Inklusive Flug
  • 9-tägige Busrundreise durch den Iran
  • Täglich Besuch mindestens einer UNESCO-Weltkulturerbestätte
  • Ideale Iran-Einsteigertour
ab 1.700 € pro Person
Fragen zur Reise oder eine persönliche Beratung gewünscht? Hotline: 0800 337 3337 (gebührenfrei)

Reiseverlauf

Der exotische Zauber Persiens fasziniert seit Jahrtausenden. Lange vor den antiken Großreichen der Parther, Achämeniden und Sassaniden, soll sich hier, im Herzen Persiens, der Garten Eden befunden haben. Das antike Persepolis, Welthauptstadt zur Zeit der Achämeniden, als Kyros, Kambyses und Darius die damalige Welt eroberten, ist auch heute noch eine der beeindruckendsten Ruinenstätte der Alten Welt. Im Mittelalter und in den nachfolgenden Jahrhunderten entstanden hier die türkisfarbenen Städte, die das Land noch heute prägen. Einzigartig die islamischen Baumonumente der Safawiden-Könige in Isfahan und Shiraz. Interessant die Wüstenarchitektur in Yazd. Überaus beeindruckend die iranische Gartenarchitektur. Faszinierend eine der größten Juwelensammlungen der Welt und die prunkvollen Paläste der ehemaligen Schahs von Persien in Teheran. Ein kulturgeschichtlich hochinteressantes Land. Es erwarten den Besucher einzigartige Reiseerlebnisse, die Attraktionsdichte und Gastfreundschaft sind unübertrefflich und die erstaunliche Modernität vieler Iraner, die uns sehr freundlich empfangen, überrascht immer wieder. Diese Reise ist die ideale Einsteiger-Tour für Iran-Interessierte. In etwas mehr als einer Woche sehen wir die wichtigsten Sehenswürdigkeiten in Teheran, Shiraz, Persepolis, Pasargadae, Yazd und Isfahan. Wir bewegen uns vor allem im zentralen, von Gebirgsketten umschlossenen Hochland und in den Randgebieten zur angrenzenden Wüste.
1. Tag: SA Hinflug - Teheran
Spätnachmittags Linienflug mit LUFTHANSA von Deutschland nach Teheran, welches auf mehr als 1.000m Höhe am Südhang des Elbursgebirges liegt.
2. Tag: SO Teheran- Shiraz
Ankunft nachts. Am späten Vormittag Besichtigung des iranischen Nationalmuseums, einem archäologischen Museum, wo wir einen ersten Überblick über die Geschichte des Landes erhalten. Die Ausstellungsstücke reichen von der Altsteinzeit über die präislamische bis zur islamischem Zeit. Danach besichtigen wir den, schönen Golestanpalast mit mehreren Gebäuden im neo-barocken Stil. Er liegt mitten in der Stadt in einer schönen Gartenanlage mit Wasserbecken, am bekanntesten sind der Marmorthron-Palast und das Palais Shams ol-Emareh. Ursprünglich war es das Regierungsgebäude der qadjarischen Könige im 18. Jhd. Später ließ sich hier der Schah von Persien krönen und nutzte die Räume für Empfänge. Danach besuchen wir das Juwelenmuseum in der iranischen Nationalbank mit einer der bedeutendsten Juwelensammlungen der Welt. Die Kronjuwelen der persischen Könige, verschiedene Throne, Königskronen, Schwerter und der größte roséfarbene Diamant der Welt sind hier zu bewundern. Abends Flug nach Shiraz.
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3. Tag: MO Shiraz
Besichtigung der 'Stadt der Dichter und Rosen'. Zunächst sehen wir uns die Nasir-ol-Molk-Moschee an. Dann schlendern wir durch einen der wunderschönen Gärten, für welche Shiraz berühmt ist, den Eram-oder Narenjestan-Garten (UNESCO-Weltkulturerbe), schönen Beispielen persischer Gartenarchitektur, mit Wasserläufen, Palmen und Orangenbäumen. Danach Bummel durch den überdachten Vakil Basar mit Kunsthandwerks- und Antiquitätenläden und Besuch der Vakil-Moschee. Abends besuchen wir das Shah Cheragh-Mausoleum, eine wichtige iranische Pilgerstätte mit schönen Spiegelmosaiken. Mit etwas Glück (und ordnungsgemäß gekleidet) können wir diese auch von innen besichtigen.
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4. Tag: DI Shiraz - Persepolis - Shiraz
Ausflug nach Takht-e Jamshid (dem 'Thron' des Jamshid, von den griechischen Geschichtsschreibern 'Persepolis' genannt), welches zum UNESCO-Weltkulturerbe zählt. Besichtigung der imposanten Ruinen der vorislamischen achämenidischen Repräsentationshauptstadt aus dem 6. Jhd. vor Chr., welche trotz der Zerstörung durch Alexander des Großen sehr gut erhalten ist. Zahlreiche Paläste, Tore, Treppen mit Relieffriesen, Säle und ein Schatzhaus zeugen von der ehemals großen Bedeutung des achämenidischen Weltreichs, welches damals von Ägypten bis nach Pakistan reichte. Danach Besuch von Naqsh-e-Rostam, wo achämenidische Felsengräber und sassanidische Felsenreliefs zu sehen sind. Zurück in Shiraz Besuch des Korantors und des Mausoleum des bekannten iranischen Dichters und Mystikers Hafez, der im 14. Jhd. lebte und Goethe zu seinem 'West-Östlichen Diwan' inspiriert hat. Ihr Reiseleiter wird hier Gedichte von Hafez auf Persisch und auf Deutsch vortragen (120 km).
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5. Tag: MI Pasaragadae - Abarkuh - Yazd
Fahrt nach Pasargadae, wo wir das Grab des Kyros (UNESCO-Weltkulturerbe) anschauen. Zweiter Stopp in Abarku, bekannt für seine riesige, uralte Zypresse. Nachmittags Ankunft in Yazd, einer sehr alten Stadt mit traditioneller Lehmarchitektur, die zwar am Rande der Kavir-Wüste liegt, aber aufgrund der günstigen Lage nahe eines Gebirgsmassivs sehr fruchtbar ist. Besichtigung des Takiyeh Amir Chaqmaq-Komplexes, einer dreistöckigen, treppenförmigen Fassade mit Minaretten und Moschee. Davor steht ein riesiges Holzgestell, das bei religiösen Zeremonien zum Ashura-Fest genutzt wird.
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6. Tag: DO Yazd - Isfahan
Yazd ist das Zentrum des Zoroastrismus, der ursprünglichen, vorislamischen Religion im Iran und wohl ältesten monotheistischen Religion der Welt ist. Der Religionsstifter ist Zarathustra, verehrt wir der Schöpfergott Ahura Mazda, der von anderen Gottheiten assistiert wird. Eine wichtige Rolle spielt sein Gegenpart, der Dämon Angra Mainyu. Der Kampf zwischen Gut und Böse ist ein zentrales Element dieser Religion. Die heilige Schrift heißt Avesta, in Feuertempeln wird die Gottheit durch eine 'heilige Flamme' verehrt. Heute besichtigen wir einen solchen zoroastrischen Feuertempel, dessen Feuer seit mehr als 1.500 Jahren ununterbrochen brennen soll. Danach schauen wir uns Begräbnistürme der Zarathustrier an, die sogenannten 'Türme des Schweigens', wo Himmelsbestattungen stattfanden. Danach sehen wir uns die Freitagsmoschee im Detail an. Zum Abschluß laufen wir durch den Dowlatabad-Garten (UNESCO-Weltkulturerbe) mit seinen Windtürmen, einem ausgeklügelten, traditionellen Belüftungssystem. Nachmittags Fahrt nach Nain, das vor allem für seine Freitagsmoschee bekannt ist. Dann Weiterfahrt nach Isfahan, wo wir abends ankommen (315 km).
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7. Tag: FR Isfahan
Ganztägige Erkundung von Isfahan, einer der schönsten Städte des Orients und ehemalige safawidische Hauptstadt, welche ihre Blütezeit im 16./17. Jahrhundert erlebte. Am Vormittag Besuch des imposanten Imamplatzes (früher: Abbild der Welt-Platz), der auf allen Seiten von Arkadengängen umrahmt ist, heute gehört er zum UNESCO-Weltkulturerbe. Auf der einen Seite des Platzes die beeindruckenden Imam- und Lotfollah-Moscheen mit blauer Fliesendekoration, Kuppeln und Arkadengängen. Auf der anderen Seite der Aliqapu-Palast mit wunderschöner Holzornamentik, von hier aus schaute Schah Abbas im 17. Jhd. den Polospielen auf dem Platz zu. Danach Besichtigung des nahe gelegenen Chehel-Sotun (Vierzig-Säulen) -Palast, einem schönen Beispiel safawidischer Architektur mit Spiegelornamentik und Stuckverzierungen, welcher inmitten einer schönen Gartenanlage mit Wasserbecken liegt. Spätnachmittags Spaziergang zu den malerischen Brücken Khadjou und Si-o-se-Pol (33-Bogen-Brücke).
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8. Tag: SA Isfahan - Kashan - Teheran
Vormittags Bummel über den, am Imamplatz gelegenen, schönen Basar mit seinem vielfältigen Angebot an Kunsthandwerk. Dann die Freitags-Moschee und die aus dem 17. Jhd. stammende armenische Vank-Kathedrale im Stadtteil Djolfa, wo auch heute noch zahlreiche armenische Christen leben. Mittags Fahrt nach Kashan und Besichtigung der Fin-Gärten, einem schönen Beispiel persischer Garten-Architektur, und des Tabatabai-Hauses, das ein reicher Kaufmann für seine Angebetene errichten ließ (200 km). Abends Fahrt nach Teheran und Übernachtung nahe des Flughafens (200 km).
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9. Tag: SO Teheran - Rückflug - Ankunft
Nachts Rückflug mit LUFTHANSA nach Deutschland.

Flugplan-, Hotel- und Programmänderungen bleiben ausdrücklich vorbehalten.
(F=Frühstück, M=Mittag, A=Abendessen)
Hier finden Sie Informationen zu ausgewählten Sehenswürdigkeiten der Rundreise.

Sehenswürdigkeiten

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Städte

Teheran ist sowohl die Hauptstadt als auch die größte Stadt des Irans, in der eindrucksvollen Metropole leben circa 8,7 Millionen Menschen. Zudem ist die Stadt sehr bedeutend für Wirtschaft, Wissenschaft, Verkehr und Kultur. Hinter der Stadt, im Norden, ragt das Elburs-Gebirge majestätisch in die Höhe und sorgt damit für eine unvergleichliche Skyline Teherans.

Obwohl der Iran bis jetzt wenig touristisch erschlossen ist, so ist die Hauptstadt dennoch ein gern und vielbesuchtes Reiseziel. Kein Wunder, denn die geschichts- und traditionsreiche Stadt hat ihren Besuchern so einiges zu bieten. Besonders sehenswert ist der überragende Azadi-Turm, aber auch das Stadttheater, der weiße Palast, das Chomeini-Mausoleum sowie die zahlreichen Museen sind einen Besuch wert.
Bilder:
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Länderinfo

Iran (IR)
Iran
Viele bezeichnen den Iran, das Kernland des einstigen Persiens, als Schatzkammer des Orients. Und das völlig zu Recht, denn das Land verfügt über eine reiche Geschichte, eine vielfältige Kultur, traumhafte Landschaften sowie hoch angesehenen Künste und Wissenschaften. Dominiert wird das Land von Gebirgen und Hochländern, im Gegensatz zu der weit verbreiteten Vorstellung, der Iran sei ein Land welches größten Teils von Sandwüste bedeckt ist. Allerdings verfügt der Iran über einige ausgeprägte Sand- und Salzwüsten.
Die Hauptstadt Teheran im Norden des Landes ist das pulsierende Herz des Landes und zählt fast 8 Millionen Einwohner. Im iranischen Zentrum für Kultur, Politik und Wirtschaft sind besonders der Azadi-Turm, der Golestanpalast, das Stadttheater, der Weiße Palast und das Chomeini-Mausoleum sehenswert. Auch der Rest des Landes kann mit einigen beachtlichen und sehr imposanten Sehenswürdigkeiten und Attraktionen aufwarten, beispielsweise die Sheikh Lotfollah Moschee in Isfahan, die Armenische Kirche des heiligen Thaddäus in der Provinz West-Aserbaidschan oder der zoroastrische Feuertempel in Yazd. Im Iran ist der Islam Staatsreligion, dementsprechend sollten Frauen ein Kopftuch sowie einen weitem Mantel und Hosen tragen, wichtig ist, dass der gesamte Köper bis zu den Hand- und Fußgelenken sowie die Haare verdeckt sind.
Bei Männern sind lange Hosen Pflicht, ein T-Shirt ist aber ausreichend als Oberkörperbekleidung. Um einen angenehmen und stressfreien Aufenthalt im Iran zu verbringen sollten Sie diese Regelung unbedingt einhalten. Dann erwartet Sie mit Sicherheit ein impressionsreicher und unvergesslicher Urlaub im Schatz des Orients.
beste Reisezeit:
April bis Juni und September bis November
 

Klima:
Größtenteils Kontinentalklima mit heißen trockenen Sommern und kalten Wintern, dazu wenig Niederschlag im gesamten Jahr.
Einreise:
mit einem Reisepass, der noch mindestens 6 Monate gültig ist und keinen israelischen Einreisestempel enthält. Ein Visum muss bei einer iranischen Auslandvertretung beantragt werden. Eine weitere Möglichkeit ist das Visum bei der Ankunft in Iran zu erhalten, dazu wird allerdings dringendst die vorherige Beschaffung einer sogenannten „pre-arrival eVisa conformation“ empfohlen.
(Gültig nur für deutsche Staatsbürger)
Gegeben falls kann es zu Änderungen der Einreisebestimmung kommen. Erkundigen Sie sich bitte rechtzeitig bei dem entsprechenden Konsulat oder der Botschaft.
http://www.auswaertiges-amt.de/DE/Laenderinformationen/00-SiHi/IranSicherheit.html


Impfempfehlungen:
Eine Auffrischung der Standardimpfungen wird empfohlen.
Bitte informieren sie sich vor Reiseantritt über allgemeine Schutzimpfungen oder Prophylaxe Maßnahmen bei ihrem Hausarzt, Gesundheitsamt oder anderen reisemedizinischen Fachdienst.
http://www.auswaertiges-amt.de/DE/Laenderinformationen/00-SiHi/IranSicherheit.html

Währung:
1 Iranischer Rial = 100 Dinar
 

Flugdauer:
ca. 5 Stunden (nonstop)
 

Ortszeit:
MEZ + 2,5h 


Gut zu wissen:
Bevor man eine Reise in den Iran antritt, sollte man sich mit der dort aktuellen politischen Lage vertraut machen. Viele Gebiete werden als unsicher eingestuft, beispielsweise sollten die Kurdengebiete im Nordwesten und auch die Grenzgebiete zum Irak und der Türkei gemieden werden. Von nicht notwendigen Reisen in die Provinzen Sistan-Belutschistan und Kerman ist ebenfalls abzuraten, hier besteht ein erhöhtes Entführungsrisiko.
Weitere Informationen: 
http://www.auswaertiges-amt.de/diplo/de/Laenderinformationen/Iran/Sicherheitshinweise.html


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