Inklusive Flug
  • 16-tägige Studienreise durch Äthiopien
  • Bootsfahrt auf dem Tanasee genießen
  • Einzigartige Kaffeezeremonie mit äthiopischen Tänzen in Lalibela
ab 3.295 € pro Person
Fragen zur Reise oder eine persönliche Beratung gewünscht? Hotline: 0800 337 3337 (gebührenfrei)

Reiseverlauf

Stand in Äthiopien tatsächlich die Wiege der Menschheit? Regierte hier die sagenumwobene Königin von Saba? Und warum sorgen in einem Land mit uralter Geschichte und jahrtausendealter christlicher Tradition heute vor allem Hungersnöte und die Erfolge von Langstreckenläufern für Schlagzeilen? Das Rätsel unserer Herkunft werden wir auf dieser Studienreise nicht lösen, aber tief in die Geschichte eines uralten Kulturlandes eintauchen. Weite Strecken legen wir mit einem Reisebus auf dem Landweg zurück, etwas Sitzfleisch brauchen Sie also, auch wenn die Ära der Schotterpisten allmählich zu Ende geht. Der Lohn für ein bisschen Komfortverzicht: imposante Landschaften und ursprüngliche Dörfer - Äthiopien hautnah!
1. Tag: Flug nach Äthiopien
Bahnanreise 1. Klasse zum gewählten Flughafen. Abends Flug mit Ethiopian Airlines von Frankfurt nach Addis Abeba (Nachtflug, nonstop, Flugdauer ca. 7 Std.).
2. Tag: Die äthiopische Metropole
Am Morgen landen Sie in Addis Abeba, wo Sie Ihre Reiseleiterin begrüßt. Auf einer Rundfahrt lernen wir die Hauptstadt kennen – politisch, wirtschaftlich und kulturell unangefochten Äthiopiens Nummer eins. Die Dreifaltigkeitskirche erinnert an die Befreiung von der italienischen Besatzung und an Kaiser Haile Selassie I. Im Nationalmuseum treffen wir dann auf Lucy, die älteste Äthiopierin. Der späte Nachmittag bleibt ohne Programm – Zeit zum Ausspannen und Akklimatisieren. Wer fit und in Entdeckerlaune ist, macht einen Abstecher zum ethnographischen Museum im Le'ul-Palast: Einige der Räume bewohnte bis 1960 die kaiserliche Familie. Und die erstklassige Sammlung von Ikonen und Tragaltären bietet einen Einblick in die christliche Kultur des Landes.
3. Tag: Nach Debre Markos
Auf großer Fahrt durchs Land der weiten Horizonte. Das erste Ziel ist Debre Libanos, wo wir in die Geschichte des äthiopischen Christentums eintauchen. Italienische Truppen brannten das mittelalterliche Kloster, ein Zentrum der äthiopisch-orthodoxen Kirche, im Jahre 1937 nieder. Welche Rolle spielt das Christentum in Äthiopien heute? Landschaftlicher Hochgenuss: die Fahrt durch die Schluchten des Nils. Worum es im Streit um die Nutzung des Nilwassers zwischen Äthiopien, dem Sudan und Ägypten geht – Ihre Reiseleiterin kennt die Hintergründe. Ziel des Tages ist Debre Markos (sehr einfaches Hotel). 330 km.
4. Tag: Die Wasserfälle des Nils
Äthiopiens Hochland gleitet vorbei. Immer wieder Dörfer, Viehherden und Menschen zu Fuß unterwegs – oft barfuß und im Laufschritt. Kein Wunder, dass äthiopische Langstreckenläufer kaum zu schlagen sind! "Wasser, das raucht" nennen die Einheimischen die Nilwasserfälle, die wir nachmittags von Bahar Dar aus besuchen. Hier stürzt der Blaue Nil auf einer Breite von 400 m in die Tiefe – heute aber nur noch, wenn die Turbinen des nahen Kraftwerks gerade nicht laufen. Extratour 320 km.
5. Tag: Inselklöster im Tanasee
Die Inselklöster im See sind spirituelle Zentren des äthiopischen Christentums. Eine Bootsfahrt bringt uns am Vormittag auf die Halbinsel Zeghie mit dem Kloster Ura Kidane Mehret. Außen bescheidene Rundbauten, die an Wohnhütten erinnern, innen Bibelgeschichte in prächtigen Farben. Am Nachmittag geht es dann mit dem Bus rund um den Tanasee nach Gondar. 180 km. Drei Übernachtungen.
6. Tag: Die Kaiserstadt Gondar
Bis zu seiner Zerstörung im 19. Jahrhundert war Gondar (UNESCO-Welterbe) 200 Jahre lang Residenz äthiopischer Herrscher. Relikte aus der Blütezeit: Palastbauten im europäischen Stil, in denen wir nach Spuren der Kaiserzeit suchen. Beim Besuch eines Sozialprojekts erzählen die Verantwortlichen, wie die Menschen in Gondar die schwierigen Lebensbedingungen meistern. Ein Highlight: die Kirche Debre Berhane Selassie mit ihrem Wand- und Deckenschmuck. Geflügelte Engelsköpfe, Heilige und Schreckensgestalten – Ihre Reiseleiterin navigiert Sie sicher durch die Geschichten des Alten und Neuen Testaments. Extratour
7. Tag: Freizeit oder Ausflug in die Semienberge
Ein Tag für Sie in Gondar. Einfach nur entspannen – im Café sitzen und Eindrücke sammeln, Zeit fürs Reisetagebuch und für die Urlaubslektüre. Wer mehr Äthiopien sehen möchte, begleitet die Reiseleiterin auf einen Ausflug in die Semienberge (60 €) mit ihren wilden Schluchten, steilen Felswänden und Tafelbergen, die die Einheimischen auch "Spielplatz der Götter" nennen (UNESCO-Welterbe). Auf Spaziergängen erkunden wir die Landschaft und schauen den Blutbrustpavianen zu. Unterwegs passieren wir das Gebiet der Falascha, Äthiopier jüdischen Glaubens. Die Geschichte dieser Religions- und Volksgruppe, die in den 1980er Jahren nach Israel "verkauft" wurde, erzählt Ihre Reiseleiterin. 240 km.
8. Tag: Nach Lalibela
Wir fahren über Land. Menschen mit beladenen Packeseln ziehen an uns vorbei; der Samstag ist Markttag in vielen Orten Äthiopiens. Wir mischen uns unters Volk. Auf dem Viehmarkt wechseln Ziegen und Kühe die Besitzer. Nebenan Stände mit Gemüse, Gewürzen und bunten Gewändern. Ob wir Teff entdecken – die feinste Hirseart und das Brot Äthiopiens? Warum Fortschritte im Bildungswesen und Chancen auf dem Arbeitsmarkt nicht immer zusammenpassen und gut ausgebildete Äthiopier als Migranten vor den Küsten Arabiens stranden, ist ein Thema auf der Weiterfahrt nach Lalibela. 380 km. Drei Übernachtungen.
9. Tag: Wallfahrtsort Lalibela
König Lalibela gab im 12. Jahrhundert dem entlegenen Gebirgsdorf (2600 m), heute bedeutender Wallfahrtsort der äthiopischen Christen, seinen Namen. Weltberühmt sind die Felsenkirchen (UNESCO-Welterbe), die zu den ranghöchsten Gotteshäusern des Landes zählen, und die monolithische St. Georgskirche, Symbol der äthiopisch-orthodoxen Kirche. Am Vormittag besuchen wir die erste Gruppe dieser Kirchen, und Ihre Reiseleiterin spannt den Bogen zur Geschichte des Christentums in Europa. Ein Abstecher führt nachmittags zur Kirche Neakuto Leab, die sich im Bergland versteckt. Sie birgt auch eine umfangreiche Sammlung historischer Prozessionskreuze, Manuskripte und Ikonen. Nach diesem Ausflug ins Mittelalter holen uns Musik und Tanz zurück in die Gegenwart – stimmungsvolle Begleitung der traditionellen Kaffeezeremonie, die uns unsere Gastgeberinnen mit dem Honigwein Tej zusätzlich versüßen. Ob wir auch Antworten auf all unsere Fragen rund um die Kaffeebohnen bekommen?
10. Tag: Kirchen im Fels
Ein ganzer Tag im Bergland von Lalibela. Am Vormittag besuchen wir die zweite Gruppe der Felsenkirchen, die lange Zeit nur durch Tunnel und schmale Gänge zugänglich waren. Die Höfe sind alle leicht geneigt. Absicht oder Unvermögen? Ihre Reiseleiterin kennt die Baugeschichte. Extratour Der Nachmittag gehört Ihnen! Wenn Sie eine holprige Fahrt nicht scheuen, kommen Sie doch mit zur Kirche Yemrehana Krestos (45 EUR) – ein selten besuchtes Juwel im Bergland.
11. Tag: Weiterfahrt nach Mekele
Die Ära der Holperpisten und Staubwolken ist zwar auch in Äthiopien bald vorbei – doch heute erleben wir eine Strecke, die die Stoßdämpfer unseres Busses fordert. Der Lohn: grandiose Ausblicke im abessinischen Hochland und zahlreiche Fotostopps. Wir nehmen Kurs auf Mekele, Hauptstadt der Provinz Tigre. Politische Kräfte aus dieser Region dominieren die Regierung. Ob es ein Zufall ist, dass Mekele besonders vom wirtschaftlichen Ausbau des Landes profitiert hat? 290 km.
12. Tag: Felsenkirchen in Tigre
Alt, älter, am ältesten: Die Provinz Tigre ist die Wiege des äthiopischen Christentums, und wir besuchen bei Wukro Cherkos und Abreha Atsbeha die ältesten Kirchen auf unserer Reise, die uns mit ihrer Atmosphäre in ihren Bann ziehen. Ein spannender Gegenpol im Anschluss: Negash, die älteste bekannte islamische Niederlassung in Äthiopien. Überhaupt: Wie klappt das Zusammenleben von Christen, Muslimen und Juden im Vielvölkerstaat? Übernachtung in Adigrat. 150 km.
13. Tag: Auf dem Weg nach Axum
Ausgelassen spielen mehr als 100 Kinder im Kindergarten von Adigrat – dank großzügiger Hilfe aus dem Westen, unter anderem durch die Studiosus Foundation, pädagogisch und medizinisch bestens betreut. Über Probleme und Chancen der Kinder sprechen wir mit den Verantwortlichen. Auf dem Weg nach Axum besuchen wir den Mondtempel in Yeha. Residierte hier tatsächlich die Königin von Saba – eine der sagenumwobenen Gestalten der Geschichte? Archäologen enträtseln hier Skulpturen und Inschriften, und die Studiosus Foundation unterstützt den Bau eines neuen Museums. Gleich nebenan fasziniert die Kirche Abba Aftse. Bei Adua treffen wir auf die kurze, aber bewegte italienisch-äthiopische Geschichte: Kaiser Menelik besiegte hier Ende des 19. Jahrhunderts die italienische Armee und sorgte dafür, dass Äthiopiens Kolonialzeit nur ein Intermezzo war. 160 km. Zwei Übernachtungen in Axum.
14. Tag: Axum - die antike Hauptstadt
Nur noch wenig lässt in der heutigen Kleinstadt die antike Metropole erahnen, deren Ruhm einst bis nach Arabien ausstrahlte. Doch nach wie vor ist die alte Kaiserstadt (UNESCO-Welterbe) ein wichtiges Pilgerziel. Monumental, die Kirche der heiligen Maria von Zion, in der nach äthiopisch-orthodoxer Überlieferung die Bundeslade mit den Gesetzestafeln gehütet wird. Befinden sie sich wirklich in der Kathedrale? Hineinsehen darf niemand – wie vieles also eine Glaubensfrage. Auf den Stelenfeldern rund um die Stadt ragen monolithische Steinsäulen bis zu 30 m in den Himmel. Wer errichtete sie und warum? Extratour Den restlichen Nachmittag können Sie nach Ihren Wünschen gestalten, sich durch das moderne Axum treiben lassen oder einfach entspannen.
15. Tag: Zurück in die Hauptstadt
Vormittags fliegen wir von Axum zurück nach Addis Abeba, wo sich der Kreis unserer Reise schließt. Fahrt zum Hotel, wo Ihnen Zimmer bis zum Abendessen zur Verfügung stehen. Das Nachmittagsprogramm bestimmen Sie! Vielleicht haben Sie Lust, Ihre Eindrücke der jüngeren Geschichte zu vertiefen? Im Museum des Roten Terrors am zentral gelegenen Meskalplatz wird die schwere Zeit unter dem kommunistischen Mengistu-Regime in eindrucksvollen Bildern aufgearbeitet. Bevor wir zum Flughafen aufbrechen, nehmen wir bei einem gemeinsamen Abendessen Abschied von Äthiopien. Gegen Mitternacht Rückflug mit Ethiopian Airlines von Addis Abeba nach Frankfurt (nonstop).
16. Tag: Back home
Am frühen Morgen landet Ihr Flugzeug in Frankfurt. Anschluss zu den anderen Orten.

Änderung des Reiseverlaufs vorbehalten!
Hier finden Sie Informationen zu ausgewählten Sehenswürdigkeiten der Rundreise.

Sehenswürdigkeiten

Im Norden des ostafrikanischen Staates Äthiopien befindet sich das atemberaubende Hochland von Abessinien und in dieser herrlichen Landschaft liegt Afrikas höchstgelegener und Äthiopiens größter See, der Tanasee. Häufig wird er auch als Tsanasee oder Dembeasee bezeichnet. Nur etwa 70 Kilometer südlich des Sees befindet sich die malerische Stadt Gonder.

Inmitten des Tanasees befinden sich zahlreiche Inseln, mittlerweile geht man von etwa 30 Inseln aus, auf 20 von diesen wurden Klöster errichten, wobei einige davon sogar noch aus dem 14. Jahrhundert stammen. Somit bietet der pittoreske Tanasee nicht nur landschaftlich eine Menge sondern eben auch kulturell, deshalb sollte während einer Äthiopien-Rundreise ein Besuch des größten Sees des Landes in keinem Fall fehlen.
Bilder:
Eine ganz herausragende Attraktion wird den Reisenden in Äthiopien geboten, im Norden des Landes, in der Stadt Lalibela befinden sich 11 aus dem Felsen herausgearbeitete Felsenkirchen, welche eine Höhe von bis zu zehn Metern erreichen. Entstanden sind diese überwältigenden Bauwerke bereits um 1250. Sie gehören zu den größten von Menschen geschaffenen und aus Stein gehauenen Strukturen der Erde.

Und bis heute dienen die Kirchen ihrem ursprünglichen Zeck, vor allem äthiopisch-orthodoxe Pilger suchen den Ort Lalibela, welcher auch gern Neu-Jerusalem genannt wird, gerne auf. Für viele ist Lalibela ein Wallfahrtsort und eine heilige Stadt. Die insgesamt elf Kirchen sind in drei Gruppen untergliedert und beeindrucken ihre Besucher nicht nur von außen sondern auch mit ihrer zum Teil großzügigen Innenausstattung.
Bilder:
Eine ganz herausragende Attraktion wird den Reisenden in Äthiopien geboten, im Norden des Landes, in der Stadt Lalibela befinden sich 11 aus dem Felsen herausgearbeitete Felsenkirchen, welche eine Höhe von bis zu zehn Metern erreichen. Entstanden sind diese überwältigenden Bauwerke bereits um 1250. Sie gehören zu den größten von Menschen geschaffenen und aus Stein gehauenen Strukturen der Erde.

Und bis heute dienen die Kirchen ihrem ursprünglichen Zeck, vor allem äthiopisch-orthodoxe Pilger suchen den Ort Lalibela, welcher auch gern Neu-Jerusalem genannt wird, gerne auf. Für viele ist Lalibela ein Wallfahrtsort und eine heilige Stadt. Die insgesamt elf Kirchen sind in drei Gruppen untergliedert und beeindrucken ihre Besucher nicht nur von außen sondern auch mit ihrer zum Teil großzügigen Innenausstattung.
Hier finden Sie Informationen zu Städten der Rundreise.

Städte

“Neue Blume” das bedeutet der Name der äthiopischen Hauptstadt Addis Abeba ins Deutsche übersetzt. In der Sprache der einheimischen Oromo wird sie auch Shaggar oder Finfinne genannt. Die über 3 Millionen Einwohner zählende Metropole befindet sich nahezu im Mittelpunkt des ostafrikanischen Staates. Äthiopien gilt mit seinen geschichtlichen Vorgängern als ältester noch bestehender Staat der Erde.

Hinter Addis Abeba erhebt sich majestätisch der Berg Entoto, von dessen Plateau in rund 3.000 Meter Höhe hat man einen atemberaubenden Blick auf die gesamte Stadt. Aber auch in der Stadt gibt es vieles zu entdecken und zu bestaunen. Beispielsweise die Universität, das malerische Hager-Fikir-Theater, die Georgskathedrale, die prächtige Africa Hall, das Menelik Mausoleum und die Dreieinigkeitskathedrale.
Debre Markos
Bilder:
Einer der bekanntesten Ort des nordafrikanischen Staates Äthiopien ist die Stadt Lalibela. Doch nicht ihre Größe, sondern ihre Geschichte macht die Stadt so besonders und so faszinierend. Denn die Geschichte der Stadt geht zurück bis ins 12. / 13. Jahrhundert. Aus dieser Zeit stammen auch die Hauptattraktionen Lalibelas, nämlich die elf Felsenkirchen, welche der damalige Herrscher Gebra Maskal Lalibela in Auftrag gab. Forscher gehen davon aus, dass an den imposanten Bauwerken über 100 Jahre lang gearbeitet wurde.

Heute gehören die weltberühmten Felsenkirchen von Lalibela zum UNESCO Weltkulturerbe und ziehen jedes Jahr Tausende Besucher in die gerade einmal etwas mehr als 9.000 Einwohner zählende Stadt. Lalibela, im zentralen Norden Äthiopiens gelegen, ist auch unter Namen Neu-Jerusalem bekannt, früher nannte man es zudem Roha.
Diese Übersichtsseite dient zur Information zu möglichen Reisezielen. Genaue Leistungsinhalte der Rundreise entnehmen Sie bitte dem Reiseverlauf und den Inklusivleistungen.

Länderinfo

Äthiopien (ET)
Äthiopien
Äthiopien ist eine der ältesten Zivilisationen unserer Erde, davon zeugen heute noch zahlreiche Bauwerke und andere Sehenswürdigkeiten. Deshalb ist es nicht verwunderlich, dass das Land im äußersten Osten des schwarzen Kontinents einen florierenden Tourismus erlebt. Zudem hat das Reisen in Äthiopien auch eine sehr lange Tradition und somit gibt es in jedem noch so kleinen Ort des Landes Hotels oder Herbergen. Allerdings sind diese in den kleineren Ortschaften oft nicht mit den europäischen Standards zu vergleichen. Größere Städte hingegen bieten Hotel mit westlichen Standards und entsprechendem Komfort.

In Äthiopien sind nicht nur die Zeitzeugen vergangener Tage besondere Touristenattraktionen sondern auch die vielen Nationalpark, welche eine ausgesprochenen Vielfalt, Artenreichtum und beeindruckende Landschaften beschützen. Zu den beliebtesten Zielen gehört dabei der Simien-Nationalpark, in welchem sich die imposanten Simien-Berge und seltene Tierarten wie der Äthiopische Wolf befinden. Ebenfalls sehr beliebt ist der Bale-Mountain-Nationalpark, dieser beheimatet die größte alpine Landschaft in ganz Afrika. Und auch die biologische Vielfalt ist hier beachtlich. Zu den kulturellen und historischen Sehenswürdigkeiten zählen unter anderem die Kirchen in Lalibela, die Klöster am Tanasee, der Palast in Gonder und vor allem die Stadt Harar, welche allein 90 Moscheen sowie das Rimbaud-Haus beheimatet. Zudem zählt ihre malerische Altstadt seit 2006 zum UNESCO-Weltkulturerbe.

Selbstverständlich sollte man als Besucher Äthiopiens auch die sehr sehenswerte Hauptstadt Addis Abeba kennen lernen.  Hier lohnt es sich die Georgs- und die Dreieinigkeitskathedrale sowie die Africa Hall und das Hager-Fikir-Theater zu besuchen. Urlauber die das Unbekannte suchen und Erlebnisse in Kultur und Natur perfekt verbinden wollen, die sind in Äthiopien Gold richtig.
beste Reisezeit:
Oktober bis Mai, von November bis Januar am angenehmsten
 

Klima:
drei Klimazonen: in Höhenlagen bis 1000m feucht- oder trockenheiß, Höhenlagen zwischen 1000 – 2500m gemäßigt, Höhenlagen über 2500m kühl, Regenzeit im Hochland von Juni – September und Februar - April
Einreise:
Ein Visum ist dringend erforderlich, dieses kann in der äthiopischen Botschaft in Berlin beantragt werden, dazu werden zwei aktuelle Passbilder sowie ein Rückflugticket und der Nachweis von ausreichend Barmitteln benötigt. Weiterhin ist zur Einreise ein Reisepass, welcher noch mindestens 6 Monate gültig, erforderlich.
(Gültig nur für deutsche Staatsbürger)
Gegeben falls kann es zu Änderungen der Einreisebestimmung kommen. Erkundigen Sie sich bitte rechtzeitig bei dem entsprechenden Konsulat oder der Botschaft.
http://www.auswaertiges-amt.de/DE/Laenderinformationen/00-SiHi/AethiopienSicherheit.html


Impfempfehlungen:
eine Auffrischung der Standardimpfungen wird empfohlen.
Bitte informieren sie sich vor Reiseantritt über allgemeine Schutzimpfungen oder Prophylaxe Maßnahmen bei ihrem Hausarzt, Gesundheitsamt oder anderen reisemedizinischen Fachdienst.
http://www.auswaertiges-amt.de/DE/Laenderinformationen/00-SiHi/AethiopienSicherheit.html

Währung:
1 Äthiopischer Birr = 100 Santim


Flugdauer:
7 Stunden  (nonstop)


Ortszeit:
MEZ +2h (keine Sommer-/Winterzeitumstellung) somit MESZ +1h


Gut zu wissen:
Bevorzugt wird konservative Kleidung. Das Fotografieren auf Flughäfen, von militärischen Einrichtungen und öffentlichen Gebäuden ist zumeist verboten. Wer Personen fotografieren möchte, sollte diese immer erst um Erlaubnis fragen. Frauen ist zu vielen religiösen Stätten der Zutritt untersagt.


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