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Eine abwechslungsreiche Reise für Gäste, die sich etwas mehr Zeit nehmen wollen, um die ganze Insel mit all ihren Facetten kennenzulernen. Die Rundreise beinhaltet die wichtigsten Natur-Regionen und Städte mit ihren kulturellen und 'revolutionären' Highlights.
1. Tag (Mo): Ankunft Havanna
Begrüßung am Flughafen Havanna und Transfer zum Hotel. Wählen Sie für Ihren Havanna-Aufenthalt eine der folgenden Hotelkategorien: Hotel Telégrafo 4 Sterne, Iberostar Parque Central 5 Sterne, Premium-Hotel Saratoga 5 Sterne. Alle Hotels liegen sehr zentral in Alt-Havanna, nahe dem Parque Central und dem Capitol. 4 Nächte in der von Ihnen gebuchten Hotelkategorie.
2. Tag (Di): Havanna
Nach dem Frühstück Informationsgespräch mit Vorstellung des Reiseleiters. Anschließend Spaziergang durch die Gassen und über die Plätze von Alt-Havanna mit den wichtigsten Sehenswürdigkeiten. Mittagessen im Restaurant 'La Mina' mit landestypischer Küche und Musik. Danach Panorama-Tour durch das Havanna des 19. und frühen 20. Jahrhunderts, vorbei am legendären 'Hotel Nacional' bis zum Revolutionsplatz sowie über den Prado und vorbei an weiteren historischen Gebäuden. Abendessen in einem Restaurant mit besonderem Ambiente im 50er Jahre Villen- und Diplomatenviertel Miramar. Anschließend Möglichkeit zum Besuch der weltberühmten 'Tropicana Show' (fakultativ buchbar). (F/M/A)
3. Tag (Mi): Havanna - Viñales - Havanna
Auf der berühmten Tabakroute geht es Richtung Provinz Pinar del Rio. Besuch im 'Casa del Veguero' (Haus des Tabakbauern) und Stop am Aussichtspunkt 'Mirador Los Jazmines' mit Blick über das Mogote-Tal. Mittagessen am 'Palenque' umgeben von herrlicher Natur. Besuch der 'Prähistorischen Mauer' und Bootstour auf einem unterirdischen Fluss. Spätnachmittags Rückfahrt nach Havanna. Abendessen in Eigenregie. Ca. 390 km. (F/M)
4. Tag (Do): Havanna
Nach dem Frühstück Besuch in einer der bekannten Tabak-Fabriken, Fahrt zum Rum-Museum 'Fundación Havana Club' und zur Festung El Morro. Mittagessen im Restaurant 'La Divina Pastora'. Spätnachmittags Zeit zur freien Verfügung. Abendessen in einem Restaurant mit besonderem Ambiente. (F/M/A)
5. Tag (Fr): Havanna - Guamá - Schweinebucht - Santa Clara
Frühmorgens Fahrt in Richtung Zentralkuba nach Guamá. Besuch der Krokodil-Aufzuchtstation und weiter entlang der legendären Schweinebucht. Nach dem Mittagessen Fahrt nach Santa Clara, wo Che Guevara seinen größten Sieg errang und seine letzte Ruhestätte fand. Spätnachmittags Besuch des Che Guevara-Denkmals. Übernachtung und Abendessen in einer 2,5-Sterne Bungalow-Anlage nahe dem Che Guevara-Denkmal oder etwas außerhalb der Stadt. Ca. 360 km. (F/M/A)
6. Tag (Sa): Santa Clara - Cienfuegos - Trinidad
Nach dem Frühstück Besuch des Monuments 'Tren Blindado' aus dem Revolutionskrieg. Anschließend geht es weiter in die Hafenstadt Cienfuegos. Spaziergang über den Hauptplatz mit seinem nostalgischen Theater. Nach dem Mittagessen Fahrt in das Kolonialstädtchen Trinidad - UNESCO-Weltkulturerbe erklärt wurde. Stadtrundgang und Besuch der urigen 'Canchancharra' (Honiglikör-Bar) sowie Führung durch eines der berühmten Museen. Abendessen im gebuchten Hotel. 2 Nächte in einer 2,5-Sterne Bungalow-Anlage nahe der Stadt. Alternativ Übernachtung im zentral in Trinidad gelegenen Kolonialhotel Grand Hotel Iberostar 4 Sterne. Gegen Aufpreis buchbar. Ca. 150 km. (F/M/A)
7. Tag (So): Trinidad und Sierra Escambray
Frühmorgens Fahrt zum Topes de Collantes in der Sierra Escambray und weiter mit russischen Trucks oder Jeeps auf abenteuerlichen Feldwegen zum Ausgangspunkt des Guayanara-Trails. Wanderung (ca. 2-3 Std. mit lokalem Guide) entlang des Rio Melodioso durch die vielfältige Natur. Unterwegs Bademöglichkeit unter Wasserfällen. Mittagessen auf der 'Finca Gallega'. Rückfahrt nach Trinidad. Abendessen in der Stadt. Abends haben Sie die Möglichkeit das romantisch-musikalische Nachtleben kennenzulernen (fakultativ). Ca. 70 km. (F/M/A)
8. Tag (Mo): Trinidad - Zuckerrohrtal - Sancti Spiritus - Camagüey
Morgens Fahrt zum Tal der Zuckerrohrmühlen mit der Hacienda der Zuckerbarone Iznaga und dem legendären 'Sklaventurm'. Weiter durch die Ausläufer der Sierra Escambray in das koloniale Sancti Spititus mit Stadtrundgang und Mittagessen. Anschließend geht es durch die grüne Zuckerrohrebene nach Camagüey, Stadt der großen Tonkrüge und Heimat des Dichters Nicolas Guillén. Spaziergang über die Plaza Agramonte mit dem Geburtshaus des gleichnamigen Freiheitskämpfers und Essen mit Kolonialambiente. Übernachtung im 2,5-Sterne-Hotel. Ca. 255 km. (F/M/A)
9. Tag (Di): Camagüey - Holguín - Birán - Cayo Saetía/ Pinares de Mayarí
Frühmorgens Fahrt in die Provinzmetropole Holguín. Nach dem Mittagessen geht es auf holprigen, teilweise nicht asphaltierten Straßen bis in die Berge von Mayarí oder zur Insel Cayo Saetía mit einem Abstecher zur Finca 'Manacas' bei Birán, dem Geburtsort von Fidel Castro. Hier gewinnen Sie interessante Einblicke in sein Leben. Übernachtung mit Abendessen in einer 2,5-3-Sterne Bungalow-Anlage. Ca. 365 km/8-9 Std. Fahrt. (F/M/A)
10. Tag (Mi): Cayo Saetía/Pinares de Mayarí - Baracoa
Am frühen Morgen geht es über Moa entlang der holprig-abenteuerlichen, teilweise nicht asphaltierten Küstenstraße, vorbei an exotischen Buchten, in Richtung Baracoa, wo einst Kolumbus landete. Am Abend Rundgang durch den kolonialen Kern mit der Kirche 'Nuestra Señora Asunción', in der sich das berühmte Kolumbus-Kreuz befindet. Abendessen in Eigenregie. Übernachtung in einem 2,5-Sterne Hotel in schöner Lage. Ca. 170 km/5-6 Std. Fahrt. (F/M)
11. Tag (Do): Baracoa - Guantánamo - Santiago
Morgens Fahrt in die Umgebung von Baracoa mit der malerischen Kulisse des Tafelberges 'El Yunque' und Ausflug mit den einheimischen Booten 'Cayucas' auf dem Rio Tao. Mittagessen auf einer 'Öko-Finca'. Am frühen Nachmittag weiter über die atemberaubende Passstraße 'La Farola' Richtung Guantánamo, einer Hochburg der afrokubanischen 'Santería' und des haitianischen Voodoo-Kultes. Spätnachmittags Ankunft in Santiago, Stadt der Revolution und Wiege des kubanischen 'Son', ein Schmelztiegel der Farben und Kulturen. Abends Besuch im legendären 'Casa de la Trova', wo viele berühmte Musiker ihren Weg begannen. Abendessen im Hotel. 2 Nächte im 4-Sterne Hotel Meliá Santiago. Ca. 235 km. (F/M/A)
12. Tag (Fr): Santiago - Gran Piedra/ Parque Bacanao - Santiago
Frühmorgens Ausflug in den Parque Bacanao und Wanderung zum Berg 'Gran Piedra' mit herrlichem Panoramablick. Besuch der ehem. Kaffeeplantage Isabelica und Abstecher zum Valle de la Prehistoria, dem 'Jurassic Park' Kubas. Mittagessen auf der Festung El Morro. Anschließend Stadtbummel in Santiago mit den wichtigsten Sehenswürdigkeiten. Abendessen z. B. in der Villa 'Zun Zun'. Ca. 70 km. (F/M/A)
13. Tag (Sa): Santiago - Havanna
Morgens Panorama-Tour, u. a. mit der von Fidel 1953 erstürmten Kaserne. Weiter zum Wallfahrtsort El Cobre und Besuch der Basilika mit der Schutzheiligen Kubas. Vorbei am Grab des Nationalhelden José Martí geht es zurück nach Santiago. Anschließend geht es mit der Fähre zum Mittagessen auf die Insel Cayo Granma in der Hafenbucht. Ende der Rundreise. Privattransfer nach Guardalavaca. (F/M)
Alternativ als 15-tägige Reise bis Havanna
13. Tag (Sa): Santiago - Havanna
Morgens Panorama-Tour, u. a. mit der von Fidel 1953 erstürmten Kaserne. Weiter zum Wallfahrtsort El Cobre und Besuch der Basilika mit der Schutzheiligen Kubas. Vorbei am Grab des Nationalhelden José Martí geht es zurück nach Santiago. Anschließend geht es mit der Fähre zum Mittagessen auf die Insel Cayo Granma in der Hafenbucht. Danach Transfer zum Flughafen Santiago. Flug nach Havanna. Transfer zum Hotel Ihrer Wahl (Übernachtung in der von Ihnen gebuchten Kategorie, siehe erster Tag), Abendessen in Eigenregie. (F/M)
14. Tag (So): Havanna - Hershey - Havanna
Morgens Fahrt zur Christus-Statue, die einen herrlichen Blick über die Bucht und Alt-Havanna bietet. Weiter zur idyllischen Bahnstation Guanabo und nostalgischer Zugfahrt nach Hershey - dem ehemaligen Sitz und 'Batey' des amerikanischen Schokoladenkönigs. Während der Zugfahrt (ca. 2 Std.) 'Fiesta Cubana' mit Bar und Live-Musik. Mittagessen im Hershey Park oder im Garten des Herrenhauses. Nachmittags Rückfahrt nach Havanna. Abendessen in einem Restaurant mit besonderem Ambiente. (F/M/A)
Ersatzprogramm bei Nichtstattfinden der Zugfahrt: Morgens Fahrt zur Finca 'Villa Vigía', ehem. Wohnsitz Hemingways und heutiges Museum. Weiter zum Fischerdorf Cojimar. Kleiner Rundgang durch den Ort mit dem Hemingway-Denkmal und Mittagessen in seinem Lieblingsrestaurant. Fahrt zur Christus-Statue mit schönem Blick über die Bucht und Alt-Havanna.
15. Tag (Mo): Havanna
Morgens Zeit zur freien Verfügung. Gegen Mittag Check-out im Hotel. Die Rundreise endet mit dem Transfer zum Flughafen Havanna. (F)
Hier finden Sie Informationen zu ausgewählten Sehenswürdigkeiten der Rundreise.
Die Altstadt gehört zu einer der beliebtesten Sehenswürdigkeiten in Havanna. Die Altstadt Havannas gilt als eine der ältesten spanischen Kolonialsiedlungen. Heute vermag sie mit zahlreichen Gebäuden im Barock- und Neoklassischen Stil zu beeindrucken. Die Altstadt Havannas gehört aufgrund ihrer Immobilienschätze seit 1982 zum UNESCO-Weltkulturerbe und wird mittlerweile in kleinen Schritten wieder hergestellt. Ein besonders imposantes Gebäude, das man in der Altstadt unbedingt besuchen sollte, ist der Palacio de los Capitanes Generales. Dabei handelt es sich um den ehemaligen Gouverneurspalast. Ferner warten in der Altstadt die Hafenfestung an der Einfahrt der Bahia, der Plaza Vieja, das Castillo Fuerza sowie die Calle Obispo.
Havanna - Hotel Nacional
Havanna - Miramar
Der sich auf einer Fläche von etwa 72.000 m² erstreckende Plaza de la Revolucion in der kubanischen Hauptstadt Havanna, gehört zu den größten innerstädtischen Plätzen auf der ganzen Welt. Regelmäßig finden hier offizielle Kundgebungen politischer Natur statt. Besonders bekannt waren die jährlichen Reden Fidel Castros, zu denen sich mehr als eine Million Kubaner auf dem Platz der Revolution einfanden.
Das Bild des Platzes wird zu einem großen Teil von dem imposanten Jose-Marti-Denkmal geprägt, dieses Denkmal ist ein 109 Meter hoher Turm mit einer daneben stehenden 18 Meter hohen Statue. Mit dem Fahrstuhl kann man bis auf die Spitze des Turms fahren, welcher mit seinen 109 Metern das höchste Gebäude Havannas ist. Gegenüber dem Jose-Marti-Denkmal befindet sich ein großes Bildnis des Guerillaführers Che Guevara mit dem Spruch „Haste la Victoria Siempre“ (bis zum immerwährenden Sieg).
3. Tag Vinales - Mogote Tal
Die westlichste Provinz Kubas, Pinar del Rio, beheimatet eine der spektakulärsten Attraktionen des Landes, das Valle de Vinales, das Vinales-Tal. Dieses etwa 10 Kilometer lange und 4 Kilometer breite Tal liegt in der Sierra de los Organos, dem Orgelpfeifengebirge und gilt als eine der schönsten Landschaften Kubas. Mit den umliegenden Bergen bildet das Valle de Vinales einen einzigartigen Nationalpark, welcher 1999 von der UNESCO mit dem Titel „Kulturlandschaft der Menschheit“ ausgezeichnet.
Neben den traumhaften Landschaften die zum Wandern und Erkunden einladen, hält die Region noch ein ganz besonderes Highlight bereit. Die Rede ist von dem einzigartigen Kunstwerk des Malers Leovigildo Gonzalez Morillo. Dieser schuf auf einem Kalkfelsen ein 120 Meter hohes und 180 Meter breites Kunstwerk. Schon von einer sehr weiten Entfernung kann man den außergewöhnlich bunten Felsen erspähen. Um die überwältigende Farbintensität beizubehalten müssen die Farben regelmäßig aufgefrischt werden, da die häufigen und starken Regenfälle die Farben immer wieder auswaschen.
Ein weiterer Höhepunkt des Tales sind die Höhlen wie die Cueva del Indio oder die Caverna de Santo Tomas. Und auch der Ort Vinales selbst zieht zahlreiche Besucher an. So wundert es nicht dass die Region für den Tourismus immer wichtiger wird und Rundreisen durch Kuba auch immer öfter hier entlang führen.
Die Altstadt gehört zu einer der beliebtesten Sehenswürdigkeiten in Havanna. Die Altstadt Havannas gilt als eine der ältesten spanischen Kolonialsiedlungen. Heute vermag sie mit zahlreichen Gebäuden im Barock- und Neoklassischen Stil zu beeindrucken. Die Altstadt Havannas gehört aufgrund ihrer Immobilienschätze seit 1982 zum UNESCO-Weltkulturerbe und wird mittlerweile in kleinen Schritten wieder hergestellt. Ein besonders imposantes Gebäude, das man in der Altstadt unbedingt besuchen sollte, ist der Palacio de los Capitanes Generales. Dabei handelt es sich um den ehemaligen Gouverneurspalast. Ferner warten in der Altstadt die Hafenfestung an der Einfahrt der Bahia, der Plaza Vieja, das Castillo Fuerza sowie die Calle Obispo.
Havanna - Rum-Museum der Fundación Havanna Club
5. Tag Santa Clara - Che Guevara Denkmal
Schweinebucht
7. Tag Trinidad - Sierra de Escambray
8. Tag Trinidad - Sierra de Escambray
Trinidad - Tal der Zuckerrohrmühlen
Die Festung "El Morro" liegt in Kuba etwa 10 km südwestlich von Santiago de Cuba. "El Morro" heißt offiziell Castillo de San Pedro de la Roca, wird häufig aber auch als Castillo del Morro bezeichnet. Beim sogenannten "El Morro" handelt es sich um eine Festung, die man wenn man als Gast in Santiago de Cuba ist, unbedingt gesehen haben muss.
"El Morro" wurde im Jahre 1637 von Juan Bautista Antonelli entworfen. Er gehörte zu einer Familie von Militäringenieuren aus Italien. Der Gouveneur von Pedro de la Roca y Borja hatte das Konzept für die Festung entworfen. Sie sollte zur Verteidigung gegen Piraten dienen. Bevor die Festung errichtet wurde, gab es an der Stelle wo die "El Morro" Festung steht bereits eine kleinere Festung, die durch "El Morro" ersetzt werden sollte. Teile der alten Festung sind auch heute noch Bestandteil von "El Morro".
Die Festung musste dem sogenannten em morro angepasst werden. Dabei handelt es sich um eine steilen Vorsprung, der bis in die Bucht reicht. Nach diesem Vorsprung wurde auch die Festung benannt. "El Morro" wurde auf mehreren Terrassen aufgebaut. Früher wurden 4 Hauptebenen und drei große Bastionen für die Artillerie genutzt. Alle Güter für die Besatzung wurden über das Meer geliefert. In einem Lagerhaus, das in puren Fels geschlagen wurde, wurden die Güter gelagert oder zur Zitadelle gebracht. Der Zitadelle sollte ein besonderes Augenmerk geschenkt werden. Immerhin hat der Bau dieser 42 Jahre gedauert. Der Bau der Zitadelle begann im Jahre 1683 und wurde häufiger unterbrochen und um 1700 beendet.
Der Bau des "El Morro" hatte sich gelohnt. Im Jahre 1662 war die Festung noch nicht fertiggestellt, als Freibeuter aus England und für etwa zwei Wochen die Kontrolle über die Stadt Santiago de Cuba gewinnen konnten. Dabei wurde ein Teil der Befestigung zerstört. Nachdem die Freibeuter den Rückzug angetreten haben, veranlasste die Regierung den Wiederaufbau der zerstörten Teile der Festung "El Morro".
Allgemeines Havanna - Christus-Statue von Havanna
Das kleine verschlafene Fischerdörfchen Cojímar im Norden Havannas, in dem es längst keine Berufsfischerei mehr gibt, hat sich eigentlich nicht sehr viel verändert seit den Tagen des großen US-Amerikanischen Schriftstellers Ernest Hemingway, oder “Papá”, wie ihn die Kubaner gerne liebevoll nannten. Aber immer noch vermissen sie ihn, diesen Großen, der alle gleich schätzte, vielleicht der einzige wahre Kommunist auf dieser Insel. Ein bisschen mehr Macho vielleicht, als viele andere, ein bisschen verwegener, ein bisschen Abenteuer lustiger, ein bisschen melancholischer, aber gewiss einer von ihnen.
Er hatte es sich nicht nehmen lassen, seine Freunde, denen er eine große Feier zu Ehren des Literaturnobelpreises, den er für sein Werk „Der alte Mann und das Meer“ im Jahre 1955 erhielt, versprochen hatte, mit in die grösste Kubanische Brauerei zu nehmen, nachdem ihn diese wiederum einlud.Die Brauerei konnte seinen Freunden natürlich nicht die Gastfreundschaft abschlagen und so wurde ein unvergessliches Fest gefeiert, an dem fast das ganze Dorf Cojímar teilnahm.
Und dies alles nur, weil Greborio Fuentes, der jahrelange Fischerkamerad Hemingways sich weigerte, das Boot „El Pilar“ an einem anderen Ort zu Wasser zu lassen, als eben in dem kleinen Cojímar. In diesem kleinen Ort, das es dem einfachen, dickschädeligen Angelfreund Hemingways, Gregorio Fuentes, zu verdanken hat, dass es nicht ganz in Vergessenheit gerät, sondern zu einer Pilgerstätte der Bewunderer des großen Schriftstellers wurde, hat ihm ein Denkmal gesetzt, ihrem Gönner und Freund.
Und gleich neben dem Monument, am Hafen befindet sich “La Terraza”, die Bar, in der sich Gregorio und Ernesto nach ihren Touren noch auf einen, oder eher mehrere Cocktails trafen und Seemannsgarn spannen. Heute längst ein Spezialitätenrestaurant, aber immer noch angehäuft mit Bildern und Fotos und viel lieb gewonnenem aus den Tagen des großen Lebemanns. Vielleicht könnte man es Museum nennen, denn Zeitzeuge ist es gewiss.
Hier finden Sie Informationen zu Städten der Rundreise.
Die drittgrößte Metropole der Karibik ist nach Caracas und Santo Domingo die kubanische Hauptstadt Havanna mit rund 2,14 Millionen Einwohnern. Der vollständige Name der Stadt lautet Villa San Chistobal de La Habana. Bereits im 16. Jahrhundert gründeten die spanischen Eroberer Havanna, welches sich auf Grund seiner ausgezeichneten Lage zu einem wichtigen Militär- und Handelshafen entwickeln konnte.
Die Altstadt Havannas, La Habana Vieja, ist seit 1982 UNESCO Weltkulturerbe, sie beeindruckt mit zahlreichen barocken und neoklassischen Monumenten, welche zu den ältesten der spanischen Kolonialsiedlungen gehören. Zu den Hauptattraktionen sind der Plaza de la Revolucion mit dem Memorial Jose Marti, der ehemalige Gouverneurspalast Palacio de los Capitanes Generales und die Kathedrale San Christobal.
Die Hauptstadt der westlichsten Provinz Kubas, die den gleichen Namen trägt, ist das Zentrum der Zigarrenproduktion Kubas, mit einem Anteil von 80% an der Gesamtproduktion. Um an diesem wichtigen Bestandteil der Kubanischen Kultur teilhaben zu können, sollten Sie unbedingt eine der Tabakfabriken besuchen. Der Botanische Garten von Pinar del Río, sowie ein Abstecher in den riesigen Orchideengarten von Soroa zählen praktisch zu den „Muss-ich-sehen“ der Region.
Der schöne historische Kern der Stadt, der immerhin auf das 16. Jahrhundert zurückgeht, lädt ein zu verweilen und auch einen Abstecher in den Palacio Guasch sowie das Teatro José Jacinto Milanés zu machen, das auf das Üppigste und Edelste ausgestattet ist und den Reichtum und die Eleganz längst vergangener Tage erahnen lässt.
In der kubanischen Provinz Pinar del Rio (Pinien am Fluss), im Tal Valle de Vinales befindet sich die malerische Ortschaft Vinales. Seit sich Kuba dem Tourismus geöffnet hat, ist Vinales zum meistbesuchten Ort in der ganzen Provinz aufgestiegen. 1999 wurde das Dorf als kubanisches Nationalmonument von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt. Neben dem florierenden Tourismus ist der Anbau von Tabak die wichtigste Einnahmequelle der Einwohner.
Besonders beliebt bei Reisenden die den Ort besuchen sind Wanderungen durch das gleichnamige pittoreske Tal. Charakteristisch für das Gebiet sind die aufragenden Kegelkarstberge, die sogenannten „Mogotes“. Zudem befinden sich in unmittelbarer Nähe zwei kleinere Höhlen, die man besichtigen kann. Und nur 17 Kilometer weiter lädt das Höhlensystem Caverna de Santo Tomas zur Erkundungstour ein.
Die zweitgrößte Stadt Kubas befindet sich im äußersten Südosten der Insel und war von 1523 bis 1556 die Hauptstadt der spanischen Armada in der Karibik, die Rede ist von Santiago de Kuba in der gleichnamigen Provinz. In der Vergangenheit war sie der Ankunftshafen für die Sklavenschiffe aus dem westlichen Afrika, daher ist noch heute ein Großteil der Bevölkerung hier afrikanischer Abstammung.
Zu den Sehenswürdigkeiten der rund 500.000 Einwohner zählenden Stadt gehören das Revolutionsdenkmal, die Kathedrale, der Parque Cespedes und das Haus des Don Diego Velazquez. Etwa 20 Kilometer östlich der Stadt erstreckt sich auf einer Fläche von 920 km² der Baconao Park, eine ausgedehnte Parklandschaft, welche 1987 zum UNESCO Biosphärenreservat erklärt wurde. Die reizvolle Landschaft ist ein Eldorado für Naturliebhaber und Outdoor-Fans.
Am westlichen Fuß des Escambray Gebirges, in Zentral-Kuba befindet sich die malerische Stadt Santa Clara. Sie beheimatet rund 240.000 Einwohner und ist die Hauptstadt der Provinz Villa Clara. Die Stadt ist ein wichtiger Verkehrsknotenpunkt und zudem auch ein bedeutendes Agrar- und Wirtschaftszentrum.
Die bekannteste Sehenswürdigkeit der Stadt sind das Museum, Monument und Grabmal von Ernesto Che Guevara. Seit 1997 befinden sich die sterblichen Überreste des berühmten Guerillaführers in Santa Clara, nachdem sie lange Zeit verschollen waren. Die wählte man deshalb, da sie der Ort seines größten Triumpfes war.
Weitere sehenswerte Attraktionen sind das Tren Blindado Denkmal, das Theater, die Kirche sowie weitere Revolutionsdenkmäler. Ebenfalls bemerkenswert ist das gut erhaltene Stadtbild aus dem 19. Jahrhundert mit dem zentralen Platz.
Die Stadt Cienfuegos liegt in Kuba an der karibischen Küste im Süden. Cienfuegos ist eine Provinz und gleichzeitig die Hauptstadt der Provinz. Das historische Stadtzentrum ist eine der imposantesten Sehenswürdigkeiten der Stadt. Aus diesem Grund wurde es im Jahre 2005 von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt. In Cienfuegos gibt es eine wunderschöne Promenade, die zum Verweilen einlädt. Der charmante Ort hat jedoch noch viele weitere Ecken, die besichtigt werden sollten. Dazu zählt unter anderem der Parque Jose Marti, dem Zentralplatz in Cienfuegos. Dort kann zum Beispiel ein Bild von Che Guevara besichtigt werden. Am Parque Jose Marti kann außerdem ein Museum besucht werden.
An der zentralen Südküste Kubas befindet sich die rund 36.000 Einwohner zählende Küstenstadt Trinidad. Sie wurde im 16. Jahrhundert durch die spanischen Eroberer gegründet und versprüht bis heute den bezaubernden Charme der einstigen Kolonialzeit. Besonders der Plaza Major, um welchen herum sich alle wichtigen Museen befinden. Sehenswert ist hier außerdem die ehemalige Kirche San Fransisco de Asis.
Zudem ist Trinidad der ideale Ausgangspunkt für Ausflüge in den nahe gelegenen Nationalpark Topes de Collantes in der Sierra de Escambray und in das Zuckerrohrtal Valle de los Ingenios. Wer etwas Entspannung und Erholung sucht, der findet diese auf der ebenfalls nicht weit entfernten Halbinsel Ancon, welche mit traumhaften Sandstränden und hervorragenden Schnorchelmöglichkeiten lockt.
Topes de Collantes
Camagüey gilt als drittgrößte Stadt des Landes Kuba. Sie ist gleichzeitig die Hauptstadt der Provinz Camagüey. Die Stadt wurde im Jahre 1514 an der kubanischen Nordküste in der Nähe des Hafens Nuevitas gegründet.Bis zum Jahre 1528 wurde die Stadt aufgrund mehrerer Überfälle durch Piraten ins Landesinnere verlegt. Im Jahre 1668 wurde die Stadt von Piraten abgebrannt und trägt seit 1923 den Namen Camagüey, den Namen eines indianischen Führers.
Camagüey verfügt über eine wunderbare koloniale Altstadt. Sie ist nach Havanna die größte erhaltene Altstadt Kubas. Überall in der Stadt kann man heute noch große bauchige tinajones – Tonkrüge – sehen, die an zahlreichen Eingängen und Innenhöfen die Tore schmücken. Sie dienten ursprünglich zum Auffangen von Regenwasser. Die Stadt hatte lange Zeit einen Wassermangel und wusste sich aber auf diese Weise mit Wasser zu versorgen.
Birán
Die wunderbare Stadt Baracoa liegt im Osten Kubas in der Provinz Guantánamo an der atlantischen Küste im Norden. Sie gilt als älteste Stadt Kubas. Ein beliebter Anziehungspunkt in der charmanten Stadt ist die Altstadt. Sehr sehenswert ist auch die Bucht von Baracoa, die einen traumhaften Ausblick auf die Altstadt bietet. Die Altstadt ist im Kolonialstil gehalten. Schließlich verfügte Baracoa bis zum Jahre 1960 ausschließlich über einen Landweg, sodass die Stadt nicht zu erreichen war. Dementsprechend hat der Ort sich seine Natürlichkeit bewahrt. Baracoa kann trotz seiner Natürlichkeit mit zahlreichen Sehenswürdigkeiten beeindrucken wie zum Beispiel mehreren Festungen, in denen teilweise sogar Hotels untergebracht sind.
Guantánamo
Gran Piedra
El Cobre
Cojimar ist ein kleines Fischerdorf in Kuba. Das charmante Dort liegt rund 5 Kilometer östlich von Tunel de la Bahia. Cojimar ist vor allem durch den amerikanischen Schriftsteller Ernest Hemingway bekannt geworden. Er liebte das Fischerdorf. Hemingway legte seine Yacht, wenn er Kuba besuchte, meistens in Cojimar an. Cojimar war sozusagen Hemingways Muse. In dem kleinen Fischerdorf brachte er unter anderem seine Ideen für den Weltbestseller "Der alte Mann und das Meer" zu Papier. Sein Kapitän wusste den Ort ebenso zu schätzen wie Ernest Hemingway. So lebte der Kapitän namens Gregorio Fuentes in Cojimar.
Die Fischer des Dorfes hatten es Hemingway sehr angetan. Er bekam den Literaturnobelpreis verliehen und hatte in diesem Moment eigentlich etwas ganz anderes im Sinn. Er wollte unbedingt mit seinen Fischerfreunden in Cojimar feiern. Leider ist dieses Vorhaben gescheitert. Eine kubanische Brauerei veranstaltete ein Fest für Ernest Hemingway. Aus Höflichkeit brachte er es nicht übers Herz das Fest abzusagen. Seinen Fischerfreunden wollte er aber dennoch danken und feierte später mit ihnen ein rauschendes Fest auf seiner Yacht. Die Menschen, die in dem Dorf lebten, liebten Hemingway genauso wie er sie. Zu Ehren des Schriftstellers stellten sie am 21. Juli 1962 ein Denkmal auf, das sogenannte "Hemingway Monument". An diesem Tag wäre Ernest Hemingway eigentlich 64 Jahre alt geworden. So machten die Fischer von Cojimar Hemingway auch nach seinem Tode noch ein Geschenk.
Das Hemingway Monument befindet sich im Parque Ernest Hemingway. In den Stein haben die Fischer folgende Worte meißeln lassen: "In dankbarer Erinnerung von der Bevölkerung Cojimars für den unsterblichen Autor von "Der alte Mann und das Meer." In dem reizenden Fischerdorf wird Hemingway durch das Hemingway Monument niemals in Vergessenheit geraten. Neben dem Denkmal hat Cojimar noch viele weitere Sehenswürdigkeiten zu bieten wie zum Beispiel die Festung Torreon de Cojimar, die man direkt nach dem Besuch am Hemingway Monument besuchen sollte.
In der kleinen Gemeinde Guama, im äußersten Süden Kubas gibt es einiges zu entdecken. Sie befindet sich nicht weit entfernt von Santiago de Cuba und ist daher ein beliebter Zwischenstopp auf Rundreisen. Die Region ist eher ländlich geprägt, die rund 36.000 Einwohner leben hauptsächlich von der Agroindustrie, somit kann man hier das ländliche Kuba ganz authentisch erleben.
Eine sehr beliebte Touristenattraktion in dem Gebiet ist der Treasure Lake, er ist der größte Süßwassersee des Landes. Hier gibt es eine Krokodilaufzucht zu besichtigen. Zudem kann man per Bootsausflug sowohl den See als auch die zahlreichen Kanäle der bezaubernden Sumpflandschaft erkunden.
In Zentralkuba befindet sich die Stadt Sancti Spiritus, welche etwa 42.000 Einwohner zählt und seit 1976 die Hauptstadt der gleichnamigen Provinz ist. Sie wurde im Jahre 1514 von den Spaniern gegründet, allerdings am Rio Tuinicu, bereits nach acht Jahren wurde die Stadt aber an ihren heutigen Standort am Rio Yayabo umgesiedelt.
Zu Reichtum und Bedeutung gelangte Sancti Spiritus vor allem wegen dem Zuckerrohranbau. Zu den Attraktionen der Stadt gehört allen voran die Parroquial Mayor im Zentrum der Stadt, sie ist die älteste Kirche in ganz Kuba. Aber auch die Yayabo Bridge, der Park Sanchez und die Iglesia del Espíritu Sancto am Parque Honorato sind sehr sehenswert.
An der Nordostküste Kubas befindet sich eines der beliebtesten und meist besuchten Feriengebiete auf ganz Kuba, der Ort Playa Guardalavaca. Der Name bedeutet wörtlich übersetzt „Bewache die Kuh“, diese seltsame Bezeichnung geht auf den ursprünglichen Namen Guardalabarca zurück, was „Bewache das Boot“ bedeutet. Dieser Name wiederrum nimmt Bezug auf die hervorragende Lage des Ortes an zurückgesetzten Buchten, welche einen guten Schutz vor Seepiraten boten. Ab 1990 wurde der paradiesische Küstenort sehr stark zu einer Feriendestination ausgebaut.
Vor allem Taucher wissen die Region sehr zu schätzen, denn hier befindet sich ein sehr eindrucksvolles Korallenriff, das erkundet werden will. Dazu laden die einmalig traumhaften Sandstrände entlang des azurblauen Meeres zum Baden, Sonnen und Entspannen ein. Für einen unvergesslichen und erholsamen Aufenthalt sorgen die erstklassigen Hotelanlagen. Und auch an Sehenswürdigkeiten mangelt es nicht, so kann man in kurzer Entfernung die Landungsstelle Christoph Kolumbus erkunden und auch der nahegelegene Indianerfriedhof und das eindrucksvolle Aquarium inklusive Delfinshow sollte man nicht verpassen.
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