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14 Tage Rundreise auf den Spuren der Seidenstraße und Marco Polos (HP)
1. Tag: Montag: Deutschland - Taschkent
Linienflug nach Taschkent. Empfang durch die Reiseleitung und Transfer zu Ihrem Hotel.
2. Tag: Dienstag: Taschkent
Heute erleben Sie während einer Stadtrundfahrt durch Taschkent die Medrese Barak Khan und Abdulkassin. Sie sehen den Platz der Völkerfreundschaft und besuchen das Museum für Geschichte sowie das Navoi- Denkmal und das Kaffal-Schaschi-Mausoleum. Am späten Nachmittag Inlandsflug nach Urgentsch (ca. 1,5 Stunden).
3. Tag: Mittwoch: Urgentsch - Chiwa
Heute unternehmen Sie einen Tagesausflug nach Chiwa. Während einer ausführlichen Stadtbesichtigung sehen Sie die im 10. Jh. erbaute Juma Moschee, die Residenz des Khans von Chiwa, die Kunya Ark-Zitadelle, das Mausoleum des als Volksheiligen verehrten Pahlavon Machmud und das Islam Chodja Minarett und die Medrese. Am Nachmittag besichtigen Sie die Khan-Paläste Nurulla Bai und Toza Bog. Ein Abendessen in außergewöhnlicher Umgebung wird Ihnen im Palast Toza Bog serviert, bevor Sie in Ihr Hotel nach Chiwa zurückkehren.
4. Tag: Donnerstag: Urgentsch - Kohne-Urgentsch - Aschgabat
Nach dem Frühstück Fahrt ins benachbarte Turkmenistan nach Kohne-Urgentsch. Die schon im 1. Jh. n. Chr. als bedeutendes Handelszentrum erwähnte und später von Dschingis Khan eroberte Stadt bietet viele Sehenswürdigkeiten. Sie besuchen die in verschiedenen Jahrhunderten entstandenen Mausoleen des Fachriddin Rasi, des Sultan Tekesch und des Nadschmeddin Kubra sowie die besonders beeindruckende Grabmoschee der Sufi-Dynastie. Weiter sehen Sie das Minarett Kutluk Timur. Am Abend Inlandsflug in die Hauptstadt Aschgabat.
5. Tag: Freitag: Aschgabat - Nisa
Zuerst führt Sie heute ein Ausflug ins nahegelegene Nisa, wo Sie die Ausgrabungen der alten Königsstadt der Parther besichtigen. Am Nachmittag kehren Sie in die Hauptstadt zurück und besuchen die Große Moschee sowie das moderne Aschgabat.
6. Tag: Samstag: Aschgabat
Heute sehen Sie zuerst einen der schönsten und größten Märkte des Landes, den orientalischen Tolkuchka-Bazar mit prachtvollen Teppichen, wunderschönem Kunsthandwerk und unzähligen Kamelen. Nachmittags besuchen Sie das Nationalmuseum mit bis zu 200.000 Jahre alten Funden aus dem Gebiet des heutigen Turkmenistan.
7. Tag: Sonntag: Aschgabat - Mary/Merw
Morgens fliegen Sie nach Mary/Merw, eine der ältesten und bekanntesten Städte an der großen Seidenstraße. Hier sehen Sie die Ausgrabungen der ehemaligen "Perle des Ostens" und einstigen Hauptstadt des Seldschukenreiches. Das Abendessen mit Folklore (ab 10 Personen) findet in einem landestypischen Restaurant in Mary statt.
8. Tag: Montag: Mary - Tschardschou - Buchara
Nach dem Frühstück fahren Sie durch die turkmenische Steppe, weiter durch die Stadt Tschardschou und passieren die Grenze bei Farab. Am Abend erreichen Sie die Oase Buchara.
9. Tag: Dienstag: Buchara
Auf einer ausführlichen Stadtbesichtigung sehen Sie das außerhalb der Altstadt gelegene Samaniden-Mausoleum sowie das Chashma-Ayub Mausoleum mit Kegeldach und mehreren Kuppeln. Sie besuchen den Komplex Poikalon mit Moschee, Medrese und Minarett sowie die Medrese Ulugbek. Nach-mittags sehen Sie den Komplex Labi-Hauz, die Magoki Attori Moschee, die Marktkuppelbauten mit den drei Handelszentren und die Medrese Abdulasis Khan mit ihrer Pracht und Größe. Abendessen in der Medrese Nodir Devon Begi mit Folkloredarbietung.
10. Tag: Mittwoch: Buchara
Ein weiterer Tag, um diese faszinierende Stadt zu erleben. Sie besuchen das Jüdische Viertel mit der Synagoge und im Anschluss erwartet Sie das Haus des Kaufmanns Chodschajew. Der Nachmittag steht zu Ihrer freien Verfügung. Abendessen in einem Restaurant bei klassischer Musik.
11. Tag: Donnerstag: Buchara - Schachrisabs - Samarkand
Auf dem Weg von Buchara nach Schachrisabs besichtigen Sie das Bahaeddin Nakschbandi Mausoleum, eine der heiligsten Stätte der Muslime Usbekistans. Am Nachmittag Ankunft in Schachrisabs. Bei der Stadtbesichtigung sehen Sie die Ruinen des großartig angelegten Palastes Ak Sarai, die Gok Gumbas Moschee und den Darus Saodat Komplex. Gegen Abend erreichen Sie Ihr Hotel in Samarkand.
12. Tag: Freitag: Samarkand
Vormittags sehen Sie das Observatorium des Ulugbek, das Afrosiab Museum mit den Ausgrabungen sowie das Mausoleum Shah-e- Sende. Nachmittags besuchen Sie das "Grab des Gebieters" Gur Emir und die Gebäude am berühmten Registan Platz im Zentrum Samarkands. Hier findet auch eine Ton- und Lichtshow statt.
13. Tag. Samstag: Samarkand
Vormittags besichtigen Sie mit der Bibi Chanim Moschee eines der größten Bauwerke ihrer Art in der islamischen Welt mit großen Säulenhallen und über 400 Kuppeln. Anschließend können Sie auf dem schönen Bazar nach Souvenirs Ausschau halten. Nachmittags Weinverkostung im Chovrenko-Weinkeller und traditionelles Abendessen bei einer usbekischen Familie.
14. Tag: Sonntag: Samarkand - Taschkent
Nach dem Frühstück fahren Sie mit dem Schnellzug "Sharq" zurück nach Taschkent (Zugfahrt 1. Klasse). Nachmittags besuchen Sie das Museum für angewandte Kunst sowie die erdbebensicher gebaute Metro, deren Bau im Jahre 1972 begann. Besonders sehenswert sind die mit Marmor verkleideten und prunkvoll dekorierten U-Bahn-Stationen. Abschiedsessen in einem lokalen Restaurant.
15. Tag: Montag: Taschkent - Deutschland
Frühmorgens erfolgt der Transfer zum Flughafen Taschkent. Ihr Rückflug bringt Sie zurück nach Frankfurt.
Änderungen des Reiseablaufs vorbehalten.
Hier finden Sie Informationen zu ausgewählten Sehenswürdigkeiten der Rundreise.
3. Tag Chiwa - Djuma Moschee
Die usbekische Stadt Buxoro (Buchara) besticht vor allem durch ihre zahlreichen historischen Bauwerke wie beispielsweise dem Mausoleum der Samaniden (dem ältesten Gebäude der Stadt) oder dem atemberaubend schönen Kalon-Minarett. Zu diesen bedeutenden und beeindruckenden Bauwerken gehört auch die imposante Zitadelle Ark.
Bereits seit dem 4. Jahrhundert vor Christus befindet sich an der Stelle der heutigen Zitadelle Ark eine Festung. Mehrmalige Zerstörungen und Wiederaufbauten führten dazu, dass sich hier ein mittlerweile 20 Meter hoher Hügel gebildet hat auf dem nun die Zitadelle Ark thront.
Das Bauwerk wie wir es heute kennen, entstand im 18. Jahrhundert. Im Inneren der Zitadelle befindet sich zum einen der einstige Palast des Emirs und zum anderen auch eine Moschee. 1920 fiel der Ark einem Brand zum Opfer wobei sämtliche hölzerne Bauten vernichtet wurden, diese wurden allerdings nach historischen Plänen wieder errichtet.
4. Tag Kohne-Urgentsch - Mausoleen des Fachriddin Rasi
Minarett Kutluk Timur
Die turkmenischen Hauptstadt Aschgabat ist das kulturelle und wirtschaftliche Zentrum des Landes, zudem ist sie mit rund 950.000 Einwohnern auch die größte Stadt Turkmenistans. Ihr Name bedeutet übersetzt so viel wie „die liebliche Stadt“. Zudem beheimatet Asgabat oder auch Aschgabat zahlreiche Sehenswürdigkeiten wie das turkmenische Parlament, der Neutralitäts-Turm oder das Monument zur Unabhängigkeit des Landes.
Und erst vor wenigen Jahren kam eine weitere Attraktion hinzu, das neue Nationalmuseum des Landes. Es befindet sich in einem imposanten und atemberaubenden Gebäude, welches schon fast einem Palst gleicht. Ein besonders beeindruckendes Bild ergibt sich bei gutem Wetter, dann nämlich kann man sehen wie hinter dem eindrucksvollen Museum die Berge der Kopet-Dag in die Höhe ragen.
7. Tag Mary - Ausgrabungen der ehemaligen “Perle des Ostens“
Seidenstraße
Die Stadt Buchara, im Süden Usbekistans, gehört zu den bedeutendsten Städten des Landes, vor allem wegen ihrer zahlreichen imposanten und historisch wichtigen Bauwerke. Zu diesen historisch bedeutenden Gebäuden gehört auch das Samaniden Mausoleum, welches das älteste erhaltene Zeugnis islamischer Architektur ist und das in ganz Zentralasien. Zudem ist es auch das einzige noch bestehende Baudenkmal der Samaniden Dynastie.
Wann die reich verzierte Grabstätte Ismail Samanis entstand ist bis heute nicht genau geklärt, sicher ist, dass Ismail das damalige Chorasan von 900 bis 907 regierte, deshalb ist es nur logisch den Bau seines Mausoleums auf das 10. Jahrhundert zu datieren. Ein Grund warum das Samaniden Mausoleum so hervorragenden erhalten ist, ist der das es eine sehr lange Zeit unter mehreren Schichten Sand verborgen lag und erst im 20. Jahrhundert komplett freigelegt wurde.
10. Tag Buxoro - Kalyan Moschee
Buxoro - Labi- Chaus
Buxoro - Medrese Mir-e Arab
Buxoro - Minarett Kaljan
11. Tag Bahaeddin Nakschbandi Mausoleum
12. Tag Samarkand - Gur Emir Mausoleum
Zwei Kilometer vom Stadtzentrum Samarkands entfernt befinden sich die Ruinen des Observatoriums von Ulug Beg sowie ein Museum. Die Usbeken nennen es „Gurkani Zij“ was soviel wie „Observatorium der Gurkani“ bedeutet. Das Observatorium wurde zwischen 1424 und 1428 auf Befehl des Timuriden-Herrschers Ulug Beleg errichtet. Es sollte den Astronomen der Ulugbelek-Madrasa für Beobachtungen dienen.
Nachdem Ulug Beg 1449 ermordet wurde, zerstörte man auch das Observatorium, in welchem in den Jahren zuvor 992 Sterne vermessen worden waren. Nur der unterirdische Teil des Sextanten blieb erhalten, wurde aber erst im Jahre 1908 von russischen Archäologen entdeckt und ausgegraben. Von dem Observatorium selbst konnte nur der runde Grundriss rekonstruiert werden.
Im Herzen der usbekischen Stadt Samarkand befindet sich einer der prächtigsten Plätze ganz Mittelasiens, der Registan oder auch Registan-Platz. Sein Name bedeutet übersetzt so viel wie „sandiger Platz“. Der weit angelegte Platz wird von drei imposanten Bauwerken eingeschlossen, zur Linken von der Ulugbek-Medresse, zur Rechten von der Sher-Dor-Medresse und in der Mitte von der Tilya-Kori-Medresse mit dazu gehöriger Moschee.
Dieses atemberaubende und bezaubernde Ensemble herausragender Architektur bildet nicht nur das Herz des antiken Samarkands sondern ist auch eine der beliebtesten Touristenattraktionen der Stadt. Der Registan versprüht wie viele andere Plätze in Usbekistan auch den romantischen und faszinierenden Zauber aus „1000 und einer Nacht“.
Zu den bedeutendsten Sehenswürdigkeiten der bezaubernden Stadt Samarkand gehört zweifelsohne die berühmte Bibi-Khanum-Moschee, auch Moschee Bibi Chanum oder Moschee Bibi Hanim genannt. Noch im 15. Jahrhundert zählte sie zu den prächtigsten und größten Moscheen der islamistischen Welt. Ab dem Ende des 16. Jahrhundert verfiel die Moschee allerdings. Erdbeben, Wetter und die Bewohner Samarkands machten sich an ihr zu schaffen.
Letzteres war besonders tragisch, denn auf der Suche nach Baumaterial plünderten die Bewohner die Ruine weshalb wichtige Einrichtungsgegenstände und ganze Marmorsäulen verschwanden. Bis zur Mitte des 20. Jahrhunderts fristete diese einst grandiose und einzigartige Moschee ihr Dasein als Ruine, dann erst begann man mit einer großangelegten Restaurierung dieses imposanten Bauwerks. So können schon heute wieder einige bedeutende Teile der Moschee in ihrem restaurierten Zustand besichtigt werden.
Hier finden Sie Informationen zu Städten der Rundreise.
Im Nordwesten Usbekistans befindet sich die beschauliche Oasenstadt Chiwa mit ihren knapp 56.000 Einwohnern. Sie liegt direkt an der alten Seidenstraße, weshalb sie in der Vergangenheit von großer strategischer und wirtschaftlicher Bedeutung war. Gegründet wurde die Stadt bereits im 6. Jahrhundert nach Christus, rund 400 Jahre später war sie schon zu einer bedeutenden Handelsstadt aufgestiegen.
Von dieser glanzvollen Vergangenheit zeugen bis heute zahlreiche prachtvolle Bauwerke. Bestes Beispiel dafür ist der Palast Tasch-Hauli, welcher als Meisterwerk der orientalischen Architektur gilt. In Itchan-Kala, der Altstadt Chiwas, welche seit 1990 zum UNESCO-Weltkulturerbe gehört, befinden sich weitere imposante Gebäude wie beispielsweise das Kalta Minor, die Muhammed-Amin-Khan-Madrasa und das Khodja-Minarett.
Zu den meistbesuchten und historisch wichtigsten Städten in Usbekistan gehört zweifelsohne auch das märchenhafte Samarkand. Die Stadt im Osten des Landes befindet sich direkt an den westlichen Ausläufern des Alai Gebirges und somit rund 700 Meter über dem Meeresspiegel. Der Name Samarkand kommt aus dem Sogdischen und bedeutet so viel wie „steinerne Stadt“.
In Samarkand kann man bis heute den orientalischen Charme aus längst vergangenen Zeiten erleben, anders als in vielen anderen usbekischen Städten, in denen die Moderne die Überhand gewonnen hat. Zu den bedeutendsten Sehenswürdigkeiten der Stadt gehören die Bibi-Khanum Moschee, der bekannte Registanplatz mit den umliegenden Medressen wie beispielsweise der malerischen Sher-Dor-Madrasa ebenso wie das Gur-Emir Mausoleum und das Schahi-Sinda-Ensemble.
Im Nordosten Usbekistans befindet sich Taschkent, die Hauptstadt des Landes, welche mit einer Fläche von knapp 335 km² und mehr als 2 Millionen Einwohnern zugleich auch die größte Stadt Usbekistans ist. 1966 wurde die heutige Metropole von einem starken Erdbeben erschüttert, durch den Wiederaufbau bekam die Stadt ein modernes Gesicht und gilt heute als sehr grüne und wasserreiche Stadt mit zahlreichen Parks und Springbrunnen.
In der Altstadt Taschkents findet man aber dennoch den einstigen orientalischen Flair und zahlreiche historische Bauwerke wie beispielsweise die eindrucksvolle Kukeldash-Madrasa. Zu den modernen Wahrzeichen der Stadt gehört der imposante Fernsehturm. Einige weitere sehenswerte Bauwerke ist das pittoreske Timuriden-Museum und das herrliche Theatergebäude.
In der usbekischen Provinz Xorazm, nahe der Grenze zu Turkmenistan befindet sich die rund 150.000 Einwohner zählende Stadt Urganch. Sie wurde in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts gegründet und entwickelt sich immer mehr zu einer beliebten und vielbesuchten Destination von Reisenden. Sie ist mittlerweile eine Station bei jeder guten Usbekistan Rundreise.
Besonders beliebt ist die Stadt als Ausgangspunkt für Ausflüge in die nahe gelegene Weltkulturerbe-Stadt Xiva. Aber auch in und um die Stadt selbst gibt es vieles zu entdecken und zu bewundern. Vor allem Ausflüge in die Wüsten Karakum und Kysylkum sind sehr empfehlenswert. Auch die alten Festungen Toprak-kala und Koj-Krylgan-Kala sind einen Besuch wert.
Zu den bedeutendsten Städten Usbekistans gehört die reizvolle Metropole Buxoro, auch als Buchara bekannt. Diese befindet sich im Südosten des Landes und zählt rund 240.000 Einwohner. Vor allem die Altstadt Buxoros ist bemerkenswert, wegen ihrer zahlreichen imposanten Bauwerke darunter viele Moscheen und Madaris („Ort des Lernens“, islamische Hochschulen), gehört sie seit 1993 zum UNESCO Weltkulturerbe.
Das älteste erhaltene Gebäude der Stadt ist das Mausoleum der Samaniden, welches aus dem 10. Jahrhundert stammt. Weitere beeindruckende Bauwerke Buxoros sind das Kalon Minarett, die Zitadelle Ark und der Sommerpalast des letzten Emirs Bucharas, letzterer befindet sich etwas außerhalb der Stadt. Auch die Basare, welche teilweise noch aus dem 16. Jahrhundert stammen, sind in jedem einen Besuch wert.
Kohne-Urgentsch
Nisa
Mary
Tschardschou
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