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Ecuador, die kleinste der südamerikanischen Andenrepubliken, vereint in sich alle Schönheiten der Region. Auf dieser Rundreise erleben Sie die großen Naturwunder Ecuadors, die koloniale Hauptstadt Quito und die spektakuläre Zugfahrt über die Teufelsnase. Die landschaftliche und kulturelle Vielfalt dieses Landes wird Sie begeistern.
1. Tag: Flug nach Quito
Flugpauschalreise: Flug mit Iberia über Madrid nach Quito. Begrüßung durch die örtliche Reiseleitung und Transfer zum Hotel.
Rundreise: Begrüßung durch die örtliche Reiseleitung und Transfer zum Hotel, 2 Nächte.
Standard: Grand Mercure Alameda Real 4 Sterne
Superior: Hilton Quito 5 Sterne
2. Tag: Quito
Nach dem Frühstück Beginn einer halbtägigen Stadtrundfahrt. Im Mittelpunkt steht hierbei die historische Altstadt, die zum UNESCO-Weltkulturerbe erklärt wurde. Anschließend fahren Sie weiter zum Äquatordenkmal "Mitad del Mundo". Hier haben Sie die außergewöhnliche Gelegenheit gleichzeitig mit einem Fuß nördlich und südlich des Äquators zu stehen. Anschließend Rückfahrt nach Quito. Ca. 40 km (F)
3. Tag: Quito - Papallacta
Am Vormittag Fahrt zu den Pakakuna Gärten. Hier gedeihen mehr als 500 verschiedene Pflanzenarten wie Rosen oder Orchideen. Genießen Sie einen Spaziergang durch dieses beschauliche Idyll. Nachmittags erreichen Sie Papallacta, das durch seine heißen Thermalquellen bekannt geworden ist. In Ihrem Hotel haben Sie die Möglichkeit, die wohltuende Wirkung des warmen, geruchsfreien Thermalwassers zu testen. 1 Nacht. Ca. 130 km (F/P)
Standard: Termas de Papallacta 3 Sterne (Standard-Zimmer)
Superior: Termas de Papallacta 3 Sterne (Zimmer mit Jacuzzi)
4. Tag: Papallacta - Otavalo
Heute geht die Fahrt zum weltberühmten Kunsthandwerksmarkt von Otavalo. Hier besuchen Sie die Plaza de los Ponchos, die den zentralen Punkt des farbenprächtigen Marktes darstellt. Genießen Sie das bunte Treiben des Verkaufsgeschehens. Die Indígenas der Umgebung bieten hier ihre bunten, handgefertigten Produkte wie handgewebte Teppiche, Wandbehänge, Strickpullover und zahlreiche Woll- und Stofferzeugnisse an. Nachmittags Fahrt zum Kratersee Laguna Cuicocha ("Meerschweinchensee"), bevor Sie zum Abschluss des Tages in den kleinen Straßen des für seine hochwertigen Lederwaren bekannten Ortes Cotacachi von Laden zu Laden bummeln und vielleicht mit einem Schnäppchen aus dem 'Zentrum des Leders' in Ihr Hotel fahren. 1 Nacht. Ca. 120 km (F)
Standard: Hacienda Pinsaqui 3 Sterne
Superior: Hacienda La Mirage 4 Sterne
5. Tag: Otavalo - Cotopaxi
Nach dem Frühstück Fahrt Richtung Süden zur "Straße der Vulkane". und Besuch des Cotopaxi Nationalparks, der zu den schönsten Naturschutzgebieten des Landes gehört. Bei einem Spaziergang am nahe gelegenen See Laguna de Limpiopungo bietet sich für Hobbyfotografen die Gelegenheit Bilder der einzigartigen Landschaft zu schießen. 1 Nacht. Ca. 150 km (F)
Standard: Hacienda La Cienega 2,5 Sterne
Superior: Hacienda Hato Verde 3,5 Sterne
6. Tag: Cotopaxi - Riobamba
Morgens besuchen Sie zunächst das kleine Dorf Zumbahua, bevor es weiter zum nahe gelegenen Vulkansee Quilotoa geht. Genießen Sie hier wunderschöne Ausblicke. Nachmittags setzen Sie Ihre Fahrt in Richtung Riobamba fort. Hier liegt das wohl bedeutenste Agrarzentrum der ecuadorianischen Anden. Genießen Sie außerdem den Anblick der Bergriesen Chimborazo, Tungurahua und Altar. 1 Nacht. Ca. 90 km. (F)
Standard: Hostería Abraspungo 3 Sterne (Standard)
Superior: Hostería Abraspungo 3 Sterne (Suite)
7. Tag: Riobamba - Cuenca
Frühmorgens Transfer zum Bahnhof, wo Sie Ihre Fahrt zur legendären Teufelsnase, "Nariz del Diablo", antreten. Den großen Höhenunterschied überwindet der Andenzug durch eine Zick-Zack-Fahrt entlang des steilen Berghanges. Im Tal angekommen treten Sie die ca. zweistündige Fahrt in Richtung Cuenca an. Unterwegs Besichtigung der Inkaruinen von Ingapirca. 2 Nächte. Ca. 270 km (F/P)
Standard: Carvallo 3 Sterne
Superior: Mansion Alcazar 4 Sterne
8. Tag: Cuenca
Halbtägige Besichtigung der Kolonialstadt Cuenca mit ihren Kopfsteinpflasterstraßen, blumengeschmückten Plätzen, Innenhöfen und weiß getünchten Häusern. Bis heute hat die auf 2.530 m Höhe gelegene Stadt am Ufer des Rio Tomebamba die Architektur der ausgehenden Kolonialzeit des 19. Jahrhunderts bewahrt. Der Nachmittag steht zu Ihrer freien Verfügung. (F)
9. Tag: Cuenca - Guayaquil
Auf der Fahrt nach Guayaquil durchqueren Sie den El Cajas Nationalpark, der für seine schroffen Felsformationen und unzählige Lagunen bekannt ist. Von hier geht es zur Küstentiefebene bis nach Guayaquil, wo Sie eine kurze Panoramafahrt erwartet. 1 Nacht. Ca. 250 km (F)
Standard: Unipark 4 Sterne
Superior: Oro Verde 4 Sterne
10. Tag: Rückflug ab Guayaquil
Flugpauschalreise: Transfer zum Flughafen und Rückflug mit Iberia über Madrid nach Deutschland.
Rundreise: Mit der Ankunft am Flughafen Guayaquil endet das Programm. (F)
Ankunft in Deutschland
Änderungen des Reiseverlaufs vorbehalten.
Hier finden Sie Informationen zu ausgewählten Sehenswürdigkeiten der Rundreise.
Die spanische Bezeichnung La Mitad del Mundo bedeutet übersetzt „Die Mitte der Welt“, ein treffender Begriff für das gleichnamige Äquatorialmonumet in dem kleinen Ort San Antonio de Pinhcincha, welches sich direkt auf dem Äquator befindet. Die Stelle an der das Denkmal steht markiert jenen Punkt an dem der Mathematiker und Astronom Charles Marie de La Condamine im Jahre 1736 Messungen durchführte um die exakte Lage des Äquators zu bestimmen.
Die Stadt mit dem Äquator-Denkmal liegt nur etwa 23 Kilometer nördlich der ecuadorianischen Hauptstadt Quito. Das Monument besteht aus einem riesigen Monolithen, welcher eine riesige Kugel trägt. Die vier Seiten des Monuments zeigen die vier Himmelsrichtungen, die gesamte Ange wird zudem von einer roten Linie in Ost-West-Richtung durchzogen, welche genau auf dem Äquator liegen soll. Nach neueren Erkenntnissen hat sich allerdings herausgestellt, dass sich der Äquator etwa 240 Kilometer weiter nördlich befindet.
Etwa 40 Kilometer südlich der ecuadorianischen Hauptstadt Quito befindet sich der eindrucksvolle Cotopaxi Nationalpark, welcher ein Gebiet von rund 33.400 Hektar umfasst. Die Hauptattraktion des 1975 gegründeten Nationalparks ist der namensgebende Berg Cotopaxi, welcher mit 5.897 Meter die zweithöchste Erhebung Ecuadors ist. Die landschaftlich wunderschöne Ebene um den Cotopaxi ist die Heimat zahlreicher landestypischer Tiere wie dem Lama, dem Puma oder dem Andenkondor.
Weitere Highlights des Nationalparks sind neben dem Vulkan Ruminahui auch die Ruinen der einstigen Inka-Festung Pucara und die Limpiopungo-Lagune. Am Fuße des Cotopaxi befindet sich zudem ein aus dem 15. Jahrhundert stammender Inka-Palast, welcher allerdings im 17. Jahrhundert zu einem Kloster umgebaut wurde. Heute beherbergt der bemerkenswerte Bau ein exzellentes Hotel.
Der imposante Vulkan Cotopaxi gehört zu den höchsten, noch aktiven Vulkanen der Erde und ist zudem der zweithöchste Berg Ecuadors. Trotz der Tatsache, dass der Cotopaxi noch aktiv ist, besteigen jedes Jahr Tausende Menschen den Vulkan, damit ist er nicht nur der am häufigsten bestiegene Berg des Landes sondern gehört auch zu den meistbesuchten Gipfeln Lateinamerikas.
Um den Cotopaxi herum erstreckt sich der gleichnamige Nationalpark, welcher bereits 1975 gegründet wurde und einige seltene Tiere wie Pumas, Wildpferde und Andenkondore beheimatet. Der Cotopaxi selbst gehört zur „Allee der Vulkane“ in den östlichen Anden und liegt nur etwa 50 Kilometer südlich der ecuadorianischen Hauptstadt Quito, wodurch er sehr leicht zu erreichen ist.
7. Tag Cuenca - Nariz del Diablo
8. Tag Cuenca - Plaza Abdon Calderon
Cuenca - Plazoleta El Carmen
Cuenca - San Francisco Kirche - Cuenca
Cuenca - Todos los Santos
Im majestätischen Hochland von Ecuador erstreckt sich auf einer Fläche von rund 28.800 Hektar der El Cajas Nationalpark. Das Gebiet besticht mit seiner malerisch hügeligen Landschaft und der Tundra-Vegetation. Zudem beheimatet dieses Naturschutzgebiet mehr als 270 Lagunen und Seen.
Idealer Ausgangspunkt für einen Besuch des Nationalparks bietet Cuenca, die Hauptstadt der Provinz Azuay, sie liegt nur etwa 30 Kilometer östlich von El Cajas. Bereits 1977 wurde die Region als Schutzgebiet ausgewiesen und schließlich 1996 zum Nationalpark erklärt.
Der Park ist darüber hinaus Teil der Ramsar-Feuchtgebiete und genießt daher eine große internationale Bedeutung, weiterhin wird er als Important Bird Area eingestuft. Doch nicht nur die Natur des Park bietet zahlreiche Sehenswürdigkeiten sondern auch kulturell hat El Cajas einiges zu bieten, so führt eine alte, gut erhaltene Inka-Straße durch Teile des Parks und zudem wurden Spuren von mehr als 90 Vor-Inka-Dörfern hier entdeckt.
Hier finden Sie Informationen zu Städten der Rundreise.
Die Hauptstadt und zweitgrößte Stadt Ecuadors zählt ca. 1,4 Mio. Einwohner und erstreckt sich auf 50 km Länge, jedoch nur auf einer Breite von 4 km. Die am höchsten gelegene Hauptstadt der Welt befindet sich auf einer Höhe von 2800 m.
Den Namen des Landes verdankt Ecuador dem Äquator, der nur etwa 20 km südlich von Quito verläuft. Eingebettet ist Quito vom Vulkan „Pichincha“, der mit einer Seilbahn zu erreichen ist und von dem sich eine beeindruckende Sicht über die Stadt ergibt.
Die Altstadt Quitos mit zahlreichen Kolonialbauten wurde 1978 zum UNESCO Weltkulturerbe ernannt. Das Stadtviertel „La Mariscal“ ist ein beliebter Treffpunkt, sowohl für Ecuadorianern als auch für Touristen, denn zahlreiche Restaurants, Bars und Ausgehmöglichkeiten sind hier gelegen.
Papallacta
Im Norden Ecuadors befindet sich die eindrucksvolle Provinz Imbabura, deren Hauptstadt Cotacachi ist. Diese beheimatet rund 20.000 Einwohner und liegt in einem Tal zwischen zwei Vulkanen, die wiederrum die beiden höchsten Berge der Provinz Imbabura sind. Zu den Sehenswürdigkeiten der Stadt gehört die pittoreske Kolonialkirche sowie einige Gebäude, welche um die Jahrhundertwende entstanden sind.
Etwa 10 Kilometer westlich der Stadt befindet sich der See Cuicocha, welcher ein beliebtes und vielbesuchtes Touristenziel darstellt. Sein Name bedeutet übersetzt so viel wie „Meerschweinchensee“. Im See selbst befindet sich wenig Leben, da er stark alkalisch ist, doch die malerischen Inseln im See sind Heimat einer einzigartigen Flora und Fauna.
Umgeben von den drei Vulkanen Mojanda, Imbabura und Catacachi liegt die rund 50.000 Einwohner zählende Stadt Otavalo in einer Höhe von rund 2.500 Metern über dem Meeresspiegel. Sie ist die Hauptstadt des gleichnamigen ecuadorianischen Kantons Otavalo in der Provinz Imbabura und zugleich das beliebteste Touristenziel im Norden des Landes.
Etwa 2 Busstunden auf der Panamericana trennen den malerischen Ort von der ecuadorianischen Hauptstadt Quito. Besonders beliebt ist Otavalo für seinen farbenfrohen Markt und die herrlichen umliegenden Landschaften. Natur- und Wanderfreunde werden wie überall in Ecuador auch in Otavalo voll auf ihre Kosten kommen. Die Ureinwohner der Regionen nennt man Otavalos, sie stellen einen Großteil der hier lebenden Bevölkerung da.
Die einheimische Bevölkerung der ecuadorianischen Anden nennnen den zentral in der Sierra gelegenen Ort San Pedro de Riobamba auch „Sultanin der Anden“, denn von der in 2.750 Meter Höhe liegenden Stadt hat man einen hervorragenden, gerade zu überwältigenden Blick über die umliegenden Vulkane und Landschaften. Riobamba ist von zahlreichen schneebedeckten und zum Teil aktiven Vulkanen umgeben wie dem Chimborazo, Sangay, Carihuairazo, El Altar und Tungurahua.
Die rund 125.000 Einwohner der malerischen Stadt leben größtenteils von der Landwirtschaft. Bei Touristen ist der Ort ebenfalls sehr beliebt, zum einen da die Stadt ein wichtiger Verkehrsknotenpunkt ist und somit eine vielbesuchte Zwischenstation auf Rundreisen durch Ecuador darstellt und zum anderen wegen der herrlichen und aufregenden Natur in der angrenzenden Umgebung. Aber auch kulturell hat Riobamba einiges zu bieten, beispielsweise die Gran Basilica del Sagrado Corazon de Jesus oder die Iglesia de San Antonio.
In den imposanten ecuadorianischen Anden, im Süden des Landes befindet sich das malerische Cuenca, die drittgrößte Stadt Ecuadors. Ihr Name kommt von dem spanischen Begriff „cuenca“, welcher übersetzt „Becken“ bedeutet und auf ihre herrliche Lage in einem Hochlandbecken in etwa 2.500 Meter Höhe hinweist. Im Ballungsraum leben knapp 420.000 Menschen.
Die Stadt beheimatet zahlreiche historische Bauwerke wie die Catedral Vieja, in welcher sich die älteste Orgel Ecuadors befindet. Auch die Kathedrale La Nueva Catedral, welche 1885 begonnen aber auf Grund der vielen Erdbeben niemals fertiggestellt wurde ist einen Besuch wert. 1999 nahm die UNESCO die wunderschöne Altstadt Cuencas in die Liste des Weltkulturerbes auf.
Guayaquil ist mit 3 Mio. Einwohnern die größte Stadt Ecuadors. Im westlichen Landesteil gelegen, befindet sich dort der wichtigste Hafen des Landes. Von dort werden Bananen, Kakao und Kaffee aus Ecuador in die ganze Welt exportiert.
Flanieren Sie entlang des „Malecón“, dem Hafendamm, der sich durch den historischen Stadtkern erstreckt. Guayaquil besitzt zudem das renommierteste anthropologische Museum des Landes. Heimgesucht von vielen Bränden in den vergangenen Jahrhunderten, gibt es im Stadtteil „Las Peñas“ noch Holzhäuser aus der Kolonialzeit zu besichtigen.
Der Besuch der Stadt Guayaquil ist außerdem ein beliebter Ausgangspunkt für einen Besuch der Galapagos Inseln.
Diese Übersichtsseite dient zur Information zu möglichen Reisezielen. Genaue Leistungsinhalte der Rundreise entnehmen Sie bitte dem Reiseverlauf und den Inklusivleistungen.