Kleine Gruppe
Inklusive Flug
  • 16-tägige Erlebnisrundreise durch Peru
  • 3 UNESCO-Weltkulturerbestätten & Geheimtipps kombiniert
  • Wellness pur: Thermalbad mit Blick auf die Anden
ab 3.248 € pro Person
Fragen zur Reise oder eine persönliche Beratung gewünscht? Hotline: 0800 337 3337 (gebührenfrei)

Reiseverlauf

Nebelschwaden umhüllen den „großen Gipfel“ und setzen die einstige Inka-Hauptstadt in ein mystisches Licht. Unsere Augen schweifen gen Himmel und erkennen schemenhaft die uns umringenden Anden. Unter unseren Füßen fallen die schroffen Granitwände rund 600 m steil ins Tal ab. Von ganz unten hört man leises Plätschern und man kann den Urubamba-Fluss erahnen, der den gewaltigen Felskoloss umgibt. Nach und nach offenbart sich uns die Schönheit dieser sagenumwobenen Ruinenstadt und wir können nachvollziehen, warum die Inka diesen verborgenen Ort als Zentrum ihres Reiches auserwählt haben. Und als wir uns fragen, wie die Inka so eine Meisterleistung vor über 500 Jahren überhaupt vollbringen konnten, reißt der Himmel auf und gibt den Blick frei auf die „Verlorene Stadt“, das Wunderwerk Machu Picchu.
1. Tag: Auf nach Peru
Abflug in Richtung Südamerika.
2. Tag: Hauptstadt Lima
Ankunft in Lima und Transfer ins Hotel. Am Nachmittag erkunden wir die koloniale Altstadt (UNESCO-Weltkulturerbe) auf einem Rundgang. Der lebendige Hauptplatz „Plaza de Armas“ mit dem imposanten Präsidentenpalast wird uns am meisten beeindrucken. Hotelübernachtung in Lima. 20 km.
3. Tag: Grabtürme von Sillustani
Wir fliegen nach Juliaca. Auf dem Weg nach Puno, dem Tor zum Titicacasee, besuchen wir die Stätte von Sillustani, die für ihre zwölf teilweise eingestürzten Grabtürme bekannt ist. Die freie Zeit am Nachmittag nutzen wir für eigene Erkundungen am See und um uns an die Höhe zu gewöhnen. Hotelübernachtung in Puno. 65 km. (F)
4. - 5. Tag: Titicaca-Inselleben
Der Titicacasee ist für die Peruaner ein magischer Ort. Ihrer Mythologie zufolge stiegen einst die Kinder der Sonne aus dem Wasser, um das Reich der Inka zu gründen. Heute lernen wir den höchsten schiffbaren See der Welt aus einer anderen Perspektive kennen. Mit dem öffentlichen Boot fahren wir zu den schwimmenden Urosinseln, die die Nachfahren des Urvolks Uro aus Schilf konstruiert haben. Sie zeigen uns ihre Technik und wir begreifen die Bedeutung dieses Rohstoffs für ihren Alltag. Weiter geht es zur Insel Taquile, die wir zu Fuß entdecken und wo wir unsere Gastgeber für die nächste Nacht treffen, ihr Dorf erkunden und ihre Lebensweise kennen lernen. GZ 1-2 Stunden. Am 5. Tag entdecken wir den Hauptort Taquiles zu Fuß und können mit etwas Glück den Insulanern beim Stricken oder Weben über die Schulter schauen, denn ihre Handarbeit zählt zu den hochwertigsten Perus. Danach lassen wir uns ein letztes inseltypisches Mittagessen schmecken, bevor wir mit dem Boot quer über den königsblauen See zurück nach Puno fahren. 1 rustikale Dorfübernachtung auf Taquile und 1 Hotelübernachtung in Puno. 2 x 20 km. (2 x F, 2 x M, 1 x A)
6. Tag: Schöpfergott Wiracocha
Ziel unseres langen Fahrtags ist die einstige Inka-Stadt Pisac inmitten des Heiligen Tals am Río Urubamba. Unterwegs bestaunen wir die bis zu 12 m hohen untypischen Mauern der Ruinen von Raqui. Dessen größter Tempel ist dem Gott Wiracocha geweiht, der einer Legende nach die ersten acht zivilisierten Menschen schuf. Hotelübernachtung in Pisac. 400 km. (F)
7. Tag: Pisac & Sacsayhuamán
Heute steht der obere, heilige Teil der einstigen Inka-Stadt auf dem Programm. Den mächtigen Felskoloss „Intihuatana“ inmitten der Anlage, von dem die Inkas glaubten, an ihm sei die Sonne angebunden, können wir nicht übersehen. Wir erwandern die Inka-Terrassen und genießen immer wieder grandiose Ausblicke ins Tal. GZ ca. 2 Stunden. Danach können wir auf dem quirligen Markt von Pisac ein paar bunte Mitbringsel für die Lieben zu Hause kaufen, bevor wir nach Cusco fahren und die drei überdimensionalen, 600 m langen Zickzackmauern in der einstigen Inka-Festung Sacsayhuamán bestaunen. Der größte Stein ist 9 m hoch, 5 m breit, 4 m dick und wiegt über 200 Tonnen. Dass über 20.000 Menschen daran gebaut haben sollen, verwundert uns beim näheren Betrachten nicht. Hotelübernachtung in Cusco. 40 km. (F)
8. - 9. Tag: Cusco, Masken & Inkaland
Der Maskenkarneval von Paucartambo zieht jedes Jahr religiöse und feierlustige Peruaner aus dem ganzen Land an. Bei der feierlichen Prozession zu Ehren der „Virgen de la Carmen“ durch das sonst verschlafene Andendörfchen steigen die „Saqras“ (Teufel) auf die Dächer, um die vorbeiziehende Heilige zu verführen. Man erkennt sie an ihren pompösen und bunten Kostümen, den langen Haaren, tierähnlichen Maskengesichtern und langen Fingernägeln. Und wir lernen heute, wie diese Masken hergestellt werden, und versuchen uns auch selbst daran. Eine schöne Vorstellung, sich sein schönstes Souvenir selbst zu kreieren, oder? Bevor es aber so weit ist, tauchen wir auf einem Rundgang durch Cusco (UNESCO-Weltkulturerbe) in die wechselvolle Geschichte der Hauptstadt des Inkareichs ein und besuchen den bunten San-Pedro-Markt, wo wir uns schon mal anschauen können, wie die Ergebnisse unserer Masken am Ende aussehen können. Im inkageprägten Umland bestaunen wir am 9. Tag* die Moray-Ruinen. Von hier geht es weiter zu den auf Terrassen angelegten Salzpfannen von Maras, die wir erwandern und von dort weiter ins Tal hinab bis zum Urubamba-Fluss laufen. GZ 1-2 Stunden. Anschließend besuchen wir den Wochenmarkt, um die Zutaten für unseren heutigen Kochkurs einzukaufen, damit sich auch die Daheimgebliebenen später über eine Kostprobe Perus freuen können. ¡Buen provecho! Je 1 Hotelübernachtung in Cusco und im Heiligen Tal. 80 km an Tag 9. (2 x F, 1 x A)
10. - 11. Tag: Tal der Inka & Kaffee
Die das Heilige Tal dominierende archäologische Stätte von Ollantaytambo gehört zu den bedeutsamsten Bauten aus Inka-Zeiten. Einst religiöses, astronomisches und administratives Zentrum der Inka, existiert der alte Stadtkern bis heute nahezu unverändert und wird noch immer von den Nachfahren der Bauherren bewohnt. Auch Sonnentempel, Vorratsspeicher, Stadtmauer, Wasserkanäle und Acker-Terrassen sind bis heute in ihrem ursprünglichen Zustand, sodass wir uns gut vorstellen können, wie die einstige Hochkultur damals lebte. Über so eine raffinierte Baukunst kann man nur staunen und ganz nebenbei auch das einmalige Panorama über die umliegenden saftig-grün bewachsenen Hügel und Täler genießen. GZ ca. 1 Stunde. Nach unserem Besuch fahren wir im Zickzack von den über uns thronenden Andengipfeln durch Nebelwald über 1.000 Hm hinab nach Quillabamba. Unten angekommen, Szenenwechsel: Links und rechts Regenwald und wir könnten meinen, wir befinden uns in den Tropen. Nicht verwunderlich, denn die „Stadt des ewigen Frühlings“ ist bekannt für ihre reiche Ernte an tropischen Früchten, Kaffee und Kakao. Die üppigen Plantagen erkunden wir am 12. Tag zu Fuß, überzeugen uns selbst von der immensen Vielfalt und probieren beim Mittagessen natürlich auch. 2 einfache Lodge-/Hostalübernachtungen in Quillabamba. 165 + 60 km. (2 x F, 1 x M)
12. Tag: Thermalquellen mit Panorama
Nach nur kurzer Fahrt erreichen wir Santa Theresa. Hier startet normalerweise der 5-tägige Salkantay-Trek nach Machu Picchu. Weil das aber zu viel des Guten wäre, entscheiden wir uns für die weniger herausfordernde Alternative: den Besuch des Thermalbads von Colcalmayo. Bis heute verirren sich nur wenige Touristen hierher ... dabei ist das Gefühl, unter freiem Himmel ein wohltuendes Bad in den wohltemperierten Quellen mit Weitblick auf die andine Bergwelt zu nehmen, einfach phänomenal! Entspannt und glücklich werden wir aktiv und erwandern die tropische Umgebung (GZ ca. 3 Stunden), bevor wir den Zug nach Aguas Calientes, das Tor nach Machu Picchu, nehmen. Hotelübernachtung in Aguas Calientes. 60 km. (F)
13. Tag: Der große Tag!
Mit dem öffentlichen Bus geht es über Serpentinen hinauf in die „Verborgene Stadt“ ... die Spannung steigt von Kurve zu Kurve ... eine unbeschreibliche Magie scheint uns förmlich in ihren Bann zu ziehen. Oben angekommen, kommen wir aus dem Staunen nicht mehr heraus, denn so groß hätten wir uns die im 15. Jahrhundert erbaute Ruinenstadt Machu Picchu (UNESCO-Weltkulturerbe) nicht vorgestellt. Wir nehmen uns genügend Zeit, diesen sagenumwobenen Ort intensiv zu erkunden und traumhafte Ausblicke zu genießen. Voller neuer Eindrücke fahren wir per Bus und Zug zurück nach Cusco. 2 Hotelübernachtungen in Cusco. 100 km. (F)
14. Tag: Traditionelles Peru
Wo könnten wir Lebensfreude und Kreativität der Cusquenos besser erleben als im Künstlerviertel San Blas? Hier lassen wir uns vom bunten Treiben mitreißen. Danach wecken wir zum 2. Mal die künstlerische Ader in uns und finalisieren unsere bereits am 8. Tag begonnene Paucartambo-Maske, die inzwischen getrocknet ist und jetzt bemalt werden kann. Zu guter Letzt lassen wir uns das letzte landestypische Abendessen schmecken, begleitet von traditioneller Musik und Tanz. (F, A)
15. Tag: Adiós, Peru!
Flughafentransfer und Rückflug via Lima. 10 km. (F)
16. Tag: Ankunft

Änderungen der Reiseroute und Fluggesellschaften bleiben vorbehalten.
Hier finden Sie Informationen zu ausgewählten Sehenswürdigkeiten der Rundreise.

Sehenswürdigkeiten

Der Plaza Major, häufiger Plaza de Armas genannt, beeindruckt jedes Jahr Millionen von Lima-Besuchern. Dieser Platz ist sozusagen das Herzstück der peruanischen Hauptstadt. An ihn schließen sich viele imposante Bauwerke wie die Kathedrale von Lima oder der Präsidentenpalast an.
Der Plaza Major selbst bietet zahlreiche Gelegenheiten zur Entspannung, Bänke laden zum Verweilen und Genießen ein und die vielen prächtig angelegten Blumenbeete sowie die im kolonialen Stil gehaltenen Straßenlampen runden das Bild gekonnt ab. Mittelpunkt des Plaza de Armas ist der riesige und dennoch malerische Springbrunnen, welcher nicht nur schön anzusehen ist, sondern im Sommer auch eine willkommene Abkühlung bietet.
An der Küste des Umayo-Flusses, nahe der peruanischen Stadt Puno befinden sich Relikte des Colla Volkes. Diese indigene Gruppe lebte hier noch vor den Inkas, welche das Gebiet aber im 15. Jahrhundert eroberten. Die eindrucksvollen Grabbauten des Colla Volkes blieben allerdings bis heute erhalten.

Faszinierende turmähnliche Steinbauten, welche auch als Chullpas bezeichnet werden, ragen hier in der peruanischen Einöde aus dem Boden, der größte von ihnen erreicht eine Höhe von etwa 12 Metern. Doch auch die imposanten Gräber von Sillustani blieben vor Grabräubern nicht verschont, einige wurden nicht nur ausgeraubt sondern sogar gesprengt. Neben den geplünderten finden sich auch einige unfertige Grabtürme.
Bilder:
Der größte See Südamerikas ist der an der Grenze zwischen Peru und Bolivien befindliche Titicacasee, dieser erstreckt sich auf einer Fläche von 8288 km² und ist damit auch der am höchsten gelegene, kommerziell schiffbare See der Erde. Dabei gehört der östliche Teil des Sees zu Bolivien und der westliche zu Peru.
Der Titicacasee ist nicht nur der Lebensraum einer artenreichen Flora sondern auch Heimat der Urus. Eine besondere Attraktion stellen die schwimmenden Schilfinseln der Urus dar. Diese bauten die Einheimischen schon vor Hunderten von Jahren, vor allem um sich vor den kriegerischen Inkas zu schützen. Im See befinden sich aber auch zahlreiche natürliche Inseln, welche einige Relikte der alten Inkakultur beheimaten, bekanntestes Beispiel ist hier die Isla del Sol.
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Die Urus, das ist ein indigenes Volk, welches am und um den Titicacasee auf peruanischer Seite lebt. Die Menschen hier ernähren sich hauptsächlich vom Fischfang, denn der Titicacasee hat ein sehr großes Fischvorkommen. Viele Urus leben aber nicht nur am Titicacasee sonder auch auf dem Titicacasee, auf schwimmenden Schilfinseln, auf denen sich auch aus Schilf erbaute Häuser befinden.

Diese Art der Unterkunft hat eine sehr lange Tradition bei den Urus und stammt noch aus der Zeit der Inka, denn immer wieder mussten sich die Urus vor den kriegerischen Inkas in Sicherheit bringen und so begannen sie auf dem See Zuflucht zu suchen und zu finden. Heute sind die schwimmenden Inseln der Ureinwohner nicht mehr nur deren Heimat sondern auch eine ganz besondere Touristenattraktion für Reisende am Titicacasee.
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Rund 45 Kilometer von der peruanischen Stadt Puno entfernt befindet sich die Taquile Insel im Titicacasee, welche rund 1700 Einwohner zählt. Diese Einwohner leben zumeist vom Fischfang oder dem Terrassenfeldbau. Besonders berühmt ist die Insel aber besonders wegen der ausgezeichneten Strick- und Webarbeiten der Einwohner.
Dabei ist das Stricken im Gegensatz zu anderen Kulturkreisen allein den Männern vorbehalten, die Frauen hingegen übernehmen die Webarbeiten. Diese lange Tradition der Textilherstellung und sagenhafte Qualität der Produkte würdigte die UNESCO 2005 indem sie die Textilkunst von Taquile in die Liste der Meisterwerke den mündlichen und immateriellen Erbes der Menschheit aufnahm. Bei Rundreisen entlang des Titicaca Sees darf ein Besuch der Taquile Insel nicht fehlen, einen besonderen Zwischenstopp bieten auch die unweit gelegenen Schilfinseln der Urus.
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Der größte See Südamerikas ist der an der Grenze zwischen Peru und Bolivien befindliche Titicacasee, dieser erstreckt sich auf einer Fläche von 8288 km² und ist damit auch der am höchsten gelegene, kommerziell schiffbare See der Erde. Dabei gehört der östliche Teil des Sees zu Bolivien und der westliche zu Peru.
Der Titicacasee ist nicht nur der Lebensraum einer artenreichen Flora sondern auch Heimat der Urus. Eine besondere Attraktion stellen die schwimmenden Schilfinseln der Urus dar. Diese bauten die Einheimischen schon vor Hunderten von Jahren, vor allem um sich vor den kriegerischen Inkas zu schützen. Im See befinden sich aber auch zahlreiche natürliche Inseln, welche einige Relikte der alten Inkakultur beheimaten, bekanntestes Beispiel ist hier die Isla del Sol.
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Zu den bedeutendsten Relikten aus der Inkazeit gehört die, in der zweiten Hälfte des 15. Jahrhunderts erbaute Festung Sacsayhuamán, diese befindet sich unweit der Stadt Cuzco, nämlich etwa 3 Kilometer oberhalb des Stadtzentrums. Mit der Festung wurde der am meisten gefährdete Zugang zur Stadt gesichert. Während der spanischen Eroberung verschanzten sich hier Hunderte  von Kriegern.

Die Bedeutung des Namens der Festung ist bis heute nicht eindeutig geklärt. Er stammt aus dem Quechua und wurde zum einen mit der Bezeichnung „zufriedener Falke“ und zum anderen mit „gesprenkelter Kopf“ übersetzt. Letzteres bezieht sich auf die Tatsache, dass wenn man die Festung von oben betrachtet, sie wie ein großer Pumakopf erscheint. Die Bauzeit soll um die 70 Jahre gedauert haben, dabei arbeiteten etwa 20.000 Indios an ihrer Fertigstellung.
Der bedeutendste Inkatempel überhaupt befand sich einst im Zentrum der alten Inkastadt Cusco, die Rede ist von der Coricancha, deren Name übersetzt so viel wie goldener Tempel oder Sonnentempel bedeutet. Doch dieses wichtige und imposante Bauwerk fiel den Zerstörungen der spanischen Eroberer zum Opfer, sodass heute nur noch einige Mauerreste von dem einstigen heiligen Ort übrig sind.

Zudem wurden die Ruinen der Coricancha weitgehend mit dem Convento de Santo Domingo überbaut. Dadurch geriet der einstige Prachtbau nahezu in Vergessenheit, bis im Jahre 1950 die Kirche durch ein schweres Erdbeben beschädigt wurde und dadurch alte Mauerreste der Coricancha frei gelegt wurden.
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Im südlichen Peru, in der Region Cuzco, etwa 60 Kilometer nordwestlich der gleichnamigen Stadt befinden sich die Ruinen der einstigen Stadt Ollantaytambo. In einer Höhe von etwa  2794 Metern zeugen diese von der Baukunst und Macht der einstigen Herrscher dieser Gegend, der Inka. Den Legenden nach soll der Gott Viracocha die Inka angeleitet haben diese eindrucksvolle Stadt zu errichten, deren Name übersetzt so viel wie „Speicher meines Gottes“ bedeutet.
Die Maueren Ollantaytambos sind außergewöhnlich stark, weshalb man den eindrucksvollen Inka-Komplex landläufig auch als „fortaleza“ also Bollwerk oder Festung nennt. Und tatsächlich diente die Stadt wegen ihrer strategisch günstigen Lage und ihrer Bauweise zum Schutz und zur Verteidigung. So kam auch Manco Capac II nach dem Verlust Cuzcos an die spanischen Eroberer hierher um seine verbliebnen Soldaten zu sammeln.
Die mit Abstand berühmteste Sehenswürdigkeit Perus ist die alte Inkastadt Machu Picchu, deren Name übersetzt soviel wie „alter Gipfel“ bedeutet. Sie befindet sich in einer Höhe von etwa 2360 Metern in den Anden, rund 75 Kilometer nordwestlich der einstigen Inkahauptstadt Cuzco. Heute geht man davon aus, dass Machu Picchu etwa um 1450 erbaut wurde. Damals umfasste die Stadt etwa 216 steinerne Bauten. 1983 wurde die Ruinenstadt von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt, zudem zählt sie auch zu den sieben neuen Weltwundern. Jeden Tag besuchen rund 2000 Menschen eine der größten Touristenattraktionen Südamerikas.
Kein Wunder, denn zu einer Rundreise durch das inspirierende Land Peru, gehört ein Besuch Machu Picchus einfach zum Pflichtprogramm. Da sich die Ruinenstätte aber in einem schwer zugänglichen Gebiet befindet, zu dem auch keine Straße führt, wurde eine Eisenbahnlinie von Cuzco bis nach Aguas Calientes gebaut. Aguas Calientes ist ein kleines Dorf am Fuß des Berges Muchu Picchu, von hier aus kann man die alte Inkastadt ganz bequem mit dem Bus erreichen. Für Abenteurer, Wanderfreunde und solche Reisende, die Machu Picchu auf authentischem Wege erreichen wollen, ist der Inka-Pfad die beste Variante, welche allerdings eine Wanderung von mehreren Tagen mit sich bringt. Bei Rundreisen durch Peru wird deshalb zumeist die wesentlich schnellere Zugfahrt gewählt, da es ja sehr viel in Peru zu entdecken gibt. Wer allerdings etwas Zeit mitbringt, für den lohnt sich eine Wanderung entlang des Inka-Pfades allemal.
Hier finden Sie Informationen zu Städten der Rundreise.

Städte

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Der faszinierende südamerikanische Anden-Staat Peru beheimatet viele sehenswerte Juwelen, zu diesen gehört auch die majestätische Hauptstadt Lima, welche zugleich auch die mit Abstand größte Stadt des Landes ist und rund 8 Millionen Einwohner zählt. Zu ihren Attraktionen gehören zahlreiche Museen, Baudenkmäler, Plätze und Parks. Zudem ist Lima das kulturelle und wirtschaftliche Zentrum Perus.

Besonders sehenswert ist die Altstadt von Lima, welche im Jahre 1991 wegen ihrer außergewöhnlichen schachbrettartig angelegten Straßen und der prächtigen Kolonialbauten von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt wurde. Hier befindet sich nicht nur die beeindruckende Kathedrale sondern auch das Kloster Santo Domingo und die Kirche San Francisco, welche als besterbauter architektonischer Komplex Lateinamerikas gilt.

Aber auch Bauwerke aus vorkolonialer Zeit hat Lima zu bieten, beispielsweise das Heiligtum von Pachacámac, welches sich am Ufer des Flusses Rimac befindet. Ein weiteres Highlight dieser geschichtsträchtigen und imposanten Stadt ist der Plaza de Armas, in dessen unmittelbarer Nähe sich auch das Rathaus, der Präsidentenpalast und einige Sakralbauten befinden. Und auch für Erholung ist gesorgt, so kann man in einem der zahlreichen Parks oder an der malerischen Küste hervorragend entspannen und die Natur genießen.
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Im Süden Perus befindet sich der weltberühmten Titicaca-Sees, an dessen Ufer liegt die malerische Stadt Puno, welche rund 120.000 Einwohner beheimatet. Sie wird auch häufig „Ciudad de Plata“ zu Deutsch „Stadt des Silbers“ genannt, dieser Name geht auf die Silbermienen Punos zurück welche einst zu den ergiebigsten von ganz Peru gehörten.

Heute ist der Ort eher für seinen florierenden Tourismus bekannt, denn die Stadt ist ein sehr beliebter Ausgangspunkt für Touren und Ausflüge zum Titicaca-See. Aber auch in der Stadt selbst gibt es einiges zu entdecken, beispielsweise die malerische Kathedrale, der Arco Deustua und der Balcon del Conde de Lemus (der Balkon des Herzogs). Einige Aussichtspunkte wie der „Kuntur Huasi“ oder der „Puma Uta“ bieten zudem eine spektakuläre Sicht auf die einmalig schönen umliegenden Landschaften.
Das Heilige Tal der Inka
Nur etwa 30 Kilometer von der Stadt Cuszco entfernt liegt der Ort Pisac, eine einstige Bergfeste der Inka in Peru. Die Stadt befindet sich im Valle Sagrado, dem sogenannten Heiligen Tal der Inka direkt am Ufer des Rio Urubamba. Pisacs Stadtkern ist in zwei Bereiche geteilt, zum einen die eigentliche Stadt und zum anderen der heilige Bezirk.

Vom heiligen Bezirk aus führt eine lange Treppe zu einem hohen Plateau hinauf, hier befinden sich di Ruinen eines alten Inkatempels in dessen Mitte ein mächtiger Gesteinsbrocken liegt, an diesem, so glaubten die Inka, sei die Sonne angebunden. In Pisac pflegen die Menschen die alten Inkatraditionen, so kann man hier neben traditionellen Märkten auch traditionell gekleidete Einwohner finden.
Zwischen der einstigen Inka-Hauptstadt Cusco und der berühmten Ruinen-Stätte Machu Picchu, in der Mitte des Sacred Valley befindet sich der beschauliche Ort Urubamba, welcher auch Hauptstadt der gleichnamigen Provinz ist. Urubamba ist von zahlreichen Inka-Stätten umgeben und deshalb ein idealer Ausgangspunkt für Erkundungstouren. So befindet sich beispielsweise Ollantaytambo nur 20 Kilometer entfernt und auch Pisac kann man schnell erreichen.

Die meisten Touristen kommen aber wegen Machu Picchu nach Urubamba. Der Ort hat sich entsprechend auf Besucher eingestellt und bietet Unterkünfte, Läden, verschiedene Freizeitanlagen und einen Markt. Beliebte Unternehmungen in dem Ort sind Ausritte, Wanderungen, White Water Rafting, Paragliding oder Ballonfahrten.
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Im Zentrum des peruanischen Andenhochlandes befindet sich die einstige Hauptstadt des alten Inkareiches, noch immer prachtvoll thront sie in altem Glanz zwischen den ebenso majestätischen Bergen der Anden. Die Stadt ist auf Grund ihrer wechselvollen Geschichte, ihrer Pracht und ihrer zahlreichen Sehenswürdigkeiten ein wahrer Touristenmagnet und genießt besondere Beliebtheit als idealer Ausgangspunkt zur weltberühmten Ruinenstadt Machu Picchu.

Doch auch innerhalb der Stadt befinden sich zahlreiche beeindruckende und bedeutende Sehenswürdigkeiten wie die imposante Kirche La Compania de Jesus, die faszinierende Inkamauer in der Calle Hatunrumiyok oder der Sonnentempel Coricancha der Inka, um nur einige wenige zu nennen. Bei dieser Fülle an bemerkenswerten Attraktionen und historischer Bedeutung verwundert es nicht, dass Cuzco bereits 1983 in die Liste der UNESCO-Welterbestätten aufgenommen wurde.
Diese Übersichtsseite dient zur Information zu möglichen Reisezielen. Genaue Leistungsinhalte der Rundreise entnehmen Sie bitte dem Reiseverlauf und den Inklusivleistungen.

Länderinfo

Peru (PE)
Peru
Das Andenland Peru gilt als eines der aufregendsten Länder in Südamerika, kaum ein anderer Staat bietet so viele diverse Naturlandschaften, Klimagegebenheiten und kulturelle Einflüsse wie das einstige Land der Inka. In Städten wie Lima oder Cusco spürt man sowohl den Geist der Inka als auch die Einflüsse der spanischen Eroberer.
Das Wahrzeichen Perus ist neben den majestätischen Anden die Ruinen der einstigen Inkastadt Machu Picchu, diese faszinierende und bemerkenswerte Siedlung in den Anden ist auch das Ziel zahlloser Reisenden und zählt zu den neuen sieben Weltwundern. Ausgangsort für einen Ausflug nach Machu Picchu ist das ehemalige Herz des Inkareiches, die reizvolle Stadt Cusco. Diese zählt zu den schönsten Städte Perus, ihr Name kommt aus der Sprache Quechua und bedeutet „Nabel der Welt“.
Zu den bedeutendsten Sehenswürdigkeiten der Stadt gehören die Kirche La Compañía de Jesus an der Plaza de Armas, die Kathedrale, die Klosterkirche La Merced und die Kirche Santo Domingo sowie einige erhaltene Inkaruinen wie die Gasse der sieben Schlagen (Callejón de Siete Culebras), die Ollantayambo-Monolythen, das  Coricancha, das Sonnenheiligtum mit Sonnentempel oder auch die Calle Hatunrumiyoc, die einstigen, bis heute mächtigen Mauern des ehemaligen Inka-Palastes, der berühmteste Stein der Mauern hat 12 Ecken.
Weiter im Süden Perus befindet sich ein weiteres Highlight des Landes, der Titicaca-See. Er ist der größte See Südamerikas und liegt auf der Grenze zwischen Peru und Bolivien, eingebettet in eine wahrhaft malerische Landschaft. Ebenfalls im Süden des Landes, allerdings in der Nazca-Wüste, weiter zur Küte hin, befindet sich eine weitere atemberaubende, schier unglaubliche Attraktion, die Linien von Nazca. Ihre Bedeutung ist bis heute ungeklärt, ihre Entdeckung liegt gerade einmal weniger als hundert Jahre zurück. Forscher gehen davon aus, dass die ältesten Linien zwischen 200 und 600 v. Chr. entstanden sind.
Um die ganze Vielfalt Perus zu erkunden, empfiehlt sich eine Rundreise durch das Land der Inka mit einem geschulten Fremdenführer, der ihnen die zuweilen extreme aber immer imposante Natur und die großartige Bedeutung der Zeugnisse der Inkakultur näher bringt.
beste Reisezeit:
April bis Oktober
 

Klima:
Im östlichen Amazonasgebiet herrscht ein tropisches Klima, Im Hochland der Anden ist es subtropisch und an der Küste ist es heiß und zumeist trocken.
Einreise:
mit einem Reisepass, der nach Einreise noch mindestens 6 Monate gültig ist. Ein Visum ist für einen Aufenthalt, der die maximale Dauer von 183 Tagen nicht überschreitet, nicht erforderlich.
(Gültig nur für deutsche Staatsbürger)
Gegeben falls kann es zu Änderungen der Einreisebestimmung kommen. Erkundigen Sie sich bitte rechtzeitig bei dem entsprechenden Konsulat oder der Botschaft.
http://www.auswaertiges-amt.de/DE/Laenderinformationen/00-SiHi/PeruSicherheit.html
 

Impfempfehlungen:
Eine Auffrischung der Standardimpfungen wird empfohlen. Wer in das Amazonasgebiet reisen möchte, muss eine gültige Gelbfieberimpfung nachweisen können.
Bitte informieren sie sich vor Reiseantritt über allgemeine Schutzimpfungen oder Prophylaxe Maßnahmen bei ihrem Hausarzt, Gesundheitsamt oder anderen reisemedizinischen Fachdienst.
http://www.auswaertiges-amt.de/DE/Laenderinformationen/00-SiHi/PeruSicherheit.html

Währung:
1 Nuevo Sol = 100 Centimos
 

Flugdauer:
ca. 15 Stunden und 20 Minuten (mit Zwischenstopp)
 

Ortszeit:
MEZ -6h (keine Sommer-/Winterzeitumstellung) somit MESZ -7h 


Gut zu wissen:
Auf Pünktlichkeit wird in Peru überhaupt kein wert gelegt, in manchen Situationen gehört es sogar zum guten Ton eine halbe Stunde zu spät zu kommen. Im Allgemeinen gelten Peruaner als offen, gastfreundlich und gesellig. Gespräche über die Herkunft oder die finanzielle Lage eines Peruaners sowie über die peruanische Politik sollten unterlassen werden. Ebenso ist es mehr als unhöflich einen Peruaner als „Indio“ zu bezeichnen, da dies abwertend klingt.


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