Kleine Gruppe
Inklusive Flug
  • 19-tägige Aktivreise durch Bolivien
  • Ausgewählte Nationalparks garantieren unvergleichbare Anblicke
  • Freuen Sie sich auf den Ausflug zum Titicacasee
ab 5.298 € pro Person
Fragen zur Reise oder eine persönliche Beratung gewünscht? Hotline: 0800 337 3337 (gebührenfrei)

Reiseverlauf

Bolivien? Bolivien! Das vielfältige Andenland zählt zu den weißen Flecken auf unserer Reisekarte – zu Unrecht. Umgeben von Peru, Chile, Argentinien, Paraguay und Brasilien kann es zwar nicht mit Stränden oder Machu Picchu punkten, ist dafür aber noch nahezu unberührt. Nicht verwunderlich also, dass sich Bolivien nicht im Galopp der Pferde, sondern im gemütlichen Schritt der Lamas entwickelte … und daran hat sich bis heute nicht viel geändert. Bunte Röcke, schräge Hüte; still bieten Marktfrauen exotische Waren an, während ihre Männer genüsslich Kokablätter kauen. Wir widmen uns derweil der größten Salzpfanne der Erde, wandern am Fuße mächtiger Eisriesen und auf Inka-Inselpfaden im Titicacasee. Wow!
1. Tag: Bolivien, wir kommen!
Abflug Richtung Südamerika.
2. - 3. Tag: Nationalpark Amboro
Ankunft in Santa Cruz und Transfer zu unserer Urwaldlodge. Der angrenzende, weitgehend unerforschte Amboro-Nationalpark lockt uns mit 11 verschiedenen Ökozonen – so viele wie in ganz Costa Rica. Die Vielfalt ist unermesslich und reicht von Regen- über Nebel- bis hin zu Trockenwäldern. Hier fühlen sich seltene Tierarten wie der Andenbär, aber auch fast 300 Schmetterlings- und über 800 Vogelarten wohl. Die üppige, nahezu unberührte Natur lernen wir auf zwei Wanderungen kennen. GZ ca. 3 und 1,5 Stunden. 2 Lodgeübernachtungen beim Amboro-NP. 90 km an Tag 2. (1 x F, 1 x M, 2 x A)
4. - 5. Tag: Nationalpark Carrasco
Ein langer Fahrtag führt uns nach Villa Tunari, idyllisch gelegen in den dicht bewaldeten Osthängen der Anden. Nicht weit entfernt liegt der Carrasco-Nationalpark, bedeckt von immergrünem tropischem Tiefland- und Bergregenwald. Hier wandern wir am 5. Tag zu Höhlen, in denen sich Vampirfledermäuse und skurrile Ölvögel verstecken, und kommen auch an einer Kokaplantage vorbei. GZ 3-4 Stunden. Am Nachmittag besuchen wir die Tierauffangstation „La Hormiga“. Vorsicht: Hier können wir von frechen Affen beklaut werden! 2 Lodgeübernachtungen in Villa Tunari. 400 + 65 km. (2 x F)
6. - 7. Tag: Nationalpark Tunari
An der malerischen Lagune Paraiso wandern wir noch einmal inmitten tropischer Pracht. GZ ca. 2 Stunden. Danach führt uns die Reise weiter in das trockene Hochland von Cochabamba. Schon von Weitem begrüßt uns die 34 m hohe Christusstatue „El Cristo“. Von unserer gemütlichen Unterkunft am Fuße des Cerro Tunari (5.035 m) führt uns am 7. Tag ein steiler Wanderpfad den Berghang hoch durch den Nationalpark Tunari. GZ ca. 5 Stunden. Hier geht es an knorrigen Quenua-Bäumen vorbei, Riesenkolibris naschen häufig an den Erdbromelien und Bergbauern ringen den Terrassenfeldern ihre karge Ernte ab. Anschließend erfahren wir beim Besuch einer deutschen Auswanderin mehr über das Leben in Bolivien und die Unterschiede zur Heimat. Dabei genießen wir ein landestypisches Essen aus dem Lehmofen. 2 Hotelübernachtungen im Tunari-NP. 210 + 25 km. (2 x F, 1 x M)
8. - 9. Tag: „Weiße Stadt“ Sucre
Wir vermeiden die lange Fahrt auf rauer Piste mit einem kurzen Flug in die konstitutionelle Hauptstadt Sucre (UNESCO-Weltkulturerbe). Am Nachmittag schlendern wir durch die Altstadt mit ihren weißen Gebäuden. Daher wird sie auch „Weiße Stadt“ genannt, ist bekannt für ihre Schokoladen-Spezialitäten und gilt als eine der am besten erhaltenen Kolonialstädte Südamerikas. Eine aussichtsreiche Wanderung führt uns am 9. Tag zu den Felsmalereien von Inca Machay. GZ ca. 5 Stunden. Unterwegs bietet sich uns ein grandioser Weitblick zum Maragua-Krater mit seinen bunten Felsformationen. 2 Hotelübernachtungen in Sucre. 65 + 75 km. (2 x F, 1 x M)
10. - 11. Tag: Abenteuerliches Potosí
Ortswechsel. Die Luft wird dünner und kälter, liegt die Stadt Potosí doch schon auf 4.000 m Höhe. Kaum zu glauben, dass sich gerade hier im 17. Jahrhundert eine der größten Städte der Welt entwickelte. Ein Bummel durch das Zentrum (UNESCO-Weltkulturerbe) zeigt uns die schönsten Zeitzeugen. Der geschichtliche Reichtum liegt jedoch unter der Erde. In der Nähe liegt die Silbermine Cerro Rico, in der bis heute Erze unter einfachsten Bedingungen zutage gefördert werden. Nach unserem abenteuerlichen Besuch am 11. Tag fahren wir nach Colchani am östlichen Rand der Salar de Uyuni. Nicht nur unsere Unterkunft, sondern selbst die Möbel sind hier aus reinem Salz. Je 1 Hotelübernachtung in Potosí und Colchani. 150 + 220 km. (2 x F, 1 x A)
12. Tag: Salar de Uyuni
Den heutigen Tag widmen wir der mit über 10.000 km² größten Salzpfanne der Welt; die Salzmenge hier wird auf ca. 10 Milliarden Tonnen geschätzt. Die gleißend weiße Tafel vor uns wirkt schier unendlich; Entfernungen oder Größen abzuschätzen ist einfach unmöglich. In dem See bestaunen wir die Insel Incahuasi – Quechua für „Haus des Inka“, wo riesige Säulenkakteen auf kleinen Felsinseln in den meist azurblauen Himmel ragen. Inmitten dieses imposanten Naturschauspiels vertreten wir uns die Beine und spazieren zu den Chullpares (Felsgräber) am Fuße des Vulkans Thunupa. GZ insgesamt ca. 1,5 Stunden. Den Tag lassen wir beim Sonnenuntergang mit herrlichem Salzwüsten-Panorama entspannt ausklingen. Hotelübernachtung in Uyuni. 280 km. (F, M)
13. - 14. Tag: Titicacasee
Wir fliegen weiter nach La Paz und fahren direkt weiter nach Copacabana, schön gelegen am Ufer des sagenumwobenen Titicacasees, dem höchsten schiffbaren See der Welt. Er ist für die Bolivianer ein magischer Ort, denn ihrer Mythologie nach stiegen hier einst die Kinder des Sonnengottes aus dem Wasser, um das Reich der Inka zu gründen. Von hier unternehmen wir am 14. Tag mit dem Boot einen Tagesausflug zur Sonneninsel (FZ ca. 3,5 Stunden). Einer Legende nach stieg hier der erste Inka über einen Felsen auf die Erde empor. Wir entdecken die Insel zu Fuß und genießen den Ausblick über den blauen See bis zum Ufer und mit Glück bis zu den Eisriesen der Königskordillere. GZ 3-4 Stunden. Danach geht es mit dem Boot zurück nach Copacabana, wo wir – hoffentlich pünktlich zum Sonnenuntergang – den besten Ausblick vom Kalvarienberg aus genießen. 2 Hotelübernachtungen in Copacabana. 160 km an Tag 13. (2 x F)
15. Tag: Condoriri-Bergwelt
Heute erreichen wir die Südausläufer der gewaltigen Königskordillere. Eine Wanderung führt uns zur beeindruckenden Lagune Chiar Khota. Das vergletscherte Condoriri-Bergmassiv, das aufgrund seiner Form an einen Kondor mit ausgebreiteten Flügeln erinnert, behalten wir dabei stets im Blick. Am türkis glitzernden Seeauge angekommen, ragen vor uns die steilen Flanken wie steinerne Flügel hoch zum Gipfel des Nevado Condoriri (5.648 m). Von hier aus wandern wir unter seinen Spitzen und denen der Aguja Negra Richtung Gletscher des Pico Tarija. GZ ca. 4 Stunden. Danach geht es weiter nach La Paz, dem Regierungssitz des Landes. 2 Hotelübernachtungen in La Paz. 200 km. (F, M)
16. Tag: Hexenkessel La Paz
La Paz ist und bleibt die unglaublichste Stadt Boliviens. Davon werden wir uns auf einem Rundgang selbst überzeugen. Das Häusermeer schmiegt sich an die steilen Berghänge und die tiefen Schluchten. Ein Gewusel aus Marktfrauen und hupenden Autos gibt dem Zentrum eine besondere Note. Den schönsten Ausblick erhalten wir vom beliebtesten Transportmittel der Stadt: der Seilbahn. 10 km. (F)
17. Tag: Skurrile Sanddünen
Es geht zurück in das Tiefland nach Santa Cruz. Eine letzte kleine Wanderung führt uns in das Naturreservat Lomas de Arena. GZ 1-2 Stunden. Die das tropische Grün überragenden Sanddünen wirken hier irgendwie fehl am Platz. Ein außergewöhnlicher, aber gelungener Abschluss unserer Reise! Hotelübernachtung in Santa Cruz. 55 km. (F)
18. Tag: Heimreise
Flughafentransfer und Rückflug gen Heimat. 15 km. (F)
19. Tag: Ankunft
Änderungen der Reiseroute und Fluggesellschaften bleiben vorbehalten.
Hier finden Sie Informationen zu ausgewählten Sehenswürdigkeiten der Rundreise.

Sehenswürdigkeiten

Bilder:
Der größte Salzsee der Erde, erstreckt sich auf einer Fläche von mehr als 10.000 Quadratkilometern und befindet sich im Südwesten Boliviens auf einer Höhe von über 3650 Metern, es ist der Salar de Uyuni. Er gehört zu den Landschaften des Altiplano. An seiner tiefsten Stelle ist der See 72 Meter tief. Die meiste Zeit aber ist er ausgetrocknet und man sieht nur eine ausgetrocknete, gleißend helle Oberfläche, welcher eher an einen zugefrorenen See erinnert.

Wenn der Salar de Uyuni nach Regenfällen aber einmal Wasser führt, dann wird er zu einem riesigen Spiegel, einem der größten natürlichen Spiegel der Welt. Doch nicht nur wegen der atemberaubenden Landschaft ist ein Besuch dieses Salzsees überaus lohnenswert, sondern auch wegen zahlreicher anderer touristischer Ziele, wie dem südlich des Sees gelegenem Eisenbahnfriedhof.

Weitere Attraktionen sind das Salzhotel, ein (wie der Name es schon verspricht) vollständig aus Salz bestehendes Hotel, 7 Kilometer westlich von Colchani, eine Grotte mit etwa 3.000 Jahren alten Mumien nahe dem Vulkan Tunupa und das Beobachten der Salzgewinnung in Colchani. Zudem befindet sich direkt im See die Insel Incahuasi (Haus der Inka) welche für ihre bis zu 20 Meter hohen Säulenkakteen bekannt ist, von denen die ältesten über 1.200 Jahre alt sind.
Bilder:
Der größte Salzsee der Erde, erstreckt sich auf einer Fläche von mehr als 10.000 Quadratkilometern und befindet sich im Südwesten Boliviens auf einer Höhe von über 3650 Metern, es ist der Salar de Uyuni. Er gehört zu den Landschaften des Altiplano. An seiner tiefsten Stelle ist der See 72 Meter tief. Die meiste Zeit aber ist er ausgetrocknet und man sieht nur eine ausgetrocknete, gleißend helle Oberfläche, welcher eher an einen zugefrorenen See erinnert.

Wenn der Salar de Uyuni nach Regenfällen aber einmal Wasser führt, dann wird er zu einem riesigen Spiegel, einem der größten natürlichen Spiegel der Welt. Doch nicht nur wegen der atemberaubenden Landschaft ist ein Besuch dieses Salzsees überaus lohnenswert, sondern auch wegen zahlreicher anderer touristischer Ziele, wie dem südlich des Sees gelegenem Eisenbahnfriedhof.

Weitere Attraktionen sind das Salzhotel, ein (wie der Name es schon verspricht) vollständig aus Salz bestehendes Hotel, 7 Kilometer westlich von Colchani, eine Grotte mit etwa 3.000 Jahren alten Mumien nahe dem Vulkan Tunupa und das Beobachten der Salzgewinnung in Colchani. Zudem befindet sich direkt im See die Insel Incahuasi (Haus der Inka) welche für ihre bis zu 20 Meter hohen Säulenkakteen bekannt ist, von denen die ältesten über 1.200 Jahre alt sind.
Bilder:
Der wohl bekannteste See des südamerikanischen Kontinents ist wohl der Titicacasee, auf der Grenze zwischen Peru und Bolivien. Der südöstliche Teil gehört zu Bolivien, hier befindet sich die sagenumwobene Isla del Sol, zu Deutsch „Sonneninsel“. Diese bietet nicht nur eine atemberaubende Landschaft und imposante Sehenswürdigkeiten sondern auch einen herrlichen Blick auf die benachbarte Isla de la Luna („Mondinsel“). Beide Inseln spielen in der Mythologie der Inka eine wichtige Rolle.

So verwundert es auch nicht, dass sich auf der Sonneninsel zahlreiche beeindruckende Bauwerke der einstigen Hochkultur befinden. In dem Ort Yunami findet man beispielsweise die Treppe des Inka sowie den Inkatempel und den Inkabrunnen. Ein weiterer Ort den man auf der Isla del Sol unbedingt besucht haben sollte ist Cha’llapampa, dieser beheimatet sowohl das Labyrinth des Inka als auch das Goldmuseum. Etwas weiter außerhalb befinden sich zudem einige Ruinen und die Roca Sagrada.
Bilder:
Auf der Grenze zwischen Peru und Bolivien befindet sich der zweitgrößte See Südamerikas, welcher sich in einer Höhe von mehr als 3.800 Metern über dem Meeresspiegel auf einer Fläche von 8.288 km² erstreckt. Gemeint ist der berühmte Titicacasee, der mit diesen Ausmaßen auch der am höchsten gelegene, kommerziell schiffbare See der Erde ist. Der nordwestliche Teil des Sees gehört zu Peru, der südwestliche zu Bolivien.

Doch egal von wo aus man seine Erkundungstour startet, überall wird man Beeindruckendes entdecken. Zu den bekanntesten Attraktionen des Sees gehören unter anderem die Schilfinsel der Urus, die Isla del Sol und die Isla de la Luna. Viele Ortschaften an und auf dem See beheimaten zahlreiche Bauwerke der Inka, überhaupt spielen der Titicacasee sowie seine Inseln und Ortschaften eine große Rolle in der Mythologie der einstigen Hochkultur.
Hier finden Sie Informationen zu Städten der Rundreise.

Städte

Bilder:
Nahe dem größten Salzsee der Erde, dem Salar de Uyuni im Süden Boliviens, befindet sich die gleichnamige Stadt mit ihren knapp 11.000 Einwohnern. Der Name „Uyuni“ bedeutet übersetzt so viel wie „Platz der Lasttiere“, da Lasttiere das berühmte Salz der Region transportieren, was die Lebensgrundlage der hier lebenden Menschen ist.

Denn die karge Landschaft in 3.670 Metern Höhe bietet keine Möglichkeiten für Landwirtschaft und auch Wasser ist hier ein seltenes Gut. Zudem ist das Klima zumeist kalt und windig. Und dennoch ist es gerade die karge Landschaft die heute zahllose Besucher in diese Region lockt und natürlich der eindrucksvolle und riesige Salzsee.
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Incahuasi
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Am Ufer des Titicacasees liegt das kleine malerische Dorf Huatajata, welches ein idealer und beliebter Ausgangspunkt für Ausflüge auf den See ist. Von hier werden zahlreiche Bootstouren auf die im See gelegenen Inseln, wie die Isla del Sol oder Isla de la Luna angeboten. Auf diesen kleinen Inseln kann man neben traditionellen Dörfern auch viele uralte Ruinen besuchen und bestaunen.

Berühmt ist auch der Fisch aus dem Titicacasee, einheimische Arten wie der Mauri, der Carachi oder der Ispi sind köstliche du landestypische Spezialitäten. Eine besondere Attraktion des Sees bilden auch die schwimmenden Schilfinseln der Urus, die Ureinwohner dieser Region.
Bilder:
Die pulsierende Metropole La Paz ist zwar der Regierungssitz Boliviens, nicht aber die Hauptstadt des Landes, diese ist Sucre. La Paz befindet sich rund 3.600 Meter über dem Meeresspiegel und ist damit der höchstgelegene Regierungssitz der Welt. Ihr ursprünglich vollständiger Name lautete „Nuestra Senora de La Paz“ was übersetzt so viel bedeutet wie „Unsere liebe Frau des Friedens“. 1825 erhielt die Stadt schließlich ihren heutigen Namen im Gedenken an den Sieg im Unabhängigkeitskrieg gegen die Spanier.

La Paz beheimatet das höchste Bauwerk Boliviens, die 107,3 Meter hohe Banco Central de Bolivia. Eine ganz besondere Attraktion der Stadt sind auch die sogenannte Drillingsbrücken Puentes Trillizos. Während eines Besuches in La Paz darf ein Besuch der zahlreichen eindrucksvollen Museen nicht fehlen, besonders das Museo Casa und das Museo Nacional de Arte sind sehr sehenswert. Die aufregende Metropole ist auch ein guter Ausgangspunkt für Ausflüge an den Titicaca-See oder in das Valle de la Luna, das Mondtal.
Diese Übersichtsseite dient zur Information zu möglichen Reisezielen. Genaue Leistungsinhalte der Rundreise entnehmen Sie bitte dem Reiseverlauf und den Inklusivleistungen.

Länderinfo

Bolivien (BO)
Bolivien
Bolivien ist der geheime Schatz im Herzen Südamerikas. Das Land beheimatet Zeugnisse aus längst vergangenen Tagen von einem unvorstellbaren Wert. Zudem befinden sich hier atemberaubende Berglandschaften der Anden und die beeindruckende Uyuni Salzwüste mit dem faszinierenden Uyuni Salzsee, dieser ist mit einer Fläche von 12000 km² der weltweit größte Salzsee. Der absolute Höhepunkt einer Reise durch den südamerikanischen Binnenstaat ist allerdings der Madidi-Nationalpark im Nordwesten des Landes. Dieser ist rund 18000 km² groß und gehört zu den artenreichsten Gebieten der Erde. Der Nationalpark beheimatet neben Affen und Papageien auch Tapire, Kaimane und Faultier, all diese faszinierenden Kreaturen können sie bei Tierbeobachtungen aus nächster Nähe betrachten.
Ebenfalls ein beliebtes Ausflugsziel ist der weltberühmte Titicacasee, dieser ist der höchstgelegene, kommerziell schiffbare See der Erde und die Heimat der Urus. Sie bevölkern die Gebiete um den Titicacasee schon seit Jahrhunderten. Zudem hat Bolivien auch Anteile an den tropischen Regenwaldgebieten des Amazonas. Die größeren Städte des Landes wie die Hauptstadt Sucre oder der Regierungssitz La Paz bieten dagegen ein Kontrastprogramm mit vielen kulturellen Sehenswürdigkeiten und Attraktionen. La Paz ist der höchstgelegene Regierungssitz der Welt. Außerdem bietet die Metropole Sehenswertes wie den Plaza Murillo mit dem Parlamentsgebäude und dem Präsidentenpalast. In der Hauptstadt Sucre gilt es die Skulptur zu Ehren von Juana Azurdy, die Altstadt, welche zum UNESCO-Weltkulturerbe ernannt wurde und die Casa de la Libertad zu bestaunen. Also Natur und Kultur pur in einem der abgeschiedensten Länder Südamerikas.  
beste Reisezeit:
April bis Oktober
 

Klima:
Es herrscht gemäßigtes Klima, der meiste Niederschlag fällt zwischen November – März. Die Temperaturen schwanken zwischen Tag und Nacht sehr stark.

Einreise:
Ein Visum ist nicht notwendig, allerdings wird ein mindestens noch 6 Monate gültiger Reisepass benötigt. Bei einer Ankunft wird auf den internationalen Flughäfen Boliviens eine Aufenthaltserlaubnis für 90 Tage in den Pass eingetragen.
(Gültig nur für deutsche Staatsbürger)
Gegeben falls kann es zu Änderungen der Einreisebestimmung kommen. Erkundigen Sie sich bitte rechtzeitig bei dem entsprechenden Konsulat oder der Botschaft.
http://www.auswaertiges-amt.de/DE/Laenderinformationen/00-SiHi/BolivienSicherheit.html


Impfempfehlungen:
Einige Gebiete Boliviens sind gelbfiebergefährdet, alle Personen, die älter als 12 Jahre sind und in ein solches Gebiet reisen möchten, müssen bei der Einreise ein Gelbfieber-Impfzertifikat vorzeigen. Weiterhin wird eine Auffrischung der Standardimpfungen sowie eine Impfung zum Schutz vor Hepatitis A empfohlen.
Bitte informieren sie sich vor Reiseantritt über allgemeine Schutzimpfungen oder Prophylaxe Maßnahmen bei ihrem Hausarzt, Gesundheitsamt oder anderen reisemedizinischen Fachdienst.
http://www.auswaertiges-amt.de/DE/Laenderinformationen/00-SiHi/BolivienSicherheit.html

Währung:
1 Boliviano = 100 Centavos
 

Flugdauer:
ca. 20 Stunden (nonstop)
 

Ortszeit:
MEZ -5h (keine Sommer-/Winterzeitumstellung)somit MESZ -6h 


Gut zu wissen:
Für Bolivianer sind Traditionen besonders wichtig, Reisende sollten diese deshalb besonders respektieren. Legere Freizeitkleidung wird akzeptiert. Die in den ländlichen Regionen Boliviens lebenden Menschen werden Campesinos und nicht Indios genannt. Die üblichen Höflichkeitsformen gelten auch hier.


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