Kleine Gruppe
Inklusive Flug
  • 17-tägige Busrundreise durch Peru
  • Bunte Kolonialstädte
  • Caral, älteste Stadt Lateinamerikas
ab 3.898 € pro Person
Fragen zur Reise oder eine persönliche Beratung gewünscht? Hotline: 0800 337 3337 (gebührenfrei)

Reiseverlauf

Auf dieser spannenden Reise folgen wir - fast wie die ersten Entdecker - den Spuren der Völker im Norden Perus: der Mochica, der Chimú und der Chachapoya, die 'Wolkenkrieger', wie Sie von den Inka genannt wurden. Ihre Zitadellen und Totenhäuser liegen hoch oben an schroffen Berghängen. Ganz anders die Mochica und Chimú, die die Täler nahe den Küsten besiedelten und gewaltige Städte und Pyramiden aus Adobe-Ziegeln errichteten. Vorab und als Abrundung hierzu ein Abstecher in die sagenhafte Bergwelt der Anden bei Huaraz.
Zahlreiche Kontakte zu den hier lebenden Menschen vermitteln Ihnen interessante Erkenntnisse und Einblicke in das Leben der Menschen im touristisch fast unberührten Norden von Peru.

Diese Reise steht unter der Leitung des Historikers und ehemaligen Leiters eines deutschen Kulturinstituts in Peru, Herrn Willi Helmbrecht.

Anforderungsprofil an den Reisegast: Wir wünschen uns den flexiblen und mit einer gewissen Portion Abenteuerlust und Pioniergeist versehenen Reisegast. Wir bewegen uns auch in touristisch noch nicht voll entwickelten Gebieten des Landes. Die Straßenverhältnisse sind in den abgelegenen Gebieten der Anden, die wir besuchen, manchmal einfach; es geht auch über Schotterpisten. Große körperliche Anstrengungen werden nicht verlangt, bedenken Sie jedoch bitte, dass wir uns auch in Höhen von 3.000m bewegen und dort Besuche zu Fuß machen.
1. Tag (SA): DEUTSCHLAND - LIMA
Linienflug mit KLM von verschiedenen deutschen Abflughäfen als Umsteigeverbindung nach Lima mit Ankunft am selben Abend. Nach Ankunft in Lima Begrüßung durch Ihren Guide und Fahrt in Ihr Hotel.
2. Tag (SO): LIMA
Am Vormittag besuchen Sie das koloniale Zentrum der 8-Millonen-Metropole, die 'Stadt der Könige'. Sehen Sie u.a. die Plaza Mayor, die von der mächtigen Kathedrale, dem Erzbischofs- und dem Regierungspalast umgeben wird. In der Krypta der Kathedrale befindet sich das Grab des Gründers der Stadt, des Eroberers Francisco Pizarro. Anschließend besichtigen Sie das Kloster San Francisco mit seiner Bibliothek aus der Kolonialzeit und beeindruckenden Katakomben. F
3. Tag (MO): LIMA - CARAL - HUARAZ (460 Km, Fahrtzeit ca. 7 Stunden)
Am frühen Morgen Fahrt von Lima über Supe nach Caral, der ältesten bekannten Stadt auf dem amerikanischen Kontinent. Erst seit 1994 wird dieser riesige 66 ha große Ruinenkomplex von der peruanischen Archäologin Ruth Shady erforscht und freigelegt. Besichtigung der weitläufigen, eindrucksvollen Ausgrabungsstätte. Anschließend geht es weiter nach Huaraz im Anden-Hochland. F/M
4. Tag (DI): YUNGAY - LLANGANUCO-SEEN (150 Km, Fahrtzeit ca. 5 Stunden)
Fahrt durch den Nationalpark Huascarán über das ehemalige Yungay, einer Ortschaft, die bei einem Erdbeben im Jahr 1970 von einer Eis-und Geröllawine völlig zerstört wurde, zu den landschaftlich wunderschön gelegenenen Llanganuco-Seen; unterwegs haben Sie phantastische Panoramablicke auf die Weisse Kordillere und den Huascarán, mit 6.768 m der höchste Berg Perus. Spaziergang am Seeufer und Möglichkeit zu einer kurzen Bootsfahrt. Mittagessen in einem netten Landrestaurant und Fahrt zurück nach Huaraz. F/M
5. Tag (MI): CHAVIN DE HUANTAR - HUARAZ (220 Km)
Fahrt nach Chavin de Huántar, dem ehemaligen magisch-religiösem Zentrum des Chavínreiches, das als Mutterkultur der Anden-Zivilisationen bezeichnet wird (1.200-200 v.Chr.). Der archäologische Komplex, dessen Bauwerke aus Granit- und Canterasteinen konstruiert sind, wurde vor allem durch die Funde der Raimondi-Stele und des Lanzón-Obelisken berühmt, der in einem unterirdischen, labyrinthartigem Tunnelsystem entdeckt worden ist, wo man ihn immer noch bewundern kann. Im Anschluss besichtigen Sie das Nationalmuseum von Chavin, in dem bedeutende Fundstücke der Chavinkultur ausgestellt sind.
Am späten Nachmittag Rückfahrt nach Huaraz. F/M
6. Tag (DO): SECHIN - TRUJILLO (335 Km)
Morgens eine etwa 3-stündige Fahrt auf einer landschaftlich abwechslungreichen, asphaltierten Straße von Huaraz nach Casma. Besuch der Tempelanlage Sechín und des dazugehörigen archäologischen Max Uhle-Museums. Der 1937 vom peruanischen Archäologen Julio C. Tello entdeckte Komplex, dessen Alter auf 3.200 - 3.500 Jahre geschätzt wird, ist vor allem wegen seiner eindrucksvollen in den Stein geritzten Flachreliefs sehenswert. Im Museum sind Fundstücke wichtiger prähispanischer Kulturen ausgestellt.
Weiterfahrt nach Trujillo, die 'Stadt des ewigen Frühlings'. Sie wurde 1534 im Auftrag des Conquistadors Francisco Pizarro gegründet. Noch immer ist die koloniale Atmosphäre zu spüren. F/M
7. Tag (FR): TRUJILLO - SONNEN- UND MONDTEMPEL - CHAN CHAN - HUANCHACO
Am Morgen besuchen Sie den Mondtempel - das religiöse Zentrum der Moche-Zivilisation (100 - 750 n. Chr.). Archäologen haben hier prächtige Wandmalereien und -friese freigelegt. Anschließend fahren Sie nach Chan Chan, der größten aus Lehmziegeln errichteten Stadt der Welt und ehemalige Hauptstadt des Chimúreiches (850-1.470 n.Chr.).
Genießen Sie am Nachmittag einen Spaziergang am Strand von Huanchaco, und sehen Sie die traditionellen Binsenboote 'Caballitos del Mar'. die die ortsansässigen Fischer auf die gleiche Art und Weise benutzen wie ihre Vorfahren. F
8. Tag (SA): CITY TOUR TRUJILLO - EL BRUJO - CHICLAYO (245 Km, Fahrtzeit ca. 4 Stunden)
Nach einer Rundfahrt durch Trujillo fahren Sie zum archäologischen Komplex El Brujo, wo im Jahr 2006 die Mumie der Señora de Cao, einer ehemaligen Mocheherrscherin, mit ihren prächtigen Grabbeigaben gefunden wurde. Seit April 2009 werden diese Fundstücke im Cao-Museum neben dem Zeremonialplatz der Anlage ausgestellt.
Am Nachmittag erreichen Sie Chiclayo, die 'Stadt der Freundschaft', ein wichtiger wirtschaftlicher Knotenpunkt im Norden Perus. F
9. Tag (SO): HEXENMARKT - HUACA RAJADA - SIPAN - MUSEUM DER KÖNIGSGRÄBER (75 Km, Fahrtzeit ca. 2 Stunden)
Morgens ein kurzer Besuch des Hexenmarktes von Chiclayo, wo Wunderheiler neben jeder Menge getrockneter Kräuter und Früchte allerlei seltsame Angebote wie Schlangenhäute, Tierschädeln bis hin zu einem Kalbsfötus anbieten.
Im Anschluss fahren Sie zur Ausgrabungsstätte Huaca Rajada, wo die im Museum der Königsgräber gezeigten Schätze des Herrschers von Sipán im Jahr 1987 vom peruanischen Archäologen Dr. Walter Alva gefunden wurden. Besuchen Sie im Anschluss in Lambayeque das phantastische Museum der Königsgräber von Sipán - einer der vielen Höhepunkte Ihrer Reise. Hunderte von Gold-, Silber- und Keramikkostbarkeiten des Herrschers von Sipán und anderer wichtiger Mocheregenten, die man in Huaca Rajada fand, sind in diesem Museum ausgestellt. F
10. Tag (MO): CHICLAYO - TUCUME - GOCTA (420 Km, Fahrtzeit ca. 7 Stunden)
Auf dem Weg nach Chachapoyas besuchen Sie die Pyramiden von Túcume mit dem bemerkenswerten Tempel 'Huaca larga' (Langtempel), dem längsten Lehmziegelbauwerk der Welt. Der norwegische Abenteurer Thor Heyerdahl erforschte die Pyramiden und fand Gräber mit Textilien, Inkafiguren und Malereien. Nach 7 Stunden Fahrt durch eindrucksvolle Landschaften erreichen Sie Ihr Ziel Cocachimba in der Nähe des Goctawasserfalls im Departement Amazonas. Hier lebten, versteckt im dichten Nebelwald und hoch in den Anden, die gefürchtete 'Wolkenkrieger' der Chachapoyaskultur. F/BL
11. Tag (DI): GOCTA-WASSERFALL - SARKO-PHAGE VON KARAJIA - CHACHAPOYAS (120 Km, Fahrtzeit ca. 4 Stunden)
Morgens wandern Sie zum eindrucksvollen Gocta-Wasserfall, mit 771 m der dritthöchste Wasserfall der Welt. Während des leichten 4-Stunden-Treks werden Sie eine ursprüngliche Nebelwaldszenerie mit einer reichen Flora und Fauna genießen können.
Nachmittags besuchen Sie die Sarkophage von Karajía. Diese Lehmsärge der Chachapoyas-Kultur sind 2 m hoch, mit flachen, breiten Gesichtern und mit geometrischen Figuren geschmückt. Sie sind strategisch mitten in einer Felswand aufgestellt. Im Anschluss Weiterfahrt nach Chachapoyas. F
12. Tag (MI): AUSFLUG KUELAP (155 Km, Fahrtzeit ca. 5 Stunden)
Früh am Morgen unternehmen Sie Expeditionsfahrt zu den Ruinen der Chachapoya-Festung Kuélap. Die Zitadelle thront auf einem allen beherrschenden Felsplateau, hoch über dem Utcubambatal, in 3.000 m Höhe. Innerhalb des von einer bis 20 m hohen Mauer umgebenen Areals erheben sich über drei Stufen insgesamt 420 Rundbauten, die früher mit Stroh- oder Schilfdächern abgedeckt waren. Die Gebäude besitzen Parallelfriese und gewölbte Nischen in den Mauern. Ein einziger, schmaler, tunnelähnlicher Zugang führt in das Innere.

Nachmittags Rückfahrt nach Chachapoyas. F/M
13. Tag (DO): REVASH - MUMIENMUSEUM CENTRO MALLQUI (150 Km, Fahrtzeit ca. 3 Stunden)
Morgens fahren Sie in gut 2 Stunden nach San Bartolo und wandern von dort in 45 Minuten zu den farbenfrohen Mausoleen von Revash, die hoch auf einem Vorsprung in einer Felswand liegen.
Am Nachmittag besuchen wir das Mumienmuseum Centro Mallqui. In diesem herrlichen Museum ist ist die damals von Plünderern bedrohte wertvolle Sammlung von etwa 200 Chachapoyas-Mumien und ihren Grabbeigaben ausgestellt; sie wurde erst im Jahr 1997 bei der Laguna de los Cóndores, einem mysteriösen kleinen See in diesem Distrikt, entdeckt. F/BL
14. Tag (FR): LEYMEBMABA - CAJAMARCA (240 Km, Fahrtzeit ca. 7 Stunden)
Sie brechen zu einer landschaftlich atemberaubenden Fahrt über Balsas und Celendín nach Cajamarca auf. Sie überqueren zwei Kordilleren und mehrere unterschiedliche Habitats wie Nebelwald, landwirtschaftliche Flächen, wüstenähnliche Zonen und den Marañón-Canyon. Die Tagesreise ist eine der spektakulärsten Routen in Peru. Abends Ankunft in Cajamarca. F/BL
15. Tag (SA): CUMBEMAYO - CAJAMARCA - VENTANILLAS DE OTUZCO - LIMA (65 Km, Fahrtzeit ca. 2,5 Stunden)
Am Morgen fahren Sie nach Cumbemayo, wo Sie neben gewaltigen Felsformationen Felszeichnungen, Höhlen und ein eindrucksvolles präinkaisches Aquädukt aus der Chavín-Epoche sehen können, einmalig in Südamerika (inkl. 2-stündiger leichter Wanderung). Nachmittags ein Stadtrundgang in Cajamarca. Die Architektur der Stadt ist berühmt für ihren Barock-Stil, den man an keinem anderen Ort Perus findet. Entdecken Sie im Rahmen Ihres Rundganges die Schönheiten der Stadt und besichtigen Sie das zu traurigem Ruhm gekommene 'Cuarto del Rescate', das einzig sichtbare Zeichen des damaligen Inka-Imperiums.
Zum Abschluss eine Fahrt zu den Ventanillas de Otuzco, einer riesigen Grabstätte der Cajamarca-Kultur.
Am Abend Transfer zum Flughafen von Cajamarca und Rückflug nach Lima. F
16. Tag (SO): LIMA - DEUTSCHLAND
Lima ist eine Stadt der Museen, in denen man sich tagelang aufhalten könnte. Zum Abschluss Ihres Aufenthaltes in Peru ein Besuch des Museums Larco Herrera. Es zeigt neben einer einzigartige Sammlung von Goldarbeiten verschiedener Andenkulturen auch eine interessante Waffensammlung aus der ganzen Welt sowie bedeutende Stoffe aus der vorinakischen Zeit.

Genießen Sie im Anschluss ein Mittagessen in einem guten Restaurant von Lima.

Nachmittags Transfer zum Flughafen von Lima und Heimflug. F/M
17. Tag (MO): DEUTSCHLAND
Ankunft an Ihrem Heimatflughafen und individuelle Heimreise.

Ende eines besonderen Reiseerlebnisses!

Flugplan-, Hotel- und Programmänderungen bleiben ausdrücklich vorbehalten.
(F=Frühstück, M=Mittag, A=Abendessen)
Hier finden Sie Informationen zu ausgewählten Sehenswürdigkeiten der Rundreise.

Sehenswürdigkeiten

Die mit Abstand größte Stadt Perus ist die Hauptstadt Lima, sie beheimatet knapp 10 Millionen Menschen und beherbergt zudem auch zahlreiche wundervolle Sehenswürdigkeiten. Eine von diesen ist die zwischen 1535 und 1625 erbaute Kathedrale, in welcher sich angeblich ein Glassarg mit den sterblichen Überresten des Gründers von Lima Francisco Pizzaro befinden soll.
Vor der Kathedrale Limas erstreckt sich der farbenfrohe Plaza de Armas, zahlreiche Blumenbeete, Palmen und historische Straßenlampen geben dem Platz seinen ganz eigenen Charme, ohne natürlich die Pracht der Kathedrale in den Hintergrund zu drängen. Zusammen mit vielen weiteren Bauwerken in der Altstadt Limas gehört die Kathedrale seit 1991 zum UNESCO Weltkulturerbe.
Die peruanische Hauptstadt Lima zieht vor allem mit ihrer beeindruckenden Altstadt zahlreiche Besucher an. In dieser befindet sich auch das Kloster, welches auf Grund seiner Größe und seiner Farbe als einer der best erbauten architektonischen Komplexe in ganz Südamerika gilt, die Rede ist vom Kloster „San Francisco“.
Benannt wurde das imposante Gebäude nach dem Gründer Limas Francisco Pizzaro, dessen Sarg in der ebenfalls in der Altstadt befindlichen Kathedrale von Lima ausgestellt ist. Bereits 1535 wurde das Kloster San Francisco gegründet. Nach einem schweren Erdbeben im Jahre 1656 musste es allerdings wieder komplett neu aufgebaut werden. Dieser überreich verzierte Barockbau wurde dann schließlich erst 1672 fertiggestellt.
Der Plaza Major, häufiger Plaza de Armas genannt, beeindruckt jedes Jahr Millionen von Lima-Besuchern. Dieser Platz ist sozusagen das Herzstück der peruanischen Hauptstadt. An ihn schließen sich viele imposante Bauwerke wie die Kathedrale von Lima oder der Präsidentenpalast an.
Der Plaza Major selbst bietet zahlreiche Gelegenheiten zur Entspannung, Bänke laden zum Verweilen und Genießen ein und die vielen prächtig angelegten Blumenbeete sowie die im kolonialen Stil gehaltenen Straßenlampen runden das Bild gekonnt ab. Mittelpunkt des Plaza de Armas ist der riesige und dennoch malerische Springbrunnen, welcher nicht nur schön anzusehen ist, sondern im Sommer auch eine willkommene Abkühlung bietet.
An dem ausgedehnten und wundervollen Plaza de Armas in der peruanischen Hauptstadt Lima befindet sich neben anderen eindrucksvollen Sehenswürdigkeiten der Altstadt auch der Regierungspalast von Lima, in der Landessprache auch Palacio de Gobierno genannt. Hier residiert der Präsident Perus. Außerdem wurde hier am 28. Juli 1821 die Unabhängigkeit Perus von den Spaniern ausgerufen.
Das beeindruckende Bauwerk ist im neobarocken Stil erbaut und versprüht bis heute ein sehr koloniales Flair. Leicht zu erkennen ist der Regierungspalast aber nicht nur an seiner herrlichen Architektur, sondern auch an dem mächtigen Eisenzaun von welchem er umgeben ist. Während einer Stadtbesichtigung Lima darf dieses Meisterwerk der kolonialen Architektur in keinem Fall fehlen.
7. Tag Chan Chan
Hier finden Sie Informationen zu Städten der Rundreise.

Städte

Bilder:
Der faszinierende südamerikanische Anden-Staat Peru beheimatet viele sehenswerte Juwelen, zu diesen gehört auch die majestätische Hauptstadt Lima, welche zugleich auch die mit Abstand größte Stadt des Landes ist und rund 8 Millionen Einwohner zählt. Zu ihren Attraktionen gehören zahlreiche Museen, Baudenkmäler, Plätze und Parks. Zudem ist Lima das kulturelle und wirtschaftliche Zentrum Perus.

Besonders sehenswert ist die Altstadt von Lima, welche im Jahre 1991 wegen ihrer außergewöhnlichen schachbrettartig angelegten Straßen und der prächtigen Kolonialbauten von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt wurde. Hier befindet sich nicht nur die beeindruckende Kathedrale sondern auch das Kloster Santo Domingo und die Kirche San Francisco, welche als besterbauter architektonischer Komplex Lateinamerikas gilt.

Aber auch Bauwerke aus vorkolonialer Zeit hat Lima zu bieten, beispielsweise das Heiligtum von Pachacámac, welches sich am Ufer des Flusses Rimac befindet. Ein weiteres Highlight dieser geschichtsträchtigen und imposanten Stadt ist der Plaza de Armas, in dessen unmittelbarer Nähe sich auch das Rathaus, der Präsidentenpalast und einige Sakralbauten befinden. Und auch für Erholung ist gesorgt, so kann man in einem der zahlreichen Parks oder an der malerischen Küste hervorragend entspannen und die Natur genießen.
Im Nordwesten Perus, direkt an der Pazifikküste befindet sich Trujillo, die mit 645.000 Einwohnern viertgrößte Stadt des südamerikanischen Andenstaates. Sie ist auch die Hauptstadt der Region La Libertad und zählt als wichtigste Ortschaft nördlich der Hauptstadt Lima. Das Klima in Trujillo ist angenehm und frühlingshaft, doch das ist nicht der einzige Grund, warum die Stadt eine überaus beliebte Touristendestination ist. Der Hauptgrund sind die hier befindlichen zahlreichen einzigartigen Baudenkmäler sowohl aus der Mochica- und der Chimuzeit als auch aus der spanischen Kolonialzeit.

Bestes Beispiel für Baudenkmäler aus der Zeit der Moche-Kultur sind die einzigartigen und atemberaubenden Mond- und Sonnenpyramiden („Huaca del sol“ und „Huaca de la luna“). Ebenfalls sehenswert sind die im Kolonialstil errichtet Kathedrale, der Plaza de Armas mit dem Freiheitsdenkmal und die zahlreichen palastähnlichen Wohnhäuser der einstigen spanischen Adligen. Aber auch die Inka haben einige Spuren in der Stadt hinterlassen, ein Besuch lohnt also allemal und sollte während einer Peru-Rundreise nicht fehlen.
Im Nordwesten des lateinamerikanischen Anden-Staates Peru befindet sich die rund 634.000 Einwohner zählende Stadt Chiclayo, die Hauptstadt der Region Lambayeque. Diese Stadt liegt direkt an der berühmten Panamerica, gut 20 Kilometer von der Pazifikküste entfernt. Gegründet wurde Chiclayo bereits 1560, heute trägt sie zudem den Beinamen „Capital de la amistad“ zu deutsch „Stadt der Freundschaft“.

In der näheren Umgebung von Chiclayo befinden sich zahlreiche, sehr beeindruckende Pyramiden der Mochica-Kultur. Aber auch innerhalb der Stadt warten einige Sehenswürdigkeiten darauf entdeckt und erkundet zu werden. So wie der prächtige Plaza de Armas mit der herausragenden Kathedrale von Chiclayo. Zudem wurden in der Nähe der Stadt Wandmalereien entdeckt, welche etwa 4000 alt sind.
Cajamarca
Diese Übersichtsseite dient zur Information zu möglichen Reisezielen. Genaue Leistungsinhalte der Rundreise entnehmen Sie bitte dem Reiseverlauf und den Inklusivleistungen.

Länderinfo

Peru (PE)
Peru
Das Andenland Peru gilt als eines der aufregendsten Länder in Südamerika, kaum ein anderer Staat bietet so viele diverse Naturlandschaften, Klimagegebenheiten und kulturelle Einflüsse wie das einstige Land der Inka. In Städten wie Lima oder Cusco spürt man sowohl den Geist der Inka als auch die Einflüsse der spanischen Eroberer.
Das Wahrzeichen Perus ist neben den majestätischen Anden die Ruinen der einstigen Inkastadt Machu Picchu, diese faszinierende und bemerkenswerte Siedlung in den Anden ist auch das Ziel zahlloser Reisenden und zählt zu den neuen sieben Weltwundern. Ausgangsort für einen Ausflug nach Machu Picchu ist das ehemalige Herz des Inkareiches, die reizvolle Stadt Cusco. Diese zählt zu den schönsten Städte Perus, ihr Name kommt aus der Sprache Quechua und bedeutet „Nabel der Welt“.
Zu den bedeutendsten Sehenswürdigkeiten der Stadt gehören die Kirche La Compañía de Jesus an der Plaza de Armas, die Kathedrale, die Klosterkirche La Merced und die Kirche Santo Domingo sowie einige erhaltene Inkaruinen wie die Gasse der sieben Schlagen (Callejón de Siete Culebras), die Ollantayambo-Monolythen, das  Coricancha, das Sonnenheiligtum mit Sonnentempel oder auch die Calle Hatunrumiyoc, die einstigen, bis heute mächtigen Mauern des ehemaligen Inka-Palastes, der berühmteste Stein der Mauern hat 12 Ecken.
Weiter im Süden Perus befindet sich ein weiteres Highlight des Landes, der Titicaca-See. Er ist der größte See Südamerikas und liegt auf der Grenze zwischen Peru und Bolivien, eingebettet in eine wahrhaft malerische Landschaft. Ebenfalls im Süden des Landes, allerdings in der Nazca-Wüste, weiter zur Küte hin, befindet sich eine weitere atemberaubende, schier unglaubliche Attraktion, die Linien von Nazca. Ihre Bedeutung ist bis heute ungeklärt, ihre Entdeckung liegt gerade einmal weniger als hundert Jahre zurück. Forscher gehen davon aus, dass die ältesten Linien zwischen 200 und 600 v. Chr. entstanden sind.
Um die ganze Vielfalt Perus zu erkunden, empfiehlt sich eine Rundreise durch das Land der Inka mit einem geschulten Fremdenführer, der ihnen die zuweilen extreme aber immer imposante Natur und die großartige Bedeutung der Zeugnisse der Inkakultur näher bringt.
beste Reisezeit:
April bis Oktober
 

Klima:
Im östlichen Amazonasgebiet herrscht ein tropisches Klima, Im Hochland der Anden ist es subtropisch und an der Küste ist es heiß und zumeist trocken.
Einreise:
mit einem Reisepass, der nach Einreise noch mindestens 6 Monate gültig ist. Ein Visum ist für einen Aufenthalt, der die maximale Dauer von 183 Tagen nicht überschreitet, nicht erforderlich.
(Gültig nur für deutsche Staatsbürger)
Gegeben falls kann es zu Änderungen der Einreisebestimmung kommen. Erkundigen Sie sich bitte rechtzeitig bei dem entsprechenden Konsulat oder der Botschaft.
http://www.auswaertiges-amt.de/DE/Laenderinformationen/00-SiHi/PeruSicherheit.html
 

Impfempfehlungen:
Eine Auffrischung der Standardimpfungen wird empfohlen. Wer in das Amazonasgebiet reisen möchte, muss eine gültige Gelbfieberimpfung nachweisen können.
Bitte informieren sie sich vor Reiseantritt über allgemeine Schutzimpfungen oder Prophylaxe Maßnahmen bei ihrem Hausarzt, Gesundheitsamt oder anderen reisemedizinischen Fachdienst.
http://www.auswaertiges-amt.de/DE/Laenderinformationen/00-SiHi/PeruSicherheit.html

Währung:
1 Nuevo Sol = 100 Centimos
 

Flugdauer:
ca. 15 Stunden und 20 Minuten (mit Zwischenstopp)
 

Ortszeit:
MEZ -6h (keine Sommer-/Winterzeitumstellung) somit MESZ -7h 


Gut zu wissen:
Auf Pünktlichkeit wird in Peru überhaupt kein wert gelegt, in manchen Situationen gehört es sogar zum guten Ton eine halbe Stunde zu spät zu kommen. Im Allgemeinen gelten Peruaner als offen, gastfreundlich und gesellig. Gespräche über die Herkunft oder die finanzielle Lage eines Peruaners sowie über die peruanische Politik sollten unterlassen werden. Ebenso ist es mehr als unhöflich einen Peruaner als „Indio“ zu bezeichnen, da dies abwertend klingt.


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