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8 Tage Rundreise durch Jordanien mit Sinai/Katharinenkloster (HP)
1.Tag: Donnerstag: Deutschland - Sinai
Flug von Deutschland nach Sharm el-Sheikh. Empfang durch die Reiseleitung und Transfer zu Ihrem komfortablen Badehotel auf dem Sinai in Taba oder Nuweiba.
2.Tag: Freitag: Taba - Aqaba - Felsenstadt Petra
Morgens setzen Sie mit einer modernen Schnellfähre über in die jordanische Hafenstadt Aqaba und fahren weiter nach Petra, der rosafarbenen Felsenstadt der Nabatäer. Sie besichtigen das berühmte "Schatzhaus des Pharao", das Felsgrab Ed-Deir und die Königsgräber sowie das römische Theater.
3. Tag: Samstag: Petra - Totes Meer - Jordantal - Bethanien - Amman
Fahrt durch das Wadi Musa und die umliegenden Berge zum Toten Meer, mit 400 m unter dem Meeresspiegel der tiefste Punkt der Erde. Gelegenheit zu einem Bad im Salzsee. Anschließend fahren Sie an die Stelle des Flusses Jordan, an der Johannes der Täufer wirkte und der Überlieferung nach Jesus taufte. Übernachtung in Amman.
4. Tag: Sonntag: Amman - Umm Qeis - Jerash
Morgens geht es zunächst nach Umm Qeis, wo Sie die Ausgrabungen besichtigen. Besonders empfehlenswert ist an dieser Stelle der Ausblick auf den See Genezareth, die Golanhöhen und das Jordantal. Danach besichtigen Sie die wohl besterhaltendste römische Garnisonsstadt Jerash, das frühere Gerasa. Sie sehen die Säulenstraße, das Forum, das Theater und die Tempelanlagen des Zeus und der Artemis.
5. Tag: Montag: Amman - Wüstenschlösser
Heute steht nach dem Frühstück eine Stadtrundfahrt durch die jordanische Hauptstadt auf dem Programm. Vom Zitadellenhügel mit dem römischen Theater genießen Sie den schönen Ausblick über das antike Philadelphia. Nachmittags erfolgt ein Ausflug an den Rand der östlichen Wüste und zu den dort gelegenen Wüstenschlössern.
6. Tag: Dienstag: Amman - Berg Nebo - Madaba - Wadi Rum - Aqaba - St. Katharin
Auf dem Weg zurück ans Rote Meer halten Sie unterwegs am Berg Nebo, von dem Moses einst das "Gelobte Land" erblickte. In Madaba sehen Sie die byzantinischen Mosaike und fahren anschließend ins Wüstental Wadi Rum, das als Drehort zum Film "Lawrence von Arabien" weltberühmt wurde. Am späten Nachmittag setzen Sie mit der Schnellfähre zurück auf den Sinai. Übernachtung in St. Katharin (einfaches Hotel).
7. Tag: Mittwoch: Mosesberg/Katharinenkloster - Golf von Aqaba
Frühmorgens besteigen Sie den Mosesberg, von dessen Gipfel Sie einen unvergesslichen Sonnenaufgang erleben. Nach dem Frühstück besichtigen Sie das von orthodoxen Mönchen geleitete Kloster der Heiligen St. Katharina. Nachmittags Zeit zum Ausspannen in einem Badehotel am Golf von Aqaba, z.B. in Dahab.
8. Tag: Donnerstag: Sinai - Deutschland
Transfer zum Flughafen Sharm el-Sheikh und Rückflug nach Deutschland. Wir empfehlen Ihnen eine Badeverlängerung in einem unserer ausgesuchten Strandhotels am Golf von Aqaba oder Sharm el-Sheikh.
Änderungen des Reiseablaufs vorbehalten.
Hier finden Sie Informationen zu ausgewählten Sehenswürdigkeiten der Rundreise.
Ungefähr auf halber Strecke zwischen dem Golf von Aqaba und dem Toten Meer in Jordanien befindet sich eines der erstaunlichsten Wunder der antiken Welt, die rosarote Ruinenstadt Petra. Erbaut wurde sie etwa im 3. Jahrhundert vor Christus und war sie einst die Hauptstadt des Nabatäer-Reiches sowie ein wichtiger Handelsort. Die hier befindlichen Häuser, Tempel und Gräber wurden von den Bewohnern direkt in den Fels geschlagen und mit kunstvollen Säulen verziert. Im 13. Jahrhundert wurde sie aufgegeben und erst 1812 wiederentdeckt.
Im Jahr 1985 wurde Petra von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt und ist seit dem auch ein vielbesuchtes Touristenziel. Auf einem rund 5 km² großen Areal können die Besucher die beeindruckende Vielfältigkeit der Bauten, von denen die meisten noch gut erhalten sind, sowie die unzähligen Farben des Gesteins, welche besonders zur Morgen- oder Abenddämmerung die Ruinenstädte von ihrer schönsten Seite zeigen, bestaunen.
Der Name Petra kommt aus dem griechischen und hat die treffende Bedeutung „Fels“. Leider ist nicht bekannt wie die Nabatäer ihre einstige Hauptstadt nannten. Ein wenig sicheres Zeugnis gibt an, dass der Name der Stadt Reqem, Reqmu oder Rakmu lautete, was in der Übersetzung „die Rote“ oder „die Bunte“ bedeutet, als Anspielung auf die farbigen Felsen der Stadt wäre diese Bezeichnung durchaus zutreffend.
In Petra sind ungefähr 800 historische Bauten und Opferplätze erhalten. Zu den bekanntesten Bauwerken gehören das römische Theater, das „Schatzhaus“, das einstige Stadtzentrum, die Gräber der Königswand und auch das Felsengrab Ed-Deir. Sie weisen teilweise sowohl einen nabatäischen als auch einen griechisch-hellenistischen oder römischen Stil auf, manchmal sind auch alle drei Einflüsse vermischt.
Heute gehört die versteckte Felsenstadt Petra zu den neuen 7 Weltwundern und gilt als einzigartiges Kulturdenkmal. Manche Wissenschaftler vermuten, dass die in der Bibel erwähnte Stadt Sela (zu Deutsch „Fels“)in Edom, eben jene geheimnisvolle Felsenstadt ist, da das umliegende Bergland Edom heißt. Wer eine Rundreise durch Jordanien macht, der sollte einen Besuch der Ruinenstadt Petra in jedem Fall einplanen.
In seinem Buch „Die sieben Säulen der Weisheit“ bezeichnete der britische Archäologe die Stadt Petra als den „herrlichsten Ort der Welt“, sagte aber weiterhin, dass auch jede noch so gute Beschreibung Petras beim eigenen Erleben dieser faszinierenden Stadt verblasse.
Im Westen Jordaniens, etwa auf halber Strecke zwischen dem Toten Meer und dem Golf von Aqaba befindet sich eines der eindrucksvollsten Wunder der antiken Welt, die rosarote Ruinenstadt Petra. Sie entstand im 3. Jahrhundert vor Christus und war einst die Hauptstadt des Nabatäer-Reiches sowie ein wichtiger Handelsort. Die hier befindlichen Häuser,Gräber und Tempel wurden von den Bewohnern direkt in den Fels geschlagen und mit kunstvollen Säulen verziert. Im 13. Jahrhundert wurde sie aufgegeben und erst 1812 wiederentdeckt.
Insgesamt gibt es rund 800 historische Bauten und Opferplätze in Petra. Zu den besonders beeindruckenden Bauwerken der Felsenstadt gehören neben dem Schatzhaus, dem römischen Theater und der Königswand vor allem die sagenumwobenen Königsgräber. Hierbei ist vor allem das Urnengrab erwähnenswert. Im Jahr 1985 wurde Petra von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt, sie gehört zudem zu den neuen 7 Weltwundern, gilt als einzigartiges Kulturdenkmal und ist seither auch ein vielbesuchtes Touristenziel.
In der antiken Felsenstadt Petra, der wohl beeindruckendsten und imposantesten Sehenswürdigkeit Jordaniens, wurde 1961 auch ein Römisches Theater entdeckt und ausgegraben. Wie auch alle anderen Gebäude Petras, wurde auch dieses Theater in den Fels gemeißelt. Neben dem sogenannten Schatzhaus und den berühmten Königsgräbern ist auch das „Römische Theater“ ein besonders bekanntes und beliebtes Bauwerk der bezaubernden Felsenstadt.
Auf 33 Sitzreihen fanden in dem Römischen Theater etwa 5.000 Zuschauer Platz. Bei seinem Bau im 1. Jahrhundert nach Christus wurden aus der Antike stammende Grabkammern freigelegt, in diesen wurden damals die einfachen Stadtbewohner beigesetzt. Das Römische Theater befindet sich nahe dem Stadtzentrum und unweit der Königsgräber.
Das wohl berühmteste Bauwerk in der überwältigenden Felsenstadt Petra ist das sogenannte Schatzhaus des Pharao, auch Khazne al-Firaun genannt. Doch anders als der Name „Schatzhaus“, welchen die Beduinen dem Gebäude gaben, vermuten lässt, diente das Bauwerk tatsächlich als Felsengrab. Man geht davon aus, dass es für den damaligen Nabatäerlkönig Aretas IV angelegt wurde.
Der imposante Bau wurde im hellenistischen Stil errichtet, er ist knapp 40 Meter hoch und etwa 25 Meter breit. Auf den sechs korinthischen Säulen befindet sich ein Portikus, über diesem erhebt sich ein Rundtempel, an dessen Spitze sich wiederrum eine Urne befindet. Auf dieser Urne kann man noch heute Einschusslöcher erkennen, diese stammen von Beduinen, welche Schätze in der Urne vermuteten und diese deshalb öffnen wollten. Allerdings besteht die Urne, so wie das meiste in Petra aus massivem Fels.
4. Tag Gerasa - Artemis Tempel von Jerash
Etwa 40 Kilometer nördlich der jordanischen Hauptstadt Amman befinden sich die Ausgrabungen der eindrucksvollen antiken Stadt Gerasa, welche Teil der sogenannten Dekapolis war. Auf dem Gebiet von Gerasa, häufig auch Jerasch oder Jarash genannt, siedelten schon im 6. Jahrhundert vor Christus die ersten Menschen. Bis ins erste Jahrhundert nach Christus blieb die Stadt aber von geringer Bedeutung.
Unter der darauffolgenden römischen Herrschaft erlebte die Stadt allerdings einen rasanten Aufstieg. Als Teil der Dekapolis machte sie schon bald der älteren Stadt Petra als Handelsstadt Konkurrenz. Starke Erdbeben im 7. und 8. Jahrhundert führten schließlich zur Aufgabe der Stadt. Bis heute gut erhaltene Bauwerke der Stadt sind unter anderem der Triumphbogen, das Südtheater sowie das ovale Forum.
Der berühmte See Genezareth, auch Galiläisches Meer oder See von Tiberias genannt, ist der am tiefsten gelegene Süßwassersee der Welt. Er befindet sich 212 Meter unter dem Meeresspiegel. Aufgrund seiner historischen und spirituellen Bedeutung ist der See Genezareth ein sehr beliebtes Urlaubs- und Ausflugsziel, jedes Jahr besuchen mehr als eine Million Touristen und Einheimische den See.
Aber auch abseits des Tourismus ist der See Genezareth von großer wirtschaftlicher Bedeutung, so stellt er zum einen das größte Süßwasserreservoir des Staates Israel dar. Zudem verfügt er auch über einen enormen Fischreichtum. Die größte Stadt am Ufer des See Genezareth ist Tiberias, sie ist ein beliebter Ausgangpunkt für Ausflüge zum See.
Im Osten der jordanischen Hauptstadt Amman, im Stadtviertel Downtown, erheben sich die imposanten und zum größten Teil gut erhaltenen Überreste des eindrucksvollen Römischen Amphitheaters, welches zwischen 138 und 161 hier errichtet wurde. Den Befehl dazu gab der damalige römische Kaiser Antonius Pius.
Bis heute ist das imposante, in einen Berg geschlagene, römische Gebäude das größte Theater in ganz Jordanien und bietet Platz für bis zu 6.000 Zuschauer. Hier finden auch immer noch kulturelle oder sportliche Aufführungen und Anlässe statt.
Zudem befindet sich in den Gewölben dieses imposanten Bauwerks in der Al-Hashimi-Street sowohl das Folklore-Museum als auch das jordanische Museum für Volkstradition. Es ist weiterhin das am besten erhaltene antike Bauwerk, welches immer noch benutzt wird.
In der kargen und dennoch unbeschreiblich faszinierenden Wüste Jordaniens kann man während einer Rundreise zahlreiche imposante Wüstenschlösser entdecken, die meisten von ihnen stammen aus dem 7. und 8. Jahrhundert. Sehr gut erhaltene und immer noch beeindruckende findet man vor allem östlich der jordanischen Hauptstadt Amman, so auch das Qasr Kharana, welches das am besten erhaltene und bekannteste Wüstenschloss des Landes ist.
Das Qsar Kharana gehört zu den sehr frühen Beispielen islamischer Architektur und zeigt ebenso Einflüsse sassanidischer Architektur. Durch die Nähe zur Hauptstadt Amman ist es zudem für Touristen leicht zugänglich. Obwohl der Komplex schon früh verlassen und vernachlässigt wurde und zudem auch von einigen Erdbeben erschüttert wurde, ist es doch bist heute gut erhalten, was vor allem wegen der Restaurierungsmaßnahmen in den 1970er Jahren der Fall ist.In der kargen und dennoch unbeschreiblich faszinierenden Wüste Jordaniens kann man während einer Rundreise zahlreiche imposante Wüstenschlösser entdecken, die meisten von ihnen stammen aus dem 7. und 8. Jahrhundert. Sehr gut erhaltene und immer noch beeindruckende findet man vor allem östlich der jordanischen Hauptstadt Amman, so auch das Qasr Kharana, welches das am besten erhaltene und bekannteste Wüstenschloss des Landes ist.
Das Qsar Kharana gehört zu den sehr frühen Beispielen islamischer Architektur und zeigt ebenso Einflüsse sassanidischer Architektur. Durch die Nähe zur Hauptstadt Amman ist es zudem für Touristen leicht zugänglich. Obwohl der Komplex schon früh verlassen und vernachlässigt wurde und zudem auch von einigen Erdbeben erschüttert wurde, ist es doch bist heute gut erhalten, was vor allem wegen der Restaurierungsmaßnahmen in den 1970er Jahren der Fall ist.
Im jordanischen Abarim-Gebirge befindet sich der berühmte Berg Nebo, welcher mit seiner Höhe von 808 Metern und seiner günstigen Lage eine herrliche Aussicht auf das Tote Meer, in das Jordantal und bis hin nach Israel ermöglicht. Doch die meisten Reisenden kommen nicht allein wegen der traumhaften Aussicht zum Berg Nebo. Es ist vor allem auch die religiöse Bedeutung die zahlreiche Besucher anzieht. In der Bibel lwird geschrieben, dass der Berg Nebo der Ort ist von dem aus Mose auf das gelobte Land blicken durfte, doch dann sterben musste, ohne jenes gelobte Land jemals selbst zu betreten.
Auf dem Gipfel des Berges befindet sich Kirche, welche bereits um 393 hier entstand und seither häufig verändert wurde. Vor allem im 7. Jahrhundert war sie ein vielbesuchtes Pilgerziel. Von dieser einstigen, ursprünglichen Kirche sind heute nur noch einige wenige Reste übrig. Allerdings wurde eine weitere Kirche errichtet, in welcher eine beachtliche Sammlung von Mosaiken mit Jagdszenen und Tierdarstellungen bestaunt werden kann.
Zu den beliebtesten und am häufigsten besuchten Touristenzielen Jordaniens gehört ganz ohne Zweifel auch Wadi Rum. Besonders in den letzten Jahren hat es deutlich an Beliebtheit gewonnen. Ein Wadi ist ein zeitweilig ausgetrockneter Flusslauf, welcher nur nach starken Regenfällen Wasser führt. Die hier befindlichen Felswände bestehen aus Granit und Sandstein. Wadi Rum liegt östlich der Stadt Aqaba im Süden Jordaniens und ist das größte Wadi im ganzen Land.
Aqaba ist somit ein idealer Ausgangspunkt für Touren in das Wüstental. Besonders beliebt zur Erkundung Wadi Rums sind neben Geländewagen auch Ausritte auf Araberpferden und ausgedehnte Wanderungen sehr beliebt. Für Abenteuerlustige kann auch eine Übernachtung in dieser Gegend sehr interessant sein, denn hier bietet sich die Möglichkeit einen aufregenden und anstrengenden Tag unter dem faszinierenden Sternenhimmel der Wüste ausklingen zu lassen.
In dem gleichnamigen Dorf Wadi Rum leben mehrere hundert Beduinen, einige von ihnen in Betonhäusern und andere noch traditionell in Zelten. Hier im Dorf gibt es auch einige Geschäfte sowie eine Polizeistation. Die hier lebenden Beduinen leben hauptsächlich vom Tourismus. Denn jedes Jahr kommen mehr Reisende in die einsame Gegend um die wunderbare Natur zu erleben.
7. Tag St. Katharina - Katharinenkloster
Auf der ägyptischen Halbinsel Sinai befindet sich der gleichnamige Berg, welcher auch Mosesberg oder im arabischen Gabal Musa oder Gabal Sina genannt wird. Der vor allem wegen seiner religiösen Bedeutung bekannte Berg erreicht eine Höhe von bis zu 2.285 Metern. Nach der biblischen Überlieferung ist der Berg Sinai eben jener Ort an dem der Prophet Mose die zehn Gebote von Gott erhielt.
Am Fuß des Berges befindet sich das Katharinenkloster, welches ebenfalls von großer religiöser und historischer Bedeutung ist. In der Nähe des Kloster befand sich angeblich der brennende Dornenbusch. Das heute griechisch-orthodoxe Katharinenkloster selbst wurde zwischen 548 und 565 errichtet.
Am Kloster endet die reguläre Straße, von hier aus ist der rund 2.500 Meter lange Aufstieg nur noch per Kamel oder zu Fuß möglich. Hier kommen besonders die Abenteuerlustigen unter den Besuchern auf ihr Kosten. Besonders empfehlenswert ist eine Besteigung zum Ende der Nacht, da man dann den malerischen Sonnenaufgang vom Gipfel aus bestaunen kann.
Hier finden Sie Informationen zu Städten der Rundreise.
Ganz im Süden der ägyptischen Sinai Halbinsel, an der Küste des Rooten Meeren liegt die pulsierende Stadt Sharm el Sheikh. Der Name bedeutet übersetzt „Bucht des Scheichs“. Hier leben etwa 12.000 Einwohner. Die Geschichte des Ortes geht bis in das 18. Jahrhundert zurück, hier wird Sharm el Sheikh das erste Mal auf Seekarten verzeichnet.
Bis in die 80er Jahre des 20. Jahrhunderts leben in dem kleinen Fischerdorf nur circa 100 Einwohner. Doch mit dem einsetzenden Tourismus wächst auch der kleine Ort sprunghaft an. Heute ist Sharm el Sheikh eines der beliebteste und meist besuchten aber auch eines der teuersten Seebäder Ägyptens. Das feuchtwarme Klima und die herrlichen Strände locken jedes Jahr Tausende Touristen an.
Taba
Ungefähr auf halber Strecke zwischen dem Toten Meer und dem Golf von Aqaba in Jordanien befindet sich eines der erstaunlichsten Wunder der antiken Welt, die rosarote Ruinenstadt Petra. Erbaut im 3. Jahrhundert vor Christus, war sie einst die Hauptstadt des Nabatäer-Reiches und zudem ein wichtiger Handelsort. Die hier befindlichen Häuser, Tempel und Gräber wurden von den Bewohnern direkt in den Fels geschlagen und mit kunstvollen Säulen verziert. Im 13. Jahrhundert wurde sie aufgegeben und erst 1812 wiederentdeckt.
Seit 1985 gehört Petra zum UNESCO-Weltkulturerbe und ist zudem auch ein vielbesuchtes Touristenziel. Das 5 km² große Areal beeindruckt nicht nur mit der Vielfältigkeit der Bauten, von denen die meisten noch gut erhalten sind, sondern auch mit den unzähligen Farben des Gesteins, welche besonders zur Morgen- oder Abenddämmerung die Ruinenstädte von ihrer schönsten Seite zeigen.
Der Name Petra kommt aus dem griechischen und hat die treffende Bedeutung „Fels“. Wie die Nabatäer ihre einstige Hauptstadt nannten ist nicht bekannt. Ein wenig sicheres Zeugnis gibt an, dass der Name der Stadt Reqem, Reqmu oder Rakmu lautete, was in der Übersetzung „die Rote“ oder „die Bunte“ bedeutet, als Anspielung auf die farbigen Felsen der Stadt wäre diese Bezeichnung durchaus zutreffend.
In Petra sind ungefähr 800 historische Bauten und Opferplätze erhalten. Zu den bekanntesten Bauwerken gehören das „Schatzhaus“, das römische Theater, das einstige Stadtzentrum, die Gräber der Königswand und auch das Felsengrab Ed-Deir. Sie weisen teilweise sowohl einen nabatäischen als auch einen griechisch-hellenistischen oder römischen Stil auf, manchmal sind auch alle drei Einflüsse vermischt.
Heute gehört die versteckte Felsenstadt Petra zu den neuen 7 Weltwundern und gilt als einzigartiges Kulturdenkmal. Manche Wissenschaftler vermuten, dass die in der Bibel erwähnte Stadt Sela (zu Deutsch „Fels“)in Edom, eben jene geheimnisvolle Felsenstadt ist, da das umliegende Bergland Edom heißt. Wer eine Rundreise durch Jordanien macht, der sollte einen Besuch der Ruinenstadt Petra in jedem Fall einplanen.
In seinem Buch „Die sieben Säulen der Weisheit“ bezeichnete der britische Archäologe Thomas Edward Lawrence die Stadt Petra als den „herrlichsten Ort der Welt“, sagte aber weiterhin, dass auch jede noch so gute Beschreibung Petras beim eigenen Erleben dieser faszinierenden Stadt verblasse.
Direkt am Golf von Aqaba, einem Seitenarm des roten Meeres befindet sich der einzige Seehafen Jordaniens, die Stadt Aqaba. Sie gehört zu den Tourismushochburgen Jordaniens und liegt im äußersten Süden des Landes. Bei Reisenden gefragt ist sie vor allem wegen den hier befindlichen Korallenriffen, welche die Stadt zu einem Paradies für Taucher machen, zudem ist Aqaba der einzige Tauchort am Roten Meer in ganz Jordanien.
Neben der atemberaubenden und faszinierenden Unterwasserwelt gibt es aber auch an Land einige Schätze zu entdecken, so beispielsweise die Ruinen der historischen Stadt Ayla, das archäologische Museum, das einstige Fort und die pittoreske Marina City an der Uferpromenade von Aqaba. Somit bietet die Stadt einen einzigartigen und gelungenen Mix zwischen Baden, Kultur und Unterwassersport, wobei sicher jeder Besucher etwas für sich entdecken wird.
Die Hauptstadt des Königreichs Jordanien ist die im Nordwesten des Landes befindliche Metropole Amman. Sie zählt über eine Million Einwohner und verfügt trotz ihres Rufes als moderne Stadt über zahlreiche kulturelle und historische Sehenswürdigkeiten. Der Name der Stadt geht auf den in der Bibel erwähnten Volkstamm der Ammoniter und deren Staat Ammon zurück.
Amman war nicht immer die pulsierende Großstadt die sie heute ist, erst mit der Staatsgründung Israels und den darauffolgenden Flüchtlingsströmen aus dem Westjordanland nach Amman entwickelte sich zu der bedeutenden Finanzmetropole.
Das Wahrzeichen der Stadt ist König-Abdullah Moschee, welche sich mit ihrer blauen Kuppel sofort vom hauptsächlich Sandstein-farbigen Stadtbild abhebt. Die hochragenden, futuristisch anmutenden Minarette lassen das nicht ganz so hohe Alter der Moschee erahnen, sie wurde nämlich erst 1989 errichtet.
Wichtige historische Bauwerke der Stadt sind das Römische Theater und der Herkulestempel auf dem Zitadellenhügel. Ebenfalls sehenswert ist die malerische Altstadt Ammans, in deren Zentrum sich der Suq, ein traditioneller arabischer Markt befindet, welchen man unbedingt besucht haben sollte.
Die Dekapolis entstand im ersten vorchristlichen Jahrhundert im Gebiet östlich des Jordangrabens, sie bezeichnet die Einheit von zehn Städten, die nördlichste war Damaskus im heutigen Syrien, die südlichste Philadelphia im Gebiet der heutigen jordanischen Hauptstadt Amman. Zu diesen zehn antiken Städten der Dekapolis gehört auch Gerasa, häufig auch Jerash genannt.
Sie befindet sich rund 40 Kilometer nördlich von Amman und beheimatet zahlreiche bis heute gut erhaltene Bauwerke aus der damaligen Zeit. Dazu gehören unter anderem das Südtheater, der Zeus-Tempel, der Cardo Maximus und das Nordtheater. Die berühmteste Sehenswürdigkeit ist allerdings der Triumphbogen zu Ehren des Kaisers Hadrian.
Im Hintergrund der antiken Stadt befindet sich das moderne Gerasa, welches rund 32.000 Menschen beheimatet. Wegen der großen touristischen Bedeutung des antiken Gerasa wuchs die moderne Stadt in den letzten Jahren enorm. Nach der Ruinenstadt Petra ist die hiesige antike Stadt die zweitwichtigste Touristenattraktion Jordaniens.
Zu den zehn griechisch geprägten Städten der einstigen Dekapolis gehörte auch der Ort Gadara, heute Umm Qais genannt. Die Stadt, von der heut nur noch einige Ruinen zeugen, befand sich rund 10 Kilometer vom Südende des Sees Genezareth entfernt.
Besonders bekannt ist Umm Qais für ihre zwei Theater. Zum einen das sogenannte Nordtheater, von dem aber nur relativ wenig erhalten ist. Zum anderen das Westtheater, dieses befindet sich am Westhang der Akropolis und ist noch relativ gut erhalten.
Auch die Überreste der oktogonalen Kirche sind sehr sehenswert und lassen die einstige Schönheit und den Reichtum der Stadt erahnen. Vor allem Geschichts- und Kulturinteressierte werden vom einstigen Gadara begeistert sein.
Zu den beliebtesten und am häufigsten besuchten Touristenzielen Jordaniens gehört ganz ohne Zweifel auch Wadi Rum. Ein Wadi ist ein zeitweilig ausgetrockneter Flusslauf, welcher nur nach starken Regenfällen Wasser führt. Wadi Rum befindet sich östlich der Stadt Aqaba im Süden Jordaniens und ist das größte Wadi im ganzen Land. Die hier befindlichen Felswände bestehen aus Granit und Sandstein.
In dem gleichnamigen Dorf leben mehrere hundert Beduinen, einige von ihnen in Betonhäusern und andere noch traditionell in Zelten. Hier im Dorf gibt es auch einige Geschäfte sowie eine Polizeistation. Die hier lebenden Beduinen leben hauptsächlich vom Tourismus. Denn jedes Jahr kommen mehr Reisende in die einsame Gegend um die wunderbare Natur zu erleben. Besonders beliebte Aktivitäten im Wadi Rum sind Reiten mit Araberpferden, Wandern, Bergsteigen und das Übernachten unterm Sternenhimmel.
Rund 35 Kilometer südlich der jordanischen Hauptstadt Amman befindet sich die rund 70.000 Einwohner zählende Stadt Madaba. Der Name kommt aus der moabitischen Sprache und bedeutet übersetzt so viel wie „Wasser der Ruhe“.
Von historischer und damit auch touristischer Bedeutung ist die Stadt vor allem wegen der archäologischen Funde die man hier machte. Dabei wurden besonders zahlreiche Mosaiken entdeckt. Der Archäologische Park von Madaba zeigt viele dieser beeindruckenden Ausgrabungen wie beispielsweise die Hippolytus Halle.
Eine weitere bedeutende Sehenswürdigkeit der Stadt ist die griechisch-orthodoxe St. George Basilika. Nach den zahllosen fantastischen Eindrücken der historischen und kulturellen Attraktionen gönnen sich viele Besucher Madabas gern ein Verwöhnprogramm in den heißen Quellen im Südwesten der Stadt. Im sogenannten Hammamat Ma’in kann man sich wunderbar entspannen und die gewonnenen Eindrücke verarbeiten.
Diese Übersichtsseite dient zur Information zu möglichen Reisezielen. Genaue Leistungsinhalte der Rundreise entnehmen Sie bitte dem Reiseverlauf und den Inklusivleistungen.