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15 Tage Syrien-Jordanien-Rundreise (HP)
1. Tag: Samstag: Deutschland - Amman
Flug von Deutschland nach Amman. Empfang durch die Reiseleitung und Transfer zum Hotel.
2. Tag: Sonntag: Amman - Bosra - Damaskus
Morgens geht die Fahrt über die Grenze nach Syrien. Sie besuchen die nabatäisch-römische Stadt Bosra mit dem hervorragend erhaltenen römischen Theater. Der Tag endet mit der Ankunft in Damaskus.
3. Tag: Montag: Damaskus
Während einer Stadtrundfahrt in Damaskus sehen Sie den Azem-Palast, die Omaijaden- Moschee, die Stadtmauer mit dem Osttor und dem Paulusfenster sowie den Souk.
4. Tag: Dienstag: Damaskus - Maalula - Krak des Chevaliers - Hama
Von Damaskus erfolgt die Weiterfahrt nach Maalula, dem einzigen Ort in dem noch Aramäisch, die Sprache Christi, gesprochen wird. Sehenswert sind das Stadtbild und die Klöster. Anschließend fahren Sie nach Krak des Chevaliers. Dort besichtigen Sie die Kreuzritterburg. Übernachtung in Hama.
5. Tag: Mittwoch: Hama - Simeonskloster - Aleppo
Morgens sehen Sie in Hama die Norias, die großen Wasserräder. Dann fahren Sie zum Simeonskloster und besichtigen am Nachmittag die wichtigsten Sehenswürdigkeiten Aleppos, wie z.B. die große Moschee, die Zitadelle und die berühmten überdachten Souks.
6. Tag: Donnerstag: Aleppo - Euphrat-Tal - Rusafa - Palmyra
Heute fahren Sie zum Euphrat-Tal mit dem großen Stausee und weiter zu der byzantinischen Ruinenstadt Rusafa. Anschließend führt Sie die Fahrt durch die Wüste nach Palmyra.
7. Tag: Freitag: Palmyra - Amman
Sie sehen den Tempel des Baal, die Säulenstraße mit dem Triumphbogen, das Theater, den Baal-Shamin-Tempel und das Tal der Gräber. Nachmittags Weiterfahrt nach Amman zur Übernachtung.
8. Tag: Samstag: Amman
Dieser Tag steht Ihnen in der jordanischen Hauptstadt zur freien Verfügung.
9. Tag: Sonntag: Amman - Wüstenschlösser
Vormittags Stadtrundfahrt durch die jordanische Hauptstadt. Nachmittags Ausflug zu den am Rand der östlichen Wüste gelegenen Wüstenschlössern.
10. Tag: Montag: Amman - Umm Qeis - Jerash
Morgens fahren Sie nach Umm Qeis. Besonders beeindruckend ist der Ausblick auf den See Genezareth, die Golanhöhen und das Jordantal. Danach besichtigen Sie die wohl am besten erhaltene römische Garnisonsstadt Jerash, das frühere Gerasa.
11. Tag: Dienstag: Amman - Madaba - Berg Nebo - Bethanien - Totes Meer - Petra
Von Amman fahren Sie zu den Mosaiken von Madaba und erleben vom Berg Nebo die Aussicht auf das "Gelobte Land". Fahrt ans Tote Meer, wo Sie am Jordan die Taufstelle Jesu besuchen. Am Abend erreichen Sie Petra.
12. Tag: Mittwoch: Felsenstadt Petra
Zu Fuß wandern Sie durch die Felsenschlucht Sik zum berühmten "Schatzhaus des Pharao". Sie besichtigen die Königsgräber und das Felsentheater.
13. Tag: Donnerstag: Petra - Wadi Rum - Aqaba
Von Petra fahren Sie zum Wüstental Wadi Rum. Nachmittags Ankunft in Aqaba.
14. Tag: Freitag: Aqaba/Rotes Meer
Tag zur freien Verfügung. Genießen Sie ein Bad im Roten Meer oder bummeln Sie durch die Bazare der Stadt.
15. Tag: Samstag: Aqaba - Deutschland
Transfer zum Flughafen und Rückflug nach Deutschland bzw. Anschlussaufenthalt, z.B. Baden am Roten Meer oder Toten Meer. Vorbehaltlich der Flugzeiten von Royal Jordanien erfolgt ggf. der Inlandsflug am Vorabend und die letzte Übernachtung in Amman.
Änderungen des Reiseablaufs vorbehalten.
Hier finden Sie Informationen zu ausgewählten Sehenswürdigkeiten der Rundreise.
In der syrischen Hauptstadt Damaskus befindet sich der imposante Azem Palast, dieser wurde bereits im Jahre 1750 errichtet. Damals diente er allerdings noch als Residenz für Staatsoberhäupter. Heute beherbergt der Palast das Museum der Künste und Volkstraditionen.
1925 wurde das Gebäude während der syrischen Revolution durch die Angriffe der französischen Artillerie stark beschädigt, somit musste der Palast in den darauffolgenden Jahren aufwendig renoviert werden.
Man versuchte dabei die bemerkenswerte Architektur des Baus, welche ein großartiges Beispiel für die traditionelle Bauweise der Häuser in Damaskus ist, zu erhalten. Besonders eindrucksvoll ist dabei die Verwendung unterschiedlicher Arten von Steinen wie Basalt, Sandstein, Marmor und Kalkstein.
Die Umayyaden-Moschee in der syrischen Hauptstadt Damaskus gehört zu den ältesten Moscheen der Welt, sie wurde bereits in vorislamischer Zeit als eine dem Täufer Johannes geweihte Kathedrale errichtet. Später wurde sie unter dem damaligen Umayyaden-Kalifen Al-Walid innerhalb von zehn Jahren als Moschee neu errichtet und im Jahre 705 n. Chr. fertiggestellt.
Das ohnehin imposante Bauwerk ist mit prächtigen, farbigen Mosaiken verziert, jene an den Arkadengängen sind besonders eindrucksvoll, sie zeigen das Paradies, hier wurden allein für das Laub der Bäume 22 verschiedene Grüntöne verwendet, der Himmel ist golden dargestellt.
In der Umayyaden-Moschee befindet sich der Schrein Johannes des Täufers und an der Nordwestecke kann das Mausoleum des Sultans Saladin bewundert werden. Ein besonderes Pilgerziel stellt die Moschee für die Schiiten dar, denn in einer der vier größeren Hallen des Bauwerks befindet sich angeblich der Kopf Husseins, der Enkel des Propheten Mohammed.
Im Osten Syriens, nahe der Grenze zum Libanon befindet sich der Krak des Chevaliers, eine atemberaubende Höhenburg, welche im Jahre 1031, also zur Zeit der Kreuzzüge entstanden ist. Sie wurde von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt. Sowohl für den Orient als auch für den Okzident ist der Krak des Chevaliers ein herausragendes Symbol der Kreuzritterzeit.
Im Jahre 1927 wurde Frankreich Mandatsmacht in Syrien und erhielt somit auch die Burg. Um den Sieg des Westens über den Orient zu symbolisieren war der Krak des Chevaliers für die Franzosen wie geschaffen und wurde somit aufwendig saniert und rekonstruiert. Allerdings musste Frankreich schon nach zwei Jahrzehnten seine Vormachtstellung in Syrien wieder aufgeben, wodurch das Land diesen historisch wertvollen Prachtbau wieder zurück bekam.
In der Stadt Kerak, im Westen Jordaniens befinden sich die Ruinen der Kreuzritterburg, welche um das Jahr 1140 entstanden ist. Die Überreste dieser imposanten Festung liegen in einer Höhe von etwa 1.000 Meter über dem Meeresspiegel auf einem Felsvorsprung. In dem Ort, welcher zu Füßen der Burg liegt, leben rund 21.000 Einwohner.
Reisende dürfen die Kreuzritterburg, welche auch Crak des Moabites genannt wird, nicht mit dem wesentlich bekannteren Krac des Chevaliers in Syrien, eine Festung die noch besser erhalten ist, verwechseln. Der Stil der Burg ist sowohl von byzantinischen als auch von europäischen und arabischen Einflüssen geprägt und gilt als bekanntes Beispiel für die Architektur der Kreuzfahrer.
5. Tag Aleppo - große Moschee von Aleppo
Simeonskloster
Im Nordwesten Syriens befindet sich die knapp 1,7 Millionen Einwohner zählende Metropole Aleppo, welche auch die Hauptstadt des gleichnamigen syrischen Gouvernements ist und zudem auch die bevölkerungsreichste Stadt Syriens darstellt. Sie ist auf Grund ihrer zahlreichen historischen Bauwerke und der Tatsache, dass sie 2006 zur „Kulturhauptstadt des Islam“ erklärt wurde, ein beliebtes Touristenziel.
Die Hauptattraktion der Stadt ist die imposante, aus dem Mittelalter stammende Zitadelle Saif al-Daula, häufig auch einfach nur Zitadelle von Aleppo, Burg von Aleppo oder Stadtschloss Saif al-Daula genannt. Sie erhebt sich auf einem Hügel etwa 50 Meter über die Stadt. Die Zitadelle gehört ebenso wie die Medina (Altstadt) von Aleppo zum UNESCO Weltkulturerbe.
6. Tag Rusafa - Euphrat Tal
Zu den bedeutendsten Sehenswürdigkeiten Syriens gehört in jedem Fall die antike Oasenstadt Palmyra, häufig auch Tadmur genannt. Sie befindet sich inmitten der syrischen Wüste und wird im Westen von schroffen Felsen begrenzt. Bereits seit dem 1. Jahrhundert n. Chr. existiert Palmyra, durch ihre günstige Lage an einer wichtigen Karawanenstraße gelangte die Stadt zu Reichtum, weshalb hier zahlreiche monumentale Bauwerke entstanden sind.
Zu den besterhaltenen und eindrucksvollsten dieser Gebäude gehört auch der Baal-Shamin Tempel oder einfach nur Tempel des Baal. Baal war im Altertum die Bezeichnung für diverse Gottheiten, kann aber auch König, Herr, Meister, Ehemann oder eben Gott bedeuten. Der Baaltempel war im 1. Jahrhundert n. Chr. das wichtigste religiöse Bauwerk im Nahen Osten.
Säulenstraße von Palmyra mit Triumphbogen
Palmyra - Tal der Gräber
8. Tag Amman - Abdullah Moschee
In der jordanischen Wüste, rund 60 Kilometer von der Hauptstadt Amman entfernt, befindet sich das prachtvolle und beeindruckende Wüstenschloss Qusair Amra, dessen Namen übersetzt so viel wie „kleiner Palast von Amra“ bedeutet. Das imposante Bauwerk ist eine Art Jagdschloss und wurde bereits im frühen 8. Jahrhundert von dem Kalifen Al Walid I. errichtet.
In der Wüste Jordaniens befinden sich noch zahlreiche weitere Wüstenschlösser, die meisten von ihnen liegen östlich der Stadt Amman und wurden wie das Qusair Amra im 7. und 8. Jahrhundert errichtet. Meist dienten sie als Festungen, Treffpunkt für Beduinen oder Karawansereien. Seit 1985 gehört das der „kleine Palast von Amra“ schon zum UNESCO Weltkulturerbe.
Auf dem Zitadellenhügel der jordanischen Hauptstadt Amman befindet sich eine der bedeutendsten Attraktionen der Stadt, das Archäologische Museum. Dieses wurde bereits 1951 errichtet und beheimatet zahllose Objekte von archäologischen Ausgrabungen aus ganz Jordanien. Die atemberaubende Sammlung reicht von alltäglichen Gegenständen wie Tonwaren und Werkzeugen bis hin zu beeindruckenden Statuen, Schmuckstücken und Münzen.
Die Ausstellung ist chronologisch angeordnet, beginnend mit dem Paläolithikum (vor 1.000.000 bis 10.000 Jahren) bis hin zur Islamischen Epoche (636 nach Christus bis heute). Die berühmten Statuen von Ain Ghazal, welche aus der Zeit um 6.000 vor Christus stammen, gehören ebenso wie die aus Bronzeblätter bestehenden Schriftrollen vom Toten Meer zu den bedeutendsten Ausstellungsstücken im Archäologischen Museum.
Amman - Qasr el Hallabat
Amman - Schloss Azraq
In der kargen und dennoch unbeschreiblich faszinierenden Wüste Jordaniens kann man während einer Rundreise zahlreiche imposante Wüstenschlösser entdecken, die meisten von ihnen stammen aus dem 7. und 8. Jahrhundert. Sehr gut erhaltene und immer noch beeindruckende findet man vor allem östlich der jordanischen Hauptstadt Amman, so auch das Qasr Kharana, welches das am besten erhaltene und bekannteste Wüstenschloss des Landes ist.
Das Qsar Kharana gehört zu den sehr frühen Beispielen islamischer Architektur und zeigt ebenso Einflüsse sassanidischer Architektur. Durch die Nähe zur Hauptstadt Amman ist es zudem für Touristen leicht zugänglich. Obwohl der Komplex schon früh verlassen und vernachlässigt wurde und zudem auch von einigen Erdbeben erschüttert wurde, ist es doch bist heute gut erhalten, was vor allem wegen der Restaurierungsmaßnahmen in den 1970er Jahren der Fall ist.In der kargen und dennoch unbeschreiblich faszinierenden Wüste Jordaniens kann man während einer Rundreise zahlreiche imposante Wüstenschlösser entdecken, die meisten von ihnen stammen aus dem 7. und 8. Jahrhundert. Sehr gut erhaltene und immer noch beeindruckende findet man vor allem östlich der jordanischen Hauptstadt Amman, so auch das Qasr Kharana, welches das am besten erhaltene und bekannteste Wüstenschloss des Landes ist.
Das Qsar Kharana gehört zu den sehr frühen Beispielen islamischer Architektur und zeigt ebenso Einflüsse sassanidischer Architektur. Durch die Nähe zur Hauptstadt Amman ist es zudem für Touristen leicht zugänglich. Obwohl der Komplex schon früh verlassen und vernachlässigt wurde und zudem auch von einigen Erdbeben erschüttert wurde, ist es doch bist heute gut erhalten, was vor allem wegen der Restaurierungsmaßnahmen in den 1970er Jahren der Fall ist.
In der kargen und dennoch unbeschreiblich faszinierenden Wüste Jordaniens kann man während einer Rundreise zahlreiche imposante Wüstenschlösser entdecken, die meisten von ihnen stammen aus dem 7. und 8. Jahrhundert. Sehr gut erhaltene und immer noch beeindruckende findet man vor allem östlich der jordanischen Hauptstadt Amman, so auch das Qasr Kharana, welches das am besten erhaltene und bekannteste Wüstenschloss des Landes ist.
Das Qsar Kharana gehört zu den sehr frühen Beispielen islamischer Architektur und zeigt ebenso Einflüsse sassanidischer Architektur. Durch die Nähe zur Hauptstadt Amman ist es zudem für Touristen leicht zugänglich. Obwohl der Komplex schon früh verlassen und vernachlässigt wurde und zudem auch von einigen Erdbeben erschüttert wurde, ist es doch bist heute gut erhalten, was vor allem wegen der Restaurierungsmaßnahmen in den 1970er Jahren der Fall ist.In der kargen und dennoch unbeschreiblich faszinierenden Wüste Jordaniens kann man während einer Rundreise zahlreiche imposante Wüstenschlösser entdecken, die meisten von ihnen stammen aus dem 7. und 8. Jahrhundert. Sehr gut erhaltene und immer noch beeindruckende findet man vor allem östlich der jordanischen Hauptstadt Amman, so auch das Qasr Kharana, welches das am besten erhaltene und bekannteste Wüstenschloss des Landes ist.
Das Qsar Kharana gehört zu den sehr frühen Beispielen islamischer Architektur und zeigt ebenso Einflüsse sassanidischer Architektur. Durch die Nähe zur Hauptstadt Amman ist es zudem für Touristen leicht zugänglich. Obwohl der Komplex schon früh verlassen und vernachlässigt wurde und zudem auch von einigen Erdbeben erschüttert wurde, ist es doch bist heute gut erhalten, was vor allem wegen der Restaurierungsmaßnahmen in den 1970er Jahren der Fall ist.
Etwa 40 Kilometer nördlich der jordanischen Hauptstadt Amman befinden sich die Ausgrabungen der eindrucksvollen antiken Stadt Gerasa, welche Teil der sogenannten Dekapolis war. Auf dem Gebiet von Gerasa, häufig auch Jerasch oder Jarash genannt, siedelten schon im 6. Jahrhundert vor Christus die ersten Menschen. Bis ins erste Jahrhundert nach Christus blieb die Stadt aber von geringer Bedeutung.
Unter der darauffolgenden römischen Herrschaft erlebte die Stadt allerdings einen rasanten Aufstieg. Als Teil der Dekapolis machte sie schon bald der älteren Stadt Petra als Handelsstadt Konkurrenz. Starke Erdbeben im 7. und 8. Jahrhundert führten schließlich zur Aufgabe der Stadt. Bis heute gut erhaltene Bauwerke der Stadt sind unter anderem der Triumphbogen, das Südtheater sowie das ovale Forum.
Der berühmte See Genezareth, auch Galiläisches Meer oder See von Tiberias genannt, ist der am tiefsten gelegene Süßwassersee der Welt. Er befindet sich 212 Meter unter dem Meeresspiegel. Aufgrund seiner historischen und spirituellen Bedeutung ist der See Genezareth ein sehr beliebtes Urlaubs- und Ausflugsziel, jedes Jahr besuchen mehr als eine Million Touristen und Einheimische den See.
Aber auch abseits des Tourismus ist der See Genezareth von großer wirtschaftlicher Bedeutung, so stellt er zum einen das größte Süßwasserreservoir des Staates Israel dar. Zudem verfügt er auch über einen enormen Fischreichtum. Die größte Stadt am Ufer des See Genezareth ist Tiberias, sie ist ein beliebter Ausgangpunkt für Ausflüge zum See.
Im jordanischen Abarim-Gebirge befindet sich der berühmte Berg Nebo, welcher mit seiner Höhe von 808 Metern und seiner günstigen Lage eine herrliche Aussicht auf das Tote Meer, in das Jordantal und bis hin nach Israel ermöglicht. Doch die meisten Reisenden kommen nicht allein wegen der traumhaften Aussicht zum Berg Nebo. Es ist vor allem auch die religiöse Bedeutung die zahlreiche Besucher anzieht. In der Bibel lwird geschrieben, dass der Berg Nebo der Ort ist von dem aus Mose auf das gelobte Land blicken durfte, doch dann sterben musste, ohne jenes gelobte Land jemals selbst zu betreten.
Auf dem Gipfel des Berges befindet sich Kirche, welche bereits um 393 hier entstand und seither häufig verändert wurde. Vor allem im 7. Jahrhundert war sie ein vielbesuchtes Pilgerziel. Von dieser einstigen, ursprünglichen Kirche sind heute nur noch einige wenige Reste übrig. Allerdings wurde eine weitere Kirche errichtet, in welcher eine beachtliche Sammlung von Mosaiken mit Jagdszenen und Tierdarstellungen bestaunt werden kann.
Unweit der jordanischen Hauptstadt Amman, etwa 35 Kilometer weiter südlich, befindet sich die malerische Stadt Madaba. Sie beheimatet rund 71.000 Einwohner, der Name des Ortes bedeutet übersetzt so viel wie „Wasser der Ruhe“. In Madaba befindet sich die historisch bedeutende griechisch-orthodoxe St. Georgskirche, welche die berühmte Mosaikkarte von Madaba beherbergt.
Dieses faszinierende und beeindruckende Mosaik stellt eine Landkarte Palästinas dar, weshalb es auch Palästina-Mosaik genannt wird. Das imposante Kunstwerk, welches aus der Mitte des 6. Jahrhunderts stammt, ist die älteste kartographische Darstellung des häufig als „Heiliges Land“ bezeichneten Israel und ist zudem eine der wenigen Darstellungen, die noch im Original erhalten sind.
Ungefähr auf halber Strecke zwischen dem Golf von Aqaba und dem Toten Meer in Jordanien befindet sich eines der erstaunlichsten Wunder der antiken Welt, die rosarote Ruinenstadt Petra. Erbaut wurde sie etwa im 3. Jahrhundert vor Christus und war sie einst die Hauptstadt des Nabatäer-Reiches sowie ein wichtiger Handelsort. Die hier befindlichen Häuser, Tempel und Gräber wurden von den Bewohnern direkt in den Fels geschlagen und mit kunstvollen Säulen verziert. Im 13. Jahrhundert wurde sie aufgegeben und erst 1812 wiederentdeckt.
Im Jahr 1985 wurde Petra von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt und ist seit dem auch ein vielbesuchtes Touristenziel. Auf einem rund 5 km² großen Areal können die Besucher die beeindruckende Vielfältigkeit der Bauten, von denen die meisten noch gut erhalten sind, sowie die unzähligen Farben des Gesteins, welche besonders zur Morgen- oder Abenddämmerung die Ruinenstädte von ihrer schönsten Seite zeigen, bestaunen.
Der Name Petra kommt aus dem griechischen und hat die treffende Bedeutung „Fels“. Leider ist nicht bekannt wie die Nabatäer ihre einstige Hauptstadt nannten. Ein wenig sicheres Zeugnis gibt an, dass der Name der Stadt Reqem, Reqmu oder Rakmu lautete, was in der Übersetzung „die Rote“ oder „die Bunte“ bedeutet, als Anspielung auf die farbigen Felsen der Stadt wäre diese Bezeichnung durchaus zutreffend.
In Petra sind ungefähr 800 historische Bauten und Opferplätze erhalten. Zu den bekanntesten Bauwerken gehören das römische Theater, das „Schatzhaus“, das einstige Stadtzentrum, die Gräber der Königswand und auch das Felsengrab Ed-Deir. Sie weisen teilweise sowohl einen nabatäischen als auch einen griechisch-hellenistischen oder römischen Stil auf, manchmal sind auch alle drei Einflüsse vermischt.
Heute gehört die versteckte Felsenstadt Petra zu den neuen 7 Weltwundern und gilt als einzigartiges Kulturdenkmal. Manche Wissenschaftler vermuten, dass die in der Bibel erwähnte Stadt Sela (zu Deutsch „Fels“)in Edom, eben jene geheimnisvolle Felsenstadt ist, da das umliegende Bergland Edom heißt. Wer eine Rundreise durch Jordanien macht, der sollte einen Besuch der Ruinenstadt Petra in jedem Fall einplanen.
In seinem Buch „Die sieben Säulen der Weisheit“ bezeichnete der britische Archäologe die Stadt Petra als den „herrlichsten Ort der Welt“, sagte aber weiterhin, dass auch jede noch so gute Beschreibung Petras beim eigenen Erleben dieser faszinierenden Stadt verblasse.
Im Westen Jordaniens, etwa auf halber Strecke zwischen dem Toten Meer und dem Golf von Aqaba befindet sich eines der eindrucksvollsten Wunder der antiken Welt, die rosarote Ruinenstadt Petra. Sie entstand im 3. Jahrhundert vor Christus und war einst die Hauptstadt des Nabatäer-Reiches sowie ein wichtiger Handelsort. Die hier befindlichen Häuser,Gräber und Tempel wurden von den Bewohnern direkt in den Fels geschlagen und mit kunstvollen Säulen verziert. Im 13. Jahrhundert wurde sie aufgegeben und erst 1812 wiederentdeckt.
Insgesamt gibt es rund 800 historische Bauten und Opferplätze in Petra. Zu den besonders beeindruckenden Bauwerken der Felsenstadt gehören neben dem Schatzhaus, dem römischen Theater und der Königswand vor allem die sagenumwobenen Königsgräber. Hierbei ist vor allem das Urnengrab erwähnenswert. Im Jahr 1985 wurde Petra von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt, sie gehört zudem zu den neuen 7 Weltwundern, gilt als einzigartiges Kulturdenkmal und ist seither auch ein vielbesuchtes Touristenziel.
Das wohl berühmteste Bauwerk in der überwältigenden Felsenstadt Petra ist das sogenannte Schatzhaus des Pharao, auch Khazne al-Firaun genannt. Doch anders als der Name „Schatzhaus“, welchen die Beduinen dem Gebäude gaben, vermuten lässt, diente das Bauwerk tatsächlich als Felsengrab. Man geht davon aus, dass es für den damaligen Nabatäerlkönig Aretas IV angelegt wurde.
Der imposante Bau wurde im hellenistischen Stil errichtet, er ist knapp 40 Meter hoch und etwa 25 Meter breit. Auf den sechs korinthischen Säulen befindet sich ein Portikus, über diesem erhebt sich ein Rundtempel, an dessen Spitze sich wiederrum eine Urne befindet. Auf dieser Urne kann man noch heute Einschusslöcher erkennen, diese stammen von Beduinen, welche Schätze in der Urne vermuteten und diese deshalb öffnen wollten. Allerdings besteht die Urne, so wie das meiste in Petra aus massivem Fels.
Zu den beliebtesten und am häufigsten besuchten Touristenzielen Jordaniens gehört ganz ohne Zweifel auch Wadi Rum. Besonders in den letzten Jahren hat es deutlich an Beliebtheit gewonnen. Ein Wadi ist ein zeitweilig ausgetrockneter Flusslauf, welcher nur nach starken Regenfällen Wasser führt. Die hier befindlichen Felswände bestehen aus Granit und Sandstein. Wadi Rum liegt östlich der Stadt Aqaba im Süden Jordaniens und ist das größte Wadi im ganzen Land.
Aqaba ist somit ein idealer Ausgangspunkt für Touren in das Wüstental. Besonders beliebt zur Erkundung Wadi Rums sind neben Geländewagen auch Ausritte auf Araberpferden und ausgedehnte Wanderungen sehr beliebt. Für Abenteuerlustige kann auch eine Übernachtung in dieser Gegend sehr interessant sein, denn hier bietet sich die Möglichkeit einen aufregenden und anstrengenden Tag unter dem faszinierenden Sternenhimmel der Wüste ausklingen zu lassen.
In dem gleichnamigen Dorf Wadi Rum leben mehrere hundert Beduinen, einige von ihnen in Betonhäusern und andere noch traditionell in Zelten. Hier im Dorf gibt es auch einige Geschäfte sowie eine Polizeistation. Die hier lebenden Beduinen leben hauptsächlich vom Tourismus. Denn jedes Jahr kommen mehr Reisende in die einsame Gegend um die wunderbare Natur zu erleben.
Hier finden Sie Informationen zu Städten der Rundreise.
Die malerisch gelegene Stadt von Kerak befindet sich im Westen Jordaniens und beheimatet rund 21.000 Menschen. Das eigentliche Highlight der Stadt sind die hier befindlichen Ruinen der Burg Kerak, welche aus der Zeit der Kreuzzüge stammt und von Kreuzfahrern des Königreiches Jerusalem errichtet wurde. Häufig wird die Burg fälschlicherweise mit dem wesentlich bekannteren Krak des Chevaliers im Nachbarland Syrien verwechselt.
Die Burg Kerak befindet sich auf einem Felsvorsprung in etwa 1000 Metern über dem Meeresspiegel und wird häufig auch Crac des Moabites genannt. Durch die günstige Lage der Stadt östlich des Jordans konnten von hier aus sowohl die Handelsrouten nach Mekka, Damaskus und Ägypten als auch die Beduinen kontrolliert werden.
Die Hauptstadt des Königreichs Jordanien ist die im Nordwesten des Landes befindliche Metropole Amman. Sie zählt über eine Million Einwohner und verfügt trotz ihres Rufes als moderne Stadt über zahlreiche kulturelle und historische Sehenswürdigkeiten. Der Name der Stadt geht auf den in der Bibel erwähnten Volkstamm der Ammoniter und deren Staat Ammon zurück.
Amman war nicht immer die pulsierende Großstadt die sie heute ist, erst mit der Staatsgründung Israels und den darauffolgenden Flüchtlingsströmen aus dem Westjordanland nach Amman entwickelte sich zu der bedeutenden Finanzmetropole.
Das Wahrzeichen der Stadt ist König-Abdullah Moschee, welche sich mit ihrer blauen Kuppel sofort vom hauptsächlich Sandstein-farbigen Stadtbild abhebt. Die hochragenden, futuristisch anmutenden Minarette lassen das nicht ganz so hohe Alter der Moschee erahnen, sie wurde nämlich erst 1989 errichtet.
Wichtige historische Bauwerke der Stadt sind das Römische Theater und der Herkulestempel auf dem Zitadellenhügel. Ebenfalls sehenswert ist die malerische Altstadt Ammans, in deren Zentrum sich der Suq, ein traditioneller arabischer Markt befindet, welchen man unbedingt besucht haben sollte.
Zu den zehn griechisch geprägten Städten der einstigen Dekapolis gehörte auch der Ort Gadara, heute Umm Qais genannt. Die Stadt, von der heut nur noch einige Ruinen zeugen, befand sich rund 10 Kilometer vom Südende des Sees Genezareth entfernt.
Besonders bekannt ist Umm Qais für ihre zwei Theater. Zum einen das sogenannte Nordtheater, von dem aber nur relativ wenig erhalten ist. Zum anderen das Westtheater, dieses befindet sich am Westhang der Akropolis und ist noch relativ gut erhalten.
Auch die Überreste der oktogonalen Kirche sind sehr sehenswert und lassen die einstige Schönheit und den Reichtum der Stadt erahnen. Vor allem Geschichts- und Kulturinteressierte werden vom einstigen Gadara begeistert sein.
Die Dekapolis entstand im ersten vorchristlichen Jahrhundert im Gebiet östlich des Jordangrabens, sie bezeichnet die Einheit von zehn Städten, die nördlichste war Damaskus im heutigen Syrien, die südlichste Philadelphia im Gebiet der heutigen jordanischen Hauptstadt Amman. Zu diesen zehn antiken Städten der Dekapolis gehört auch Gerasa, häufig auch Jerash genannt.
Sie befindet sich rund 40 Kilometer nördlich von Amman und beheimatet zahlreiche bis heute gut erhaltene Bauwerke aus der damaligen Zeit. Dazu gehören unter anderem das Südtheater, der Zeus-Tempel, der Cardo Maximus und das Nordtheater. Die berühmteste Sehenswürdigkeit ist allerdings der Triumphbogen zu Ehren des Kaisers Hadrian.
Im Hintergrund der antiken Stadt befindet sich das moderne Gerasa, welches rund 32.000 Menschen beheimatet. Wegen der großen touristischen Bedeutung des antiken Gerasa wuchs die moderne Stadt in den letzten Jahren enorm. Nach der Ruinenstadt Petra ist die hiesige antike Stadt die zweitwichtigste Touristenattraktion Jordaniens.
In der Region Hauran im Südwesten Syriens befindet sich die Stadt Bosra, hier leben rund 30.000 Menschen. Der Ort kann auf eine lange und wechselvolle Geschichte zurück blicken, welche bis in das 2. Jahrtausend vor Christus zurück reicht. Im Laufe der Zeit unterstand der Ort den unterschiedlichen Herrschern, unter anderem auch den Römern.
Aus dieser Zeit stammt auch das berühmte Römische Theater von Bosra, welches zu einer Zitadelle umgebaut wurde. Aber die Stadt beheimatet auch noch weitere Zeugnisse ihrer bewegten Vergangenheit. Beispielsweise sind noch die Überreste der Thermen, die Mabrak-an-Naba Moschee sowie die Zisterne Birkat al-Haddsch und die Yaqut Moschee erhalten. Etwas außerhalb der Stadt befinden sich die ebenfalls aus der Römerzeit stammenden Brücken von Djemerrin und von Kharaba, welche den Fluss Wadi Zeidi überqueren.
Die unglaublich faszinierende und historisch bedeutende Metropole Damaskus ist die Hauptstadt Syriens und zugleich die größtes Stadt des Landes. Zudem gehört sie zu den ältesten, kontinuierlich bewohnten Städten der Welt und gilt sogar als kulturelles und religiöses Zentrum des Orients. All diese Tatsachen machen deutlich warum man Damaskus einfach gesehen und besucht haben muss.
Ein Wahrzeichen Damaskus‘ und zugleich das wichtigste Gotteshaus der Stadt ist die Umayyaden-Moschee, welche sich im Nordwesten der 1979 zum UNESCO Weltkulturerbe erklärten Altstadt befindet. Ein weiterer sehr beeindruckender Sakralbau ist die Sayyida-Zainab-Moschee. Auch die Damaskus-Zitadelle mit dem Saldinsdenkmal, das Saladin-Mausoleum, die unterirdische Kapelle St. Ananias und die Griechisch-Katholische Kirche St. Paul sind bedeutende und sehr beliebte Sehenswürdigkeiten.
Krak
Im Westen Syriens befindet sich eine der ältesten, durchgehend besiedelten Städte des Landes, die rund 547.000 Einwohner zählende Ortschaft Hama. Durch die Stadt fließt der Orontes. Schon von weiten prägen die riesigen und imposanten Wasserräder das Bild der Stadt, sie sind auch das Wahrzeichen Hamas und werden auch als Norias bezeichnet.
Weitere Sehenswürdigkeiten der Stadt sind die vielen noch aus osmanischer Zeit stammenden Gebäude. Daneben gibt es zudem noch zahlreiche Bauwerke aus dem islamischen Mittelalter. Unbedingt gesehen haben sollte man das aus dem 18. Jahrhundert stammende Stadtpalais Qasr al-Azm, welches den ältesten erhaltenen Gouverneurspalast aus osmanischer Zeit in ganz Syrien darstellt.
Etwa 56 Kilometer nordöstlich von der syrischen Hauptstadt Damaskus befindet sich die kleine Ortschaft Maalua. Sie ist von steilen Berghängen umgeben und passt sich mit ihren rötlichen und grauen Lehmhäusern perfekt den Farben ihrer Umgebung an. Damit macht sie schon von weitem einen sehr malerischen und faszinierenden Eindruck.
Der Ort ist vor allem wegen der jedes Jahr am 14. September hier stattfindenden Feierlichkeiten zur Kreuzerhöhung bekannt. Zudem soll sich hier auch die älteste Kirche der Welt befinden, welche laut der Überlieferung bereits wenige Jahre nach der Kreuzigung Jesu gebaut wurde. Nach Maalua kommen sowohl westliche Touristen als auch muslimische Pilger sowie christliche Gläubige.
Im äußersten Nordwesten Syriens befindet sich die pulsierende Millionenmetropole Aleppo, welche auch die Hauptstadt des gleichnamigen syrischen Gouvernements ist, zudem ist sie mit ihren knapp 1,7 Millionen Einwohnern die bevölkerungsreichste Stadt Syriens. Sie erhielt im Jahre 2006 als erste Stadt überhaupt die Bezeichnung „Kulturhauptstadt des Islam“. Diese Ehrung sagt schon einiges über die historische Bedeutung Aleppos aus.
Das Wahrzeichen der Stadt ist die imposante Zitadelle Saif al-Daula, welche aus dem Mittelalter stammt und sich auf einem Hügel etwa 50 Meter über der Stadt erhebt. Weitere Sehenswürdigkeiten sind die berühmte Umayyadenmoschee auch Al-Dschami‘ al Kabir oder Große Moschee genannt sowie die Madrasa al-Hallawiya, das Nationalmuseum und die geschäftigen Souks (Märkte).
Rusafa
Auf halber Strecke zwischen dem Euphrat und der syrischen Hauptstadt Damaskus, mitten in der Wüste befand sich einst die antike Oasenstadt Palmyra. Heute wird der Ort meist nur noch Tadmur genannt, eine Bezeichnung die aus dem altsemitischen stammt und Palmenstadt bedeutet. Der Name Palmyra stammt aus der Zeit, in der das Gebiet noch zum Römischen Reich gehörte.
Heute zeugen nur noch die prächtigen Ruinen von der einst prachtvollen Stadt. Gut erhalten sind unter anderem Teile der arabischen Zitadelle Qal st Ibn Ma’an, des Tempel des Baal und dem Tetrapylon. 1980 wurde das unbeschreiblich faszinierende Ruinengelände von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt.
Rund 35 Kilometer südlich der jordanischen Hauptstadt Amman befindet sich die rund 70.000 Einwohner zählende Stadt Madaba. Der Name kommt aus der moabitischen Sprache und bedeutet übersetzt so viel wie „Wasser der Ruhe“.
Von historischer und damit auch touristischer Bedeutung ist die Stadt vor allem wegen der archäologischen Funde die man hier machte. Dabei wurden besonders zahlreiche Mosaiken entdeckt. Der Archäologische Park von Madaba zeigt viele dieser beeindruckenden Ausgrabungen wie beispielsweise die Hippolytus Halle.
Eine weitere bedeutende Sehenswürdigkeit der Stadt ist die griechisch-orthodoxe St. George Basilika. Nach den zahllosen fantastischen Eindrücken der historischen und kulturellen Attraktionen gönnen sich viele Besucher Madabas gern ein Verwöhnprogramm in den heißen Quellen im Südwesten der Stadt. Im sogenannten Hammamat Ma’in kann man sich wunderbar entspannen und die gewonnenen Eindrücke verarbeiten.
Ungefähr auf halber Strecke zwischen dem Toten Meer und dem Golf von Aqaba in Jordanien befindet sich eines der erstaunlichsten Wunder der antiken Welt, die rosarote Ruinenstadt Petra. Erbaut im 3. Jahrhundert vor Christus, war sie einst die Hauptstadt des Nabatäer-Reiches und zudem ein wichtiger Handelsort. Die hier befindlichen Häuser, Tempel und Gräber wurden von den Bewohnern direkt in den Fels geschlagen und mit kunstvollen Säulen verziert. Im 13. Jahrhundert wurde sie aufgegeben und erst 1812 wiederentdeckt.
Seit 1985 gehört Petra zum UNESCO-Weltkulturerbe und ist zudem auch ein vielbesuchtes Touristenziel. Das 5 km² große Areal beeindruckt nicht nur mit der Vielfältigkeit der Bauten, von denen die meisten noch gut erhalten sind, sondern auch mit den unzähligen Farben des Gesteins, welche besonders zur Morgen- oder Abenddämmerung die Ruinenstädte von ihrer schönsten Seite zeigen.
Der Name Petra kommt aus dem griechischen und hat die treffende Bedeutung „Fels“. Wie die Nabatäer ihre einstige Hauptstadt nannten ist nicht bekannt. Ein wenig sicheres Zeugnis gibt an, dass der Name der Stadt Reqem, Reqmu oder Rakmu lautete, was in der Übersetzung „die Rote“ oder „die Bunte“ bedeutet, als Anspielung auf die farbigen Felsen der Stadt wäre diese Bezeichnung durchaus zutreffend.
In Petra sind ungefähr 800 historische Bauten und Opferplätze erhalten. Zu den bekanntesten Bauwerken gehören das „Schatzhaus“, das römische Theater, das einstige Stadtzentrum, die Gräber der Königswand und auch das Felsengrab Ed-Deir. Sie weisen teilweise sowohl einen nabatäischen als auch einen griechisch-hellenistischen oder römischen Stil auf, manchmal sind auch alle drei Einflüsse vermischt.
Heute gehört die versteckte Felsenstadt Petra zu den neuen 7 Weltwundern und gilt als einzigartiges Kulturdenkmal. Manche Wissenschaftler vermuten, dass die in der Bibel erwähnte Stadt Sela (zu Deutsch „Fels“)in Edom, eben jene geheimnisvolle Felsenstadt ist, da das umliegende Bergland Edom heißt. Wer eine Rundreise durch Jordanien macht, der sollte einen Besuch der Ruinenstadt Petra in jedem Fall einplanen.
In seinem Buch „Die sieben Säulen der Weisheit“ bezeichnete der britische Archäologe Thomas Edward Lawrence die Stadt Petra als den „herrlichsten Ort der Welt“, sagte aber weiterhin, dass auch jede noch so gute Beschreibung Petras beim eigenen Erleben dieser faszinierenden Stadt verblasse.
Zu den beliebtesten und am häufigsten besuchten Touristenzielen Jordaniens gehört ganz ohne Zweifel auch Wadi Rum. Ein Wadi ist ein zeitweilig ausgetrockneter Flusslauf, welcher nur nach starken Regenfällen Wasser führt. Wadi Rum befindet sich östlich der Stadt Aqaba im Süden Jordaniens und ist das größte Wadi im ganzen Land. Die hier befindlichen Felswände bestehen aus Granit und Sandstein.
In dem gleichnamigen Dorf leben mehrere hundert Beduinen, einige von ihnen in Betonhäusern und andere noch traditionell in Zelten. Hier im Dorf gibt es auch einige Geschäfte sowie eine Polizeistation. Die hier lebenden Beduinen leben hauptsächlich vom Tourismus. Denn jedes Jahr kommen mehr Reisende in die einsame Gegend um die wunderbare Natur zu erleben. Besonders beliebte Aktivitäten im Wadi Rum sind Reiten mit Araberpferden, Wandern, Bergsteigen und das Übernachten unterm Sternenhimmel.
Direkt am Golf von Aqaba, einem Seitenarm des roten Meeres befindet sich der einzige Seehafen Jordaniens, die Stadt Aqaba. Sie gehört zu den Tourismushochburgen Jordaniens und liegt im äußersten Süden des Landes. Bei Reisenden gefragt ist sie vor allem wegen den hier befindlichen Korallenriffen, welche die Stadt zu einem Paradies für Taucher machen, zudem ist Aqaba der einzige Tauchort am Roten Meer in ganz Jordanien.
Neben der atemberaubenden und faszinierenden Unterwasserwelt gibt es aber auch an Land einige Schätze zu entdecken, so beispielsweise die Ruinen der historischen Stadt Ayla, das archäologische Museum, das einstige Fort und die pittoreske Marina City an der Uferpromenade von Aqaba. Somit bietet die Stadt einen einzigartigen und gelungenen Mix zwischen Baden, Kultur und Unterwassersport, wobei sicher jeder Besucher etwas für sich entdecken wird.
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