Inklusive Flug
  • 8-tägige Erlebnisreise durch Rumänien
  • Fahrt mit der dampfbetriebenen Wassertalbahn in der Maramures
  • Urige Dörfer, typisches Handwerk und traditionelle Bräuche
ab 1.228 € pro Person
Fragen zur Reise oder eine persönliche Beratung gewünscht? Hotline: 0800 337 3337 (gebührenfrei)

Reiseverlauf

Durch die Stadt mit den Patrizieraugen Sibiu (Hermannstadt) und über Cluj-Napoca (Klausenburg), der ehemaligen Hauptstadt des Großfürstentums Siebenbürgen, geht es weiter in die Maramure?, das „Land des Holzes“, das um die Jahrhundertwende noch zu 90 Prozent von Wald bedeckt war. Kein Wunder also, dass die Bewohner dieser wohl ursprünglichsten Region Rumäniens im Laufe verschiedener Epochen die Schnitzkunst zur Perfektion gebracht haben ...
1. Tag: Willkommen in Rumänien!
Flug nach Sibiu und kurzer Transfer zum Hotel. Zu unserem Abendessen bummeln wir durch diese schöne lebendige Stadt mit den Patrizierhäusern und sehr viel Flair. Ein Sohn der Stadt und aktueller rumänischer Präsident, ehemalig langjähriger Bürgermeister, ist jetzt der Siebenbürger Sachse Klaus Johannis. Unser Abendessen nehmen wir in der Altstadt der europäischen Kulturhauptstadt 2007 ein (2 Ü).
2. Tag: Auf dem Brukenthal-Kulturweg
Vormittags machen wir eine Stadtführung in Sibiu/Hermannstadt. Sibiu hat zu Recht den Ruf eines kulturellen Zentrums. Wir entdecken unter anderem das alte Rathaus, das Bischof-Teutsch-Denkmal vor der evangelischen Stadtpfarrkirche und das Brukenthal-Palais. Darüber hinaus erfahren wir, was es mit der "Lügenbrücke" auf sich hat. Anschließend steht die Besichtigung der Kirchenburg von Hosman/Holzmengen auf dem Programm. In der alten Mühle, in der auch heute noch Brot nach alten Rezepten gebacken wird, kaufen wir Proviant für unser Picknick ein. Nachmittags wandern wir im Harbachtal auf den Spuren der Kulturen durch blühende Wiesen und durch beeindruckende Landschaften. Begegnungen mit Schäfern sind nicht ausgeschlossen (GZ: 2 Std., +/- 200 m).
3. Tag: Zwischen Karlsburg und Klausenburg
Alba Iulia (Karlsburg) blickt auf eine bewegte Geschichte zurück. Schon in der Römerzeit war ihre Bedeutung aufgrund des Salz- und Goldabbaus groß. Nach der Eroberung Siebenbürgens durch die Ungarn wurde Alba Iulia zur königlichen Festung. Ende des 17. Jahrhunderts kam Siebenbürgen unter österreichische Verwaltung und König Karol ließ Alba Iulia als "Karlsburg" zu einem wahren Bollwerk ausbauen. Von sechs Toren ist das Karlstor – gekrönt von einer Reiterstatue des Kaisers – das berühmteste. Nach der Besichtigung fahren wir zur Schlucht von Aiud. Hier lassen wir unsere Fotoapparate heiß laufen. Danach geht es weiter nach Col?e?ti, wo unsere kurze Wanderung (GZ: 1 1/2 Std., +/- 100 m) beginnt. Ein Spaziergang durch das authentische Dorf Rimetea darf hierbei nicht fehlen. Anschließend fahren wir weiter nach Cluj-Napoca (Klausenburg), wo wir die nächste Nacht verbringen (195 km, 1 Ü).
4. Tag: Unterwegs in der Maramure?
Vormittags besichtigen wir Cluj-Napoca (Klausenburg), Studentenstadt und Kunsthochburg Rumäniens und die zurzeit aufstrebendste Stadt Siebenbürgens. Viel Kultur erwartet uns hier. Danach geht es weiter in den Norden Rumäniens, in die Maramures? entlang wunderschöner Landschaften. Ein besonderes Highlight der Maramures? ist der "Lustige Friedhof" (rumänisch: Cimitirul Vesel). Hier werden die Toten mit einem lustigen Spruch auf den Grabsteinen, passend zu ihrem Lebenslauf, fröhlich ins Jenseits begleitet. Anschließend spazieren wir durch ein typisches Dorf. Die erste 75 Meter hohe Holzstabkirche lässt uns staunen. Diese ethnisch sehr vielfältige Gegend wartet gerade am Sonntag mit viel Lokalkolorit auf. Wasserbetriebene Holzmühlen, Holzschnitzkunst an Torportalen, Schnapsbrennereien, Mineralwasserquellen und die sehr herzliche Bevölkerung sind kennzeichnend für diese Region (240 km, 3 Ü).
5. Tag: Fahrt mit der Wassertalbahn
Heute steht ein besonderer Leckerbissen an. Nach einem ca. 1 1/2-stündigen Transfer (60 km) fahren wir mit der dampfbetriebenen Wassertalbahn in die Wälder der nahe gelegenen ukrainischen Grenze. Die Fahrt das wilde Tal hinauf in das als EU-Biosphärenreservat deklarierte Maramures?-Gebirge ist ein einmaliges Erlebnis. Abends nehmen wir ein traditionelles Abendessen bei herzlichen Gastgebern ein.
6. Tag: UNESCO-Kirchen
Nach der Besichtigung der UNESCO-geschützten Holzkirchen vom Mara-Tal und Dese?ti steht eine Wanderung zum rustikalen Dorf Valea Streiului an. Hier bestaunen wir den typischen Stil der Holzkunstfertigkeit dieser Region. Über Co?tiui wandern wir weiter in Richtung Rona de Sus (Oberrohnen). Rona ist ein altes Minenarbeiterdorf, in dem noch Ungarisch gesprochen wird und es einiges zu entdecken gibt. Der letzte Leckerbissen des Tages führt uns zum Klosterkomplex Bârsana. Dieses wurde 1390 erstmals in schriftlichen Aufzeichnungen erwähnt, jedoch um 1800 verlassen und abgetragen. Seit dem Jahr 1993 wurden auf dem Gelände wieder Gebäude in der herkömmlichen Holzbauweise errichtet, die inzwischen wieder als Nonnenkloster genutzt werden (GZ: 2 1/2 Std., +/- 200 m).
7. Tag: Sighi?oara/Schäßburg
Über den nördlichen Ausläufer des ehemaligen Königsbodens fahren wir ca. 290 km entlang der Ostkarpaten nach Sighis?oara (1 Ü), dem Rothenburg Rumäniens, im Kreis Mures? in Siebenbürgen. Auf unserer Stadtführung erforschen wir das einzigartige, historische Zentrum Sighis?oaras, das 1999 zum UNESCO-Weltkulturerbe ernannt wurde. Es ist eine der wenigen bewohnten Burgen Europas mit einer Stadtmauer, Zunfttürmen, einer überdachten Treppe, die die Schüler ehemals trockenen Fußes die Schule erreichen ließ, dem Stundturm, vielen bunten Häusern und verwinkelten Gassen. Nach etwas Freizeit für eigene Erkundungen machen wir eine kleine Wanderung im Naherholungsgebiet der Schäßburger mit seinen bis zu 500 Jahre alten Eichenbäumen (GZ: 1 1/2 Std., +/- 100 m). Bei einem Abendessen in der Altstadt nehmen wir Abschied von Rumänien.
8. Tag: Bis bald, Rumänien!
Je nach Abflugzeit haben wir noch etwas Zeit für einen kleinen Bummel in Sighi?oara oder Sibiu. Anschließend Transfer zum Flughafen (ca. 110 km) und Rückflug.

Änderungen der Reiseroute und Fluggesellschaften bleiben vorbehalten.
Hier finden Sie Informationen zu ausgewählten Sehenswürdigkeiten der Rundreise.

Sehenswürdigkeiten

Sibiu - Lügenbrücke
Hier finden Sie Informationen zu Städten der Rundreise.

Städte

Diese Übersichtsseite dient zur Information zu möglichen Reisezielen. Genaue Leistungsinhalte der Rundreise entnehmen Sie bitte dem Reiseverlauf und den Inklusivleistungen.

Länderinfo

Rumänien (RO)
Rumänien
Das Land auf den Grenzen zwischen Mittel-, Süd- und Osteuropa bietet eine fast schon erschreckende Vielfalt, hier findet jeder die passende Beschäftigung. Naturfreunde beispielsweise können sich an dem artenreichen Ökosystem des Donaudeltas und den herrlichen Bergzügen der Karpaten erfreuen. Für Sonnenanbeter sind die Strände des Schwarzen Meeres das Paradies auf Erden und Kulturinteressierte werden in den überwältigenden mittelalterlichen Städten mit ihren zahllosen Kirchen, Burgen und Klöstern  fündig.
Zu den schönsten Städten Rumäniens gehört ganz klar die Hauptstadt Bukarest. Ihre Highlights sind der Triumphbogen, das Athenäum, der Parlamentspalast, das Nationale Kunstmuseum, das Offizierskasino und der Patriarchenpalast. Weitere wichtige rumänische Städte sind Iasi, Cluj-Napoca, Constanta und Timisoara. Unbedingt erlebt haben sollte man eine Kreuzfahrt auf der Donau, dem größten Fluss Rumäniens. Eine solche Fahrt bringt führt sie zu vorbei an malerischen Ufern, eindrucksvollen Landschaften und pittoresken Ortschaften.
Ein anderes Highlight erwartet sie weiter im Landesinneren, eingegrenzt von den Ostkarpaten, den Südkarpaten und dem Apuseni-Gebirge befindet sich hier das berühmt berüchtigte Transsilvanien, auch als Siebenbürgen bekannt. Berühmtheit erlangte die Region nicht nur wegen ihrer herrlichen Landschaft und der abwechslungsreichen Geschichte, sondern in erster Linie wegen der Legenden, welche sich um diese mythische Region ranken. Aus dem einstigen Grafen Vlad III. Draculea wurde in einem Roman von 1897 der Vampir Graf Dracula, eine der bekanntesten Schauermärchenfiguren unserer Zeit, seither heißt es, dass Vampire aus Transsilvanien stammen, noch heute kann man das Gruselschloss Castelul Bran (Törzburg)besuchen. Doch die Region auch als Siebenbürgen bekannt hat auch eine lange deutsche Tradition und daran erinnern beispielsweise die schwarze Kirche von Kronstadt und andere einst deutsche Städte wie Klausenburg, Hermannsstadt  oder Mühlbach.
Eine Rundreise durch Transsilvanien ist also nicht nur der Vampir-Legenden wegen ein echtes Highlight sondern auch wegen dem reichen deutschen Erbe, der wunderbaren Natur und natürlich den vielen kulturhistorischen Bauwerken.
beste Reisezeit:
Mai bis Oktober
 

Klima:
Es herrscht Kontinentalklima mit heißen Sommern und kalten Wintern.
Einreise:
mit einem gültigen Reisepass oder Personalausweis. Ein Visum wird nicht benötigt.
(Gültig nur für deutsche Staatsbürger)
Gegeben falls kann es zu Änderungen der Einreisebestimmung kommen. Erkundigen Sie sich bitte rechtzeitig bei dem entsprechenden Konsulat oder der Botschaft.
http://www.visa-express.de/deutsch/land.php?ISO3166=RO
http://www.auswaertiges-amt.de/DE/Laenderinformationen/00-SiHi/RumaenienSicherheit.html
 

Impfempfehlungen:
Pflichtimpfungen sind nicht vorgeschrieben, eine Auffrischung der Standardimpfungen wird aber empfohlen. Zudem ist eine Impfung gegen Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME) sinnvoll, da diese Krankheit besonders im Sommer durch Zeckenbisse übertragen wird.
Bitte informieren sie sich vor Reiseantritt über allgemeine Schutzimpfungen oder Prophylaxe Maßnahmen bei ihrem Hausarzt, Gesundheitsamt oder anderen reisemedizinischen Fachdienst
http://www.auswaertiges-amt.de/DE/Laenderinformationen/00-SiHi/RumaenienSicherheit.html

Währung:
1 Leu = 100 Bani


Flugdauer:
ca. 2 Stunden und 15 Minuten
 

Ortszeit:
MEZ +1h 


Gut zu wissen:
In Rumänien gelten teilweise auch französische Umgangsformen, so ist es beispielsweise übliche einer Dame bei der Begrüßung einen Handkuss zu geben. Die Rumänen gelten eher als zurückhaltend und reserviert.


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