Kleine Gruppe
Inklusive Flug
  • 12-tägige Kombinationsreise durch Israel & Jordanien
  • Petra - "Das achte Weltwunder der Antike" entdecken
  • In Israel auf den Spuren der Bibel wandeln
ab 2.090 € pro Person
Fragen zur Reise oder eine persönliche Beratung gewünscht? Hotline: 0800 337 3337 (gebührenfrei)

Reiseverlauf

Israel und Jordanien, zwei für Kultur- und Geschichtsenthusiasten hochinteressante Länder. Gerade das Heilige Land verführt den Besucher gleichzeitig zu einer Studienreise und zu einer Pilgerreise. Nirgendwo sonst drängt sich einem Geschichte so auffällig auf wie in Israel. In diesem kleinen Knoten unserer Erde verzahnen sich drei Kontinente, denn hier haben sich die drei bedeutsamsten monotheistischen Religionen herausgebildet. Dazu präsentiert sich Israel heute Besuchern willkommen heißend mit einer der jüngsten Bevölkerungen der Region. Jordanien begeistert durch vielfältige landschaftliche Erlebnisse und die einmalige Nabatäerstadt Petra (eines der neuen sieben Weltwunder), welche sicherlich ein Höhepunkt jeder Nahostreise darstellt. Im Königreich Jordanien finden wir vielfältige Spuren der Römer, Byzantiner, Kreuzritter und Osmanen; teils sind wir auf der historischen Königsstraße unterwegs.Eine Rundreise mit umfassendem und intensivem Besichtigungsprogramm, dazu unterschiedlichste Landschaftserlebnisse. Zudem werden wir am Ende feststellen, dass die zwölf Rundreise-Tage gerade ausreichen, um das ehrgeizige Programm, das wir uns vorgenommen haben, zeitlich abzudecken.
1. Tag: MI Flug Deutschland - Tel Aviv
Vormittags Linienflug von Frankfurt (oder versch. deutschen Flughäfen) nach Tel Aviv. Empfang und Transfer zum ****Hotel (1 Nacht).
A
2. Tag: DO Tel Aviv - Tiberias
Nach dem Frühstück Fahrt zur Altstadt von Jaffa, danach eine Stadtrundfahrt durch das moderne Tel Aviv mit seiner 'Weißen Stadt' mit charakteristischem Bauhausstil. Weiter entlang der Mittelmeerküste nach Haifa mit Blick auf die beeindruckenden Bahaigärten und der ungewöhnlichen Kuppel, weithin sichtbares Wahrzeichen Haifas und Zentrum des Bahai-Glaubens. Weiter über Akko mit seiner Kreuzritterfestung nach Tiberias. ****Hotel (2 Nächte).
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3. Tag: FR Genezareth
Ganztagesausflug zum See Genezareth mit Bootsfahrt, Besichtigung der Ruinen von Kapernaum, unter anderem der Synagoge, in der schon zu Zeiten Jesu gelehrt wurde. Fahrt nach Tabgha mit Besuch der Brotvermehrungskirche. Weiter zum Berg der Seligpreisungen, wo Jesus seine berühmte Bergpredigt hielt. Blick vom Berg Arbel auf den See Genezareth und die Golanhöhen. Nachmittags Ausflug nach Nazareth mit Besuch der Verkündigungskirche.
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4. Tag: SA Galiläa - Jerusalem
Fahrt von Galiläa nach Jerusalem zum Ölberg mit tollem Ausblick auf ganz Jerusalem. Über den Palmsonntagweg Abstieg zum Garten von Gethsemane mit Jahrhunderte alten Olivenbäumen. Danach in die Altstadt Jerusalems. Auf der Via Dolorosa laufen wir entlang der Stationen des Kreuzweges bis zur Grabeskirche mit Besichtigung. Zurück über den arabischen Bazar. Übernachtung im ****Hotel (2 Nächte).
FA
5. Tag: SO Jerusalem - Bethlehem
Vormittags ausführlicher Rundgang durch Jerusalem. Die Altstadt mit Tempelberg, vom monumentalen Felsendom und der Al-Aqsa-Moschee beherrscht (z.Zt. nur Außenbesichtigung der Moscheen möglich). Danach zur Klagemauer, der wichtigsten religiösen Stätte des heutigen Judentums. Besuch der Gedenkstätte Yad Vashem, eine gelungene Kombination von Museum und Parkanlage, welche den Opfern des Holocaust gewidmet ist. Nachmittags Bethlehem mit Besuch der Geburtskirche und den Hirtenfeldern.
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6. Tag: MO Totes Meer - Eilat - Aqaba
Fahrt von Jerusalem durch das Jordantal zum Toten Meer, 420m unter dem Meeresspiegel (Badegelegenheit). Am Ufer die Höhlen von Qumran. Hier wurden die berühmten Schriftrollen gefunden, die als die ältesten Bibelhandschriften gelten. Mit der Seilbahn zur Felsenfestung Massada, 70-73 n. Chr. von den Römern belagert, mit den restaurierten Ruinen des Herodespalastes. Danach Fahrt durch die Negev-Wüste in den Süden nach Eilat, hier Grenzübertritt nach Aqaba (Jordanien), am Roten Meer gelegen. ***+Hotel (2 Nächte).
FA
7. Tag: DI Wadi Rum - Aqaba
Der Vormittag steht zur freien Verfügung. Mittags Fahrt zum Wadi Rum, der legendären Wüste mit ausgedehnten Sanddünen und faszinierenden, bis zu 400m hohen Felsformationen. Gelegenheit zu einer Fahrt mit einem Jeep der Beduinen in die Wüste.
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8. Tag: MI Petra
Nach dem Frühstück kurze Fahrt nach Petra und ganztägige Besichtigung der von den Nabatäern erbauten Königsstadt, eines der ganz großen Besuchererlebnisse im Nahen Osten. Durch die 1,5km lange, schmale Felsspalte geht es in den rosaroten Talkessel von Petra. Rundgang durch die ein ganzes Tal umfassende Ausgrabungsstätte zu den zahlreichen begeisternden Besichtigungspunkten (Gräber, Fassaden, Bäder, Theater, Felszeichnungen). ***+Hotel.
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9. Tag: DO Shobaq - Madaba - Amman
Morgens Fahrt auf der 5000 Jahre alten Königsstraße Richtung Norden nach Amman. Zuerst entlang des Mujib-Tals zur Kreuzritterburg Shobaq, dann weiter zum Berg Nebo. Von hier aus weiter Blick über das Jordan-Tal. Unterwegs in Madaba sehen wir in der St. Georgs Kirche die älteste Landkarte (80qm Mosaik) des Heiligen Landes. Spätnachmittags Ankunft in Amman. ****Hotel (3 Nächte).
FA
10. Tag: FR Amman
Ganztägige Erkundung von Amman, der Hauptstadt des Haschemitischen Königreichs Jordanien: zuerst die König Abdulla Moschee, durch ihre blaue Kuppel weit sichtbar. Anschließend der Zitadellenhügel 'Jebel el-Qala' und das Archäologische Museum. Ausführlicher Spaziergang durch den alten Stadtkern mit Basar, Cafes und Restaurants. Mittagspause. Anschließend das Jordan Museum und als Abschluss des Tages das Royal Automobile Museum mit der mobilen Geschichte des Könighauses.
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11. Tag: SA Jerash - Jordantal
Vormittags Jerash, die am besten und vollständigsten erhaltene spätantike Provinzstadt im Nahen Osten. Ausführliche Besichtigung der ausgedehnten Ruinenanlage. Danach Umm Qais, auf den See Genezareth, das Jordantal und die Golan-Höhen blickend, hier sehen wir gut erhaltene Ruinen einer griechisch-römischen Stadt. Durch das Jordantal Rückkehr nach Amman. Anschließend findet dort das Abendessen statt.
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12. Tag: SO Amman - Rückflug
Mittags oder frühmorgens, je nach Fluggesellschaft, Transfer zum Flughafen und Rückflug nach Frankfurt oder zum Heimatflughafen.

Flugplan-, Hotel- und Programmänderungen bleiben ausdrücklich vorbehalten.
(F=Frühstück, M=Mittag, A=Abendessen)
Hier finden Sie Informationen zu ausgewählten Sehenswürdigkeiten der Rundreise.

Sehenswürdigkeiten

Am Nordrand des See Genezareth im Norden Israels erhebt sich der berühmte Berg der Seligpreisungen, welcher besonders im christlichen Glauben eine bedeutende Rolle spielt. Nach der biblischen Überlieferung soll hier Jesus die bekannte Bergpredigt gehalten haben. In der Vergangenheit befanden sich einige Kirchenbauten am unteren Bereich des Berges, nahe der Ortschaft  Tabgha, dem Ort der Brotvermehrung.

Heute gibt es sowohl ein Kloster als auch eine Kirche auf dem Gipfel der Erhebung. Die Kirche, welche im Jahre 1937 errichtet wurde, hat einen achteckigen Grundriss, welcher die acht Seligpreisungen symbolisiert. Sie ist bei Reisenden auch wegen der herrlichen Aussicht über den See Genezareth sehr beliebt.
Kapernaun war ein Fischerdorf in Galiläa, am nördlichen Ufer des See Genezareth. Aus diesem Fischerdorf kamen mehrere Jünger Jesus, Simon Petrus, Andreas, Jakobus, Johannes und der Zöllner Leva, der Matthäus genannt wurde. Jesus lehrte am Anfang laut Markusevangelium in der Synagoge von Kapernaun. In Kapernaun wurden Ausgrabungen gemacht, unter anderem wurden die Reste eines Gebäudes gefunden, wobei es sich um das Wohnhaus des Simon Petrus handelt, das als Hauskirche benutzt wurde. Die Pilgerin Egenia hat diese Kirche Ende des 4. Jahrhunderts beschrieben. Seit dem Jahre 2000 werden von Kapernaun aus für Pilger und Touristen Bootsfahren auf den See Genezareth angeboten.
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Der See Genezareth ist mit 212 Metern unter dem Meeresspiegel gelegen, der tiefste Süßwassersee der Erde. Je nachdem wie hoch der Wasserstand ist, ist er bis zu 21 Kilometer lang und 12 Kilometer breit. Die tiefste Stelle ist 45 Meter tief. Teilweise treten heiße Quellen aus dem Boden, die den See Genezareth schon in der damaligen Zeit zu einem begehrten Erholungsgebiet machten. Am Ufer des Sees liegen einige Ortschaften, wovon Tiberias die größte ist. Im Norden finden sich einig Gegenden, an denen Jesus Christus gepredigt und gewirkt haben soll. An der östlichen Seite des Sees liegen mehrere Dörfer und Städte in der Nähe zur jordanischen Grenze. Diese Region, um den See, spielt jedoch auch eine große Rolle im Neuen Testament, war dieses Gebiet doch ein Zentrum von Jesus Wirken.

Der See bildet das größte Süßwasserreservoirs Israels. Über eine Pumpanlage können in der Sekunde 28 Kubikmeter Wasser abgesaugt werden. Es wird durch einen Kanal transportiert, anschließend gereinigt und über Rohrleitungen mit einem Durchmesser von 2,75 Metern nach Tel Aviv und weiter in die Wüste Negev transportiert. Dadurch wird der Pegel für Niedrigwasser kaum noch überschritten. Teilweise muss die Wasserentnahme eingeschränkt werden und die Bevölkerung zum sparsamen Umgang mit Wasser aufgefordert werden. Um den Wasserpegel wieder einigermaßen zu regulieren, wären mindestens vier sehr regenreiche Winter nötig. Das Land Israel versucht, durch Aufbereitung des Abwassers und den Bau von Meerwasserentsalzungsanlagen die Entnahme von Wasser aus dem See Genezareth zu reduzieren.

Am See Genezareth wird viel Fischfang betrieben, der See ist sehr fischreich. Der Petrus-Fisch und die Kinneret-Sardine sind wirtschaftlich besonders interessant. Durch das feuchtwarme Klima ist auch die Landwirtschaft rund um den See ein großer Wirtschaftsfaktor. Einer der wichtigsten Wirtschaftsfaktoren ist allerdings der Tourismus. Jährlich kommen viele Touristen nach Israel und machen Rundreisen durch das Heilige Land, wobei natürlich auch der See Genezareth und die umliegenden Ortschaften und Sehenswürdigkeiten eine große Rolle spielen.
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Der spanischen Pilgerin Egeria wurde bei ihrem Besuch in Nazareth im Jahre 383 eine große Höhe gezeigt, in der Maria gelebt hat. Hierbei handelte es sich wohl um die größere der Höhlen, die in der Grotte der heutigen Verkündungskirche liegen. Im Jahre 570 wurde hier eine Kirche errichtet. Die neue Basilika ist der größte christliche Sakralbau im Nahen Osten. 1964 hat Papst Paul VI. sie während seines Besuches im Heiligen Land gesegnet und im Jahre 1969 geweiht. Bei einem zwei Tage später stattfindendem ökomenischen Gottesdienst nahmen Geistliche der griechisch-orthodoxen, der armenischen, äthiopischen, syrischen, der koptischen sowie der lutherichen Kirche teil.
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In der malerischen Altstadt Jerusalems befindet sich die Grabeskirche, welche an dem Ort errichtet wurde, an dem sich nach der Überlieferung die Kreuzigung Jesu Christi zutrug und sich dessen Grab befindet. Sie gehört zu den wichtigsten Heiligtümern des Christentums und wird auch „Kirche vom Heiligen Grab“ genannt.

Der ursprüngliche Bau wurde von Kaiser Konstantin im Jahre 326 in Auftrag gegeben und schließlich 335 eingeweiht. Allerdings sind nur einige wenige Teile des Urbaus erhalten. Die bedeutendste Stätte ist die Grabeskapelle oder auch das Heilige Grab genannt. Bis heute kommt es immer wieder zu Auseinandersetzungen zwischen den einzelnen Konfessionen, welche in der Grabeskirche vertreten sind.
Im Jahre 1981 wurde die Altstadt Jerusalems von der Unesco zum Weltkuturerbe der Menschheit erklärt worden. Die in vier Viertel unterteilte Altstadt ist von einer Stadtmauer mit Türmen und 8 Toren umzogen Es gibt aber noch weitere bedeutende Bauwerke in der Altstadt. So befindet sich hier die römisch-katholische Dormitio Kirche und der Cando, ein Säulengang. Außerdem befinden sich in der Altstadt die Erlöserkirche, vier sephardische Synagogen und die Zitadelle. An der Fußgängerbrücke, in der Nähe der südwestlichen Mauerecke befindet sich ein bekanntes Friedensdenkmal, auf dem der bekannte biblische Satz aus Jesaja 2,4 (Schwerter zu Pflugscharen) auf moderne Art dargestellt wird.
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Östlich der Altstadt von Jerusalem erhebt sich der berühmte Ölberg, welchem sowohl im Judentum als auch im Islam und im Christentum eine große religiöse Bedeutung zukommt. Diese wird auch an den zahlreichen Sakralbauten auf dem Berg deutlich. Hier befinden sich nämlich unter anderem die Himmelfahrtsmoschee, die evangelische Himmelfahrtskirche, die russisch orthodoxe Maria-Magdalena-Kirche, die römisch-katholische Kirche der Nationen und die griechisch-orthodoxe Kirche am Mariengrab.

Der Ölberg, welcher eine Höhe von 809 Metern erreicht, ist besonders bei Touristen ein sehr beliebtes Ausflugsziel, oberhalb des jüdischen Friedhofs befindet sich eine Aussichtsplattform, welche eine spektakuläre Aussicht auf die Jerusalemer Altstadt bietet. In anderen Sprachen wird der Berg als Olivenberg bezeichnet, was an den ursprünglichen Bewuchs mit Olivenbäumen erinnert.
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Die Via Dolorosa gehört zu den bekanntesten Straßen Jerusalems, der Name bedeutet „Leidensweg“ oder „Der schmerzhafte Weg“. Sie führt von vom Löwen- oder Stephanstor durch die Altstadt bis zur Grabeskirche und beschreibt den Kreuzweg Jesu Christi. Auf der Strecke gibt es insgesamt 14 Stationen, Station I ist dabei die Stelle wo einst die römische Festung „Antonia“ stand und die letzte Station ist letztlich das heilige Grab Jesu in der Grabeskirche.

Entlang der Via Dolorosa gibt es zudem weitere zahlreiche Sehenswürdigkeiten zu bestaunen, beispielsweise die St.-Anna-Kirche, die Ecce-Homo-Basilika mit dem Ecce-Homo-Bogen sowie die Erlöserkirche. Aufgrund der großen religiösen Bedeutung für die Christen ist die Via Dolorosa ein beliebtes Ausflugsziel für Gläubige. An christlichen Feiertagen finden hier Veranstaltungen wie die orthodoxe Karfreitagsprozession statt.
Die al-Aqsa-Moschee befindet sich auf dem berühmten Tempelberg in der Jerusalemer Altstadt. Sie ist im islamischen Glauben nach der Kaaba in Mekka und der Prophetenmoschee in Medina das drittwichtigste Heiligtum. Der Name des Bauwerks bedeutet übersetzt „die ferne Kultstätte“.

Auch wenn Nicht-Muslimen der Zugang zur Moschee grundsätzlich untersagt und nur mit Sondergenehmigung gestattet wird, lohnt sich ein Besuch dennoch. Denn schon von außen fasziniert das prächtige Bauwerk.

Die Geschichte der Moschee ist ebenso lang und wechselvoll wie die der ganzen Stadt Jerusalem, Kriege, Eroberungen, Erdbeben und Anschläge veränderten häufig das Aussehen und die Gestalt dieses imposanten Sakralbaus und der ihn umgebenen Bauwerke.
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Das wohl bekannteste Wahrzeichen der Stadt Jerusalem ist zugleich eines der Hauptheiligtümer des Islams, es ist der imposante Felsendom auf dem Tempelberg im Südosten der Altstadt von Jerusalem. Zudem ist er auch der älteste islamische Sakralbau. Erbaut wurde der Felsendom im ausgehenden 7. und beginnenden 8. Jahrhunderts.

Im eigentlichen Sinn ist der Felsendom nicht, wie oft behauptet wird, eine Moschee sondern sollte viel mehr wie ein Schrein oder eine Kuppel verstanden werden. Auf der Ostseite des faszinierenden Felsendoms befindet sich ein weiteres Bauwerk, der sogenannte Kettendom, dieses Gebäude ist wesentlich kleiner als der Felsendom. Sein Erbauungsdatum ist ebenso unbekannt wie sein ursprünglicher Zweck.
Die Geburtskirche Jesus in Bethlehem ist die älteste Kirche im heiligen Land, die heute noch in Betrieb ist. Sie gilt als Geburtsort Jesus. Heute wird die Kirche von drei großen christlichen Konfessionen kontrolliert, der armenischen, der römisch-katholischen und der griechisch-orthodoxen Kirche. Die Kirche wurde über einer Grotte gebaut. Die Grotte ist eingehüllt in weißen Marmor und ist von einem 14-Punkte-Stern markiert. Der Haupteingang ist ein sehr kleiner Eingang, durch den man nur in gebückter Haltung gehen kann. Man nennt den Eingang auch die „Tür der Demut“. Die Fassade der Kirche wird durch die hohen Mauern von drei Klöstern umgeben.
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Beim Israelmuseum Jad waSchem handelt es sich um die Gedenkstätte der Märtyrer und Helden des Staates Israel im Holocaust in Erinnerung an die nationalsozialistische Judenvernichtung. Die Gedenkstätte wurde am 19. August 1953 gegründet und liegt in Jerusalem. Sie wird jährlich von über zwei Millionen Menschen besucht. Zur Gedenkstätte gehören unter anderem das Museum zur Geschichte des Holocaust und die Halle der Erinnerung, und die Halle der Namen, in der die Personalien der Opfer gesammelt werden.  Außerdem befinden sich hier die Allee und der Garten der Gerechten und das Denkmal für Kinder, zum Gedenken an die 1,5 Millionen ermordeten jüdischen Kinder.
Im Jahre 1981 wurde die Altstadt Jerusalems von der Unesco zum Weltkuturerbe der Menschheit erklärt worden. Die in vier Viertel unterteilte Altstadt ist von einer Stadtmauer mit Türmen und 8 Toren umzogen Es gibt aber noch weitere bedeutende Bauwerke in der Altstadt. So befindet sich hier die römisch-katholische Dormitio Kirche und der Cando, ein Säulengang. Außerdem befinden sich in der Altstadt die Erlöserkirche, vier sephardische Synagogen und die Zitadelle. An der Fußgängerbrücke, in der Nähe der südwestlichen Mauerecke befindet sich ein bekanntes Friedensdenkmal, auf dem der bekannte biblische Satz aus Jesaja 2,4 (Schwerter zu Pflugscharen) auf moderne Art dargestellt wird.
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In der Altstadt von Jerusalem befindet sich die berühmte Klagemauer, häufig auch einfach als westliche Mauer bezeichnet. Sie eine sehr bedeutende religiöse Stätte des Judentums, welche täglich von zahllosen Gläubigen aufgesucht wird und als Gebetsstätte genutzt wird. Besonders bekannt ist die Klagemauer für die Gebetszettel, welche in den Spalten und Ritzen der Mauer gesteckt werden.

Für die Juden ist die Klagemauer ein Symbol für den ewig bestehenden Bund Gottes mit seinem Volk. Doch auch Nichtjuden ist der Zugang zur „westlichen Mauer“ erlaubt. Der Bereich direkt vor der Mauer gilt als Freilichtsynagoge, weshalb die Zugänge für Männer und Frauen getrennt sind. Beachten sollte man als Besucher, dass sowohl verheiratete Frauen als auch Männer eine Kopfbedeckung zu tragen haben.

In der unmittelbaren Umgebung der Klagemauer, am Ort des eigentlichen Tempels befinden sich zudem die Al-Asqa-Moschee und der Felsendom, diese bedeutenden Bauwerke machen Jerusalem zur drittheiligsten Stadt des Islam.
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Der Tempelberg ist ein Hügel südöstlich der Altstadt von Jerusalem oberhalb des Kindromtales, wo sich heute der Felsendom, errichtet im Jahre 691 und die Al-Aqsa Moschee, wahrscheinlich einige Jahre später erbaut, befinden. Im Palästinakrieg wurde die Bebauung auf dem Tempelberg teilweise zerstört und in den folgenden Jahren wieder aufgebaut. Der Zugang ist durch Tore an der Nord- und Westseite der Anlage möglich. Die Tore werden allerdings überwacht, der Zugang ist nur für Muslime erlaubt. Sollten Zweifel an der Zugehörigkeit zum Islam bestehen, müssen sie sich mit Papieren ausweisen oder durch ihr Fachwissen belegen, dass sie wirklich Muslime sind. Andersgläubige können nur durch das Marokkanertor an der Klagemauer den Tempelberg betreten, aber auch nur von samstags bis donnerstags und außerhalb der Gebetszeiten und nach scharfen Sicherheitskontrollen. Die Gebäude dürfen nicht betreten werden und es dürfen keine Bücher oder Kultgegenstände mitgebracht werden. Juden werden nur in kleinen Gruppen und oft nur mit Aufsicht eingelassen. Die meisten Proteste gegen militärische und politische Aktionen Israels pflegen sich im Anschluss an das Mittagsgebet zu entladen. Aus diesem Grunde gibt es zu diesen Zeiten meist Zugangsbeschränkungen zum Tempelberg. Dabei wird entweder ein Mindestalter für die Männer festgesetzt oder der Einlass bleibt auf Bürger von Jerusalem beschränkt. Einige israelische Bürger lehnen sich gegen die in ihren Augen bestehende arabische Besetzung des Tempelberges auf. Sie wollen auf dem Tempelberg eine weitere jüdische Kirche errichten. Da sie aber nur wenig Unterstützung erhalten, wurde nur mehrmals, 1997, 1998 und 2001 angekündigt, dass der Grundstein für diese Kirche gelegt würde. Da es aber zu internationalen Protesten kam, blieb es bei symbolischen Akten, die in der Nähe des Tempelberges durchgeführt wurden. Im Jahre 2007 wurde es durch das oberste israelische Gericht verboten, muslimische Begräbnisse am Fuße des Tempelberges  vorzunehmen. Eine historisch bedeutsame Stelle sei von den Muslimen verbaut und unzugänglich gemacht worden.
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Die Festung Herodes wurde im Wesentlichen zwischen 40 und 50 vor Christus durch König Herodes I. an der Stelle erbaut, an der sich vorher eine kleinere Festung befand. Sie galt als uneinnehmbar. Durch die Lage und die gute Einsehbarkeit war das Gipfelplateau gut zu verteidigen. Herodes legte um das Plateau eine Mauer mit 40 Türmen. Innerhalb der Festungsmauer befanden sich zahlreiche Gebäude, von Ställen über Badehäuser und Schwimmbecken bis zu Palästen. Der über mehrere Stufen in den Berghang hineingebaute Nordpalast war aus Kalkstein gebaut und mit zahlreichen Mosaiken und Wandmalereien versehen. Mittels 12 Zisternen wurde Regenwasser  für den Gebrauch gespeichtert.
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Im jordanischen Abarim-Gebirge befindet sich der berühmte Berg Nebo, welcher mit seiner Höhe von 808 Metern und seiner günstigen Lage eine herrliche Aussicht auf das Tote Meer, in das Jordantal und bis hin nach Israel ermöglicht. Doch die meisten Reisenden kommen nicht allein wegen der traumhaften Aussicht zum Berg Nebo. Es ist vor allem auch die religiöse Bedeutung die zahlreiche Besucher anzieht. In der Bibel lwird geschrieben, dass der Berg Nebo der Ort ist von dem aus Mose auf das gelobte Land blicken durfte, doch dann sterben musste, ohne jenes gelobte Land jemals selbst zu betreten.

Auf dem Gipfel des Berges befindet sich Kirche, welche bereits um 393 hier entstand und seither häufig verändert wurde. Vor allem im 7. Jahrhundert war sie ein vielbesuchtes Pilgerziel. Von dieser einstigen, ursprünglichen Kirche sind heute nur noch einige wenige Reste übrig. Allerdings wurde eine weitere Kirche errichtet, in welcher eine beachtliche Sammlung von Mosaiken mit Jagdszenen und Tierdarstellungen bestaunt werden kann.
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Unweit der jordanischen Hauptstadt Amman, etwa 35 Kilometer weiter südlich, befindet sich die malerische Stadt Madaba. Sie beheimatet rund 71.000 Einwohner, der Name des Ortes bedeutet übersetzt so viel wie „Wasser der Ruhe“. In Madaba befindet sich die historisch bedeutende griechisch-orthodoxe St. Georgskirche, welche die berühmte Mosaikkarte von Madaba beherbergt.

Dieses faszinierende und beeindruckende Mosaik stellt eine Landkarte Palästinas dar, weshalb es auch Palästina-Mosaik genannt wird. Das imposante Kunstwerk, welches aus der Mitte des 6. Jahrhunderts stammt, ist die älteste kartographische Darstellung des häufig als „Heiliges Land“ bezeichneten Israel und ist zudem eine der wenigen Darstellungen, die noch im Original erhalten sind.
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Der berühmte See Genezareth, auch Galiläisches Meer oder See von Tiberias genannt, ist der am tiefsten gelegene  Süßwassersee der Welt. Er befindet sich 212 Meter unter dem Meeresspiegel. Aufgrund seiner historischen und spirituellen Bedeutung ist der See Genezareth ein sehr beliebtes Urlaubs- und Ausflugsziel, jedes Jahr besuchen mehr als eine Million Touristen und Einheimische den See.

Aber auch abseits des Tourismus ist der See Genezareth von großer wirtschaftlicher Bedeutung, so stellt er zum einen das größte Süßwasserreservoir des Staates Israel dar. Zudem verfügt er auch über einen enormen Fischreichtum. Die größte Stadt am Ufer des See Genezareth ist Tiberias, sie ist ein beliebter Ausgangpunkt für Ausflüge zum See.
Hier finden Sie Informationen zu Städten der Rundreise.

Städte

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Tel Aviv ist eine Großstadt in Israel und bedeutet Hügel des Frühlings. Der Großraum Tel Aviv ist das größte Ballungsgebiet Israels und schließt einige Nachbarstädte mit ein, die in einem besiedelten Gebiet bis zu 14 Kilometern zur Mittelmeerküste liegen. Die meisten Länder haben in Tel Aviv seit der Gründung des Staates Israel den Sitz ihrer Botschaften. Der israelische Geheimdienst Mossad hat seinen Sitz ebenfalls hier. In der Nähe Tel-Avivs befindet sich der Ben-Gurion-Flughafen, im Bereich der Stadt laufen mehrere Eisenbahn- und Autobahnen zusammen. Die Stadt ist zentraler Knotenpunkt für die zentrale Busgesellschaft. Die Universität Tel Aviv ist die größte Israels.
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Akko ist die orientalischste Stadt Israels. Sie liegt am nördlichen Rande der Bucht von Haifa und ist von einer Festungsmauer umgeben. Die Neustadt ist überwiegend jüdisch besiedelt, während in der Neustadt fast nur israelische Araber wohnen. Früher war der Hafen von großer Bedeutung, heute ist es die Industrie, überwiegend die Eisenverarbeitung. In der quirligen Altstadt findet man zahlreiche Touristen. Lohnenswert ist ein Besuch im Hammammuseum oder in der Zitadelle von Akko. In der Neustadt befinden sich mehrere Parkanlagen und die Wohnsiedlungen zeichnen sich dadurch aus, dass dazwischen immer wieder Palmen gepflanzt sind und das Meer immer in der Nähe ist
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Haifa ist die drittgrößte Stadt Tel Aviv Israels nach Jerusalem und Israels. Sie liegt am Mittelmeer und hat den größten Hafen Israels. Durch die Hanglage ist die Stadt/Region Haifa in drei Bebauungsgebiete unterteilt. Beim Meer gelegen befinden sich die Industriegebiete, die Hafenanlage und große Durchgangsstraßen sowie die Bahn. Hier wohnt überwiegend die arabische Bevölkerung.

Etwa auf halber Höhe findet man Verwaltungsgebäude und die Mehrzahl der Geschäfte. Im höchstgelegenen Teil befinden sich exklusive Hotels und Restaurants. Hier befinden sich auch die teuersten Wohngegenden und an der höchsten Stelle ist die Universität von Haifa. Die verschiedenen Stadtteile werden durch die einzige U-Bahn Israels verbunden.
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Die Stadt/Region Jaffa ist die älteste Stadt am Mittelmeer, gehört aber heute zu der jüngsten aller Weltstädte, zu Tel Aviv. Ende des 19. Jahrhunderts, als Tel Aviv noch gar nicht entstanden war, war Jaffa der bedeutendste Seehafen und Handelsplatz Israels. Die Mahmoudia-Moschee wurde im Jahr 1812 erbaut. In der Nähe befindet sich der Flohmarkt mit viel Kitsch, aber auch mit Antiquitäten. Im restaurierten Teil Jaffas befindet sich das Jaffa-Museum, in welchem archäologische Funde ausgestellt werden. Im 18. Jahrhundert war dieses Haus eines ottomanischen Gouverneurs. Außerdem gibt es hier das St. Louis Kloster, wurde 1147 zu Ehren des französischen Königs erbaut.
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Die Stadt/Region Nazareth befindet sich im Norden Israels in der historischen Landschaft Galiläa. Zusammen mit Ober-Nazareth beträgt die Einwohnerzahl etwa 120.000. Während Nazareth eine sehr alte Stadt ist und überwiegend von Christen und Moslems bewohnt wird, ist Ober-Nazareth eine junge Stadt, die überwiegend von Juden bewohnt wird. Nazareth gilt bei den Christen als Ort der Verkündung des Herrn. Laut Evangelium lebten hier seine Eltern Maria und Josef der Zimmermann. Hier soll der Erzengel Gabriel Maria die Geburt des Erlösers verkündet haben. Josef zog mit der hochschwangeren Maria nach Bethlehem, weil alle Familienoberhäupter in ihren Geburtsort mussten, um sich schätzen zu lassen. In Bethlehem ist Jesus dann geboren. Josef aber mit Maria und Jesus nach Nazareth zurückgekehrt sein und Jesus soll hier aufgewachsen sein. An der Stelle, wo das Haus Marias gestanden haben soll, befindet sich heute die katholische Verkündigungsbasilika. Im alten Testament wurde Nazareth jedoch nicht erwähnt. Ausgrabungen  ergaben auch im Wesentlichen nur landwirtschaftliche Gebäude und jüdische Gräber aus römischer Zeit und ein eisenzeitliches Dorf. Heute ist die Stadt eine der wichtigsten Pilgerstätten des Heiligen Landes. Die Altstadt von Nazareth  liegt in einer Geländemulde knapp 100 Meter unter dem Höhenzug, der sich hufeisenförmig um die Stadt zieht. Die Abhänge sind mäßig steil und heute fast komplett überbaut. Im Altstadtbereich befinden sich vor allem kleine Gassen und ein arabischer Markt. Nazareth ist die Stadt, die von der größten Gemeinschaft israelischer Araber bewohnt ist. Die israelischen Araber planen, in der Nähe der Verkündigungsbasilika eine Moschee zu bauen. Dieser Plan führte  in den letzten Jahren zu wiederholten, teilweise gewaltsamen Auseinandersetzungen.
Ober-Nazareth ist eine junge Stadt, die erst nach der israelischen Staatsgründung 1948 im Jahre 1957 gegründet wurde. Über die Hälfte der Einwohner sind Einwanderer, die zu einem großen Teil aus der ehemaligen Sowjetunion stammen. Nazareth und Ober-Nazareth sind selbstständige Städte mit getrennten Verwaltungen.
Kapernaum
Die Stadt Jerusalem, im judäischen Gebirge und zwischen Mittelmeer und Totem Meer gelegen, ist die Hauptstadt des Staates Israel. Sie hat 270.000 Einwohner und wurde erstmalig im Jahre 1800 vor Christus erwähnt. Sie wird sowohl von Christen, als auch von Juden und Muslemen als Heilige Stadt angesehen. Es befinden sich über 1.200 Synagogen, mehr als 150 Kirchen und mehr als 70 Moscheen in Jerusalem. Hier treffen sich viele Kulturen, Antike und Moderne. Die Altstadt ist gegliedert in das jüdische Viertel, das christliche Viertel, das armenische und das muslemische Viertel und ist von einer Mauer umgeben. Politisch ist Jerusalem stark umstritten und Teil des Nahost-Konfliktes. Die Temperaturen in der Region/Stadt Jerusalem liegen von Juni bis September bei 28 bis 29 Grad und es fallen praktisch keine Niederschläge. Von November bis März liegen die Temperaturen bei 12 bis 19 Grad und es fallen erhebliche Niederschläge.
Im Jahre 1975 wurde die größte jüdische Siedlung in der Stadt/Region Jerusalem, die Trabantenstadt Ma'ale Adumen, gegründet. Das wirtschaftliche Leben basiert zum größten Teil auf der kulturellen und religiösen Bedeutung. Viele Bewohner sind in der Verwaltung oder im Bereich der Bildung beschäftigt. In Jerusalem befindet sich neben anderen Bildungseinrichtungen die Hebräische Universität von Jerusalem. Der Tourismus ist der größte Wirtschaftsfaktor. Produktionsbetriebe befinden sich zum größten Teil in den äußeren Bezirken. Wegen des Schabbat ruht von Freitagmittag bis Samstagabend ruht der öffentliche Verkehr. Die Eisenbahn spielt eine eher untergeordnete Rolle, die Anbindung an den öffentlichen Verkehr erfolgt überwiegend durch eine staatliche Busgesellschaft. Die erste Straßenbahnstrecke befindet sich noch im Bau. Nördlich von Jerusalem befindet sich ein kleiner Flughafen, der jedoch mittlerweile geschlossen ist und nur Ziel von Inlandsflügen war. Der internationale Flughafen ist der Flughafen Ben Gurion. Eine bekannte Straße in Jerusalem ist die Jaffastraße. Diese führt vom Jaffator bis zum zentralen Busbahnhof und ist eine wichtige Einkaufsstraße.
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Bethlehem, im Westjordanland gelegen, grenzt im Norden an Jerusalem. Zu Bethlehem gehören auch Beit Dschala und Beit Sahur. Für die Christen hat die Stadt eine besondere Bedeutung, gilt sie doch der Überlieferung nach als Geburtsort Jesus. Die Stadt hat zwei Universitäten, wobei die Universität Bethlehem im Jahre 1973 vom Vatikanstaat gegründet wurde, die Ahliya Universität im Jahre 2007. Außerdem befindet sich hier das einzige palästinensische Kinderspital, das im Jahre 1952 eröffnete Caritas Baby Hospital.

Der Fremdenverkehr war für Bethlehem als Einnahmequelle schon immer sehr wichtig. Die Touristen übernachten lieber in den billigeren palästinensischen Hotels als in den teuren Hotels in Jerusalem. Durch die mehrmalige Besetzung der Stadt ist der Tourismus jedoch durch die große Mauer massiv behindert. Die Kontrollen an den Grenzstellen wurden den Touristen zu umständlich, so dass kaum noch welche in Bethlehem übernachten. Selbst Tagesgäste müssen an der Grenze zu Jerusalem den Bus und den Reiseführer wechseln. Dadurch hat der Fremdenverkehr stark nachgelassen und viele Hotels mussten schließen. Nur zur Weihnachtszeit wird die Stadt von vielen Menschen besucht. Aber auch die Bewegungsfreiheit der Bewohner wird durch die Mauer stark eingeschränkt. Die Mauer von Bethlehem ist teilweise bis zu acht Meter hoch. Im Jahre 2006 hatten nur noch zwei Andenkenläden am Krippenplatz geöffnet. Selbst die Händler mit Olivenholz-Schnitzereien mussten Einbußen in Kauf nehmen. Sie können ihre Ware wohl noch in Jerusalem verkaufen, aber mit erheblich weniger Gewinn.

Vor fünfzig Jahren gab es in Bethlehem nur wenig Moscheen. Heute ist deren Zahl auf etwa 100 angewachsen. Während im Jahre 1994 noch fast 50000 Christen in der Umgebung von Bethlehem lebten, sollen über 10.000 seitdem das Gebiet verlassen haben. Die Problematik ist das starke Gefälle zwischen reichen Christen und armen Muslimen. Mittlerweile gehen die Muslime auf Grund der veränderten Einwohnerzahlen dagegen an, dass der Bürgermeister von Bethlehem ein Christ sein muss.
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Am Südwestende des Toten Meeres befindet sich die frühere jüdische Festung Masada. Heute ist sie Teil eines israelischen Nationalparkes. Der Masada ist Teil des judäischen Gerbirges. Der Höhenunterschied zum Toten Meer beträgt 400 Meter, der westliche Abhang ist nur 100 Meter hoch. Der Gipfel besteht aus einer Hochfläche, die früher durch drei Pfade erreichbar war. 1963 bis 1965 wurden hier zahlreiche Ausgrabungen gemacht. Es wurden Teile der Festung ausgegraben. Die Funde waren durchweg gut erhalten. Ab 1966 wurden Erhaltungsmaßnahmen und Rekonstruktionen, teilweise mit Zement, durchgeführt. Dies führte zu Schäden an der Bausubstanz. Inzwischen wurde der Zement durch geeignetere Materialen ausgetauscht.
Direkt am Golf von Aqaba, einem Seitenarm des roten Meeres befindet sich der einzige Seehafen Jordaniens, die Stadt Aqaba. Sie gehört zu den Tourismushochburgen Jordaniens und liegt im äußersten Süden des Landes. Bei Reisenden gefragt ist sie vor allem wegen den hier befindlichen Korallenriffen, welche die Stadt zu einem Paradies für Taucher machen, zudem ist Aqaba der einzige Tauchort am Roten Meer in ganz Jordanien.

Neben der atemberaubenden und faszinierenden Unterwasserwelt gibt es aber auch an Land einige Schätze zu entdecken, so beispielsweise die Ruinen der historischen Stadt Ayla, das archäologische Museum, das einstige Fort und die pittoreske Marina City an der Uferpromenade von Aqaba. Somit bietet die Stadt einen einzigartigen und gelungenen Mix zwischen Baden, Kultur und Unterwassersport, wobei sicher jeder Besucher etwas für sich entdecken wird.
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Eine antike, in Ruinen erhaltene Siedlung, gelegen auf einer flachen Mergelterrasse in der Nähe des Nordwestufers des Toten Meeres heißt Kirbet Qumran, meist nur Qumran genannt. Im Jahre 68 nach Christus wurde die Siedlung im Zuge des jüdischen Aufstandes zerstört. In den Jahren 1947-1956 wurden nach Fund der Schriftrollen vom Toten Meer die Ruinen freigelegt. Hierbei wurden Münzen aus verschiedenen Epochen, Keramik und Werkzeuge sowie Skelette, überwiegend männliche, aber auch Skelette von Frauen und Kindern gefunden. Ob diese in irgendeinem Zusammenhang mit den Schriftrollen stehen, ist immer noch umstritten. Seit den späten 1980-er Jahren wurde Qumran zu einer vielbesuchten Touristenattraktion.
Zu den beliebtesten und am häufigsten besuchten Touristenzielen Jordaniens gehört ganz ohne Zweifel auch Wadi Rum. Ein Wadi ist ein zeitweilig ausgetrockneter Flusslauf, welcher nur nach starken Regenfällen Wasser führt. Wadi Rum befindet sich östlich der Stadt Aqaba im Süden Jordaniens und ist das größte Wadi im ganzen Land. Die hier befindlichen Felswände bestehen aus Granit und Sandstein.

In dem gleichnamigen Dorf leben mehrere hundert Beduinen, einige von ihnen in Betonhäusern und andere noch traditionell in Zelten. Hier im Dorf gibt es auch einige Geschäfte sowie eine Polizeistation. Die hier lebenden Beduinen leben hauptsächlich vom Tourismus. Denn jedes Jahr kommen mehr Reisende in die einsame Gegend um die wunderbare Natur zu erleben. Besonders beliebte Aktivitäten im Wadi Rum sind Reiten mit Araberpferden, Wandern, Bergsteigen und das Übernachten unterm Sternenhimmel.
Ungefähr auf halber Strecke zwischen dem Toten Meer und dem Golf von Aqaba in Jordanien befindet sich eines der erstaunlichsten Wunder der antiken Welt, die rosarote Ruinenstadt Petra. Erbaut im 3. Jahrhundert vor Christus, war sie einst die Hauptstadt des Nabatäer-Reiches und zudem ein wichtiger Handelsort. Die hier befindlichen Häuser, Tempel und Gräber wurden von den Bewohnern direkt in den Fels geschlagen und mit kunstvollen Säulen verziert. Im 13. Jahrhundert wurde sie aufgegeben und erst 1812 wiederentdeckt.

Seit 1985 gehört Petra zum UNESCO-Weltkulturerbe und ist zudem auch ein vielbesuchtes Touristenziel. Das 5 km² große Areal beeindruckt nicht nur mit der Vielfältigkeit der Bauten, von denen die meisten noch gut erhalten sind, sondern auch mit den unzähligen Farben des Gesteins, welche besonders zur Morgen- oder Abenddämmerung die Ruinenstädte von ihrer schönsten Seite zeigen.

Der Name Petra kommt aus dem griechischen und hat die treffende Bedeutung „Fels“. Wie die Nabatäer ihre einstige Hauptstadt nannten ist nicht bekannt. Ein wenig sicheres Zeugnis gibt an, dass der Name der Stadt Reqem, Reqmu oder Rakmu lautete, was in der Übersetzung „die Rote“ oder „die Bunte“ bedeutet, als Anspielung auf die farbigen Felsen der Stadt wäre diese Bezeichnung durchaus zutreffend.

In Petra sind ungefähr 800 historische Bauten und Opferplätze erhalten. Zu den bekanntesten Bauwerken gehören das „Schatzhaus“, das römische Theater, das einstige Stadtzentrum, die Gräber der Königswand und auch das Felsengrab Ed-Deir. Sie weisen teilweise sowohl einen nabatäischen als auch einen griechisch-hellenistischen oder römischen Stil auf, manchmal sind auch alle drei Einflüsse vermischt.

Heute gehört die versteckte Felsenstadt Petra zu den neuen 7 Weltwundern und gilt als einzigartiges Kulturdenkmal. Manche Wissenschaftler vermuten, dass die in der Bibel erwähnte Stadt Sela (zu Deutsch „Fels“)in Edom, eben jene geheimnisvolle Felsenstadt ist, da das umliegende Bergland Edom heißt. Wer eine Rundreise durch Jordanien macht, der sollte einen Besuch der Ruinenstadt Petra in jedem Fall einplanen.

In seinem Buch „Die sieben Säulen der Weisheit“ bezeichnete der britische Archäologe Thomas Edward Lawrence die Stadt Petra als den „herrlichsten Ort der Welt“, sagte aber weiterhin, dass auch jede noch so gute Beschreibung Petras beim eigenen Erleben dieser faszinierenden Stadt verblasse.
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Rund 35 Kilometer südlich der jordanischen Hauptstadt Amman befindet sich die rund 70.000 Einwohner zählende Stadt Madaba. Der Name kommt aus der moabitischen Sprache und bedeutet übersetzt so viel wie „Wasser der Ruhe“.

Von historischer und damit auch touristischer Bedeutung ist die Stadt vor allem wegen der archäologischen Funde die man hier machte. Dabei wurden besonders zahlreiche Mosaiken entdeckt. Der Archäologische Park von Madaba zeigt viele dieser beeindruckenden Ausgrabungen wie beispielsweise die Hippolytus Halle.

Eine weitere bedeutende Sehenswürdigkeit der Stadt ist die griechisch-orthodoxe St. George Basilika. Nach den zahllosen fantastischen Eindrücken der historischen und kulturellen Attraktionen gönnen sich viele Besucher Madabas gern ein Verwöhnprogramm in den heißen Quellen im Südwesten der Stadt. Im sogenannten Hammamat Ma’in kann man sich wunderbar entspannen und die gewonnenen Eindrücke verarbeiten.
Die Hauptstadt des Königreichs Jordanien ist die im Nordwesten des Landes befindliche Metropole Amman. Sie zählt über eine Million Einwohner und verfügt trotz ihres Rufes als moderne Stadt über zahlreiche kulturelle und historische Sehenswürdigkeiten. Der Name der Stadt geht auf den in der Bibel erwähnten Volkstamm der Ammoniter und deren Staat Ammon zurück.

Amman war nicht immer die pulsierende Großstadt die sie heute ist, erst mit der Staatsgründung Israels und den darauffolgenden Flüchtlingsströmen aus dem Westjordanland nach Amman entwickelte sich zu der bedeutenden Finanzmetropole.

Das Wahrzeichen der Stadt ist König-Abdullah Moschee, welche sich mit ihrer blauen Kuppel sofort vom hauptsächlich Sandstein-farbigen Stadtbild abhebt. Die hochragenden, futuristisch anmutenden Minarette lassen das nicht ganz so hohe Alter der Moschee erahnen, sie wurde nämlich erst 1989 errichtet.

Wichtige historische Bauwerke der Stadt sind das Römische Theater und der Herkulestempel auf dem Zitadellenhügel. Ebenfalls sehenswert ist die malerische Altstadt Ammans, in deren Zentrum sich der Suq, ein traditioneller arabischer Markt befindet, welchen man unbedingt besucht haben sollte.
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Zu den zehn griechisch geprägten Städten der einstigen Dekapolis gehörte auch der Ort Gadara, heute Umm Qais genannt. Die Stadt, von der heut nur noch einige Ruinen zeugen, befand sich rund 10 Kilometer vom Südende des Sees Genezareth entfernt.

Besonders bekannt ist Umm Qais für ihre zwei Theater. Zum einen das sogenannte Nordtheater, von dem aber nur relativ wenig erhalten ist. Zum anderen das Westtheater, dieses befindet sich am Westhang der Akropolis und ist noch relativ gut erhalten.

Auch die Überreste der oktogonalen Kirche sind sehr sehenswert und lassen die einstige Schönheit und den Reichtum der Stadt erahnen. Vor allem Geschichts- und Kulturinteressierte werden vom einstigen Gadara begeistert sein.
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Die Dekapolis entstand im ersten vorchristlichen Jahrhundert im Gebiet östlich des Jordangrabens, sie bezeichnet die Einheit von zehn Städten, die nördlichste war Damaskus im heutigen Syrien, die südlichste Philadelphia im Gebiet der heutigen jordanischen Hauptstadt Amman. Zu diesen zehn antiken Städten der Dekapolis gehört auch Gerasa, häufig auch Jerash genannt.

Sie befindet sich rund 40 Kilometer nördlich von Amman und beheimatet zahlreiche bis heute gut erhaltene Bauwerke aus der damaligen Zeit. Dazu gehören unter anderem das Südtheater, der Zeus-Tempel, der Cardo Maximus und das Nordtheater. Die berühmteste Sehenswürdigkeit ist allerdings der Triumphbogen zu Ehren des Kaisers Hadrian.

Im Hintergrund der antiken Stadt befindet sich das moderne Gerasa, welches  rund 32.000 Menschen beheimatet. Wegen der großen touristischen Bedeutung des antiken Gerasa wuchs die moderne Stadt in den letzten Jahren enorm. Nach der Ruinenstadt Petra ist die hiesige antike Stadt die zweitwichtigste Touristenattraktion Jordaniens.
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Länderinfo

Israel
Israel, eines der wohl traditionsreichsten Länder unserer Erde, begeistert immer wieder seine Besucher. Denn das Land im Nahen Osten beheimatet unglaublich viele biblische Orte und historische Stätte, zudem bietet es einen Einblick in seine für uns fremdartige Kultur und entführt uns dabei in eine fremde, einzigartige und vielfältige Welt. Eines der Hauptziele des Landes ist dabei die Hauptstadt Jerusalem, welche im Hochland von Judäa gelegen ist. Besonders sehenswert sind hier die Altstadt mit der Grabeskirche, die Klagemauer, der Felsendom, der historische jüdische Friedhof, die Gedenkstätte „Yad Vashem“, die zahlreichen Tore der verschiedensten Religionen und die Erlöserkirche sowie die vier sephardischen Synagogen.
Eine weitere eindrucksvolle Stadt ist Tel Aviv, sie ist die moderne und pulsierende Metropole Israels. Zudem gehört die „weiße Stadt“ zum UNESCO-Weltkulturerbe. Doch nicht nur die Städte Israels sind einzigartig und unglaublich schön sondern auch die Landschaften, besonders die Küsten und Strände haben es in sich. Sehr beliebt sind somit Aufenthalte am Toten Meer, dem niedrigsten Punkt der Erde. Hier kann man sich im wahrsten Sinne des Wortes einfach mal treiben lassen und ganz entspannt relaxen. Dabei erholt sich nicht nur die Seele sondern auch der Körper, denn die reine Luft und das mineralreiche Wasser sind eine Wohltat für den Körper und zudem bekommt man am Toten Meer wenn dann nur einen leichten Sonnenbrand.
Auch die israelische Mittelmeerküste ist ein beliebtes Ausflugziel, nicht nur wegen der spektakulären Klippen und Felsen oder der in der Nähe befindlichen Städte sondern wegen der Schätze unter Wasser. Für viele Taucher ist es ein lang gehegter Traum hier einmal auf Tauchgang zu gehen und die traumhafte Unterwasserwelt zu erkunden.  Somit bietet eine Rundreise durch Israel eine bunte Vielfalt und lässt sie keines der vielen Highlights verpassen. Zudem erleben sie die Vielfalt des Landes.
beste Reisezeit:
Badeurlaub: Mai bis Oktober, Städte-& Rundreisen: Frühjahr und Herbst.


Klima:
Frühling und Herbst mit sehr angenehmen Temperaturen. Im Sommer zuweilen extrem heiß, besonders im Süden, die Winter sind zumeist sehr kühl und regnerisch.
Einreise: 
mit einem Reisepass, der mindestens 6 Monate über die Reise hinaus gültig ist. Ein Visum wird für einen Aufenthalt der 3 Monate nicht überschreitet nicht benötigt, es sei denn, Sie sind vor dem 01.01.1928 geboren.
(Gültig nur für deutsche Staatsbürger)
Gegeben falls kann es zu Änderungen der Einreisebestimmung kommen. Erkundigen Sie sich bitte rechtzeitig bei dem entsprechenden Konsulat oder der Botschaft.
http://www.auswaertiges-amt.de/DE/Laenderinformationen/00-SiHi/IsraelSicherheit.html
 

Impfempfehlungen:
Die Auffrischung der Standardimpfungen wird empfohlen, zudem ist eine Schutzimpfung gegen Hepatitis A ratsam.
Bitte informieren sie sich vor Reiseantritt über allgemeine Schutzimpfungen oder Prophylaxe Maßnahmen bei ihrem Hausarzt, Gesundheitsamt oder anderen reisemedizinischen Fachdienst.
http://www.auswaertiges-amt.de/DE/Laenderinformationen/00-SiHi/IsraelSicherheit.html

Währung:
1 Neuer Israelischer Shekel = 100 Agorot


Flugdauer:
ca. 3 Stunden und 45 Minuten


Ortszeit:
MEZ +1h (im Oktober MEZ +0h)


Gut zu wissen:
Die Sicherheitslage ist angespannt, vor einer Reise sollte man sich genauestens über die derzeitige politische Lage informieren. Zudem wird vor Reisen in den Gazastreifen dringend gewarnt. Zur Begrüßung sagt man „Shalom“, dies bedeutet sowohl „Friede“ als auch „Hallo/Guten Tag“.


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Jordanien

Einst galt Jordanien eher als ein exotisches und außergewöhnliches Reiseland, doch mit der Zeit wurde es bei Reisenden immer bekannter und beliebter, sodass es heute eines der top Reiseziele überhaupt ist. Dies liegt natürlich in erster Linie an der eindrucksvollen Landschaft, den vielen Naturreservaten, der fremdartigen Kultur und den exotischen Städten.
Eine Stadt davon aber ist der besondere Besuchermagnet Jordaniens, sie stellt alle anderen Städte in den Schatten und dabei ist sie noch nicht einmal bewohnt, die Rede ist von Petra, der verlassenen Felsenstadt. In der Antike war sie die Hauptstadt der Nabatäer, nach deren Untergang geriet auch die einstige Hauptstadt in Vergessenheit. Sie wurde erst im 19. Jahrhundert wieder entdeckt. Heute bekommt sie dafür täglich Besuch, denn Petra ist nicht nur ein außergewöhnliches Bauwerk sondern seit den 80er Jahren auch ein UNESCO-Weltkulturerbe. Und das wollen die Touristen auf ihren Reisen durch das orientalische Jordanien bestaunen.
Eine weitere wichtige Stadt des Landes ist Amman, die jordanische Hauptstadt, sie beheimatet Sehenswürdigkeiten wie den Herkulestempel auf dem Zitdellenhügel, die König-Abdullah-Moschee oder das Römische Theater und ist Ausgangpunkt vieler Rundreisen durch das haschemitische Königreich. Auf einer solchen Rundreise kann man neben Petra und Amman noch eine ganze Menge mehr entdecken, beispielsweise Wadi Rum, ein Wadi ist ein zeitweilig ausgetrockneter Flusslauf. Wadi Rum gehört zu den bekanntesten, nicht nur weil seine Landschaft so ausgesprochen beeindruckend ist, sondern auch weil sich in seinen Sandstein- und Granitfelsen viele Jahrhunderte alte Felsenmalereien befinden.
Wer nach so viel Kultur und Offroad-Action ein wenig entspannen möchte der kann das am besten an einem der vielen Strände am Ufer des Roten Meeres, genauer gesagt am Golf von Aqaba. Somit kombiniert eine Jordanien-Rundreise wirklich alle Highlights dieses hinreißenden Landes.

beste Reisezeit:
Frühling und Herbst


Klima:
Die Sommer sind in fast allen Regionen des Landes sehr heiß, besonders im Jordantal können die Temperaturen sehr hoch werden. Im Nordwestlichen Teil Jordaniens herrscht ein milderes Mittelmeerklima.
Einreise:
mit einem Reisepass, der über die Reise hinaus noch mindestens 6 Monate gültig ist. Es wird ein Visum benötigt, dieses wird bei der Einreise ausgestellt, welches zunächst vier Wochen gültig ist, nur bei der Einreise über die King-Hussein-Brücke aus der Westbank wird kein Visum  ausgestellt. Visa für eine mehrfache Einreise muss bei der Jordanischen Auslandsvertretung angemeldet werden.
(Gültig nur für deutsche Staatsbürger)
Gegeben falls kann es zu Änderungen der Einreisebestimmung kommen. Erkundigen Sie sich bitte rechtzeitig bei dem entsprechenden Konsulat oder der Botschaft.
http://www.auswaertiges-amt.de/DE/Laenderinformationen/00-SiHi/JordanienSicherheit.html
 

Impfempfehlungen:
Eine Auffrischung der Standardimpfungen wird empfohlen, auch eine Schutzimpfung gegen Hepatitis A ist ratsam.
Bitte informieren sie sich vor Reiseantritt über allgemeine Schutzimpfungen oder Prophylaxe Maßnahmen bei ihrem Hausarzt, Gesundheitsamt oder anderen reisemedizinischen Fachdienst.
http://www.auswaertiges-amt.de/DE/Laenderinformationen/00-SiHi/JordanienSicherheit.html

Währung:
1 Dinar = 100 Piaster = 1000 Fils


Flugdauer:
ca. 4 Stunden (nonstop)
 

Ortszeit:
MEZ +1h 


Gut zu wissen:
Die jordanische Bevölkerung gilt im Allgemeinen als sehr höflich und gastfreundlich. Der Islam spielt eine elementare Rolle, dies ist zu respektieren. Frauen wird zurückhaltende Kleidung empfohlen, Badebekleidung wird nur am Strand und am Pool akzeptiert.


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