Kleine Gruppe
Inklusive Flug
  • Teilweise einfache Unterkünfte
  • Kleine Gruppe von maximal 20 Personen
  • Die Höhepunkte des Senegals & Exkursion in die Inselwelt des Bijagos-Archipels
ab 4.695 € pro Person
Fragen zur Reise oder eine persönliche Beratung gewünscht? Hotline: 0800 337 3337 (gebührenfrei)

Reiseverlauf

Eine Studienreise ins Herz Westafrikas: Mit Schiffen, Einbäumen, Geländewagen, Kutschen, Buschtaxis und zu Fuß erkunden wir Städte mit Kolonialesprit und Landstriche mit einem Patchwork aus Ethnien. Freuen Sie sich auf die Dünen der südlichen Sahara und die Tropeninseln des Bijagos-Archipels, fernab der westlichen Zivilisation im Kleinstaat Guinea-Bissau. Und auf Begegnungen der besonderen Art: Sie treffen einen König in der Casamance, eine friedliebende islamische Bruderschaft und indigene Völker, die wie eh und je Geister und Ahnen verehren. Ein bisschen Abenteuergeist und die Bereitschaft zum Komfortverzicht müssen Sie mitbringen. Für holprige Straßen und einfachste Übernachtungsmöglichkeiten werden Sie die Nächte unterm Sternenhimmel und die Freundlichkeit der Menschen Westafrikas belohnen.
1. Tag: Flug nach Afrika
Bahnanreise 1. Klasse zum gewählten Flughafen und Flug mit TAP Portugal nach Lissabon (Flugdauer ca. 3 Std.). Ihr Reiseleiter begrüßt Sie am Flughafen, und als visuellen Aperitif können Sie eine Panoramarundfahrt durch Lissabon genießen. Am Abend fliegen wir weiter nach Dakar (Flugdauer ca. 4 Std.). Ankunft gegen 2 Uhr morgens und Fahrt zum Hotel.
2. Tag: Dakar und Wüstensand
Nach einem späten Frühstück beginnen wir unser afrikanisches Abenteuer mit einer Rundfahrt durch Dakar: Bankenpaläste und Shoppingmalls, Marktgassen und Armenviertel – in der senegalesischen Hauptstadt prallen Europa und Afrika aufeinander. Im Regierungsviertel Plateau rund um den Place de l'Indépendance schwirrt ein Heer fliegender Händler, Schuhputzer und selbst ernannter Fremdenführer umher. Am Nachmittag dann Wüstenstimmung in den Dünen von Lompoul. 180 km. In unserem komfortablen Zeltcamp schütteln wir abends den Sand aus den Schuhen und freuen uns aufs Festmahl am Lagerfeuer – unter dem Sternenhimmel der Wüste.
3. Tag: Historisches Saint-Louis
Unsere Reise führt uns weiter nach Norden. 140 km. Die Ile Saint-Louis bezirzt uns mit französischem Flair. Ist der Glanz der ersten Hauptstadt Französisch-Westafrikas auch längst verblasst, Saint-Louis ist immer noch "très charmant" und zählt nicht zu Unrecht zum UNESCO-Welterbe. Pirogenboote schaukeln im Fischerviertel auf dem Senegal-Fluss. Wir ziehen mit der Pferdekutsche durch die Kolonialgeschichte. Extratour Wir übernachten in einem charmanten Kolonialhotel, das schon dem Vater des kleinen Prinzen, Antoine de Saint-Exupéry, und den anderen Piloten der Aeropostale als Nachtquartier diente.
4. Tag: Ins Land der Fulani
Im Djoudj-Nationalpark (UNESCO-Welterbe) flattern oder schwimmen die Motive nur so vor die Linse. Fast lautlos gleiten unsere Boote über Wasserläufe und Lagunen. Hier finden Pelikane, Flamingos & Co. ihr Paradies – das sie im Herbst mit zwei Millionen Transitpassagieren aus Europa teilen. Szenenwechsel am Nachmittag: Wo mächtige Affenbrotbäume im Sand der Wüste Ferlo ihre kahlen Äste in den Himmel recken, hüten Nomaden ihre Viehherden. Angehörige des Volks der Fulani führen uns durch ihr Dorf und beantworten unsere Fragen. 220 km. Übernachtung in einfachen Hütten mit Dusche und WC.
5. Tag: Heilige Stadt Touba
Pistaziengrün und kobaltblau schimmern die Kuppeln der Moschee von Touba, wo das spirituelle Herz Senegals schlägt. Ein Mitglied der Bruderschaft der Mouriden führt uns durch den Staat im Staat, der eigene Gesetze kennt. Währenddessen erzählt er vom friedvollen Islam, den er und seine Glaubensbrüder hier leben. Szenenwechsel. Der Name Lac Rose kommt Motorsportfans sicher bekannt vor – am rosa schimmernden Salzsee endete früher die Rallye Paris - Dakar. 290 km.
6. Tag: Gorée – Insel der Sklavenhändler
Mit Jeeps umrunden wir vormittags den See und passieren auf dem Weg nach Dakar etliche Salzbauerndörfer und das „Village des Arts“, in dem sich mehr als 50 Künstler verschiedener Disziplinen an zeitgenössischer afrikanischer Kunst versuchen. 30 km. Pastellfarbene Häuser und Cafés unter Palmen – die der Hauptstadt vorgelagerte Insel Gorée (UNESCO-Welterbe) präsentiert sich heute als Idylle mit dem Flair der Kolonialzeit, doch jahrhundertelang ankerten im Hafen die Schiffe der Sklavenhändler. Im Hafen von Dakar schiffen wir uns schließlich auf der modernen Nachtfähre in Richtung Casamance ein (Zwei- oder Vierbettkabinen mit Dusche/WC).
7. Tag: Casamance – im Reich der Diola
Im Licht des frühen Morgens gleitet die Fähre in den Mündungstrichter des Flusses Casamance. Vor der Insel Carabane schiffen wir aus. Hier warten schon die Boote, mit denen wir uns durchs Labyrinth der Wasserstraßen und Mangrovenwälder den Weg zu den Dörfern der Diola bahnen. Dort lassen wir uns nach einer Kostprobe traditioneller Tänze Ziegenkäse, gegrillte Austern und andere Köstlichkeiten auf der Zunge zergehen. Zurück auf dem Festland klettern wir gestärkt ins Buschtaxi nach Ziguinchor. 80 km. Drei Übernachtungen in Ziguinchor in einem schönen Hotel am Fluss.
8. Tag: Zu Gast beim König
Bereit für die Audienz beim König? Der Herrscher eines Diola-Reichs empfängt uns heute mit allen Ehren. Ob er auch vom königlichen Alltag erzählt? Beim Dorfspaziergang entdecken wir kunstvolle Lehmhäuser, und ein Fetischpriester begleitet uns zu einem abgelegenen Wald. Unter dem Blätterdach heiliger Wälder halten die Diola Zwiesprache mit den Geistern ihrer Vorfahren. Ihr Reiseleiter öffnet Ihnen Türen zur Welt der Naturreligionen zwischen Animismus und Ahnenkult. 60 km.
9. Tag: Maskentanz
Noch einmal brechen wir auf und besuchen ein Dorf der Diola, deren festungsartige Lehmhäuser verblüffende Ähnlichkeiten mit römischen Häusern aufweisen. Später holen die Dorfbewohner ihre Masken aus dem heiligen Wald und tanzen für uns; den Masken werden übernatürliche Kräfte zugeschrieben. Den Nachmittag verbringen wir in der Kolonialstadt Ziguinchor und bummeln über den farbenprächtigen Markt.
10. Tag: Guinea-Bissau
Wir reisen weiter nach Guinea-Bissau, in ein kleines Land mit portugiesischer Kolonialvergangenheit. Nach den Grenzformalitäten geht es weiter zur Hauptstadt Bissau, die wir bei einer Stadtrundfahrt erkunden. Wir sehen das portugiesische Fort von 1753, den Präsidentenpalast und den Platz der Nationalhelden am Ende der Prachtstraße Avenida Amilcar Cabral. 150 km.
11. Tag: Naturparadies Bijagos-Inseln
Heute heißt es Leinen los! Erster Inselstopp auf Bolama: Die tropische Vegetation überwuchert die Alleen, Villen und Plätze der einstigen Metropole von Portugiesisch-Guinea. Zwischen den Säulen der ehemaligen Regierungsgebäude spielen heute nur noch Geister Fangen. Per Speedboot nähern wir uns dem größten Archipel des Kontinents, den Bijagos-Inseln. 88 Inselchen und Inseln glitzern unter afrikanischer Sonne. Drei Übernachtungen in einem Bungalowhotel am Strand der Insel Rubane.
12. Tag: Insel Orango
Ausflug mit dem Schnellboot zur Insel Orango. Hier begrüßt uns das Inseloberhaupt, bevor wir uns in etwa einer Stunde zu Fuß im Gänsemarsch zum heiligen Dorf Okinha Pampa begeben. Haben beim Volk der Bijagos immer noch die Frauen das Sagen? Leben sie auch heute stets mit mehreren Männern zusammen? Über matriarchale Gesellschaftsstrukturen philosophieren Sie mit Ihrem Reiseleiter am Grab der Königinnen. Und anschließend? Es wartet noch eine Überraschung auf Sie.
13. Tag: Inselleben
Wir fahren auf Rubane zur Sogabucht mit einer großen Flamingokolonie, dann weiter nach Bubaque. Im größten Ort des gesamten Archipels mischen wir uns auf dem kleinen Markt unter Händler und Käufer in ihren bunten Gewändern und gewinnen im ethnologischen Museum einen tieferen Einblick in die Kultur der Bijagos-Inseln. Nachmittags entscheiden Sie: Schwimmen und Sonnen am Strand oder doch noch ein Inselspaziergang?
14. Tag: Abschied von den Bijagos
Je nach Tidenhub setzen wir mit dem Boot über aufs Festland nach Quinhamel. Dort essen Sie in einem guten Restaurant zu Abend und nehmen Abschied von Ihrem Reiseleiter und den anderen Reisegästen. Hotelzimmer stehen Ihnen zur Verfügung. Gegen Mitternacht Fahrt zum Flughafen von Bissau. 25 km.
15. Tag: Zurück nach Europa
Um 3 Uhr morgens Abflug mit TAP Portugal nach Lissabon. Gegen 7 Uhr landen Sie in Lissabon und haben Anschluss zu den anderen Flughäfen.

Änderung des Reiseverlaufs vorbehalten!
Hier finden Sie Informationen zu ausgewählten Sehenswürdigkeiten der Rundreise.

Sehenswürdigkeiten

Hier finden Sie Informationen zu Städten der Rundreise.

Städte

Dakar
Saint-Louis
Touba
Insel Gorée
Bissau
Insel Orango
Insel Bubaque
Diese Übersichtsseite dient zur Information zu möglichen Reisezielen. Genaue Leistungsinhalte der Rundreise entnehmen Sie bitte dem Reiseverlauf und den Inklusivleistungen.

Länderinfo

Bilder:
Senegal
Das westafrikanische Land Senegal gehört zwar zu den ärmsten Ländern der Welt, verfügt aber dennoch über einen gewissen Reichtum, denn das Land ist reich an malerischen Landschaften, vielfältiger Kultur und freundlichen Menschen. Zudem zählt der Senegal zu den touristisch am besten erschlossenen Ländern Westafrikas. Daneben bietet das Land zahlreiche Urlaubsmöglichkeiten wie Kultur-Reisen, Safaris in den Nationalparks, Badeaufenthalte an den herrlichen Sandstränden oder aber Städtereisen, letzter kommen nicht ohne einen Halt in Dakar aus. Die Hauptstadt ist eine lebendige Hafenstadt und beheimatet neben zahlreichen Restaurants und Geschäften auch bemerkenswerte Sehenswürdigkeiten wie das Monument de la Renaissance africaine. Zudem bietet Dakar ein quirliges und vielfältiges Nachtleben. Eine weitere wichtige und sehenswerte Stadt ist St. Louis, sie ist die ehemalige Hauptstadt des Senegal und ist geprägt von einer nostalgischen Atmosphäre. St. Louis beheimatet zahllose kleine, enge Gassen und viele koloniale Bauten. Außerdem ist die Stadt der Ausgangspunkt für mehrtägige Flussfahrten auf dem Senegal. Besondere Highlights auf einer Rundreise durch das Land sind die Nationalparks, wie beispielsweise der Niokolo Koba Nationalpark im Südosten des Landes. Der Park gehört zum UNESCO-Weltkulturerbe und beherbergt eine Vielzahl an Wildtieren wie Löwen, Krokodile, Schimpansen und Leoparden. Dieser und weitere Nationalparks des Landes ziehen die Besucher in Massen an und bieten ganz besonders Natur- und Tierfreunden einen interessanten und eindrucksvollen Aufenthalt. Somit ist der Senegal in seiner Vielfalt und Schönheit wahrhaft paradiesisches Reiseziel.

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