Inklusive Flug
  • 9-tägige Busrundreise durch Armenien
  • Inklusive Weinprobe im Dorf Areni
  • Genießen Sie die Zeit in der Ferne
ab 1.295 € pro Person
Fragen zur Reise oder eine persönliche Beratung gewünscht? Hotline: 0800 337 3337 (gebührenfrei)

Reiseverlauf

Armenien ist das älteste christliche Land der Welt. Zahlreiche uralte Kirchen und Klöster, viele davon unter dem Schutz der UNESCO, sind oft malerisch mit der vulkangeformten Landschaft verwachsen. Von vielen Orten haben wir faszinierende Blicke auf den immer schneebedeckten biblischen Riesen Ararat. Entdecken wir ein gastfreundliches Land voller Geschichte!
1. Tag Anreise nach Armenien
Am späten Abend fliegen Sie nach Jerewan.
2. Tag Entdeckungen in Jerewan
Bei Ankunft am frühen Morgen empfängt Sie Ihre Reiseleitung und bringt Sie zum Hotel. Nach einer Erholungspause sind wir auf eine der ältesten Städte der Welt gespannt, die auf einer Höhe zwischen 900 und 1.200 Metern liegt. Wir entdecken eine geschäftige Metropole an den Ufern des Flusses Hrazdan, in der sich alt und neu auf das Beste vermischt. Im Matenadaran, einem wissenschaftlichen Zentrum für Schriftkunst, staunen wir über die umfassende Sammlung an uralten Handschriften. Auch wenn wir nur einen kleinen Teil der 14.000 komplett erhaltenen Manuskripte und Bücher in wertvollen Ledereinbänden mit silbernen Ornamenten sehen, können wir gut verstehen, dass die Sammlung die einen hohen ideellen Wert für das armenische Volk hat. Wie eng die Beziehungen der kaukasischen Völker mit ihren Nachbarn im Nahen Osten sind, erfahren wir in der einzigen erhaltenen gebliebenen persischen Moschee in Jerewan. (F, A)
3. Tag Im Zentrum der armenischen Kirche
Wir fahren zum Kloster Edschmiadsin, den Ararat im Blick. Auf halber Strecke halten wir an der Kirchenruine Zvartnots. Monumental muss diese Rundkirche aus dem 7. Jahrhundert einst gewesen sein. Auch wenn ein Erdbeben sie zerstörte, sind ihre Ausmaße noch immer beeindruckend. In Edschmiadsin, dem Zentrum der armenisch-gregorianischen Kirche, strömen wir, so wie alle anderen Besucher, in die Kathedrale. Ihr Grundstein wurde im 4. Jahrhundert gelegt. Und wir hören von Gregor dem Erleuchteten. Der Patron der armenischen Kirche hatte eine Vision: Jesus selbst hat die Stelle für den Bau der Kathedrale angezeigt. Legenden wie diese ranken sich auch um die weitaus kleineren, aber sehenswerten Kirchen der heiligen Gajane und Hripsime. Nach Jerewan zurückgekehrt, bekommen wir im Historischen Museum am Platz der Republik einen breiten Einblick in die Geschichte des Landes. Abends wird es kulinarisch: In der zentralen Markthalle probieren wir armenische Köstlichkeiten und in einem Restaurant genießen wir die traditionelle Spezialitäten. 100 km (F, A)
4. Tag Der biblische Riese
Wir fahren zum Kloster Chor Virap. Hier erhebt er sich direkt vor uns: der majestätische Ararat. Genießen wir diesen einmaligen Anblick! Näher können wir dem heiligen Berg der Armenier, der sogar im Staatswappen verankert ist, von hier aus nicht kommen, denn er liegt im historischen Westarmenien und somit heute auf türkischem Boden. Rötlich schimmern die Felsen einer tiefen Schlucht, durch die wir eines der schönsten armenischen Klöster erreichen: Norawank. Wir erfreuen uns an den filigranen Reliefs, die von einer hohen Kunstfertigkeit seiner Erbauer im 13. Jahrhundert zeugen. Und wir erfreuen uns an dem einzigartigen Ausblick, den wir von hier aus auf die umliegenden Berge haben. In Areni, dem wohl schönsten Dorf des Landes, wird seit Tausenden von Jahren der gleichnamige trockene Wein gekeltert. Was liegt näher, als diesen einmal zu kosten. 250 km (F, M)
5. Tag Adlerhorste in den Bergen
Hoch hinaus geht es: Wir erklimmen auf 2.300 Meter Höhe die Überreste der Festung Amberd, die auf einem uneinnehmbaren Plateau liegt. Beschützt wird sie vom höchsten Gipfel Armeniens, dem Aragats. Wir glauben gerne, dass die »Festung in den Wolken«, so Amberd wörtlich übersetzt, einst als sicherer Zufluchtsort galt. Können wir uns doch davon gut in den erhalten gebliebenen Ruinen überzeugen. Und wieder entdecken wir ihn in der Ferne - den biblischen Riesen Ararat. Die schöne Silhouette des Psalmenklosters Saghmosawank sehen wir schon von weitem. Lange verweilen wir nicht hier, denn wir werden schon in einem Privathaus in Ashtarak erwartet. Hier wird für uns das würzige armenische Fladenbrot Lavasch gebacken. Auf dem Rückweg nach Jerewan halten wir in Tsitsernakaberd (Schwalbenburg), der Gedenkstätte für 1,5 Millionen unschuldige Opfer des Genozids 1915. 150 km (F, M)
6. Tag Garni und Geghard
Auf einem mächtigen Basalt-Block oberhalb der Azatschlucht erhebt sich Garni, der hellenistische Tempel der Schönheit und Sonne, der einst dem Sonnengott Mithras geweiht war.
Wir hören von seiner Zerstörung durch ein Erdbeben und von seinem Wiederaufbau in den 1970er Jahren. Da kommt der benachbarte Sommerpalast der armenischen Könige fast zu kurz.
Am Ende des Azat-Tales, am Fuss einer steil aufragender Felstrümmerwand erreichen wir das Höhlenkloster Geghard, das einst halb erbaut und halb in den Felsen geschlagen wurde. Hier begegnet er uns als Gründervater wieder: Gregor der Erleuchtete. Genießen wir die außergewöhnliche Akustik des Chorraumes. Haben Sie schon den berühmten armenischen Weinbrand getrunken? Spätestens jetzt haben Sie die Möglichkeit dazu. Denn wer möchte, kann optional eine der Brennereien besuchen. Kostproben sind eingeschlossen. Und wer möchte, nimmt eine Flasche mit nach Hause. 80 km (F, A)
7. Tag Von Jerewan nach Alaverdi
Und noch einmal geht es hoch hinaus: Die »Blaue Perle« Armeniens, der Sewansee, liegt auf einer Höhe von fast 2.000 Metern und ist somit einer der höchstgelegenen Seen der Erde. Und eine beliebte Sommerfrische der hitzegeplagten Bevölkerung Jerewans. Auf einer Halbinsel thront das Sewanawank, das Sewankloster, das nur über viele Basaltstufen erreichbar ist. Wir freuen uns auf unser Mittagessen in einem Privathaus, ehe wir noch ein bedeutendes Kloster besuchen: Goshawank. Im 13. Jahrhundert wurde hier das erste Gesetzbuch des Landes verfasst. 280 km (F, M, A)
8. Tag Von Alaverdi nach Jerevan
Im Norden Armeniens entstanden im frühen Mittelalter unzählige Klöster und Kirchen. Widmen wir uns dem wichtigsten, auch weil es eine UNESCO-Welterbestätte ist. Wir sehen im Kloster Haghbat viele Chatschkare, fein ornamentierte Kreuzsteine. Wir hören, dass diese Chatschkare den Armeniern heilig sind und wie zu Stein gewordene Gebete still verehrt werden. Stärken wir uns mit armenischen Schaschlik für unsere Rückreise nach Jerewan. Am Abend kommen wir nochmals bei einem Abschiedsessen in einem Restaurant zusammen. 280 km (F, M, A)
9. Tag Abschied vom Kaukasus
Nach einer kurzen Nacht fahren Sie am frühen Morgen zum Flughafen und treten Ihre Heimreise an.

Flugplan-, Hotel- und Programmänderungen bleiben ausdrücklich vorbehalten.
(F=Frühstück, M=Mittagessen, A=Abendessen)
Hier finden Sie Informationen zu ausgewählten Sehenswürdigkeiten der Rundreise.

Sehenswürdigkeiten

Hier finden Sie Informationen zu Städten der Rundreise.

Städte

Diese Übersichtsseite dient zur Information zu möglichen Reisezielen. Genaue Leistungsinhalte der Rundreise entnehmen Sie bitte dem Reiseverlauf und den Inklusivleistungen.

Länderinfo

Armenien (AM)
Armenien
Das Land zwischen dem Armenischen Hochland und dem kleinen Kaukasus ist nicht nur reich an atemberaubenden Landschaften sondern auch reich an Kultur, Tradition und Geschichte. Dennoch ist es kein typisches Reiseland, überhaupt spielt der Tourismus in Armenien überhaupt keine große Rolle. Für viele ist gerade das ein Grund mehr das zu Traskaukasien gehörende Land zu bereisen, denn fern ab des üblichen Massentourismus lässt es sich zuweilen doch besser erkunden und erholen. Die meisten Besucher sind von der Ursprünglichkeit und der traditionellen Lebensweise der Armenier begeistert und auch die nahezu unberührte, herrliche Natur des Landes macht den Besuch Armeniens allemal lohnenswert.

Wen es aber doch eher in eine pulsierende Metropole zieht, der ist in der Hauptstadt Eriwan genau richtig, hier befindet sich das wirtschaftliche, politische und kulturelle Zentrum des Landes. Zudem ist die Stadt reich an Zeitzeugen aus längst vergangenen Tagen zu denen auch die Überreste der Festung Erebuni gehört. Weitere beliebte Attraktionen der Hauptstadt sind das Nationaltheater, der Platz der Republik und die Sorawar-Kirche. Ganz in der Nähe Eriwans befindet sich auch der imposante Berg Ararat. Eine Reise nach Armenien lohnt sich also in jedem Fall nicht nur wegen der reichen und wechselvollen Geschichte des Landes sondern auch wegen der einmalig schönen und eindrucksvollen Natur und natürlich auch wegen der beeindruckenden Kultur zu der auch die inspirierende Armenische Folklore gehört.

beste Reisezeit:
Von Mai bis Juni und September bis Oktober


Klima:
In Armenien herrscht Kontinentalklima mit trockenen, heißen Sommern und kalten Wintern.

Einreise:
Ein Visum ist zur Einreise nach Armenien unbedingt erforderlich und kostet ca. 17€, dieses ist für 21 Tage gültig und kann per Kreditkarte bezahlt werden. Minderjährige erhalten das Visum kostenfrei. Weiterhin wird ein Reisepass, der nach der Ausreise noch mindestens 5 Monate gültig ist, benötigt. Auch Kinder sollten einen eigenen Reisepass besitzen, sind sie nur im Reisepass der Eltern eingetragen, kann die Einreise verweigert werden.
(Gültig nur für deutschen Staatsbürger)
Gegeben falls kann es zu Änderungen der Einreisebestimmung kommen. Erkundigen Sie sich bitte rechtzeitig bei dem entsprechenden Konsulat oder der Botschaft.
http://www.botschaft-armenien.de/konsular/konsular.htm
http://www.auswaertiges-amt.de/DE/Laenderinformationen/00-SiHi/ArmenienSicherheit.html


Impfempfehlungen:
Standardimpfungen sollten aufgefrischt werden, weiterhin wird auch eine Impfung gegen Hepatitis A empfohlen.
Bitte informieren sie sich vor Reiseantritt über allgemeine Schutzimpfungen oder Prophylaxe Maßnahmen bei ihrem Hausarzt, Gesundheitsamt oder anderen reisemedizinischen Fachdienst.
http://www.auswaertiges-amt.de/DE/Laenderinformationen/00-SiHi/ArmenienSicherheit.html

Währung:
1 Armenischer Dram = 100 Luma
 

Flugdauer:
ca. 6 Stunden und 30 Minuten


Ortszeit:
MEZ +2h (keine Sommer-/Winterzeitumstellung), somit MESZ +3h


Gut zu wissen:
Armenier sind im Allgemeinen großzügig und gastfreundlich. Das Thema Politik wird häufig diskutiert, allerdings sollte der Reisende hier Zurückhaltung zeigen. Wegen der steigenden Kriminalitätsrate wird empfohlen Wertgegenstände wie Schmuck, Mobiltelefone und anderes nicht „zur Schau zu stellen“.


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