Inklusive Flug
Preiswert & Gut
  • 12-tägige Busrundreise durch Usbekistan & Turkmenistan
  • Erleben Sie wahre Gastfreundschaft
  • Abendessen mit Plov kochen bei einer Familie in Samarkand
ab 2.299 € pro Person
Fragen zur Reise oder eine persönliche Beratung gewünscht? Hotline: 0800 337 3337 (gebührenfrei)

Reiseverlauf

Eine Reise entlang der ältesten Handelsroute der Welt, der Seidenstraße. Blicken Sie in die Gesichter der Einwohner und entdecken Sie die kulturelle Vielfalt, die sich in den Zügen wiederspiegelt. Die Seidenstraße war im Mittelalter eine der wichtigsten Handelsstraßen und führte vom Mittelmeer über Usbekistan, bis hin nach China. Seitdem verbindet Sie Europa und Asien. Atemberaubende Minarette, Medresen und Moscheen in Turkmenistan und Usbekistan erzählen von den Feldzügen und Eroberungen durch Alexander dem Großen, Dschingis Khan und Tamerlan. Freuen Sie sich auf die Oasen Chiva, Buchara und Samarkand in Usbekistan sowie auf die versunkenen Königsstädte Merv und Nisa in Turkmenistan und entdecken Sie die Schönheit der Wüsten Kizilkum und Karakum. Lassen Sie sich von der europäisch-orientalischen Atmosphäre verzaubern!
1. Tag - Anreise
Linienflug von Frankfurt nach Taschkent.
2. Tag - Taschkent - Chiva
Am frühen Morgen Ankunft in Taschkent, Empfang durch Ihre deutschsprachige Reiseleitung. Nach einer Ruhepause im Hotel und einem Frühstück starten Sie Ihre Rundreise mit einer Stadtrundfahrt durch die Altstadt Taschkents. Zunächst besichtigen Sie den Khasti-Imon-Platz mit der wunderschönen Barak-Khan-Medrese, dessen türkisfarbene Kuppeln einen einzigartigen Kontrast zur sandfarbenen Fassade bilden. Bewundern Sie die filigranen Mosaike und Verzierungen- ein Bild wie aus "1.001 Nacht". Neben der Medrese befindet sich eine Bibliothek, in der eine der ältesten Koranschriften der Welt aufbewahrt wird, möglicherweise handelt es sich sogar um einen Koran des Othman, des dritten Kalifen. Danach besuchen Sie das Mausoleum Kaffal Shashi. Im Museum für Angewandte Kunst, das sich in einem prächtigen, historischen Bürgerhaus befindet, erwarten Sie über 7.000 Exponate traditioneller Volkskunst aus vergangenen Zeiten und einer fremden Kultur. Anschließend wartet ein weiteres Highlight auf Sie: Die Fahrt mit der einzigen U-Bahn Mittelasiens, die mit zahlreichen originellen Stationen beeindruckt. Zum Abschluss Ihrer Stadtbesichtigung in Taschkent nehmen Sie an einer Stadtrundfahrt durch die moderne Stadt teil. Sie sehen das Amir Temur Denkmal, den Platz der Unabhängigkeit und das Navoi Denkmal. Anschließend Transfer zum Flughafen und Flug nach Urgench. Nach Ihrer Ankunft werden Sie in ihr Hotel nach Chiva gebracht.
3. Tag - Chiva
Am Morgen unternehmen Sie einen Rundgang durch Itchan-Kala. Die verwinkelte Altstadt gleicht einem Freilichtmuseum und den Märchen aus 1.001 Nacht. Seit 1990 zählt sie zum Weltkulturerbe der UNESCO. Hinter jeder Ecke und hinter jedem Tor eröffnen sich neue Kulissen, seien es die Innenhöfe der Moscheen, in der Sonne funkelnde Minarette, kunstvoll geschnitzte Holztüren oder der Blick in kleine Werkstätten, in denen die Einwohner noch immer dem traditionellen Handwerk nachgehen. Zunächst besuchen Sie das Kelte Minar, welches dem Namen und der Gestalt nach ein "kurzes Minarett" ist, was ursprünglich nicht so geplant war. Es sollte sogar das höchste Minarett der Stadt werden. Doch aus statischen Gründen konnte es ab einer Höhe von 26 m nicht höher gebaut werden. Ihr Rundgang führt Sie weiter zur Muhammad Amin Khan-Medrese und der im 10. Jahrhundert erbauten Juma-Moschee, die durch ihre mit kunstvollen Schnitzereien verzierten Säulen, welche die imposante Holzbalkendecke der Halle tragen, besticht. Danach besichtigen Sie die Kunya Ark- Zitadelle. Hinter den starken Mauern residierte einst der Khan von Chiva. Außerdem sehen Sie das Islam Chodja-Minarett mit Medrese und besuchen den märchenhaften Tasch Hauli-Palast. Der Palast bestand einst aus drei Höfen, Gerichtssaal, Harem, Festsaal und fünf Aiwanen. Heute kann nur der Harem mit fünf aufwendig bearbeiteten Aiwanen besichtigt werden, in dem der Khan mit vier Frauen lebte. Spazieren Sie anschließend durch das Mausoleum von Pahlavon Machmud, ein berühmter Ringer und beliebter Volksheiliger aus dem Mittelalter. Vielleicht können Sie eines der jungen Hochzeitspaare, die sich hier fotografieren lassen, beobachten. Das Abendessen mit Folklore genießen Sie im Toza Bog-Palast, der einst als Sommerresidenz von Mohammed Rachim Khan II. diente.
4. Tag Chiva - Kunya Urgench - Darvaza (450 km)
Am frühen Morgen machen Sie sich auf den Weg nach Turkmenistan. Das Land gilt als eines der am wenigsten bereisten Länder der Welt und hat wunderbare historische und landschaftliche Schätze zu bieten. Nachdem Sie die Grenze passiert haben, fahren Sie mit Ihrem turkmenischen Reiseleiter in die einst prachtvolle Stadt an der Seidenstraße Kunya Urgench. Die Stadt am Rande der Karakum-Wüste gehört seit 2005 zum UNESCO Weltkulturerbe und war für mehrere Jahrhunderte eines der wichtigsten Handelszentren in ganz Zentralasien. Sie besichtigen unter anderem das Fachriddin-Mausoleum, eine Bestattungs-Moschee aus dem 12. Jahrhundert und das 62 Meter hohe Minarett Gutluk Temir aus dem 15. Jahrhundert. Im Anschluss fahren Sie weiter durch die Karakum-Wüste nach Darvaza. Wegen der Gasverbrennungen in diesem, an Naturgas reichem Gebiet, wird die Gegend auch "Tor zur Hölle genannt". Nach der Ankunft schlagen Sie Ihre Zelte oberhalb des Kraters auf. Bei Einbruch der Dunkelheit bietet sich ein überwältigender Anblick auf das brennende Inferno. Hunderte von Flammen beleuchten den Krater. Genießen am Abend ein landestypisches Barbecue unter dem klaren Sternenhimmel. Die Übernachtung erfolgt in Zelten.
5. Tag - Darvaza - Ashgabat (ca. 270 km)
Nach dem Frühstück machen Sie sich auf den Weg in die turkmenische Hauptstadt. Diese liegt am Fuße der Kopet Dag Berge in einer fruchtbaren Oase in der Karakum-Wüste und ist bekannt für ihre turkmenische Handwerkskunst. Nach der Ankunft besichtigen Sie die Ausgrabungsstätten von Nisa, die die ehemalige Hauptstadt der Parther war und heute Teil des UNESCO Weltkulturerbes ist. In Ashgabat besichtigen Sie im Anschluss das Unabhängigkeits- und Neutralitätsdenkmal, sowie die zentrale Moschee.
6. Tag - Ashgabat - Mary (ca. 300 km)
Am frühen Morgen fahren Sie nach Mary. Wenn es die Zeit erlaubt, macht Ihre kleine Reisegruppe unterwegs Zwischenstopps an einem Aussichtspunkt mit Blick auf das Kopet Dag Gebirge und bei der Moschee in Anau. Nach der Ankunft Weiterfahrt nach Merw, eine der ältesten Handelsstätte Zentralasiens und einst die größte Stadt der Welt. Die historische Stadt gehört zum UNESCO-Weltkulturerbe und besteht aus einer Folge von antiken Städten, die sich über 2.500 Jahre lang im Herzen einer Oase im Murgab-Flussdelta entwickelt hat. Wohnviertel, Paläste und Bibliotheken zeigen noch heute den Reichtum dieser einstigen Oase an der Seidenstraße, die von Dschingis Khans Sohn Toloi im Jahre 1221 dem Erdboden gleichgemacht wurde. Bairam Ali Khan gab der Stadt im 18. Jh. eine bescheidene Wiedergeburt und baute das alte Bewässerungssystem wieder auf, bis der Emir von Buchara 1795 die Dämme erneut zerstörte. Geblieben sind unwirklich scheinende gigantische Mauern und Wälle einer untergegangenen Stadt inmitten der Wüste: eindrucksvolle Ruinen alter Gebäude, wie unter anderem das Mausoleum des Sultans Sanjar, die Jungfrauenfestung (Kis Kale) und die Eiskeller. Am Nachmittag besuchen Sie das Historische Museum in Mary. Hier erhalten Sie tiefe Einblicke in die Geschichte der Merw-Oase.
7. Tag - Mary - Buchara (ca. 400 km)
Ganztägige Fahrt nach Buchara. An der Grenze steht wieder ein Bus- und Guidewechsel an. Zweite Einreise nach Usbekistan, anschließend Weiterfahrt nach Buchara. Ankunft dort am späten Nachmittag.
8. Tag - Buchara
Nach dem Frühstück starten Sie den Tag mit einem Stadtrundgang in einem der bedeutendsten Handels- und Industriezentren Zentralasiens. Zunächst besuchen Sie die älteste Zitadelle der Stadt. Auf einem künstlich aufgeschütteten Hügel, umgeben von dicken Mauern, erhebt sich die Zitadelle-Ark. Sie ist die ehemalige Residenz der Buchara Monarchen und eine eigene Stadt in der Stadt. Erstaunlich, dass das Fundament im 3. Jahrhundert v. Chr. entstanden ist. Der mächtige Festungseingang fällt Ihnen direkt ins Auge. Die beiden zweistöckigen Türme werden über dem Tor von einer vergitterten Galerie verbunden. Lassen Sie den Zauber und die Geister alter Zeiten auf sich wirken, die noch heute hier zu spüren sind. Danach sehen Sie das Mausoleum des einstigen Samaniden-Herrschers Ismael Samani aus dem 9. und 10. Jahrhundert, das Chashma Ayub-Mausoleum sowie die wunderschöne Bolo-Hauz-Moschee. Beim Besuch des Komplexes Labi Hauz, erfahren Sie mehr über die Geheimnisse und dessen Vergangenheit. Um das Wasserbecken “Hauz“ gruppieren sich mehrere Teestuben, in denen sich die Bucharer zum Dominospiel treffen. Einst wurden mithilfe des Wasserbeckens fast alle Einwohner der Stadt mit Wasser versorgt. Beobachten Sie das Treiben in den drei überkuppelten Basaren, während Sie durch die Marktkuppelbauten, die in früheren Zeiten das Zentrum des Basars in dieser Händlerstadt waren, schlendern. Weiter geht es zum Poikalon-Komplex mit der Miri-Arab-Medrese, der Kalon-Moschee, einem der ältesten islamischen Gotteshäuser aus dem 16. Jahrhundert, und dem 1127 errichteten Kalon-Minarett, dem Wahrzeichen der Stadt.
9. Tag - Buchara - Samarkand
Nach dem Frühstück brechen Sie für weitere Besichtigungen in Buchara auf. Sie sehen heute die Chor Minor-Moschee, die architektonisch ein Vorgängerbau des berühmten Taj Mahal ist. Inmitten eines traditionellen Wohngebietes ragen hier die vier himmelblauen Minarette empor. Die Moschee wurde im Jahre 1807 von dem reichen Turkmenen Kalif Nijazkul erbaut und ist durch ihren ungewöhnlichen Stil zu einem Wahrzeichen Bucharas geworden. Außerdem unternehmen Sie einen Spaziergang durch die Altstadt und das jüdische Viertel. Gegen Mittag Transfer zum Bahnhof und Zugfahrt nach Samarkand (ca. 4 Std.). Nach Ankunft Transfer zum Hotel.
10. Tag - Samarkand
Heute besichtigen Sie das Shah-e-Senda-Nekropole. Sie liegt im Norden der Stadt und ist eines der interessantesten Zeugnisse timuridischer Baukunst. Der Komplex gleicht einer eigenen Gräberstadt, die aus zahlreichen, fein verzierten Mausoleen besteht. Der Sage nach soll hier auch der Cousin des Propheten Mohammed begraben sein. Anschließend führt Sie der Weg zu Timurs Großer Moschee Bibi Hanim, die mit ihren über 400 Säulen für viele als größte und schönste Moschee Mittelasiens gilt. Bei einem Streifzug über den Basar entdecken Sie viele usbekische Spezialitäten. Allerlei exotische, würzige Gerüche kitzeln Ihre Nase. Probieren Sie doch mal eines der fremden Gewürze! Noch dazu lassen sich hier Mitbringsel für jeden Geschmack finden. Im Anschluss besichtigen Sie "das Grab des Gebieters" Gur Emir, die prächtige Grabstätte Timurs aus dem 15. Jahrhundert, bevor Sie das Herz Samarkands, den wunderschönen Registan-Platz, erreichen. Das einmalig schöne Ensemble der drei Medresen Ulug Beg, Shir-Dor und Tillja Kari wirkt so märchenhaft und unwirklich, dass es nur der Phantasie entstammen kann. Türkis glitzern die Kuppeln der Medresen, der Koranschulen von Samarkand, himmel- und grünblau leuchten die Mosaike, gelb und schwarz glänzen die Seidenkleider der Frauen und über dem Markt liegt der Geruch von Koriander und frisch gebackenem Fladenbrot. Hier wird alles lebendig, was Sie mit den Märchen aus "1.001 Nacht" verbinden. Halten Sie einen Moment inne und lassen Sie die beeindruckende Kulisse auf sich wirken. Am Abend kehren Sie bei einer usbekischen Familie ein. Dort lernen Sie die Zubereitung des Nationalgerichts Plov, ein Reisgericht mit Fleisch und Gemüse, kennen. Natürlich dürfen Sie auch probieren!
11. Tag - Samarkand - Taschkent
Auf einem Hügel erwartet Sie die historische Sternwarte des Ulugbek mit dem gewaltigen, in den Erdboden gebauten Sextant. Die Forschungsstätte des berühmten Astronomen war schon im 14. Jahrhundert eine moderne Sternenwarte. Hier können Sie nach den Sternen greifen und staunen, mit welchen Mitteln schon damals die Himmelskörper bestimmt werden konnten. Im Afrosiab-Museum, das sich im Gebiet der gleichnamigen alten Siedlung befindet, die schon Alexander der Große gesehen haben soll, können Sie die antiken Ausgrabungen und beeindruckenden Wandgemälde bewundern und erfahren mehr über die sogdische Geschichte und Kultur aus dem 6. bis 8. Jahrhundert. Danach besichtigen Sie eine örtliche Papiermanufaktur, bevor im Anschluss ein weiteres Highlight auf Ihre Kleingruppe wartet. Sie sind zu Gast bei der Modenschau der Designerin Valentina Romanenko. Lassen Sie das einzigartige Flair einer solchen Veranstaltung auf sich wirken und entdecken Sie die moderne usbekische Mode. Anschließend werden Sie zum Bahnhof gebracht. Genießen Sie während der Bahnfahrt (ca. 3 Std.) nach Taschkent die Aussicht auf die umliegende Landschaft. Nach der Ankunft haben Sie die Möglichkeit sich im Hotel zu erfrischen, bevor Sie Ihr gemeinsames Abschiedsabendessen in einem lokalen Restaurant einnehmen.
12. Tag - Abreise
In der Nacht Transfer zum Flughafen und Rückflug nach Deutschland. Ankunft am gleichen Tag.

Änderungen des Reiseverlaufs vorbehalten.

Vor Ort buchbare Ausflüge werden durch die Reiseleitung nur vermittelt
Ihre Reise-Highlights
Stadtbesichtigungen in Taschkent, Chiva, Buchara und Samarkand
Metro-Fahrt in Taschkent
Besuch des eindrucksvollen Registan Platzes
Abendessen mit Plov kochen bei einer Familie in Samarkand
Besuch der Ausgrabungsstätten von Nisa (UNESCO-Weltkulturerbe)
Besichtigung des antiken Merv (UNESCO-Weltkulturerbe)
Hier finden Sie Informationen zu ausgewählten Sehenswürdigkeiten der Rundreise.

Sehenswürdigkeiten

Im Zentrum der Altstadt der usbekischen Stadt Chiwa befindet sich die Juma oder Djuma Moschee, was übersetzt Feiertagsmoschee heißt. Ihr Bau geht bis ins Ende des 18. Jahrhunderts zurück, damals wurde sie auf den Ruinen des Vorgängerbaus errichtet. Von allen vier Seiten ist die Moschee zugänglich. Und obwohl sie weder über prächtige Portale und Kuppeln noch über einen Innenhof verfügt, so übt sie dennoch einen ganz besonderen Reiz auf ihre Besucher aus.

Das Minarett der Moschee befindet sich an der Nordseite und misst 52 Meter Höhe. Die einzige Halle dieses Sakralbaus befindet sich im Inneren, wobei die Decke der Halle von 215 kunstvoll aus Holz geschnitzten Säulen getragen wird. Diese Säulen stammen allesamt aus unterschiedlichen Jahrhunderten. Auch die mächtigen Holztüren sind mit edlen und höchst interessanten Schnitzereien versehen.
Chiwa - Minarett Kalta Minar
Chiwa - PalastTasch Hauli
Die sogenannte Seidenstraße ist ein Netz aus Karawanenstraßen welche Europa und Asien verbindet, die bekannteste Route führt vom Mittelmeer bis nach Ostasien. Einige Strecken der Seidenstraße verlaufen auch durch den zentralasiatischen Staat Usbekistan. Bis heute kann man hier auf den Pfaden der einstigen Händler, welche auf der Seidenstraße reisten, wandeln.

Die usbekischen Städte Buchara, Samarkand und Taschkent lagen alle direkt an oder unweit der Seidenstraße, was sie schon früh zu einflussreichen und wohlhabenden Handelsstädten machte. Somit darf ein Besuch der Städte Buchara, Samarkand und Taschkent während einer Rundreise durch das atemberaubende und überwältigende Usbekistan in keinem Fall fehlen.
Die Stadt Buchara, im Süden Usbekistans, gehört zu den bedeutendsten Städten des Landes, vor allem wegen ihrer zahlreichen imposanten und historisch wichtigen Bauwerke. Zu diesen historisch bedeutenden Gebäuden gehört auch das Samaniden Mausoleum, welches das älteste erhaltene Zeugnis islamischer Architektur ist und das in ganz Zentralasien. Zudem ist es auch das einzige noch bestehende Baudenkmal der Samaniden Dynastie.

Wann die reich verzierte Grabstätte Ismail Samanis entstand ist bis heute nicht genau geklärt, sicher ist, dass Ismail das damalige Chorasan von 900 bis 907 regierte, deshalb ist es nur logisch den Bau seines Mausoleums auf das 10. Jahrhundert zu datieren. Ein Grund warum das Samaniden Mausoleum so hervorragenden erhalten ist, ist der das es eine sehr lange Zeit unter mehreren Schichten Sand verborgen lag und erst im 20. Jahrhundert komplett freigelegt wurde.
Die usbekische Stadt Buxoro (Buchara) besticht vor allem durch ihre zahlreichen historischen Bauwerke wie beispielsweise dem Mausoleum der Samaniden (dem ältesten Gebäude der Stadt) oder dem atemberaubend schönen Kalon-Minarett. Zu diesen bedeutenden und beeindruckenden Bauwerken gehört auch die imposante Zitadelle Ark.

Bereits seit dem 4. Jahrhundert vor Christus befindet sich an der Stelle der heutigen Zitadelle Ark eine Festung. Mehrmalige Zerstörungen und Wiederaufbauten führten dazu, dass sich hier ein mittlerweile 20 Meter hoher Hügel gebildet hat auf dem nun die Zitadelle Ark thront.

Das Bauwerk wie wir es heute kennen, entstand im 18. Jahrhundert. Im Inneren der Zitadelle befindet sich zum einen der einstige Palast des Emirs und zum anderen auch eine Moschee. 1920 fiel der Ark einem Brand zum Opfer wobei sämtliche hölzerne Bauten vernichtet wurden, diese wurden allerdings nach historischen Plänen wieder errichtet.
Zu den bedeutendsten Sehenswürdigkeiten der bezaubernden Stadt Samarkand gehört zweifelsohne die berühmte Bibi-Khanum-Moschee, auch Moschee Bibi Chanum oder Moschee Bibi Hanim genannt. Noch im 15. Jahrhundert zählte sie zu den prächtigsten und größten Moscheen der islamistischen Welt. Ab dem Ende des 16. Jahrhundert verfiel die Moschee allerdings. Erdbeben, Wetter und die Bewohner Samarkands machten sich an ihr zu schaffen.

Letzteres war besonders tragisch, denn auf der Suche nach Baumaterial plünderten die Bewohner die Ruine weshalb wichtige Einrichtungsgegenstände und ganze Marmorsäulen verschwanden. Bis zur Mitte des 20. Jahrhunderts fristete diese einst grandiose und einzigartige Moschee ihr Dasein als Ruine, dann erst begann man mit einer großangelegten Restaurierung dieses imposanten Bauwerks. So können schon heute wieder einige bedeutende Teile der Moschee in ihrem restaurierten Zustand besichtigt werden.
Bilder:
Im Herzen der usbekischen Stadt Samarkand befindet sich einer der prächtigsten Plätze ganz Mittelasiens, der Registan oder auch Registan-Platz. Sein Name bedeutet übersetzt so viel wie „sandiger Platz“. Der weit angelegte Platz wird von drei imposanten Bauwerken eingeschlossen, zur Linken von der Ulugbek-Medresse, zur Rechten von der Sher-Dor-Medresse und in der Mitte von der Tilya-Kori-Medresse mit dazu gehöriger Moschee.

Dieses atemberaubende und bezaubernde Ensemble herausragender Architektur bildet nicht nur das Herz des antiken Samarkands sondern ist auch eine der beliebtesten Touristenattraktionen der Stadt. Der Registan versprüht wie viele andere Plätze in Usbekistan auch den romantischen und faszinierenden Zauber aus „1000 und einer Nacht“.
Hier finden Sie Informationen zu Städten der Rundreise.

Städte

Im Nordwesten Usbekistans befindet sich die beschauliche Oasenstadt Chiwa mit ihren knapp 56.000 Einwohnern. Sie liegt direkt an der alten Seidenstraße, weshalb sie in der Vergangenheit von großer strategischer und wirtschaftlicher Bedeutung war. Gegründet wurde die Stadt bereits im 6. Jahrhundert nach Christus, rund 400 Jahre später war sie schon zu einer bedeutenden Handelsstadt aufgestiegen.

Von dieser glanzvollen Vergangenheit zeugen bis heute zahlreiche prachtvolle Bauwerke. Bestes Beispiel dafür ist der Palast Tasch-Hauli, welcher als Meisterwerk der orientalischen Architektur gilt. In Itchan-Kala, der Altstadt Chiwas, welche seit 1990 zum UNESCO-Weltkulturerbe gehört, befinden sich weitere imposante Gebäude wie beispielsweise das Kalta Minor, die Muhammed-Amin-Khan-Madrasa und das Khodja-Minarett.
Im Nordosten Usbekistans befindet sich Taschkent, die Hauptstadt des Landes, welche mit einer Fläche von knapp 335 km² und mehr als 2 Millionen Einwohnern zugleich auch die größte Stadt Usbekistans ist. 1966 wurde die heutige Metropole von einem starken Erdbeben erschüttert, durch den Wiederaufbau bekam die Stadt ein modernes Gesicht und gilt heute als sehr grüne und wasserreiche Stadt mit zahlreichen Parks und Springbrunnen.

In der Altstadt Taschkents findet man aber dennoch den einstigen orientalischen Flair und zahlreiche historische Bauwerke wie beispielsweise die eindrucksvolle Kukeldash-Madrasa. Zu den modernen Wahrzeichen der Stadt gehört der imposante Fernsehturm. Einige weitere sehenswerte Bauwerke ist das pittoreske Timuriden-Museum und das herrliche Theatergebäude.
Mary
Bilder:
Zu den bedeutendsten Städten Usbekistans gehört die reizvolle Metropole Buxoro, auch als Buchara bekannt. Diese befindet sich im Südosten des Landes und zählt rund 240.000 Einwohner. Vor allem die Altstadt Buxoros ist bemerkenswert, wegen ihrer zahlreichen imposanten Bauwerke darunter viele Moscheen und Madaris („Ort des Lernens“, islamische Hochschulen), gehört sie seit 1993 zum UNESCO Weltkulturerbe.

Das älteste erhaltene Gebäude der Stadt ist das Mausoleum der Samaniden, welches aus dem 10. Jahrhundert stammt. Weitere beeindruckende Bauwerke Buxoros sind das Kalon Minarett, die Zitadelle Ark und der Sommerpalast des letzten Emirs Bucharas, letzterer befindet sich etwas außerhalb der Stadt. Auch die Basare, welche teilweise noch aus dem 16. Jahrhundert stammen, sind in jedem einen Besuch wert.
Bilder:
Zu den meistbesuchten und historisch wichtigsten Städten in Usbekistan gehört zweifelsohne auch das märchenhafte Samarkand. Die Stadt im Osten des Landes befindet sich direkt an den westlichen Ausläufern des Alai Gebirges und somit rund 700 Meter über dem Meeresspiegel. Der Name Samarkand kommt aus dem Sogdischen und bedeutet so viel wie „steinerne Stadt“.

In Samarkand kann man bis heute den orientalischen Charme aus längst vergangenen Zeiten erleben, anders als in vielen anderen usbekischen Städten, in denen die Moderne die Überhand gewonnen hat. Zu den bedeutendsten Sehenswürdigkeiten der Stadt gehören die Bibi-Khanum Moschee, der bekannte Registanplatz mit den umliegenden Medressen wie beispielsweise der malerischen Sher-Dor-Madrasa ebenso wie das Gur-Emir Mausoleum und das Schahi-Sinda-Ensemble.
Timurs
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Länderinfo

Usbekistan
Für viele ist Usbekistan auch das „Herz Zentralasiens“, denn es ist das kulturhistorische Kernstück Zentralasiens. Das Land ist sehr reich an Geschichte und Kultur, so zogen hier schon die einstigen Karawanen der Großen Seidenstraßen durch und auch Alexander der Große führte sein Heer auf dem Weg nach Indien durch Usbekistan. Eine besonders beliebte Region im Land ist das Städte-Dreieck Chiwa – Buchara – Samarkand. In diesen sogenannten „Märchenstädten“ gibt es unzählige eindrucksvolle Sehenswürdigkeiten wie den Palast Tasch-Hauli, die Altstadt Itchan-Kala, die Zitadelle Buchara, den Kalyan Komplex, das Bibi-Khanum-Mausoleum und den Registanplatz mit seinen angrenzenden Medressen.
Die Hauptstadt Usbekistans ist Taschkent. Diese pulsierende Metropole ist das Herz des Landes und beeindruckt ihre Besucher mit zahlreichen Attraktionen wie dem Timuriden-Museum, dem Denkmal des Eroberers Amir Timur und der christlichen Kirche. Doch trotz der vielen kulturellen Sehenswürdigkeiten ist die Stadt auch sehr zukunftsorientiert und von vielen modernen und beeindruckenden Gebäuden durchzogen. Aber nicht nur Kultur- und Geschichtsinteressierte wird Usbekistan begeistern, auch für Wanderer, Aktivurlauber und Naturfreunde hat das Land einiges zu bieten. So führen zahlreiche Reisen nicht nur zu den kulturellen Höhepunkten sonder auch in die atemberaubende Natur des Landes. Beispielsweise in das Nurata-Gebirge. Somit zeigt sich „das Herz Zentralasiens“ unglaublich vielfältig und begeistert viele Reisende, egal was sie im Urlaub suchen.
beste Reisezeit:
April bis Juni und September bis November
 

Klima:
Es herrscht Kontinentalklima mit sehr hohen Temperaturen im Süden und sehr niedrigen Temperaturen im Norden. 

Einreise:
mit einem Reisepass, der mindestens 3 Monate über den Ablauf des usbekischen Visums hinaus gültig ist. Das Visum muss rechtzeitig vor Beginn der Reise bei der usbekischen Auslandsvertretung beantragt werden.
(Gültig nur für deutsche Staatsbürger)
Gegeben falls kann es zu Änderungen der Einreisebestimmung kommen. Erkundigen Sie sich bitte rechtzeitig bei dem entsprechenden Konsulat oder der Botschaft.
http://www.auswaertiges-amt.de/DE/Laenderinformationen/00-SiHi/UsbekistanSicherheit.html
http://www.visa-express.de/deutsch/land.php?ISO3166=UZ


Impfempfehlungen:
Pflichtimpfungen sind nicht vorgeschrieben, eine Auffrischung der Standardimpfungen wird aber empfohlen.
Bitte informieren sie sich vor Reiseantritt über allgemeine Schutzimpfungen oder Prophylaxe Maßnahmen bei ihrem Hausarzt, Gesundheitsamt oder anderen reisemedizinischen Fachdienst.
http://www.auswaertiges-amt.de/DE/Laenderinformationen/00-SiHi/UsbekistanSicherheit.html

Währung:
1 Som = 100 Tiyin


Flugdauer:
ca. 6 Stunden und 30 Minuten (nonstop)


Ortszeit:
MEZ +4h (keine Sommer-/Winterzeitumstellung) somit MESZ +3h 


Gut zu wissen:
Der Großteil der Bevölkerung in Usbekistan sind Muslime. Kurze Hosen sollten nach Möglichkeit gar nicht getragen werden.


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Bilder:
Turkmenistan
beste Reisezeit:
April bis Juni und September bis November
 

Klima:
Es herrscht ein teils wüstenhaftes Kontinentalklima mit sehr heißen trockenen
Sommern und kalten Wintern.
Einreise:
mit einem Reisepass, der nicht länger gültig ist als das beantragte Visum. Das Visum muss bei der turkmenischen Auslandsvertretung angefragt werden.
(Gültig nur für deutsche Staatsbürger)
Gegeben falls kann es zu Änderungen der Einreisebestimmung kommen. Erkundigen Sie sich bitte rechtzeitig bei dem entsprechenden Konsulat oder der Botschaft.
http://www.auswaertiges-amt.de/DE/Laenderinformationen/00-SiHi/TurkmenistanSicherheit.html
 

Impfempfehlungen:
Pflichtimpfungen sind nicht vorgeschrieben, eine Auffrischung der Standardimpfungen wird aber empfohlen. Zudem ist eine Impfung zum Schutz vor Hepatitis A ratsam.
Bitte informieren sie sich vor Reiseantritt über allgemeine Schutzimpfungen oder Prophylaxe Maßnahmen bei ihrem Hausarzt, Gesundheitsamt oder anderen reisemedizinischen Fachdienst.
http://www.auswaertiges-amt.de/DE/Laenderinformationen/00-SiHi/TurkmenistanSicherheit.html

Währung:
1 Manat = 100 Tenge


Flugdauer:
ca. 7 Stunden und 30 Minuten (mit Zwischenstopp)
 

Ortszeit:
MEZ +4h (keine Sommer-/Winterzeitumstellung) somit MESZ +3h 


Gut zu wissen:
Die Staatsreligion in Turkmenistan ist der Islam, dementsprechend sollten sich besonders Frauen zurückhaltend kleiden. Obwohl Turkmenistan reich an natürlichen und kulturellen Sehenswürdigkeiten ist, steht es Touristen eher skeptisch und abweisend gegenüber. Turkmenen selbst reisen selten und wenn dann innerhalb ihres Landes um Verwandte zu besuchen.


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