen usbekischen Städten, in denen die Moderne die Überhand gewonnen hat. Zu den bedeutendsten Sehenswürdigkeiten der Stadt gehören die Bibi-Khanum Moschee, der bekannte Registanplatz mit den umliegenden Medressen wie beispielsweise der malerischen Sher-Dor-Madrasa ebenso wie das Gur-Emir Mausoleum und das Schahi-Sinda-Ensemble.
Timurs
Diese Übersichtsseite dient zur Information zu möglichen Reisezielen. Genaue Leistungsinhalte der Rundreise entnehmen Sie bitte dem Reiseverlauf und den Inklusivleistungen.

Länderinfo

Usbekistan (UZ)
Usbekistan
Für viele ist Usbekistan auch das „Herz Zentralasiens“, denn es ist das kulturhistorische Kernstück Zentralasiens. Das Land ist sehr reich an Geschichte und Kultur, so zogen hier schon die einstigen Karawanen der Großen Seidenstraßen durch und auch Alexander der Große führte sein Heer auf dem Weg nach Indien durch Usbekistan. Eine besonders beliebte Region im Land ist das Städte-Dreieck Chiwa – Buchara – Samarkand. In diesen sogenannten „Märchenstädten“ gibt es unzählige eindrucksvolle Sehenswürdigkeiten wie den Palast Tasch-Hauli, die Altstadt Itchan-Kala, die Zitadelle Buchara, den Kalyan Komplex, das Bibi-Khanum-Mausoleum und den Registanplatz mit seinen angrenzenden Medressen.
Die Hauptstadt Usbekistans ist Taschkent. Diese pulsierende Metropole ist das Herz des Landes und beeindruckt ihre Besucher mit zahlreichen Attraktionen wie dem Timuriden-Museum, dem Denkmal des Eroberers Amir Timur und der christlichen Kirche. Doch trotz der vielen kulturellen Sehenswürdigkeiten ist die Stadt auch sehr zukunftsorientiert und von vielen modernen und beeindruckenden Gebäuden durchzogen. Aber nicht nur Kultur- und Geschichtsinteressierte wird Usbekistan begeistern, auch für Wanderer, Aktivurlauber und Naturfreunde hat das Land einiges zu bieten. So führen zahlreiche Reisen nicht nur zu den kulturellen Höhepunkten sonder auch in die atemberaubende Natur des Landes. Beispielsweise in das Nurata-Gebirge. Somit zeigt sich „das Herz Zentralasiens“ unglaublich vielfältig und begeistert viele Reisende, egal was sie im Urlaub suchen.
beste Reisezeit:
April bis Juni und September bis November
 

Klima:
Es herrscht Kontinentalklima mit sehr hohen Temperaturen im Süden und sehr niedrigen Temperaturen im Norden. 

Einreise:
mit einem Reisepass, der mindestens 3 Monate über den Ablauf des usbekischen Visums hinaus gültig ist. Das Visum muss rechtzeitig vor Beginn der Reise bei der usbekischen Auslandsvertretung beantragt werden.
(Gültig nur für deutsche Staatsbürger)
Gegeben falls kann es zu Änderungen der Einreisebestimmung kommen. Erkundigen Sie sich bitte rechtzeitig bei dem entsprechenden Konsulat oder der Botschaft.
http://www.auswaertiges-amt.de/DE/Laenderinformationen/00-SiHi/UsbekistanSicherheit.html
http://www.visa-express.de/deutsch/land.php?ISO3166=UZ


Impfempfehlungen:
Pflichtimpfungen sind nicht vorgeschrieben, eine Auffrischung der Standardimpfungen wird aber empfohlen.
Bitte informieren sie sich vor Reiseantritt über allgemeine Schutzimpfungen oder Prophylaxe Maßnahmen bei ihrem Hausarzt, Gesundheitsamt oder anderen reisemedizinischen Fachdienst.
http://www.auswaertiges-amt.de/DE/Laenderinformationen/00-SiHi/UsbekistanSicherheit.html

Währung:
1 Som = 100 Tiyin


Flugdauer:
ca. 6 Stunden und 30 Minuten (nonstop)


Ortszeit:
MEZ +4h (keine Sommer-/Winterzeitumstellung) somit MESZ +3h 


Gut zu wissen:
Der Großteil der Bevölkerung in Usbekistan sind Muslime. Kurze Hosen sollten nach Möglichkeit gar nicht getragen werden.


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